Sergey Brin: Facebook & Co. gefährden freies Web

Der Google-Mitgründer Sergey Brin hat in einem Interview etliche "Bösewichte" für das freie Internet aufgezählt, darunter Facebook, Apple, China und US-Gesetzesinitiativen wie SOPA. Er selbst ist dabei "besorgter denn je." mehr... Google, SOPA, Stop Online Piracy Act Bildquelle: Google Google, SOPA, Stop Online Piracy Act Google, SOPA, Stop Online Piracy Act Google

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Ich finde es gar nicht so schlimm das man die Daten aus Apps nicht mit Webcrawlern erfassen kann, oder habe ich da etwas falsch verstanden? Und zu der Sache mit Facebook, wenn ich mich da anmelde weiß ich worauf ich mich einlasse, ergo ist das alles bekannt. Und keiner kann mir erzählen das Google besser ist.
 
@Knerd: volle Zustimmung. Bei z.b. SOPA gebe ich ihm Recht, aber was soll bitte diese sinnlose Kritik an Facebook oder an den iOS-Apps? Ist das Web aus der Sicht von Google also nur frei, wenn sich alle Inhalte frei von Webcrawlern erfassen lassen?
 
@Turk_Turkleton: Das SOPA etc. Schrott sind wissen wir. Wobei ansich die Idee schon ok ist nur die Umsetztung noch schlechter als übel ist. Und um deine Frage am Ende zu beantworten, ich glaube er meint, dass das Internet nur dann "frei" ist wenn jeder alles finden kann.
 
@Knerd: Das habe ich mich auch gefragt.
 
@Knerd: Das Problem ist, dass sich Facebook zum Internet im Internet entwickelt. Firmen haben keinen Webauftritt mehr, sondern ne Facebook-Seite. Und das alles nur für Mitglieder und einem Unternehmen im Hintergrund, dass die Regeln vorgibt
 
@zwutz: Das macht auch google zu schaffen. Denn die verdienen ja nur durch Werbung Geld. Dadurch macht seine Aussage Sinn.
 
@zwutz: Das betrachte ich aber auch mit sehr großer Sorge. Ok, im Moment hat jede "Firma" wenn überhaupt nur eine Facebook-Seite als "Zusatz", aber wie lange dauert es wohl noch, bis die ersten keine echte Webpräsenz haben, sondern nur noch über Facebook erreichbar sind? Ich selber habe zwar einen FB-Account, war aber noch nie auf einer "kommerziellen" Facebook-Seite, auch nicht auf der von WinFuture und mache um solche Facebook-Seiten immer einen großen Bogen. Aber wie lange wird das wohl noch möglich sein? Wann kommen die "ersten" und machen ihre FB-Seite zur "offiziellen" Webpräsenz? Davor graut es mir heute schon, aber vielleicht blicke ich auch nur zu schwarzmalerisch in die Zukunft?
 
@seaman: Wiso machst Du um solche kommerziellen Facebook Seiten einen grossen Bogen ? Ich kritisiere dich nicht !! Ich versuche es nur zu verstehen. Ich für mich zB: Ich liebe Twitter und bin exessiver Facebook Nutzer. Als Apple User mag ich es alles geordnet an einem Platz zu haben. Auf dem iPad verbinde ich alle diese Streams mit der App "FlipBoard" und habe meinen Facebook Stream und meinen Twitter Stream und einige RSS Feeds alle schön in einer App vereint, und es sieht dann so aus wie eine Zeitung die man liest. ALso mit anderen WOrten gesagt verstehe ich nicht, warum man das Web nach Seiten absurfen soll wenn man doch alles schön beisammen haben kann wie zB bei Facebook. Wie gesagt ich kritisiere dich nicht. Aber wäre schön wenn Du dazu mal kurz was schreiben könntest, was Dir denn so graut. Ich checke das nämlich nicht :-) Danke und Gruss
 
@vectrex: Du bist die perfekte digitale Litfaßsäule, du breitest dein Leben bei Datenkraken aus, perfekt um dich mit Werbung zuzumüllen. Kurz gesagt schlimmer geht's nicht: Fratzenbuch, Spam-Twitter und Kontrollwahn-Apple, autsch... das tut echt weh...
 
@vectrex: Ich mag es einfach nicht, wenn alles aus einem "Fass" kommt. Ich liebe die Unabhängigkeit und ich will mich von nichts und niemanden abhängig machen. Und genau hier befürchte ich, dass Facebook aber auch Apple da einen Keil dazwischen schlagen wollen. Beides sind "Kontrollfreaks" und das lasse ich mit mir nicht machen. Auch Google nehme ich hier nicht aus, denn mit Google+ usw. machen die ja im Grunde nichts anderes, weswegen ich auch kein GoogleMail (mehr) nutze, sondern OperaMail. Ich bevorzuge unabhängige Quellen und die sind gerade bei dem diktatorisch betriebenen Facebook nicht gegeben. Deswegen bevorzuge ich "eigene" Webpräsenzen, wenn ich mich über etwas oder jemand informieren will und vertraue nicht auf die Facebook-Seite. Ich finde es auch sehr fragwürdig und bedenklich, dass sogar Behörden schon eigene Facebook-Seiten haben. Das muss man wirklich hinterfragen, denn das ist Datenschutzrechtlich mehr als fragwürdig.
 
@karacho: ALso ich sehe nichts schlechtes daran wenn mir Werbung angeboten wird, die mich persönlich interessieren könnte. Was bringt mir Tampon Werbung oder Skipass Vergünstigungen wenn ich erstens ein Mann bin und zweitens nicht Ski fahre. Da ist es mir lieber, wenn ich zB coole iPad Hüllen auf der rechten Seite bei Facebook angezeigt bekomme, weil dass zu mir passt ! Ich weiss nicht warum Leute wie Du hinter Werbung immer was schlechtes sehen ! Da regen mich die verdammten Husos die immer per Telefon anrifen und mir ein Drecks Abo einer Zeitung (Hallo Zeitung im 2012!!!) andrehen wollen. Dieses Pack schreie ich am Telefon halb tot ! Sowas nervt !! Aber doch nicht Werbung auf einer Internetseite ?! Solange sie nicht die ganze Seite zudeckt ist das doch ein Mehrwert! Und was das andere betrifft, da bist DU halt persönlich geistig noch nicht im Jahre 2012 angekommen. Aber darauf einzugehen hat keinen Sinn !
 
@seaman: Als ehemaliger Linuxer kann ich deine Argumente voll und ganz verstehen. Jedoch muss man auch sagen, dass diese Freiheit wie sie oft genannt wird, die ganze Sache viel komplizierter machen! Ich bin zb als Apple User froh, meine Software via AppStore sowohl für iPhone,iPad und iMac beziehen zu können. Wenn ich da noch an meine Windows oder Linux Tage denke wo man Netz rumsurft und sich die Programme von dubiosen Seiten geladen hat und dann wurde einem noch sonstiger Müll dazu installiert wie Browser Plugins usw.... Oder bei Linux im Software Repository was suchte, merkte, dass dies ja nicht funzt weil man Programm A zusammen mit Programm B installiert hat, Programm C aber eine bestimmte Datei so verändert, dass Eben Programm A Nicht mehr funzt usw... Ohh mann. Aber ich weiss, das stand hier gar nicht zum Thema, es geht um Facebook usw... Doch auch da, ich sehe das ähnlich. Warum alles aus verschiedenen Quellen suchen und so. Aber eben, ich verstehe dich voll und ganz, auch mal so :-) Als Jungspund :-) Aber jetzt mit fast 41 wird man wohl einfach etwas bequemer :-) Danke für deine Stellungnahme und Gruss
 
@vectrex: Unter (K)Ubuntu ist es mir noch nie passiert, dass sich Software aus den offiziellen Paketquellen untereinander "quergestellt" hat. Wenn man aber PPAs nutzt oder Software selbst kompiliert, dann kann das durchaus passieren. Aber das ist auch ein ganz anderes Thema und hat auch nichts mit dem hier angesprochenen Thema zu tun. Ich merke mit meinen 30 Jahren jedenfalls, dass ich mit zunehmenden Alter immer "bewusster" werde, also ich immer mehr darauf achte, wo und wie ich mich informiere bzw. wo und wie ich meine (persönlichen) Daten preisgebe. Bei Facebook habe ich im Grunde keine wahren Angaben zu mir gemacht, aber wer mich auch real bzw. aus der Offline-Welt kennt, der findet mich auch problemlos auf Facebook. Außerdem nutze ich auch noch Spotify, wozu ich mir eigens einen Fake-Account bei FB angelegt habe. Aber Spotify zeigt sehr gut die ganze Problematik. Ich glaube Spotify ist bisher der erste und einzige Dienst, der nur (noch) mit Facebook-Account funktioniert und der mein Interesse geweckt hat. Ich habe lange überlegt, aber habe mich dann doch dazu entschlossen, Spotify eine Chance zu geben und habe deshalb einen Fake-Account bei FB angelegt. Ich werde das jetzt erst mal weiter nutzen und schauen, ob der Fake-Account irgendwann mal "auffällt", da ich ihn ja einzig und allein nur für Spotify nutze. ;-) Ich sehe das jetzt praktisch als "Test" an, ob FB den Account vielleicht irgendwann (mangels anderer Account-Aktivitäten) sperrt oder so. ;-)
 
@vectrex: Genau das ist das Problem. Es gibt nur einen Appstore bei Apple. Die Firma kontrolliert, was du sehen darfst und was nicht, nach dem Motto: Friss oder stirb. Nehmen wir Android. Hier kann der bequeme Nutzer den AppStore von Google benutzen, braucht er aber nicht. Gibt ja auch von Amazon oder Android-Pit einen App Store. Oder der Nutzer kann auch die Apps direkt installieren, wenn er möchte. Bei Apple Flash nö, bei Androd darf der Nutzer entscheiden, ob er Flash haben möchte. Gibt auch schöne Flash-Spiele. die für Android-Smartphone-Auflösung optimiert sind.

Kurz: Ich möchte entscheiden, was ich mit meinen Smartphone machen möchte und nicht anders herum. Komplett lächerlich gemacht hat sich Apple mit der Zensur von Tageszeiten (Stichwort "Seite 3 Girls") oder einer größeren Firma, mit Bunny-Überschuss :>
 
@zwutz: ja, das ist unschön. Aber Google ist im Prinzip nur neidisch, dass die Firmen halt eine Facebook Seite und keine G+ Seite haben. Facebook hat die Daten, Google nicht. Das stört Google. Das hat weder etwas mit Freiheit, noch mit guten Absichten zu tun.
 
@der_ingo: Ich will auch keinen Facebook Müll in den Suchergebnissen von Google finden. Dann ist es ja noch unübersichtlicher etwas zu suchen.
 
@zwutz: Ja, und wenn ne Firma nur über FB zu kontaktieren ist kauf ich eben woanders.
 
@Knerd: Also ich will auch nicht dass Google die Daten IN meinen Apps suchen kann - das sind schließlich meine Daten. Inwiefern also Apple das freie Web bedroht ist mir nicht ganz klar. Mit dem Safari kann man doch uneingeschränkt auf das freie Web zugreifen, Apple fördert aktiv HTML etc.
 
@Knerd: so jetzt hat der Oberhäuptling der Netzzensoren auch seinen Senf abgedrückt. Ich halte mal mit den aktuellen News rund um Google's Panda Updates entgegen, das liest sich dann exakt so:

We've detected that some of your site's pages may be using techniques that are outside Google's Webmaster Guidelines.

Specifically, look for possibly artificial or unnatural links pointing to your site that could be intended to manipulate PageRank. Examples of unnatural linking could include buying links to pass PageRank or participating in link schemes.

We encourage you to make changes to your site so that it meets our quality guidelines. Once you've made these changes, please submit your site for reconsideration in Google's search results.

If you find unnatural links to your site that you are unable to control or remove, please provide the details in your reconsideration request.

If you have any questions about how to resolve this issue, please see our Webmaster Help Forum for support.

Sincerely,

Google Search Quality Team

PS: wen's interessiert der kann ja mal im Google Webmaster Help Forum nachlesen, sehr spannend! http://groups.google.com/a/googleproductforums.com/forum/#!categories/webmasters/crawling-indexing--ranking | Übrigens liegt eigentlich alles was NICHT Google Adwords heißt ausserhalb der Google Webmaster Guidelines, dazu zählt z.B. auch das Tauschen von Links und Werbung von Google's Konkurrenz zu schalten. Unterm Strich bedeuten die neuen Änderungen dass es sehr einfach ist den Mitbewerb durch den Aufbau von massenhaft Spamlinks aus dem Index zu kicken. Und das entfernen der schädlichen Links liegt dann auch gleich beim Mitbewerber.
 
Bin ja auch eher Pro-Google eingestimmt aber mit so ner Aussage schneidet man sich doch ins eigene Fleisch. Brin hat zwar recht was die Zensur einiger Länder betrifft aber das er sich nun beschwert das er keine Facebook-Nachrichten oder App-Gewohnheiten auslesen kann zeigt eigentlich wunderbar was für ein "gefährlicher" Datensauger Google sein könnte wenn sie auch noch die "Bock auf Party?"-Chats für Werbung auswerten.
 
@Mudder: Es geht nicht um Facebook-Nachrichten und App-Gewohnheiten. Eher um das, was Leute früher auf einer Internetseite veröffentlich hätten, heute aber nur auf Facebook "veröffentlichen" (wobei es nur für Mitglieder öffentlich ist).
 
Schon Krass, was Google mittlerweile eine Macht hat. Man überlegt sich nur mal: "Wären die Gesetze beschlossen worden, hätte man die gleichen Filter-Technologien eingesetzt wie jene Länder, die..." Fakto heißt es, dass die Menschen nur sehen, was Google den Menschen freigibt zu sehen. Google dominiert echt böse das Internet...!
 
@Slo0p: Nein. Deine Aussage trifft auf Facebook zu. Die Menschen sehen zur Zeit nur, was Facebook freigibt und dann auch nur, wenn man angemeldet ist. Was Google findet kann man auch anderweitig finden. Das klappt bei Facebook nicht. Und das ist, was er kritisiert
 
@zwutz: Achso, du nutzt also deiner Aussage noch andere Suchmaschinen... Metager z.B.. Ich ehrlich gesagt nciht. Wenn ich bei Google nichts zu einem Thema finde, dann gehe ich einfach davon aus, dass das Thema im Netz noch nie angesprochen wurde. (Theorie)
 
@Slo0p: sorry das so sagen zu müssen, aber dann agierst Du äußerst beschränkt. Der Kern seiner Aussage ist Kritik, ob Information frei verfügbar ist, oder eben nur eingeschränkt verfügbar. Und auf Basis dieser Aussage ist seine Kritik an Apple und Facebook absolut richtig: Die Information innerhalb dieser Bereich sind für Außenstehende nicht verfügbar. Aber genau diese Möglichkeit sind ein großer Bestandteil der Idee Internet.
 
@Slo0p: Naja, theoretisch hast du sicherlich nicht ganz unrecht, aber trotzdem muss man/ich auch sagen, dass es letztlich das eigene Problem ist, wenn man aus reiner Bequemlichkeit nur eine Suchmaschine nutzt. Es gibt ja auch noch andere Suchmaschinen. Man muss nur seine Faulheit bzw. Bequemlichkeit überwinden und sie nutzen. Bei Facebook sieht es aber komplett anders aus. Wenn du an die Informationen in Facebook ran willst, dann musst du dich dort registrieren und du musst´ darauf vertrauen, dass die Inforationen die du in Facebook zu sehen bekommst korrekt sind, denn es gibt keine andere Möglichkeit, um an die Informationen ran zu kommen. Sie sind ja nur auf Facebook verfügbar.
 
@seaman: Ihr habt natürlich recht mit Facebook. Darauf bin ich auch gar nicht eingegangen. Ich meine meine Aussage eher Allgemein.
 
Bin ich der einzige, der hier reine negativ-PR für die großen Konkurrenten sieht?
 
@DRMfan^^: Nein, ich sehe das genauso. Und SOPA wurde wahrscheinlich nur genannt, um eben davon abzulenken.
 
@DRMfan^^: Wenn man das Internet als etwas ansieht, so es um das freie teilen von Information ohne Restriktionen geht ... wo genau macht Brin dann hier negativ-PR?
 
@DRMfan^^: Im Falle von FB sicher darin motiviert, weil Herr Zuckerberg richtig fette Stückchen vom Werbekuchen mampft ;-)
 
@DRMfan^^: Nicht der einzige, aber einer der wenigen ...
 
Oh wie böse... bei Facebook sehen nur bestimmte, angemeldete Personen manche Inhalte. Das ist aber von denen, die die Inhalte einstellen, so gewünscht. Letztendlich kann man bei Google+ doch die Sichtbarkeit eigener eingestellter Inhalte ebenfalls für bestimmte Personenkreise ("Circles") einschränken, die dann auch bei Google angemeldet sein müssen. Inwiefern ist das nun anders, warum beschwert er sich nicht gleichermaßen, dass bei Google+ aus dem eigenen Hause nicht jedermann alle Daten absaugen könne?
 
@FenFire: Es geht aber nicht um die Sichtbarkeit von Postings, sondern um die Verfügbarkeit von Informationen wie z. B. Pages von Unternehmen und Behörden. So, wie es sich jetzt entwickelt hat Facebook die Kontrolle über alle Inhalte und das ist in der Tat eine bedenkliche Entwicklung.
 
@nicknicknick: Das mag sein. Allerdings entscheiden ja die Unternehmen und Behörden (letztere haben übrigens mit Sicherheit eigene Seiten zur Abwicklung wirklich wichtiger Dinge, die haben bei Facebook vielleicht zusätzliche Informationsseiten), dass sie Facebook nutzen statt eigene Webseiten aufziehen wollen. Weil es halt eine Plattform mit einer so hohen Durchdringung und Reichweite ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass man bei Google auch ein wenig neidisch darauf schielt - das hätte man sicher gern auch für Google+, dass dort Unternehmen & Co große Auftritte einstellen. Würde ja auch viele Privatanwender anziehen, die dort dann die Unternehmensseiten besuchen würden... so wie es halt derzeit bei Facebook der Fall ist.
 
@FenFire: Google+ ist aber offen, ich kann die Seiten auch ohne Konto komplett einsehen und andere Suchmaschinen wie z. B. Bing haben vollen Zugriff auf öffentliche Inhalte. Davon abgesehen wird Google+ gerade von Unternehmen mittlerweile intensiv genutzt.
 
Das Inernet und deren Nutzer (Bürger, Wähler, Kinder, Kranke, gesunde), wird von der Industrie und allgeimen vom Raubtierkapitalismus mißbraucht und vergewaltigt. Allen voran die die Regierungen, die im Internet die perfekte Möglichkeit haben ihre Wähle auszuspionieren. Außerden sind sie Handlanger der Industrie und die Industrie bestimmt mittlerweile die Gesetzgebung. Die geben nicht eher Ruhe, bis uns der letzte Funken Freiheut genommen wurde. Es gibt mittlerweile kein Land mehr, dass ihre Bürger nicht aushorcht und private Daten wie Email, Handydaten und den Verlauf der Browsergewohnheiten dokumentiert. Wenn man da mal genauer drüber nach denkt, möchte man am liebsten alle Geräte in die Tonne werfen. Freiheit ist nur durch Anonymität machbar.
 
@Sesamstrassentier: du solltest jetzt offline gehen. SIE sind dir schon ganz nahe!
 
Oh mein Gott. Sind die Kiddies und unter mangelnder Aufmerksamkeit leidende Früherwachsene alle Facebook-Jünger? Facebook ist echt das Letzte und ihr versteht es einfach nicht. Aber die Leute die ihre geilen Party-Fotos unbedingt online stellen müssen haben auch sonst nichts zu verlieren.
Und erwähnt sei auch, dass die Kapazitäten vom Web langsam schwinden. Dank sozialer Netwerke und YouTube, MyVideo etc. Dafür war und ist das Internet definitiv nicht ausgelegt. Denkt einfach mal intensiver darüber nach anstatts mit sinnlosen Möchtegernargumenten hierauf zu antworten.
 
@tewpak: Welchen Bezug zum Newstext hat dein Kommentar jetzt konkret?
 
@iPeople: Ich glaube er wollte einfach nur irgendeinen schwelenden Hass in die Welt hinausschreien ;) Vielleicht auch Sorgen um die Umwelt (könnte man mit etwas Phantasie indirekt aus den "schwindenden Kapazitäten des Webs" ableiten)?
 
@tewpak: Wow, du weißt als als einziger dass das Web nicht für sowas war, das mag vllt. vor 15 Jahren so gewesen sein als die Seiten nur Textbasiert waren jedoch hat man damals das Potential unterschätzt. Heute ist es natürlich auch für sowas gedacht, klar nimmt die Menge zu aber aber man kann auch die Ressourcen erweitern, ist ja nicht so dass man an einen Endpunkt ankommt.

Zudem ist es doch für ein Unternehmen klar dass es überall sein möchte wo potentielle Kunden sind, ist ja auch nicht schlimm, manche übertreiben es zwar aber überall ein Standbein haben ist ja auch nicht das schlechteste. Dass man manche Infos erst bekommt nachdem man Mitglied ist, ist zwar blöd aber derzeit leider so. Das selbe ist es doch auch in jedem Forum, du hast einen Artikel gefunden nen Treiber gefunden den du brauchst, müsstest dich erst anmelden. Nun was passiert?
 
Google (Brin) kritisiert komischerweise nur das an den anderen was Google selbt nützt. Ein bißchen Schelte gegen sich selbst täte Google gar nicht mal so schlecht.
 
In Zeiten der Globalisierung findet diese immer häufiger in geschlossenen Ebenen statt und stellt dadurch die sogenannte Freiheit in vorgegebenen Räumen dar. Das das Internet nicht ewig für grenzenlosen Freiraum steht und zum steuerbaren Mittel einiger Weniger wird, was den Anwender dadurch geißelt. Natürlich nutzen auch Kriminelle dieses Medium, doch dieses würden Sie auch ohne Internet machen. Fast jeder möchte so viel wie möglich über den anderen erfahren und das machen sich Anbieter zu nutzen, indem sie diese Informationen nur an Mitglieder der eigenen Community preis geben. Anbieter wie Google versuchen diese global an den Mann(Frau) zu bringen. Jedes Bit bringt Geld in die Taschen dieser Anbieter und Begriffe wie „Moral“ gehören bald der Vergangenheit an.
 
Eine Gefahr für das freie Internet sind immer die anderen, ne? Wobei er natürlich nicht ganz unrecht hat: wenn viele Unternehmen ihre kleinen, abgeschotteten Plattformen (Dropbox,Facebook, iTunes, Google Services, Windows Live) die untereinander nicht kompatibel sind, etablieren und somit umzäunte Bereiche im Internet schaffen, ist das ziemlich ungut für die Freiheit als solches.
 
@GlennTemp: Es hindert doch niemand von ihnen andere, eine "nicht abgeschottete" Alternative anzubieten. Doch ach, irgendwie sind die "abgeschotteten Plattformen" offenbar in ihrem Angebot attraktiv für die Anwender, so dass es diese zu ebenjenen Plattformen hinzieht. Dann machen wohl die Anbieter "nicht abgeschotteter" Alternativen, so es sie gibt, bisher irgendetwas falsch... nicht attraktiv genug?
 
Dann würde ich Brin gerne mal fragen, wieso man sich im Play Store anmelden muss, wenn man nur eine kostenlose App für sein Android laden will..
 
@wolle_berlin: Du musst den Play Store nicht nutzen, es gibt genug Alternativen, die ohne Google-Konto nutzbar sind. Soviel zur Freiheit bei Google
 
@nicknicknick: Google muss Facebook nicht nutzen/scannen, es gibt so viele Alternativen. Die Apps auf anderen Seiten sind oft veraltet. Und es geht ums Prinzip. Google meckert, aber die sollen es selbst erstmal besser machen
 
@wolle_berlin: Welche denn? Tatsache ist, dass es keine Möglichkeit gibt, an über Facebook veröffentlichte Daten zu kommen, wenn man sich nicht anmeldet. Bei Google+ ist das anders, was öffentlich ist kann von jeder Suchmaschine und jedem User eingesehen werden.
 
@nicknicknick: Facebook lässt einen keine veröffentlichte Daten lesen und Google lässt einen keine Apps laden die kostenlos sind.. Darum geht es... Wieso ist Google jetzt besser? Beide haben ein Interesse daran, dass sich die Leute anmelden, aber sie machen es auf unterschiedliche weise
 
@wolle_berlin: Google zwingt mich aber nicht, den Play Store zu nutzen, wenn ich gerne ein Android haben möchte. Das ist der entscheidende Unterschied.
 
aha, google nennt sich also selbst das freie web o.O
 
Google zählt genau die Themen an, wo Google nicht Punkten kann. Schon sind es die Bösen... Komisch...
 
@wingrill2: Nicht Punkten will, der Freiheit halber, trifft es besser ;-)
 
@OttONormalUser: Och,ich könnte mir schon vorstellen, dass Facebook Google ein Dorn im Auge ist, weil sie zu spät auf dem Markt gekommen sind. So leicht wechseln die User dort nicht. Beide nehmen sich nichts in Sachen Freiheit.
 
Oh - Apple verhindert, dass seine Kunden ausspionieret und getrackt werden - erst recht ein Grund für ein Gerät von Apple;-)))
 
@LastFrontier: Wenn Apple das ja tun würde, sie geben es zwar vor, aber die Realität sieht leider völlig anders aus.
 
@OttONormalUser: Schon klar. Deswegen ja auch ;-))). Es ist schon seltsam wie sich die Datenkraken nun gegenseitig an den Hals gehen und Behinderung vorwerfen.
 
@LastFrontier: Ein Beispiel für Apples Verlogenheit: iCloud verschlüsselt zwar deine Daten und gaukelt dem Nutzer so Sicherheit vor, aber Apple hat einen Generalschlüssel und gibt die Daten bei Bedarf an staatliche Behörden weiter.
 
@nicknicknick: Das ist aber überall so oder hast du nen Beweis dass es bei der z.b Telekom Cloud, der kommenden Google Cloud, oder Skydrive nicht so ist.
 
@CJdoom: Bei Google wird es aber offen kommuniziert, während viele Apple-Nutzer sich in falscher Sicherheit wiegen wegen der angeblichen Verschlüsselung!
 
@nicknicknick: Das stimmt allerdings, jedoch wird da keiner sein der in deine Cloud schaut, so einfach geht das nun auch nicht, aber wer weiß wie es auch bei den anderen ist. Es gibt ja immer zwei Aussagen, die Interne und die externe :-). Da sind se wohl alle ziemlich gleich.
 
@nicknicknick: Deine Daten werden nur während der Übertragung verschlüsselt. Was die meisten Verbindungen im Internet aber nicht machen. Und das mit dem Generalschlüssel liegt an den US-Gesetzen und nicht an Apple. Das betrifft auch jedes andere Unternehmen mit Sitz in USA. Im übrigen bin ich immer noch der Ansicht, wer seine Daten in einer (fremden) Cloud speichert ist selber schuld. Man kann seine Datensammlungen auch selber ins Internet sharen und von überall darauf zugreifen. Das geht mit jedem PC so ganz nebenbei. Und mit einer anständigen VDSL-Flat kriegt man da sogar flotte Übertragungsgeschwindigkeit her. das ist nämlich die andere Seite: Was nutzen mir 35 GB Online-Speicher, wenn ich zwei Wochen brauche um mein Zeugs hochzuladen oder eine Pseudo-Handyflat nach 500 MB den Kanal abdreht?
Nachtrag: Im übrigen kann jeder Provider deine Daten einsehen. Was meinst du warum die in Europa so geil auf die VDS sind? Und eine Verschlüsselung nutzt dir gar nichts. Von wegen - mein Passwort gebe ich nicht raus - dann kommst du ganz einfach in Beugehaft. Ganz legal!
 
@LastFrontier: Apple wirbt explizit damit, dass die Daten verschlüsselt abgelegt sind. Es geht also nicht nur um die Übertragung. Was den Rest angeht hast du weitgehend recht, aber da weiß man es immerhin wird nicht mit einer angeblichen Sicherheit eingelullt. Meine sensiblen Daten sind jedenfalls sicher verschlüsselt, ohne, dass jemand einen Generalschlüssel dafür hat, und Beugehaft gibt es dafür in Deutschland nicht!
 
Dass die USA die Methoden einsetzen, die sie bei anderen Ländern kritisieren ist jetzt nichts Neues. Dummerweise macht Google das selbe. Sie haben auch kein wirkliches Problem damit, in Ländern wie China in vorauseilendem Gehorsam Inhalte zu zensieren. So Recht Brin auch hat, er sollte erst mal vor seiner eigenen Haustüre kehren.
 
@Karmageddon: google hatte sich anfangs dagegen gewehrt und hatten sogar ein paar restriktionen
 
@Karmageddon: Tolles Beispiel mit China, wo sich Google lange dagegen gewehrt hat und am Ende sich aus China zurückgezogen hat. Google ist stark an einem freien Internet interessiert und setzt sich wiederholt dafür ein, beruht darauf doch deren Geschäftsmodell
 
viele tuen so als ob facebook extrem mächtig ist. das sind sie nur deswegen weil die leute faul, naiv und dumm (?) sind. wenn wir alle in 14tagen unsere konten löchen würden hätten sie fast nichts mehr. MS, google und co. sind halt einfach stabilere firmen
 
Also alles in wenigen Worten von Gevatter gelimerickt: Der Facebook-Scheiß aus'm Amiland; Ist total hirnverbrannt; Alle Schwachmaten melden sich schnell an; Geben die Privatsphäre total dran; Dabei haben sie's in der Hand!
 
Was soll das sein "Freies Internet"? "Ich habe die Tage der Freiheit gekannt, ich hab sie die Tage der Leiden genannt." (Goethe) ?
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