Centerton: Intel kündigt Atom-CPU für Server an

Der Chiphersteller Intel hat seinen ersten Prozessor der Atom-Serie vorgestellt, der für den Einsatz in Servern optimiert ist. Dieser trägt den Codenamen "Centerton" und soll ab dem dem zweiten Halbjahr 2012 in größeren Stückzahlen geordert werden ... mehr... Cpu, Intel Atom, Cedar Trail Bildquelle: Intel Cpu, Intel Atom, Cedar Trail Cpu, Intel Atom, Cedar Trail Intel

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8GB und PCIE8x langt aber auch nicht mehr - die normalen Atoms können ja noch weniger. Aber meinen D525 nutz ich sehr gerne mit ION2 im HTPC.
 
Wenn es beim In-Order CPU Design bleibt, dann bringt das nur was, wenn die Nutzer ihre Software passend für die Intel Atom CPU abgestimmt compilern. Bloß macht compilern auf den Intel Atom Schnecken überhaupt gar keinen Spaß, weil die Dinger nun mal arg lahm sind. Für Software von der Stange aber, sind die Intel Atom CPUs völlig suboptimal, Windows läuft darauf wie ein Sack Nüsse.
 
@Feuerpferd: Du hast schon den Artikel gelesen oder? Wobei es hätte sogar die Überschrift gereicht. Es geht nämlich um eine Server CPU die möglichst stromsparend sein soll und für die User irrelevant.
 
@Arhey: Ja nee is klar, lahmer Server und ständiger Timeout, das finden alle User ganz toll!
 
@Feuerpferd: also empfiehlst du diese atom-cpu, die im 2. halbjahr erscheint, nicht? mehr infos bitte
 
@hjo: Gibt es irgendwelche Hinweise auf drastische Leistungsteigerungen bei den Intel Atom CPUs? Professionelle Hoster benutzen doch ohnehin lieber Virtualisierung um effizientes Hosting zu erreichen. Dafür sind solche Schnecken wie die Intel Atom CPUs jedoch völlig ungeeignet. Schau etwa mal bei Hetzner, Intel Atom wirst Du da nicht finden. Wenn es preiswert sein soll, dann sind es virtuelle Server und die können nicht auf dem viel zu schwachen Intel Atom laufen. Ansonsten finden sich da bei den billigen Root Servern AMD Athlon 64 und bei den teuren Sandy Bridge bis Xenon. Diese Intel Atom Teile dürften dann wohl eher in Low-Live Consumer Produkten landen, vertickt dann Acer usw. in Geizmärkten. Zusammen mit Windows Home "Server". Läuft dann zwar wie ein Sack Nüsse, aber das merken die nie!
 
@Feuerpferd: Dass man keine Atom-Server findet, liegt einfach daran, dass bisherige Atoms auch keine Server-CPUs sind. Auch im Gegensatz zu aktuellen Atoms werden die Server-Atoms Virtualisierungstechniken unterstützen. Wer weiß, vielleicht kommen in einem halben Jahr die ersten Billig-MServer auf Atom-Basis. Außerdem kann man statt Windows Server auch wunderbar ein Linux-System ohne GUI laufen lassen und als stromsparenden Testserver oder NAS verwenden - was spricht dagegen? Oder was spricht in diesem Falle für andere CPUs statt einem Server-Atom? Außerdem ist Xenon ein Leuchtmittel - oft verwendet in Fotokameras und Autoscheinwerfern ;)
 
@psylence: Für Virtualisierung braucht es aber trotzdem erst mal stärkere CPU Leistung. Die geben die Intel Atome aber einfach nicht her. Du kannst ja gerne dein Geld und deine Zeit mit den Intel Atomen verschwenden. Ich habe zwei Maschinen mit den Intel Atom CPUs und mir langt es! Ich erwische mich immer wieder, dass ich nach ein paar Minuten mit den Atom Schnecken dann doch wieder eine meiner dicken Kisten boote. Schon die elende Warterei auf den SSH Login geht mir bei den Intel Atom Kisten auf den Sack. Ohne CPU Leistung gibt es auch keine anständige Netzwerkleistung. Für um die 400 Tacken gibt es schon komplette Server mit einem kleinen Xeon, etwa von Hewlett-Packard : http://winfuture.de/preisvergleich/638538
 
@Feuerpferd: Diese Server werden dann aber eher für andere Sachen verwendet und laufen dann eher im Cluster. Leute die sowas einsetzen könnten wissen schon wo es Sinn macht. Du solltest mal deinen Horizont erweitern.
 
@Arhey: Also ich habe hier dickere Maschinen stehen, die laufen nicht nur im Build Cluster, je nach dem nehme ich mir davon auch einfach eine zum spielen, Einsatzbandbreite ist schließlich eher durch zu schwache Rechenleistung und fehlende Aufrüstbarkeit wie bei den Intel Atom CPU Kisten beschränkt. Offensichtlich hast Du da keine Erfahrung.
 
@Feuerpferd: Wenn ein Rechner in einer stillen Ecke steht, um auf Konsolenlinuxbasis PHP-Skripte auszuführen und Daten für andere Rechner zur Verfügung zu stellen, dann brauche ich keinen Xeon! Das ist für mich Geld- und Strom- und damit erneut Geldverschwendung. Ich habe derzeit ein NAS mit einer 1,3 [edit: 1,2] GHz-Nichtserver-ULV-CPU (ich vermute so etwas wie ARM oder Qualcomm) und das reicht locker - auch für SSH-Verbindungen, wo ich auch keinerlei Verzögerungen bemerke! (Das einzige Problem ist das gesperrte Speziallinux, das drauf läuft. Darum muss etwas anderes her)
Ein Xeon - oder auch ein Core i oder ein Pentium - ist hier wie mit Kanonenkugeln nach Mücken schießen.
Und hör bitte auf, die aktuellen Atoms mit den kommenden Server-Atoms zu vergleichen. Du vergleichst doch auch keinen Core i mit einem Xeon...
Übrigens kann man auch Betriebssysteme ohne GUI virtualisieren. Ich frage mich gerade allerdings, ob das von einer Konsole aus geht. Weiß das jemand zufällig?
 
@psylence: Ach, Du hast eine Maschine und weißt noch nicht mal genau, was drin ist. Also beruht alles was Du geäußert hast nur auf diffusen Vermutungen. Fakt ist auf jeden Fall, dass die angesagten 1,6 GHz Taktung der Intel Atom CPU noch mal geringer sind, als die bisherige 1,8 GHz Taktung etwa der Intel Atom D525 CPU: http://is.gd/G8F2oj oder die 2.13 GHz der Intel Atom D2700 CPU: http://is.gd/fEsvH6 Fatal ist bislang auch, das In-Order CPU Design der Intel ATOM CPUs, weswegen nicht extra für das Intel Atom CPU Design angepasste Software sehr langsam läuft. Es gibt extra Compiler Optionen dafür, damit dann die Software auf Intel Atom CPUs nicht ganz so langsam läuft, aber die musst Du erst mal selbst compilern und das dauert auf den Intel Atom Schnecken ewig lange. Deine Frage mit dem ohne GUI virtualisieren zeigt ja auch, dass Du noch überhaupt gar keine Ahnung hast.
 
@Feuerpferd: Was basiert auf Vermutungen? Die Erfahrung, dass eine ULV-CPU (egal, welche es ist - ok, hab nachgeschaut: es ist ein ARM.. und jetzt?) für einen Webserver zum Testen mehr als ausreichend ist? Aber richtig, ich hab (noch) keine Ahnung von Servervirtualisierung, aber das lässt sich schnell recherchieren (Paravirtualisierung, Host = Hypervisor, dem Namen nach sollte Hyper-V die Entsprechung aus der Windowswelt sein. Fertig, Frage geklärt! =P). Im Übrigen hab' ich gerade ein Statement von Intel dazu gelesen: Es gibt Einsatzgebiete, bei denen mehrere sparsame "Microserver" (so werden die Teile übrigens genannt) effektiver arbeiten als wenige starke Server. Viel GHz ist halt nicht immer alles. Wie Arhey schon anmerkte: Dein Horizont ist nicht das Ende der Welt! Noch lange nicht... --- Oh ja, GHz-Zahlen sagen auch sooo viel aus. Und ein 1,3 GHz-Pentium ist auch langsamer als ein 1,6 GHz-Atom.. (vergiss nicht: das ist immer noch kein Server-Gehäuse mit einem verbauten Netbook-Atom...)
 
Der Name ist ja mal sowas von komisch. Erinnert irgendwie an Celeron, aber ist wiederrum zu lang und Zungebrecher. Ansonsten ist die Entwicklung zu sparsameren Servern sehr zu begrüßen. Das senkt nicht nur den Stromverbrauch und die Kosten, sondern ist auch gut für die Umwelt, da server 24/7 laufen.
 
@Arhey: Der Name von Intel-CPUs stammt doch immer von irgendwelchen Städten in den USA. Mainboards und Chassis haben IIRC immer Namen von Gipfeln, Bergen und so weiter. Kann also noch was dauern, bis alle Städtenamen aufgebraucht sind und Intel sich für seine CPUs Fantasienamen ausdenken muss. ;)
 
Endlich! Darauf habe ich gewartet. Werde mir dann wohl so einen zulegen und als Testserver und SVN verwenden. Und mal sehen, was sich damit noch so anstellen lässt. Aber diese Neuigkeit begrüße ich sehr und sehe endlich Sinn in der Existenz der Atom-Reihe.. (Ich hatte selbst ein Netbook und war seitdem kein Freund davon)
 
@psylence: Ich finde zwar auch dass sich das interessant anhört, aber für den Home-Server-Bereich... Ich weiß nicht. Ich habe im Moment einen Home-Server-HTPC auf AMD Basis (den E-350, also den AMD Fusion). Der hat zwar ne TDP von 18W, also deutlich mehr als dieser Atom, aber er hat eben auch ne "anständige IGP", mit der man z.B. problemlos BluRays schauen kann. Hauptkaufgrund für meinen AMD war neben der IGP auch AMD-V (also deren Virtualisierungsbefehl); aber Virtuelle Maschinen auf so ner CPU - naaaaaja *g* Und 64 Bit kann der AMD auch. Wenn man also dem Atom den "alten" AMD E-350 gegenüberstellt, dann ist der - zumindest für den Heimgebrauch - zwar ne nette Alternative aber auch nix bahnbrechendes, finde ich. ______ @Winfuture: Wird der Intel Atom SATA 3 und USB 3 können, weiß man das schon?
 
@Der_Karlson: Was hat ein Serversystem mit der Wiedergabe von Blu-Rays zu tun? Oder anders: Ein HTPC der Server "spielen" soll?
 
@Der_Karlson: Was will ich mit BluRays auf ner Konsole? Den Film als animierte ASCII-Art anschauen? (warte.. lustige Idee :P)
 
Mir stellt sich allerdings die Frage was ein CPU auf unterstem Leistungslevel mit Virtualisierungstechnologie macht. Ich mein beim i3 lassen sie es weg aber beim Atom bauen sie es ein oO
 
@-Revolution-: Die teile sollen doch eher stromsparende billig lösungen betreiben... Da hätten sie die Virtualisierungstechnologie eigentlich weglassen können stimmt... Aber ich denke einen ESX mit ner sparsamen linux-distri ohne gui wirst da schon zum laufen bekommen... Denke eh mehr, das die Atom-Server als kleine Test-Systeme oder Webserver dienen sollten... Außerdem musst du ja noch zwischen Atom-Desktop und Atom-Server CPUs unterscheiden, die server-versionen haben z.B. Fehlerkorrektur und son kram...
 
@-Revolution-: i3 hat keine Virtualisierungstechnologie? Ich dachte schon o.o Ich hab zufällig einen i3, muss ich mal Testen..
edit: also mein i3 kann VT-x ~ Die Einstellung lässt sich in VirtualBox aktivieren und CPU-Z zeigts mir auch an.
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