Geldmangel: E-Plus will Funkmasten verkaufen

Der drittgrößte deutsche Mobilfunkbetreiber E-Plus will einen Teil seiner Infrastruktur an einen externen Dienstleister ausgliedern. Tausende Mobilfunkmasten und Sendestationen sollen an einen Finanzinvestor verkauft werden, berichtet das ... mehr... Mobilfunk, Lte, Antenne, Sendemast, Funkmast, Handymast Bildquelle: O2 in Deutschland / Flickr Mobilfunk, Lte, Antenne, Sendemast, Funkmast, Handymast Mobilfunk, Lte, Antenne, Sendemast, Funkmast, Handymast O2 in Deutschland / Flickr

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:-). Die müssen ja ein verdammt gutes Netz haben wenn sie es sich leisten können auch noch was zu verkaufen. Trotz Geldmangel. Aber naja auf Platz 5 können sie ja nicht rutschen.
 
@CJdoom: sie verkaufen es ja nicht und dann ist es weg. Die verkaufen es und mieten es gleich wieder an. Die Netzqualität sollte also nicht schlechter werden.
 
@elbosso: "Die Netzqualität sollte also nicht schlechter werden". Doch, wird sie. Aber langsam. Ich glaube nicht dass der Finanzinvestor die Masten kauft weil er Interesse an super Netzen hat, sondern eher um Geld zu verdienen.
 
@DennisMoore: Das ist unlogisch, denn die Masten werden vermietet und in der gleichen Weise weiter betrieben. Eventuell rüstet der Investor die Masten sogar auf, um bei E-Plus höhere Mieten zu verlangen. E-Plus kann die Kosten für Ausbau und Upgrade ja gerade wegen Geldmangel nicht tragen, kann aber kontinuierlich Miete zahlen, falls die Kunden nicht wegen schlechter Qualität weglaufen. Daher wäre schlechtere Netzqualität für beide Seiten nicht wünschenswert.
 
@elbosso: Das ist nicht unlogisch. Denn E-Plus wird nicht mehr an Miete zahlen wollen als der Unterhalt und/oder Ausbau selbst kosten würde. Dann hätten sie die Dinger ja auch behalten können. Und von der Miete die reinkommt geht beim Investor nur ein kleinerer Teil in die Infrastruktur. Der Rest geht für eigene Kosten und Gewinn drauf. Unterm Strich wird das wohl in schwindender Qualität enden.
 
@DennisMoore: du verkennst immer noch 3 Fakten: 1. E-Plus hat nicht das Geld, um neue Technologien flächendeckend einzuführen 2. der Investor hat das schon und kann dadurch langfristig seine Masten teurer vermieten, wodurch E-Plus gleichzeitig keine hohen Einmalkosten hat und 3. es macht doch keinen Sinn, dass die Qualität bei bestehender Infrastruktur abnimmt --> als in Frankreich die Autobahnen privatisiert wurden, sind doch auch nicht Teile davon verschwunden...
 
@elbosso: Wenn der Investor investiert, wird sich die Miete erhöhen. Sale-and-lease-back ist auf Dauer gesehen kein Plusgeschäft. Und warum soll der Investor dann an E-Plus vermieten? Er kann dann auch an andere Vermieten, die mehr zahlen.
 
@elbosso: Zu 1 wäre noch zu sagen, dass E-Plus überhaupt nicht vorhat neue Technologien einzuführen. Gab letztens ne News dazu. Und zu 3 fällt mir ein, dass bei den AUtobahnen vielleicht nicht die Qualität abgenommen hat, dafür aber die Mautkosten für den Bürger viel höher sein könnten als es der Aufwand ist die Strecken instand zu halten. Ich weiß nicht wie viel höher, aber sicherlich nicht wenig. Denn niemand investiert irgendwo Geld wenn er keinen Schnitt machen kann.
 
@elbosso: gibt viele viele beispiele (veolia mal im netz suchen) die bestehende infrastrukturen günstig kaufen, langfristig vermieten und minimalste aufwendungen für die instandhaltung einfließen lassen. geht ein mast kaputt wird versucht die Wabe mit anderen masten auszugleichen. eplus kann da mit sanktionen drohen, aber es wird nicht viel passieren.
 
Sollzinsen sind hoch. Habenzinsen auf Rekordtief. Der Investor freut sich, wenn er mit Miete mehr verdient, als mit sicheren deutschen 1% Staatsanleihen und E-Plus freut sich, wenn sie nicht 7% Sollzinsen an Banken für Investitionskredite zahlen müssen. Am Ende kommt irgendwas dazwischen raus. Win-win.
 
Ohoh... Wenn Apple das hört... Das wäre ja der Einstieg ins Provider Geschäft :-o *g*
 
@2K-Darkness: Mit den liquiden Mitteln von Apple wären ein paar Sendemasten mit Sicherheit ein Klacks. ;)
Früher oder später wird Apple aber bestimmt ein eigenes Netz aufbauen.
 
Tjo... Erst die grosse Ansage machen über 3 Jahre hin weg wir bauen aus wir bauen aus. Doch mit kleinen Preisen kommt man halt nich auf dauer weit in den Städten. Immer mehr Kunden Springen auf den Ländlichen Gegenden ab und wechseln freiwillig zu den teuren anbietern die wenigstens etwas halten was Sie versprechen. Wenigstens tut O2 ein bischen was um von dem schlechten Ruf auf den Ländlichen Gegenden weg zu kommen.

Ade EPlus...
 
@Jani1980: Das ist nicht nur auf dem Acker so. Auch hier in Berlin ist es selbst an einigen Orten der Innenstadt so das der Empfang sehr dürftig ist. HSDPA steht auch nicht überall zur Verfügung und wenn mit einer max Rate von 1,7Mbit wenn man glück hat. In der Firma haben wir derzeitig drei Base Flatrate Tarife. Diese werden bei der nächsten gelegenheit gekündigt und zu einem anderen Anbieter gewechselt. Wir haben es satt das man meinchmal kein Empfang hat und meinchmal die Gesprächsqualität an Walkie-Talkie erinnert.
 
@refilix: genauso geht es meine kunden auf den ländchen gegenden. nach 3 jahren haben se es endlich verstanden und geben lieber 20 euro mehr aus und haben dafür keine beschwerden mehr.

Auf einer Art find ich es ja okay das EPlus halt nur die Städte benutzen will aber wie du grad sagtest wenn es selbst da in einigen ecken besondern in GROSSSTÄDTEN wie Hamburg, Berlin usw plrobleme gibt... denn is EPlus eni Problem mit deren versprechungen.
 
Ach, E-Plus, ein bissel mehr Kreativität. Warum nicht eine Patenschaft. Drei Mal könnt ihr raten wer das sein könnte. Genau, die Kunden von E-Plus. Entweder monatlich oder jährlich. Und von der Steuer absetzbar. Und einmal im Jahr so´n Art Subbotnik. (Äh, Subbotnik - einfach mal googeln) Sauber machen und am Mast rumschrauben.
 
Das war es dann für E-Plus... die würden besser mal in neue Funkmaster investieren, um besseren Empfang zu haben, aber wie der durchgeknallte CEO ja meinte, setze E-Plus lieber auf billig statt Qualität.-..
 
Dass E-Plus zur Zeit nicht in LTE investiert finde ich richtig. Dank der starken Fragmentierung bei den Frequenzen lassen sich in Deutschland weder das iPad 3 noch dass kommende Galaxy S3 mit LTE nutzen. Von daher ist es zur Zeit einfach Geldverschwendung.
 
@kubatsch007: Wie soll das LTE-Netz denn zum neuen Standard werden, wenn es keiner ausbaut? Gut das nicht alle Netzbetreiber so denken..
 
@sebatian93: So lange die LTE-Chips den Strom wegbrutzeln wie ne Bratpfanne, können sie mir mit LTE bleiben wo der Pfeffer wächst. Finde ich fürs Smartphone eh total uninteressant, da dort UMTS-Speed absolut ausreichend ist.
 
@bLu3t0oth: Mit dem Strom muss ich dir Recht geben, aber in den nächsten Jahren wird es immer mehr mobile Geräte geben und das Netz dadurch immer mehr belasten, heißt auch weniger Geschwindigkeit. Und da ist LTE einfach die Zukunft, in die investiert sollten werde.
 
@sebatian93: Nicht zwingend. UMTS reines Handynetz und LTE für Laptops,Netbooks und Co, die haben mehr Akku und auch mehr Trafficbedarf.
 
@sebatian93: Was nutzt das Netz wenn die wichtiggetan Geräte die deutschen bzw. europäischen Frequenzen nicht unterstützen. Die sollten sich weltweit erstmal über die Frequenzen einig werden.
 
@kubatsch007: Du meinst so wie Sie in damals in HSDPA Netze Investiert haben? Und nun nichtmal einen normalen standart Anbieten können dafür aber Geld verlangen? Richtig so...gebe gerne als Kunde jeden Monat 60€ aus für ein Netz das fasst nicht messbar ist...^^
 
Ich weiß nicht warum alle über E-Plus so schimpfen.
1. Es ist doch gut wenn die Konkurrenz den Markt belebt.
2. Ich habe gute Erfahrung mit E-Plus ( Simyo ) klasse empfang, wo Vodafone Mist ist.
3.Es ist wie schon gesagt Billig ( Günstig )
Und Appel soll mal ruhig für die "besseren Leute" ihr eigenes Netz bauen, das ist gut für noch mehr Konkurrenz.
Und bei O2 ist auch nicht alles Gold was glänzt
 
Das ist die logische Konsequenz aus der Billiger-Heimer-Strategie: Wer wenig Geld einnehmen will, der hat nun mal wenig Geld. Also ich finde die Strategie echt interessant: Man will billig sein --> Dafür muss der Kunde in Kauf nehmen, daß er einen "mauen" Netzausbau hat --> Mobile-Internet ist reine Glückssache beim E-Plus --> Das setzen aber sogar die Billig-Heimer voraus (Iss doch logo: Ein Smartphone macht sonst keinen Sinn) --> Die Kunden wandern ab mangels Netzversorgung. Aber: Das ist ja so gewollt sagte der Chef ... Kapiere wer will ^^
 
Diese geniale Idee hatte ja Karstadt *ähem* ganz weit gebracht, Gebäude verkaufen und dann (teuer) zurück mieten. Bringt am Anfang kurz viel Geld in die Kasse und langfristig die Pleite! Bis dahin sind die Manager die das gerade entscheiden aber vermutlich eh nicht mehr da und haben ihre Abfindungen kassiert (vielleicht brauchen sie ja dafür das kurzfristige Geld?). Ok für mich spielt es konkret bei Eplus keine Rolle weil die hier im hügeligen Mittelgebirge sowieso komplett unbrauchbar sind, sowohl zum Telefonieren und für mobile Datenübertragung erst recht.
 
@Harald.L: Seh ich auch so, ist wie Kredit holen für schnelles Geld, aber lange mit vielen Zinsen abbezahlen. Und am Ende hat man nichts mehr.
 
@moniduse: ...oder: sich zwei kreditkarten besorgen - und die überziehung der einen karte mittels der anderen karte "auffangen"...
 
@Harald.L: Grundsätzlich ist es keine verkehrte Idee, dass man das Outsourct (z.B. in eine eigene Firma oder so): Somit wäre die Wartungsgeschichte raus aus dem Kerngeschäft. Nur ist die intension hier sehr wahrscheinlich eine andere: Geld ;-)
 
So kann man auch mit Pauken und Trompeten untergehen...
 
Die hatten jahrelang teure Preise, wo ist die Kohle hin???
 
@ichbinderchefhier: teure preise? waren und sind immer noch um mind. 50% günstiger gegenüber den anderen 3.
 
Das ist wie bei Monopoly die teueren Straßen zu verkaufen, weil man Geld braucht. Langfristig geht man damit pleite.
 
@trader: bei monopoly kann man allerdings mit den "billigen" straßen gewinnen ;)
 
also in münchen hab ich kein problem mit eplus. aber wenn man hört wie es in manch andere städten ist, dann scheints einfahc nur glück zu sein das es hier so gut funktioniert
 
"auf absehbare Zeit beispielsweise auch keine Mobilfunkverbindungen der vierten Generation über LTE anbieten können. " Wie auch - wenn sie die Frequenzen für LTE zurückgegeben haben -- keine Frequenzen, kein LTE...
 
Mir erschließt sich das nicht wirklich. Wie man eigene Infrastruktur verkauft und diese dann später wieder anmieten zu müssen. Das spült nur kurzfristigf Geld in die Kasse um dann später langfristig das Geld wieder für Miete auszugeben. Sicher soll das Geld in die Kassen spülen um damit neue Masten und neue Kunden zu gewinnen. Wenn das erwartete Ziel aber nicht eintritt, was dann? Pleite oder kommt dann der Staat mit Subventionen. Eiogentlich ist das doch nur Augenwischerei auf dem Papier.
 
Naja steuerlich ist das schon interessanter - deshalb leasen ja 99,99999% der Firmen Autos - auch diejenigen, die sich den Kauf leisten können.

Leasing kann durchaus insgesamt interessant sein wenn man so hohe Einnahmen hat, dass sich der Leasing Effekt steuerlich auswirkt - und wie schon hier geschrieben wurden die Leasingkosten nicht weit von möglichen Finanzierungskosten weg sind.
 
Eplus ist mittlerweile ein Synonym für ein langsames Netz...
 
schonmal drüber nachgedacht, dass eplus mit der ausgliederung der infrastruktur auch jegliche verantwortung für die infrastruktur abgibt?

ich schaffe mir als eplus als mittelfristig den ärger vom hals und kann über die miete der infrastruktur mein netz aufrechterhalten.

miete ist definitiv günstiger als selbstunterhalt, vor allem gerechnet an den personal- und personalnebenkosten.

ist doch wie mit der telekom und den carrierkunden ... wenns bei denen nicht klappt, können sie die verantwortung einfach an die telekom abgeben, sofern diese die infrastruktur betreibt.

so einfach ist das.
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