Erster durch Sprache 'geschützter' USB-Stick

Das US-Versandhaus "Hammacher Schlemmer" hat den ersten "sprachaktivierten" USB-Stick der Welt vorgestellt. Dabei kann man auf die Daten auf dem Flashspeicher nur dann zugreifen, wenn man in ein eingebautes Mikrofon hineinspricht. mehr... Datenschutz, Spracherkennung, USB-Stick Bildquelle: Hammacher Datenschutz, Spracherkennung, USB-Stick Datenschutz, Spracherkennung, USB-Stick Hammacher

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"Wenn man gerade einmal nicht sprechen kann" ... oder nicht möchte, weil das Passwort vielleicht "Mini-P*nis-325" heißt :D
 
@citrix no. 2: steht die 325 dann fuer sein auto?
 
@-adrian-: könnte sein :D
 
@-adrian-: Denke eher das sind die Längen bei bestimmten situationen. 3mm bei warmem Wetter, 2 bei kaltem und 5 im erregierten zustand :-)
 
Und ganz leicht zu knacken: "Sprach-Authentifizierung" aufzeichnen und bei Bedarf dann abspielen.
 
@Feuerpferd: Keine Sorge - mit Linux funktioniert er eh nicht
 
@-adrian-: Für Linux gibt es ohnehin besseres zum sicheren verschlüsseln. Mit dem guten Linux wird solches Schlangenöl gar nicht erst benötigt.
 
@Feuerpferd: Funktionieren die sticks dann auch noch unter OSX und Windows?
 
@-adrian-: Das kommt drauf an welche der vielen Verschlüsselungsmöglichkeiten gewählt wird. Es lässt sich leicht einrichten derartige USB-Sticks vor dem Zugriff von Windows und OSX zu schützen. Es lässt sich aber auch einrichten, das etwa auch Windows darauf zugreifen könnte, da ist natürlich den beschränkten Möglichkeiten von Windows Rechnung zu tragen, besonders die Filesysteme sind da arg beschränkt wegen Windows. Was sich aber mal jeder in Erinnerung rufen sollte, ist die Geschichte von Ali Baba und den 40 Räubern. Ich sage nur: Sesam öffne dich! Überdies ist immer wieder bekannt geworden, dass die Hardware Hersteller bei ihren Verschlüsselungslösungen immer wieder entweder Backdoors eingebaut hatten, oder mindestens geschlampt hatten. http://heise.de/-894962 , http://heise.de/-270086 , http://heise.de/-270060 , http://heise.de/-1030899
 
@Feuerpferd: Das war auch mein erster Gedanke.
 
@Feuerpferd: Gar nicht leicht zu knacken. Mag man im ersten Moment vielleicht denken, aber sag mir mal bitte ganz konkret, wie du von einer Person ohne deren Mitwirken das aufzeichnen willst. Sobald ein Mikro mehr als 10cm vom Mund entfernt ist, werden Aufzeichnung schon so verzerrt, dass sich deutliche Abweichungen zeigen. Dabei ist egal, wie gut das Mikro in dem Stick ist. Du brauchst eine absolut originalgetreue Aufzeichnung der Stimme, wenn du eine Sprachauthentifizierung täuschen willst. Und die kriegst du nur, wenn du demjenigen ein gutes und fettes Mikro vors Gesicht hälst und ihn bittest da seinen Code reinzusprechen. Mit dem Smartphone in der Hand dich in die Nähe der Person stellen und aufnehmen während sie sich authentifiziert funktioniert zu 100% nicht. Der Frequenzgang einer solchen Aufzeichnung weicht dann nämlich massiv von der Originalstimme ab. Zusätzlich brauchst du noch einen wirklich guten Lautsprecher, der das originalgetreu abspielt (wenn du die gute Aufnahme denn hingekriegt hättest, was ohne Mitwissen der Person wohl kaum möglich sein dürfte). Wenn ich mir die Waveform einer Stimmaufzeichnung (mit Headsetmikro aufgenommen) von mir angucke, und diese dann auf den Lautsprechern wiedergebe und das Headsetmikro da dranhalt und das wieder aufnehme, kommt eine Waveform raus, die mit der ursprünglichen Aufzeichnung kaum was gemein hat.
 
@mh0001: Sogar der Online Conrad Shop führt frei verkäufliche Richtmikrofone in seinem Sortiment. Beim erstbesten angelickten Richtmikrofon Exemplar werden auch gleich 80 Meter Reichweite angepriesen.
 
@Feuerpferd: Ja aber weißt du wie sich eine Aufnahme damit anhört? Damit hörst du zwar, was derjenige sagt, aber eine originalgetreue Aufnahme der Stimme kriegst du damit nicht hin. Dafür brauchst du dann eher was Richtung Studioequipment, wo ein einziges Mikro paar tausend Euro kostet, und die Sänger gehen da ja auch bis auf wenige cm mit dem Mund ran damit es nicht verfälscht.
 
@mh0001: Man wird sich wohl drauf verlassen dürfen, das bei der Produktion und Konzeption billig das oberste Design Konzept des USB-Sticks gewesen sein dürfte. Sieht man ja schon an der Abbildung dieses Billigst-USB-Sticks im Artikel auf den ersten Blick. Richtmikrofone dürften deutlich besser und präziser sein, als das, was in diesem Billigst-USB-Stick verbaut sein dürfte.
 
@mh0001: Kann ich bestätigen. Wenn ich meine Stimme durch ein Mikrofon aufnehme und dannach abspiele, hört sie sich auch anders an, als meine Original Stimme. Da helfen selbst die besten Mikrofone und Lautsprecher nichts.
 
Finde ich schon eine interessante Sache. Obwohl der Preis natürlich nicht gerade attraktiv ist.
 
Zehn Jahr zu spät!
 
Ich gehe davon aus das in dem Stick eine vom PC unabhängige Hardware verbaut wurde die die Spracherkennung unabhängig vom OS macht. Ansonsten würde die benötigte Software zum Nutzen dieses Features im Artikel fehlen.
 
und was macht man dann wenn man heiser is ? xD
 
Sorry, aber da bleibe ich (erstmal) bei Truecrypt. Preis / Nutzen ist hierbei einfach zu uninteressant für mich.
 
Ein running gag Produkt..überteuert und Unsicher pfff die Entwickler haben zu viele Bondfilme gesehen
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