User sehen das Netz als Hoffnung für die Demokratie

Viele Nutzer haben die Hoffnung, dass mit dem Internet eine Infrastruktur entstanden ist, die eine engere Teilhabe an demokratischen Prozessen bietet. 61 Prozent der deutschen Internetnutzer sind immerhin aktuell der Meinung, das Netz trage zu einem ... mehr... Demokratie, Menschen, Leute Bildquelle: Javi S&M / Flickr Demokratie, Menschen, Leute Demokratie, Menschen, Leute Javi S&M / Flickr

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Und exakt das ist dann auch der Grund warum die etablierten Parteien so Internetskeptisch- bis feindlich sind.
 
Bevor wieder Anfragen nach Zensur kommen: Eine Demokratie gibt auch Arschlöchern die Möglichkeit sich eine Plattform zu schaffen. Also ist der Schrei nach Demokratie ein Schrei nach mehr sinnlosen Diskussionen und dessen sollte sich jeder bewusst sein.
 
@wuddih: Tja, und in einer Diktatur haben nur die Arschlöcher das Sagen. Da ist mir eine Demokratie aber viel lieber.
 
@jigsaw: ... wo die, welche am lautesten krakeelen, die meiste Aufmerksamkeit bekommen... wie im richtigen Leben halt ^^
 
@wuddih: Etwa 50% der Wähler sind unterdurchschnittlich intelligent (liegt in der Natur der Sache). Die dürfen trotzdem wählen und beeinflussen in entscheidendem Maße unsere politische Landschaft. Nebenbei vertrollen sie die Kommentarseiten und Leserbriefe z.B. auch auf WF. Wieso sollten sie dann nicht auch Plattformen bilden dürfen und sich artikulieren? Nur weil jemand nicht deiner/meiner/unserer Meinung ist, darf er/sie sie doch wohl äußern, oder? Das ist doch ein entscheidendes Merkmal der Demokratie.
 
@User27: Und da ist die erste Diskussion, aber das du "Arschloch" mit "unterdurchschnittlich Intelligent" gleichsetzt, find ich beeindruckend, denn die meisten Arschlöcher, gehören zu den oberen 10% mit guten Bildungsabschluss und mit mehr 500€-Scheinen auf dem Konto als du Staubkörner im Zimmer umherfliegen hast.
 
@wuddih: na die A-löcher aus den oberen 10% brauchen sicherlich keine demokratische Plattform, um sich zu artikulieren, oder? Die hätten auch so genug Macht und Einfluss, um ihre Weltsicht unter die Leute zu bringen. Aber gerade die Demokratie ermöglicht es aben "auch" den kleinen A-löchern ihren Beitrag einzubringen. So habe ich das "auch" in deinem ersten Beitrag verstanden. A-löcher gibt es natürlich in jeder Schicht, aber die A-löcher aus Intelligenzmangel sammeln sich nicht klassischerweise in den oberen 10% der Bevölkerung. Dort ist man eher aus Berechnung - einer Intelligenzleistung - A-loch, nicht aus Mangel an Alternative. Und mit sinnlosen Diskussionen verbringen die sicherlich weniger Zeit als die Gruppe der anderen Qualität. Zeit ist schließlich Geld.
 
@wuddih: Ich würd's so interpretieren: die "unterdurchschnittlich Intelligenten" sind leider die, welche die Arschlöcher an die Macht wählen. Und es reichen wenige Arschlöcher, wenn sie die Unterstützung vieler "unterdurchschnittlich Intelligenter" haben.
 
@ALL: Es gibt neben den "westlichen Kapitalistischen-Sozialen-Wahl-Demokratien", Diktaturen bzw. Königreiche (Kuba, Bahrain) und sozialistisch/kommunistischen Staaten wie China, durchaus auch andere Ideen. Blos, meines Wissens, gibt es keinen Staat der ein anderes Staatssystem hat.
 
Oh, da bin ich ganz anderer Meinung. Das Internet ist pure Anarchie. Unterdrückung und Diskriminierung im Internet stehen an erster Stelle (Das Kommentarsystem von Winfuture als typisches Beispiel). Gesetzgeber nutzen das Internet um zu Googlen was sie denn als nächstes verbieten, wo den Riegel vorschieben, was man kontrollieren könnte oder worauf man Steuern erheben kann. Im Internet hat niemand Interesse an Demokratie. Der stärkere gewinnt, nirgendwo in unserer Gesellschaft wird das so deutlich wie im Internet.
 
@eilteult: Was hast du denn geraucht?
 
@Hape: Wieso? Er hat (leider) Recht. Im Internet herscht Anarchie. Bestes Beispiel ist Cybermobbing.
 
@Knerd: 100% recht. Und gerade durch den Deckmantel der Anonymität wird viel Schindluder getrieben.
 
@LastFrontier: Wo du das sagst fällt mir noch ein Beispiel ein, Anonymous ;)
 
@Knerd: Ach, dieses sogenannte "Cybermobbing" oder Shitstorms oder Bashing: Ich nehme mal an, du heißt im realen Leben nicht "Knerd", und "Hape" ist zufällig auch mein echter Spitzname, aber egal - wie soll ich dich oder du mich mobben? Wir kennen uns nicht, wir könnten an verschiedenen Enden der Welt leben oder direkte Nachbarn sein, ohne es zu wissen. Wieso sollte ich ein Problem damit haben, wenn du mich "arsch" oder was auch immer nennst??? Du kannst mich solange mobben wie du willst, das berührt mich doch gar nicht! Und es berührt sonst auch niemanden im Internet. Wenn du mich auf der Straße mobbst, dann muß ich vielleicht noch Angst haben, daß du mir noch zusätzlich eine reinhaust. Aber im Internet? Also bitte. Manche Leute reden halt Unsinn - das ist eine Frage der Bildung, nicht des Netzes. Und Leute soind auch unhöflich oder fies - das ist eine Frage der Erziehung, und wieder nicht des Netzes. --- So sehe ich das.

Edit: Mimimi, die pöhsen haben mir schon 5 Minusse gegeben - jetzt fühle ich mich auch gemobbt, mimimi.
 
@Hape: Sag das den Kiddies die sich versucht habe bzw. sich erfolgreich umgebracht haben deswegen. Knerd ist übrigens ein realer Spitzname von mir, kommt von meinem Spitznamen Kirk und Nerd weil ich der einzige in der Familie bin der Informatiker ist, bzw. Programmieren kann. Und ich gebe auf Aussagen von Leuten die ich nicht kenne oder die mir, ganz eiskalt gesagt, egal sind nichts. Ich stimme dir in deiner Aussage vollkommen zu, leider ist es für die jugendlichen in meinem Alter(18) sehr wichtig was andere von ihnen denken...
 
@Knerd: Du musst das anders sehen: Viel Feind - viel Ehr. Noch mehr Feind - noch mehr Gegenwehr;-)
 
@LastFrontier: Subway to Sally singen schon in Kämpfen wir, "Last uns wieder Feinde machen, wo viel Kampf ist, ist viel Ehr" also aufi :D
 
@Hape: Stimme zu!
Mal ehrlich, mobben ist eine Sache, sich mobben lassen eine andere. Was will man im Internet denn machen? Mich zu Tode capslocken?
 
@Knerd: Also jetzt auch von mir etwas ernsthafter: Daß sich Jugendliche umgebracht haben, ist natürlich eine traurige Sache. Aber wenn Jugendliche so wenig Selbstbewußtsein haben, dann hilft es nicht, im Internet allen Samthandschuhe zu verpassen (womöglich noch per Gesetz), sondern die Eltern und Lehrer dieser Jugendlichen müssen sich im realen Leben darum kümmern, diesen Jugendlichen zu helfen, sich mit unangenehmen Dingen auseinanderzusetzen und sich nicht gleich wegen jedem Scheiß zu entleiben. Versteht mich nicht falsch: Ich bin nicht für Gemeinheiten und Unmenschlichkeit, aber das Leben ist hart und man bekommt nicht nur Gutes und Liebes. Das ist im realen Leben so und im Internet wird man es auch nicht verhindern können - man muß sich eben darauf einstellen.
 
@Hape: Auch hier stimme ich dir voll und ganz zu. Das Problem ist aber wie gesagt das es nicht hilft... Bekomme das in meiner Altersgruppe immer mehr mit. Obwohl ich selbst auch eigentlich ein Außenseiter bin, denn ich höre Metal, bin Nerd etc.
 
@Knerd: Sei stolz, ein Außenseiter zu sein: "Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein." (Einstein)
 
@Hape: Ich bin auch ganz zufrieden mit mir ^^
 
@Hape: ...und wenn man schon ein Schaf ist sollte man wenigstens versuchen ein schwarzes zu sein.
 
@jigsaw: genau - ich habe beste Erfahrungen als schwarzes Schaf gemacht: Sobald man nämlich dazu steht, ein Außenseiter zu sein (ohne sich etwas darauf einzubilden!), wird man plötzlich für die anderen INTERESSANT; die fangen dann an, mich über meine Ansichten auszufragen und es ergeben sich viele interessante Gespräche.
 
@Hape: Es ist doch schon oft genug vorgekommen, dass Schüler sich gegenseitig auf diversen Plattformen mobben. Da braucht nur mal ein Schüler den Nicknamen eines anderen in einem Forum rauszufinden. Der legt sich dann ein Fakeprofil an und los gehts. Es war nie so einfacher als heute, andere Leute mit solchen Methoden psychisch fertig zu machen.
 
@DennisMoore: Habe ich ja in re6 geschrieben, das Problem ist viel eher das sich die Kiddies das zu Herzen nehmen.
 
@Knerd: Ja. Das Problem ist nur, dass ich die Seite um 12 aufgemacht habe, aber zwischendurch noch was anderes zu tun hatte und um 12:47 kommentiert habe ohne die Seite zu updaten ;) Von daher hab ich alles ab re:6 gar nicht zur Kenntnis genommen.
 
@DennisMoore: ok :D Das ist der Grund warum ich immer vorher aktualisiere ^^
 
@ALL: Wenn ich jetzt in meinem Blog und auf FB schreibe das Hein Blöd aus D. wäre ein Blödmansgehilfe ist das Diskrimminierung und Mobbing, blos auf der anderen Seite wollen alle ein "freies Internet"? Also "Frei" ja bitte, aber dennoch mit Regeln? Traut sich hier einer zu festzulegen wo da genau eine Grenze zu ziehen ist? Also ich für meinen Teil wenigstens nicht. Gute Beispiele dafür gibt es selbst hier auf WF genug.
 
@Lastwebpage: Wer hat eigentlich die Behauptung aufgestellt das "Frei" gleich "ohne Regeln" bedeutet? Das Gut der Meinungsfreiheit basiert nicht auf Mobbing und Diskriminierung. Die Kunstform heißt Diplomatie. So so mitzuteilen, das die Interessen ausgesagt wurden, dennoch aber niemand vor dem Kopf gestoßen wurde. So kann ich bei einem empfindlichen Thema sagen: Moslime sind mehr unsympathisch, sollte es aber vermeiden zu sagen: Raus mit dem Gesindel.
 
@Lastwebpage: Ich sehe die Grenze da wo der Grundrespekt, den man eigentlich jedem Menschen gegenüber haben sollte, missachtet wird. Wenn z.B. hier bei WF im Eifer des Gefechts mal ein paar heftigere Worte fallen finde ich das jetzt nicht so schlimm, im Großen und Ganzen bleibt der Respekt voreinander doch gewahrt. Die Leute, die sich z.B. bei Apple News fetzen sind doch meist bei einer späteren News über unsere Politiker wieder ein Herz und eine Seele.
 
An den Piraten bei uns sieht man das das Netz keine Garantie für Demokratie ist. Es ist sogar so, das wenn einer (Michael Delius (Abgeordnetenhausmitglied in Berlin)) Vergleiche mit der NSDAP zieht, in Ungnade fällt! Er hatte nämlich behauptet das die Umfragewerte der Piraten, genauso schnell gestiegen sind, wie die selbigen von diesen Unmenschen (1928 bis 1933)!
 
@Graue Maus: Na hoffentlich rufen wir nicht demnächst heil Delius :P
 
@Graue Maus: War ein sehr unglücklicher bzw. ungeschickter Vergleich von ihm, ja. Hätte er vorher mal drüber nachdenken sollen - ein Pharma-Unternehmen würde ja auch nicht damit werben, dass seine Schmerztabletten genauso schnell wirken wie Zyklon B.
 
Moment... sind das zufällig auch die Internetnutzer, die mit einem Klick auf "Gefällt mir" ein Kind vor dem Verhungern retten und die mit einem Klick auf "Teilen" dafür sorgen, dass ein Kony geschnappt wird? Wenn das schon funktioniert, dann ist die Sache mit der Demokratie auch ganz einfach!
 
Ich denke schon, dass das Internet an sich durchaus die Möglichkeit zu mehr Demokratie bietet und für mehr Transparenz in der Politik sorgen kann - und genau diese Sachen sind u.a. der Grund dafür, dass unser Innen-Friedrich genau wie sein rollender Vorgänger so sehr für die VDS ist... demokratisch veranlagtes Pack gehört schließlich überwacht, woll?!
 
Leider 10 Jahre zu spät...
 
Meiner meinung nach erreicht das internet genau das gegenteil, weil viele ihre wut anstatt aktiv zu werden in den weiten des netzes verpuffen lassen.
 
@merovinger: Sieht man ja auch an den Demos. 5 Millionen kotzen auf FB rum und 50.000 gehen davon auf die Strasse.
 
@merovinger: SEHR RICHTIG. Bissel Frusst im Netz ablassen, dann spart man sich die Demo. Und alles kann so weiter gehen wie bisher. :-)))
 
@merovinger: es hat halt alles mindestens zwei Seiten. Allerdings ist der Vorteil einer breiten Vernetzung der eigenen Interessen schon ein gewaltiger. Was nützen in jedem Kaff drei Aktivisten, wenn die nix von den anderen wissen? Dank des Netzes kannst du erstmal erkennen, dass du mit deinen Ansichten nicht alleine bist. Und dank des Netzes erkennen die Menschen gerade, dass sie mit ihrem Frust über die etablierten Parteien nicht alleine sind, dass die Medien nicht unabhängig, frei und vor allem ausgewogen, neutral oder vollständig unterrichten, dass die Herrscher mit ihrem Klüngel offensichtlich wesentlich mehr Dreck am Stecken haben, als wir gewöhnlich erfahren, dass Überwachung und Kontrolle immer weiter zunimmt und durch undemokratische Gremien durchgedrückt wird... Die Wut, oder besser der Zorn, wird in Deutschland kaum auf dem Rasen artikuliert, alleine schon deshalb, weil die Medien Demonstranten seit Jahren erfolgreich diskreditieren und generell als gefährlichen, sogar undemokratischen Mob und Pöbel bezeichnen. Da sind der schwarze Block als auch die Provokateure der Ordnungsmacht sicherlich nicht unschuldig, aber die Weltanschauung - unsere Realität - bekommen wir eben erfolgreich über die Medien eingetrichtert. Die Reaktion der Wähler kommt dann halt bei der nächsten Wahl - ganz brav, völlig gewaltlos und ganz nach den Spielregeln. Und da zittern ja offensichtlich einige schon mächtig. Leider sind die alten und konservativen Wähler in ihrer Weltsicht schon so eingerostet, dass die Unionsparteien noch einige Zeit Oberwasser haben werden, aber ein Anfang ist jedenfalls gemacht.
 
Politiker nutzen mehr und mehr soziale Netzwerke um zu kommunizieren.... Das entlockt mir nur einen Lacher!!!! Das einzige was diese Politnasen machen, in den Netzwerken verbreiten, sind die Programme der Parteien und diverse Stellungnahmen. Einen Dialog mit den Nutzern der Netzwerke konnte ich bisher noch nicht feststellen. Desweiteren werden diese Seiten der Politiker von irgendwelchen Bueros gefuehrt. Es soll sogar Politiker geben, die von Ihrer Zugehoerigkeit in einem Netzwerk erst von anderen erfahren haben. Diese sogenannte Kommunikation in den Netzwerken ist genauso verlogen wie alles andere auch. Wenn sie keinen echten Dialog anbieten, brauche ich diese Nasen auch nicht im Netz. Und dann noch bei Facebook ;-), da bekommt dann Obama gleich noch mein politisches Profil gesendet. Nee diesen shit muss ich nicht haben. Mahlzeit
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