Zuwanderungsrecht: Zugeständnisse an IT-Branche

Der Bundesrat hat der so genannten Hochqualifizierten-Richtlinie mit breiter Mehrheit zugestimmt, mit der das Zuwanderungsrecht in Deutschland stärker auf die Interessen der High Tech-Wirtschaft ausgerichtet wird. Qualifizierte Fachkräfte sollen so ... mehr... IT-Branche, Statue, Kopf Bildquelle: W&V IT-Branche, Statue, Kopf IT-Branche, Statue, Kopf W&V

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Das ist mal wieder typisch. Jedes Unternehmen darf als Zugangsvoraussetzung für eine Ausbildung in Ihrem Haus das Abitur fordern. Wenn sich dann nicht genügend geeignete Bewerber/innen (sie müssen bereits alles vorher können) finden lassen, erzählt man dem Staat, man hätte nicht genug Fachkräfte!
 
Noch billiger darf nicht sein. Das öffnet Dumping die Tür.
 
@jediknight: Die ist doch schon offen.
 
Warum steigt das Lohnniveau für Fachkräfte nicht, wenn sie denn so knapp sind? Und warum verweigern sich Firmen einer Übernahmegarantie für Auszubildende, wenn sie dadurch die angeblich fehlenden Fachkräfte an sich binden könnten? Erst beantworten, dann glaubwürdig weiterjammern!
 
@algo: Weil es nicht an Fachkräften fehlt, sondern an BILLIGEN Fachkräften. Da fehlt einfach immer ein Adjektiv, kann doch mal passieren ^^
 
@Draco2007: Steht doch oben: "Qualifizierte Fachkräfte sollen so leichter und billiger angeworben werden können." Deswegen ja auch die Absenkung der Lohnuntergrenze. Die gesamte Branche will weniger zahlen und durch den gestiegenen Konkurrenzdruck die Lage noch mehr verschärfen.
 
ist doch klar das das besser ist qualifizierte ausländer zu nehmen. die sind ja viel billiger als ein deutscher. aber in deutschland laufen ja eh nur dummies rum die nicht quallifiziert genug sind, behaupten die ja schon ewig! die werden dan lieber vom arbeitsamt als straßenfeger vermittelt. irgendwann arbeitet garkein deutscher mehr in vollzeit sondern nur noch teilzeit oder weit unter dem niveau.
 
Als ich neulich mit nem Kumpel über Fachkräftemangel in Deutschland gesprochen hab meinte er nur "Fachkräftemangel? In Deutschland?? Das kann nicht sein, die Deutschen sind doch die Klügsten über all". Diese Kumpel ist Albaner (nein, das sind nicht die Weißen mit den roten Augen!).__ Die sollen lieber mal was GEGEN unterqualifizierte Einwanderer tun, dann ziehen deren Kinder nicht mehr so stark unser allgemeines Bildungsniveau runter und das Problem ist erledigt.
 
@Muh: ganz Unrecht hast du ja nicht, aber was den deutschen plagt und womit man ihn immer wieder an den eiern hat, ist das schlechte Gewissen. Ob nun Diskriminierung oer die Geschehnisse um 45... immer lässt sich die amporph gestrickte Gesellschaft moralisch erpressen... und dann kommen Marketingstrategen aus den Firmen die allenernstes behaupten, wenn wir die Billiglöhner nicht genommen hätten, hätten wir gar keine Arbeitsplätze geschafft - und der Verbraucher kriegt die moralische Keule mit dem Satz "wenn du nicht konsumierst und kaufst, gefährdest du die Existenz der Billiglöhner" ... genau mit dieser Angst wird doch hier gearbeitet...egal wie man sich dann verhält, moralisch ist man am Arsch.
 
"Qualifizierte Fachkräfte sollen so leichter und billiger angeworben werden können." das war doch von vornherein klar.
 
@merovinger: "Aufstrebendes Unternehmen sucht qualfizierte Fachkräfte zwischen 20 und 25 Jahren, Voraussetzung: 40 Jahre Berufserfahrung, Gehalt: 1000€ brutto, ständige Erreichbarkeit wird vorausgesetzt" ^^
 
@jigsaw: Nicht zu vergessen: "Promotion in mindestens 3 Studienfächern"^^
 
@jigsaw: nene 1000 euro brutto? es wird ein Verein gegründet, mit dem allgemeines gesellschaftliches Interesse geweckt wird, dann stellt man per ARGE nen 1 euro jobber ein und der soll dann Webseiten programmieren, Marketing betreiben und natürlich Überstunden schieben.... - realer Fall, nicht ausgedacht.
 
@Rikibu: Wenn ich mir manche Webseiten so ansehe glaub ich das direkt ;-)
 
@jigsaw: das liegt ja eher daran, dass Vereine die auf diese Weise ihr kommerzielles Interesse bzw. die anfallenden Arbeiten durch ALG2 Empfänger erledigen lassen, gar nicht die Tools da haben die man bräuchte um ansatzweise effizient zu arbeiten. Mir ist sogar ein Fall bekannt, bei dem eine Sozialarbeiterin in nem 1 Eurojob eine Webseite programmieren sollte und Audioschnitt machen sollte, obwohl sie davon absolut keine Ahnung hat. Aber es geht hierzulande ja nicht mal mehr um die Schließung von Gesetzeslücken... siehe das Abkommen mit dem F*ckstaat Schweiz bezügl. Schwarzgeld - illegal Kohle bunkern vollkommen legal... und vor allem anonym...
 
@Rikibu: Wenn sich dazu ein IDIOT meldet ist er doch selber dran schuld.
 
@F98: die Idioten werden vom Jobcenter zwangsgemeldet, da heißt es nicht "kannste das überhaupt" sondern "du machst das jetzt, ansonsten Sanktionen..." und was macht man wohl wenn man mit der Existenz von Leuten spielt, die sich nicht wehren können... weil sie keine Lobby haben?
 
@Rikibu: Man kann sich ja mit dem Arbeitgeber so einigen, dass man nicht genommen wird. Aus welchen Gründen (z.b. gesundheitlich) auch immer.
 
@jigsaw: ähm , wann kann ich anfangen ??
 
Fachkräfte gibt es in Deutschland genug, aber die ausländischen IT-Leute arbeiten für weniger Geld und manchmal sogar für weniger Rechte. Heutzutage studiert jeder. Überall werden nur die Besten eingestellt, als "Zweitbester" gilt man schon als Loser.
 
@ichbinderchefhier: Folge: Nur noch Studiengänge mit einem Studenten pro Semester. Dann bist du automatisch der Beste :p
 
@ichbinderchefhier: Damit ist die Bundesregierung schon damals (1997) auf die Nase gefallen. Bsp.: Ein gut ausgebildeter Inder sucht im IT-Bereich nen Job im internationalen Ausland als Softie. Google USA zahlt ihm um die 80.000 USD im Jahr plus Extravergütungen und Kindergartenplatz für seine Tochter. Ein deutsches Unternehmen zahlt ihm 30.000 Euronen im Jahr und wenns hoch kommt besorgen sie ihm ne Plattenbauwohnung. Da fällt die Entscheidung nicht schwer. In Indien gilt Deutschland was die IT-Jobs anbelangt als Auffangbecken der Loser. Aber selbst die Loser haben oftmals keinen Bock auf so viel Geld zu verzichten und gehen dann lieber nach Neuseeland oder England oder so. Das weiss ich von jemandem der aus Indien kommt. Das einzig Positive an dieser Regelung ist dass gebärwütige Kopftuchdronen diese Lücke nicht benutzen können um den Staat noch mehr auszubeuten. Ansonsten ist das wirklich ein Schuss in den Ofen.
 
Jawohl, nehmt den Kindern und den zukünftien Jugendlichen gleich die Perspektive. Anstatt selbst die Basis für gute Bildung fern vom Geldbeutel zu schaffen, schafft man hier ein Dumpingsegment, wofür man auch noch Qualität erwartet. Wenn ich mir ansehe was unsere IT Trottel bereits in den Sand gesetzt haben, Toll Collects Mautsystem, die Software der ARGE, der neue Perso, die Geldverschwendung Gesundheitskarte (kann nicht mehr als die alte, kostete aber Milliarden Forschung). So gesehen müssen wir vor der lückenlosen Überwachung keinerlei Angst haben - unsere Fachidioten kriegen das Monstrum sowieso nicht ans laufen und wenn ist es so dilletantisch realisiert, wie der Bundestrojaner...Wieso führt man nicht als ersten Schritt Medienkompetenz in den Schulen ein und streicht Religionsunterricht? Ach ja ich vergaß. Die Kinder von heute sind die Lehrer von morgen - und die sind meist doof wie Stulle - Kompetenz und Sachverstand kann man da nicht erwarten - wo solls auch herkommen. Genug kompetentes Personal haben wir hier, das was uns fehlt ist ein großer Schuss Realismus der Arbeitgeber... die wollen nämlich einen der alles kann, oder wenn dann wollen sie einen der etwas kann was sich technologisch noch nicht durchgesetzt hat - sprich, man hatte gar keine Möglichkeit dieses Wissen anzueignen... das beste Wissen stammt noch immer aus den eigenen Reihen und nicht einfach nur eingekauft. Aber das ist eben mittlerweile Deutschland. Die Drecksarbeit der kostenintensiven Ausbildung sollen gefälligst andere übernehmen... ich wäre für eine Ausbildungspflicht bei Unternehmen, speziell die, die rumjammern das ihnen die Fachkräfte fehlen. Wer nicht selber züchtet, hat halt Pech... und solange hierzulande so vielen Leuten keine Stelle angeboten werden kann, von der man unabhängig sein Leben finanzieren kann, sollen doch gefälligst die Ausländer in ihrem Heimatland bleiben und ihr eigenes Land voranbringen...
 
@Rikibu: du hast es begriffen . zitat : ich wäre für eine Ausbildungspflicht bei Unternehmen ; sollen doch gefälligst die Ausländer in ihrem Heimatland bleiben , zitat ende ! besonders das mit dem heimatland begrüß ich besonders !!! es gäbe keine arbeitslosen und die jammernden firmen müßten endlich was für die qualifizierung bzw. weiterbildung ihrer fachkräfte tun !! die regierung müßte auch druck auf die unternehmen machen wegen der qualifizierung und nicht auf die qualifizierungswilligen fachkräfte in den firmen !!!!
aber geld in die qualifizierung zu stecken , wo leben wir denn !???
 
@mobilkom: dabei ist die Steuerungsmechanik ne ganz einfache. Der, der ausbildet, bekommt einen gewissen Betrag x steuerrechtlich erlassen, sodass sich Ausbildung auch lohnt. Natürlich gekoppelt mit einer Einstellungspflicht, damit der Misbrauch nicht lukrativ ist. Des weiteren gehört insbesondere bei global agierenden Unternehmen ein Verbot über Landesgrenzen hinweg zu wildern, wenn die Heimbasis ernachlässigt wird. Da aber keine problemorientierte sondern nur noch nach Parteibuch und Lobbygesteuerte Politik betrieben wird, ist hier nicht viel zu erwarten...
 
@Rikibu: Volle Zustimmung!!! Besser kann man es wirklich nicht ausdrücken!!!
 
Na klar, holt Menschen mit Migrationshintergrund um das Hartz4 der verdummten Deutschen zuverdienen :( Was für ein Schuss in die, einer Meinung nach, falsche Richtung. Bildung fördern ist wohl nich mehr so in Mode?! :/
 
@Zwerchnase: Mit mehr Bildung würden mehr Leute ja begreifen was hier los ist. Mit welchen geisteskranken Strategien man sich das Jobwunder Deutschland zusammenspinnt usw. Genau das soll langfristig wohl verhindert werden... Wieso sollten die Bürger in der Masse auch intelligenter sein als ihre politischen Anführer? Das einzige Wunder Deutschlands ist nicht das fragliche Jobwunder im Niedriglohnsektor, sondern dass so viele die von unserer Politik tagtäglich verarscht werden so still sind - und das sind 12 Millionen Leute... wenn die sich mal ansatzweise einig wären... in Lybien haben 2 Millionen gereicht um das Land zu stürzen...
 
Eine Fachkraft für 34.800 EUR brutto Jahresgehalt.
Oh mann, daß bei dem Jahresgehalt niemand mehr eine Fachkraft sein will, kann ich gut verstehen, wenn der Fliessbandarbeiter bei Ford weitaus mehr hat.
 
Das ist eine Frechheit gegenüber millionen von Arbeitnehmern in Deutschland die trotz Vollzeit noch Unterstützung vom Staat benötigen um überhaupt ein normales Leben führen zu können. Und diese Drecksindustrie nutzt das in allen Berufssparten gnadenlos aus. Ich kenn Firmen die stellen nur Langzeitarbeitslose zu Dumpingpreisen ein und kassieren den Lohnzuschuss von den Jobcentern. Oder Komunen die 1.- Jobber über gemeinnützige Gesellschaften beschäftigen, da die Komunen für jeden Arbeitslosen knapp 700.-€ und zusätzlich noch jede menge Fördergelder aus den Ländern, vom Bund und aus der EU bekommen. Und die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes zahlt der Staat. Das hat sich zu einem regelrechten Wirtschaftszweig entwickelt. Das Geschäft mit der Armut - ein erbärmlicher Schandfleck für eines der reichsten Länder der Erde. Ich habe jetzt bewusst nicht von den Deutschen geschrieben - es betrifft nämlich alle Arbeitnehmer hier.
 
@LastFrontier: Zitat Gerhard Schröder: ....Wir müssen und wir haben unseren Arbeitsmarkt liberalisiert. Wir haben einen der besten Niedriglohnsektoren aufgebaut, den es in Europa gibt. …. Zitat Ende.
--- Auszug aus einer Rede von Gerhard Schröder: "Wir haben einen funktionierenden Niedriglohnsektor aufgebaut, und wir haben mit der Unterstützungszahlung Anreize dafür, Arbeit aufzunehmen, sehr stark
in den Vordergrund gestellt. Es hat erhebliche Auseinandersetzungen mit starken Interessengruppen in unserer Gesellschaft gegeben. Aber wir haben diese Auseinandersetzungen durchgestanden. Und wir sind sicher, dass das veränderte System am Arbeitsmarkt erfolgreich sein wird." Auszug einer Rede von Dr. Gerhard Schröder, Bundeskanzler a.D. SPD Politiker. Solange Steinmeier, Steinbrück und Gabriel, die heute noch die Agenda 2010 speziell die Hartz4 Gesetze verfechten, ist die SPD für mich nicht wählbar. Gehaltsaufstockung, Lohnkostenzuschüsse der JobCenter das sind indirekte Subventionen für Arbeitgeber, so schafft man Niedriglöhne, und nun möchte die SPD mit Mindestlöhne wieder ihr Image aufpolieren. Haben die Wähler das alles schon vergessen?
 
@flotten3er: Richtig. Und mit ihrem ganzen Getue die Schwarzarbeit erst recht richtig angekurbelt.
 
@flotten3er: Ich sage seit Jahren dass wir an Mindestlöhne nicht Vorbeikommen die mindestens 60% über dem liegen was ein Hartzler bekommt. Sonst ist der Anreiz zur Arbeit nicht gegeben. Desweiteren würde ich Lobbyverbände und Konzernen klarmachen dass sie horrende Entschädigungen Zahlen müssen wenn sie aus DE abwandern wollen nur um in einem Billiglohnland Rekordgewinne zu vergrössern und ausserdem ein Verkaufsverbot ihrer Produkte in Deutschland in kauf nehmen müssen wenn sie sich solcher Methoden bedienen. EinEuroJobber würde es unter meiner Regierung hier nicht geben, genausowenig wie ne Generation Praktikum die hier studiert hat und seit Jahren von Praktikum zu Praktikum rennt um irgendwo einen Job zu ergattern der zwar versprochen wird aber nie in die Realität umgesetzt wird. Desweiteren würde ich eine Spekulationsfrist von 20 Jahren auf Aktien einführen. Wer vorher verkauft muss 99% Abgaben auf den Gewinn zahlen (das sorgt dafür dass sich die Investierenden nicht mehr um das schnelle Geld kümmern sondern an langfristigen soliden Untenehmensentscheidungen interessiert sind). Banken würde ich auch verstaatlichen, denn genau die haben ja nun mehrmals bewiesen dass sie mit Geld nicht umgehen können wenn sie nur auf den Gewinn schielen.
 
@Traumklang: Konzerne können von mir aus in Billiglohnländer abwandern, aber dann ist Strafzoll in wirtschaftlich starken Ländern zu zahlen, wenn sie ihre Produkte dort für teuer Geld verkaufen wollen. aber die soziale verantwortungs komponente wird politisch kleingeredet und der niedriglohnsektor wird zum jobwunder deutschland erklärt "deutschland geht es gut" tönt merkel immer wieder... ja klar... weil es deutschland so gut eht gibt es zig millionen leute die aufstocken, die gar nicht mehr in die arbeitslosenstatistik zählen weil sie entweder temporär krank, über 58 oder in umschulung sind... die lügen sich da einen dermaßen stuss vor und auf dieser lüge basieren verschiedene entscheidungen die nur mit kopfschütteln zu begegnen sind. und wenn man noch das moralische hernimmt, indem man sich anschaut, dass deutschlands export nur deshalb blüht, weil man kriegsgerät und uboote (an griechenland) verkauft, dann ists mit dem wohlgefühl noch schneller vorbei... aber ohne deutschland darf eben nie wieder ein krieg ausgehen, oder so ähnlich... dabei haben wir die überlegene moral, beide seiten mit waffen beliefern und danach raumfahrzeuge und prothesen verkaufen... das nenn cih mal hardcore lock in produkte...
 
@Rikibu: Ich bin der festen überzeugung dass dort wo konsumiert wird auch produziert werden muss. Es kann nicht angehen dass die einen produzieren und die anderen konsumieren. Wie soll das volkswirtschaftlich funktionieren? Diese ganze Globalisierung ist vom Arsch.
 
@Traumklang: fir <Idiotie fängt doch schon viel früher an. Wenn ch immer höre wir brauchen mehr Wachstum, obwohl wir jetzt schon genausoviel Lebensmittel wegschmeißen wie wir fressen... wozu also noch mehr für Nichts? Wachstum kann also nicht die Lösung sein - ganz im Gegenteil, diese Gier vom arbeitenden Geld und ständig immer mehr haben wollen, ist doch genau das was uns weltwirtschaftlich in die Scheiße geritten hat. aber die kranken experten reiten lieber auf nem toten Gaul anstatt der Realität ins auge zu sehen.
 
@Rikibu: Eben. Wir brauchen keinen Wachstum. Wir brauchen gerechte Löhne und angemessene Abgaben damit ein (FÜR die Bürger agierender) Staat funktionieren kann. Was wir nicht brauchen sind Zinsen und der daraus folgende Zwang dem Geld hinterherzurennen das eigentlich nicht existieren kann. Dass die das da oben nicht begreifen liegt daran dass sie es nicht wollen. Ist doch ganz einfach: Wenn ich als Bank 1000 Taler ausgebe und an zehn Personen je 100 Taler ausleihe und denen sage sie sollen mir für die 100 Taler nach einem Jahr die 100 Taler plus 5 Taler (5%) zurückzahlen, dann kommen sie in Schwierigkeiten. Denn es existieren ja nur 1000 und nicht 1050 Taler. Was soll das also mit den Zinsen??? Lösung des Problems ist also entweder noch mehr Geld zu leihen um eine Schuldentilgung möglich zu machen (was aber die Schuldsumme hochtreibt, und die Zinsmenge obendrein) oder man bescheisst einen von den anderen neun Personen die ebenfalls 100 Taler bekommen haben um die selbst geschuldete Summe plus ein bisschen mehr damit man als Gewinner rauskommt aus der Sache. Das ist unser Finanzsystem in einer Nussschale erklärt. Ganz gut auch erklärt in dem Video "Gib mir die Welt plus 5%". Ich habe nichts gegen Geld verdienen reich und wohlhabend zu sein. Jedoch muss einem Unternehmer klar sein dass er mit einer Fabrik nur erfolg haben kann wenn er Arbeiter findet, die sich ans Fliessband stellen. Sie tragen ihren Teil zum Erfolg bei und sollten dementsprechend respektiert werden (auch was das finanzielle angeht). Das ist heute nicht mehr der Fall. Aktionäre sehen eine Arbeitskraft nicht mehr als Schöpfer eines Wertes (der Arbeit und der Qualität seines Handwerkes) sondern sehen den Arbeiter in erster Linie nur noch als Kostenverursacher. Was zu solchen Auswüchsen führt wie Lohndumping, Leiharbeit und Dergleichen. Das muss ein Ende haben, sonst geht dieses Land oder dieser Kontinent vollends vor die Hunde. Wir hatten doch in den 50zigern auch lokale Produzenten, warum sollte das heute denn nicht mehr gehen. Bei entsprechendem Protektionismus des Staates im Interesse der nationalen und regionalen Märkte muss man nicht mit chinesischen Billigprodukten konkurrieren und das eigene Land dem Sozialausverkauf zum Fraße vorwerfen. Machen wir uns nichts vor, wir können erst mit China konkurrieren wenn wir auf gleichem Level mit denen sind was Löhne und Politik anbelangt. Ich hoffe dass das für niemanden hier erstrebenswert ist.
 
@Traumklang: Das System ist mit einem simplen Beispiel erklärt und führt es zugleich ad absurdum. Warum sind die Zinsen für Griechenland zb. so hoch, dass mit gesundem Menschenverstand nicht davon auszugehen ist, dass Griechenland durch eigene Bemühungen den Wiederaufstieg schafft? Arme zahlen hohe Zinsen und die, die Geld haben, bekommen niedrige Zinsen - weil die sich ja den positiven Leumund erworben haben - komischerweise haben die aber nur das Geld, weil sie auf die Armut und schlechten Prognosen von zb. Griechenland setzen... ginge es den Griechen gut, wären die Zinsen die allein Deutschland zahlen müsste für seine eigene Staatsverschuldung um einiges höher. So ist also das Elend in Griechenland hierzulande ein Bombengeschäft und jeder Fallschirm der populär zur Rettung gedacht ist, ist eigentlich ein Rettungsanker für Banken und andere Staaten, weil die daran faktisch sparen, auch wenn sie erstmal Geld ausgeben - und die EZB könnte unendlich viel Geld in Griechenland direkt reinscheißen - wozu bräuchte es die anderen Mittelsmänner? Aber dazu müsste man Gesetzmässigkeiten ändern - und wer lässt sich schon gerne das eigene Spar-Geschäftsmodell kaputtmachen... von wegen der Markt reguliert sich selber - jeder strebt Monopole und Abhängigkeit an...Wer was anderes behauptet, der hat die Lüge des Kapitalismus einfach nicht verstanden. Das "wenn jeder so fleißig ist wie wir" kann nicht für alle funktionieren...faktisch geht es seit 4 Jahren nur um die Frage, wie der Wohlstand der Welt aufgeteilt wird...
 
@Traumklang: da spielt mMn auch die Digitalisierung des Geldes eine Rolle. Auch wenn es vorher auch nur Papier war, aber wenn die Bank jetzt jemandem Geldnleiht, tippt diese einfach nur noch eine Zahl in ihr System. Woher kommt das Geld denn hier plötzlich? So wird mit Geld gewirtschaftet, dass eigentlich nie da war/ist.
 
Nur die IT Branche? Mir ist letztens während eines Krankenhausaufenthalt aufgefallen das es kaum noch Deutsche Ärzte gibt !
 
@flotten3er: wundert dich dass wenn ein abgerochener Augenarzt (rösler) uns die Wirtschaft erklärt?
 
@flotten3er: Tja - auf jedem dritten LKW im Fernverkehr sitz ein deutscher Fahrer; angestellt bei einer Spedition aus Italien, Österreich, Holland, Belgien oder Frankreich mit Zweitwohnsitz im Ausland - und gleichzeitig werden hier über 20.000 LKW-Fahrer gesucht (nur für 40 to). Deutsche Bau-Facharbeiter wandern nach Schweden und Norwegen aus und bauen dort Wasserkraftwerke wie die blöden. Norwegen wirbt gezielt Ärzte hier hab. U.S. - Firmen suchen hier in Deutschland gezielt und über die Arbeitsagenturen Facharbeiter für die USA und führen richtige Veranstaltungen hier durch. Das gleiche in Canada. Nur im eigenen Land zählt der Prophet nicht. ,Und oft sind es wirklich nur banale Fähigkeiten und ein solides Grundwissen (Ausbildung), die es einem im Ausland leicht machen. Und oft auch zu Jobs führen, an die man überhaupt nicht gedacht hat.
 
"Insbesondere die IT-Branche beklagt seit Jahren einen zunehmenden Mangel an ausreichend qualifizierten Fachkräften." Weil die Branche nicht bereit ist auszubilden/weiterzubilden! Ist halt kein Wunder das man bei der Vorstellung "25 Jahre alt mit 20 Jahren Berufserfahrung" niemanden findet. Bin seit 2 Jahren mit gutem Abschluss FI-S, zusätzlichen Qualifikationen und ständigen Weiterbildungen auf Jobsuche (über 100 Bewerbungen) und dennoch bekommt man nur Absagen. Aber wahrscheinlich bin ich überqualifiziert, der Inder ist ja billiger ?
 
@marcol1979: FI-S = Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration? Ich bin FIAE und die FISI bei uns in der Klasse haben auf der Arbeit so Sachen gemacht wie Drucker gereinigt, mal ein Telefon beim Kunden angeschlossen oder Windows installiert. Also so Arbeiten, für die man nicht wirklich was können muss. Könnte es einfach sein, dass du dir eine Fachrichtung ausgesucht hast, die eigentlich überflüssig ist? Schieb's nicht auf die Ausländer wenn du keinen Job bekommst.
 
@Muh: Ich befinde mich in einer Ausbildung zur FIAE und ich finde, dass FISI's auch viel können müssen, außer mal nen Rechner aufzusetzen. In manchen Sachen würd ich auch nicht gerne mit den Tauschen wollen. Und die Arbeiten, die du da oben beschrieben hast, das sind ja auch vllt. 20 % der Arbeit, die die FISIs bei uns machen.
 
@Scarlet88: Meine Aufzählung sollte auch überhaupt nicht vollständig sein (s.o.: "Sachen [...] wie"). Mir ist schon klar, das die auch Kundenrechner reparieren (und dabei deren privaten Pornos ansehen um dann in der Schule rumzuerzählen was der schwule Pfarrer fürn Schweinkram mach *g*) oder auch Netzwerke aufbauen (vom Kabelkanal an die Wand schrauben bis zum Einrichten des ADS) etc. Aber mal ehrlich, was macht denn ein FISI was nicht auch ein Zwölfjähriger ohne Ausbildung kann? Viele von den FISIs in meiner alten Klasse haben sogar nur mit AMD CPU und/oder GraKa gezockt. Hallo?! Geht's noch??? Wenn man nen IT-Beruf lernt sollte man wissen, dass man zum Zocken Intel + Nvidia nimmt und AMD nur verbaut wenn Leistung keine Rolle spiel und es möglichst billig sein muss.
 
@Muh: Wow du bist mal herzig.... Hier den Checker vom Necker mimen und dann mit Zocken argumentieren *thumbsup*. Wer glaubst du baut Firewallcluster, Storages, Virtualisierungen, Netzwerkinfrastrukturen etc auf, hält es am laufen und kümmert sich um Performance? Anwendungsentwickler? Wirtschaftsinformatiker? eher nicht... Böse Zungen behaupten ja auch das die AEs nur Codeschlampen für die Architekten sind. Von daher würde ich mich nicht so weit aus dem Fenster lehnen.
 
@Muh: also ich hoffe, du hast den letzten Satz nicht ernst gemeint, denn damit hast du dich mehr als disqualifiziert.
Und so nebenbei trotzdem auf deinen Satz eingegangen, nicht alle müssen den neusten Blockbuster auf maximaler Detailstufe spielen und brauchen 100fachenKantenglättung. Dein Argument, dass AMD keine Leistung bringt ist aber trotzdem fürn Allerwertesten.
Und dass du noch soviel Zeit zum Spielen hast und du das so Ernst nimmst zeigt sowieso alles.
 
@Muh: Das Wissen welches man benötigt um ein Netzwerk mit Server und Clients zu installieren ist weitaus immenser als du glaubst. An einem oder dutzenden von Rechnern ein System aufzusetzen ist da schon die Erholungsphase. Mal ein paar kabelkanäle anklatschen und kabel reinschmeissen machen in der Regel Hilfskräfte. Wo es bei vielen hängt, ist die Planung. Die ist meist aufwändiger wie die Installationen selbst. Hast du schon mal ein Pflichtenheft erstellt? Oder die Plattenkapazitäten für eine Druckerei berechnet? Oder mal einen Workflow analysiert? Dazu kommen dann noch die ganzen Zertifizierungen für die wichtigsten Hersteller und Produkte. Etwas kaufmännisches Wissen ist auch nicht verkehrt. Dass du aber definitiv keine Ahnung hast, zeigt dein Intel-/AMD-Vergleich. Entscheidend im gewerblichen Bereich ist die Kosten- Nutzen-Analyse. Rechnen muss es sich. Und zwar über Jahre hinweg und nicht von Hype zu Hype.
 
@marcol1979: Die IT-Branche soll mal erklären, warum mitte bis ende der 1990er zehntausende von IT-Spezialisten entlassen wurden und wo die jetzt sind. Bis 1995 gab es ja noch nicht einmal Ausbildungsrichtlinien für die IT. Und gerade so Dachverbände wie BITCOM gehören doch zu den grössten Pfeifen.
 
Jo, den Spruch überqualifikation habe ich auch schon oft zu hören bekommen. Oder, man könne mir mit meiner Qualifikation keine Perspektive bieten. Weil man (der Arbeitgeber) könne sich nicht vorstellen das ich längerfristig eine einfachere Tätigkeit machen möchte. Da man einen langfristigen Mitarbeiter suche und nicht in einem halben Jahr schon wieder neu besetzen möchte. Und am Ende liegt einfach an den Gehaltsforderungen. Man nimmt dann doch lieber eine Bewerber mit weniger Qualifikation und lernt diesen an anstatt für weniger Geld bzw. einen Langzeitarbeitslosen und bekommt 9 Monate (frei verhandelbare) Gehaltskostenzuschüsse (Subvention) vom JobCenter
 
@flotten3er: gerade anlernen wollen sie ja nicht. das is doch das Problem. Du kannst so ziemlich jeden ITler auf das gewünschte Fachgebiet schulen... allerdings gibt es gerade im Bewerbungsverfahren die asozialsten Strategien, einen nicht gewünschten Bewerber loszuwerden, ohne das man sich mit dem Antidiskriminierungsgesetz konfrontiert sieht. Als wäres eine Begründung, überqualifiziert zu sein. Isses nich toll wenn man einer Aufgabe mit Leichtigkeit gewachsen ist? und ist nicht in erster Linie der eigene Broterwerb Motivation genug gute Arbeit zu leisten? und wenn man vorhätte job hopping zu betreiben oder nicht langfristig angestellt zu sein genau bei dieser Firma, wieso bewirbt man sich dort? um sich anzuhören mein sei geeignet aber überqualifiziert? Was ich oft erlebt habe sind Ausflüchte, fadenscheinige Argumentationen und Vorurteile, ohne Rücksicht... Ich wäre übrigens für ein Portal bei dem mN Firmen mit moralisch fragwürdiger Vorgehensweise bezügl. der Personalrekrutierung bzw. dem allgemeinen Umgang mit den Angestellten melden kann, damit mal Klarheit herrscht, welche Firmen gut und vertrauenswürdig sind und welche nicht... Fakt ist, es gibt viele Unternehmen hierzulande, um die es nicht schade wär, wenn sie verschwinden würden, denn viele nehmen ihre gesellschaftliche und soziale Verantwortung nicht wahr, verschanzen sich hinter Ausflüchten und Niedriglohnarbeitern etc.
 
@Rikibu: Das Handelsregister gibts doch schon ;-)
Wer stellt heute schon noch 100% fair ein. Und solche Regelungen, wie eine vorgeschriebene "Frauenrate" bringt uns da auch nicht weiter.
 
Also irgendwie... was wollen die hier? Bzw. wer ist damit denn überhaupt gemeint? IT-Fachkräfte, wer ist das? Man kann sehr viel, wenn nicht sogar fast alles, im IT-Bereich "Outsourcen". Programme entwickeln, selbst der Support, muss nicht unbedingt in Deutschland ansässig sein. Das Deutschland im IT-Bereich, meiner Meinung nach, hinterherhinkt, ist eine Sache. Das Länder aus denen diese IT-Kräfte dann kommen sollen, also z.B. Russland, Indien, asiatische Länder teilweise erhebliche wirtschaftliche, und damit dann meistens auch politische und soziale Probleme, haben, ist aber auch ein wichtiger Punkt, der durch Ausreise dieser Personen bestimmt nicht besser wird.
 
Eines hat man mit dem Aufbau des Lohnniedigsektors erreicht, es kommen keine Polen, Rumänen Bulgaren usw. zum Spargel stechen oder Erdbeer pflücken mehr nach Deutschland. Denn zuhause in ihren Heimatländern verdienen sie genau soviel wie in Deutschland. So hat man die Flut von Arbeitssuchenden aus den Ostblockstaaten verhindert. Erst wenn das Lohnniveau in Europa das der Chiensen erreicht hat wird es in der Europäischen Wirtschaft "brummen"
 
@flotten3er: is halt dann nur die frage wer dann noch geld hat um das von billigheimern zusammengefurzte produkt zu kaufen - die gruppe is dann so klein, dass sich produktion, entwicklung etc. nicht mehr lohnt...
 
@Rikibu: Die USA ost doch groß genug
 
Sollen sie doch die "Spezialisten" aus dem Ausland für wenig Geld holen. Die Firmen werden schon noch sehen was sie davon haben. Ich habe schon mit vielen "ausländischen" Fachkräften arbeiten dürfen/müssen. Unpünktlich, schlechtes Deutsch und Englisch, nicht kommunikativ, fachlich überhaupt nicht besser. Wer billig kauft, kauft zwei mal. Dass war schon immer so! Dann zahlen sie halt bei den Projekten drauf, weil diese nicht eingehalten werden können. Deutsche Wertarbeit zahlt sich langfristig aus, ihr werdet sehen!
 
34.800 euro und hochqualifizierte spezialisten, schon klar!...
 
Es gibt genug arbeitslose Diplom-Informatiker da draußen!
 
@Der_da: Richtig! Ich kann es auch nicht verstehen.
 
ich habe bekannte in indien, pakistan, südkorea, syrien und im jemen - auf die frage, ob es sich lohnt, nach deutschland zu kommen sage ich ihnen nein. erst werden sie gelockt, dann von den behörden diskriminiert. es wäre ein downgrade für sie - besonders in hinsicht auf die lebensqualität.
 
Meine Vorletzte Bewerbung: 1 1/2 her.
Datenbankkenntnisse in Oracle und MS SQL. Administrationskenntnisse in Windows 2003, 2008 Server. Linuxkenntnisse von großem Vorteil.
Programmierkenntnisse in Java + c# wünschenswert. Flexibilität(wie sich später herausstellte Überstunden) und Reisebereitschaft(Verantwortlich für 3 Standorte) werden vorausgesetzt.

Wir bieten blablabla. (Anfangsgehalt war 2200€ + 2Jahresvertrag)

Ich habe dankend abgelehnt.

Mittelständischer Betrieb mit 700 Mitarbeitern. (Sie suchen übrigens immer noch)

Du kannst mich langsam, Deutschland!
 
@LivingLegend: Die suchen immer alles: 25 Jahre und ein Dr. in der Tasche und dann für max 25000 EUR schaffen. Ich hätte mich darauf trotzdem beworben. Wenn die niemanden finden kannst du bei der Gehlatsverhandlung dann sagen: 2500 oder 3000 EUR. Vermutlich reicht auch nur Java oder nur C#. Verantwortlich für 3 Standorte ist aber heftig für das Geld. Vielleicht kann man das nur runterhandeln auf 1 oder 2.
 
@zivilist: Ich habe mich ja Beworben, allerdings steht ja in der BEwerbung NIX vom Gehalt, außer eventuell beim öffentlichen Dienst. Die Details hatte ich ja aus dem Bewerbungsgespräch!
Bin auch mittlerweile glücklich, bei mehr Lohn und weniger Stress! Das gibts auch noch. Hat mich aber mehr als 2 Jahre lang an Bewerbungen nebenbei gekostet! Ich kann wenn ich ma Zeit hab aus den knapp 50 Bewerbungen mal best off bringen. Da sind Sachen dabei da fängste an zu heulen!
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