Apple: Java-Update beseitigt Flashback-Trojaner

Apple hat ein Update für Java veröffentlicht, dass den jüngst aufgetretenen Trojaner Flashback bei Mac OS X 10.6 "Snow Leopard" und 10.7 "Lion" entfernt. Das Update wird über die integrierte Update-Funktion der beiden Betriebssysteme verteilt. mehr... Apple, Flash, Mac Os X, flashback Bildquelle: websguides.com Apple, Flash, Mac Os X, flashback Apple, Flash, Mac Os X, flashback websguides.com

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Interessant, dass Apple nicht einfach nur ein Update herausbringt, welches den Trojaner beseitigt, sondern gleich von den Einstellungen her gegen eine erneute Infektion (zumindest was die bisher bekannten Wege angeht) absichert. Finde ich gut :) Wobei ist bei MS glaube ich bei div. Sicherheitsupdates auch so gewesen, oder?
 
@kazesama: nur selten...finde dieses vorgehen aber nicht so gut (anwender weiss nicht warum java nicht mehr geht)
 
@0711: Anwender wissen so vieles nicht :-)
 
@bigprice: Diese Aussage impliziert das Anwender überhaupt was wissen aus, Ich muss immer brav auf Ja klicken.
 
@bigprice: wenn sie es vorher genutzt haben (ob wissentlich oder nicht), wundern sie sich warums nicht geht wenn sies wieder nutzen wollen. U.U. schieben sie die schuld auf sicherheitsupdates und meiden diese im schlimmsten fall künftig auch noch...
 
@0711: Anwender weiß nicht mal was JAVA ist
 
@XiRoT: eben und wenn vorher irgendwo n java chat oder was auch immer ging....gehts nachher nimmer und er weiss net wieso
 
@kazesama: Denke das ist keine schlechte Idee. Meist ist es bei Normaluser doch so das sie alles aktiviert lassen.
 
@kazesama: Was ist denn daran gut Java zu deaktivieren?
 
@PranKe01: So wie ich das verstanden habe, wird es nur insofern deaktiviert, dass du gefragt wirst ob du eine Anwendung zulassen willst. Werde das aber nachher mal testen ;)
 
@kazesama: ja. sicherheitsupdate sind meist dazu da eine lücke zu schließen. um bereits "eingefangene" ungeziefer zu entfernen, wird meist das removal tool angepasst :)
 
Ich muss sagen, das sie das Problem gelöst haben und prophilaktisch arbeiten ist echt gut. Aber das sie für 10.5 keine Sicherheits(!)updates mehr bringen ist echt schwach.
 
@Knerd:
Wieso schwach, setz es doch mal in Perspektive. In diesem Sommer kommt 10.8 raus. OSX 10.5 Leopard kam 2007 raus und wird seit 2009 nicht mehr verkauft, da dann Snow Leopard zum Upgradepreis von 29€ verkauft wurde. Alle Intel Macs (ab 2006) können Snow Leopard verwenden und die alten G5 und G4 Maschinen werden eh nicht mehr unterstützt, weil die mittlerweile einfach über 6 Jahre alt sind, was auch in der Mac Welt eine lange Zeit für einen Rechner ist. Für alte Ubuntu Versionen kommen meines Wissens nach auch keine Security Updates mehr raus (wenn mans nicht gerade alles selber fixed), das ist halt so in der Tech Welt.
 
@GlennTemp: Nö, in der Techwelt ist das nicht wirklich so. Microsoft bringt bis zu 14 Jahre lang Updates, wenn auch nur Sicherheitsupdates und Ubuntu gibt es in Long Term Support Varianten die auch länger als normal Updates bekommen. Und das alte Macs mit OSX < 10.6 nicht mehr benutzt werden glaube ich nicht wirklich. Ich kenne zwar keine Statistiken (wenns die überhaupt gibt), aber in der Vergangenheit wurden gerade Macs bis zum Erbrechen genutzt. Wir haben hier noch nen alten G4 und tatsächlich jemanden gefunden der den noch kaufen will. Nicht aus Spaß, sondern um damit zu arbeiten.
 
@DennisMoore:
Auch wenn ich Windows nur bedingt vergleichbar finde, einmal wegen den längeren Release-Intervallen, der künstlichen XP-Verlängerung wegen den Netbooks und dem Vista Debakel, ferner wegen den Industrieanforderungen an Langzeitsupport (die es bei OSX so nicht gibt) und generell wegen den 90% Marktanteil:
http://windows.microsoft.com/en-us/windows/products/lifecycle

End of Mainstream Support Vista, 2012, nach 6 Jahren.
 
@GlennTemp: Und nu? Windows XP war Ende 2001 verfügbar und der extended Support endet im April 2014. Grob überschlagen sind das sehr viel mehr als popelige 6 Jahre. Knapp 12,5 Jahre wenn ich mich nicht irre und damit genau das was ich grad schon geschrieben habe. "Bis zu 14 Jahre".
 
@GlennTemp: Das wär der passendere Link: http://support.microsoft.com/lifecycle/ Da steht auch: "10 Jahre Support (5 Jahre Mainstream Support und 5 Jahre Extended Support) auf der Ebene des unterstützten Service Packs für Business-, Entwickler- und Desktopbetriebssystem-Produkte". Erst wenn der Extended Support ausläuft, gibts bei Windows keine Sicherheitsupdates mehr. XP bekam sogar 13 Jahre, wird also noch aktualisiert.
 
@zwutz:
Ok danke für die Info.
 
@zwutz: Die 10 Jahre sind ja auch nur eine Richtlinie, also Mindestzeiten. Was passiert wohl wenn Windows 8 nicht so ankommt wie Microsoft das gerne hätte und nach 10 Jahren garantiertem Support immer noch Millionen Nutzer auf Windows 7 setzen, gerade auch im Businessbereich?
 
@DennisMoore: Kann ja notfalls verlängert werden, wie es bei XP der Fall war. Obwohl 2020 (Ende des Windows 7 Supports) längst Windows 9, 10 und vll schon 11 da sein dürften. Wer da nicht umsteigt, dem werden auch ein paar Jahre mehr Support nichts bringen
 
@DennisMoore: XP wird auch nur solange suportet weil es in den meisten Firmen noch als Standard eingesetzt wird. Trotzdem finde ich die Updatepolitik von Windows angenehmer!
 
@DennisMoore: 2,55% nutzen Leopard noch, Tiger 0,59% (März 2012) 11,66% Snow Leopard und Lion zusammen - Quelle statowl.com
 
@GlennTemp: Das das bei Linux so ist ist eine ganz andere Geschichte, für Linux zahle ich im normal Fall nichts. Und bei den Versionen die ich bezahle bekommt man auch länger updates. Ich ziehe eher den Vergleich zu Windows, im Normalfall bekommen alle Versionen mindestens 10 Jahre Sicherheitsupdates. Btw, das Minus ist nicht von mir.
 
@GlennTemp: aber ubuntu kommt noch bestens mit alter hardware zurecht. man brauch nur ein upgrade vollziehen und weiter gehts. was sind denn bittschön 6 jahre? das ist doch jetzt ein witz oder? so sch&&sse kann auch nur apple sein :)
 
Bei MS hatte man anfangs auch nen "hype" gemacht bei beseitigungen um zu zeigen "wie toll und schnell man reagiert"
aber wie auch bei Apple schon seit jahren, werden unfertige sachen verkauft, auch mit fehlern (win me, vista, server 2003 und als nächstes win 8 ) aber apple ist da ja auch schon seit jahren nicht besser, kaum ein imac, ibook, iphone oder ipad ect. beim verkauffstart voll zufriedenstellend. aber auch hier sind sich die anderen firmen einig, hauptsache erstmal verkaufen und kunden um ihr geld bringen, dazu das versprechen, das man nachbessert, aber dann selten so viel passiert. das geht ja auch nicht, die entwicklerressourcen sind ja schon bei den nächsten folgeprodukten die auch zum teil halbfertig auf den markt müssen.............
 
@Hartbeat: was stimmte denn an windows server 2003 nicht? Vista fand ich im großen und ganzen übrigens auch ganz dufte.
 
@0711: Vista fand ich als netzwerker absolut genial sogar und finde es noch, weil man da so viele "ich kenn mich aus und mach mal eben" leute rausgekegelt wurden weil man ohne fundiertes wissen da in firmennetzwerken einfach mal garnix hinbekommen hatte. Nur für den Privatanwender war es eine ungute lösung. W2k3..... na ich hab den anfang mitgemacht gehabt und war sehr froh bei erscheinen der R2 ;)
 
@Hartbeat: ich hab auch den anfang von 2003 mitgemacht und könnte jetzt nicht ernsthaft darüber klagen....
 
@Hartbeat: Der Konkurrenzdruck zwingt Unternehmen schon indirekt dazu unfertige Produkte zu kaufen. Die "Early Adaptors" sind dann für die Fehlerbereinigung zuständig.
 
@Hartbeat: Weder Apple noch Microsoft können etwas dafür dass Java Sicherheitslücken hat. Genausowenig wie für Sicherheitslücken in Flash oder anderer Drittanbietersoftware. 100% fehlerfreie Software kannst du bei Produkten mit Millionen von Codezeilen auch kaum erwarten. Höchstens dass es wenige sind, keine schweren dabei sind, und dass sie zügig beseitigt werden.
 
Das zeigt auch, wie wichtig es ist, sein OS immer auf dem laufenden Stand zu halten was die Updates und Patches anbelangt. Sonst ist der eigene Rechner schnell Teil eines Botnetzes und man ahnt es nicht einmal...
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