Urteil: Eine IP-Adresse identifiziert keine Person

Der Richter Gary Brown aus New York ist der Meinung, dass eine IP-Adresse nicht zur Bestimmung von Personen verwendet werden kann. In erster Linie habe das mit der stark größer werdenden Verbreitung von WLAN-Netzen zu tun. mehr... Gericht, Gesetz, Urteil, Hammer Bildquelle: Dumfries Museum Gericht, Gesetz, Urteil, Hammer Gericht, Gesetz, Urteil, Hammer Dumfries Museum

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Spitze das Urteil :)
 
@skrApy: Für Amerikaner? Ja! Für uns? Nicht wirklich!
 
@OPKosh: warum? die politik strebt doch eine vereinheitlichung der gesetze, auf das internet bezogen, an. und mal ehrlich: der Richter Gary Brown hat doch auch recht. sicher weiß das auch jeder der logisch an die sache herangeht. mfg
 
@Real_Bitfox: die angel-sächsische rechtsauslegung ist keinsterweise mit der deutschen vergleichbar. °-°""""""" deutsche richter haben sich nach deutschen entscheidungen zu richten oder jener des EuGH.
 
@DerTürke: Was haben die Angel-Sachsen damit zu tun?
 
@flotten3er: o.O anglo-saxon ethnischer hintergrund der heutigen briten(bzw engländer) und der us-amerikaner. wurd jedenfalls immer so von meinem zivilrechts prof so genannt (der dozent für insolvenzrecht und die dozentin für europarecht haben es auch so genannt)
 
@Real_Bitfox: Vereinheitlichung ja, aber nur wenn es zum Nachteil der Bürger ist. Es gibt vieles, was man zum Vorteil der Bürger von dort übernehmen könnte, z.B. deren niedrigere Mineralölsteuer, aber etwas zu unserem Vorteil wird ja nie gemacht, ob von anderen Ländern übernommen oder selbst erfunden. Wir sind für die alle nur Trottel, die man ausbeuten und denen man das letzte Stück Freiheit und Privatsphäre wegnehmen soll. Und das Geld, das man uns wegnimmt, schickt man dann in andere Staaten, damit die es fröhlich aus dem Fenster werfen können, als ob wir als Touristen dort nicht schon genug gelassen hätten.
 
@OPKosh: ...will sich die deutsche justiz wieder mal gegen einen teil der alliierten justiz auflehnen, indem sie glaubt, rhetorik würde logik jemals besiegen können?
 
@skrApy: Das Urteil ist sicher WebUserfreundlich...aber ich gebe mal zu bedenken, dass es vielleicht schon ein Gesetz gibt oder geben wird, dass die Haftung des Inhabers, bei Missbrauch, nicht ausschließt. Dafür hat jeder selbst Sorge zu tragen, dass sein eigenes Netz nicht missbraucht wird und grade stehen muß, wenn damit Mist gebaut wird.
 
@KlausM: Das mag möglich sein, dass jeder User das sichzustellen hat. Die Frage ist geht das überhaupt? Ich behaupte nein. Wenn einer Nachts in deine Garage einbricht, dein Auto klaut und damit einen Unfall baut, bei dem womöglich Personenschaden entsteht => Willst Du dafür haftbar gemacht werden, weil ein anderer durch eine Straftat (Autoklau) dein Auto als "Waffe" benutzt hat. Wie hättest Du das verhindern können.

Übertragen auf das WLAN Netz würde ich sagen, dass derjenige der ein WLAN "kapert" egal ob offen oder verschlüsselt begeht eine Straftat! Der Staat kann von einem Nutzer nicht die totale Sicherheit dessen Routers verlangen. Dies wäre mit hohen kosten für den Nutzer verbunden. Denn selbst WPA2 ist nich das Maß aller Dinge, denn "knackbar" ist alles. Solange es Techniken gibt die Verschlüsseln, wird es auch Techniken geben die diese umgehen. Solange es Hardwaretechnische Sperren gibt, wird es auch Harwaretechnische Möglichkeiten geben diese zu umgehen (das ewige Katz & Maus Spiel) was die Industrie mehrere Millionen/Milliarden kostet und diese wieder auf uns umlegt.
 
@Rainbird-1: Es gelten die zumutbaren Sicherheitsmaßnahmen. Du musst das WLAN in irgendeiner Weise verschlüsseln. Maßnahmen, das Knacken der Veschlüsselung zu unterbinden, gehen über das Zumutbare hinaus und das wird dir dann später auch nicht angekreidet. Wie beim Haus. Wenn die Tür offen steht und jemand klaut etwas, zahlt die Versicherung nicht. Wenn du zumutbare Maßnahmen ergriffen hast (=Tür zu/abgeschlossen), bist du nicht mehr schuld. Wenn du also verschlüsselst, kannst du später sagen, du hast das dir Mögliche getan, und bist fein raus.
So ist es momentan bei uns jedenfalls.
 
@mh0001: schön, du kannst also beweisen, dass du die zumutbaren Sicherheitsmaßnahmen getroffen hast, bleibt nur noch zu beiweisen, dass du es nicht warst. Und wie machst du das, z.B. wenn du eine Abmahnung wegen einer Urheberrechtsverletzung bekommst?
 
@Link: EBEN! Du als Anschlußinhaber bist in der BeweisPFLICHT dass Du es NICHT warst! Das ist ja das Problem. "Schuldig bis Du Selbst Deine Unschuld bewiesen hast!" Das ist eigentlich schon kein Problem mehr, das ist eine juristische/gesetzgeberische Sauerei!
 
@skrApy: Leider haben deutsche Urteile die Möglichkeit auf ein solches Urteil im Keim erstickt: in Amerika sind fast alle WLANs offen und man hat, egal wo man ist, immer einen Hotspot. Daher auch dieses Urteil. In Deutschland hatte die Kontent-Mafia von vorn herein Panik und Ungewissheit gestreut, um offene WLANs quasi unter Strafe zu stellen (mit Teils hahnebüchenden Prozessen) und so die Identifikation einzelner Personen per IP-Adresse zu legitimieren. EDIT: o2, re:1 OPKosh schrieb genau das, was ich damit meinte
 
Da das amerikanische Rechtssystem nicht mit dem deutschen vergleichbar ist, wird dieses Urteil allenfalls eine Signalwirkung haben können.
 
@tim-lgb: Richtig! Zum Einen das, zum Anderen kommt bei uns noch die sogenannte Störhaftung hinzu! Und diese legt fest dass prinzipiell erstmal der Anschlußinhaber verantwortlich ist, egal ob er es war oder nicht! Das ist so ähnlich wie im Straßenverkehr. (Ich weiß! Autovergleich! ;-)) Da bekommt das Ticket fürs Falschparken oder Rasen auch erstmal der Halter des Fahrzeugs. Und DAS ist Gesetz! Da ist nichts mit richterlicher Interpretation! LEIDER!
 
Wenn man in Deutschland geblitzt wird, muss ja der Staat auch erst klären wer gefahren ist und nicht pauschal den Halter verantwortlich machen. SPITZE sollte das Realität werden, dann hört hoffentlich endlich dieser Abmahnwahnsinn auf. Doch alles eine Abzocke ....
 
@Sebastian: nicht wirklich. der halter bekommt ersteinmal den brief und dann kann er sich dazu äußern (ob zb wer anderst gefahren ist). da bist du aber auch wieder in der beweispflicht das jemand anderst über deine ip gesaugt hat und das schaff erstmal. bei nem blitzerfoto ist es einfaach wenn du zb ne glatze hast, der fahrer aber langes haar. und wenns ums wlan geht bist du in der verantwortung es so abzusichern wie dir nur möglich ist
 
@Sebastian: Beim Auto kann man sich dann genau einmal herausreden, daß man nicht weiß, wer gefahren ist und das Foto nicht gut genug sei, um jemanden zu erkennen: anschließend wird man gezwungen, ein Fahrtenbuch zu führen... - Fahrtenbuch für den Router: das ganze Thema wird immer absurder, aber umso besser, denn je größer der Aufwand, desto uninteressanter wird die Verfolgung dieser Bagatell-Delikte. Bravo, Herr Richter!
 
@Hape: genau einmal stimmt auchnicht alle zwei bis drei jahre einmal geht schon ...
 
@Hape: Leider sieht das Gesetz zur Störhaftung da keine derartigen Spielräume (Fahrtenbuch) vor! DU als Halter/Anschlußinhaber mußt BEWEISEN das Du es nicht warst! Und das mach mal! Das ist ja das Problem! Was ein amerikanischer Richter da entscheidet ist völlig uninteressant. Also kein Grund zur Gratulation. LEIDER!
 
@OPKosh: ein Grund zur Gratulation ist es schon, auch wenn WIR davon nichts haben.
 
Ich dachte, es wird ohnehin der Anschlussinhaber verklagt, denn der ist dafür verantwortlich was in seinem WLAN vorgeht?!
 
@TiKu: Darum geht es doch. Die IP kann ja nicht sagen, dass der Anschlussinhaber in der Tauschbörse war.
 
@bluewater: Stimmt! Interessiert nur LEIDER nicht!
 
@bluewater: Das meinte ich nicht. Meines Wissens wird ohnehin eher selten argumentiert "Der Inhaber des Anschlusses war in der Tauschbörse", sondern es wird argumentiert "Der Inhaber des Anschlusses haftet für die Nutzer des Anschlusses" - also im Grunde wie "Eltern haften für ihre Kinder." Deshalb sehe ich nicht was sich durch das Urteil - wenn es denn in Deutschland gefallen wäre - ändern würde.
 
@TiKu: Nur das "Eltern haften für ihre Kinder" in Deutschland und sogar in den Staaten kein juristischen Hintergrund haben und auf guttdeutsch auch "Lüge" genannt wird. ^^
 
@kingstyler001: Ganz so ist es nicht. Eltern haften dann für ihre Kinder, wenn der von ihnen angerichtete Schaden bei gehöriger Aufsicht unterblieben wäre.
 
@TiKu: Das ist juristisch falsch, die Eltern müssen schon grob Fahrlässig gehandelt haben, und sowas gibt es in deutschland defacto nicht. Wenn das Kind im Nachbarhaus ein Brand legt, haften die Eltern nur, wenn die dem Kind das Feuerzeug gegeben haben.
 
@TiKu: richtig, das bringt nichts, wenn man sich auf die Haftung desjenigen beruft, der Anschlussinhaber ist, weil er nicht kontrolliert haben soll, wer diesen genutzt hat. Ob das aber noch so wie bisher lange haltbar ist, bleibt abzuwarten (unabhängig von diesem Artikel hier). Cafe-Betreiber würden sich freuen (nicht nur die ;-)
 
@TiKu: Richtig! Hinzu kommt das amerikanische Urteile für uns hier in Deutschland völlig unbedeutend sind!
 
@TiKu: Wenn ein Autofahrer angibt das nicht Er gefahren ist, und er den Fahrer nicht nennen braucht ( Frau, Schwester,Kinder) dann muß die Polizei das akzeptieren, beim im Ganzen Haus zugänglichen Lan/WLAN gillt das nicht, sowas ist lächerlich. Wird Zeit das das mal jemand bis ins Verfassungsgericht durchzieht.
 
In Deutschland hätte das weitreichende Folgen. Denn dann wären IP-Adressen nicht mehr den Regelungen des BDSG bzw TKG und TMG unterworfen.
 
@DRMfan^^: Wenn amerikanische Urteile hier eine Gültigkeit hätten, ja! Haben sie aber nicht! ;-) Und wegen des Störhaftungsgesetzes und der Tatsache dass unser Rechtssystem anders funktioniert wird es ein solches Urteil hier LEIDER nie geben! Hier kann ein Richter nicht gegen ein Gesetz entscheiden!
 
@OPKosh: Natürlich kann ein Richter gegen ein Gesetz entscheiden, dann muß das Oberlandesgericht entscheiden ob es sein urteil stützt oder wiederruft, stützt es die Meinung aus der unteren Instanz geht der Fall an den Bundesgerichtshof, wiederrufen die dann auch nicht, muß das Bundesverfassungsgericht das Gestz überprüfen. Selbst wenn 2 Oberlandesgerichte in einem gleichartigem Fall unterschiedlich Urteilen muß der BGH eine Einheitliche Linie vorgeben.
 
@OPKosh: Ich habe gesagt HÄTTE [so ein Urteil] weitreichende Folgen. Das schließt ein, dass es nicht in höherer Instanz gekippt wird..... - Lesen. Verstehen. Kommentieren. Danke.
 
@DRMfan^^: Auch wenn Du es offenbar nicht glaubst: Ich hab es verstanden! In Deutschland ist ein solches Urteil nur nicht möglich! Ein Richter kann hier nur INNERHALB eines Gesetzes urteilen, nicht aber gegen das Gesetz selbst! Über das Gesetz selbst kann nur das BVG urteilen. (Ok, das sind auch Richter! Aber da Du ja so viel cleverer bist als ich verstehst Du ganz sicher was ich meine!?)
 
Man könnte jetzt natürlich auch den Umkehrschluss ziehen. Wenn eine IPv4 nicht zur Überwachung; durch die Contentindustrie, FBI usw.; der Aktivitäten eines speziellen Users ausreicht...
 
tja noch nicht. mit ip v6 hat jeder mensch hier auf diesem planeten hunderte, wenn nicht sogar 1000sende, einzigartige ips nur für sich selbst. die internet welt wird noch richtig richtig schön.
 
@gestank: es zwingt dich doch keiner von v4 auf v6 im LAN umzustellen oder nicht mehr auf lokale IPs zu setzen, die gibts auch in v6.
 
@gestank: Spielt keine rolle.Die Telekom z.B. bleibt trotz Umstellung auf v6 bei ihrer dynamischen IP-Vergabe für die Kundenanschlüsse.
 
@LastFrontier: Noch...
 
@Lastwebpage: Nein - bleibt definitiv so. Der Anschluss selbst kann ja immer ermittelt werden. Nur nicht, wer da alles dahinter Zugriff darauf hat. Im übrigen ist das mit der Störerhaftung nicht so einfach wie die Rechtverwerter das immer hinstellen. Da ist 100% Propaganda mit dabei. Da werden Einzelfälle mit besonderen Umständen als Standardurteile hingestellt. Dem ist aber nicht so. Abmahnungen können zu 99,9% nur über Zivilklagen durchgesetzt werden. Ich kann es nur wiederholen. wenn eine Abmahnung kommt, sofort formlos widersprechen, nichts zugeben und nichts unterschreiben. Auch keine Unterlassungserklärung (auch keine abgeänderte). Es kommen dann noch ein oder zwei Bettel (Droh)Briefe. Wieder formlos antworten und mit bezug auf das erste Schreiben jegliche Schuld von sich weisen. Wenn jetzt noch einer was von euch will, muss er eine Zivilklage anstreben. Und das verursacht dem Kläger jede menge Kosten und Arbeit bei einer gar nicht mal so sicheren Beweis- und Rechtslage. Meine Erfahrung aus einem guten dutzend Abmahnungen in zwei Jahren (selbst betroffen und aus meinem Bekanntenkreis): nicht ein einziges Ding ging bis vor Gericht und keiner musste zahlen oder etwas unterschreiben. Wichtig ist nur: keine Angst, nicht einschüchtern lassen und Mut zum Widerstand.
 
@LastFrontier: Du hast mich falsch verstanden, ob ipv6 oder ipv4, ist unerheblich, es würde mich nicht wundern wenn es, dank annonyminus, ACTA usw. nicht irgendwann so etwas wie eindeutige Internet-Nutzer-ID geben wird.
 
@Lastwebpage: ich denk auch. schon jetzt werden IDs generiert und man kann nach einer gewissen zeit sagen junge oder mädchen, mann oder frau. user agent, referer, cookies, plugins habt ihr vergessen, das was wir ständig senden. das interne lan interessiert garnicht. mit ipv6 wäre nach einer gewissen zeit klar, wer genau am pc sitzt. google,facebook um nur 2 tracker zu nennen. installiert nurmal ghostery als addon füre euren brower, was alleine hier auf wf alles so getrackt wird ;)
 
@LastFrontier: ob die öffentliche IP des Routers dynamisch oder statisch ist, ändert nichts daran, dass man die Geräte im LAN nicht von außen identifizieren kann. Die Telekom bleibt bei den dynamischen ohnehin nur deshalb, weil sie für die statischen weiterhin Geld sehen wollen.
 
@Link: Und was ist daran verwerflich? Für statische IP zahlt man auch jetzt schon (egal bei welchem ISP und das nicht zu knap). Also nichts neues. Und was die Identifizierung und Zuordnung von IP betrifft - öffne mal einen Header einer e-mail. Da wirst du aber Augen kriegen. Um rauszukriegen, wer wo was hinsendet, brauchts kein v6. Das geht jetzt schon. Man muss nur wissen wie. Da hilft auch kein Thor oder VPN. Ist nur eine Frage des richtigen Werkzeuges und ein paar elementarer Grundlagen (das oberflächliche und medienwirksame Geschwätze der Printmedien kannst du hierbei getrost ignorieren). Wer sich am Internet in irgendeiner Form beteiligt ist auch auffindbar. Alles andere ist Propaganda.
 
@LastFrontier: wieso sollte ich Augen kriegen? Hab gerade paar erhaltene eMails angeschaut (von Privatpersonen, nicht von irgendelchen Servern), es steht die öffentliche IP des Routers drin und der Netzwerkname des Rechners, von dem die eMail gesendet wurde. Und nu? Nicht mal die LAN-IP identifiziert ein Gerät zuverlässig, mehrere können die gleiche verwenden, wenn sie nicht gleichzeitig an sind. Oder ich weiß nicht was du meinst.
 
@Link: Da bist du aber im Irrtum. Wäre es so wie du sagst, hätten Abmahnanwälte und vor allem deren Dienstleister keinen Auftrag. Alleine durch die Tatsache das jedes Gerät eine MAC-Adresse hat, kann man es zuordnen. Denn über die MAC kann ich ermitteln, wann und von wem das Gerät hergestellt wurde, wie und wo es in den Vertrieb gekommen ist, wo und wann es an wen Verkauft wurde. Du solltest dich mal richtig mit TCP/IP und überhaupt mit den Grundlagen der Informatik beschäftigen. Nicht mit diesem oberflächlichen "Allgemeinwissen" aus Foren, wöchentlichen "Computerzeitschriften" und sonstigen Geplänkel. Informatik ist überwiegend Mathematik und Logik. Und der Studiengang Informatik hat das gleiche Problem wie Maschinenbau: 80% steigen vorzeitig und relativ früh aus. Deswegen fehlen uns ja auch gerade in diesen Bereichen qualifizierte Fachkräfte; die übrigens saugut bezahlt werden. Aber schon die Ausbildung ist echte und harte Arbeit. Und wie du gerade so lachs sagst, ich habe mir ein paar erhaltene e-mails angeschaut; kannst du nun anhand der IP aus dem stand sagen, aus welchem Land und von welchem Provider die e-mail kommt, auch wenn der Absender angeblich vertraulich/bekannt ist? Kannst du nachvollziehen über welche Server die mail verschickt wurde und wann und wo sich die IP-Adresse geändert hat (und das hat sie sich mit Sicherheit). kannst di die Stationen mit Trace und Ping nachvollziehen? Glaube mir - eine popelige e-mail enthält mehr Informationen als du glaubst. Was glaubst du denn, warum solche Unternehemen wie Google, Facebook etc. so geil darauf sind möglichst viele Kunden zu haben? Ob Real- oder Fakekkonto spielt keine Rolle. Die IP jedes angemeldeten users wird getrackt und dessen surfverhalten ausgewertet. Selbst mit einem Fakekonto bekommst du immer die Werbung und Informationen eingespielt, die genau auf dich zugeschnitten sind. Zufall? Mitnichten. Beobachte das mal gezielt. Und alles nur dank TCP/IP. Welcome to the real world.
 
@LastFrontier: 1. MAC kann man fälschen, deshalb bietet z.B. ein MAC-Filter allein bei WLAN keine Sicherheit. 2. in den eMails habe ich auch keine gesehen und 3. werden die MAC-Adressen der Geräte im LAN auch nicht quer durchs Internet geschickt, sondern der Verkehr nach außen läuft über den Router und damit über seine öffentliche IP, eine eventuelle Antwort soll ja auch der Router erhalten (und an das richtige Endgerät weiterleiten), die Geräte im LAN sind ja nicht ohne weiteres von außen erreichbar. Und ich habe nichts anderes behauptet, was du schreibst, nur hab ich weniger Worte benötigt. Ja ich sehe die öffentliche IP des Routers (und damit das Land und Provider) und auch die Server die an der Sache beteiligt waren, aber ich sehe trotzdem nicht das Endgerät (außer dem bereits erwähnten und nichtssagendem Netzwerknamen). Und genau deshalb das Urteil des Richters: die öffentliche IP identifiziert nicht das Endgerät, nur den Anschluß.
 
Hatte mich auch einmal erwischen lassen, vor 4 Jahren in etwa.
Im Anwaltsschreiben "Sehr geehrter Anschlussinhaber, sie haben eine Urheberrechtsverletzung begangen". Das es aber der kleine Junge war - ich -, wussten die nicht. Demnach begrüße ich das Urteil.
 
@ds94: Lebst du in den USA?
 
@TiKu: Was soll denn diese Aussage?
 
@ds94: Lies halt mal den Artikel. Das Urteil erfolgte in den USA und hat somit für Deutschland keinerlei Relevanz.
 
@TiKu: ...interessant, daß sich die deutsche Justiz dann anmaßt, über die Inhalten auf Servern, die in den USA stehen, bestimmen zu wollen. So gesehen kann die Deutsche Justiz nichts dagegen tun, wenn Personen sich copyrightinfiziertes Material von ausländischen Servern hochladen oder downloaden - denn es gilt das Recht des Landes, in dem die Server stehen.
 
@TiKu: ist mir schon klar, dass dieses Urteil nicht für Deutschland steht! Aber verbietet es mir, dieses Urteil zu begrüßen? Erst nachdenken, dann schreiben !
 
@TiKu: schon mal was davon gehört, sich solche Sachen zu merken oder auf zu schreiben, und bei Bedarf als Argument mit vor zu bringen? Danach muss die Gegenpartei erst einmal einen Konter auf Kommando aus dem Ärmel schütteln und das dürfte schwer werden. Zum Thema MAC-Adressen auch hier eine kurze knappe Antwort: MAC Adressen sind beliebig änderbar. Das ganze kann man hier http://de.wikipedia.org/wiki/MAC-Adresse nachlesen unter Abfrage und Setzen einer MAC-Adresse. Weiterhin werden diese Adressen auch nicht geroutet.... Also alle mal nen Tee trinken und weiter machen.
 
Sobald die Ableger von SOPA,PIPA und nun CISPA durchgedrückt werden, ist dieses Urteil völlig uninteressant.
 
@MetaTron: Wenn auch US-Rechtsprechung nicht auf unsere Verhältnisse übertragbar ist, so hast du doch recht. Erstaunlich, dass du dafür minus kriegts. Zeigt aber auch auf, dass der eine oder andere gar nicht weiss, was GLOBAL überhaupt bedeudet und warum es dagegen so vehementen Widerstand gibt.
 
Nichteinmal die MAC-Adresse gibt preis, wer sich vor einem Rechner befindet. Auch die Gewohnheit, z.B. den Anschlußinhaber eines Netzanschlusses verantwortlich machen zu wollen scheitert an der Tatsache, daß jemand dessen Anschluß aus bösen Absichten mißbraucht (z.B. eine noch-Freundin, die ihren noch-Freund eins Auswischen will, indem sie z.B. einen Film rippt, komprimiert und irgendwo hochlädt, da er angekündigt hat, mit ihr Schluß machen zu wollen....ach, es gibt so viele Möglichkeiten...).
 
die obrigkeit wird erst anfangen umzudenken wenn sie selbst mal opfer eines angriffs wurden, ihr wlan geknackt wurde und damit schundluder betrieben wurde, dann ist der aufschrei sicherlich groß, aber solange es nur den blöden bürger betrifft is doch alles ok.
 
@GothsSecret: Die "Obrigkeit", wenn Du damit Bundespolitiker meinst, besitzen doch Strafrechtlich Immunität. Vor dem Gesetz sind alle gleich, heisst es so schön. Manche halt doch nicht.
 
HURA - die armen Anwaltskanzleien :-)
 
Ich sehe schon das Fahrtenbuch für meinen Internetzugang kommen,...
 
Schön für jetzt, aber das könnte sich bald mit IPv6 ändern. Die Gesetztesvorlage dazu kann ich mir jetzt schon ausmalen. Punkt 1: Jedes Gerät das ins Internet will muss eine eindeutige IP bekommen. Punkt 2: Die IP wird auf dem Gerät registriert und beides auf eine bestimmte Person. Punkt 3: Wird über diese IP irgendwas illegales gemacht, haftet der Gerätebesitzer.
 
Da könnte sich ja mal die deutsche/europäsche Politik mal ne dicke Scheibe von abschneiden. Aber nööö... dann kann ja die Contentmafia nicht mehr Familien und Rentner mit der absolut lächerlichen Störerhaftung abzocken!
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