Iran startet erste Phase der Abkoppelung vom Netz

Die iranische Regierung hat ihre Pläne zur Abschottung der Computer-Netze des Landes gegenüber der restlichen Welt konkretisiert. Im Mai soll die erste Phase der Abkoppelung starten. Ziel ist die Umgestaltung der Infrastruktur zu einem reinen ... mehr... Iran, Frau, Kopftuch Bildquelle: HORIZON / Flickr Iran, Frau, Kopftuch Iran, Frau, Kopftuch HORIZON / Flickr

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Schotten dicht, Land unter....
 
@Wlimaxxx: Bildlich gesprochen: Schotten dicht und das Wasser sickert trotzdem weiter aus den Leitungen ins Innere, bis es Ihnen bis zum Halse steht.
 
@Wlimaxxx: Schotten dicht...und ich hatte direkt einen besoffenen , vom Stuhl gefallenen Schotten im Pub im Kopf...
 
Oh man, mir fehlen die Worte. Einfach nur schlimm für das Volk. Schlimmste News hier seit Tagen!
 
Tja und das traurige ist ja, dass einige (in meiner Umgebung) nach Grass Gedicht Iran jetzt sympathischer finden und Israel als den Zerstörer und Unterdrücker der Weltfrieden sehen...
 
@algo: Muss man DEN Iran oder GANZ Israel hassen? Wohl kaum. Eine differenzierte Meinung ist angebracht und legitim. Planspiele für einen Präventivschlag (Israel) sind ebenso anzuprangern wie mangelndes Völker- und Menschenrechtsempfinden (Iran).
 
@nize: Warum schlimm? Das Volk ist es doch selber Schuld. Warum jagt es solche Bettnässer nicht weg? Aber nein, da wählen sie die auch noch. Was wollen die denn machen wenn ein ganzes Volk sich erhebt und die verjagt. Aber wahrscheinlich finden die meisten dort das auch noch gut.
 
@husky046: Alter, du hast ja mal überhaupkeine Ahnung was dort abgeht. Wenn du dich dort gegen die Regierung stellst und nicht schnell genug weg bist, bist du und deine Familie mal ganz schnell von der Bildfläche verschwunden.
 
China 2.0? oder i(ran)China?
Wird auf lange Sicht nicht gutgehen... und wenn doch, dann armes Volk. Wer nicht das globale Angebot nutzen will, muss es ja nicht. Aber einem Volk die Mündigkeit abzusprechen selbst für dich zu entscheiden? Es verletzt ja keinen mit einer eMail Adresse von Google oder Hotmail oder was auch immer. Es bringt höchstens die engstirnige Sicht der Politiker ins wanken, sollte man tatsächlich den Zugang zu anderen Informationen als der staatlichen Propaganda unterbinden. Wer ein Volk nicht führen kann, wird es versuchen zu dominieren. Ich hoffe, dass es nicht dazu im Iran kommt, dass die Internetzensur dort ein weiterer Schritt in diese Richtung ist. Wer keinen westlichen Einfluss haben will, kann ihn ja ignorieren, keiner muss auf ausländische Seiten gehen. Kämpft für eure Freiheit!
 
@venture: Ich kann an dieser Stelle nur mein Lieblingszitat zitieren: People should not be afraid of their gouverment, gouverments should be afraid of their people!
 
@Wlimaxxx: Na ja, in dem einen Land wird dir das Netz gesperrt, wenn der Staat dich kriminalisiert, in dem anderen kommt direkt die Hand ab. Arme Welt. 1202 statt 2012.
 
Und tschüss....
 
Und die westliche Welt schaut tatenlos zu. Aber lieber mal abwarten und in 5 Jahren dann einmarschieren um die Menschen dort zu befreien.
 
@like.no.other LIE: Nicht jeder möchte von der Westlichen Welt gerettet werden!
 
@BadMax: Das ist mir klar. Mir ging es auch eher darum, dass man jetzt, wo man die ganze Iran-Geschichte noch einigermassen friedlich lösen könnte einfach wegschaut. Und in 5 Jahren wenn die Zustände immer schlimmer werden kann man den grossen Retter spielen.
 
@like.no.other LIE: Offensichtlich gibt es diverse Gründe, trotz massiver Ölvorkommen, nicht in den Irak einzureiten. Denk mal drüber nach.
 
@like.no.other LIE: klar, dann kann man seine alten Kriegswaffen "sinnvoll" einsetzen und die noch ältere Munition verballern. Und der Rest der Welt darf dann dafür zahlen. Aber halt, in 5jahren könnte der Iran ja Atombomben haben, dann sind die Menschenrechte dort nicht mehr ganz so wichtig....
 
@skyjagger: Sie könnten es aber auch schon zur Ionen Kanone gebracht haben und den Iron Man Anzug gleich noch dazu!^^ Und dann würde das Westliche Propaganda TV noch schlechter über den Iran Berichten. Ich möchte nichts beschönigen aber diese Deppen Hetze nervt extrem! ( gibt z.B: das "Menschenrechtsverstöße + Deutschland" in die Suchmaschine eurer Wahl ein und schaut erst mal im eigenen Sauladen rein )
 
@like.no.other LIE: Na und? Die Vollidioten haben ihren Diktator selber gewählt, also sollen Sie damit leben oder ihn entsorgen. Wir sollten nur aufpassen wenn er zu einer Bedrohung des Westens wird, dann gehören die mal schnell 25 Jahre zurüchgebombt und dann können die weitermachen.
 
@Maik1000: Wie kann man nur so einen hohlen Bullshit von sich geben? Es ist wichtig, sich selbst von einer Sache zu überzeugen als überzeugt zu werden, denk mal drüber nach.
 
@Maik1000: Die haben ihren Diktator eben NICHT selbst gewählt! 1. Gab es bei der letzten Wahl (und auch zuvor) massiven Wahlbetrug. 2. Sind nur erzkonservative religiöse Fanatiker zur Wahl zugelassen. Mit Demokratie hat das im Iran nicht viel zu tun. Dort herrscht seit 1979 ein Regime, das nur ein zuvor über 20 Jahre herrschendes (von USA und GB installiertes) Regime abgelöst hat. Informiere Dich halt, bevor Du so einen Mist verzapfst, und sei überhaupt froh dass Du in einer Demokratie aufwächst bevor Du über andere urteilst.
 
@like.no.other LIE: Und wer befreit uns, die besten Menschen der Welt, dann von Werbung, Stefan Raab, Facebook, Google, Politikern, Waffenfirmen, Giftverkäufern, Millitär und unserer Dummheit?
 
@HattenWirAllesSchon!: Banken und das Geheuchelte Gutmenschentum auch!
 
@HattenWirAllesSchon!: Du hast es selbst in der Hand --> schmeiß doch einfach alles hin und zieh irgendwo in die Wildnis dort hast du dann deine Ruhe vor allem!
 
@SimpleAndEasy: Bis jemand auf die Idee kommt da eine Straße vorbei zu ziehen! Oder jemand verklagt einen wegen nicht entrichten der Camping Gebühr!
 
@like.no.other LIE: Nur so intressehalber, mit welcher Argumentation könnte die "westliche Welt" (wer immer das auch so genau sein mag,die USA, Russland und China wohl eher nicht) sich gegen so etwas äußern?
 
@like.no.other LIE: Jo und wenn die USA dann da rein marschieren oder der Westen was macht, heißt es wieder man mischt sich ueberall ein usw... sigh
 
@nodq: Das ist doch immer wieder der gleiche Mist: Die Leute, die gerade wegen Freiheitsverletzungen die Invasion der Westlichen Kräfte fordern, sind auch die ersten, die jammern, dass der Westen schnell wieder die Truppen abziehen muss.
 
@algo: Allerdings, genau das ist das Problem. Und die Tatsache, dass die meisten Menschen bei einem Eingreifen nur für einen "halben Krieg" sind, der sich im Endeffekt dann immer weiter in die Länge zieht, immer mehr Opfer fordert und am Ende nicht einmal sein Ziel erreicht. Wenn man mal vergleicht, mit wie vielen Soldaten die USA in den Irak gegangen sind, wie viele in Afghanistan stationiert sind, und mit wie vielen Soldaten Deutschland im 2. Weltkrieg selbst die kleineren Länder besetzt hat, weiß man, warum es damals so schnell ging und heute sich der Irak-Einsatz über 10 Jahre hinzieht und man das Land immer noch nicht im Griff hat. Wär die USA nicht mit ein paar tausend sondern 200000 Soldaten in den Irak gegangen, hätte man die Sache mit viel weniger Opfern lösen können.
 
@mh0001: Heutzutage ist aber die Kriegsführung komplett anders. Heute wird nicht mehr Mann gegen Mann gekämpft. Was bringt es über 200000 Soldaten zu schicken, wenn man den Gegner nur auf einer kleinen, unübersichtlichen Fläche mit vielen Zivilisten (auch getarnte Feinde darunter) bekämpfen kann ?! Selbst Panzer sind da nutzlos und mit Luftangriffen muss vorsichtig sein, um keine Zivis zu treffen. Heute spielen im Krieg Menschenrecht eine wichtigere Rolle als damals im 2.WK!!! Sonst hätte man über Irak auch eine Atombombe werfen können und die Sache wäre in wenigen Minuten erledigt .
 
@algo: Die Situation mit den Menschenrechten ist natürlich eine komplett andere, das ist klar! Aber gerade das, was du ansprichst, nämlich unübersichtliche Fläche, viele Verstecke wo sich Feinde verbergen könnten etc., ist die Situation, in der gerade das einzige wirklich effektive Mittel die pure Anzahl an Soldaten ist. Eine Truppe von 1000 Mann, die immer mal zu 10 Leuten irgendwo auf Patrouille gehen, können von einzelnen Terroristen, die sich irgendwo unter die Leute mischen, ordentlich terrorisiert werden und man kann fast nix machen, da man nicht überall zur gleichen Zeit sein kann.
Die US-Armee fliegt im Irak gerade deswegen auf die Schnauze, weil sie sich so auf ihre Technik verlassen. Mit 200000 Mann hingegen, kannst du ganze Städte komplett im Blick haben, oder einmal lückenlos durchkämmen und alle bewaffneten Leute einkassieren. Wenn du genug Männer da hast, kannst du schlichtweg alle Winkel und Ecken ausfüllen, und dann gibts auch keine Verstecke mehr, von wo aus die Terroristen agieren können. Das geht doch anders gar nicht. Heute gehen die von Haus zu Haus, und wenn sie beim letzten angekommen sind, befinden sich im ersten schon wieder ein paar Leute, die den nächsten Anschlag planen. Wenn du einfach in jedem Haus 10 Mann stehen lassen kannst, bis die Tour abgeschlossen ist, kann dir das nicht passieren. Da ist in ein paar Stunden zu 100% sichergestellt, dass eine Stadt waffen- und terroristenfrei ist.
 
@mh0001: Abgesehen davon, dass es verdammt teuer ist, in jede Winkel ein paar Männer zu platzieren, musst du auch wissen, dass es gefährlich ist. Stell dir vor, eine ganze Armee marschiert in ein Dorf voller getarnter Terroristen. Wenn da alle auf einen Haufen stehen, kann ein Terrorist sehr viele erwischen. So ein Tod hat niemand nötig. Kleinere Spezialtruppen haben alles im Blick und können die Feinde mit ihrer eigenen Waffe bekämpfen: Still und getarnt. Du musst dir das so vorstellen: Du stürmst mit 10.000 Man eine Aldi Filiale, überwacht von 10 Terroristen mit Sprengstoffgürtel und Maschinengewehr. Da die 10 nicht um ihr Leben fürchten, wirst du mehr als 900 Tote Männer haben. Wäre das nicht einfacher, wenn du mit moderner Technik ortest wo sich die Typen befinden, dann mit 2 Scharfschützen die möglichen Ziele erledigst, und mit 4 Kommando Truppen, das Ziel stürmst ? Du kannst höchstens nur 2 Tote haben. Spiel mal Call of Duty 2 und Rainbow Six. Da wirst du sehen, welche Methode nicht so verlustreich ist ;-)
 
@algo: Das ist auch ein Punkt, aber das muss eben abgewägt werden. Der Sinn von dem ganzen wäre ja, die Terroristen zu erwischen, bevor sie sich den Sprengstoffgürtel umschnallen. Wenn mit 200000 Mann auf breiter Front vorgerückt wird, kommt da unter Garantie kein Feind in Sprengstoffgürtel-Reichweite.
Das Problem ist eben, dass die auch mit moderner Technik nicht sichtbar sind. Das sind ganz gewöhnliche Zivilisten, die beim Einmarsch noch gegrüßt haben, aber wenn die Truppe vorbeigezogen ist, schnallen die sich den Gürtel um, legen eine Bombe in ein Auto etc.. Und da die Kommandotruppen nicht überall zur gleichen Zeit sind, gibt es immer genug unbeaufsichtige Stellen, wo das passieren kann.
Aber klar, die 200000 da erstmal hinzubringen und dann vor allem auch zu versorgen dürfte wohl ein ausschlaggebender Punkt sein, warum man das nicht macht. :)
 
@like.no.other LIE: Oh je, nix gelernt?
 
Ich find das nicht so gut, auch die aussagen "ja lass die doch" oder "machts gut".. was dieser schritt als auswirkung fürs Volk hat oder haben könnte, sahen wir bereits im zeitraum von 1933 - 45. Ich frage mich warum ein folk sowas mit sich machen lässt!? ist die angst so groß? Vorallem.. wer kommt dann nach den IRAN? Folgen weitere länder? China? we'll see
 
@dergünny: Das ist die sogenannte "Schwarmintelligenz". Sie macht anfällig für Verführer. Die hat zum 3. Reich geführt, die herrscht im Iran vor und sie wird auch bei uns von einigen Leuten gefordert. Allerdings unter dem Namen "direkte Demokratie".
 
@DennisMoore: Dass direkte Demokratie gut funktioniert sieht man ja an der Schweiz. Grundsätzlich halte ich repräsentative Demokratie wie sie im grössten Teil der Welt praktiziert wird eh für zu fehleranfällig.
 
@3-R4Z0R: Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter, ich bin mir nicht so sicher ob diese Kaptitalistischen-Sozial-(Wahl-)Demokratien (dies schließt ein größere Bürgerbeteiligung wie in der Schweiz mit ein), wie sie von den Ländern oberhalb des Äquators den Ländern unterhalb des Äquators aufgenötigt wird, überhaupt der Weißheit letzter Schluss ist. Diktaturen, Monarchien und Kommunismus sind es zwar, meistens (es gibt ein paar wenige funktionierende Monarchien), auch nicht, aber diese "Demokratien" haben nunmal auch fundamentale Schwächen. Das es kein Land mit einer grundlegend anderen Staatsform gibt, heißt nicht das es keine gibt.
 
@3-R4Z0R: Die funktioniert gut, wenn das Volk nicht labil ist und Ahnung von dem hat über das es entscheiden soll. Ob das in Deutschland der Fall ist bezweifel ich allerdings. Sieht man ja immer gut daran wie erfolgreich z.B. BILD Meinunngsmach-Kampagnen sind.Von wegen "Bild die deine Meinung" ^^. Außerdem: Wozu bezahl ich eigentlich Politiker? Damit ich mich mit dem ganzen Gesumse nicht selbst beschäftigen muss. Ich stelle in der Firma auch keinen Buchhalter ein und mache den Jahresabschluss dann selber.
 
@3-R4Z0R: Das in der Schweiz eine Direktdemokratie herrscht, ist ein beliebtes und weitverbreitetes Märchen. Die Entscheidungen, die das Volk tatsächlich direkt trifft, sind Entscheidungen über Dinge, die fast ohne Belang sind. Regierung und Parlament kommen sowohl mit dem einen, als auch mit dem anderén Ergebnis klar. Wichtige Fragen, also die große Politik, wird nicht auf dem Marktplatz abgestimmt.
 
@departure: Nicht? Ein Beispiel bitte!
 
@departure: Grundsätzlich *muss* alles was die Verfassung betrifft vor's Volk *und* das Volk hat alleiniges Recht, den Entscheid zu treffen. Alles was sonstige Gesetze (ZGB, OR, etc) betrifft kann per Unterschriftensammlung vor's Volk gebracht werden, worauf das Volk als einziges das Recht erhält, den Entscheid zu treffen.
 
@3-R4Z0R: Wie häufig gibt es denn Verfassungsänderungen in der Schweiz? Vermutlich nicht häufiger als in Deutschland, und hier in Deutschland passiert das alle paar Jahre mal, das das GG geändert wird. Und das Unterschriftendings gibt's hier auch, heißt, je nachdem, welches konkrete Recht betroffen ist, Volksbegehren oder Bürgerbegehren oder auch Bürgerentscheid. Die Forderung nach direkter Demokratie finde ich geradezu absurd, es können kaum 80 Millionen Menschen (oder 60 Millionen Wahlberechtigte) alle Entscheidungen treffen, völlig unmöglich. Demokratie wird gern mit "es geht alles immer gerecht zu und jeder kriegt, was er persönlich will" verwechselt. Das ist aber mitnichten so. Demokratie ist 51:49 oder 50,1:49,9 oder wie man es rechnen will. Die kleinere, unterlegene Gruppe ist nicht klein, sie ist fast genauso groß wie die größere, trotzdem bestimmt die Mehrheit. Das ist elementarer Bestandteil von Demokratie (wobei das nicht alles ist) und nicht zu ändern. Direkte Demokratie ändert daran wenig und ist meines Erachtens nur schwer in die Praxis umzusetzen. Jedenfalls nicht bei der Unmenge von Rechtsvorschriften, die es in Deutschland gibt (über die zwar jeder schimpft, aber wiederhergeben will sie auch keiner, damit ich ja meinen Nachbarn anzeigen kann, wenn mir seine rotgestrichene Garage nicht gefällt und im Auge wehtut - das darf dann ein Gericht verhandeln, und das tut das Gericht nur, weil es dazu eine Rechtsvorschrift gibt).
 
Hm, werden wir dann in Zukunft von Hetzmeldungen über hackerangriffe aus dem IRAN verschont? Wie will die CIA den nächsten Virus, der Siemens-Anlagen befällt, erlären? Das wird echt zum Problem.
 
@iPeople: Plausible Erklärungen braucht in der Westlichen Welt doch keiner!
 
na denn freuen wir uns doch mal auf nächstes jahr und der zunehmenden ausländerzahl -.-
 
@Jani1980: Meinste, die Iraner haben ähnliche Prioritäten wie die Deutschen?
 
@iPeople: Naja, was wirklich richtig leidet ist die Wirtschaft.
 
@L_M_A_O: Wessen?
 
Iran: "Staatsform: Islamische Republik", das erklärt alles...
 
@lordfritte: Derutschland: "Bundeskanzlerin fordert Gottesbezug in europäischer Verfassung"
 
@iPeople: Wow, mit 6 Jahre alten Informationen zu kontern...
 
@eilteult: Und, ist das widerrufen worden?
 
@iPeople: ist nicht dein ernst? oO die gehört da sofort weg! einmal, wegen der "europäischen verfassung". und einmal (was noch schlimmer ist) wegen dem gottesbezug! hast du auch einen link dazu?
 
@larusso: Google es doch einfach.
 
@eilteult: tschuldige, dass ich fragte...
 
@larusso: wenn du schon rumheulst wegen einem christlichen gottesbezug, den wir nunmal haben... denk auch mal an die vielen vielen feiertage die du geniessen darfst; aber da stört es dich ja nicht die bohne...
 
@Tacheles: na das ist ja mal ein argument... jetzt haste mich. ich glaub nun an gott... was wir bloß ohne diese tage wohl wären?... fix und fertig, was? das ist für mich noch lange kein grund gläubig zu sein oder den glauben toll zu finden! dass die gute frau aber nicht in der lage ist, politik von dem hirngespinst klar zu trennen, ist einfach nur lächerlich! wozu bitte brauchen wir einen gottesbezug in einer (eh überflüssigen) verfassung?! und schön, dass du weißt, was mich noch so alles stört oder nicht stört...
 
@Tacheles: Also ich habe keinen Gottesbezug, und viele andere Atheisten auch nicht. Warum soll der Blödsinn also in eine Verfassung rein?
 
So kann man seinem Land auch den wirtschaftlichen Todesstoß verpassen.
 
@Xiu: Die werden doch eh schon boykottiert. Und öl haben sie genug, also können die sich auch selber versorgen.
 
@iPeople: nur mit Öl bauste aber keine Autos oder Computer... genauso wenig bekommste mit Öl Essen angebaut... weiter denken als von der Wand bis zur Tapete. Wenn die sich wirklich so einigeln und von allen boykottiert werden, dann geht die Wirschaft in den freien Fall über. Aber das wäre gut, dann würde sich nämlich das Volk erheben und die Regierung plätten.
 
@bLu3t0oth: ach, die haben keine Landwirtschaft und auch kein stahlbau? Bisher hat der Boykott das Land nicht in die Knie gezwungen. Und meinst du nicht, dass die da evtl. nicht etwas weiter gedacht haben?
 
@iPeople: des geht weniger um die mittel als um das know how! und glorreiche entwicklungen in sachen automobil, computertechnik & co hab ich von der richtung noch nie gehört (evtl. nich richtig aufgepasst) ... -> ich als ingenieur brauch nunmal das internet zum arbeiten, und da reicht mir nicht das deutsche internet, ich komm noch nicht mal mit deutsch und amerikanischem netz weit! und da sind nunmal die ingeneure die die welt revolutionär verändern! aber ich muss dir auch recht geben! überleben geht! ging vor 50 Jahre auch und da war internet nicht so verbreitet ^^
 
@iPeople: Wenn der Wirtschaft geschätzt 80% Umsatz wegbrechen, weil sie von allen Ländern boykottiert werden, dann ist die Wirtschaft im Ar...! Und momentan werden sie ja bloß zu 10% boykottiert und diese auch nur im Öl. Sie verkaufen ja noch weiterhin ÖL, da es feste Langzeitverträge gibt. Was gerade an Boykott abgeht, geht ja gerade so mit ach und krach als Vorspeise durch... kommt der Hauptgang, wars das!
 
@JesusFreak: Darum gehts, die iraner wollen überleben, nichts mehr, zumindest dir Regierigen
 
@bLu3t0oth: Wie hoch ist der Exportanteil von Waren im Iran? (außer Öl).
 
@bLu3t0oth: Ich sehe das ähnlich wie iPeople. Der Iran hat trotz Ausschluss aus dem Weltwirtschaftsmarkt bis heute überlebt und ich denke, dass die sich auch in Zukunft halten können. Selbst wenn ... Öl = Geld. Und der 100%ige Boykott ist auch nur Wunschdenken. Es gibt genug Abnehmer. Aber egal, früher oder später werden wir die Iraner sowieso "retten".
 
@bLu3t0oth: Man sieht es doch an Syrien.. massive Menschenrechtsverletzungen, alle schreien nur boykottieren und dann scheitert es am Veto von Russland und China.
Selbst wenn man den Iran komplett dicht machen würde gebe es immer noch Staaten oder Firmen die sich das Öl über Umwege sichern wollen und über diese Wege kommt man dann auch ganz easy an westliche Technik. Der letzte Auswege wäre es halt das Öl weit unter Wert zu verkaufen, dann nimmt es garantiert irgendwer ab. Wenn du etwas hast, was der Rest der Welt haben möchte, sitzt du halt am längeren Hebel.
 
@bLu3t0oth: das Öl ist aber nun mal das womit man sich trotz Boykott alles leisten kann. Denn irgendwer wird immer den Boykott brechen und das (wahrscheinlich unter Weltmarktpreis gehandelte) Öl haben wollen. Selbst die vermeintlich "guten" Länder bekommen es ja noch nicht einaml hinso ein Boykott durchzuhalten.
 
@Xiu: ...warten wir es ab.
 
Diese Nachricht lässt mich Staunen. Denken die Iranischen "Politiker/Diktatoren" wirklich, dass sie damit durchkommen? Zuviele Menschen im Iran haben bereits die "westliche" Luft der Freiheit geschnuppert. Ich glaube nicht, dass diese sich das so einfach gefallen lassen. Viele junge Frauen kämpfen im Iran bereits mit harten Bandagen für mehr Rechte.
Mit diesem Vorgehen wird die Regierung nicht weiterkommen; ein Aufstand ist vorprogrammiert.
Obwohl mich langsam nicht's mehr erstaunt, tönt das alles wie ein sehr schlechter Aprilscherz...
 
@Cop75: Es ist doch immer wieder witzig das man glaubt hier in unserer Super Westlichen Welt die Luft der Freiheit weht! Ziemlich Stinkig diese Luft der Freiheit! Hier Weht höchstens eine Recht starker Wind der einen in Bahnen zwingt mehr nicht.
 
@BadMax: Naja, wie man's nimmt. Wir jammern hier auf sehr hohem Niveau. Dir wird in deinem Land mit ziemlicher Bestimmtheit nicht vorgeschrieben, was Du für Kleidung tragen musst, was Du essen darfst und ob Du (als Frau) ohne Genehmigung Deines Ehemannes ausser Landes reisen darfst. Du darfst Dir unzensierte Literatur kaufen, wann immer Du willst und im Internet surfen, wohin Du willst. Ausserdem darfst Du jederzeit auf die Strasse gehen und sagen was Du denkst, ohne dass Du Angst haben musst, dass Du oder Deine Angehörigen irgendwo in einem Loch verschwinden. Das ist doch ziemlich viel Freiheit, im Gegensatz zu den Leuten im Iran.
 
@BadMax: Gewissen Freiheiten die du für selbstverständlich siehst, sind es leider nicht mal ansatzweise weltweit.
 
@eilteult: stimmt! aber was ich nicht versteh nicht warum freiheit eingeschrenkt werden muss? PS. wir haben hier auch keine uneingeschrenkte freiheit! und ich versteh auch (bedingt) warum aus z.B. wirtschaftlichen gründen ich z.B. nicht alles importieren darf (ohne steuern zu zahlen / bzw. drogen),... aber ich finde es traurig das vernunft und menschlichkeit durch gesetze ersetzt werden! und irgendwann wird der mensch ersetzt, weil roboter pflegeleichter sind (siehe iRobot -> klingt nach science fiction, aber irgendwie auch reel)
 
@JesusFreak: Ich weiß auch gar nicht ob es eine uneingeschrenkte Freiheit geben muss. Wir leben doch nicht in Anarchi. Du hast doch nun in der "westlichen Welt" (ich mag diesen Begriff eigentlich nicht) alle Möglichkeiten um Meinung, Recht und Religion zu erstreiten.
 
Ihr nimmt aber jeden Almosen als Freiheit auf!. Du darfst auf die Straße aber sagen was du willst! nun ja das war eventuell mal sag nur was falsches und du wirst kaputt geklagt und da kann man jetzt streiten was besser ist der Rechtsweg oder das verschwinden! Zensur gibt es hier genau wie dort hier Nennt es sich halt anders z.B: Altersfreigabe der gleiche Mist mit anderem Namen. usw. UND was am meisten stört ist dieses "wir jammern auf hohem Niveau" ich glaube die Menschen dieses Landes haben sich den Arsch mehr als aufgerissen um das Recht zu haben auf diesem Niveau stehen und zu jammern ohne das man ihnen das immer vorwerfen tut!!!
 
@BadMax: Ich sehe schon. Jede weitere Zeile ist eine zuviel.
Wir haben übrigens auch das Recht auf Bildung! Sogar Du.... ;)
 
http://www.youtube.com/watch?v=Qd6XVAGhJcc
 
@borizb: Grund fürs Minus? Versteht hier jemand etwa keinen Spaß?
 
Der Westen schaut deshalb nur zu weil der Iran die Zensur-Technik aus dem Westen teuer bezahlt und dem Westen Geld wichtiger sind als Bürgerechte , wie wir doch schon lange wissen...
 
@~LN~: Das wage ich zu bezweifeln. Ich denke da werden sie mehr in Richtung China geguckt haben.
 
@~LN~: Die CD/SU und der Gottestaat: http://is.gd/8iJtv9 Anläufe zur Zensur hatte die Zensursula ja auch schon mal genommen. Letzten Freitag war sogar Tanzverbot im Gottestaat! Wird zeit für einen Berliner Frühling, Piratenwahl Ahoi!
 
wie krank ist das denn..
 
hier vergessen einige das politiker gerne über die köpfe anderer einfach mal entscheiden was sie selbst wollen und idr. weniger das als was das volk will, hierzulande passiert das im grunde nach dem gleichen prinzip wenn auch weniger populistisch. das internet ist zwar zu 90% reinster schrott aber die restlichen 10% sind es alle mal wert das internet als kommunikationsplatform für jedermann offen zu halten. ich glaube es ist gut wenn man sich asoziale ideologien zum feindbild erklärt aber für diesen umstand sind lediglich ein paar fundamentalisten verantwortlich gewesen die sich als politiker and führer des irans sehen, man täte gut daran eher diese paar leute von unserem planeten abzukoppeln als ein gesamtes volk von einer stetig wachsenden informationsquelle.
 
Iran, für dich ist es vorbei... hoffentlich nimmt sich keine andere Regierung ein Beispiel an dieser...
 
@Crunk-Junk: China oder Nordkorea sicherlich. Allerdings hoffe ich das es in Europa nicht soweit kommt.
 
Sehr gute Idee. Internet ist in unsere Zeit sehr giftig geworden: Pornografie, "illigales" content, Facebook and Co... Es gibt so wie so keine Meinungsfreiheit. Wozu braucht man inet?
 
@muhrab: Wieso kommentierst du? Keine Meinungsfreiheit?
 
@Crunk-Junk: siehst du- ich habe -5 wegen wahrheit meinst du dass es die Meinungsfreiheit ist?
 
21.12.2012 ist eh alles vorbei
 
@dave678: Endlich mal jemand der auch mal der auch über den Tellerrand schaut. Ein dickes Lob von mir.
 
@dave678: Hoffentlich!
 
Ohne Internet können die auch nichts von Grass lesen.
 
Next target....
nach der letzten Stuxnetattacke vom Mossad/CIA kein Wunder. Lieber offline als verwundbar.
 
... und wir meckern, wenn wir mal nicht genug DSL Speed haben. Wir müssen froh sein das wir in der freien westlichen Welt leben.
 
Tja willkommen in der Steinzeit. Aber solche Leute wie diese Vollspinner an der Spitze des Iran haben auch nichts im Internet verloren, nur traurig für das Volk und die Wirtschaft
 
@cobe1505: Ich befürchte die an der Spitze werden schon dafür sorgen, dass sie Zugang haben.
 
Wie kommen die dann an Pornos ran? Ist ja sicher verboten im Iran ;D
 
@dodnet: Wenn dich im Iran einer beim gucken von Pronos erwischt dann ist er seinen Kopf oder wenigstens ne Hand los, so einfach ist das
 
@cobe1505: ...hast du beweise dafür - oder verbreitest du hier mal wieder verleumdungen? gerade in deutschland sollte man vorsichtig sein, etwas über andere zu behaupten - was hat man doch nicht alles über die juden behauptet (vom bluttrinken bis zum essen von kindern...).
 
@vuillt: Da war doch erst vor einigen Wochen/Monaten eine News, dass ein Webprogrammierer zum Tode verurteilt wurde, weil Teile von dem was er programmierte in Pornoseiten verwendet wurden: http://www.voip-information.de/magazin/iran-verkuendet-todesurteile-fuer-mehrere-programmierer.php
 
Auf der Seite des Ministeriums (www.ict.gov.ir), die allerdings außerhalb des Irans nicht erreichbar ist, heißt es, dass die Meldungen "westliche Propaganda" seien.
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http://winfuture.de >>dumschwetzer Propaganda<<
lol beide seite sind sogar ohne proxys zu erreichen aus deutschland
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http://www.ict.gov.ir/ <<orginale>>
http://www.ict.gov.ir/home-en.html <<englische seite des orginales>>
 
@@tester@: ...bei mir nicht.
 
@ vuillt am 10.04.12 16:08 Uhr ...bei mir nicht.
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beweis: screeschot orginale seite: >
http://pic-hoster.net/upload/41895/iran1.jpg
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beweis: screeschot englische seite: >
http://pic-hoster.net/upload/41896/iran2.jpg
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@@tester@: "netlinking disabled"
 
@@tester@: Häh? Ich glaube die wenigsten können hier arabisch, um da einen Unterschied zu erkennen...
 
und wer ist schuld daran? der westen mit USA.
ein weiteres land wird in die knien gedrückt.
nur noch eine frage der zeit bis der krieg beginnt.
 
Wenn man sich den westen so ansieht kann man sie verstehen aber leider kann man menschen nicht zur vernunft zwingen ....

Aber iran ist denoch das beste land sie könnten es sofort mit amerika und israel aufnehmen :D weil sie allah auf ihrer seite haben heheh
 
9 screeschot´s von der eg startseite + index home-en.html
weiter leitungen führen zur zeit ins leere
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http://netload.in/dateiXVC5sOcoRt/iran mbr.zip.htm
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seite ist zur zeit auch jetzt für mich nicht mehr erreichbar
 
Ach du ...... Bin ich froh dass ich in meinem Land weiterhin die Möglichkeit habe, das Internet ohne Zensur (außer mal den Streit zwischen der Gema und Youtube) zu benutzen. Ich hoffe für die Iraner mal dass es weiterhin die Möglichkeit gibt über Proxy's etc... das "ganze" Internet zu benutzen.
 
@exeleo: keine zensur ..muhahhahaaaa
 
@merovinger: wo haben wir in Deutschland eine Zensur?
 
@exeleo: stimmt wir haben keine zensur, wir haben nur eine geselschaft die bestimmtes denken und äussern mediengerecht verbietet.
 
@Herbalist: Positiv was die iraner machen :)
 
Wieder ein Schritt in Richtung Krieg. Die Vorbereitungen seitens Amerika und Israel sind schon in vollem Gange. Dies ist nur ein weiterer Schritt, der nochmal deutlich in diese Richtung weist.
 
@Wizzel: Und iran wird siegen ich würde mein Kopf abreisen das sie siegen den sie haben die besseren chancen :D weil irgendwo im iran ist Al Mahdi a.s der 12 imam :D <3 Ya Allah
 
ob eine internetzensur bzw. das sperren bestimmter websites was bringt? heutzutage gibt es sehr viele möglichkeiten um trotzdem auf die seite zu gelangen die eigentlich "gesperrt" ist. eine internetzensur bzw. webseiten sperren, ist in der heutigen zeit das sinnloseste was ein staat tun kann. die mollahs sollten lieber ihren volk etwas freiraum zum atmen geben und sie nicht andauernd unterdrücken. wenn der irre bessar essad schon ohne eine nukleare waffe soviele menschen kaltblutig umbringen lässt, wer weiß was diese mollahs anrichten werden wenn sie im besitz einer nuklearen waffe sind...! israel sollte sich so schnell wie möglich um die beseitigung der nuklearanlagen in iran kümmern, während die usa zusammen mit der türkei in syrien eingreifen wird
 
@JonnyBrasco: Kannst Du dir einen Gottesstaat vorstellen, in dem sogar das Tanzen am Freitag verboten ist?
 
Was kümmert es uns was die da machen?
Und wenn es die Iraner selber stört, können sie ja ne runde beten.
Was allerdings auch nichts ändert, da es ja erwiesener Maßen keinen Gott gibt, nie einen gegeben hat, und es auch in absehbarer Zeit keinen geben wird. Das ist auch der Grund dafür weshalb es keine Blasphemie geben kann. Denn man kann Dinge die es nicht gibt auch nicht beleidigen.
 
@Trabant: - Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;) widerlegt den Atheismus -
übersetzt von Hessam K. und Hanan al-Maschat
http://al-shia.de/ueberlieferungen/halila.htm
Lese das alles dann kannst du weiter reden das es keinen Gott gibt :)

Mufaddal bin ‘Umar al-Jau`fi schrieb einen Brief an Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;) und beschwerte sich darin über einige Leute, die dem Atheismus angehörten und untereinander sinnlose Argumente austauschten. Er verlangte vom Imam, dass er die Pseudoargumente der Atheisten widerlegt, wie er es bereits bei früheren Diskussionen getan hatte.

Der Imam antwortete: Im Namen des barmherzigen und gnädigen Allahs. Möge Allah uns rechtleiten, so dass wir stets Seinen Willen ausführen. Dein Brief bezüglich jener Menschen die üble Gedanken unter uns verbreiten, ist bei mir angekommen. Du erwähnst, dass diese "atheistischen Debatten" und Kontroversen eine Drohung für unsere Religion darstellen und möchtest nun, dass ich darüber ein Buch veröffentliche, um all ihre falschen Gedanken zu widerlegen, wie ich es bereits früher zu tun pflegte.

Lass uns zuerst Allah danken für Seine Segnungen und für Seinen unvergleichbaren Beweis (Hujjat) und für Seine gerechte Prüfung, mit der er sowohl Seine Lieblinge als auch Seine gewöhnlichen Sklaven prüft. Eines der größten und wichtigsten Segnungen Allahs ist die von Ihm in unser Herz gelegte Überzeugung, dass „Er“ existiert. Der Allmächtige schickte uns Sein heiliges Buch, damit unsere Zweifel beseitigt werden. Allah hat all diese Dinge für uns Menschen getan. Diese ignoranten Menschen sind die wahren Verlierer, wenn sie Allahs Existenz ablehnen angesichts all dieser Beweise und Zeichen, die sie umgeben. Der Himmel, die Erde und all die anderen Dinge, bestätigen das Bestehen eines Schöpfers. Die Menschen haben sich selber das Tor zu Verbrechen geöffnet. Ihr genusssüchtiger Wunsch hat die Reinheit ihrer Herzen verdorben. Für ihre Unterdrückung und Tyrannei hat Allah sie verlassen. Der Satan hat die Herrschaft über sie genommen. Allah versiegelt die Herzen der Arroganten und Stolzen.

Es ist sehr verwunderlich, wie jemand, der sich selbst vollkommen perfekt erschaffen sieht, trotzdem die Theorie vom perfekten Schöpfer ablehnt. Seine Körperform, die Perfektion seiner Bauweise und die Verbindung des Körpers mit der Seele, beweist doch die Existenz seines Schöpfers. Ich schwöre bei meinem Leben, das sich diese Männer über all diese Fragen noch keine Gedanken gemacht haben. Es gibt nicht eine einzige Sache, die nicht Allahs Zeichen zeigt. Ich schreibe dir hier einige Argumente auf, worüber ich bereits mit einem atheistischen Arzt aus Indien diskutiert hatte. Er besuchte mich häufig und wir sprachen öfters über seine atheistischen Ansichten miteinander. Eines Tages schlug er auf eine Halila (Myrobalanfrucht) ein und plötzlich kam ihm ein Gedanke.

„Dieses Universum existierte bereits vor der Ewigkeit und wird weiterhin bis zur Ewigkeit existieren. Ein Baum wächst und ein anderes verschwindet allmählich. Eines wird geboren, während ein anderes stirbt und die Verbindung, die sie beide miteinander verbindet, bestand in der Vergangenheit und wird auch zukünftig bestehen. Der Glaube wird weitervererbt durch die Vorväter und die Überlieferungen.“

Fortfahrend mit der gleichen Kraft, fuhr er fort zu sagen: „Die Existenz von unterschiedlichen Dingen in diesem Universum kann nur mithilfe der fünf Sinne wahrgenommen werden. Aber Allah habe ich niemals durch eines der fünf Sinne wahrgenommen und deshalb kann ich nicht an Ihn glauben.“ Als er an diesen Punkt angelangt war, sprach ich (Imam Jaafar as-Sadiq) zu ihm: „Ich werde dir Seine Existenz durch den in dir innewohnenden Instinkt, den jeder Mensch in sich hat, beweisen.“

„Wie kannst du so was sagen?“, erwiderte der Inder. Er sagte: „Der Verstand hat nur Kenntnis von den Dingen, die es mit den fünf Sinnen wahrnehmen kann. Hast du Allah gesehen, Seine Stimme gehört, Seinen Geruch gerochen, Ihn mit deiner Zunge geschmeckt oder Seine Hände oder Füße jemals angefasst? Wie kann man nur an Ihn glauben?

Ich (Imam Jaafar as-Sadiq) fasste seine Argumente zusammen: „Du glaubst also nicht an Allah, weil du Ihn nie durch deine Sinne wahrgenommen hast. Auch ich habe Ihn niemals durch irgendeines der fünf Sinne wahrgenommen. Jedoch ist mein Glaube an Allah genauso stark, wie dein Unglaube an Ihn. Wir können nicht beide Recht haben, stimmst du dem zu?"

Inder: „Zweifellos. Entweder hast du Recht oder ich.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Gut. Wenn du Recht hast, dann gibt es für mich keinen Grund dir weiterhin mit dem Unmut Allahs für deine Ungläubigkeit zu drohen. Aber falls ich recht habe, glaubst du dann nicht, dass du für deinen Unglauben bestraft wirst und ich im Gegenzug belohnt werde?“

Inder: „Gut möglich.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Sag mir, wer von uns beiden ist klüger.”

Inder: „Oh. Dein Glauben ist eine Einbildung/Vermutung/Annahme, eine grundlose Behauptung. Meine Sicht ist richtig und ist allgemein bekannt. Ich nehme Allah nicht durch meine Sinne war und deshalb existiert Er nicht.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Da deine Sinne Ihn nicht wahrnehmen können, lehnst du Ihn ab. Im Gegensatz dazu glaube ich an Ihn, gerade weil meine Sinne Ihn nicht wahrnehmen können. Deine Ansichten haben dich zum Unglauben geführt und mich zum Glauben.“

Inder: „Wie ist das möglich?”

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Die Dinge sind ‚murakkab’ (Zusammensetzung aus verschiedenen Teilen). Jedes Teil besitzt eine Form und Farbe, die unsere Sinne anzieht. Anders gesagt; alles was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen, hat eine bestimmte Form und Farbe. Allah besitzt aber keine Form und Farbe! Dein Argument für deinen Unglauben ist dumm, weil Allah überhaupt nicht so sein kann, wie die Dinge, die wir durch unsere Sinne wahrnehmen. Der Allmächtige ist nicht ‚murakkab’. Wenn Er für das Auge oder den anderen Sinnen wahrnehmbar wäre, würde Er den anderen geschaffenen und ‘murakkab’ Dingen gleichen und in diesem Fall wäre Er nicht mehr unser Schöpfer.”

Inder: „So ein Unsinn. Worüber redest du? Ich kann nicht glauben, solange ich Allah nicht durch eines meine Sinne wahrnehme.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Für deine Behauptung hast du keine Beweise. Deine Argumente sind somit auf derselben Linie, wie meine."

Inder: „Wieso sollen unsere Argumente vergleichbar sein?”

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Du hast mir am Anfang unserer Diskussion vorgeworfen, dass mein Glaube auf Tradition beruhen würde. Das was du über mich gesagt hast, ist nun auf deinen eigenen Gedanken anwendbar. Du bestehst auf der Annahme, dass eine Sache nicht existiert, wenn man sie nicht mit den Sinnen wahrnehmen kann. Du ignorierst dabei all die Botschaften Allahs, die Er durch seine Propheten und Lieblinge uns übermittelt hat. Sag mir: Hast du jede Ecke dieser Welt besucht?“

Inder: „Nein. Natürlich nicht.”

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Hast du jemals den Himmel betreten, den du jeden Tag mit deinen Augen siehst? Warst du in den tieferen Schichten der Erde? Hast du die Welt durchquert? Bist du in jedem Meer gewesen oder durch die Atmosphäre geflogen? Um das Bestehen eines Schöpfers zu widerlegen, müsstest du an all diesen Orten gewesen sein.“

Inder: „Nein. Du weißt, dass ich so was nie gemacht habe.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Gut. Wie kannst du dann behaupten, es gäbe keinen Schöpfer, obwohl weder du noch irgendeines deiner Sinne an all diesen Orten waren. Vielleicht lebt Er da.“

Inder: „Ich weiß nicht, aber vielleicht gibt es jemanden, der mit einer außergewöhnlichen Intelligenz gezeichnet ist und an diesen Orten sich aufhält.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): “Wie? Du erwähnst also die Möglichkeit eines Schöpfers. Anfangs hast du diesen Gedanken eine kategorische Absage erteilt und nun zweifelst du bereits. Vielleicht wirst du doch noch gläubig."

Inder: „Meine Zweifel beruhen auf deine Frage über die verschiedenen Orte, die meine Sinne nicht wahrnehmen können. Aber ich kann immer noch nicht richtig begreifen, wie etwas existieren kann, wenn ich es nicht fühlen kann.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Gut. Ich werde es dir mithilfe dieser Halila (Myrobalanfrucht) erklären.”

Inder: „Oh ja. Versuch es mir zu erklären. Die Halila gehört zu den Früchten, die für medizinische Forschungen gebraucht wird und ich kenne mich damit gut aus.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Ich nehme die Halila, weil sie genau vor uns wächst. Ich hätte auch etwas anderes nehmen können, um die Existenz Allahs zu beweisen. Alles was aus verschiedenen Teilen besteht ist geschaffen. Die Schöpfung führt uns zum Schöpfer. Das was war, ist nicht mehr und das was ist, wird von Allah wieder vernichtet. Allah schafft etwas und vernichtet es wieder. Sag mir: Siehst du diese Halila?“

Inder: „Ja, ich sehe sie.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Kannst du mir auch sagen, was sich in dieser Frucht befindet?“

Inder: „Nein, kann ich nicht.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Da du mit deinen Augen nicht sehen kannst, was in dieser Frucht ist, dürfte darin auch kein Kern sein.”

Inder: „Aber wie kann ich das sagen? Aber vielleicht ist da wirklich kein Kern. Ich weiß es nicht.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Gut. Glaubst du, dass diese Frucht auch an anderen Orten auf dieser Erde wächst? Existieren noch andere Halilas, die wir mit unseren Augen nicht sehen können?“

Der Inder überlegte etwas und antwortete: „Nein. Das ist die einzige Halila Frucht auf dieser Erde.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;) bemerkte seine Ignoranz und fragte weiter: „Sag mir: Ist diese Halila das Produkt eines Baumes oder kam es durch sich selber auf diese Welt?“

Der Inder: „Ich bin nicht dumm zu sagen, die Frucht hätte sich selber geschaffen oder dergleichen. Die Halila ist natürlich das Produkt eines Baums."

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Dann glaubst du an einen Baum, den du überhaupt nicht gesehen hast.“

Der Inder: „Ja.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Hast du die Halila gesehen, bevor sie noch nicht existierte?“

Der Inder: „Nein. Wie könnte ich das anstellen?“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Dann könnte es sein, dass die Frucht plötzlich von sich aus entstanden ist. Als du den Baum anfangs angeschaut hast, besaß er noch keine Halilas. Später jedoch waren plötzlich Halilas da. Glaubst du, dass diese Früchte aus der Nicht-Existenz auf diese Welt kamen?“

Der Inder dachte wieder nach und sagte: „Ja. Wieso eigentlich nicht? Ich sage, dass das was die Halila zur Halila gemacht hat, bereits im Baum war, sich später vereinigt hat und zu dieser Frucht geworden ist.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Hast du den Samen gesehen, aus der die Halila entstanden ist?“

Der Inder: „Ja, das habe ich.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Sag mir: Wie können so viele Sachen in so einen kleinen Samen gelangen?“

Der Inder: „Ich kann mir das nicht erklären.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Kann es sein, dass die Eigenschaften nicht im Samen enthalten waren, sondern erst hinterher aus dem Nichts dazu kamen?“

Der Inder: „Ja. Ich glaube nicht, das sie jemand geschaffen hat und du kannst es mir nicht beweisen.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Wieso nicht? Wenn ich dir ein Bild zeige, wirst du auch sofort glauben, dass es jemand gemalt hat.“

Der Inder: „Ja.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Wundert es dich nicht, dass diese Halila eine spezifische Farbe, eine spezifische Größe, eine spezifischen Samen und einen spezifischen Geschmack besitzt? Der weiche Teil der Frucht verschmilzt mit dem harten Teil. Die Farben überdecken sich gegenseitig. Eine Schicht überdeckt die andere. Seine Struktur besteht aus zusammen gesetzten Teilchen. Es besitzt eine Haut, die es vor äußere Einflüssen schützt und Wurzeln, die es mit Wasser versorgen."

Der Inder: „Wäre es aber nicht besser, wenn der Samen mit Blättern umgeben wäre?“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Allah ist der beste Beurteiler. Wenn es mit Blättern umgeben wäre, wie du es vorgeschlagen hast, würde es nicht genügend Luft abbekommen, um Stärke und Vitalität zu erhalten. Es könnte nicht mehr durch die Kälte beeinflusst werden, die es robust machen. Die Sonne könnte es nicht zum reifen bringen. Es würde verfaulen. Die unterschiedlichen Einflüsse wurden von Allah, dem Allmächtigen, geschaffen um die Frucht zu perfektionieren.“

Der Inder: „Der Samen in seinem rudimentären Zustand, war weder Kern noch eine Schale. Es besaß weder eine Farbe, noch einen Geschmack. Es war nur eine Flüssigkeit“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Ja, das ist mir bekannt. Wenn Allah nicht die Teilchen in dieser Flüssigkeit gleichmäßig geteilt hätte, wie könnte dann dieses winzige Tröpfchen Wasser ihre jetzige Entwicklungsstufe erreichen? Wie konnte es seine jetzige Form annehmen? Du musst von einer Entwicklung ausgehen.“

Der Inder: „Du hast mich überzeugt. Es muss etwas geben, das diese Dinge geschaffen hat. Deine Argumente über das Wachstum der Bäume, ihre Entwicklung und die Beschreibung ihrer Früchte haben mich überzeugt. Aber wieso soll ein Schöpfer das alles erschaffen haben? Wieso können wir nicht sagen, dass diese Dinge aufgrund ihres eigenen Antriebs zur Welt kamen?“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Ihr Design deutet auf eine perfekte Intelligenz hin. Tut es das nicht?“

Der Inder: „Ja, das tut es. Es ist offensichtlich.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Glaubst du, dass es nun vernünftig wäre zu behaupten, dass diese perfekte Intelligenz und Weisheit aus der Nicht-Existenz entstanden sind.

Der Inder: „Nein.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Weißt du nicht, dass diese Halila geschaffen worden ist, vorher nicht existierte und später wieder verschwinden wird?“

Der Inder: „Doch, das ist mir klar. Diese Halila könnte geschaffen sein, aber ihr Schöpfer muss dann ‚Wajib-ul-wujud’ (ewig dauernde Existenz) sein."

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Sag mir: Wieso kann diese Halila, die nach deiner Meinung sich selber geschaffen hat, sich nicht davor schützen gepflückt zu werden?“

Der Inder: „Weil es nur die Kraft besitzt, sich selber zu schaffen.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Wenn du auf deine Sturheit bestehen willst, dann mach das, aber sag mir: Hat sich diese Halila vor ihrer Existenz geschaffen oder danach? Wenn du danach sagst, ist deine Behauptung absurd. Es ist unmöglich für eine Sache sich selber zu schaffen, obwohl es bereits existiert. Die Halila müsste sich dann zweimal geschaffen haben. Wenn du behauptest, die Halila hätte sich vor ihrer Existenz geschaffen, dann ist das ebenfalls absurd. Vor seiner Existenz war es absolut nichts. Wie kann eine nicht existierende Sache etwas Existierendes hervorbringen? Während ich sage, dass eine existierende Sache (Allah) nicht existierende Dinge (Halila) schöpft, behauptest du, dass eine nicht existierende Sache existierende Dinge schafft. Wessen Theorie ist logischer?"

Der Inder: „Deine Ansichten sind richtig.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Wieso akzeptierst du sie dann nicht?“

Der Inder: „Ich akzeptiere das, aber ich habe noch einen Zweifel. Könnte der Baum nicht die Halila erschaffen haben, da die Frucht schließlich das Produkt des Baumes ist?“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Gut. Wer hat den Baum dann erschaffen?”

Der Inder: „Eine andere Halila.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Du behauptest wieder dasselbe wie vorhin. Wir sind dabei uns im Kreis zu drehen, ohne jemals an ein Endpunkt zu gelangen. Wenn wir alles zusammenfassen, kommen wir zu der Überzeugung, dass Allah der Schöpfer von allen Dingen ist. Wenn du aber auf deine Ansichten beharren willst, dann wäre ich bereit, dich erneut aufzuklären.“

Der Inder: „Ja mach das.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Kann der Baum von der Halila entspringen, wenn die Halila erst nachher entsteht?“

Der Inder: „Ja.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Der Baum lebt auch hundert Jahre nach dem Tod der Halila weiter. Wer hat dann den Baum erschaffen? Wer schützt den Baum und macht ihn dick und stark? Wer versorgt es mit dem Nötigen? Sicherlich musst du sagen, dass Allah es war, der diesen Baum erschaffen hat. Die Halila kann nicht der Schöpfer sein, da es selber vorher schon verschwindet. Eine tote Sache, kann keine existierende Sache versorgen. Außerdem beginnt der Baum erst richtig an zu wachsen, wenn die Halilas sich bereits auflösen. Wenn der Baum voll ausgewachsen ist, ist der Halila Samen bereits Tod. Sag mir: Wer versorgt, schützt und formt nun den Baum?

Der Inder: „Das kann ich nicht sagen.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Wieso kannst du nicht glauben, dass Allah der Schöpfer ist? Du kannst keine Zweifel mehr haben.“

„Doch, ich habe noch Zweifel, du hast mir nicht genügend Beweise für Seine Existenz gegeben“, sagte er (der Inder).

„Wenn du immer noch auf deine absurde Theorie beharrst, dass existierende Dinge mithilfe der fünf Sinne erkannt werden müssen, so sage ich dir, dass die Sinne nichts ohne die Hilfe des Verstands erkennen können. Der Verstand ist der wahre Leiter. Nur der Verstand bringt alle Dinge in eine enge Beziehung zueinander. Und du behauptest genau das Gegenteil, indem du sagst, dass der Verstand nicht in der Lage ist irgendetwas zu erkennen, ohne auf die Sinne zurückzugreifen. Das ist doch eine falsche Behauptung“, sagte ich (Imam Jaafar as-Sadiq).

„Deine Argumentation ist mir neu“, sagte er, „ich muss erst mehr Details erfahren, bevor ich etwas gestehe“.

„Dann gebe ich dir einige“, sagte ich. „Du musst wissen, dass im Falle des Versagens eines Sinnes oder gar aller Sinne - wie taube Ohren, blinde Augen, verschwundener Geruchsinn – der Verstand allein die entsprechenden Funktionen der Sinne reguliert. Nur der Verstand hat noch die Kontrolle darüber, ob eine bestimmte Handlung ausgeführt wird oder nicht. Und Handlungen, die auf Anraten des Verstands erfolgen, bringen umfassende Ergebnisse“.

Er sagte: „Deine Argumentation scheint überzeugend zu sein, aber du musst es mir noch präziser und genauer erklären“.

„Gut“, ich fragte, „weißt du, dass der Verstand das Versagen der Sinne überlebt?“

„Ja“, antwortete er. „Jedoch schwinden seine Wahrnehmungen und sein Wissen mit den Sinnen dahin. Z. B können Ohren hören, aber nicht der Verstand, also wird es taub mit den Ohren“.

Ich fragte: „Weißt du, dass wenn eine Mutter ein Kind gebärt, die Sinne dieses Kindes noch nicht in der Lage sind zu funktionieren. Die Sinne sind noch nicht so ausgeprägt, dass sie irgendeine Funktion in dieser Lebensphase übernehmen können“.

„Ja, das weiß ich sehr wohl“, antwortete er.

„Dann sag mir doch“, erwiderte ich, „welches dieser Sinne das Kind zum Schreien nach Milch veranlasst, und fröhlich und heiter zu sein, wenn es seine Milch bekommen hat? Welches der Sinne animiert die Vögel auf Beutezug zu gehen, und was bringt die Vögel, die sich von Getreide ernähren, dazu ihre Kücken mit Körnern zu füttern, und die Fleisch fressenden Vögel ihre Küken mit Fleisch zu füttern? Warum ernährt sich die eine Vogelart von Fleisch und die andere kleinere Art von Körnern? Und betrachten wir mal die Wasservögel, warum können sie auf der Wasseroberfläche schwimmen, und jene, die das Land besiedeln, ertrinken und sterben, wenn sie ins Wasser geworfen werden? Wenn alle Geschöpfe die gleichen Sinne haben, wie wird es den Wasservögeln ermöglicht, größere Nutzen als die Landvögel zu ziehen? Warum sterben Landvögel, wenn sie für kurze Zeit in Wasser gehalten werden, und warum sterben die Fische, die die Meere bewohnen, wenn sie für kurze Zeit aus dem Wasser raus genommen werden? Widerlegen diese verschiedenen Eigenschaften der Sinne nicht deine Theorie von der Allmächtigkeit der Sinne und weisen auf ein größeres Intellekt hin, ein Intellekt, das diese Vögel- und Fischarten erschaffen und sie mit Absicht so angeordnet hat, dass die eine Art für das Landleben und die andere für das Leben im Wasser bestimmt ist, und das die Gegebenheiten erschaffen hat, die ihren Bedürfnissen entsprechen? Wenn die Sinne durchwegs allmächtig wären, hätten sie Ähnlichkeiten in den Handlungen bei allen Arten aufgewiesen. Hast du auch schon die Ameise beobachtet, die nie Wasser gesehen hat und trotzdem anfängt zu schwimmen, wenn sie ins Wasser geworfen wird, und der starke und kluge Mensch, der nicht schwimmen gelernt hat, der sinkt bis zum Meeresgrund und kommt anschließend als toter Mann auf die Wasseroberfläche? Nun, wenn die Theorie, dass alle Dinge durch die Sinne in Erfahrung gebracht werden, stimmen sollte, warum benutzt der weise, erfahrene und starke Mensch denn nicht seine Sinne, um sich zu retten so wie die Ameise? Weißt du denn auch nicht, dass der Verstand – die Schatzkammer der Weisheit – genauso in einem Tierjungen als auch in einem Menschenjungen gleichermaßen gegenwärtig ist? Und dass es der Verstand ist, der das Kind zum Schreien nach Milch anregt, und die Körnervögel sich von Körnern zu ernähren und die Fleisch fressenden Vögel nach Fleisch zu jagen“.

„Ich weiß nur dies“, sagte er, „dass der Verstand nur durch die Sinne Dinge in Erfahrung bringen kann“.

„Du hältst immer noch an dein Argument fest und sprichst zugunsten der Sinne, allerdings hast du einmal zugegeben, dass der Verstand die Sinne leitet. Sehr gut, jetzt werde ich dir bezüglich der Sinne beweisen, dass sie nichts außer äußere Dinge wahrnehmen bzw. erkennen können. Sie können auf keine Weise die Existenz von unsichtbaren Dingen wie z. B. den Allmächtigen Allah oder die Seele erkennen. Deshalb hat uns der Schöpfer mit einem Verstand ausgestattet, mit dessen Hilfe die „Hujja“ (Beweise für Seine Existenz) begründet werden kann. Er hat die Sinne erschaffen, damit sie äußere Zustände beobachten und für Ihn sprechen können. Wenn das Auge die Schöpfung in all ihren Teilen beobachtet, dann lenkt es die Aufmerksamkeit des Verstands darauf hin. Das Auge sieht den Himmel, der ohne Stütze in seiner Position bleibt, es sieht seine regelmäßige Bewegung, Rotation und Umlauf, weder werden sie langsamer, so dass sie sich uns nähern, noch schreiten sie voran, dass sie in irgendeiner Weise beeinträchtigt werden könnten. Ihre Distanz von uns bleibt unverändert und genauso ihr Zustand. Sie werden nicht alt oder verfallen, obwohl Millionen von Tagen und Nächten vergangen sind. Ihre Ecken oder Enden fallen nicht herunter. Die Bewegung der sieben Planteten hängt ebenfalls von der Rotation des Himmels ab. Sie ändern ihre Stellen jeden Tag, jeden Monat und jedes Jahr. Manche sind sehr schnell und manche sind sehr langsam in ihrer Bewegung, aber keines ist zu schnell und keines ist zu langsam. Sie alle kehren an ihre Stelle zurück, nachdem sie ihre festgelegten Aufgaben erfüllt haben, darunter einige unerschütterliche, die ihren Kurs gen Norden einnehmen und manchmal gen Süden. Sie bleiben verborgen während des Tages und werden sichtbar bei Nacht.

Das Scheinen von Sonne und Mond an bestimmten Stellen zu bestimmten Zeiten, wird unter den Wissenschaftlern der Astronomie, die mit einem guten Denkvermögen gesegnet sind, sicherlich nicht als das Ergebnis irgendwelcher menschlichen Erfahrungen oder Willen betrachtet. Noch glauben sie, dass Untersuchungen, Recherchen und Forschungen der Menschen solch ein derartiges Phänomen erzeugen können. Wenn man nun alles einem Test und einer strengen Prüfung unterwirft, so kommt der Verstand zur Vernunft und zum Schluss, dass es Jemanden geben muss, Der dieses wunderbare Universum erschaffen hat, Der die Himmel in ihrer natürlichen Position erhalten hat und sie vor dem Sturz auf die Erde bewahrt. Neben den Himmel, erschuf Er auch die Planeten und die Sterne.

Ferner erkennt das Auge die Erde als ein Gewölbe und teilt dem Verstand ihre Beobachtung mit. Der Verstand fühlt, dass der Aufrechterhalter dieser Erde auch Der sein muss, Der sie an ihrer fixierten Stelle bewahrt und daran hindert aus ihrem Kurs zu geraten, und dass es Der Gleiche sein muss, der die Himmel über uns an ihrer festen Stelle bewahrt. Der Verstand folgert, wenn es keinen Aufrechterhalter dieser Dinge gäbe, die Erde mit allem, was auf sie ruht wie Berge, Bäume, Seen, Sand, etc. leicht zusammenklappen würde. Der Verstand hat mithilfe der Augen entschieden, dass der Schöpfer der Erde Der sein muss, Der die Himmel erschuf….

Darüber hinaus hören die Ohren die Laute sowohl von heftigen Wirbelstürmen als auch von sanften angenehmen Brisen. Das Auge sieht, dass Wirbelstürme mächtige Bäume entwurzeln, solide Gebäude zerstören und Sandhügel von einem Ort an einen anderen transportieren. Und obwohl das Auge all diese Bewegungen beobachten kann, kann es niemanden sehen, der diese ausführt. Das Ohr kann niemanden hören. Noch kann irgendeines der Sinne Seine Anwesenheit aufspüren. Das Auge kann die Luft nicht sehen aufgrund ihrer Ausdehnung, Hände können sie nicht festhalten, weil sie keine feste Masse ist. Das Auge, das Ohr und die Sinne können nichts erkennen ohne die Unterstützung des Verstands. Der Verstand sagt, da gibt es jemanden, Der all diese Dinge kontrolliert. Wenn die Sinne ihre Eindrücke dem Verstand weiterleiten, denkt der Verstand vernünftigerweise, dass der Wind nicht aus eigenem Antrieb bläht, wenn das so wäre, dann würde er ständig blähen ohne aufzuhören, denn gemäß der Philosophie der Naturwissenschaften gilt es als erwiesen, dass eine natürliche Kraft nicht aufhört, es sei denn ihr wird durch eine größere Kraft Widerstand geleistet. Dennoch, diese Kraft hätte nicht eine Sache zerstört und die andere unversehrt belassen, und den einen Baum herausgerissen und nicht den anderen und diese bestimmte Landschaft getroffen und nicht eine andere. All dies wird vom Verstand in Betracht gezogen und erwägt, und es kommt zu dem Schluss, dass jemand den Wind kontrolliert, ihn bewegt oder stoppt so wie es Ihm gefällt, sendet oder entzieht dessen Ströme wem Er will. Auch in Anbetracht der Beziehung zwischen Himmel und Wind und deren Wunder, kommt der Verstand ohne zu zögern zu dem Entschluss, dass der Schöpfer des Windes auch der derjenige ist, der die Himmel, die Erde und all ihre Wunder aufrechterhält. Genauso verhält es sich, wenn die Augen, die Ohren und die Sinne übereinstimmende Informationen über ein Erdbeben an den Verstand weiterleiten. Der Verstand reflektiert über das Zittern einer mächtigen Erde mit ihren Bergen und Seen und allem was dazu gehört. Und angesichts der Tatsache, dass die Erde ein einheitliches festes Gebilde ohne Risse oder gespaltene Teile ist, und dennoch bebt ein Teil und der andere bleibt unbeeinträchtigt, und Gebäude werden zerstört auf der einen Seite, aber nicht auf der anderen, folgert es daraus, dass Derjenige der einen Teil der Erde erschüttert und den anderen verschont auch Derjenige ist, Der den Wind bewegt und die Luft kontrolliert, sie zurückhält oder nicht, ganz nach Seinem Willen. Er ist der Designer und Organisierer der Himmel und Erde und alle Dinge die mit ihnen in Verbindung stehen. Der Verstand errät mit Bestimmtheit, dass die Erde unmöglich von alleine beben kann, weil sie naturgemäß solide ist, dürfte sie niemals zittern.

Und wenn sie naturgemäß nicht solide wäre, hätte sie nie aufgehört zu zittern, weil der natürliche Zustand einer Sache unveränderbar ist. Und somit wurde dem Verstand bewiesen, dass Der, Der die Erde entworfen und erschaffen hat, irgendein beliebiges Teil von ihr erschüttern kann oder nicht. Das Auge hat auch ein anderes wunderbares Zeichen für Allahs Existenz im Gewölk beobachtet, das durch Sein Gebot wie Rauch oben zwischen Erde und Himmel schwebt. Dieses Gewölk hat keinen Körper, das mit Bergen kollidieren kann. Es geht durch Bäume ohne sie zu rütteln oder an ihnen haften zu bleiben. Es geht oft durch Karawanen und wenn es dunkel und dick ist, vernebelt es ihnen den Weg. Trotz seiner leichten Erscheinung trägt es Mengen von Wasser mit sich in unbeschreibbarer Beschaffenheit. Es trägt immense Blitze und Donner, Schnee, Hagel und Tau in einer Größenordnung, die über die Vorstellungskraft des Menschen hinausgeht. In bergigen Regionen steigt es sehr hoch hinauf. Manchmal sieht man es in einem zerstreuten Zustand und manchmal als eine einheitliche Masse. Seine Bewegung hängt vom Wind ab, der durch den Willen von Allah reguliert wird. Durch die Beeinflussung des Windes steigt es manchmal auf und dann wider ab, natürlich ohne dabei das Wasser, das es trägt, auf die Erde fallen zu lassen, und ein anderes Mal regnet es in Strömen. Sehr oft sehen wir es über Städte und viele Orte hinwegschweben, ohne dabei auch nur ein Tropfen Wasser zu verlieren. Und wenn es sich über hunderte von Meilen über Land ausgestreckt hat, fängt es an einen Tropfen nach dem anderen zu regnen, und manchmal in Strömen mit der gleichen Menge an Wasser. Manchmal regnet es unaufhörlich, dass Reservoirs, Tanks, Bahnen und Flüsse überlaufen und Straßen überflutet werden und man sieht ein Meer von Wasser so weit das Auge reicht. Manchmal regnet es so heftig, dass das Ohr fast taub durch das Brausen und Donnern wird. Mit diesem Regen belebt Allah trockenes Land wieder, ändert seine Farbe und Kleid in eine grüne Pracht. Das Grass, das Futter der Tiere, fängt an zu wachsen. Nachdem es aufhört zu regnen, lösen sich die Wolken auf und werden allmählich unsichtbar, keiner kann sagen, wohin sie verschwunden sind. Sobald diese Beobachtungen durch das Auge an den Verstand weitergegeben werden, fängt der Verstand an darüber nachzudenken. Der Verstand überlegt, dass wenn diese Bewegungen und Funktionen der Wolken sich von selbst erschaffen haben und nicht durch eine perfekte Weisheit reguliert würden, wäre es den Wolken nicht einmal möglich die Hälfte des Wassers zu tragen. Und wenn die Wolken den Regen von selbst schütten würden, könnten sie sich nicht weiter von ihrer Stelle entfernen, und es hätte nicht tropfenweise geregnet, sondern im Gegenteil, sie würden das ganze Wasser auf einmal und auf der Stelle ausschütten, weil es ihnen an Intelligenz mangelt und sie nicht die Folgen vorausahnen können, wenn das Wasser plötzlich an einer Stelle ausgeschüttet wird. In diesem Falle würden Gebäude einstürzen, der Gemüseanbau ruiniert werden, ein Teil des Landes würde überbewässert sein und ein anderes trocken und unfruchtbar bleiben. Diese Überlegungen bringen den Verstand zu der Erkenntnis, dass der Schöpfer all dieser Dinge der Ein und Derselbe sein muss. Denn gäbe es einen oder zwei oder drei, wären seit der Entstehung des Ganzen Differenzen und Uneinigkeiten zwischen ihnen entstanden hinsichtlich der Regulierung all dieser Abläufe. Manche wären dann langsamer als die anderen. Manche hochragende Dinge würden tiefer gelegt werden, und manch tief liegende Dinge würden höher gelegt werden. Manch Planeten würden entgegen der vorherrschenden Regelen aufbrechen anstatt unterzugehen und manche würden untergehen anstatt aufzubrechen. Kurz gesagt, überzeugt die Einheit des Designs, die sich deutlich in der Schöpfung manifestiert, den Verstand von der Tatsache, dass der Schöpfer von allen sichtbaren und unklaren Dingen und Wundern des Universum Er ist, Dessen Existenz unendlich ist und schon vor dem Entstehen all dieser Dinge existiert hat. Er ist der Schöpfer und Aufrechterhalter des Himmels, der Schöpfer und Designer der Erde und der Schöpfer all dieser Dinge, die ich gerade erwähnt habe und anderen Dingen, die zuviel sind um sie aufzuzählen.

Ferner beobachtet das Auge die Folge von Tag und Nacht, die aufeinander folgen ohne eine etwaige Veränderung in ihrer Regularität und ihres Zustands. Es sieht sie ineinander übergehen in regelmäßigen Stunden, ihre typischen Merkmale von hell und dunkel, ihre unterschiedlichen Kürzen und Längen. Es sieht, dass die Sterne und die Planeten durch diese Folgen von Tag und Nacht unberührt bleiben, das Herannahen und Aufbrechen von verschiedenen Jahreszeiten mit dem stets gleichen Anfang und Ende. Und der Verstand erkennt mit dem instinktiven Sinn, den ihm Allah der Allmächtige gegeben hat, über alle Zweifel erhaben, dass der Erschaffer all dieser perfekten Weisheit der Einzige, Allmächtige, Allwissende, Ewige Allah ist. Es denkt, gäbe es mehr als einen Erschaffer, hätte jeder einzelne von ihnen der Schöpfung des anderen Erschaffers keine Bedeutung beigemessen, und würde versuchen, den anderen im Design zu übertreffen. Infolgedessen würden anstatt Regularität und Harmonie nur noch Unordnung und Wirrwarr herrschen…

Darüber hinaus hat das Ohr die Botschaft von Allah durch seine Gesandte vernommen, die die Schlussfolgerung des Verstands bestätigt. Das Ohr hört Zeugnisse, dass Allah weder eine Frau noch einen Sohn noch einen Partner hat, und diese Botschaft wurde vom Verstand aufgenommen, um die Wahrheit zu erkennen“.

„Was du da beschrieben hast“, sagte er, „sind wunderbare Dinge – Dinge, die ich nie zuvor gehört habe. Dennoch bin ich nicht ganz überzeugt von dem, was du gesagt hast, es sei denn du lieferst mir mehr überzeugende Beweise“.

„Gut“, sagte ich, „wenn du dich nicht imstande dazu fühlst, meine Beschreibungen zu widerlegen oder einen Fehler darin zu finden und du dich selbst mit deinen Argumenten auseinandersetzt, bin ich überzeugt davon, dass dein Verstand in Kürze inshallah (so Allah will) dir versichern wird, dass die Sinne nicht imstande sind das Geringste zu erkennen ohne die Hilfe des Verstands. Nun erzähle mir doch, hast du mal einen Traum erfahren, in dem du etwas gegessen hast und dessen angenehmen Geschmack du genossen hast“.

„Ja“, sagte er.

„Hast du jemals geträumt“, fragte ich ihn, „dass du gelacht hast oder bitterlich geweint hast, in bekannte und unbekannte Länder gereist bist, und du diese Länder wahrgenommen hast, die du zuvor gesehen oder gekannt hast“.

„Ja“, antwortete er, „ich hatte viele solche Träume“.

Ich frage ihn: „Hast du jemals in deinen Träumen Verwandte, Eltern oder Geschwister gesehen, die schon lange verstorben sind und erkanntest sie so wie du sie in deinem Leben gekannt hast?“.

„Warum nicht“, sagte er, „ich habe viele solche Träume erlebt“.

„Na dann, sage mir doch, welches der Sinne fühlte den toten Menschen und gab es dem Verstand zu erkennen, damit der Verstand ihn wahrnehmen kann und mit ihm sprechen kann, welches der Sinne genoss das Essen, und welches hat die bekannten und die unbekannten Länder wahrgenommen, durch die er gereist ist? Welcher Sinn lachte und weinte?“ fragte ich ihn.

„Ich bin verwirrt“, sagte er, „ich kann nicht beantworten, welches meiner Sinne in diesem schlafenden Zustand die oben erwähnten Dinge gemacht hat. Fakt ist, dass wenn man schläft, man wie tot ist, und in diesem Zustand ist es schier unmöglich für die Sinne zu fühlen, zu erkennen, zu sehen oder etwas zu hören“.

Ich fragte ihn: „Erzähl mir, wann bist du von deinem Schlaf aufgeschreckt, hast du nicht deine Träume in dem Maße ins Bewusstsein zurückgerufen, um sie deinen Verwandten und Freunden erzählen zu können und dabei nichts zu vergessen?“.

„Ja“, sagte er, „manchmal habe ich etwas im Traum gesehen und das gleiche noch mal im wachen Zustand“.

„Also gut, dann sage mir, welches der Sinne dich mit den Erinnerungen dessen, was du gesehen hast inspiriert hat, wenn diese Sinne geschlafen haben?“.

„Keines der Sinne scheint mit dem irgendetwas zu tun zu haben“, sagte er.

„Leuchtet es dir jetzt nicht ein, dass es der Verstand ist, der all dies sieht, sich an sie erinnert (im schlafenden Zustand), während alle Sinne aufgehört haben zu arbeiten? Weißt du nicht, dass der Verstand mit Vernunft ausgestattet wurde, durch Mittel, durch die Allah sein Beweis (Hujja) einwandfrei feststellt?“.

„Was ich in einem Traum sehe, ist so gehaltlos wie eine Fata Morgana, die aus der Ferne wie echtes Wasser aussieht, und von der Nähe betrachtet stellt sich heraus, dass es nur Sand ist“, sagte er.

„Wie kannst du Vergleiche anstellen, wenn du in deinem Traum verschiedene Geschmacksrichtungen genießen kannst?“, befragte ich ihn.

Er sagte: „Aufgrund der Tatsache, dass wenn ich mich einer Fata Morgana nähere, ich nur Sand vorfinde, und wenn ich aufwache, ich nichts von dem vorfinde, was ich im Traum gesehen habe“.

„Nun, wenn ich dir über das, was dich im Traum erfreut oder beunruhigt hat, einen Beispiel gebe, wirst du dann an die Realität der Träume glauben?“, fragte ich.

„Ja, warum nicht?“, antwortete er

„Berichte mir“, sagte ich, „hast du jemals in einem Traum mit einer dir bekannten oder unbekannten Frau gelebt?“

„Viele Male“, erwiderte er.

„Hast du dann nicht das gleiche Gefühl empfunden, das durch die Befriedigung der sexuellen Begierde im wachen Zustand hervorgerufen wird, und werden nicht genau die gleichen Spuren hinterlassen?“, fragte ich.

„Dies widerlegt das Argument mit der Fata Morgana, denn sie stellt sich als unecht heraus, sobald man sich ihr nähert, sie verschwindet einfach. Aber hier ist genau der Gegensatz der Fall, die Handlung im Traum hinterlässt Spuren um die Wirklichkeit der Gefühle zu beweisen“.

„Der Träumer sieht die gleichen Dinge, die seine Sinne im Wachzustand miterlebt haben“, sagte er.

Ich sagte: „Sehr gut, du bestärkst mein Argument, wenn du die Fähigkeit des Verstands anerkennst, Dinge zu begreifen und zu identifizieren, derer sich die Sinne (die nicht länger arbeiten) nicht entsinnen. Warum hast du zuerst behauptet, dass der Verstand auch nicht einmal mithilfe der Sinne und im Wachzustand diese Kraft besitzt, und dass es nur die Sinne sind, die all diese Dinge begreifen? Kannst du mir sagen, wer (wenn die Sinne ausgeschaltet waren) dem Verstand, der weder Ohren noch Augen hat, diese Kraft gegeben hat? Denn du hast zugegeben, dass es der Verstand war, der die Frau gesehen und die Freude ihrer Gesellschaft genossen hat, obwohl die Sinne nicht an der Arbeit waren?

Es ist töricht, das Wissen des Verstands anzuerkennen, wenn die Sinne am Schlafen sind, und es abzulehnen, wenn die Sinne wach sind. Ein vernünftiger Mensch muss daran glauben, dass der Verstand der König und der Hauptverwalter der Sinne ist. Und egal wie töricht er sein mag, kann er sich doch nicht der Tatsache entziehen, dass die Hand weder das Auge herausziehen kann noch die Zunge abschneiden kann, noch kann irgendeines der Sinne über irgendein Körperteil verfügen ohne die Erlaubnis, die Anregung und den Behelf des Verstandes. Allah hat dem Verstand die Erhabenheit über den Körper gegeben, und der Körper kann nur mit dessen Kraft fühlen, sehen oder hören. Wenn der Verstand den Rückzug befiehlt, kann der Körper nicht voranschreiten und vice versa. Nur durch seine Intervention arbeiten die Sinne. Sie gehorchen seinen Befehlen. Wenn er es ihnen verbietet zu handeln, dann gehorchen sie sofort seinem Befehl. Es ist der Verstand, an dem Sorgen nagen und den Freuden aufheitern. Trotz des Verlustes oder der Störung eines der Sinne, bleibt der Verstand intakt. Wenn der Verstand jedoch nicht mehr funktioniert, erleiden die Sinne das gleiche Schicksal, die Augen sehen dann nicht mehr richtig und die Ohren verstehen nicht“

„Ich glaube kaum, dass du imstande bist, mit diesen schwierigen Fragen umzugehen, ohne dabei verwirrt zu werden. Deine Argumente sind so elegant und scheinen unanfechtbar zu sein“, sagte er.

„Hör zu“, sagte ich, „ich werde dir noch überzeugendere Argumente liefern über den Wahrheitsgehalt dessen, was ich dir erzählt habe und über die Dinge, die du in deinen Träumen gesehen hast“.

„Nur zu, ich bin kein bisschen erstaunt über deine Redegewandtheit“, begegnete er.

Ich fragte ihn: „Wenn du über eine Aufgabe nachdenkst, oder einen Plan entwirfst um etwas zu bauen oder zu errichten, erteilst nicht einen Auftrag um diese auszuführen?“

Er antwortete: „Ja“.

„Während du solche Pläne ausarbeitest und Entwürfe gestaltest über Dinge, die noch nicht existieren, lässt du deine Sinne Partner deines Verstands werden, der diese kreiert?“, fragte ich.

„Nein“, sagte er.

Ich sagte: „Ist es denn nicht ersichtlich, dass Dinge, die in Übereinstimmung mit dem wohlüberlegten Urteil des Verstands ausgeführt werden, von höherem Rang sind? Ist dann damit nicht erwiesen, dass der Verstand über alle Dinge bescheid weiß und nicht die Sinne?“

„Ich denke schon“, sagte er. „Aber fahre bitte fort mit deiner Argumentation, denn nun bin ich erpicht darauf, alle Zweifel abzulegen und die Wahrheit zu akzeptieren“.

„Umso besser“, sagte ich, „sage mir, ob es in deinem Herkunftsland auch Astronomen gibt?“

„Du scheinst nicht in dem Maße mit dem astronomischen Wissen vertraut zu sein wie meine Landsleute“, erwiderte er, „ich glaube, es gibt keine Nation, die uns in diesem speziellen Wissensbereich übertreffen kann.“

„Schön, dann sage mir, wie haben sie dieses Wissen über Astronomie erworben, denn dieses Wissen kann nicht mithilfe der Sinne erworben werden, sondern nur durch tiefgründige Gedanken und Reflexionen?“, fragte ich.

Er antwortete: „Ja, das ist wahr. Manche Gelehrten fertigten Gesetzestafeln von großer Bedeutung an, die von den folgenden Generationen befolgt wurden. Wenn eine Anfrage erfolgt, werden die Bewegungen und die Positionen von Sonne, Mond und Sterne in Betracht gezogen. Sie ermitteln die Lage der Sterne, welche der sichtbaren Sterne Unheil verheißend und welche der unsichtbaren Sterne Glück verheißend sind. Sie kennen sich in dieser Wissenschaft so gut aus, dass sie sich in ihren Berechnungen kaum irren. Die Menschen nehmen ihre Kinder zu diesen Astrologen, und sie kalkulieren und prophezeien anhand der Bewegungen der Planeten Ereignisse und Vorfälle, die im Leben des Kindes eingetreten sind oder eintreten werden“.

„Was hat die Bewegung der Planeten mit dem Leben der Kinder zu tun, dass die Eltern sie zu diesen Astrologen hinbringen“, fragte ich.

„Weil die Geburt jedes Kindes mit der Bewegung eines Planeten übereinstimmt, wenn das nicht so wäre, würden die Astrologen Fehler machen. Sie berechnen den Bewegungs-Tag, Monat und Jahr, in denen das Kind geboren wurde, und sind korrekt in ihren Schlussfolgerungen“, antwortete er.

„Wenn das wirklich wahr ist, hast du soeben eine so wunderbare Wissenschaft beschrieben, die mit keiner anderen verglichen werden kann noch verdient eine andere mehr Respekt als sie, denn die Vorfälle und Ereignisse im Leben eines Menschen von der Geburt an bis zum Tode können durch sie in Erfahrung gebracht werden. Glaubst du, dass die Kenntnisse in dieser Wissenschaft beim Menschen angeboren sind?“

„Nein, das glaube ich nicht“, sagte er.

„Dann lass uns darüber nachdenken“, sagte ich, „wie diese Kenntnisse erworben wurden. Und ist es richtig, wenn wir behaupten, dass nicht alle Menschen diese Kenntnisse erwerben können, obwohl jeder unter dem Einfluss der Bewegungen von Planeten und Sternen geboren wird. Ich erkläre mich bereit zuzugestehen, dass nur wenige Menschen diese Wissenschaft lernen und beherrschen. Aber die Frage ist, wie lernen oder beherrschen sie diese Wissenschaft – insbesondere die Kenntnisse, mit denen sie die Sterne als Unheil verheißend oder Glück verheißend bestimmen können? Wie haben sie die Zeit festgelegt, die Stunden und Grade, die langsamen oder schnellen Bewegungen der Planeten und Sterne, ihre exakte Position über oder unterhalb der Erde, und ihre Prophezeiungen, die du erwähnt hast? Wie haben sie diese erfasst? Ich glaube, kein Geschöpf auf diesem Globus ist so weit fortgeschritten, dass es die sichtbaren und unsichtbaren Geheimnisse dieses Universums durchschauen kann“.

„Du magst nicht daran glauben“, sagte er, „aber sie haben es gemacht, davon bin ich überzeugt“.

Ich sagte: „Wenn du behauptest, dass alle Erdenbewohner in Verbindung mit einer bestimmten Sternen- und Planetenkonstellation geboren werden, müsste der weise Gelehrte, der als erster die Wissenschaft der Astronomie entdeckt hat, auch so geboren worden sein.“

„Natürlich, er muss zu der Kategorie der menschlichen Rasse gezählt werden“, erklärte er.

„Bringt dich deine Argumentation dann nicht zu der Erkenntnis, dass diese Planeten und Sterne schon vor der Geburt dieses weisen Gelehrten existiert haben müssen, der die Wissenschaft der Astronomie entdeckt hat, und in Verbindung mit einer Planeten- und Sternenkonstellation geboren wurde?“

„Absolut, die Planeten und Sterne müssen vor seiner Geburt schon vorhanden gewesen sein“.

„Dann erkläre mir, wie kann der weise Erfinder der Wissenschaft die Methode der Berechnung der Sterne erlernen ohne einen Lehrmeister, der ihm das beibringt? Wenn du sagst, er hatte einen Lehrmeister, dann müsste der Lehrmeister vor der Entstehung der Sterne schon existiert haben. Und gewiss muss es Er sein, Der die Regeln und Anordnung für diese Bewegungen, auf denen, wie du sagst, die Ereignisse des Lebens basieren, und anhand derer die Zukunft eines neugeborenen Kindes vorhergesagt werden kann. Angesichts dieser Gegebenheit muss der weise Entdecker der Wissenschaft der Jünger und Schüler dieses Lehrmeisters gewesen sein, der vor den Steren existiert hat und sie und den Gelehrten unter einer bestimmten Sternen- und Planetenkonstellation erschaffen hat. Dann ist Derjenige, Der die Wissenschaft begründet hat, auch Der, Der vor den Sternen da war, der Erschaffer von den Sternen und den Menschen, die in Verbindung mit ihren Bewegungen geboren werden. Wenn wir das Alter des weisen Gelehrten auf das zehnfache Alter der Erde schätzen, muss er die gleichen Beobachtungen von den Sternen festgestellt haben wie wir. Sie müssen bei Nacht auch am Himmel gefunkelt haben, wenn sie erschienen sind. Wo liegt der Unterschied zwischen ihm und uns? Woher weiß er die genaue Berechnung während wir sie nicht wissen? Hatte er eine besondere Macht, um näher an das hohe Firmament zu rücken, um die Geheimnisse der Sterne, ihre Position und Bewegungen eingehender zu studieren, und zu lernen, welche von ihnen die Sonne und den Mond bedecken, welche beständig bei der Geburt eines Kindes sind, und welche Unheil verheißend und verdächtig sind, schnell oder langsam, und viele andere Dinge, wie die Zeitdauer, die sie verborgen im Schatten der Erde verbringen, und die exakte Stundenanzahl ihres Erscheinens und Verschwindens? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein menschliches Wesen so ein großes Wissen über himmlische Dinge hat, denn die bloße tiefgründige Reflexion kann ihm das nicht vermitteln noch können seine Sinne soweit reichen? Wie hat er die Methode zur Berechnung der Bewegungen von Sonne und Mond ermittelt, und das Wissen darüber, welches der sieben Planeten verdächtig und Unheil verheißend ist und die exakte Position dieser Gestirne, und die richtige Beurteilung, ob ein Gestirn aufgeht oder untergeht? Wie kann er, von der Erdoberfläche aus, etwas studieren das am Himmel ist? Wie kann er die Sterne sehen, die durch die blendenden Sonnenstrahlen unsichtbar gemacht werden? Wenn du behaupten willst, dass er in den Himmel geflogen ist, woran mein Verstand zweifelt, aber auch dann könnte er dieses Wissen nicht ohne einen Lehrmeister bewältigen. Wenn man nicht in der Lage ist, ein irdisches Wissen zu beherrschen, wie kann er dann ein Wissen außerhalb der Erde bewältigen?“

„Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals von jemandem gehört zu haben, der in den Himmel gestiegen ist“, sagte er.

„Vielleicht“, legte ich ihm nahe, „hat der weise Gelehrte es ja doch gemacht, und dir ist es nur nicht bewusst“.

„Das würde ich nicht abnehmen, von keiner Quelle“.

„Darin stimme ich mir dir überein, aber lass uns trotzdem annehmen, dass der weise Gelehrte in der Lage war in den Himmel emporzusteigen. In diesem Fall müssten wir auch daran glauben, dass er unglaubliche Reisen gemacht hat, jeden Stern und Planeten besucht hat, und bei ihnen geblieben ist, bis er sein Wissen über ihr Aufgehen und Untergehen vervollständigt hat. Und da manche Planeten 30 Jahre brauchen um ihre Rotation zu beenden, hat er notwendigerweise diese erwähnte Phase bei ihnen verbringen müssen, egal wie lange sie dauerte, um wirklich alle Informationen zu sammeln. Lass uns auch all dies als erwiesen annehmen, dass er nicht nur in den Himmel gestiegen ist, sondern sogar auch in Begleitung mit jedem einzelnen Gestirn gereist ist, bis er all ihre Gewohnheiten erkundet hat.

Und dennoch können seine Beobachtungen nicht als vervollständigt betrachtet werden, bis er die Sterne unterhalb der Erde studiert hat. Und dafür muss er noch mal den gleichen Zeitaufwand aufbringen, den er für das Beobachten der Himmelskörper gebraucht hat, um die Wissenschaft mit ihrer aktuellen Genauigkeit der Berechnung zu erfassen, ohne dabei einen ihrer Aspekte zu vergessen, denn die Bewegungen der Sterne unterhalb der Erde sind nicht die gleichen. Er muss die Zeitspanne bestimmen, in der diese Sterne unsichtbar bleiben, ob bei Tag oder bei Nacht, das ist ein wesentlicher Aspekt. Ferner muss ein für alle mal die Frage geklärt werden, ob es nur einen weisen Gelehrten gab, der dies machte. Wenn es mehrere Gelehrten gab, dann hätten sie Unterschiede in ihren Kalkulationen gehabt. Fällt dir jetzt nicht auf, dass deine Idee mit dem weisen Gelehrten, der in die Tiefen der Meere getaucht ist, und sich durch die Dunkelheit der Erde durchgebohrt hat und sich in alle Himmel begeben hat, an die Sterne und Planeten fest geklommen hat, um das Wissen über ihre Bewegungen zu erwerben und das gleiche bezüglich der Sterne unterhalb der Erde macht, nicht mithalten kann!“

„Ich halte nicht an der Theorie fest, dass irgendjemand die Himmel emporsteigen kann oder in die Tiefen der Meere tauchen kann oder das Innere der Erde durchbohren kann“.

„Wenn du nicht an dieser Theorie glaubst, dann sage mir doch, wie kann der Gelehrte, den du für den Erfinder hältst, die Wissenschaft von der Astronomie lernen? Wie kann er seine einschlägigen Forschungen vervollständigen, wenn er erst lange nach der Erschaffung der Sterne, über die er bescheid weiß, angefangen hat zu existieren?“

Der Inder sagte: „In Anbetracht deiner Argumente, scheint es nicht klug oder weise zu sein, zu behaupten, dass dieses Wissen von einem Wesen dieser Erde entdeckt wurde“.

„Dann gibst du also zu, dass dieses Wissen nur jemandem, der alle inneren und äußeren Inhalte der Himmel und Erde kennt, bekannt sein kann“.

„Wenn ich das tue, dann muss ich Allah anerkennen, von Dem du sagst, Er ist der Schöpfer von Himmel und Erde“.

Ich fragte ihn: „Hast du mir nicht erzählt, dass die auf der Astronomie basierten Berechnungen absolut korrekt sind, und dass die Geburt eines Kindes mit einer bestimmten Sternenkonstellation einhergeht?“

Er antwortete: „Ja, das habe ich dir gesagt, und daran habe ich auch keine Zweifel, aber ich habe Zweifel daran, ob es einen Schöpfer gibt“.

„Diese Zweifel werden beseitigt werden. Sagtest du nicht, dass kein menschliches Wesen in die Himmel steigen kann oder zusammen mit den Bewegungen der Sonne, Mond und Sterne, ob nach Osten oder Westen oder in irgendeine Richtung reisen kann?“

„In die Himmel aufzusteigen ist unmöglich“, sagte der Inder.

„Also gut, was hast du für eine Alternative als zuzugestehen, dass es ein göttlicher Lehrer war, der diese Wissenschaft lehrte?“

„Wenn ich sage, dass kein Lehrer diese Wissenschaft gelehrt hat, dann mache ich mich lächerlich, und wenn ich sage, es war ein irdischer Lehrer, dann ist das genauso eine irrationale Aussage, denn kein menschliches Wesen hat selbst Wissen über den obigen Himmel erworben, oder über die untere Hölle, denn kein Mensch ist imstande, in diese Dinge, die außerhalb der Reichweite unserer Augen liegen, zu spähen. Auch wenn wir eine Beobachtung aus der Nähe voraussetzen, können wir nichts über das Innere erfahren, denn nach meiner Überzeugung ist nichts real außer das, was mithilfe der Sinne erfasst werden kann, und es ist offensichtlich, dass die Sinne hier nicht weiterhelfen können. Das Auge kann nur Bewegungen wahrnehmen und darüber hinaus sonst nichts. Das Wissen und die Berechnung der Bewegungen, die Unterschiede zwischen schnell und langsam, die Phase des Verschwindens und Wiedererscheinens der Sterne liegen außerhalb der Reichweite der Sinne“, sagte er.

„Wenn du die Wissenschaft der Himmel studieren möchtest, würdest du dir ein irdisches oder ein himmlisches Wesen als Lehrer aussuchen?“

„Ich würde ein himmlisches Wesen aussuchen, weil die Sterne in seiner Region liegen und nicht von irdischen Wesen erreicht werden können“.

„Schön. Ich hoffe, du gibst dir jetzt etwas Zeit zum gründlichen Nachdenken, und beseitigst alle Zweifel aus deinem Kopf.

Wenn alle Menschen auf der Erde in Verbindung mit einer bestimmten Sternenkonstellation geboren werden, ob düster oder günstig, dann steht es doch außer Frage, dass die Sterne vor den Menschen auf der Erde existiert haben, denkst du nicht?“

„Ja, das denke ich auch“, antwortete er.

„Also, dann hast du deine eigene Aussage, dass die Menschen schon auf der Erde existiert haben selbst widerlegt. Du hast ohne den geringsten Zweifel zugegeben, dass die menschliche Rasse nach den Sternen entstanden ist, und wenn die Sterne vor der menschlichen Rasse existierten, dann folgt zwangsläufig, dass die Erde auch vor der menschlichen Rasse existierte“.

„Ich sagte nicht, dass die Erde vor ihnen existierte“.

Ich sagte: „Wenn die Erde, die Der Allmächtige Allah für den Menschen als Teppich erschaffen hat, auf dem er gehen kann, nicht vor den Menschen existierte, hätten diese Geschöpfe zusammen mit allen niederen Lebewesen nichts, worauf sie sich ausruhen könnten. Es ist unvernünftig zu behaupten, dass sie im Raum schwebten, weil sie gar keine Flügel besitzen“.

„Was würden ihnen schon Flügel nützen, wenn sie gar keine Existenzmittel hätten“, erwiderte er.

„Bravo“, sagte ich, „hast du jetzt immer noch Zweifel bezüglich der Präexistenz der Erde und der Sterne?“

„Nein, ich bin jetzt völlig überzeugt von der Präexistenz der beiden“.

„Ich werde jetzt die Diskussion auf weitere Themen ausweiten, die deine Neugier erwecken und deinen Wissensschatz bereichern können“.

Er sagte: „Deine vorherigen Argumente waren ausreichend, um meine Zweifel zu beheben“.

„Du weißt, dass ich der Ansicht bin, dass Sonne, Mond und Sterne ihre Aufgaben im Himmel erfüllen“.

„Ja, das weiß ich“.

„Würdest du es nicht als die Basis und das Fundament für diese Himmelskörper betrachten?“

„Doch, schon“, antwortete er.

„Demzufolge wurden meiner Ansicht nach die Sterne, die laut deiner Aussage mit der Geburt der menschlichen Rasse in Verbindung stehen, nach dem Himmel erschaffen, weil sie ihre Rotation im Himmel ausführen, manchmal bewegen sie sich nach oben und manchmal nach unten“.

„Alles ist so klar ersichtlich, dass nur ein Irrsinniger dies leugnen könnte. Der Himmel ist das Fundament für die Himmelskörper und existierte zweifellos vor ihnen, weil diese Himmelskörper sich darin bewegen und ihre Aufgaben erfüllen“.

„Jetzt hast du zugegeben, dass der Schöpfer der Sterne, gemäß deren Bewegungen die Menschen geboren werden, der Gleiche ist, Der den Himmel und die Erde erschuf, denn ohne die Erde könnte es keine Schöpfung geben“.

„Ja, du hast recht, ich habe keine Alternative als dies als die Wahrheit zu akzeptieren“.

„Weist dich deine Vernunft nicht noch weiter darauf hin, dass Derjenige, Der Erde, Himmel, Sonne, Mond und andere Planeten erschuf, Allmächtig und Weise sein muss, denn ohne den Himmel müssten die Geschöpfe der Erde zugrunde gehen, weil die Himmelskörper in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Leben auf der Erde stehen und dafür notwendig sind? Würde z. B. nur die Sonne fehlen, würde nichts reifen können, und die giftigen Bestandteile der Luft könnten nicht aufgehoben werden und alles würde sterben“.

„Jetzt möchte ich die Weisheit Allahs bezeugen, Der all diese Dinge machte, durch die du all meine Zweifel beseitigt hast. Ich muss deine Theorie akzeptieren, dass der Lehrer der Wissenschaft der Astronomie, und der Erfinder der dazugehörigen Berechnungen kein Erdenbewohner sein kann, weil das, was er erforscht im Himmel ist, und jene Person, die imstande ist, die Geheimnisse des Himmels aufzudecken, mächtig genug sein kann, um unter die Erde durchzudringen. Dennoch kann ich nicht verstehen, wie ein menschliches Wesen die Wissenschaft beherrschen und sie bis zu ihrer jetzigen Einheitlichkeit und Logik weiterentwickeln konnte, die kein Mensch abstreiten kann. Wenn ich die Prinzipien der Wissenschaft nicht kannte, hätte ich von Anfang an rundweg das gleiche geleugnet und das Thema für nichtig erklärt“.

„Ich werde es dir anhand der Myrobalane (Halila), die du in deinen Händen hältst und anhand der Wissenschaft der Medizin, die schon der Beruf deiner Vorväter war und nun deins ist, verdeutlichen. Diese Myrobalane und die Medizinwissenschaft werde ich mit den Himmelskörpern und ihrer Wissenschaft vergleichen. Aber versprichst du mir, nicht nur die Wahrheit anzuerkennen sondern ihr auch gerecht zu werden?

„Ja, das verspreche ich“, sagte er, „bitte fahre fort“.

„Gab es denn eine Zeit, in der die menschliche Rasse in Unkenntnis des Wissens und seines Nutzens war, genauso bewusstlos wie diese Myrobalane?“

„Warum nicht?“, antwortete er, es muss eine Zeit gegeben haben, in der sich niemand in der medizinischen Wissenschaft und ihren Nutzen auskannte. Das Wissen wurde erworben“.

„Wie? Wenn sie sich des Wissens vollständig unbewusst waren, wie haben sie es erworben?“

„Durch Erfahrung und Experimente und nach einer beträchtlichen Zeit“, sagte er.

„Woher kam der Gedanke zum Experimentieren“, fragte ich. „Was ließ sie denken, dass so eine Sache, die zu Medizin umgewandelt wurde für den menschlichen Körper nützlich ist, wenn die äußere Form dieser Dinge schädlich aussieht, und manche so schmerzhaft bitter und unangenehm schmecken, sobald sie auf die Zunge gesetzt werden. Und wie sind sie zu der Erforschung solcher medizinischen Pflanzen gekommen, die völlig unbekannt waren, und nicht durch ihre Sinne wahrgenommen werden konnten, denn nach etwas zu verlangen, das unbekannt ist, ist völlig unmöglich und absurd?“

„Die Erfahrung führte zur Erforschung und der Einführung der medizinischen Wissenschaft“.

„Na, dann sage mir doch, wer sie eingeführt hat oder wer die Natur und die Wirkungen der angewandten Pflanzen beschrieben hat, wenn doch einige im fernen Westen und einige im fernen Osten wachsen. Sagt dir dein Instinkt nicht, dass die Person, die das gemacht hat, an den Orten gelebt haben muss, an denen diese Pflanzen wachsen“.

„Doch“, sagte er, „und was für ein weiser Mensch diese Person war, denn sie hat alle anderen Menschen auch davon überzeugt.“

„Wenn du dein Versprechen erfüllen willst und der Wahrheit gegenüber gerecht sein willst, sage mir wie dieser Erfinder dazu kam, die Beschaffenheit jeder Heilpflanze zu erkennen. Nehmen wir an, er hätte sich das Wissen über alle Heilpflanzen in seinem Dorf angeeignet, oder sogar in ganz Persien. Aber kannst du dir vorstellen, dass er seine Forschungen und Untersuchungen überall auf der Welt weitergeführt hat und alle Früchte, Blätter und Wurzeln ausprobiert hat, um ihre Eigenschaften und Wirkungen an sich selbst zu testen? Kannst du dir vorstellen, selbst mit der Unterstützung anderer Wissenschaftler, dass er sich vollkommenes Wissen über die Pflanzenwelt in Persien angeeignet hat, indem er mit seinen Sinnen diese Pflanzen studierte, jenen Sinnen, die nichts über die Eigenschaften der Pflanzen und Bedeutung oder Unbedeutung der persischen Botanik wahrnehmen können. Wie wissen sie, dass diese und jene Pflanze unnützlich ist, wenn nicht ein Rezept da wäre, der die Myrobalane (Halila) aus Indien, Mastix aus Rom, Moschus aus Tibet, Zimt aus China, Weide aus der Türkei, Opium aus Ägypten, Aloe aus Yemen, Salpeter aus Armenien und weitere Zutaten aus verschiedenen Teilen der Welt enthält, die gemahlen und zusammengemischt und zu einer speziellen Medizin verarbeitet werden. Wie können sie von Persien aus wissen, dass diese Zutaten einzeln keine Wirkung erzielen? Woher kennen sie die Orte, an denen diese Zutaten hergestellt werden, wo doch sie so unterschiedlich in ihrer Art und Beschaffenheit sind und so weit voneinander wachsen - von manchen Pflanzen werden nur die Wurzeln, von anderen die Früchte, die Schale, der Extrakt, der Saft, das Fleisch bzw. Öl benutzt – manche werden innerlich und andere äußerlich angewendet, und noch dazu haben sie in den verschiedenen Ländern unterschiedliche Namen, und die Menschen dieser verschiedenen Länder sind nicht immer freundlich zueinander, sind verschiedener Meinungen, Mentalitäten und Lebensweisen, die eine Nation will über die andere dominieren, sie schlachten und plündern und versuchen einander einzusperren: Es ist nicht immer einfach für einen Fremden, seine Untersuchungen fortzuführen. Wie wurde dieses Wissen gewonnen? Kannst du behaupten, dass die Person, die diese Wissenschaft erfunden hat, in jeder Ecke der Welt war, jede Sprache gelernt hat und jedes Land bereist hat? Dass sie in der Lage war, die Medizin von Ost bis West sicher und furchtlos zu erforschen, und dass sie nie krank wurde und nie Schwierigkeiten hatte und immer gesund und unversehrt blieb? Dass sie keine Fehler machte, sich nie verirrte und alle Länder fand, sich an alles Erlernte erinnerte, immer glücklich war und all ihre Forschungen in Bezug auf Herkunft, Beschaffenheit und Wirkungen von dessen was sie suchte beendete, trotz der verschiedenen Farben, Eigenschaften und Namen? Dass sie richtige Aufzeichnungen über jeden Baum, seine Herkunft, Geruch und Geschmack, seine Blumen und Früchte machte? Glaubst du wirklich, dass ein solches Unternehmen von einem Individuum unternommen und bewältigt werden kann, wenn du in Betracht ziehst, dass jede Medizin mindestens zwanzig verschiedene Beschaffenheiten hat? Erscheint es nicht als unmöglich, dass diese Person die Medizinwissenschaft, die Geheimnisse der Bäume, die genauer beobachtet werden müssen und die in verschiedenen Ländern wachsen, gelernt hat? Auch wenn wir ihr das zumuten wollen, wie gelangte sie zu dem Wissen, dass genau diese und jene Pflanze als Medizin angewendet werden kann, von der die Sinne nicht den blassesten Schimmer haben? Wie hat sie die bitteren, die süßen, die salzigen und die sauren Bäume auseinander halten können? Wenn du mir sagst, dazu hat sie die Einwohner der verschiedenen Länder befragt, wie ist sie denn überhaupt darauf gekommen, über Dinge zu fragen und zu sprechen, die ihr völlig unbekannt sind? Wie ist es ihr in den Sinn gekommen, dass sie diese Fragen jemandem bestimmten stellen muss? Und wie konnte sie zu einer zufrieden stellenden Schlussfolgerung kommen, trotz der vielen sozialen und politischen Barrieren und der verschiedenen Sprachen? Und auch wenn wir davon ausgehen, dass all diese Dinge erfüllt waren, woher kam das Wissen vom Schaden und Nutzen der Medizin? Warum bewirken jene Medikamente eine Heilung und andere eine Schädigung – ihre Beschaffenheit, ihr süßer und bitterer Geschmack, die Geschmeidigkeit derjenigen und die Härte der anderen? Wenn du mir sagst durch Nachdenken, dann sage ich dir das ist unmöglich, weil diese Dinge außerhalb der Reichweite der Sinne sind und durch reine Überlegungen nicht erfasst werden können. Und du kannst mir auch nicht sagen, dass er es durch Selbsttests herausgefunden hat, denn hätte er an sich selbst experimentiert, hätte er schon längst durch die giftige Wirkungen einiger Pflanzen sterben müssen, die er bis dahin nicht kannte. Und wenn du mir sagst, er reiste in alle Länder, lebte mit allen Gesellschaftsschichten zusammen, beherrschte ihre Sprache, an ihnen experimentierte, tötete hier und dort welche, ist es dennoch unmöglich die genaue Beschaffenheit einer Medizin zu erkennen, ohne viele Menschen zu töten. Und ist es möglich, dass jene Menschen es ihm erlauben, an ihnen weiterzuexperimentieren und mehr Menschen von ihnen zu töten. Und dennoch lass uns annehmen, dass durch irgendein Wunder sie ihm gehorchten und seine tödlichen Experimente duldeten, aber woher hat er die Gelegenheiten und die Zeit, um die verschiedenen Dinge zu mischen und ihre genauen Gewichtsanteile zu wissen. Wie erlernte er das notwendige Mengenverhältnis, um sie miteinander zu mischen? Keine Sorge, wir wollen auch hier davon ausgehen, dass er dieses Wissen dazu hatte. Woher kam das Wissen, dass eine Überdosis die Person, der es verabreicht würde, töten würde und eine Unterdosierung keine guten Wirkungen erzielen würde. Wir nehmen wieder an, dass er es schaffte, sich über all diese Dinge das Wissen anzueignen, in alle Teile der Welt reiste und das notwendige lange Leben hatte, um all dies zu machen, aber wie erwarb er das Wissen über die Dinge, die nicht zur pflanzlichen Welt gehörten? Du bist dir sicher darüber im Klaren, dass manche Arzneimittel wirkungslos und unrein bleiben, solange sie nicht mit der Gallenflüssigkeit bestimmter Tiere und Vögel auf Land und See vermischt werden. In diesem Fall, müssen seine Forschungen genauso abgelaufen sein wie mit der Pflanzenwelt. Also hatte er keine Alternative als die Tiere und Vögel der Welt zu erforschen, sie zu schlachten und ihre Galle zu untersuchen. Wir nehmen an, dass er seine Forschungen mit den Tieren und Vögeln dieser Welt beendet hat, es bleiben aber die Tiere der Meere. Um ihre Natur zu kennen, ist es notwendig in die Meere zu tauchen und sie zu erforschen, genauso wie er bei der Pflanzenwelt vorgegangen ist. Es macht nichts aus, wenn du all diese Dinge nicht weißt, aber du kannst nicht das Tatsache leugnen, dass die Meerestiere im Meer leben und um sie genau zu kennen, hätte er in die Meere tauchen und sie dort erforschen m
 
@Faton95: Du glaubst doch nicht, dass irgendjemand diesen Text jetzt liest?
 
@unammusic: Doch glaub ich jemand der gerne sein WISSEN erweitern will :) wenigstens die hälfte :) aber ist wirklich nicht viel :) es sieht nur so aus :)
 
@Faton95: ALLE Religionen sind SEKTEN - basta !
 
@Faton95: Ich erweitere gern mein Wissen, aber habe jetzt nicht die Zeit und Lust mir diesen Batzen da durchzulesen. Wenn du den Text auf 4-5 Kernaussagen runterbrechen würdest, wäre ich dir sehr verbunden!
 
@pubsfried: Du wirst es am tag des jüngsten gerichts sehen wer recht hat
 
@Faton95: Das ist genau das wovon Sekten leben: Menschen durch Angst abhängig machen. Du bist ihnen also auch voll auf den Leim gegangen, GLÜCKWUNSCH !
 
@Schneegestöber: das kann er aber leider nicht.... das lernt man in seiner Religion nicht - nur immer schön brav nachplappern, NICHT DENKEN ! oder im Web eben copy&paste, dafür reichts noch...
 
@Schneegestöber:
Hab das wichtigste genommen:

Mufaddal bin ‘Umar al-Jau`fi schrieb einen Brief an Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;) und beschwerte sich darin über einige Leute, die dem Atheismus angehörten und untereinander sinnlose Argumente austauschten. Er verlangte vom Imam, dass er die Pseudoargumente der Atheisten widerlegt, wie er es bereits bei früheren Diskussionen getan hatte.

Der Imam antwortete: Im Namen des barmherzigen und gnädigen Allahs. Möge Allah uns rechtleiten, so dass wir stets Seinen Willen ausführen. Dein Brief bezüglich jener Menschen die üble Gedanken unter uns verbreiten, ist bei mir angekommen. Du erwähnst, dass diese "atheistischen Debatten" und Kontroversen eine Drohung für unsere Religion darstellen und möchtest nun, dass ich darüber ein Buch veröffentliche, um all ihre falschen Gedanken zu widerlegen, wie ich es bereits früher zu tun pflegte.

Lass uns zuerst Allah danken für Seine Segnungen und für Seinen unvergleichbaren Beweis (Hujjat) und für Seine gerechte Prüfung, mit der er sowohl Seine Lieblinge als auch Seine gewöhnlichen Sklaven prüft. Eines der größten und wichtigsten Segnungen Allahs ist die von Ihm in unser Herz gelegte Überzeugung, dass „Er“ existiert. Der Allmächtige schickte uns Sein heiliges Buch, damit unsere Zweifel beseitigt werden. Allah hat all diese Dinge für uns Menschen getan. Diese ignoranten Menschen sind die wahren Verlierer, wenn sie Allahs Existenz ablehnen angesichts all dieser Beweise und Zeichen, die sie umgeben. Der Himmel, die Erde und all die anderen Dinge, bestätigen das Bestehen eines Schöpfers. Die Menschen haben sich selber das Tor zu Verbrechen geöffnet. Ihr genusssüchtiger Wunsch hat die Reinheit ihrer Herzen verdorben. Für ihre Unterdrückung und Tyrannei hat Allah sie verlassen. Der Satan hat die Herrschaft über sie genommen. Allah versiegelt die Herzen der Arroganten und Stolzen.

Es ist sehr verwunderlich, wie jemand, der sich selbst vollkommen perfekt erschaffen sieht, trotzdem die Theorie vom perfekten Schöpfer ablehnt. Seine Körperform, die Perfektion seiner Bauweise und die Verbindung des Körpers mit der Seele, beweist doch die Existenz seines Schöpfers. Ich schwöre bei meinem Leben, das sich diese Männer über all diese Fragen noch keine Gedanken gemacht haben. Es gibt nicht eine einzige Sache, die nicht Allahs Zeichen zeigt. Ich schreibe dir hier einige Argumente auf, worüber ich bereits mit einem atheistischen Arzt aus Indien diskutiert hatte. Er besuchte mich häufig und wir sprachen öfters über seine atheistischen Ansichten miteinander. Eines Tages schlug er auf eine Halila (Myrobalanfrucht) ein und plötzlich kam ihm ein Gedanke.

„Dieses Universum existierte bereits vor der Ewigkeit und wird weiterhin bis zur Ewigkeit existieren. Ein Baum wächst und ein anderes verschwindet allmählich. Eines wird geboren, während ein anderes stirbt und die Verbindung, die sie beide miteinander verbindet, bestand in der Vergangenheit und wird auch zukünftig bestehen. Der Glaube wird weitervererbt durch die Vorväter und die Überlieferungen.“

Fortfahrend mit der gleichen Kraft, fuhr er fort zu sagen: „Die Existenz von unterschiedlichen Dingen in diesem Universum kann nur mithilfe der fünf Sinne wahrgenommen werden. Aber Allah habe ich niemals durch eines der fünf Sinne wahrgenommen und deshalb kann ich nicht an Ihn glauben.“ Als er an diesen Punkt angelangt war, sprach ich (Imam Jaafar as-Sadiq) zu ihm: „Ich werde dir Seine Existenz durch den in dir innewohnenden Instinkt, den jeder Mensch in sich hat, beweisen.“

„Wie kannst du so was sagen?“, erwiderte der Inder. Er sagte: „Der Verstand hat nur Kenntnis von den Dingen, die es mit den fünf Sinnen wahrnehmen kann. Hast du Allah gesehen, Seine Stimme gehört, Seinen Geruch gerochen, Ihn mit deiner Zunge geschmeckt oder Seine Hände oder Füße jemals angefasst? Wie kann man nur an Ihn glauben?

Ich (Imam Jaafar as-Sadiq) fasste seine Argumente zusammen: „Du glaubst also nicht an Allah, weil du Ihn nie durch deine Sinne wahrgenommen hast. Auch ich habe Ihn niemals durch irgendeines der fünf Sinne wahrgenommen. Jedoch ist mein Glaube an Allah genauso stark, wie dein Unglaube an Ihn. Wir können nicht beide Recht haben, stimmst du dem zu?"

Inder: „Zweifellos. Entweder hast du Recht oder ich.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Gut. Wenn du Recht hast, dann gibt es für mich keinen Grund dir weiterhin mit dem Unmut Allahs für deine Ungläubigkeit zu drohen. Aber falls ich recht habe, glaubst du dann nicht, dass du für deinen Unglauben bestraft wirst und ich im Gegenzug belohnt werde?“

Inder: „Gut möglich.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Sag mir, wer von uns beiden ist klüger.”

Inder: „Oh. Dein Glauben ist eine Einbildung/Vermutung/Annahme, eine grundlose Behauptung. Meine Sicht ist richtig und ist allgemein bekannt. Ich nehme Allah nicht durch meine Sinne war und deshalb existiert Er nicht.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Da deine Sinne Ihn nicht wahrnehmen können, lehnst du Ihn ab. Im Gegensatz dazu glaube ich an Ihn, gerade weil meine Sinne Ihn nicht wahrnehmen können. Deine Ansichten haben dich zum Unglauben geführt und mich zum Glauben.“

Inder: „Wie ist das möglich?”

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Die Dinge sind ‚murakkab’ (Zusammensetzung aus verschiedenen Teilen). Jedes Teil besitzt eine Form und Farbe, die unsere Sinne anzieht. Anders gesagt; alles was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen, hat eine bestimmte Form und Farbe. Allah besitzt aber keine Form und Farbe! Dein Argument für deinen Unglauben ist dumm, weil Allah überhaupt nicht so sein kann, wie die Dinge, die wir durch unsere Sinne wahrnehmen. Der Allmächtige ist nicht ‚murakkab’. Wenn Er für das Auge oder den anderen Sinnen wahrnehmbar wäre, würde Er den anderen geschaffenen und ‘murakkab’ Dingen gleichen und in diesem Fall wäre Er nicht mehr unser Schöpfer.”

Inder: „So ein Unsinn. Worüber redest du? Ich kann nicht glauben, solange ich Allah nicht durch eines meine Sinne wahrnehme.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Für deine Behauptung hast du keine Beweise. Deine Argumente sind somit auf derselben Linie, wie meine."

Inder: „Wieso sollen unsere Argumente vergleichbar sein?”

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Du hast mir am Anfang unserer Diskussion vorgeworfen, dass mein Glaube auf Tradition beruhen würde. Das was du über mich gesagt hast, ist nun auf deinen eigenen Gedanken anwendbar. Du bestehst auf der Annahme, dass eine Sache nicht existiert, wenn man sie nicht mit den Sinnen wahrnehmen kann. Du ignorierst dabei all die Botschaften Allahs, die Er durch seine Propheten und Lieblinge uns übermittelt hat. Sag mir: Hast du jede Ecke dieser Welt besucht?“

Inder: „Nein. Natürlich nicht.”

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Hast du jemals den Himmel betreten, den du jeden Tag mit deinen Augen siehst? Warst du in den tieferen Schichten der Erde? Hast du die Welt durchquert? Bist du in jedem Meer gewesen oder durch die Atmosphäre geflogen? Um das Bestehen eines Schöpfers zu widerlegen, müsstest du an all diesen Orten gewesen sein.“

Inder: „Nein. Du weißt, dass ich so was nie gemacht habe.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Gut. Wie kannst du dann behaupten, es gäbe keinen Schöpfer, obwohl weder du noch irgendeines deiner Sinne an all diesen Orten waren. Vielleicht lebt Er da.“

Inder: „Ich weiß nicht, aber vielleicht gibt es jemanden, der mit einer außergewöhnlichen Intelligenz gezeichnet ist und an diesen Orten sich aufhält.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): “Wie? Du erwähnst also die Möglichkeit eines Schöpfers. Anfangs hast du diesen Gedanken eine kategorische Absage erteilt und nun zweifelst du bereits. Vielleicht wirst du doch noch gläubig."

Inder: „Meine Zweifel beruhen auf deine Frage über die verschiedenen Orte, die meine Sinne nicht wahrnehmen können. Aber ich kann immer noch nicht richtig begreifen, wie etwas existieren kann, wenn ich es nicht fühlen kann.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Gut. Ich werde es dir mithilfe dieser Halila (Myrobalanfrucht) erklären.”

Inder: „Oh ja. Versuch es mir zu erklären. Die Halila gehört zu den Früchten, die für medizinische Forschungen gebraucht wird und ich kenne mich damit gut aus.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Ich nehme die Halila, weil sie genau vor uns wächst. Ich hätte auch etwas anderes nehmen können, um die Existenz Allahs zu beweisen. Alles was aus verschiedenen Teilen besteht ist geschaffen. Die Schöpfung führt uns zum Schöpfer. Das was war, ist nicht mehr und das was ist, wird von Allah wieder vernichtet. Allah schafft etwas und vernichtet es wieder. Sag mir: Siehst du diese Halila?“

Inder: „Ja, ich sehe sie.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Kannst du mir auch sagen, was sich in dieser Frucht befindet?“

Inder: „Nein, kann ich nicht.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Da du mit deinen Augen nicht sehen kannst, was in dieser Frucht ist, dürfte darin auch kein Kern sein.”

Inder: „Aber wie kann ich das sagen? Aber vielleicht ist da wirklich kein Kern. Ich weiß es nicht.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Gut. Glaubst du, dass diese Frucht auch an anderen Orten auf dieser Erde wächst? Existieren noch andere Halilas, die wir mit unseren Augen nicht sehen können?“

Der Inder überlegte etwas und antwortete: „Nein. Das ist die einzige Halila Frucht auf dieser Erde.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;) bemerkte seine Ignoranz und fragte weiter: „Sag mir: Ist diese Halila das Produkt eines Baumes oder kam es durch sich selber auf diese Welt?“

Der Inder: „Ich bin nicht dumm zu sagen, die Frucht hätte sich selber geschaffen oder dergleichen. Die Halila ist natürlich das Produkt eines Baums."

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Dann glaubst du an einen Baum, den du überhaupt nicht gesehen hast.“

Der Inder: „Ja.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Hast du die Halila gesehen, bevor sie noch nicht existierte?“

Der Inder: „Nein. Wie könnte ich das anstellen?“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Dann könnte es sein, dass die Frucht plötzlich von sich aus entstanden ist. Als du den Baum anfangs angeschaut hast, besaß er noch keine Halilas. Später jedoch waren plötzlich Halilas da. Glaubst du, dass diese Früchte aus der Nicht-Existenz auf diese Welt kamen?“

Der Inder dachte wieder nach und sagte: „Ja. Wieso eigentlich nicht? Ich sage, dass das was die Halila zur Halila gemacht hat, bereits im Baum war, sich später vereinigt hat und zu dieser Frucht geworden ist.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Hast du den Samen gesehen, aus der die Halila entstanden ist?“

Der Inder: „Ja, das habe ich.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Sag mir: Wie können so viele Sachen in so einen kleinen Samen gelangen?“

Der Inder: „Ich kann mir das nicht erklären.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Kann es sein, dass die Eigenschaften nicht im Samen enthalten waren, sondern erst hinterher aus dem Nichts dazu kamen?“

Der Inder: „Ja. Ich glaube nicht, das sie jemand geschaffen hat und du kannst es mir nicht beweisen.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Wieso nicht? Wenn ich dir ein Bild zeige, wirst du auch sofort glauben, dass es jemand gemalt hat.“

Der Inder: „Ja.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Wundert es dich nicht, dass diese Halila eine spezifische Farbe, eine spezifische Größe, eine spezifischen Samen und einen spezifischen Geschmack besitzt? Der weiche Teil der Frucht verschmilzt mit dem harten Teil. Die Farben überdecken sich gegenseitig. Eine Schicht überdeckt die andere. Seine Struktur besteht aus zusammen gesetzten Teilchen. Es besitzt eine Haut, die es vor äußere Einflüssen schützt und Wurzeln, die es mit Wasser versorgen."

Der Inder: „Wäre es aber nicht besser, wenn der Samen mit Blättern umgeben wäre?“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Allah ist der beste Beurteiler. Wenn es mit Blättern umgeben wäre, wie du es vorgeschlagen hast, würde es nicht genügend Luft abbekommen, um Stärke und Vitalität zu erhalten. Es könnte nicht mehr durch die Kälte beeinflusst werden, die es robust machen. Die Sonne könnte es nicht zum reifen bringen. Es würde verfaulen. Die unterschiedlichen Einflüsse wurden von Allah, dem Allmächtigen, geschaffen um die Frucht zu perfektionieren.“

Der Inder: „Der Samen in seinem rudimentären Zustand, war weder Kern noch eine Schale. Es besaß weder eine Farbe, noch einen Geschmack. Es war nur eine Flüssigkeit“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Ja, das ist mir bekannt. Wenn Allah nicht die Teilchen in dieser Flüssigkeit gleichmäßig geteilt hätte, wie könnte dann dieses winzige Tröpfchen Wasser ihre jetzige Entwicklungsstufe erreichen? Wie konnte es seine jetzige Form annehmen? Du musst von einer Entwicklung ausgehen.“

Der Inder: „Du hast mich überzeugt. Es muss etwas geben, das diese Dinge geschaffen hat. Deine Argumente über das Wachstum der Bäume, ihre Entwicklung und die Beschreibung ihrer Früchte haben mich überzeugt. Aber wieso soll ein Schöpfer das alles erschaffen haben? Wieso können wir nicht sagen, dass diese Dinge aufgrund ihres eigenen Antriebs zur Welt kamen?“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Ihr Design deutet auf eine perfekte Intelligenz hin. Tut es das nicht?“

Der Inder: „Ja, das tut es. Es ist offensichtlich.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Glaubst du, dass es nun vernünftig wäre zu behaupten, dass diese perfekte Intelligenz und Weisheit aus der Nicht-Existenz entstanden sind.

Der Inder: „Nein.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Weißt du nicht, dass diese Halila geschaffen worden ist, vorher nicht existierte und später wieder verschwinden wird?“

Der Inder: „Doch, das ist mir klar. Diese Halila könnte geschaffen sein, aber ihr Schöpfer muss dann ‚Wajib-ul-wujud’ (ewig dauernde Existenz) sein."

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Sag mir: Wieso kann diese Halila, die nach deiner Meinung sich selber geschaffen hat, sich nicht davor schützen gepflückt zu werden?“

Der Inder: „Weil es nur die Kraft besitzt, sich selber zu schaffen.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Wenn du auf deine Sturheit bestehen willst, dann mach das, aber sag mir: Hat sich diese Halila vor ihrer Existenz geschaffen oder danach? Wenn du danach sagst, ist deine Behauptung absurd. Es ist unmöglich für eine Sache sich selber zu schaffen, obwohl es bereits existiert. Die Halila müsste sich dann zweimal geschaffen haben. Wenn du behauptest, die Halila hätte sich vor ihrer Existenz geschaffen, dann ist das ebenfalls absurd. Vor seiner Existenz war es absolut nichts. Wie kann eine nicht existierende Sache etwas Existierendes hervorbringen? Während ich sage, dass eine existierende Sache (Allah) nicht existierende Dinge (Halila) schöpft, behauptest du, dass eine nicht existierende Sache existierende Dinge schafft. Wessen Theorie ist logischer?"

Der Inder: „Deine Ansichten sind richtig.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Wieso akzeptierst du sie dann nicht?“

Der Inder: „Ich akzeptiere das, aber ich habe noch einen Zweifel. Könnte der Baum nicht die Halila erschaffen haben, da die Frucht schließlich das Produkt des Baumes ist?“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Gut. Wer hat den Baum dann erschaffen?”

Der Inder: „Eine andere Halila.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Du behauptest wieder dasselbe wie vorhin. Wir sind dabei uns im Kreis zu drehen, ohne jemals an ein Endpunkt zu gelangen. Wenn wir alles zusammenfassen, kommen wir zu der Überzeugung, dass Allah der Schöpfer von allen Dingen ist. Wenn du aber auf deine Ansichten beharren willst, dann wäre ich bereit, dich erneut aufzuklären.“

Der Inder: „Ja mach das.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Kann der Baum von der Halila entspringen, wenn die Halila erst nachher entsteht?“

Der Inder: „Ja.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Der Baum lebt auch hundert Jahre nach dem Tod der Halila weiter. Wer hat dann den Baum erschaffen? Wer schützt den Baum und macht ihn dick und stark? Wer versorgt es mit dem Nötigen? Sicherlich musst du sagen, dass Allah es war, der diesen Baum erschaffen hat. Die Halila kann nicht der Schöpfer sein, da es selber vorher schon verschwindet. Eine tote Sache, kann keine existierende Sache versorgen. Außerdem beginnt der Baum erst richtig an zu wachsen, wenn die Halilas sich bereits auflösen. Wenn der Baum voll ausgewachsen ist, ist der Halila Samen bereits Tod. Sag mir: Wer versorgt, schützt und formt nun den Baum?

Der Inder: „Das kann ich nicht sagen.“

Imam Jaafar as-Sadiq (&#1593;): „Wieso kannst du nicht glauben, dass Allah der Schöpfer ist? Du kannst keine Zweifel mehr haben.“

„Doch, ich habe noch Zweifel, du hast mir nicht genügend Beweise für Seine Existenz gegeben“, sagte er (der Inder).

„Wenn du immer noch auf deine absurde Theorie beharrst, dass existierende Dinge mithilfe der fünf Sinne erkannt werden müssen, so sage ich dir, dass die Sinne nichts ohne die Hilfe des Verstands erkennen können. Der Verstand ist der wahre Leiter. Nur der Verstand bringt alle Dinge in eine enge Beziehung zueinander. Und du behauptest genau das Gegenteil, indem du sagst, dass der Verstand nicht in der Lage ist irgendetwas zu erkennen, ohne auf die Sinne zurückzugreifen. Das ist doch eine falsche Behauptung“, sagte ich (Imam Jaafar as-Sadiq).

„Deine Argumentation ist mir neu“, sagte er, „ich muss erst mehr Details erfahren, bevor ich etwas gestehe“.

„Dann gebe ich dir einige“, sagte ich. „Du musst wissen, dass im Falle des Versagens eines Sinnes oder gar aller Sinne - wie taube Ohren, blinde Augen, verschwundener Geruchsinn – der Verstand allein die entsprechenden Funktionen der Sinne reguliert. Nur der Verstand hat noch die Kontrolle darüber, ob eine bestimmte Handlung ausgeführt wird oder nicht. Und Handlungen, die auf Anraten des Verstands erfolgen, bringen umfassende Ergebnisse“.

Er sagte: „Deine Argumentation scheint überzeugend zu sein, aber du musst es mir noch präziser und genauer erklären“.

„Gut“, ich fragte, „weißt du, dass der Verstand das Versagen der Sinne überlebt?“

„Ja“, antwortete er. „Jedoch schwinden seine Wahrnehmungen und sein Wissen mit den Sinnen dahin. Z. B können Ohren hören, aber nicht der Verstand, also wird es taub mit den Ohren“.

Ich fragte: „Weißt du, dass wenn eine Mutter ein Kind gebärt, die Sinne dieses Kindes noch nicht in der Lage sind zu funktionieren. Die Sinne sind noch nicht so ausgeprägt, dass sie irgendeine Funktion in dieser Lebensphase übernehmen können“.

„Ja, das weiß ich sehr wohl“, antwortete er.

„Dann sag mir doch“, erwiderte ich, „welches dieser Sinne das Kind zum Schreien nach Milch veranlasst, und fröhlich und heiter zu sein, wenn es seine Milch bekommen hat? Welches der Sinne animiert die Vögel auf Beutezug zu gehen, und was bringt die Vögel, die sich von Getreide ernähren, dazu ihre Kücken mit Körnern zu füttern, und die Fleisch fressenden Vögel ihre Küken mit Fleisch zu füttern? Warum ernährt sich die eine Vogelart von Fleisch und die andere kleinere Art von Körnern? Und betrachten wir mal die Wasservögel, warum können sie auf der Wasseroberfläche schwimmen, und jene, die das Land besiedeln, ertrinken und sterben, wenn sie ins Wasser geworfen werden? Wenn alle Geschöpfe die gleichen Sinne haben, wie wird es den Wasservögeln ermöglicht, größere Nutzen als die Landvögel zu ziehen? Warum sterben Landvögel, wenn sie für kurze Zeit in Wasser gehalten werden, und warum sterben die Fische, die die Meere bewohnen, wenn sie für kurze Zeit aus dem Wasser raus genommen werden? Widerlegen diese verschiedenen Eigenschaften der Sinne nicht deine Theorie von der Allmächtigkeit der Sinne und weisen auf ein größeres Intellekt hin, ein Intellekt, das diese Vögel- und Fischarten erschaffen und sie mit Absicht so angeordnet hat, dass die eine Art für das Landleben und die andere für das Leben im Wasser bestimmt ist, und das die Gegebenheiten erschaffen hat, die ihren Bedürfnissen entsprechen? Wenn die Sinne durchwegs allmächtig wären, hätten sie Ähnlichkeiten in den Handlungen bei allen Arten aufgewiesen. Hast du auch schon die Ameise beobachtet, die nie Wasser gesehen hat und trotzdem anfängt zu schwimmen, wenn sie ins Wasser geworfen wird, und der starke und kluge Mensch, der nicht schwimmen gelernt hat, der sinkt bis zum Meeresgrund und kommt anschließend als toter Mann auf die Wasseroberfläche? Nun, wenn die Theorie, dass alle Dinge durch die Sinne in Erfahrung gebracht werden, stimmen sollte, warum benutzt der weise, erfahrene und starke Mensch denn nicht seine Sinne, um sich zu retten so wie die Ameise? Weißt du denn auch nicht, dass der Verstand – die Schatzkammer der Weisheit – genauso in einem Tierjungen als auch in einem Menschenjungen gleichermaßen gegenwärtig ist? Und dass es der Verstand ist, der das Kind zum Schreien nach Milch anregt, und die Körnervögel sich von Körnern zu ernähren und die Fleisch fressenden Vögel nach Fleisch zu jagen“.

„Ich weiß nur dies“, sagte er, „dass der Verstand nur durch die Sinne Dinge in Erfahrung bringen kann“.

„Du hältst immer noch an dein Argument fest und sprichst zugunsten der Sinne, allerdings hast du einmal zugegeben, dass der Verstand die Sinne leitet. Sehr gut, jetzt werde ich dir bezüglich der Sinne beweisen, dass sie nichts außer äußere Dinge wahrnehmen bzw. erkennen können. Sie können auf keine Weise die Existenz von unsichtbaren Dingen wie z. B. den Allmächtigen Allah oder die Seele erkennen. Deshalb hat uns der Schöpfer mit einem Verstand ausgestattet, mit dessen Hilfe die „Hujja“ (Beweise für Seine Existenz) begründet werden kann. Er hat die Sinne erschaffen, damit sie äußere Zustände beobachten und für Ihn sprechen können. Wenn das Auge die Schöpfung in all ihren Teilen beobachtet, dann lenkt es die Aufmerksamkeit des Verstands darauf hin. Das Auge sieht den Himmel, der ohne Stütze in seiner Position bleibt, es sieht seine regelmäßige Bewegung, Rotation und Umlauf, weder werden sie langsamer, so dass sie sich uns nähern, noch schreiten sie voran, dass sie in irgendeiner Weise beeinträchtigt werden könnten. Ihre Distanz von uns bleibt unverändert und genauso ihr Zustand. Sie werden nicht alt oder verfallen, obwohl Millionen von Tagen und Nächten vergangen sind. Ihre Ecken oder Enden fallen nicht herunter. Die Bewegung der sieben Planteten hängt ebenfalls von der Rotation des Himmels ab. Sie ändern ihre Stellen jeden Tag, jeden Monat und jedes Jahr. Manche sind sehr schnell und manche sind sehr langsam in ihrer Bewegung, aber keines ist zu schnell und keines ist zu langsam. Sie alle kehren an ihre Stelle zurück, nachdem sie ihre festgelegten Aufgaben erfüllt haben, darunter einige unerschütterliche, die ihren Kurs gen Norden einnehmen und manchmal gen Süden. Sie bleiben verborgen während des Tages und werden sichtbar bei Nacht.

Das Scheinen von Sonne und Mond an bestimmten Stellen zu bestimmten Zeiten, wird unter den Wissenschaftlern der Astronomie, die mit einem guten Denkvermögen gesegnet sind, sicherlich nicht als das Ergebnis irgendwelcher menschlichen Erfahrungen oder Willen betrachtet. Noch glauben sie, dass Untersuchungen, Recherchen und Forschungen der Menschen solch ein derartiges Phänomen erzeugen können. Wenn man nun alles einem Test und einer strengen Prüfung unterwirft, so kommt der Verstand zur Vernunft und zum Schluss, dass es Jemanden geben muss, Der dieses wunderbare Universum erschaffen hat, Der die Himmel in ihrer natürlichen Position erhalten hat und sie vor dem Sturz auf die Erde bewahrt. Neben den Himmel, erschuf Er auch die Planeten und die Sterne.

Ferner erkennt das Auge die Erde als ein Gewölbe und teilt dem Verstand ihre Beobachtung mit. Der Verstand fühlt, dass der Aufrechterhalter dieser Erde auch Der sein muss, Der sie an ihrer fixierten Stelle bewahrt und daran hindert aus ihrem Kurs zu geraten, und dass es Der Gleiche sein muss, der die Himmel über uns an ihrer festen Stelle bewahrt. Der Verstand folgert, wenn es keinen Aufrechterhalter dieser Dinge gäbe, die Erde mit allem, was auf sie ruht wie Berge, Bäume, Seen, Sand, etc. leicht zusammenklappen würde. Der Verstand hat mithilfe der Augen entschieden, dass der Schöpfer der Erde Der sein muss, Der die Himmel erschuf….

Darüber hinaus hören die Ohren die Laute sowohl von heftigen Wirbelstürmen als auch von sanften angenehmen Brisen. Das Auge sieht, dass Wirbelstürme mächtige Bäume entwurzeln, solide Gebäude zerstören und Sandhügel von einem Ort an einen anderen transportieren. Und obwohl das Auge all diese Bewegungen beobachten kann, kann es niemanden sehen, der diese ausführt. Das Ohr kann niemanden hören. Noch kann irgendeines der Sinne Seine Anwesenheit aufspüren. Das Auge kann die Luft nicht sehen aufgrund ihrer Ausdehnung, Hände können sie nicht festhalten, weil sie keine feste Masse ist. Das Auge, das Ohr und die Sinne können nichts erkennen ohne die Unterstützung des Verstands. Der Verstand sagt, da gibt es jemanden, Der all diese Dinge kontrolliert. Wenn die Sinne ihre Eindrücke dem Verstand weiterleiten, denkt der Verstand vernünftigerweise, dass der Wind nicht aus eigenem Antrieb bläht, wenn das so wäre, dann würde er ständig blähen ohne aufzuhören, denn gemäß der Philosophie der Naturwissenschaften gilt es als erwiesen, dass eine natürliche Kraft nicht aufhört, es sei denn ihr wird durch eine größere Kraft Widerstand geleistet. Dennoch, diese Kraft hätte nicht eine Sache zerstört und die andere unversehrt belassen, und den einen Baum herausgerissen und nicht den anderen und diese bestimmte Landschaft getroffen und nicht eine andere. All dies wird vom Verstand in Betracht gezogen und erwägt, und es kommt zu dem Schluss, dass jemand den Wind kontrolliert, ihn bewegt oder stoppt so wie es Ihm gefällt, sendet oder entzieht dessen Ströme wem Er will. Auch in Anbetracht der Beziehung zwischen Himmel und Wind und deren Wunder, kommt der Verstand ohne zu zögern zu dem Entschluss, dass der Schöpfer des Windes auch der derjenige ist, der die Himmel, die Erde und all ihre Wunder aufrechterhält. Genauso verhält es sich, wenn die Augen, die Ohren und die Sinne übereinstimmende Informationen über ein Erdbeben an den Verstand weiterleiten. Der Verstand reflektiert über das Zittern einer mächtigen Erde mit ihren Bergen und Seen und allem was dazu gehört. Und angesichts der Tatsache, dass die Erde ein einheitliches festes Gebilde ohne Risse oder gespaltene Teile ist, und dennoch bebt ein Teil und der andere bleibt unbeeinträchtigt, und Gebäude werden zerstört auf der einen Seite, aber nicht auf der anderen, folgert es daraus, dass Derjenige der einen Teil der Erde erschüttert und den anderen verschont auch Derjenige ist, Der den Wind bewegt und die Luft kontrolliert, sie zurückhält oder nicht, ganz nach Seinem Willen. Er ist der Designer und Organisierer der Himmel und Erde und alle Dinge die mit ihnen in Verbindung stehen. Der Verstand errät mit Bestimmtheit, dass die Erde unmöglich von alleine beben kann, weil sie naturgemäß solide ist, dürfte sie niemals zittern.

Und wenn sie naturgemäß nicht solide wäre, hätte sie nie aufgehört zu zittern, weil der natürliche Zustand einer Sache unveränderbar ist. Und somit wurde dem Verstand bewiesen, dass Der, Der die Erde entworfen und erschaffen hat, irgendein beliebiges Teil von ihr erschüttern kann oder nicht. Das Auge hat auch ein anderes wunderbares Zeichen für Allahs Existenz im Gewölk beobachtet, das durch Sein Gebot wie Rauch oben zwischen Erde und Himmel schwebt. Dieses Gewölk hat keinen Körper, das mit Bergen kollidieren kann. Es geht durch Bäume ohne sie zu rütteln oder an ihnen haften zu bleiben. Es geht oft durch Karawanen und wenn es dunkel und dick ist, vernebelt es ihnen den Weg. Trotz seiner leichten Erscheinung trägt es Mengen von Wasser mit sich in unbeschreibbarer Beschaffenheit. Es trägt immense Blitze und Donner, Schnee, Hagel und Tau in einer Größenordnung, die über die Vorstellungskraft des Menschen hinausgeht. In bergigen Regionen steigt es sehr hoch hinauf. Manchmal sieht man es in einem zerstreuten Zustand und manchmal als eine einheitliche Masse. Seine Bewegung hängt vom Wind ab, der durch den Willen von Allah reguliert wird. Durch die Beeinflussung des Windes steigt es manchmal auf und dann wider ab, natürlich ohne dabei das Wasser, das es trägt, auf die Erde fallen zu lassen, und ein anderes Mal regnet es in Strömen. Sehr oft sehen wir es über Städte und viele Orte hinwegschweben, ohne dabei auch nur ein Tropfen Wasser zu verlieren. Und wenn es sich über hunderte von Meilen über Land ausgestreckt hat, fängt es an einen Tropfen nach dem anderen zu regnen, und manchmal in Strömen mit der gleichen Menge an Wasser. Manchmal regnet es unaufhörlich, dass Reservoirs, Tanks, Bahnen und Flüsse überlaufen und Straßen überflutet werden und man sieht ein Meer von Wasser so weit das Auge reicht. Manchmal regnet es so heftig, dass das Ohr fast taub durch das Brausen und Donnern wird. Mit diesem Regen belebt Allah trockenes Land wieder, ändert seine Farbe und Kleid in eine grüne Pracht. Das Grass, das Futter der Tiere, fängt an zu wachsen. Nachdem es aufhört zu regnen, lösen sich die Wolken auf und werden allmählich unsichtbar, keiner kann sagen, wohin sie verschwunden sind. Sobald diese Beobachtungen durch das Auge an den Verstand weitergegeben werden, fängt der Verstand an darüber nachzudenken. Der Verstand überlegt, dass wenn diese Bewegungen und Funktionen der Wolken sich von selbst erschaffen haben und nicht durch eine perfekte Weisheit reguliert würden, wäre es den Wolken nicht einmal möglich die Hälfte des Wassers zu tragen. Und wenn die Wolken den Regen von selbst schütten würden, könnten sie sich nicht weiter von ihrer Stelle entfernen, und es hätte nicht tropfenweise geregnet, sondern im Gegenteil, sie würden das ganze Wasser auf einmal und auf der Stelle ausschütten, weil es ihnen an Intelligenz mangelt und sie nicht die Folgen vorausahnen können, wenn das Wasser plötzlich an einer Stelle ausgeschüttet wird. In diesem Falle würden Gebäude einstürzen, der Gemüseanbau ruiniert werden, ein Teil des Landes würde überbewässert sein und ein anderes trocken und unfruchtbar bleiben. Diese Überlegungen bringen den Verstand zu der Erkenntnis, dass der Schöpfer all dieser Dinge der Ein und Derselbe sein muss. Denn gäbe es einen oder zwei oder drei, wären seit der Entstehung des Ganzen Differenzen und Uneinigkeiten zwischen ihnen entstanden hinsichtlich der Regulierung all dieser Abläufe. Manche wären dann langsamer als die anderen. Manche hochragende Dinge würden tiefer gelegt werden, und manch tief liegende Dinge würden höher gelegt werden. Manch Planeten würden entgegen der vorherrschenden Regelen aufbrechen anstatt unterzugehen und manche würden untergehen anstatt aufzubrechen. Kurz gesagt, überzeugt die Einheit des Designs, die sich deutlich in der Schöpfung manifestiert, den Verstand von der Tatsache, dass der Schöpfer von allen sichtbaren und unklaren Dingen und Wundern des Universum Er ist, Dessen Existenz unendlich ist und schon vor dem Entstehen all dieser Dinge existiert hat. Er ist der Schöpfer und Aufrechterhalter des Himmels, der Schöpfer und Designer der Erde und der Schöpfer all dieser Dinge, die ich gerade erwähnt habe und anderen Dingen, die zuviel sind um sie aufzuzählen.

Ferner beobachtet das Auge die Folge von Tag und Nacht, die aufeinander folgen ohne eine etwaige Veränderung in ihrer Regularität und ihres Zustands. Es sieht sie ineinander übergehen in regelmäßigen Stunden, ihre typischen Merkmale von hell und dunkel, ihre unterschiedlichen Kürzen und Längen. Es sieht, dass die Sterne und die Planeten durch diese Folgen von Tag und Nacht unberührt bleiben, das Herannahen und Aufbrechen von verschiedenen Jahreszeiten mit dem stets gleichen Anfang und Ende. Und der Verstand erkennt mit dem instinktiven Sinn, den ihm Allah der Allmächtige gegeben hat, über alle Zweifel erhaben, dass der Erschaffer all dieser perfekten Weisheit der Einzige, Allmächtige, Allwissende, Ewige Allah ist. Es denkt, gäbe es mehr als einen Erschaffer, hätte jeder einzelne von ihnen der Schöpfung des anderen Erschaffers keine Bedeutung beigemessen, und würde versuchen, den anderen im Design zu übertreffen. Infolgedessen würden anstatt Regularität und Harmonie nur noch Unordnung und Wirrwarr herrschen…

Darüber hinaus hat das Ohr die Botschaft von Allah durch seine Gesandte vernommen, die die Schlussfolgerung des Verstands bestätigt. Das Ohr hört Zeugnisse, dass Allah weder eine Frau noch einen Sohn noch einen Partner hat, und diese Botschaft wurde vom Verstand aufgenommen, um die Wahrheit zu erkennen“.

„Was du da beschrieben hast“, sagte er, „sind wunderbare Dinge – Dinge, die ich nie zuvor gehört habe. Dennoch bin ich nicht ganz überzeugt von dem, was du gesagt hast, es sei denn du lieferst mir mehr überzeugende Beweise“.

„Gut“, sagte ich, „wenn du dich nicht imstande dazu fühlst, meine Beschreibungen zu widerlegen oder einen Fehler darin zu finden und du dich selbst mit deinen Argumenten auseinandersetzt, bin ich überzeugt davon, dass dein Verstand in Kürze inshallah (so Allah will) dir versichern wird, dass die Sinne nicht imstande sind das Geringste zu erkennen ohne die Hilfe des Verstands. Nun erzähle mir doch, hast du mal einen Traum erfahren, in dem du etwas gegessen hast und dessen angenehmen Geschmack du genossen hast“.

„Ja“, sagte er.

„Hast du jemals geträumt“, fragte ich ihn, „dass du gelacht hast oder bitterlich geweint hast, in bekannte und unbekannte Länder gereist bist, und du diese Länder wahrgenommen hast, die du zuvor gesehen oder gekannt hast“.

„Ja“, antwortete er, „ich hatte viele solche Träume“.

Ich frage ihn: „Hast du jemals in deinen Träumen Verwandte, Eltern oder Geschwister gesehen, die schon lange verstorben sind und erkanntest sie so wie du sie in deinem Leben gekannt hast?“.

„Warum nicht“, sagte er, „ich habe viele solche Träume erlebt“.

„Na dann, sage mir doch, welches der Sinne fühlte den toten Menschen und gab es dem Verstand zu erkennen, damit der Verstand ihn wahrnehmen kann und mit ihm sprechen kann, welches der Sinne genoss das Essen, und welches hat die bekannten und die unbekannten Länder wahrgenommen, durch die er gereist ist? Welcher Sinn lachte und weinte?“ fragte ich ihn.

„Ich bin verwirrt“, sagte er, „ich kann nicht beantworten, welches meiner Sinne in diesem schlafenden Zustand die oben erwähnten Dinge gemacht hat. Fakt ist, dass wenn man schläft, man wie tot ist, und in diesem Zustand ist es schier unmöglich für die Sinne zu fühlen, zu erkennen, zu sehen oder etwas zu hören“.

Ich fragte ihn: „Erzähl mir, wann bist du von deinem Schlaf aufgeschreckt, hast du nicht deine Träume in dem Maße ins Bewusstsein zurückgerufen, um sie deinen Verwandten und Freunden erzählen zu können und dabei nichts zu vergessen?“.

„Ja“, sagte er, „manchmal habe ich etwas im Traum gesehen und das gleiche noch mal im wachen Zustand“.

„Also gut, dann sage mir, welches der Sinne dich mit den Erinnerungen dessen, was du gesehen hast inspiriert hat, wenn diese Sinne geschlafen haben?“.

„Keines der Sinne scheint mit dem irgendetwas zu tun zu haben“, sagte er.

„Leuchtet es dir jetzt nicht ein, dass es der Verstand ist, der all dies sieht, sich an sie erinnert (im schlafenden Zustand), während alle Sinne aufgehört haben zu arbeiten? Weißt du nicht, dass der Verstand mit Vernunft ausgestattet wurde, durch Mittel, durch die Allah sein Beweis (Hujja) einwandfrei feststellt?“.

„Was ich in einem Traum sehe, ist so gehaltlos wie eine Fata Morgana, die aus der Ferne wie echtes Wasser aussieht, und von der Nähe betrachtet stellt sich heraus, dass es nur Sand ist“, sagte er.

„Wie kannst du Vergleiche anstellen, wenn du in deinem Traum verschiedene Geschmacksrichtungen genießen kannst?“, befragte ich ihn.

Er sagte: „Aufgrund der Tatsache, dass wenn ich mich einer Fata Morgana nähere, ich nur Sand vorfinde, und wenn ich aufwache, ich nichts von dem vorfinde, was ich im Traum gesehen habe“.

„Nun, wenn ich dir über das, was dich im Traum erfreut oder beunruhigt hat, einen Beispiel gebe, wirst du dann an die Realität der Träume glauben?“, fragte ich.

„Ja, warum nicht?“, antwortete er

„Berichte mir“, sagte ich, „hast du jemals in einem Traum mit einer dir bekannten oder unbekannten Frau gelebt?“

„Viele Male“, erwiderte er.

„Hast du dann nicht das gleiche Gefühl empfunden, das durch die Befriedigung der sexuellen Begierde im wachen Zustand hervorgerufen wird, und werden nicht genau die gleichen Spuren hinterlassen?“, fragte ich.

„Dies widerlegt das Argument mit der Fata Morgana, denn sie stellt sich als unecht heraus, sobald man sich ihr nähert, sie verschwindet einfach. Aber hier ist genau der Gegensatz der Fall, die Handlung im Traum hinterlässt Spuren um die Wirklichkeit der Gefühle zu beweisen“.

„Der Träumer sieht die gleichen Dinge, die seine Sinne im Wachzustand miterlebt haben“, sagte er.

Ich sagte: „Sehr gut, du bestärkst mein Argument, wenn du die Fähigkeit des Verstands anerkennst, Dinge zu begreifen und zu identifizieren, derer sich die Sinne (die nicht länger arbeiten) nicht entsinnen. Warum hast du zuerst behauptet, dass der Verstand auch nicht einmal mithilfe der Sinne und im Wachzustand diese Kraft besitzt, und dass es nur die Sinne sind, die all diese Dinge begreifen? Kannst du mir sagen, wer (wenn die Sinne ausgeschaltet waren) dem Verstand, der weder Ohren noch Augen hat, diese Kraft gegeben hat? Denn du hast zugegeben, dass es der Verstand war, der die Frau gesehen und die Freude ihrer Gesellschaft genossen hat, obwohl die Sinne nicht an der Arbeit waren?
 
@Faton95:
Was für ein hirnrissiger Blödsinn. Er sich heutzutage von sowas beeinflussen lässt, hat es nicht anders verdient.
 
Die meisten haben doch keine Ahnung. Schonmal darüber nachgedacht das der Iran vielleicht Opfer ist? Man muss das optimistisch betrachten. Ihm wird unterstellt Atomwaffen zu bauen. Interviews aus dem Iran werden im Westen zerpflückt und bruchstückhaft übersetzt. Diese Zitate in den Zeitungen und anderen Medien wie zB. das der Iran Israel zerstören will sind falsch. Übersetzt heißt es, der Iran glaubt das Israel sich zerstört. In Israel werden Kriege gelenkt, gesteuert und dort sitzen die mächtigsten Funktionäre der Welt. Aus Israel wird die Welt regiert. Es gibt derzeit noch 4 Länder die NICHT von den Westmächten unter Kontrolle gebracht wurden. Darunter zählt auch der Iran und der Iran wird auch alles dafür tun das zu verhindern. Den Westmächten gehört auch die BRD denn wir sind nicht so frei wie es scheint. Soll heißen, die BRD ist noch immer Besatzungszone und das wird sie noch bin 2099 bleiben. Glaubt nicht alles was aus den Medien kommt. Hinterfragt das bitte. Ein interessanter Link dazu: http://lupocattivoblog.com/
 
@elecfuture: Bin beeindruckt! Welch Rarität, dass jemand über die Bundesgesetzblätter von damals bescheid weiss. Leider hast ud aber recht! Deutschland ist kein souveräner Staat. Deutschland ist weiterhin besetztes Gebiet. Es gibt auch weder eine Landesflagge, noch ein Staatssymbol. Und bevor alle meckern: Schwarz/Rot/Gold ist nicht unsere Flagge, sondern die der Weimarer Republik. Und der Bundesadler ist ein vager Umriss des Reichsadlers. Es gibt ihn innerhalb Deutschlands in vielen unterschiedlichen Form, eben deshalb, weil es ekin einheitliches Symbol gibt.
 
Ich sag dir mal was Freundchen. Wenn du diese Zeug so toll findest, da verschwinde doch einfach dahin wo alle auf so was stehen, aber belästige uns hier nicht. Ich freue mich schon auf den Tag wo diese Sekte diese Bibel an 25 Mio verteilen wird. Das gibt Brennstoff.
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