Drahtloses Gigabit-Netzwerk aus Laser-Pointern

Forscher der Technischen Universität im taiwanischen Taipeh haben eine Gigabit-Netzwerktechnologie auf Basis handelsüblicher Laserpointer entwickelt. Diese soll später einmal drahtlose Datenübertragungen in Bereichen ermöglichen, in denen ... mehr... Licht, Laser, Photonen Bildquelle: Andrew Licht, Laser, Photonen Licht, Laser, Photonen Andrew

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überflüssig. In Zukunft gibt es Super LTE und Wlans werden austerben. Jeder Kühlschrank wird dann eine Simkarte haben..
 
@sanem: Das es in speziellen Umgebungen darum geht, nicht mit radiometrischen Mitteln zu arbeiten hast Du aber gelesen? Ansonsten verstehe ich den Versuchsaufbau aber auch erstmal unter der Methodik "sehen was geht"....
 
@sanem: Ja, ich freue mich für JEDES meiner Geräte, im Haus, einen 80€ Vertrag, im Monat, zahlen zu dürfen...
 
@lordfritte: macht ja auch sinn wenn man eh noch nen dsl/kabel anschluss hat alle geräte mit lte auszurüsten statt über das heimische lan/wlan/d-lan laufen zu lassen...
 
Und man kann das Signal auch um Kurven lenken mit Spiegeln oder speziellen Folien. Es klingt aufjedenfall gut und spornt die Jungs weiter an.
 
Datenübertragung per Laser ist doch ein alter Hut, oder hab ich was überlesen?
 
@Kuli: Hier ist das Medium aber Luft und nicht Glas. Auch die Höhe der Übertragungsrate ist neu. Und dazu das ganze ohne irgendwas neu erfinden zu müssen sondern handelsübliche Halbleiterelemente.
 
@wieselding: Auch über luft ist die Geschichte ein alter Hut... wird sogar schon seit jahren eingesetzt.
 
@wieselding: http://de.wikipedia.org/wiki/Optischer_Richtfunk
 
@Dark Man X: Ja. Die Dinger liegen preislich aber in einem deutlich(!) anderen Rahmen. Im Gb-Bereich gibts nichts unterhalb 5-stelliger Preise
 
@zwutz: stimmt schon, dafür gehen die auch weiter als 25m. ich wollte ihm eigentlich nur infos zu der übertragung mit luft geben...
 
@wieselding: War hier im Wohnheim auf einige 100m Entfernung im Medium Luft mit 100Mbit jahrelang aktiv, bis es vor kurzem durch ein Gigabit-Kabel abgelöst wurde
 
@Kuli: Du hast Recht, Datenübertragung mit Licht ist nichts Neues. Morsezeichen gehen sogar schon mit einer Taschenlampe. Ansonsten kann ich mich wieselding nur anschließen.
 
und der Vorteil liegt jetzt worin? Es ist doch 1.000x einfacher z.B. in einem Krankenhaus ein Kabelnetz zu integrieren. Gerade bei Lasern könnte ja jede Unterbrechung des Strahls zu Fehlern führen also auch jede Fliege oder Staub könnte die Übertragung stören. Noch dazu ist es ja nicht wirklich vergleichbar mit WLAN denn man kann sicher keinen Laptop oder Tablett damit nutzen weil der Laser immer auf den Empfänger ausgerichtet sein muss. Außerdem gibt es diese Technologie ja schon. In Deutschland wird derzeit eine Lasekommunikation für Satelliten entwickelt (Sat zu Sat) - da funktioniert es sehr gut weil im Weltraum eben weniger Störquellen existieren.
 
@andreas2k: DA hast du recht. Bei so sensiblen Einsätzen im Krankenhaus geht doch nichts über Glasfaser-Strecken. Funkerei, auch mit Laser ist immer anfällig für Störungen.
 
@andreas2k: Kabelinstallationen fallen bei Verbindungen zwischen Gebäuden flach, es muss also mindestens Glasfaser her. Was so oder so aber mit baulichen Maßnahmen verbunden ist. Die verwendeten Protokolle sorgen bei Unterbrechung recht schnell für eine neue Verbindung, das geht automatisch und ist längst Standard (Ethernet). Und wenn man mehrere Laser gleichzeitig verwendet kann man die Unterbrechungen eh noch minimieren.
 
@zwutz: Und genau zwischen den Gebäuden wird auch Kabel verwendet nämlich Glas. Ich sehe für diese Sache eigentlich keine praktikablen Einsatzzwecke. Eher nen proof of Konzept.
 
@skyjagger: Glasfaser muss auch verlegt werden. Das will und kann man nicht immer
 
@zwutz: Und bei einem schönen strömenden Regen ist also ein Laser sinnvoller als Kabel oder Glasfaser? Ich bezweifle das Regen oder Schneefall so ohne weiteres kompensiert wird
 
@andreas2k: Mal davon abgesehen dass es kompensiert werden kann ist genau diese Argumentationsweise der Grund, warum wir Forscher brauchen. Du sagst: näh, geht nicht. Verlegen wir einfach ein Kabel wie bisher. Die sagen: "Geht nicht" gibts nicht und versuchen das Problem zu lösen. Fakt ist einfach, dass es Anwendungsfelder gibt, wo weder Kabel, noch WLan eine Alternative ist. Das Laser andere Schwachstellen hat, ist klar, aber das ist kein Grund, die Forschung daran aufzugeben, im Gegenteil
 
Die LaserLink Systeme oder "optischen Richtfunk" gibt es ja schon lange.
Den einzigen Unterschied sehe ich hier nur in den verwendeten Bauteilen.
Ansonsten ist das ein gaaanz alter Hut :- >
 
@Landes: und im Preis. Was durchaus ein gutes Argument ist, in dieser Richtung weiter zu forschen
 
Damit könnte man zb Berghütten, Alpbetriebe oder abgelegene Häuser anbinden ans Netz.
 
@Tomato_DeluXe: Internet gar auf dem Mond?
 
@KnolleJupp: Dann könnte man auf dem Mond den Film "Iron Sky" von der Erde streamen und gleich schauen gehen ob die Nazis wirklich nicht auf der Rückseite des Mondes sind ^^
 
@KnolleJupp: dann aber nicht von der Telecom... wird dann wohl ne Tochterfirma von Kabeldeutschland sein... Laserdeutschland oder sowas... ^^
 
@chippimp: Telekom is sowieso fürn ar*** wenns um Brandbeite geht.
 
Ich Frage mich auch wie sich Regen, Nebel, Smog usw. auf die Qualität des Signals bzw. die Bandbreite auswirkt.
 
Die Technik ist überhaupt nichts neues, die Technik "Laserlink" gibt es schon sehr lange und erreicht extrem hohe Datenraten über Kilometer.

Das einzige was hier jetzt besonders ist, dass die Technik mit normal verfügbarer Hardware (kleine Laserdiode und Photosensor) geschrumpft wurde.

In meiner Firma haben wir auch solche Strecken in Betrieb, nämlich da wo man kein Kabel verlegen kann und Wlan einfach zu störanfällig ist.
 
und was ist daran jetzt Revolutionär? Ich sag nur Infrarot, nichts anderes ist das. Einzig errungenschafte ist vllt die Datenübertragungsrate. Gbit Fähigigkeit is schon ne gute Sache, aber ansonsten is da nichts besonderes.
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