Facebook-Nutzer können Organspender werden

Das soziale Netzwerk Facebook hat eine neue Funktion vorgestellt, mit der man seine Nutzer dazu bewegen will, sich als Organspender zu registrieren. Künftig werden Facebook-User die Möglichkeit haben, dies im Profil bzw. der Chronik anzugeben. mehr... Facebook, Organspende Facebook, Organspende

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Und irgendwann wird es ne Voreinstellung geben das die Organe automatisch an Facebook gespendet werden :D...
 
@-Revolution-: Solange dadurch Leben gerettet werden können: Gerne.
 
@witek: ähm Nein. Eine derartige Entscheidung wird einzig und allein von mir bewusst getroffen und nicht durch irgend eine Vorauswahl auf einer Webseite...
 
@witek: Dennoch sollte man mit solch sensiblen Daten vorsichtig sein, denn ich kann mir nicht vorstellen das dies ohne irgendwelche Hintergedanken eingerichtet wurde (was bei FB eigentlich immer der Fall ist). Ich selbst werde es nicht tun da sowas einfach nicht dahin gehört. Eine Datenbank für bereits registrierte gibt es auch so.
 
@-Revolution-: Da das sowieso erst passiert wenn man selbst bereits tot ist - ist es doch egal ^^ Aber wenn man sich so ansieht wieviele Kunstsachen in unserem Essen drin sind, frag ich mich, ob es vernünftig ist das zu tun. Kunststoffe machen dick, träge und beschädigen Organe - wenn das so weitergeht wird es sowieso keine Organspender mehr geben, da es einfach viel zu gefährlich ist.
 
@Ðeru: das ist einfach nur falsch! bitte lies ein fachbuch darüber!
 
@bamesjasti: @fufo: Werd ich wohl tun, da es mich jetzt SEHR interessiert wie man ein Herz spenden kann. Man muss schwer verliebt sein um sich quasi zu opfern - und wenn ich mir die Gesellschaft so anseh, die meist egoistisch und zu ihrer eigenen Berecherung hin, handelt, bin ich mir nicht sicher ob ich jemals jemanden sooo sehr lieben könnte :S
 
@Ðeru: Wenn du bereits tot bist, sind deine Organe oft wertlos. Daher ist deine Aussage nicht korrekt.
 
@-Revolution-: Ja, und nach deinem Ableben tauchen deine Organe in der Timeline auf. Mit einem Link zu den Facebookuserb der sie erhalten haben.
 
@-Revolution-: Letztendlich vertickt FB dann die Datenbank und die ersten Leuten werden für die passenden Organe abgemurkst... Denke schon das da gewisse Leute ne Menge asche für raushauen würden nur um zu wissen wen sie brauchen.
 
@Clawhammer: Und was hält diese Leute davon ab, nicht einfach jemand x-beliebiges auf der Straße dafür "abzumurksen"? Der dürfte vermutlich leichter aufzufinden sein, als ein User der dies in seinem FB-Profil angegeben hat.
 
@-Revolution-: Ist in einigen Ländern so oder so vorgeschrieben. In Österreich ist man automatisch Organspender, außer man widerspricht diesem ausdrücklichst.
 
@stockduck: Ich sag ja nix gegen die Automatisch Ja / Nein Regel per gesetzt. Ich habe nur was dagegen so was über ne Webseite zu machen....
 
@-Revolution-: Da hast natürlich recht ;)
 
@-Revolution-: Mich würd mal interessieren, wie das Ganze funktionieren soll. Ist der Bereich bei Facebook dann öffentlich, oder muß der Arzt im Zweifelsfall eine Anfrage an Facebook schicken, um herausfinden zu können, ob der halbtote Patient auf der Intensivstation 1. ein Facebook-Profil besitzt und 2. auch noch Organspender ist? Oder muß der jeweilige Organspender seine Facebook-Zugangsdaten bei einer öffentlichen Stelle hinterlegen?
 
@egal8888: Das ist ein Erweiterung deinen normalen Spenderausweis brauchst du trotzdem.
 
@-Revolution-: aber bitte nicht das Gehirn......
 
Gefällt mir! Bitte auch den letzten Absatz beachten und sich am besten gleich einen Ausweis bestellen!
 
@witek: "Gefällt mir nicht" - Aus persönlich/etischen Gründen lehne ich so etwas ab. Bin ich nun ein "böser" Mensch? - Was ich allerdings gut finde: Dann nur Menschen mit der Bereitschaft zur Organspende bevorzugt ein Spenderorgan bekommen. (Und damit meine ich nicht einen Steve Jobs, der dank finanzieller Mittel auch bevorzugt wurde)
 
@Kobold-HH: Natürlich nicht. Jeder soll natürlich selbst entscheiden dürfen, was mit seinem Körper passiert. Mir persönlich ist es egal, was mit der Hülle passiert. Wenn ich dann jemandem das Leben retten kann, dann wie erwähnt gerne.
 
@witek: Bei mir ist es weniger die Sorge was mit meinem Körper passiert als das es für Ärzte schlichtweg leichter ist, meine Organe "auszuschlachten" als meine schwerwiegende Krankheit versuchen zu heilen. Ich traue da dem System nicht, da Geld grundsätzlich gewinnt. Ich liege im Koma, man hat keinen wirklichen Plan was mit mir geschehen soll... "also weiden wir ihn aus".
 
@eilteult: Komapatienten werden nicht "ausgeschlachtet" und werden es in Deutschland sicherlich auch weiterhin nicht. Der Hirntod ist relativ verlässlich feststellbar, insofern musst du da keine Angst haben, dass dich jemand zu schnell aufschneiden will. Im Gegenteil: je mehr Spender es gibt, desto weniger wichtig sind die Organe des Einzelnen.
 
@der_ingo: DU kannst mit deinem Körper machen was du willst, ich tue mit meinem was ich will ;)
 
@eilteult: kannst du gerne machen. Ich wäre nur dafür, dass jemand, der selber nicht spendet, auch ganz hinten mit niedrisgter Prio auf den Listen landet, wenn er selber mal ein Organ braucht.
 
@der_ingo: Das ist asozial. Man darf doch niemanden einstufen aufgrund seiner Einstellung zu einem Körper und was damit geschehen soll. Oo
 
@eilteult: Naja, so sozial ist deine Einstellung aber auch nicht. Selbst die Organspende verweigern aber wenn du ein Organ brauchst wird es natürlich gerne genommen.
 
@eilteult: Naja, kann man alles relativieren: Wenn jemand aus ethischen Gründen eine Spende ablehnt, kann er auch aus ethischen Gründen den Empfang ablehnen. Wäre ja auch nur 'fair'.
 
@jigsaw: Meine Einstellung basiert auch nicht auf sozialen Denken, wie ich bereits geschrieben habe, sondern auf fehlendes Vertrauen.
 
@eilteult: Kann ich gut verstehen, es wird ja auch genug Kokolores (schreibt man das so??) über das Thema berichtet. Aber es sollte jedem internetaffinen Bürger anno 2012 doch möglich sein an verlässliche Aufklärung zu kommen. Schließlich klären genügend Kollegen und Arbeitskreise darüber auf. Heute muss niemand mehr bei diesem Thema im Dunkeln tappen.
 
@AaronHades: Die Aufklärung sieht nur das vor, was das Gesetzgeber vorschreibt. Das klingt sehr sozial, engagiert, man tut was gutes bla sülz. Der Punkt ist, dass das, was der Gesetzgeber sagt und das, was die Praxis ist oft zwei verschiedene Dinge sind. Ich möchte nicht wissen wieviele Menschen ihr leben hergeben mussten, welches vll. noch zu retten war, weil es einfach leichter war sich an den Organen zu bedienen. Wer daran nicht glaubt - ok. Organspenden ist Zweifellosigkeit gut und wichtig. Aber in diesem Kapitalismus zählen moralische werte nicht. Es tut mir leid, das auch ich daran interessiert bin mein leben zu erhalten. Mit einem solchen Ausweis habe ich das Gefühl mein Todesurteil unterschrieben zu haben. Mit einem solchen Gefühl kann ich kein Organspender werden, tut mir leid.
 
@eilteult: Ich würde dich dafür auch sicher nicht verurteilen, keine Frage. Nur ist es schade, wenn man sieht, das Einstellungen wie die deine schlichtweg auf Fehlinformationen basieren. Das ist in meinen Augen halt noch mal, was anderes als eine Entscheidung dagegen aus rein ethischen Gründen. Das zeigt halt deutlich, das auf diesem Gebiet noch ne Menge getan werden muss.
 
@AaronHades: Es kommt immer darauf an, wo man sich informiert. Informiere ich mich bei denen, die daran interessiert sind, das ich Organspender werde, bekomme ich auch genau das gesagt, was ich hören möchte. Wenn ich mich bei den Kritikern Informiere - das selbe. Warum ist da sone große Lücke? Weil beide Seiten Recht haben... oder sagen wir, zum Teil. Ich kenne privat zwei ärzte. einer ist eine Ikone auf ihren Gebiet. Der eine Neurologe, der andere Internist. Beide kennen sich nicht, ich bekomme also unabhängig von beiden eine Aussage, die schockierend ist. "Moral können wir und gar nicht leisten". Anschließend natürlich einen Vortrag der das entschuldigen soll über Ethik und Moral und wie Fehlerhaft unser Streben und unsere heuchlerischen Werte wie Menschenrecht und co. sind. Und da ging es nicht mal über Organspende.
 
@eilteult: siehst du und meine Einstufung basiert darauf, dass zu "sozial" immer zwei Seiten gehören. Du kannst momentan leider einfach sagen "also ihr bekommt meine Organe nicht, ich vertraue euch nicht", aber trotzdem auf einer Liste landen, um selber ein Organ zu empfangen. DAS empfinde ich als asozial.
 
@der_ingo: An sein eigenes Leben und dessen Erhalt zu denken hat absolut nichts mit asozial zu tun.
 
@eilteult: wenn man dazu nur nimmt, ohne wenigstens die Bereitschaft zu zeigen, im Notfall auch zu geben, dann hat das was mit asozial zu tun. Niemand will dir dein Leben nehmen oder verkürzen, nur weil du einen Organspenderausweis hast. Die Geier kreisen nicht über dir, wenn du wegen einer kleinen OP ins Krankenhaus musst. Ich für mich erwarte, dass ich im Ernstfall ein Spenderorgan bekomme. Ich sehe es als meine Pflicht an, genauso nach meinem Tod auch Organe zu spenden. Und da das System nicht funktionieren kann, wenn es keine Spender, sondern nur Abnehmer gibt, sehe ich es als die Pflicht eines Jeden an. Es kostet nichts, es tut nicht weh. Nur Paranoia ist fehl am Platz.
 
@eilteult: Stimmt, nur erliegst du halt dem Irrtum eine Organspende würde sich im Zweifelsfall ‚negativ‘ auf deine Lebenserwartung auswirken.
 
@der_ingo: Blauäugigkeit ist es auch. Eine spende lehne ich auch grundsätzlich nicht an. Wenn inm engen Familien- oder Freundeskreis die Situation auftritt, ich mit der Abgabe einer Niere oder ein Teil meiner Leber leben retten kann (vorraussetzlich ich bin kompatibel und es ist mit meiner Gesundheit zu vertreten), bin ich dazu auch bereit.
 
@eilteult: 'Blauäugigkeit'? Mir fällt zu dem Thema eigentlich nur noch eines ein: sapere aude.
 
@AaronHades: Da ich diesen Mut habe, quatsche ich eben nicht das nach, was andere gerne hören wollen sondern ich vertrete meine Ansichten.
 
@eilteult: Wenn du das sagst. Aber es ist nicht meine Aufgabe dich aufzuklären. Wäre zwecklos, das wird hier deutlich.
 
@AaronHades: Weil es Aufklärung in unserer Gesellschaft nicht gibt. Es gibt nur die Beeinflussung. Deine Aufgabe ist es, dich entweder richtig oder am besten gar nicht beinflussen zu lassen, um objectiv entscheiden zu können. Ganz egal zu welchen Schluss jeder einzelne bei diesem Thema gekommen ist - ich respektiere diese Entscheidung.
 
@eilteult: Jetzt musste ich ehrlich gesagt gerade lachen. Wenn du das wirklich glaubst, dann bist du ganz massiv beeinflussbar, da du offensichtlich eben diesen Hirngespinsten (wessen Geistes Kind sie auch immer sein mögen) folgst. Und dabei zudem noch glaubst du bist darüber erhaben. Aber wahrscheinlich kann man das dir noch nicht einmal vorwerfen.

Das hat n bissken was von dem Typ aus dem Witz: Wie auf der Autobahn kommt Ihnen ein Falschfahrer entgegen? Hier ist alles voll!
 
@witek: Derjenige, der witek für diesen Beitrag ein Minus gegeben hat, sollte sich schämen und nochmals gewaltig über sein Dasein Gedanken machen. Nicht jeder hat das Glück, gesunde Organe zu haben bzw. dass seine organe Gesund bleiben. Scheiss egal.. sowas rettet Leben!
 
@TurboV6: Verdammt, ich habe dir ein Minus gegeben (war ein versehen). Passiert mir öfter zur Zeit, statt Edit komme ich aufs Minus (wäre toll, wenn man da einen Abstand machen könnte). Witek kann ja sehen wer ihm das Minus gab ^^
 
@eilteult: wenn du im koma liegst und keiner mehr einen plan hat, sollte man in der tat recht zügig deine organe weiter verteilen, besser werden die vom rumvegetieren ja auch nich...
 
@DataLohr: Aber vll. der medizinische Stand über die Jahre,
 
Ansich eine gute idee, aber ich würde es nicht über das Internet und schon überhaupt nicht über Facebook machen.
 
@Thomsen: Ausgerechnet Facebook solche Einwilligungen zu geben... da könnte ich mich ja auch gleich an die Organmafia wenden. Wenn jemand garantiert nicht, über solche Daten verfügen sollte, dann ist es Facebook, die jeden Datenschutz mit Füßen treten.
 
@Karmageddon: Ihr habt schon immer etwas an Facebook auszusetzen...vermutlic sogar dann, wenn Sie Geld spenden würden
 
@Edelasos: Das ist wohl (leider) der Punkt. Nur weil Facebook draufsteht, muss die Idee ja grundsätzlich "böse" sein...
 
@Edelasos: Also dass Facebook ein Datensammler par excellence ist, wirst du ja wohl nicht ernsthaft bestreiten. Ich benutze es trotzdem, aber niemals würde ich denen freiwillig Gesundheitsdaten geben. Wer das tut, muss sich echt nicht wundern, wenn ihn irgendwann unfreiwillig ein Krankenwagen verfolgt...
 
@Thomsen: Du vielleicht nicht, aber andere schon bzw. werden so Informiert das man dies kann.
 
Organspende sollte eh eher Opt-Out sein
 
"Nur noch 3 Likes und das Organ wird gespendet!" "Möchten Sie das Organ legal oder illegal spenden?" :D
Finds aber echt gut!
 
Wie soll sichergestellt werden, dass das wirklich der Nutzer gewesen ist und nicht irgendein Hacker. Ich finde für sowas sollte man immer noch den Organspendeausweis persönlich bei sich tragen.
 
Bin zwar kein Facebook Nutzer aber klingt interessant (bringt vlt. die Leute dazu sich mal zu erkundigen/über sowas nachzudenken). Hab selbst einen Ausweis warte aber dagegen auch auf ein Organ :-(.
 
Echt 'ne richtig super Sache! Gefällt mir!
 
@angelo1337: Finanzstarken Facebook-Datenbanklesern mit der Blutgruppe H0-Negativ gefällt Deine Einstellung. Sie wissen wo Du wohnst und wie alt Deine Nieren sind. Jetzt musst Du nur noch einen "Unfall" erleiden. Den Rest machen die gut bezahlten Ärzte...
 
Ich finde das eher bedenklich. Es gibt kaum eine privatere Entscheidung als die, Organspender zu werden. Auf Facebook befürchte ich die Möglichkeit des Gruppenzwangs. Es würde wohl kaum einer auf die Idee kommen, seinen Spendeausweis ständig seinen Freunden zeigen zu wollen. --edit-- wobei ich natürlich dazusagen will, dass ich die generelle Sensibilisierung für das Thema eine gute Sache ist. Ich denke nur nicht, dass eine Facebook-Pinnwand der richtige Ort dafür ist
 
@zwutz: ... sorry - aber was ist daran bitte so privat? Angesichts der Tatsache, dass weltweit Millionen Menschen gerettet werden könnten, wenn es genügend Organe geben würde, müßte es normal sein, dass jeder Mensch einen Organspendeausweis bei sich tragen würde. Dann bräuchte es auch kein Eintrag bei Facebook oder sonstwo! Aber viele Mensch sind von Haus aus eher behäbig, interessieren sich nur für sich selber, wollen sich mit dem Thema überhaupt nicht beschäftigten und glaubt natürlich, dass der Kelch grundsätzlich an ihnen vorbeigehen wird ...
 
@Thaquanwyn: Sehe ich ähnlich. Zumindest für mich ist das, was mit mir passiert, wenn ich erstmal kaputt bin, nicht mehr relevant. Andererseits soll das natürlich jeder Einzelne für sich entscheiden. Es gibt ja auch Leute, die an irgendwelche Religionen glauben, und die könnten das wieder völlig anders sehen. Auch wenn ich's selbst nicht nachvollziehen kann, sollte man das aber trotzdem respektieren.
 
@DON666: ... ich kann vieles respektieren, aber den Mitmenschen nicht helfen zu wollen, wo es doch so einfach wäre, da hört für mich jeder Respekt auf ...
 
@Thaquanwyn: Die körperliche Unversehrtheit ist das höchste Gut was wir haben - über unseren Tod hinaus.
 
@eilteult: nichts geht über deinen Tod heraus. Sorry, wenn ich dir da die Hoffnung nehmen muss.
 
@der_ingo: Du kannst mir die Hoffnung nicht nehmen, da deine Aussagen keinen Wert für mich haben ;)
 
@der_ingo: Doch. Genau deswegen braucht man ja einen Organspende-Ausweis. Wer den nicht hat, darf nicht angerührt werden.
 
@zwutz: im Zweifel haben da die Angehörigen noch ein Wörtchen mitzureden.
 
@der_ingo: Nicht wenn man einen solchen Ausweis hat und gezielt angekreuzt hat, das man nciht spenden möchte.
 
@zwutz: Stimmt nur teilweise. Es kann durchaus sein, dass wenn man keinen Spendeausweis hat (ich muss eingestehen, ich weis nicht ob man mit Spendeausweis nicht auch befragt wird) von der Gerichtsmedizin (ist zwingend wenn man Zuhause stirbt), bei Tod in einer Klinik dürfte es das selbe sein, die Angehörigen befragt werden. Als mein Vater starb gab es zumindest einen entsprechenden Anruf, ich meine wegen entnahmen von Augenhornhaut. Ich weiß aber nicht ob das als Organspende gilt.
 
@eilteult: ... wenn ich tot bin, ist der Körper nicht mehr als eine leblose, organische Masse, die mit meiner ehemaligen Persönlichkeit nichts mehr zu tun hat! Da ist es mir ehrlich gesagt furchtbar egal, was mit dem toten Fleisch passiert ...
 
@Thaquanwyn: Eine Verfügung, was mit meinem Körper nach meinem Tod passiert ist für mich eigentlich sehr privat. Selbst ein Testament wäre nicht so privat, da es dort ja nur um meinen Besitz geht. Aber wie gesagt finde ich die generelle Sensibilisierung eine gute Sache, aber bei all der Organnot ist es immernoch die Entscheidung jedes einzelnen, ob er das machen will oder nicht. Ich will niemanden weder ins Gewissen reden noch sogar ein schlechtes Gewissen machen, weil er sich aus freien Stücken dagegen entscheidet. Aber auf Facebook könnte das eine Gruppendynamik entwickeln, die die freie Entscheidungsmöglichkeit einschränkt.
 
Man sollte einen Ausweis bei sich tragen und auch mindestens einige enge Angehörige informieren, damit im Fall der Fälle wirklich alles klar ist und z.B. auch die Eltern schon wissen, dass dies der Wille ist. Und übrigens: wer einen Ausweis hat, ist in keiner Datenbank etc erfasst! D.H. es gibt keine Mafia, die dann jagt auf Dich. Also nimm Dir doch einfach mal die 10 Minuten und druck Dir das Ding aus! Ich glaub leichter kann man kein Leben retten. Es ist ein gutes Gefühl!
 
Müssen sich die Patienten die auf den Wartelisten eingetragen werden auch für die Organspende anmelden? Die Patienten müssen ja schon im Vorhinein gewisse Anforderungen an die sonstige Gesundheit und Lebensgestaltung (Drogenkonsum etc.) erfüllen um überhaupt auf die Liste zu können. Sollten sie dann doch versterben wäre es ja ein Wahnsinn wenn dann ihre gesunden Organe nicht verwendet werden dürften. Hat jemand Infos dazu?
 
Was jetzt? Soll man sich über Facebook als Organspender registrieren oder geht es nur um die Möglichkeit die Information anzuzeigen?
 
@vires: Ich vermute es ist so wie die Anzeige "in einer Beziehung" - man kann bei Facebook im Profil eintragen, dass man Organspender ist. Zum Organspender wird man dadurch aber nicht, das geschieht wie gehabt auf dem regulären Wege per Organspendeausweis. Bei "in einer Beziehung" ist man durch die Facebook-Profilanzeige auch nicht gleich automatisch verbandelt ;)
 
@FenFire: das war mir klar. sollte kritik an die überschriftenabteilung sein :)
 
Nette Idee von Facebook. Dürfte aber keine rechtliche Wirkung haben, wenn die Welt noch nicht völlig Banane ist.
 
wenn es beim verteilen dann auch wirklich gerecht zu gehen würde und nicht wer das meiste geld hat, würden bestimmt einige das machen. aber solange es nach "wer zahlt am meisten" geht, keine chance. wer gibt mir die garantie das wen man mal auf dem tisch liegt wegen einer op, nicht das passiert: ah ein organ spender, mal schauen was noch gut ist. wegen einem kunstfehler muss man ja eh vorher unterschreiben. ne ne. dann lass ich mich lieber (wennn ich den tod bin) von studenten zerlegen.
 
@snoopi: Keine Ahnung aus welchem Film deine Ideen stammen. Organtransplantationen sind in Europa und gerade in Deutschland ziemlich streng reguliert und mal eben etwas Geld auf den Tisch legen für die Vorzugsbehandlung ist kaum möglich.
 
@der_ingo: träum weiter, von wegen keine vorzugsbehandlung und streng reguliert! bei geld hört alles auf. kannst du das zu hundert pro bestätigen das es gerecht zu geht in deutschland? wohl kaum. auch nicht woanders!
 
@snoopi: Muss ich nicht. Es gilt die Unschuldsvermutung, insofern warte ich auf interessante Artikel darüber, dass in Deutschland ernsthaft Schindluder mit Organen in großem Stil getrieben wird.
 
Ich denke, Facebook ist dafür definitiv der falsche Ort.
Für sowas gibts Organspendeausweise...
Ich selbst hab kein Problem mit Organspende, das wissen meine Verwandten auch, aber das öffentlich bekanntgeben... das muss nicht sein.
 
Facebook? Etwas minderwertigeres gibt es kaum noch.
 
Sarkasmus on: das Spenderhirn von so manchem Facebookuser möchte ich nicht haben :-)
 
@Rikibu: Wenn ich mir die Leute auf der Straße so anschaue, möchte ich auch von den meisten Passanten oder Fahrgästen im öffentlichen Verkehr (hochkomplexes unbegreifliches Konzept: Zuerst aussteigen lassen, dann einsteigen) kein Spenderhirn haben ;) Die Einschränkung auf Facebooknutzer würde ich insofern weglassen ;)
 
@Rikibu: Keine Angst, eine Organspende ist nur nach Hirntod erlaubt/möglich.
 
Hmm naja dadurch das man seine Seele ja teilweise schon an Facebook abgegeben hat machen die paar Nieren oder Herzen den Kohl auch nich mehr Fett. Für die Minusklicker DAS WAR SARKASTISCH GEMEINT!!!
 
http://www.youtube.com/watch?v=r4S_DjP51GE | Der ist mit 4h an 3Tagen die Woche noch gut dran. Gibt Leute die sitzen je 6h an 3Tagen da dran. Und darf wohl wahrscheinlich nur 500ml am Tag trinken. Und darf nicht alles essen was er will.
 
Die Organmafia freuts.
 
@ryul: vielleicht sterben manche menschen früher, weil facebook die daten an dritte verkauft und dann geht es auf die jagt nach organen. wer weiß
 
@cygnos: Angebot und Nachfrage, Marktnische und Chance... haha
 
Wieder so eine Gut-Menschen-Image-Politur. Man sollte so einer Datenkralle auf keinen Fall vertrauen.
 
eine gute Sache. auch hierzulande ist das Organspenden leider nicht soweit verbreitet, wie es sein sollte. sofern es die Option in Deutschland geben wird, werde ich sie nutzen.
 
@bronko2000: Gibt es: http://www.organspende-info.de/ Wenn du dazu erst Facebook brauchst, tust du mir leid
 
@bronko2000: Verstehe ich jetzt aber auch nicht, wenn du dir der Problematik bewusst bist mußt du erst warten bis FB dir was vorkaut um diesbezüglich tätig zu werden?
 
@bronko2000: Soweit ich weiß, wurden vor Kurzem sogar die ganzen Krankenversicherung verpflichtet, jedem Versicherten einen Organspendeausweis und Info-Material per Post zuzusenden. Hat meine Krankenkasse jedenfalls schon durchgeführt.
 
Motorradfahrer können auch Organspender werden. ;-)
 
Ich finde die Idee ansich ja gut. Nur das über eine "Option im Profil" zu regeln finde ich etwas unseriös. Soll Facebook jetzt als nächstes ein Testament-Ersatz werden?
 
So einige Kommentare sind hier seltsam. In Deutschland gilt (zzt. noch ???) die Notwendigkeit eines Organspendenpasses, wenn man persönlich irgendwelche Sicherheitsbedenken hat wegen dieser Sache und FB hat, den deutschend Organspendeausweis kann jeder für jemand anderes ausfüllen, da ist jeder Bücherreiausweis "fälschungsicherer".
 
@Lastwebpage: Nein, das ist so nicht korrekt. Er ist nicht zwingend notwendig. Jeder mitgeführte Zettel, auf den der Wunsch zur Organspende notiert ist, erfüllt denselben Zweck. Ebenso genügt die entsprechende Info an die nächsten Angehörigen. Selbst regelmässiges Blutspenden des Betroffenen kann als Indiz für eine Organspendebereitschaft gewertet werden.
 
@AaronHades: ja, dann geht es eben sogar ganz ohne. Aber wenn das über FB geht heisst sofort "ob das auch sicher ist?".
 
Ob das rechtlich zulässig ist? "Auf FB steht, ich darf seine Organe verarbeiten".....
 
@DRMfan^^: Man gibt ja nur an, dass man sich als Organspender registriert hat.
Ansonsten könnte man ja jeden, der vergisst sich auszuloggen zum Organspender machen.
 
@J_rg: Wozu dann das ganze? Um zu zeigen "ich bin toll sozial" ?
 
Ein sehr heikles Thema. Um darauf aufmerksam zu machen, ist es ne gute Sache, es wird bestimmt viele geben die sich mit der Thematik noch nicht oder kaum befasst haben, da ist FB gut da viele erreicht werden. Jedoch geht FB meiner Ansicht nach schon nen Schritt zu weit. Für den Zweck genügt ein Teilen oder Gefällt mir, im Profil möchte ich das weder als Spender noch als nicht Spender haben.

Aber ohne diese Aktion würden wir nicht darüber diskutieren, es hat also doch etwas gutes an sich.

Jedoch muss ich bei sowas immer an den dummen Film Fleisch denken. Herrjee xDD
 
Google+ User könntens auch
 
Die meisten werden sich wohl für die Gehirnspende entscheiden, für die Forschungszwecke. Oh, der war gemein ;)
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