Greenpeace: Die Cloud ist ein riesiger Stromfresser

Die Umweltschutz-Organisation Greenpeace hat in verschiedenen europäischen Ländern gegen die ihrer Ansicht nach zu hohen Anteile von Energie aus nichtregenerativen Quellen bei der Versorgung von Datenzentren der großen IT-Unternehmen protestiert. mehr... Server, Datenzentrum, AT&T Bildquelle: David Jones / Flickr Server, Datenzentrum, AT&T Server, Datenzentrum, AT&T David Jones / Flickr

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Schön das sich Greenpeace dafür einsetzt, aber so eine umstellung ist nicht ohne weiteres möglich... Das kostet zeit und geld, außerdem kann nicht jedes rechenzentrum einfach mal umgestellt werden...
 
@Schwaus: Vor dem Komma: Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen, werdet ihr feststellen das man Geld nicht essen kann!! Nach dem Komma: wieso nicht ??
 
@BadMax: zu Nach dem Komma: Ganz einfach, das kostet Zeit, sehr viel geld und die dienste müssen für eine gewisse zeit offline genommen werden, um die stabilität des netzes zu testen. Das tut der umwelt genausowenig gut, und ich denke, da server mit der zeit ausgetauscht werden müssen und rechenzentren während dieser zeiten umgebaut werden können bringt das dort dann mehr als eine radikalumstellung...
 
@Schwaus: So lange du dir das so zurecht wünscht^^. geht das schon!
 
@BadMax: Nicht der Mensch macht die Natur kaputt. Eines Tages macht die Natur uns kaputt. Es muss nur der Golfstrom abbrechen und schon erfrieren wir alle. Die Natur erholt sich wieder und innerhalb von ein paar Hundert Jahren ist alles wieder beim alten... Nur ohne Menschen!
 
@Slo0p: Danke Nostradamus
 
@Slo0p: schön und gut. aber so einfach kann man das nich festmachen. der golfstrom ist nur wichtig für europa. und selbst dann haben wir immer noch genug zeit zum auswandern. um die menschheit ernsthaft zu dezimieren, braucht es schon einen asteroiden, wie den der damals die dinosaurier hingerafft hat. oder einen neuen ausbruch des yellowstone. aber selbst dann werden einige überleben. menschen sind wie kakerlaken, weil bestens anpassungsfähig. und irgendwann wieder nach oben kommen.
 
@Lindheimer: Hihi, Träumer...
 
@daknol: in bezug auf was?
 
@Slo0p: Zu viel Spielfilme geschaut? :)
 
Lieber Strom als Bäume! Gäbe es die Clouds/Server nicht, würden die Dokumente verstärkt in Papierform benutzt werden. Greenpeace jammert über alles -.-
 
@sanem: Greenpeace regt sich zu Recht auf. Die Cloud minimiert Kosten bei dem Auftragnehmer, allerdings zu Lasten der Umwelt. Was allerdings in der News hier fehlt sind angaben über: Auslastung der Cloudzentren, gegenrechnungen was es verbrauchen würde wenn die cloud-Nutzer eigene RZs betreiben. Ich glaube da ist der Unterschied schon etwas geringer. Aber es fehlen halt die Zahlen.
 
@sanem: wie kommst du auf so etwas?
 
@BadMax: ich werde dein Kommentar nicht einer Antwort würdigen. -.-
 
@sanem: Was heißt "jammert über alles". Was erwartest du von einer Umweltorganisation? Dass sie hohen Stromverbrauch bejubelt? Abgesehen davon ist Papier ein nachwachsender Rohstoff, während der meiste Strom aus Kohle, Uran und Erdöl gewonnen wird, die CO² nicht binden. Aber das hat damit nix zu tun, es heißt nämlich nicht entweder (Papier) oder (Daten), denn man kann prinzipiell auch Datenzentren energieeffizient gestalten und mit sauberem Strom versorgen. Aber ich will hier niemandem die trendige Freude am Öko-Bashen nehmen. :)
 
@lutschboy: LOL.Seit wann ist Papier ein "nachwachsender" Rohstoff? Bäume brauchen lange zu heranwachsen, und sie werden sie extrem abgeholzt...
 
@sanem: Bsp. das es besser funktioniert als jedes KKW die Deutsche Forstwirtschaft.
 
Studie: Cloud-Computing spart Energie http://www.steckdose.de/blog/2010/11/11/studie-cloud-computing-spart-energie/
 
@wertzuiop123: "Als Hintergrund für diese von Microsoft in Auftrag gegebene Untersuchun"
 
@BadMax: Naja gibt es andere (unabhängige) Untersuchungen diesbezüglich?
 
Hat Greenpeace auch gegengerechnet was es an Energie kosten würde die genutzten Rechenkapazitäten auf vielen - teils alten und stromfressenden Servern - in den jeweiligen Firmen und Haushalten durchzuführen? Die Cloud gibts ja nicht zum Selbstzweck. Und kein Anbieter wird unnötig 100 Server laufen lassen die den ganzen Tag nur Däumchen drehen. Die Cloud ist nicht das eigentliche Problem, sondern die von den Leuten geforderte Rechen- und Speicherkapazität. Wenn z.B. die ganzen Handys ihre Musiksammlung aus der Cloud streamen anstatt sie lokal auf ner Speicherkarte zu speichern, muss man sich nicht wundern dass Server laufen.
 
@DennisMoore: Ganz genau. Drauf wolle ich hinaus :D "Nach Angaben von Greenpeace würde dessen iCloud zu 55 Prozent mit Strom aus Kohlekraftwerken versorgt" Was mich bei diesem Artikel noch interessieren würde: Werden andere Serverfarmen auch mit Kohlekraftwerken versorgt? (Mit wie viel %)
 
@DennisMoore: Das eigentliche Problem ist keineswegs die Kapazität, sondern woher der Strom kommt. Wenn er aus regenerativen Energien stammt ist der Verbrauch erstmal zweitrangig (wenn natürlich immernoch sehr wichtig). Jemand der das doppelte will, dafür aber für saubere Energie zahlt, kann jedenfalls die Umwelt weniger belasten, als jemand der sich mit der Hälfte genügt, aber dafür dann am Preis spart und der Strom mit Kohle produziert wird. Ich würd also auch nicht sagen dass die Cloud die Problem ist, sondern wie immer der Kunde/Nutzer.
 
@lutschboy: Ich finde nicht, dass die Energieherkunft bestimmen sollte ob man auf den Stromverbrauch achten muss oder nicht. Die Ökoenergie die man durch niedrigen Verbrauch spart, kann ja an anderer Stelle weitere schmutzige Energie ersetzen.
 
@DennisMoore: Klar, den Verbrauch sollte man daran festmachen, was man wirklich braucht. Ich meine nur grundsätzlich entscheidet halt nicht der Verbrauch, sondern die Herkunft des Stroms (noch) über die Umweltbelastung. Bzw dass kann man nicht einfach so simpel gegenüberstellen.
 
Greenpeace wieder. Die sollen mal Aufstand gegen den Emissionshandel proben oder dagegen, dass 50% der Getreideproduktion an Viecher verfüttert werden. Oder gegen Monsanto vorgehen, die mit ihrem GEN-Saatgut ganze Ökologien zerstören. Oder gegen Autohersteller mit den CO2 Werten türken wie der Teufel. Ökostrom ja - aber keine Leitungen vor meiner Haustür bitte. Greenpeace ist zu einem doppelmoraligen, geldgefügigen Schmierenkomödianten verkommen, argumentiert mit Stammtischparolen und präsentiert Milchmädchenrechnungen.
 
@LastFrontier: Ganz so Hart seh ich das nicht, da finde ich den WWF wesentlich schlimmer. Was natürlich keine entschuldigung sein soll. Das Problem ist der Wohlstand der Menschen generell. Hier wird halt Fleisch verlangt, immer größere Gemüse die farblich astrein sein müssen und so weiter. Das Problem ist ein gesellschaftliches. Wenn wir uns weiter Bedarf aufschwatzen lassen (Werbung) den es garnicht gibt, wird die Situation nicht besser. Ich brauch keine 40 verschiedene Waschmittel die ej zu 90% von einem Hersteller kommen. Ich brauch auch keine Toastschnitzel aus Formfleisch oder alle 6 Monate ein neues Handy. Leider dauert es gefühlte Jahrhunderte bevor sowas in den Kopfen ankommt.
 
@ThreeM: Das traurige daran ist ja leider, dass in der Bevölkerung das Bewusstsein für diese Probleme immer größer wird, aber keine Lobby vorhanden ist, die diese in angemessenem Zeitrahmen angehen kann. Solange die Wirtschaft so noch funktioniert und Unternehmen und die Staaten davon profitieren, wird sich daran nichts ändern. Außer der Unmut unter den "normalen" Menschen wächst so stark, dass es einen RICHTIGEN Aufstand dagegen gibt, was allerdings durch fehlende bzw. falsche Informationen in den Massenmedien verhindert wird :(
 
Greenpeace hat bei mir sowieso jeden Respekt verloren nachdem sie damals diese Top 10 Energiesünder-Liste gemacht haben mit Nintendo auf Platz 1 nur weil sie zu wenig Informationen herausgegeben haben...
 
sollen mal lieber ihre wale retten. über jeden scheiss regen die sich auf.
 
@snoopi: was heißt "ihre Wale"? Wale gehören niemanden.
 
Das darf einfach nicht wahr sein. Die Cloud als hocheffizientes Instrument zur Energieeinsparung wird an den Pranger gestellt. Die IT-Branche versucht derzeit, "Green-IT" den Anwendern beizubringen um einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz durch optimierte Ressourcennutzung zu leisten. Cloudbasierte Lösungen helfen derzeit vielen Unternehmen, aktiv Stromverbrauch (und somit zB. den CO2 Ausstoß) zu reduzieren. Und wir stehen erst am Anfang! Vielleicht sollten diese Schlauchbootfahrer mal auch einen Beitrag leisten und mit Ruderbooten statt Motorbooten zu fahren. (Aber wahrscheinlich stoßen sie dann mehr CO2 aus, als der Motor)
 
Das lustige ist, Greenpeace hat zb bei Apple nur anhand deren Ausgaben errechnet, wieviel die Verbrauchen und wie umweltunfreundlich das ganze ist. Das derzeit schon 60% der benötigten Energie davon aus Solarenergie kommt und das demnächst auf 100% erhöht werden soll, wissen die nicht mal, haben auch net nachgefragt. Hauptsache mal wieder stunk machen.
 
@vanfanel: versteh ich grade nicht. Was hat Greenpeace damit zu tun, das Apple deiner Ansicht nach "bessere" Angaben liefern könnte, es aber nicht tut ? Kann ja wohl kaum der Job von Greenpeace sein, die Hausaufgaben von Apple zu machen? Und mal ganz radikal gegengefragt: stimmen die von dir behaupteten Dinge denn? Apple müsste ja schließlich irgendwie bescheuert sein, für sie positive Zahlen absichtlich weg zu lassen/nicht zu liefern...
 
@DerTigga:"Die iCloud ist nicht wirklich sauber so die verbildlichte Kritik von Greenpeace an Apples Cloud-Computing-Angebot. Apple hat auf diese Kritik reagiert: Die von Greenpeace über den Leistungshunger des Apple-Datencenter in North Carolina genannten Zahlen seien weit von der Realität entfernt.

Das Datencenter werde bei einer Vollauslastung 20 Megawatt Leistung benötigen. Greenpeace hatte in seinem Bericht behauptet, dass die Anlage 100 Megawatt benötige und Apple deshalb eine schlechte Umweltnote gegeben. Zwar investiere Apple viel Geld in eine Solaranlage neben der Server-Farm, diese könne aber nur einen Bruchteil des Leistungshungers stillen.

Apple setzt dem entgegen, dass, wenn man die tatsächlichen Zahlen zugrunde legt, rund 60 Prozent des Stromverbrauchs aus Solarzellen und der erneuerbaren Energiequelle Biogas stammen werden. Damit werde die Anlage weltweit eine der grünsten ihrer Art sein.

Greenpeace kam auf den 100-Megawatt-Wert, indem die Organisation die Summe der Apple-Investitionen in die Anlage zugrunde legte. Laut Apple sollen es insgesamt eine Milliarde US-Dollar sein. Eine derart teure Anlage, so Greenpeace, verbrauche konservativ geschätzt entsprechend viel Strom. Die Diskrepanz zwischen der Greenpeace- und der Apple-Zahl dürfte sich dadurch erklären lassen, dass die Umweltschützer nicht berücksichtigt haben, dass Apple die Investitionen in die Solaranlage mit in die Gesamtkosten einbezogen haben."
 
@DerTigga: Vielleicht sollte sich Greenpeace mal ein iPhone oder MacBook Pro kaufen (oder spenden lassen). Dann würden sie wohl auch diese Seite finden: http://www.apple.com/de/environment/reports/ (funktioniert übrigens auch von WIN und Linux-Rechnern aus). Sollen doch mal darüber berichten, wie deutsche Unternehmen ihren riesigen Energieverbrauch durch die Privatkunden subventionieren lassen. Sollen mal erklären, warum der Industriestrom fast verschenkt wird und Otto Normalverbraucher Tarife zahlt, dass man meinte der Strom fliesse in Goldenen Leitungen.
 
@vanfanel: 100 % aus Solarenergie ? Wie geht das ? Scheint bei Apple die Sonne auch nachts ?
 
@Alm-Oehi: Stimmt sowas wie Energiespeicher gibts net!
 
das ist der Grund warum ich iCloud vollständig abgeschaltet ab. Sowieso ist die Batterie im iPhone fürn Arsch. Aber manche wissen nicht wozu eigentlich diese Clouds dienen sollen? Klar fürs erste kann man seine Dokumente und all dieses Zeugs da speichern, andere Seite können die alles kontrollieren.
 
Greenpeace soll einfach ihre Schilder in die Luft halten, mehr können die doch eh nicht. Wenn Ihnen die verschiedenen Themen, die sie bemängeln (in diesem Fall iCloud und Stromverbrauch) so sehr am Herzen liegt, sollen Sie handeln oder etwas aufzeigen wie man es besser machen kann, anstatt ständig nur zu sagen was alle falsch machen.
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