Mac-Klon-Hersteller Psystar hat endgültig verloren

Der Hersteller von Mac-Klonen Psystar hat seine juristische Auseinandersetzung mit dem Computer-Hersteller Apple endgültig verloren. Der Oberste Gerichtshof der USA weigerte sich, eine erneute Berufungsklage des Unternehmens anzunehmen und ... mehr... Mac Os X, Hersteller, Psystar Bildquelle: Psystar Mac Os X, Hersteller, Psystar Mac Os X, Hersteller, Psystar Psystar

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Eine alternative (und vermutlich günstigere) Hardware mit OSX drauf würde sicher viele Kunden erfreuen, aber die Methode war einfach die falsche. Man benutzt natürlich nicht einfach eine Lizenz und verkauft sie dann weiter, ist bei Windows genauso nicht erlaubt (ausgenommen Retail bei vorheriger Deinstallation).
 
@dynAdZ: Richtig... Hätten sie rein die Hardware verkauft, vllt mit dem Zusatz "läuft mit OSX" oder sowas, wäre es okay gewesen... So hat nun Apple wieder seinen goldenen Käfig und eine weitere, mehr oder weniger innovative Firma ist den Bach runter (selbst verschuldet).
 
@Slurp: Aber um OSX zu installieren bedarf es schon einiger Tricksereien, um dem Betriebssystem einen Apple-Rechner vorzugaukeln. Für den Normalanwender würde also ein Rechner ohne Betriebssystem nicht sinnvoll sein, und die anderen schrauben sich das Ding sowieso selber. Und es spielt ja keine Rolle, ob Lizenzen und Rechner getrennt verkauft werden oder ob der Kunde noch die Dienstleistung des Betriebssystemaufspielens extra bezahlt, womit es legal wäre. Es geht alleinig um den Punkt, daß Apple in den Nutzungsbedingungen von OSX untersagt es auf einen Nicht-Apple-Rechner zu spielen. In Europa ist diese Klausel meines Wissens aber ungültig, weshalb hier auch Hackintoshs legal sind (mit Lizenz).
 
@dynAdZ: Hierzulande gibt es PearC (PCs, auf denen statt Windows das
Betriebssystem Mac OS X installiert ist) und hierzulande dürfen OEM-Lizensen ohne Hardware vertrieben werden.
 
Man kann sich auch selbst nen Hackitosh basteln, wenns drauf ankommt, insofern....
 
@Angel3DWin: jup funktioniert einwandfrei. psystar wollte auf Basis des Erfolges von Apple / iOS ebenfalls Geschäft machen. in Amerika hatten sie hiermit aber keinen Erfolg.. die sollten ihren geschäftssitz nach Deutschland verlegen denn hier kämen sie eher mit dieser Masche durch
 
@Angel3DWin: Nur ist das ziemlich aufwändig. Und nach jedem Systemupdate geht die Pfuscherei wieder los. Auch dass man angewisse hardwareanforderungen gebunden ist, ist nicht zu unterschätzen. Ein hackintosh ist eine schöne Spielerei, allerdings kommen diese Geräte nicht annähernd an das Original heran. Und Apple tut sehr gut daran, diese Richtung nicht zu unterstützen.
 
@LastFrontier: Naja, mal ehrlich: Warum auch sollte Apple das unterstützen? Würde ich als Firma auch nicht machen, wenn ich die Gefahr dadurch sehe, das mir Umsatz durch die Lappen geht. Aber ansonsten, seit dem Apple auf der Intel Schiene fährt, ist es nicht mehr ganz so kompliziert, finde ich zumindest.
 
Meiner Meinung nach ist gerade die Hardware das eigentliche Alleinstellungsmerkmal eines Macs. Nicht die Technologie oder Geschwindigkeit, sondern der Umstand das die Geräte komplett durchdacht sind und herausragende Qualität aufweisen. Auf das Betriebssystem trifft das meiner Meinung nach nur bedingt zu. Es ist vom Workflow her eines der besten Betriebssysteme, allerdings weist es an vielen Stellen Qualitätsmängel auf. Auch läuft Software häufig langsamer als auf konkurrierenden Betriebssystemen wie Windows. Ich bin mir nicht sicher ob dies an der mangelhaften Umsetzung der Software durch die Dritthersteller liegt oder am Betriebssystem selber. Vermutlich eine Kombination aus beidem. Aber wie dem auch sei, billig-Hardware mit Mac OS X ist wie ein 15.000€-Sattel auf einem Bergesel.
 
@master_jazz: Gerade die Hardware ist das Problem.Es gibt durchaus Leute die das Betriebssystem gut finden, aber keinen Schminkspiegel als Display haben wollen.
 
@chrisrohde: Kein Problem: Mac-Mini mit einem frei wählbaren Monitor.
 
@master_jazz: Ein Mac-Mini ist nicht nur überteuert, sondern auch ein Haufen Schrott. Wie kann man sich so einen Dreck nur freiwillig kaufen? Mac's sind genauso häßlich designt wie diese Medion-PCs vom Aldi.
 
@Madricks: Wenn Du die gleiche Hardware wie einen Mac Mini als PC willst, bist Du bei den Core-HT oder Vision3D Rechnern von Asrock, die sind aber doppelt so hoch, doppelt so teuer und haben kein OS dabei. Niemand in der PC Welt bekommt das billiger hin.
 
@Maik1000: Die Ashrock Minis haben aber mehr Power, USB 3.0, eSATA3 und Blu-Ray, wenn sie teurer sind, als die Apple Minis. Es gibt auch billige Ashrock Minis, aber die haben dann auch nur wenig Power und nur DVD. Den Apple Minis fehlen optische Laufwerke hingegen komplett.
 
@chrisrohde: dann kauft man sich einen Mini
 
@chrisrohde: Zum einen gibt es die MacBook Pro auch mit matten Display (offensichtlich wollen die meisten das aber gar nicht). Zum anderen gibt es dafür mittlerweile hervorragende Folien (die aber auch nicht gerade billig sind) und sogar von Firmen aufgezogen werden (mit Garantie und später wieder ablösbar). Ich kannte auch eine Firma hier in Deutschland, die die Scheibe eines MacBook Pro komplett gegen eine andere austauscht. Und bei den iMac (alu) ist innerhalb von sekunden die Scheibe abnehmbar (die wird nur durch Magnete gehalten). Der Bedarf dafür ist aber definitiv nicht vorhanden. Will heissen: die Anzahl derer die das möchten, ist zu gering als das man hier ein Geschäft draus machen könnte. Wir haben das vor zwei Jahren versucht und mangels Nachfrage wieder eingestellt.
 
@master_jazz: für mich ist es eher so das hier die Software perfekt auf die Hardware abgestimmt werden kann... bin auch sehr zufrieden mit meinen Apple Produkten die für meinen Workflow prima passen. hacintosh habe ich auch schon gehabt und das lief auch gu.. allerdings ist u.U. Handarbeit angesagt Stichwort passende kext für Audio o.ä... wenn man allerdings vor dem Bau im Internet recherchiert und sich bereits getestete Hardware (Board, Grafikkarte USW) anschafft geht das noch ohne allzu großen Aufwand
 
@Balu2004: Ich hatte auch einmal das Hackintosh-Experiment gewagt, allerdings war mir das dann ebenfalls zuviel Friemel-Arbeit. Ich finde aber auch das man sich in Anbetracht der Anschaffungskosten eines Mac Minis die Arbeit nicht mehr zwingend machen muss. Das Gerät kostet etwa so viel wie ein Smartphone. Und btw.: Würde Apple sein OS frei vertreiben und dabei ein Kostenmodell wie Microsoft wählen, würde man allein 100€ für das OS zahlen, wenn man das von dem Preis eines Mac Minis abzieht, bleibt nicht mehr allzu viel Einsparungspotential bei der Hardware übrig (538€ - 100€ = 438€, Amazon.de), es sei denn man setzt wirklich nur auf billigsten Schrott.
 
@master_jazz: Schau dir mal an was für eine Dreckshardwareausstattung du für dein Geld bekommst.
http://www.gravis.de/Mac-Zubehoer/Apple-Desktop/Mac-mini/
 
Richtig so! Jetzt fehlen nur noch die Schrauberkisten von PearC.
 
@wingrill2: PearC hat seinen Sitz in Deutschland und braucht sich damit keine Sorgen machen da diese Praxis hierzulande erlaubt ist.
 
@hezekiah: Ja, leider...
 
@wingrill2: Als ob du was persönlich davon hättest, wenn PearC vom Markt verschwindet Oo
 
@wingrill2: Man kauft mit der Lizens ein Nutzungsrecht für die Software und verwendet dieses Nutzungsrecht mit neuer leistungsfähigeren Hardware. Wo ist das Problem ? Wenn man einen PC ausgemustert hat, kann man doch auch das Betriebssystem auf einem neuen PC installieren.
 
Demnächst gibt es MOS (Multi-Operating-System) Rechner der Firma 3in Computer. Die werden explizit ohne BS verkauft, jeder kann sich das BS installieren, welches er bevorzugt, einschließlich OSX. Hardware-Technisch erreichen die das über einen zusätzlichen Hardware- Multibootmanager-Chip. Die Rechner sind schneller und günstiger als die originalen Apple Power Macs, sollen aber keine Clone sein, sondern eine eigenständige produktreihe mit eben der Funktion, auch mit dem originalen OSX zu laufen. Habs selber schon ausprobiert - leerer Rechner, OSX-Disk rein - installieren - läuft.
 
@gnomen68: Pssst.... Du darfst doch nicht die kleine heile Welt von Leuten wie Wingrill zerstören....;)
 
@gnomen68: Erzählt doch nicht immer solche Märchen. Ohne entsprechende Vorbereitung läuft kein OSX auf Fremdhardware. OSX-CD rein und läuft - gibt es bisher bei keinem Hackintosh. Wenn es so wäre, würden die Dinger sich verkaufen wie geschnitten Brot. Noch nicht einmal die bisher legalen Clones konnten die Stabilität und volle Funktionalität der Apple-Systeme bewerkstelligen.
 
@LastFrontier: Es sind ja eben keine Hackintosh-Rechner, sondern sie haben einen Zusatz-Chip mit einem Bootmanager. Das ist das Geheimnis. Wenn Du noch nie so einen Rechner gesehen hast, wieso laberst Du dann?
 
@gnomen68: Erst mal abwarten. Seit über 30 Jahren versucht man Apple-Systeme auf andere Hardware zu portieren. Und immer gab es einen Pferdefuss.
 
@LastFrontier: ich habe ein Vorserienmodell hier stehen - bis jetzt keine Probleme - sogar die Updates funktionieren ohne zu klagen. Jede Software, die ich bis jetzt installiert habe funktioniert ohne Abstriche - Adobe CS, Quark Xpress usw.
Bin vollendst zufrieden und ich habe massig Geld gespart.
 
@gnomen68: Interessant wäre das schon. Gerade wegen des Preises, wie du schreibst. Denn eines ist absolut nicht bestreitbar: Die Mac Pro (Tower) können zu wenig für ihr Geld. Und Apples Ersatzteilpolitik ist auch nicht gerade die rosigste; vor allem wenn die Garantie abgelaufen ist. Schau mer mal.
 
Wenn sie ihre Geräte in Länder wo Apples Verbot Mac OS X nicht auf Apple Geräten zu installieren nicht gültig ist da gegen Gesetzte oder so (wie zb. in DE)
hätte Apple sie doch nicht platt machen können oder?
 
@Thaodan: Es ist eine amerikanische Firma, sie hat ihre Rechner in Amerika verkauft und die Klage wurde in Amerkia verhandelt. Das ist nicht unbedingt vergleichbar mit Firmen die hierzulande tätig sind.
 
"Der Oberste Gerichtshof der USA weigerte sich" Tja, wer mit Apfelmus beschmiert ist solle den ersten Stein werfen. ;)
 
Noch ein Grund für "Apple outside"
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