Safari-"Hacking": Google droht eine Millionenstrafe

Dem US-amerikanischen Internetkonzern Google war es möglich, die im Browser von Apple enthaltenen Maßnahmen zum Schutz der Privatsphäre zu umschiffen und auf diese Weise das Verhalten der Nutzer zu verfolgen. mehr... Apple, Browser, Safari Bildquelle: Apple Apple, Browser, Safari Apple, Browser, Safari Apple

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Die Einstellung dieses Konzerns zur Privatsphäre der User sollte wirklich zu denken geben. Ich erinnere dabei auch an die Sammlung der WLAN Daten durch StreetView oder das Scannen von Mails!
 
@Freibier: Also die WLAN Mitschnitte sind mehr als unbrauchbar da nur minimale schnippsel. Und da ja alle rechtschaffenen Bürgen ihr WLAN dem Gesetzen entsprechend absichern sollte es theoretisch nur Datenmüll geben (ausgenommen unverschlüssselte Hotspots). Mails scannen macht jeder wirklich jeder Mail Anbieter. Sie müsssen ja aus gestezlicher Sicht die Mails 6 Monatelang speichern. Also google ist bei weitem nicht unschuldig aber es nehmen Sich diese ganzen Firmen nichts. wer (persönliche) Werbedaten braucht besorgt Sie sich. Dazu braucht es nichtmal google sonder es reicht eine Anfrage bei Diversen Behörden.
 
@Nero FX: nein. die isps die hier in de stehen, dürfen NICHT einfach so emails scannen, analysieren und die daten verscherbeln an dritte. ausserdem kein isp freut sich über die vorratsdatenspeicherung. am liebsten würden die garncihts aufzeichenen wollen. das kostet alles immens geld/kapazitäten/energie. ausserdem zahlen wir schon fürs internet. es besteht da also auch kein interesse, kunden für werbezwecke auszuspähen. wie gesagt ich beziehe mich hier auf isp die hier in de stehen. also telekom,alice&co.
 
@gestank: die Telekom hat doch schon vor der VDS eindeutig rechtswidrig die IPs bei Flatrates gespeichert, gab sogar ein Urteil dazu, als ein P2P-Abgemahnte dann dagegen geklagt hat. Die haben also scheinbar doch ein Interesse daran, auch wenn die aktuell zugewiesene IP eigentlich nur dem DHCP-Server bekannt sein muss (und es nicht mal notwendig ist, dass es eine Möglichkeit gibt, ihn danach zu fragen, wem er gerade diese vergeben hat).
 
@gestank: Galbsze jetzt wohl selbst nicht, nur weil es bei google Publik gemacht wird ist google der Böse und andere Firmen machen so etwas nicht, in welch eioner Traumwelt lebst du.
Ichselbst sitze hinter einem VPN und habe meinen Browser soweit abgesichert dass er Theoretisch keine Daten weitergibt.
Trotzdem kann google, web.de, GMX, Yahoo, Telekom sowie Microsoft immer noch diverse einstellungen vornehmen. Und das ganze bei einem Gast account wo man bei Änderungen ein Passwort braucht... Seitdem habe ich keine Paranoya aber es ist mir klar geworden dass man sich nicht absichjern kann...
 
@Freibier: Ja, und trotzdem benutzen immer mehr Leute die Google-Cloud... Das Beste, youtube präsentiert mir immer noch schön die neusten Videos der Leute, welche ich abonniert habe, obwohl ich mich schon ewig nicht mehr eingeloggt habe und nach jeder Sitzung cookies und Cache lösche. Eric Schmidt hat selbst gesagt, dass er meint, wir alle müssten unsere Anonymität für eine bessere Zukunft aufgeben. Also Google ist mit äußerster Vorsicht zu genießen. ---@gestank: Das ist nicht ganz richtig. Jeder (deutsche) Provider und Email-Service-Provider mit mehr als 10000 aktiven Nutzerkonten ist dazu verpflichtet eine Filterbox (SINA-Box) zu installieren, welche Emails nach bestimmten Stichwörtern (ca. 16000) durchsucht. Wird sie fündig, geht eine Kopie der mail direkt an den/die Nachrichtendienste.(http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/086/1708639.pdf)
 
@doubledown: cool, jetzt braucht man nur noch die Liste (oder wenigstens ein Teil davon) und schon kann man die Nachrichtendienste mit sinnlosen Mails fluten (ideallerweise sollten die so beschäftigt sein, dass das System irgendwann aufgegeben wird).
 
@doubledown: So wie Du es beschreibst, ist es etwas überdramatisch. Um den Fernmeldeverkehr zu überwachen, muss für eine bestimmte Person ein konkreter Verdacht vorliegen und dann eine richterliche Genehmigung für die Überwachung eingeholt werden, und dafür müssen eine paar Hürden genommen werden. Andernfalls wären die anfallenden "Beweise" vor Gericht nicht verwendbar und die Gefahr groß, daß es dadurch zu gar keiner Verurteilung kommt.
 
@bgmnt: seit wann müssen Beweise auf legalem Wege beschaffen worden sein? Spätestens seit der Steuersünder-CD sollte jedem klar sein, dass es am Ende völlig egal ist, wie die Behörden an die Daten gekommen sind.
 
@Link: nenne mal ein Verfahren , in dem aufgrund dieser cd Anklage erhoben wurde.
 
@iPeople: kann ich nicht, aber haben sie die echt nur deshalb gekauft, um sie ins Archiv zu legen? EDIT: außerdem kann es dem Angeklagten egal sein, ob genau dieses Beweismittel im Verfahren gegen ihn verwendet wird, oder ob die kriminelle Handlungen der Behörden lediglich dazu geführt haben, dass weitere, im Verfahren zugelassene Beweise, gefunden wurden.
 
@Link: du kannst es nicht, weils nicht gemacht wurde. Ehrlich gesagt halte ich den Steuer cd fall für nen Bluff. Und hat ja auch geklappt, gab genügend selbstanzeigen .
 
@iPeople: Du lebst auch in einer Traumwelt, wegen einem Bluff würde die schweiz dann diverse Personen in Deutschland nicht verklagen ;)
 
@Link: Die Steuersünder-CD ist aus meiner Sicht nicht vergleichbar. Die CD wurde gekauft, wie ganz normal auch andere Dinge gekauft werden. Die Daten, die auf der CD waren, wurde von anderswem wahrscheinlich illegal beschafft, jedoch nicht vom Staat. Wäre auch keine Neuheit, wenn die Information von Informanten für die Strafverfolgung verwendet wird. Anders wäre der Fall aber, wenn jemand speziell vom Staat für die Beschaffung der Daten beauftragt worden wäre, was als Fall von Spionage gehandhabt werden könnte. Nichtsdestotrotz unterliegt das Fernmeldegeheimnis dem Grundgesetz und ohne ausreichende Begründung darf es nicht gebrochen werden. Und es macht schon einen Unterschied, welche Beweise zur Geltung kommen, denn dann muss eventuell ein eigenes Verfahren eingeleitet werden oder der Angeklagte ist für immer schuldfrei. Wenn der Gerichtsprozess scheitert, kann nicht noch einmal aufgrund desselben Deliktes geklagt werden, somit ist die Beweisführung für beide Seiten eine heikle Angelegenheit.
 
@iPeople: auf Wikipedia steht zumindest eine Verurteilung (Klaus Zumwinkel) im Zusammenhang mit der Steuersünder-CD, allerdings ist da nicht näher erläutert, inwiefern die genau dazu beigetragen hat... und ich jetzt auch nicht die Zeit und Lust habe weiter danach zu suchen. Tatsache ist, dass selbst von Gerichten Geschäfte von Behörden mit Kriminellen für OK befunden wurden, ob sie nun tatsächlich stattgefunden haben oder nicht. Damit unterscheiden sich die Behörden endgültig nicht mehr von jeder Mafia, es werden nur noch unterschiedliche Begriffe verwenden, z.B. Steuern <-> Schutzgeld.
 
@bgmnt: es gibt ja generell nichts dagegen, wenn Informationen gekauft werden. Nur sehe ich es nicht ein, wenn Kriminelle für ihre Verbrechen mit Millionen belohnt werden. Man kann doch nicht mit dem Finger auf andere Staaten zeigen, die Kriminelle bei etwas unterstützen, während man selber genau das Gleiche macht, nur sucht man sich eben andere Kriminelle bei anderen Verbrechen aus.
 
@Link: Es ist nie abschließend geklärt worden,Mob Zumwinkel sein Geständnis aufgrund der steuer cd gemacht hat bzw obiger Staatsanwalt seine informatioenen ausschließlich aus dieser cd bezog.
 
@Link: Das ist eine moralische Frage, aber hier geht es um die Juristerei.
 
@bgmnt: der letzte Teil meiner Aussage schon, aber ich denke es ist mehr als nur bedenklich, wenn Behörden Verbrecher, vielleicht sogar terroristische Vereinigungen finanzieren statt sie zu bekämpfen, denn wer weiß schon wo das Geld am Ende gelandet ist? Dass sich der oder die Verbrecher damit zur Ruhe gesetzt haben und seit dem gesetzestreu leben wurde ich nicht unbedingt als gesichert betrachten.
 
@Link: Das ist eine Kosten-Nutzen-Rechnung. Hier spielen zu viele unbekannte Variablen mit, als daß wir ausführlich darüber diskutieren könnten, und selbst dann wäre es wohl letzten Endes eine moralische Frage. Die kleinen Delikte sind nur dafür da, die großen Fische auch schnappen zu können, es ist also nicht ungewöhnlich, daß ein oder andere durchgehen zu lassen. In diesem Fall hat ein geschickter Geschäftsmann eine Grauzone ausgenutzt und sich ein schickes Leben beschert. Aber das ist eben eine ganz andere Liga, als das brechen von Grundgesetzen seitens des Staates. Diese beiden Situationen sind meines Erachtens nicht vergleichbar, warum also darüber diskutieren?
 
@Freibier: Mails unterstehen dem Fernmeldegeheimnis, dieses ist im Grundgesetz verankert und dagegen kann niemand, auch der Staat nicht, so einfach verstoßen. Ja, eine Mail ist so leicht zu lesen wie eine Postkarte, aber auch eine Postkarte untersteht dem Fernmeldegeheimnis, sodaß ein lesen dieser strafbar ist. Eine automatisierte Auswertung von Mails zwecks Werbung unterscheidet sich erheblich vom persönlichen lesen, zudem es kaum ein Unternehmen geben dürfte, daß dies nicht ebenso macht. Und die WLAN-Daten dienen einer verbesserten Positionsbestimmung für mobile Geräte. Außerdem wird ja niemand daran gehindert, sein WLAN zu verschleiern, die Daten sind also ohnehin öffentlich zugänglich, wenn vom Nutzer nicht anders eingestellt. Also ich sehe da in dem Punkt keine Bedenken bezüglich der Privatsphäre. Andernfalls müsste jedem Maildiensteanbieter das automatisierte Auswerten verboten werden, Google wäre da also kein Einzellfall.
 
@bgmnt: fernmeldegeheimnis hin oder her, aber weise mal nach das jemand dagegen verstoßen hat. da man als normalo nie die möglichkeit hat die mail provider näher zu beleuchten, fällt im normalfall auch nicht auf, wenn da mal ne mail abgezweigt wird und an dritte weitergeleitet wird. wenn ein mordskerl dann eine bombenparty veranstaltet, schellen schon bei den amis die alarmglocke. deren paranoya möchte ich haben. ich würde mich erschießen. Dabei gibt es grundsätzlich so viele gründe die derzeitigen pseudo anti terror kampfländer anzugreifen, weil die sich gegenüber anderen ländern benehmen wir sau. Grund für wirklichen Terror und Gewalt erzeugen die ganz von selber und man fragt sich wieso viel zu wenig bei den Leuten ankommt, die für den Unsinn dieser Welt verantwortlich sind. Vielmehr wird dann darüber diskutiert - um abzulenken - wieso der eine eine Atombombe haben darf, ein anderer aber nicht - obwohl der sich damit nur absichern will, dass er morgen eben nicht von irgendwelchen halbstarken Amis angegriffen wird. aber das ist eben die art von information und meinungsmache die uns hier versucht wird einzuhämmern.
 
@Freibier: Das sollte eh jedem klar sein das man sich besser nicht mehr im Internet rum treibt wenn man bedenken hat zu seiner Privatsphäre. Ich finde einige andere Firmen viel schlimmer, wo deren Chef sagt:" Privatsphäre ist nicht mehr Zeitgemäß" usw.
 
Aber es ist auch mal zu hinterfragen, mit welcher Glaubwürdigkeit Apple das Thema Sicherheit verkauft. Gibts vielleicht noch mehr Placebo Funktionen die User-Freundlichkeit vorgaukeln? Fakt ist, Apple hat geschlampt. Mit etwas mehr Sorgfalt wär diese Lücke nicht entstanden. Letztlich muss man die Firmen zu mehr Datenschutz gesetzlich zwingen mit drakonischen Strafen, wenn diese standardisierten Maßnahmen nicht so programmiert sind, dass sie andere Auswirkungen haben als gewünscht. Apple ist hier auch in die Haftung zu nehmen. Es ist gewissermaßen clever was google da gefunden hat. Das Problem ist andererseits nicht so dramatisch da es auch unter Mac OS - und erst recht unter Windows - alternative Browser gibt.
 
@Rikibu: Die Lücke zu finden war wichtig, da stimm ich dir zu. Trotzdem ist es eine Unverschämtheit von Google gewesen, bewusst Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen. Ich darf ja auch nich einfach so in deine Bude spazieren, nur weil die Haustür vllt abgechlossen, die Gartentür aber offen ist. Clever hin oder her
 
@Slurp: und wenn du nicht alles abschließt ist es fahrlässigkeit wenn jemand einbricht und du bekommst ne teilschuld
 
@chris1284: Und wenn du abschliesst, das Schloss jedoch nen Fehler hat, darf man trotzdem nicht reinspazieren
 
@Rikibu: Fehler entstehen nun mal. Nach deiner Theorie müsste ja jeder haften, dessen Software eine Lücke hat. Nur weil Apple die Lücke hatte, entschuldigt es noch lange nicht Google Vorgehen, einen "kriminellen" Versuch zu starten. Ähnliche und schlimmere Fehler fand man auch bei IE und Firefox. Aber ich vergas, es geht hier ja um Apple :-)
 
@algo: er meinte es anders. apple ist nicht gerade bekannt dafür sicherheitslücken zu fixen, von die sie auch schon jahre wissen.
 
@Odi waN: Kannst du das eigentlich auch belegen? Und damit meine ich in einer Vielzahl an Fällen, die Apple dafür "bekannt" macht. Ohne Frage gibt es auch solche Fälle bei Apple, allerdings braucht man wohl keine fünf Minuten Recherche, ob ähnliches auch bei Microsoft, Adobe oder anderen Herstellern zu finden. Insofern würde mich eine *sachlich begründete* Aussage dazu interessieren, warum "gerade Apple" sich da maßgeblich unterscheiden soll. Oder ist es einfach nur eine verschobene subjektive Wahrnehmung, aufgrund der medialen Berichterstattung und einfaches Apple-Bashing?
 
@LostSoul: Es geht um die dauer und den zeitraum, Apple weiß meisten von den Lücken sehr lange vorher Und Fixt Sie erst sehr Späht teilweiße ein Jahr Später, ich kaue dir dir nix vor, schau doch mal bei google vorbei.
Ohne zweifel ist das auch bei "anderen" der Fall aber da muss ich Microsoft und Bekannte Linux Distr. (mint, ubuntu etc.) etwas in schutz nehmen, diese sind etwas schneller ;)
 
@M. Rhein: Es bleibt also bei Faktenlosigkeit. Ich wiederhole: Bitte begründete Aussagen (Quellen!), die sich nicht auf Einzelfälle, welche es bei allen Herstellern gibt, stützten, sondern eine Vielzahl von Vorfällen abdecken. Bisher kommt nur "Das ist halt so" und "such mal bei Google". Meine Damen und Herren, *SIE* stellen etwas in den Raum, dann begründen SIE das bitte. Und wie gesagt: NICHT auf Einzelfälle bezogen.
 
es ist aber erstmal die Frage zu stellen, ab wann eine Funktion wirklich funktioniert. Wenn ein popeliger Cookie - also eine Textdatei mit etwas Inhalt - eine Funktion aushebelt, dann ist durchaus aus juristischer Sicht die Frage zu stellen, ob die Funktion wirklich wirksam war. Bei Kopierschutzdingen spricht man oft von wirkungsvollem Kopierschutz - auch hier ist die Frage zu stellen, ab wann eine Schutzmaßnahme tatsächlich wirkungsvoll ist. Es ist ja nicht so, dass Google kriminelle Energie angewendet hat... aber wie immer sind hie die rechtlichen und moralischen Standards mehr als schwammig gesetzt, damit man sich branchenübergreifend immer schön anscheißen kann.
 
@Rikibu: Du bist da einen Schritt zu spät. Genau diese Frage hat die FTC beschäftigt und ganz offensichtlich sind sie zu den Entschluss gekommen, dass die Funktion ausreichend und wirksam war. Nicht umsonst musste sie von Google dann ja auch wissentlich und vorsätzlich umgangen werden. Die von dir angeregte Diskussion ist somit zwar richtig, aber schon erledigt.
 
@Rikibu: ein Kopierschutz ist rechtlich wirksam, wenns auf der Packung steht... so ungefähr. Oder wurde jemand mit gesundem Menschenverstand den Kopierschutz auf Audio-CDs (die damit eigentlich keine mehr sind), der bereits bei ausgeschaltetem Autoplay wirkungslos ist, als "wirksam" bezeichnen?
 
@Link: Google hat eine Sicherheitslücke aktiv ausgenutzt, Nach deine Kruden rechtsauffassung sind also auch die Verbreiter von Vieren und Trojanern völlig Straffrei??
 
@Maik1000: wo hab ich das behauptet? Zum Verhalten von Google, die man beim besten Willen nicht gutheißen kann, hab ich nichts geschrieben. Mein Kommentar war eine Antwort auf re4, wo Rikibu schrieb "Wenn ein popeliger Cookie - also eine Textdatei mit etwas Inhalt - eine Funktion aushebelt, dann ist durchaus aus juristischer Sicht die Frage zu stellen, ob die Funktion wirklich wirksam war." Und anschließend kam der Vergleich zu Kopierschutzmaßnahmen und ich hab dann dazu geschrieben, ab wann die rechtlich als wirksam gelten. Sollte man also diese Rechtssprechung auf Sicherheitsmaßnahmen in einem Browser übertragen, wäre vermutlich das Setzen eines Häckchens durch den User, welches in technischer Sicht genau nichts bewirkt, als rechtlich wirksame Maßnahme anzusehen und Apple hätte gar keine Schuld, dass ihr Browser nicht sicher ist bzw. dass die Sicherheitsmaßnahmen sich so leicht umgehen lassen. Mein Kommentar sagt also praktisch genau das Gegenteil von dem, was du denkst. Beim Übertragen der Rechtssprechnung von Kopierschutz auf einen Browser gibt es keine von Rikibu angedeuteten Zweifel, ob eine Sicherheitsmaßnahme wirksam ist, sei sie in der Realität noch so ungeeignet das Ziel zu erreichen und die Verbreiter von Schadsoftware (inkl. Google in dem Fall) tragen die alleinige Schuld, wärend Apple bzw. jeder Browserhersteller, sobald sie behaupten, dass ihre Browser sicher sind, völlig schuldfrei sind, selbst wenn jeder DAU die Sicherheitsmechanismen aushebeln könnte.
 
@Link: dann frag ich anders. ab wann ist etwas als kriminelle energie zu definieren? ein cookie ist keine wirkliche kriminelle energie, da man hier nix um ein bestehendens system drumherum schreibt. ein cookie an sich kann nicht viel ausrichten - ein programm das eine schwachstelle gezielt nutzt um eigene interessen zu verfolgen, ist da schon anders - denn dies ist ja gezielt erstellt worden. ein cookie jedoch ist eine standardisierte technologie... aber fraglich ist auch, warum es noch keine diskussion dahingehend gibt, dass man cookies ganz abschafft? da würde sich die ganze werbebranche wohl suizidal vor Politbauten stellen und mit dem Massenmord drohen, würde man sowas beschließen. ich brauch keine cookies...
 
@Rikibu: nun ja, beim Kopierschutz ist scheinbar das Abstellen von Autoplay bereits kriminell. Rein vom Gefühl her, wenn so ein Cookie nur durch das Ausnutzen von einer Schwachstelle in einem Browser ausdrucklich gegen den Willen des Benutzers gespeichert wird, also durch das Ausnutzen dieser Schwachstelle eine Veränderung am System vorgenommen wird, wurde ich hier mehr kriminelle Energie unterstellen als bei jemandem, der lediglich Autoplay für sein optisches Laufwerk abgestellt hat (wie ich es z.B. direkt nach der Windows Installation mache) und es vor dem Einlegen einer AudioCD nicht wieder aktiviert. Tatsache ist nun mal, dass Google sich hier wie jeder Autor von Schadsoftware verhalten hat, statt die Schwachstelle dem Hersteller zu melden, haben sie es zum eigenen Vorteil ausgenutzt, wie groß der Programieraufwand dafür gewesen ist, oder wie groß der am User-PC verursachte Schaden ist bzw. wie schwierig es ist diesen zu beheben, spielt IMO keine Rolle. Cookies abschaffen wäre Blödsinn, die können auch nützliche Funktionen bieten, aber wenn der User per Browsereinstellung sagt, diesen Cookie möchte ich nicht haben, dann soll der Anbieter dieses Cookies dies respektieren und nicht nach Sicherheitslücken im Browser suchen, durch die er den Cookie doch noch unterjubeln kann.
 
@Rikibu: Liest sich so als wüsstest du nicht was für eine Schutzmaßnahme hier wie ausgehebelt wurde. Als Default akzeptiert iOS Safari nur Cookies von besuchten Seiten, geht Google gegen den Strich weil sie damit keine tracking Cookies über ihre AdSense und Analytics Trojanern setzen können, also senden sie jedes mal ein unsichtbares Formular ab um Safari vorzutäuschen der User hätte mit ihren Ads interagiert, worauf sie temporär erlaubt bekommen Cookies zu setzen. So.. ja Apple muss hier was tun, aber die Hauptmessage muss sein: BACK OFF GOOGLE!
 
@WeeZer: ne nich google muss primär was tun, sondern fangen wir mal ganz vorne an. Nehmen wir doch mal all diese Webseitenbetreiber, die sich - da sie davon selbst glauben zu profitieren - ihre Webprojekte mit allerlei 3rd Party Dreck zumüllen, und dem user keine Wahl lassen dass er eben nicht ge-adsensed und nicht gefratzenbucht und was weiß ich werden will. nö, man setzt seitens der Betreiber einfach voraus dass g+, facebook, adsense, anal-lytics und viele andere sinnlose sachen die den eigentlichen ladevorgang eines web angebots nur verlangsamen, einfach stillschweigend akzeptiert werden - der user wird ja nicht gefragt. Also wirdgeblockt wie sau - und dann darf ich hier diese Mitleids-Hinweise wie zb. auf winfuture lesen, dass doch ohne Werbung nix geht usw. Zum glück sprechen mich tv sender noch nicht aktiv auf meine reflexartige ausweichstrategie an, was das gelärr durch zu viel unerwünschter information im allgemeinen gemeint ist. würde also - um auf den ursprung zurückzukommen - jeder große web entwickler mal von diesen ganzen adsense, analytics usw. mist absehen, wären ihre Projekte auch wieder nutzbar. allein winfuture ist sich nicht zu schade, allein 10 externe dienstleistungen auf den news detail seiten einzupfuschen, ohne den usern klar zu machen wozu infonline, openx, etc. überhaupt da sein soll... das nur mal stellvertretend für die ganzen projekte im netz die einfach voraussetzen, dass man mit der datenerhebung dritter stillschweigend einverstanden ist. die jenigen die diese 3rd party scheiße nutzen, weil sie davon profitieren, sind es doch, die aus solchen kleinen eigentlich unbedeutenden code fragmenten eine bedrohung erzeugen, weil man damit macht auf user und wirtschaft ausüben kann.
 
Warum ist ein Problem von Apple nun das Problem von Google? Die Privatsphäre wird doch von allen verletzt, die die Möglichkeit dazu haben. Wenn eine Software eine Sicherheitslücke hat, dann ist diese zu schliessen. Apple ist doch sonst auch restriktiv, warum nicht hier?
 
soll google nun wegen schlampiger arbeit am safari blechen? soll apple diese lücke einfach schließen... ms und andere sw-hersteller müssen auch nicht blechen wenn eine sicherheitslücke ausgenutzt wird
 
Ist auch richtig so. Apple Sicherheitskonzept bei Safari (nutze es eh nicht) ist eine Frage. Aber Googles "Einbruch" eine andere. Verstehe nicht, warum man es in den gleichen Topf wirft. Google hätte ja auf diesen Fehler aufmerksam machen und ein Vergleich mit Chrome ziehen können. Wäre wenigstens besser gelaufen^^
 
@algo: Weil die Komemtatorn hier nichts anderes sind als Hur.., für 10GB Gratismail und Streetview machen die die Beine breit. lächerlich sowas. Ich hoffe die Rechnung wird 8-Stellig.
 
Google wird mir so nach und nach unsympathischer. Wer weiß, was in der Hinterkämmern noch alles so schlummert.
 
@wingrill2: ja leider ist es so. Aber ehrlich gesagt, was soll man anderes erwarten bei einem Unternehmen welches sein Gewinn rein durch Werbung macht?! Deswegen ist mir persöhnlich MS vertraulicher, ob es Mail oder Skydrive ist.
 
@something: Das Argument häng ich mir mal an die Pinwand! Es zeigt nämlich einen gewichtigen Grund auf, warum es sinnvoll ist, Leute oder Unternehmen für ihre Leistung selbst zu bezahlen anstatt das von Dritten (mit eigenen Interessen) tun zu lassen und dabei noch zu glauben, man bekäme wirklich etwas umsonst :)
 
@kleister: Es ist wirklich traurig, denn leider denken das immer noch viele Leute. Doch irgendwie muss man immer bezahlen. Ich kauf mir lieber für 33€ eine Office Lizenz, hab ein volles umfangreiches Paket und weiß das auch der Programmierer am andern Ende der Welt mein Geld für die geleistete Arbeit bekommt, anstatt mir ein scheinbar "kostenloses" Google Docs WebApps aufdrücken zu lassen.
 
@something: Und was machst Du, wenn der MS Programmierer, sich sagt:"Ist ja ein nettes Gehalt, aber ich denke ein kleiner Werbefinanzierter Bonus könnte mir nicht schaden"? :D (Ich vertraue auch MS mehr als Google, die haben sich noch nicht solche Dinger geleistet!)
 
@something:
Dafür kooperiert MS eng mit der NSA und FBI und imitiert dazu mit Bing auch noch das Gelverdienen mit Werbung. Da hat man die Auswahl zwischen Pest und Cholera.
 
Hmm also Apple entwickelt einen Browser der hat ne sicherheitslücke wo man etwas verändern kann google braucht das und anstatt das Apple diese sicherheitslücke schliesst wird Google verklagt? Verstehe ich den bericht Falsch oder ist Apple sowie Richter selben dämlich?
 
@fabian86: die richtige Vorgehensweise von Google wäre die Sicherheitslücke bei Apple zu melden und nicht sie wie jeder andere Autor von Schadsoftware auszunutzen.
 
@fabian86: Andere Firma, du hast nen Browser mit dieser Lücke und dein Nachbar findet das heraus, verändert eine Datei damit er nen Vorteil bekommt. Bist du dann glücklich dass jemand Schindluder treibt oder gehst du auf deinen Nachbar los?
 
@CJdoom: Nein aber ich würde es wohl merken das hat Apple ja wohl auch gemerkt aber hat einfach gleich Google verklagt ich frag mich was das soll... Ich frag mich allerdings auch was das Minusgeballere soll bei ner frage!
 
@fabian86: "Als Default akzeptiert iOS Safari nur Cookies von besuchten Seiten, geht Google gegen den Strich weil sie damit keine tracking Cookies über ihre AdSense und Analytics Trojanern setzen können, also senden sie jedes mal ein unsichtbares Formular ab um Safari vorzutäuschen der User hätte mit ihren Ads interagiert, worauf sie temporär erlaubt bekommen Cookies zu setzen"Quelle: [o2][re:14]. Und wo hast du bitte gelesen, dass Apple Google verklagt hat ?
 
Ziemlich einseitige Darstellung hier bei Winfuture. Ein richtiger Hack ist das nicht, mehr ein Workaround. Andere Werbeplattformen nutzen diesen Workaround ebenfalls. Zudem werden keine persönliche Daten mittels diesen Cookies gesammelt. Apples "Schutzmechanismus" ist wohl Recherchen zu folge auch einfach nur schlecht. Vielleicht sollten die Redakteure ihre Arbeit ein wenig besser machen, um sich vom Bildniveau ein wenig zu entfernen.
 
@newsman: Na was ist ein Hack denn sonst? Richtig, ein Workaround um eine Lücke zu nutzen. Und warum das Hacking oben in Anführungszeichen steht weiß ich nicht. Es war eindeutig ein Hack, denn jedesmal ein Blindformular mit zu senden damit man Cookies doch setzen darf, da ist schon etwas mehr gefragt als ein Zufall um rauszukriegen wie das geht.
 
interessant wäre mal, wie das funktioniert hat....
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