Bericht: Google will eigene Android-Geräte anbieten

Der US-Internetkonzern Google will offenbar nach der Übernahme von Motorola Mobility anders als zunächst angenommen doch Smartphones und Tablets unter seiner eigenen Marke vertreiben. Bisher wurde erwartet, dass es Google vor allem um das ... mehr... Smartphone, Android, Motorola, Razr, Motorola RAZR Bildquelle: Motorola Smartphone, Android, Motorola, Razr, Motorola RAZR Smartphone, Android, Motorola, Razr, Motorola RAZR Motorola

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War zu erwarten, so wie fast jeder Hersteller meinen müsste, sein eigenes Süppchen zu kochen...
 
@jimmytimes: das ist das größte Problem von Android: Die Dummheit der Hardwarehersteller. Es ist eigentlich grotesk, wenn HW-Hersteller von ihren Produkten eine so schlechte Meinung haben, dass sie denken man kaufe sie nur wegen der Software. Statt durch hervorragende Hardware zu glänzen, meinen sie allen ernstes sie müssten an der Software rumspielen und sie verschlechtern, um ein Alleinstellungsmerkmal zu haben. Leute die Hardware ist eure Kompetenz findet hier euer Alleinstellungsmerkmal und ihr habt Erfolg! Stattdessen entwickeln sie völlig an dem Kunden vorbei, statt ein Orginal-Android mit schnellen Updates zu bekommen, erhält der Kunde Murk. Wer ein klasse Android Erlebnis will muss derzeit auf Custom Roms setzen oder sich das Nexus, das durch Google supportet wird, kaufen.
 
@Yogort: Wie soll man bitte mit Hardware punkten ? Wenn gerade Quad Core "In" sind, dann nimmt auch jeder Hersteller, das was gerade zur Verfügung steht. Was bringt Giga-Mega Hertz, wenn das System nicht mal auf die Hardware optimiert ist. Die Hersteller sollen ihre Zeit und Geld lieber darin investieren, anstatt Android zu vergewaltigen...
 
@algo: Sony hat z.B. interessante Ansätze (Smart Tags, Floating, etc.). Das ist mal was innovatives und gutes, statt wie alle anderen Hersteller einfach nur die Hardware zu aktualisieren.
 
@disciple777: ja, ich geb dir recht das es innovativ und für kunden recht ansprechend ist, aber sony hat z.b auf der 2012 generation noch das Android 2.3.7 .
ich habe selber das xperia arc s und ehrlichgesagt die ICS version die dafür herausgebracht haben, ist eher ne gute beta als die für kunden gedachte version. jede menge an hardware ist leider noch ohne funktion in dieser.
ich hoffe Google wird die anderen hersteller damit zwingen entweder schneller zu entwickeln oder sich eher nach google zu richten..
 
@algo: Mit Hardware kann er ja auch das Design gemeint haben. Vielleicht sollten die Hersteller mal damit versuchen aus dem Einheitsbrei herauszustechen. In letzter Zeit sieht man nur noch Vierecksbarren mit Touchscreen, alles dem iPhone nachempfunden. Einzig Nokia sticht mit dem Lumia noch ein wenig heraus.
 
@algo: Ich verstehe nicht, wieso er hierfür Minus bekommt (seh ich selbst bei mir in einem anderen Beitrag zu diesem Thema). Das Problem an Android (2.xx - ICS konnte ich leider noch nicht live testen) ist, dass das System nicht auf die Geräte hin optimiert wurde. Das merkt man leider deutlich. Das ist auch der Grund, warum ich Ende letzten Jahres von meinem Samsung Galaxy S I9000 wieder auf ein iPhone gewechselt bin. Es läuft, trotz "schlechterer" Hardware gefühlt deutlich flüssiger als ein vergleichbares Android-Handy. Ist leider nunmal Fakt. Das es Apple in dieser Disziplin leichter hat, ist nun mal nicht verwunderlich da sie eben nur drei verschiedene Geräte mit iOS anbieten während es wat weiß ich nicht wie viele unterschiedliche Android-Geräte gibt.
 
@RebelSoldier: ICS läuft alles andere als rund, habs aufm Sensation und bin enttäuscht..
 
@Yogort: Anhand der kassierten Minusse hab ich anscheinend eine tiefe Wunde aufgekratzt ^^
 
@jimmytimes: "War zu erwarten, so wie fast jeder Hersteller meinen müsste, sein eigenes Süppchen zu kochen" ... Das meinen die Hersteller doch völlig zu Recht. Es ist doch der Grundgedanke dabei, dass jeder Android verwenden, ergänzen und auf seine eigene Hardware bringen kann. Genau das was immer als großer Vorteil angesehen wird. Und wenn man das so definiert, darf man sich nicht wundern wenn es auch so gemacht wird. Das ist OpenSource in Aktion. Zig Varianten des gleichen Systems und keiner ist zufrieden.
 
@DennisMoore: das ist mal wieder großer Blödsinn was du da verzapfst .... Jeder darf Android nutzen und auch gerne Verbesserungen dafür bereitstellen. Das ist ja auch gut und so gibt es z.B. viel bessere Softwaretastaturen als bei iOS oder WP7. Was aber nicht gut läuft ist, dass Hardwarehersteller mit einem unterbesetzten Team meinen mit ein paar kleinen Änderungen etwas zu reißen ohne die Unternehmenskulutur eines Softwareunternehmens zu besitzen. Was dabei rauskommt ist nicht so berauschend, deswegen sind Custom Roms und die Nexus Reihe von Google auch so erfolgreich.
 
@Yogort: "mit einem unterbesetzten Team meinen mit ein paar kleinen Änderungen etwas zu reißen ohne die Unternehmenskulutur eines Softwareunternehmens zu besitzen" ... "deswegen sind Custom Roms ... auch so erfolgreich". Passt irgendwie nicht zusammen. Soviel zu Blödsinn :P
 
@DennisMoore: Man merkt du hast noch nie einen Mod ausprobiert. Diese verwenden die orginal Roms von Google und passen es auf dein System an, dass es hier läuft, was schon genug Arbeit ist. Aber schreib mir doch mal wieder, wenn du dich einmal zu einem Thema auch informiert hast. Gespräch beendet.
 
@Yogort: Die Hersteller machen quasi genau dasselbe. Sie passen es auf ihr Handy an und bieten dazu noch andere Software auf dem Gerät an. Und nu? Sind die Custom-Rom Ersteller jetzt "besser" als die normalen Hersteller? Warum? Weil sie ein Android bereitstellen das dir besser gefällt? Deshalb ist es "berauschender" als das was die Gerätehersteller bringen? Ich glaube nicht. Denn wenn man mal in den Forenthreads der Custom-Rom Ersteller schaut, gibt es keins was besser läuft als Hersteller-ROMs, weil man Probleme die man dort hat gegen andere Probleme eintauscht die man dann hat. Man kann sich dann entscheiden welche Probleme man lieber hat.
 
@jimmytimes: wie witzig die Minus-Kiddis doch sind, obwohl wir eigentlich ganz genau das selbe sagen bekommst du -9 und ich +22, wie dumm sind diese Minus-Kiddis eigentlich?
 
Patente behindern heutzutage nur noch und sind nicht für den Fortschritt. Kaum eine Idee oder Ansatz für etwas neuem sind ohne überteurte Patentlizenzierungen mehr möglich. So teilen sich einfach Milliarden schwere Unternehmen diesen Markt. Wir brauchen ein Reset und die schaffung eines fairen Systems.
 
@Menschenhasser: Die Grundidee des Patentsystems ist ja durchaus in Ordnung, aber was im Laufe der Jahre daraus wurde, dass ist wirklich ein großes Hindernis für den Fortschritt bzw. neue Entwicklungen. Das Patentsystem müsste vollkommen "resetet" werden und fairer gestaltet werden. Es müsste eine richtige Prüfungskommission geben, die jeden Patentantrag auf Herz und Nieren prüft und deren Sinn hinterfragt. Es darf z.B. auch nicht mehr sein, dass ein simples Design eines Smartphones patentiert werden darf/kann. Das halte ich für absolut schwachsinnig. Darüber hinaus dürfen auch solchen Sachen wie z.B. (überspitzt ausgedrückt) Scrollbalken oder Mauszeiger patentierbar sind. Das gesamte Patentsystem benötigt eine Umstrukturierung.
 
@seaman: Das Problem ist, das die meisten Sachen, als sie zum Patent angemeldet wurden, auch patentwürdig waren. Bsp. die Progressbar. So wie die in dem Patent beschrieben ist, war das damals ein Durchbruch sondergleichen. Ebenso die Rechte Maustaste. Das Problem heute ist das die Patente von den Herstellern einfach nicht geprüft werden bzw. nicht geprüft werden können. Jede größere Firma hat eine ganze Abteilung nur mit Patentanwälten die mit bei anderen Firmen Verträge aushandeln. Das hast du in allen Bereichen. Ganz übel ist es in der Pharmaindustrie, da hat der Entwickler von einem Medikament, ich meine es waren, 10 Jahre das alleinige Nutzungsrecht. Der Punkt ist, bevor diese Patentsache öffentlich gemacht wurde, war sie das Normalste auf der Welt.
 
@seaman: selbst komplexere Sachverhalte wie "Personalisierung von Internetseiten abhängig von den Interessen und Vorlieben der Nutzer" sollten imho nicht patentierbar sein. Wo ist da die Schöpfungshöhe? Das nennt man Marketing und ist sicherlich nicht die Erfindung von Yahoo.
 
Ich find' die Idee ziemlich gut, obwohl ich mit meinem SGS2 sehr zufrieden bin. Aber so könnte Google endlich das Update-Desaster in den Griff bekommen. Also wenigstens dann bei den eigenen Phones.
 
@Fright: welches Updatedesaster? Security Updates kriegt man doch unabhängig von der OS Version :) Komisch das PC-User nicht nach Zwangsinstallationen bei ihren Desktopbetriebssystemen schreien ;-)
 
@hezekiah: Na ja 2 Jahre ein aktuelles System zu haben schadet ja nicht. Denn außer der Sicherheit gibt es ja viele Verbesserungen im Bereich Performance. Und das kriegen die meisten nicht, oder wollen es eben nicht. Wenn Motorola das bieten würde, wäre es einen Gedanken Wert.
 
@TobiTobsen: Da haben die anderen Hersteller ja das Problem das sie sich eine eigene Suite zu dem Android ausgedacht haben wie z.B. HTCs Sense Oberfläche. Die muss dann immer erst angepasst werden bzw. hat ihre ganz eigenen Anforderungen die dann immer noch oben drauf kommen. Beim Desire (meins) hieß es z.B. das Gingerbread offiziell nicht geht weil Sense + Gingerbread einfach zuviel fürs Desire ist. Jetzt ist Sense an sich eigentlich garnicht so übel aber es ist offensichtlich zu hart ins System integriert. Warum kriege ich nicht eine basisversion von HTC und kann dann Sense meinetwegen als App installieren?
Lange Rede - Kurzer Sinn: Die HW Hersteller machens zu komplex sonst könnte man die Android Versionen vermutlich recht fix an den Kunden bringen. Wenn Motorola das hinkriegt würde ich das auch freuen :-)
 
@hezekiah: Mit den großartigen Oberflächen ist es eh bald vorbei. Google gibt immer mehr vorgaben. Bisher nur in Details, aber ein Einheiltliches Aussehen ist das Ziel. Bisher setzt man halt auf Einsicht, in dem man das Native GUI immer schöner gestaltet. Aber das kann sich auch schnell ändern.
Ich gebe ja zu, das daraufgesetzte Sachen gut sein können, aber das ist dann auch das Problem von z.b. HTC.

Ja würde mich halt auch freuen. ^^
 
Ich glaube nicht, dass Google das wirklich tun wird. Zwar könnten sie dann (genau wie Apple) die volle Kontrolle übernehmen, würden aber in ihrem Kerngeschäft Werbung höchstwahrscheinlich verlieren. Samsung z.B. hätte keinen Grund, weiter auf Android und die Dienste eines Konkurrenten zu setzen. Die Folge wäre ein sinkender Marktanteil in Googles bisher einzig wirklich profitbringenden Geschäft bei gleichzeitig ungewisser Zukunft im harten Wettbewerb gegen zwei (Apple und Samsung) Schwergewichte und unzählige kleine Hersteller.
 
@nicknicknick: ich denke Google kann sehr wohl eigene Komplettlösungen anbieten als auch sein System vertreiben. Das Nexus ist ja fast eine Eigenentwicklung, dass Samsung fertigen darf. Deswegen hat HTC oder LG nicht aufgehört Android zu nutzen. Aber vllt. ist das auch nur ein letzter Warnschuß für die Hersteller, da sie es immer noch nicht geschafft haben, rechzeitig Updates für ihre Produkte zur Verfügung zu stellen und statt neue Hardware wegen der neuen Hardware lieber alte Hardware mit dem Kaufgrund neuer Software verkaufen.
 
@Yogort: Ich denke aber schon, dass das etwas anderes ist. Bisher wurde das System weitgehend diskriminierungsfrei vergeben und die Nexus-Reihe war weniger auf den Massenmarkt ausgerichtet.
@Schwaus: Sicher könnten sie einen vergleichsweise hohen Marktananteil für ein einzelnes Unternehmen erreichen, müssen dafür aber das Geschäftsmodell komplett umkrempeln. Ob sie das Risiko wirklich eingehen wollen?
 
@nicknicknick: Ich kann mir sogar vorstellen, das Google, wenn sie es wirklich so machen, den anderen Herstellern große Marktanteile abnehmen könnte, schon allein wegen der besseren und stabileren Oberfläche von deren Android, was ja bisher nur durch Custom-Roms auf anderen Geräten möglich ist... Die anderen Hersteller, wie HTC und Samsung, können nur durch ihre andere Oberfläche punkten, welche allerdings nicht wirklich so performant laufen wie die grundversion von google...
 
@nicknicknick: bisher einzig wirklich profitbringendes Geschäft? Q1 2012 hat Google 69% ihrer Einnahmen durch die Google-eigenen Dienste (sprich Werbung auf Suche, Youtube, Maps, etc). 27% durch Einnahmen aus dem Adsense-Programm. Also 96% der Einnahmen rein aus Werbung. In den restlichen 4% steckt dann dein einzig wirklich gewinnbringender Geschäftszweig
 
@zwutz: Ähem, hast du gelesen, was ich oben geschrieben habe? Werbung ist das Kerngeschäft, welches sie (zumindest im mobilen Bereich) gefährden, wenn sie zum integrierten Hardware-Hersteller werden und die anderen Hersteller deshalb u.U. die Nutzung von Google-Diensten einschränken/einstellen. Aber schön, dass du mich bestätigst ;)
 
@nicknicknick: Ja, ich habs gelesen. Ich kann aber deine Schlussfolgerung nicht nachvollziehen warum dann die Werbeeinnahmen wegbrechen sollten. In keinem Punkt. Die Werbeeinnahmen stehen in fast keinen Zusammenhang mit Android. Außer das ein kleiner Teil davon auch über Android reinkommt. Aber selbst wenn die komplett wegfallen (was nur passiert, wenn keiner mehr Android nutzt, wofür es aber kein Anzeichen gibt; im Gegenteil), wird Google lange nicht am Hungertuch nagen. Wenn es sich denn überhaupt merklich auswirkt
 
@zwutz: OK, ich gebe zu, ich bin von ein paar Voraussetzungen ausgegangen: 1. Mobile (inkl. Tablets) wird in relativ naher Zukunft vom Volumen der Internet-Nutzung wichtiger sein als Desktop. 2. Android hat mit dem momentanen offenen Ansatz die besten Voraussetzungen, diesen Markt gemeinsam mit iOS zu beherrschen. 3. Wenn die Hersteller das Gefühl bekommen, von Google benachteiligt zu werden, könnten sie entweder zu Eigenentwicklungen greifen (z.B. Bada), Android forken (z.B. Kindle Fire) oder gleich zu Win8/WP8 wechseln. Dieses Risiko ist absolut gegeben. Ob sie dann weiterhin Google-Dienste vorinstallieren ist fraglich, da sie damit ja einen unmittelbaren Konkurrenten unterstützen würden. Selbst wenn es Google gelingt, ein oder mehrere erfolgreiche Modelle auf den Markt zu bringen, wäre es in diesem Fall alleine schon aufgrund der schieren Masse an Konkurrenzprodukten mit der sich derzeit abzeichnenden Dominanz Androids und der damit verbundenen Präsenz der Google-Produkte (inklusive Werbung) vorbei. Würde Google das also tun, wäre das eine Wette auf eine höchst ungewisse Zukunft mit dem Risiko, dass der Kern ihrer Geschäftstätigkeit Schaden nimmt. Ich bin mir auch nicht sicher, ob eine Kopie der Apple-Strategie so einfach funktioniert, schließlich steckt da eine über Jahrzehnte aufgebaute, perfektionistische Marketingmaschine hinter, die einen quasi-religiösen Kult geschaffen hat
 
Für einen Bericht gibt es im Artikel viele: hätte, vermutet, könnte, nahm man an, sollte etc. Vielleicht sollte man es eher Gerücht und nicht Bericht nennen.
 
@RobCole: bester Satz meiner Meinung nach: "der Wille sei aber definitiv vorhanden".
 
Ich verstehe nicht, wie man auf die Idee kommen kann, das hier mit Samsungs Bada oder Nokias Symbian (a.k.a. "eigenes Süppchen" vom ersten Kommentar) vergleichen kann. Google will nur eins ändern: die Abhängigkeit von Samsung als Hardwarehersteller und den direkten Draht zur Herstellung seiner Handys. Das Nexus zeigte mehrmals, dass Google sich auch direkt recht gut positionieren kann und keinen Schmu abliefert, was man von den anderen Herstellern nicht sagen kann. Für uns wird sich aber wohl mehr ändern... nun wird Google seine Handys wohl immer am aktuellsten halten, während die anderen Hersteller immer erst nach nem 3/4-Jahr auf die aktuellste Android-Version updaten. Damit haben Googles Handys immer ein Marketing-Plus und wir (ich mit meinem Galaxy Note z.B.) ärgern uns schwarz, nur weil Firmen wie Samsung oder HTC noch ihre TouchWiz/Sense-Oberfläche UNBEDINGT drüberbügeln und wir wegen den kleinen Mods Ewigkeiten warten müssen.
 
@Deep: Die Handys von Google mögen immer am aktuellsten sein und die der anderen Hersteller nicht, aber eine Kleinigkeit fehlt in der Überlegung noch: Die App-Programmierer. Google wird gegen die vielen Modelle der anderen Hersteller nicht anproduzieren können und wollen. Folglich wird es immer mehr Nicht-Google-Android-Geräte in freier Wildbahn geben als Google-Android-Geräte. Wenn die anderen Hersteller nun mit ihren Updates hinterherhängen müssen sich die App-Hersteller entscheiden ob es den Aufwand lohnt ihre Apps immer auf die aktuellsten Androidversionen anzupassen oder ob es nicht besser ist einfach nur die größte verbreitete Androidversion zu unterstützen. Das fragen sich viele ja heute schon. Dann hat Google zwar immer das aktuellste Handy, aber mit jedem Update schrumpft die Zahl der Apps die gut darauf laufen. Es sei denn Google sorgt immer für Abwärtskompatibilität, was natürlich auch nicht ewig funktioniert.
 
"ein eigenes Paket aus Hardware und Software schnüren"...Wenn Google das machen würde, wäre es ein direkter Schlag gegen Apple. Google könnte damit den Mund der Update-, Ruckel-, Fragmen.-,...Kritiker stopfen. Aber es bleibt wohl nur ein Traum...
 
@algo: dann würde immernoch das schlechte bezahlsystem bei android im vordergrund stehen. hier macht apple noch immer eine bessere figur. sei es per bezahldienste oder guthaben-cards.
 
@Rumpelzahn: Zumindest in Deutschland wo Kreditkarten scheinbar verpönt sind.
 
@hezekiah: In Deutschland ist vieles verpönt, was woanders normal ist. Deutsche sind und bleiben eben Spießer.
 
@Rumpelzahn: Wo ist denn der qualitative Unterschied zwischen iTunes-Karten und Prepaid-Kreditkarten, die man in jeder Tanke kaufen kann?
 
Wäre absolut genial. Aber ich zweifle mal daran. Was mir am besten gefällt: Die Hersteller würden etwas unter Druck gesetzt da es noch mehr Konkurrenz gäbe. Vom Androidzug werden die kaum abspringen. Samsung, HTC und Asus haben sich sehr stark entwickelt. Updates kommen regelmässig, Kundenservice wurde ausgebaut und die Infrastruktur angepasst. Durch Google als Hersteller würden sie nicht Bedroht, sondern würden eine klasse Konkurrenz abgeben.
 
@Oruam: "Vom Androidzug werden die kaum abspringen. Samsung, HTC und Asus haben sich sehr stark entwickelt" ... Vielleicht werden sie aber nachhaltig ermutigt nach und nach von Android wegzugehen und wieder eigene Systeme zu verwenden deren Entwicklung wieder in den eigenen Händen liegt. Kommt drauf an wie genervt sie von den ewig jammernden Käufern sind. Google stünde dann wieder alleine da, wenn man die Billighersteller aus Fernost mal außen vor lässt.
 
@DennisMoore: Deswegen wäre es sehr kurzsichtig von Google, so etwas zu tun. Es sei denn, sie haben mit Assistant/Majel tatsächlich einen dermaßen grandiosen Dienst in der Pipeline, dass den Drittherstellern überhaupt nichts anderes übrig bliebe, als weiter auf Android zu setzten. Kann ich mir aber trotzdem nicht so recht vorstellen.
 
@nicknicknick: Vielleicht forken die Hersteller dann ja alle. Wäre ein optimales Zwischending. Sie profitieren von Googles Entwicklungen, haben aber trotzdem ein vollkommen eigenständiges System. Losgelöst von Google würden sie sich auch nicht mehr dem Druck bezüglich Updates aussetzen müssen. Die Versionnierung könnte man vollkommen unabhängig von Android machen.
 
@DennisMoore: Dann hätten sie ja auch keinen Zugriff auf die Google-Dienste. Aber ich denke, dass Google sich dieser Gefahr durchaus bewusst sein wird und sich die Geschichte entweder als Gerücht herausstellt oder sie tatsächlich irgend etwas grandioses haben, auf das kein Dritthersteller verzichten will.
 
@nicknicknick: Zumindest dürften sie die Integration der Dienste nicht vornehmen. Aber man kann ja selbst Anwendungen für die meisten Google-Dienste schreiben. Das einzig problematische wäre wohl der Appstore.
 
@DennisMoore: Hmm, wie soll das denn gehen? Bei GMail schon und die Suche ginge auch, aber sonst? Ich meine Dienste wie die Sprachsuche, Maps, Translate, G+ usw. sind ja AFAIK nicht offen für Apps von Drittherstellern, oder?
 
@nicknicknick: Zumindest Maps geht auf meinem Windows Phone auch. Und die App dazu kommt nicht von Google.
 
@DennisMoore: OK. Dann muss aber vermutlich dafür bezahlt werden.
 
@nicknicknick: Mag sein. Weiß ich nicht.
 
@DennisMoore: Du kannst das nicht ohne Erlaubnis machen, das ist sonst Zueigenmachen von fremden Inhalten, so nennt sich das juristisch.
 
@Yogort: Will doch keiner ohne Erlaubnis machen. Aber wenn Google die API öffnet, dann kanns auch Apps geben die nicht von Google kommen und trotzdem deren Inhalte anzeigen. Und wenn nicht, dann gibts ja auch noch andere Dienste außer Google. Bei Maps z.B. OpenStreetmap.
 
Letztendlich muss Google das machen, allein schon, wenn man sich mal das ganze Update-Gewirr bei den verschiedenen Herstellern anschaut - vom Ökosystem mal ganz zu schweigen.
 
Guter Schritt.Dann folgen die Updates des Betriebssystems auch mal direkt nach Veröffentlichung von Google.Nicht erst Monate später weil der dumme Launcher angepasst werden muss.Mir würde es wenn ich Google wäre und Android vertreibe auch sauer aufstoßen das die Hersteller es nicht gebacken bekommen Updates des Systems anzubieten und man mir obwohl ich nichts dafür kann die Schuld in die Schuhe schiebt.Logischer Schritt finde ich und vielleicht sehen die Hersteller dann endlich auch mal ein das man auf den Kunden eingehen muss und ihn nicht wie nen Idioten hinstellen kann in Sachen Updates behandeln kann (bestes Beispiel LG mit seiner Optimus Reihe (Optimus 3D,Optimus Speed, Optimus Black) welche ein Update kurz nach veröffentlichung angepriesen haben und es über nen halbes Jahr gedauert hat bis endlich mal was kam.Und trotzdem laufen die Dinger wie der letzte Rotz.Und alles nur wegen drecks Launcher.Mit CM7/CM9 läuft das Ding rund
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