Microsoft setzt bei Skype-Supernodes auf Linux

Microsoft hat nach der Übernahme des VoIP-Anbieters Skype die Grundstruktur von dessen Netzwerk überarbeitet und dabei die für die Suche nach Kontakten in dem P2P-basierten Netz verwendeten so genannten "Supernodes" zunehmend auf Linux-Server ... mehr... Microsoft, Skype, Chat, Voip, Instant Messaging, Internettelefonie Microsoft, Skype, Chat, Voip, Instant Messaging, Internettelefonie Skype

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Prima! Denn gerade im Firmen-Umfeld war Skype ungern gesehen, da irgend eine Client-PC dann zum Supernode wurde und so Traffic verursachen konnte, der vom Admin nur schwer zu kontrollieren war.
 
@jackattack: Gerade in Firmenumgebungen könnte man sich doch überlegen einen Microsoft Lync Server aufzusetzen, da dieser sowieso kompatiblität zu Windows Live Messenger und Skype bietet sodass man in der Firma, beziehungsweise auf dem Firmenrechner mit Lync arbeiten kann während ein Außendienstmitarbeiter oder Kunde WLM oder Skype einsetzen kann.
 
@jackattack: kritischer würde ich eher sehen dass durch skype praktisch ein tunnel durch die firewall ohne kontrolle stattfindet...supernode sein war nur lästig, der tunnel ist eine echte gefahr
 
Die Gespräche in Skype werden tatsächlich ohne Zwischenserver geschalten? Was mich nervt ist, das es in Skype keine echten offline Messages gibt. Man kann zwar jemanden, der offline ist, eine verfassen, versenden tut sie aber erst dann, wenn beide gleichzeitig online sind. Wäre schon toll wenn es für sowas mal einen Server geben würde, der das besser weiterleitet.
 
@eilteult: wird wohl auf kurz oder lang in Form von SMS kommen. Auf Windows Phone gibt's ja auch keine offline-Nachrichten im Messenger mehr sondern nur mehr SMS.
 
mir ist nur aufgefallen, das ich mit Skype in den letzten wochen immer mehr Probleme mit Konferenzen habe. Waren zum Jahresanfang 12er Konfis kein Problem, sind jetzt schon bei 4er Konfs häufig Aussetzer zu verzeichnen
 
Sind diese Supernodes jetzt schon im Einsatz oder werden die derzeit nur verteilt?
 
Mich wundert, dass Microsoft nicht einen Windows Server dafür einsetzt, sondern ein Konkurenzprodukt... Oder hab ich da was übersehen?
 
@thomas.g: Linux ist "keine" Konkurrenz. Linux ist nur eine Alternative, aber naja auch sonst.
 
@bluewater: Du kannst es nennen wie Du willst, aber jeder Server der mit Linux anstatt mit Windows aufgesetzt wird, nimmt Microsoft Marktanteile mit und ist somit eine Konkurenz.
 
@thomas.g: Nicht Konkurrenz, sondern Mitbewerber *hüstel* *klugscheiss*
 
@thomas.g: Es ist wahrscheinlich so, dass es nicht so einfache ist Windows Server als Skype Supernodes zu verwenden. Durch die Linux supernodes koennen die (wie im Text steht) eben relativ schnell und einfach die Stabilitaet und Skalierbarkeit erhoehen, ohne viel im Hintergrund zu veraendern. Langfristig waere es schon moeglich, dass MS Skype auf Windows umruesten moechte.
 
@slimshady322: Das könnte durchaus sein. Doch Microsoft sollte anstreben, ihre Produkte voranzutreiben. Ferrari-Chef fährt ja auch kein Maybach ;-)
 
@thomas.g: "Mich wundert, dass Microsoft nicht einen Windows Server dafür einsetzt, sondern ein Konkurenzprodukt" ... Dann schau dir doch mal einen Windows Server genau an. Seine Rollen und seine Features wie du sie im "Server-Manager" sehen kannst bringen für den geplanten Einsatzzweck genau gar nichts. Wozu also ein Windows-Server wenn man dessen Features überhaupt nicht braucht? Übrigens engagiert sich Microsoft schon seit Jahren für Mischumgebungen.
 
@DennisMoore: und du schaust dir einfach mal einen Windows Server Core an. ;-)
 
@der_ingo: Das die gewohnte UI fehlt ändert nichts am Funktionsumfang oder den Einsatzgebieten.
 
@DennisMoore: letztendlich sind die rollen im server manager trotzdem kein argument dagegen...oder ist das paket repos diverser linuxe ein argument gegen linux? Wenn man es nicht nutzt muss man es ja auch nicht einsetzen. Die wahren gründe werden ohne offizielle stellungnahme eh unbekannt bleiben, es kann sein dass sie schon vorhandene planungen/entwicklungen nicht übern haufen werfen wollten, es kann sein dass sie linux als geeigneter sehen, es kann sein.....
 
@0711: Die Rollen sind kein Argument dagegen, aber auch kein Argument dafür. Das Einsatzgebiet von Windows Servern ist einfach ein ganz anderes. Wenn man genau einen speziellen Dienst zur Verfügung stellen will, der nicht mal Bestandteil des Windows Servers ist, dann braucht man keinen Windows Server. Es ist einfach intelligenter für bestimmte Aufgaben bestimmte Systeme zu nehmen, statt krampfhaft an einem System festzuhalten.
 
@DennisMoore: Ich find es auch intelligent das bessere Produkt zu nehmen. Optimal wäre es natürlich wenn das eigene dies wäre
 
@cam: Nunja, man könnte eine Windows Web Server Edition nehmen. Aber nur wenn man es mit Gewalt durchdrücken möchte. Ich denke aber der enigeschlagene Weg ist der bessere. Mach ich privat auch so. Für jede Anwedung das passende System. Settopbox + Router = Linux, PC = Windows.
 
@DennisMoore: ich sehe auch keinen ernsthaften grund für linux...das hat auch nichts mit krampfhaft zu tun sondern einfach dass ich kein großes pro/contra bei derartigen diensten für/gegen windows/linux sehe, zumindest aus ms sicht (wenn man mal die "politische" komponente ausser acht lässt). Ob die web server edition allerdings lizenzrechtlich für sowas in frage käme halte ich für zweifelhaft.
 
@0711: Och, was soll denn da lizenzrechtlich passieren? Es ist ja bloß ein Vermittlungsdienst der Skypeuser verbindet, so wie ich das verstehe. Hat ja nichts mit Usern im Sinne von Windows zu tun. Connections hätte er auch genug. Wenn man es denn unbedingt wollte müsste man aber wahrscheinlich den gesamten Vermittlungsdienst neu schreiben oder die Drittanbieterprodukte installieren auf denen es bisher auch lief. Aber dann kann man auch gleich Linux laufen lassen.
 
@DennisMoore: Natürlich. Aber du bist nicht der Entwickler eines der Systeme!
 
@thomas.g: du hast nur übersehen, dass Microsoft den Laden eben gerade gekauft hat. Ernsthafte Neuentwicklungen brauchen Zeit, also nimmt man vorhandenes.
 
@thomas.g: Linux ist keine Konkurrenz, wie bluewater bereits sagte. Microsoft ist einer der größten Code-Spender des Linux-Kernels, und wenn sie Linux verwenden, müssen sie dabei auch keine Software von anderen Firmen kaufen, von daher ist das kein Problem. Windows Server eignet sich halt nicht für jedes Anwendungsgebiet...aber es kann auch sein das die Vorbereitung auf die Umstellung schon passiert ist, als Skype noch unabhängig war und Microsoft in diesem Fall halt nicht viel mitreden konnte bzw. es schon zu spät für diese Supernodes war.
 
@Surtalnar: Laber nicht so Unsinn... Microsoft hat NUR Hyper-V beigesteuert damit IHR WINDOWS besser unter Linux läuft! Dank der Kernelentwickler schrumpfte sogar der Code um 60%. Da sieht man schön wie beschissen und ineffizient die Entwickler von Microsoft arbeiten.
 
@root_tux_linux: Sie haben die Kernelmodifikationen eigentlich beigesteuert, damit Linux beser unter Hyper-V läuft.
 
Ich hab gehört die Windows-Lizenzen seien zu teuer ... :=)
 
@cam: nee nur die CAL's :D
 
Nur weil Microsoft Skype gekauft hat, bedeutet das nicht das MS gleich alles durch MS Produkte ersetzen muss. Skype agiert immer noch als eigene Firma, und das heißt sie können das Betriebssystem nutzen das sie wollen. ^^
 
Dann hat wohl deswegen Skype in letzter Zeit so viele Macken. Ich bin dauernd offline und muss Skype beenden und neustarten, damit ich für andere wieder online bin (obwohl ich mich als online sehe).
 
Dann hat Microsoft jetzt Krebs? Laut Ballmer ist doch Linux ein Krebsgeschwür :)
Kommentar abgeben Netiquette beachten!