Wikipedia setzt bei neuer App auf OpenStreetMap

Die Betreiber der Online-Enzyklopädie Wikipedia setzen bei der neuesten und kürzlich veröffentlichten Version der zugehörigen mobilen App für iOS- und Android-Geräte auf das Kartenmaterial von OpenStreetMap. mehr... Wikipedia, Openstreetmap Wikipedia, Openstreetmap

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Hier mal die direkten Links für Android: https://market.android.com/details?id=org.wikipedia und IPhone/Pad/Pod/usw.:http://itunes.apple.com/in/app/wikipedia-mobile/id324715238?mt=8
 
@testacc: Ich nutze die Wikipanion-App, welche auf den Datenbestand der deutschsprachigen Wikipedia zugreift und bin bis dato zufrieden damit. Kennt wer den Unterschied zwischen den beiden Apps?
 
@CoF-666: Ka, hatte die App von Deviace drauf und nun die Originale und kann direkt kein Unterschied feststellen. ;)
 
@CoF-666: ich nutze Articles, greift auch auf Wikipedia zu, ist aber grafisch aufgehübscht und hat sonst noch ein paar kleine Features auf Lager.
 
@AlexKeller: Das sieht nett aus, Danke für die Info. Ich denke mal, es ist egal welche App man nutzt, der Datenbestand ist immer der gleiche.
 
Alle setztem (fast) nur auf OpenStreetmap. Ist das (mittlerweile) wirklich so gut geworden? Eine echte Alternative zu Google Maps? Ich bin mir nicht sicher, aber ich meine, ich hätte mal gelesen, dass OpenStreetMap nicht das beste sei. Danke
 
@bluewater: Google will seit kurzem Geld für eingebundene Karten, deswegen werden jetzt eher die Alternativen gesucht. Gerade auf Seiten die viel genutzt werden sahnen die ab. Aber keine Angst wenn du eine Seite betreibst, es gibt Grenzen ab denen man erst bezahlen muss. Für Wiki o.ä. sind die natürlich schnell aufgebraucht.
 
@bluewater: Hat auch den Vorteil, daß man das Kartenmaterial dann frei verwenden kann, während das von Google erst lizenziert werden müsste. Qualitativ haben beide ihre Vor- und Nachteile, allerdings spricht eben besonders die Lizenz (und wie schon genannt die Kosten für Gebrauch) für die Verwendung von OSM.
 
@bluewater: Es kommt total auf das Gebiet an, wo du suchst. In Großstädten ist OpenStreetMap meist definitiv wesentlich genauer als kommerzielle Dienste, da vor allem auch mit dem Auto nicht erreichbare Gegenden genauestens dokumentiert werden. So sind viele Fußwege nur in OpenStreetMap zu finden. In ländlichen Gegenden gibt es in einigen Gebieten leider weniger Beitragende, daher fehlen dort oft die kleineren Seitenwege. Die Strassendaten in OpenStreetMap wurden aber teilweise auch mit von kommerziellen Diensten gesponserten Daten ergänzt.
 
@bluewater: Also in innerstädtischen Karten (z.B. in Berlin, Hamburg, Paris, Rom, Madrid usw.) ist OpenStreetMap mittlerweile um Welten besser bzw. detaillierter als GoogleMaps! Aber auch in ländlichen Gebieten muss sich OpenStreetView nicht (mehr) vor GoogleMaps verstecken.
 
@seaman: OpenStreetView != OpenStreetMap (cf. http://wiki.openstreetmap.org/wiki/Openstreetview)
 
@Alle: Ich glaube irgendwie nicht wirklich, dass Google von Wikipedia Geld verlangt hätte, wenn man gefragt hätte.
 
@Lastwebpage: Ich glaube doch, es ist ein gewinnorientiertes Unternehmen, welches auch seine Aktionäre zufriedenstellen muss - Die sehen auch nur die Zahlen. Denen würden riesige Gewinne durch solche gut besuchten Seiten durch die Lappen gehen. Denke mal darüber nach welchen Preis du dafür bezahlst, dass dieses Unternehmen dinge für dich "gratis" bereitstellt.
 
@Lastwebpage: Google wurde vor einiger Zeit in Frankreich erfolgreich geklagt, weil sie kein Geld für die Karten verlangen (Kein Scherz! Wurde sogar hier berichtet). Vielleicht hat es etwas damit zu tun. (Mehr dazu: http://an-droid-tv.de/google-maps-in-frankreich-illegal-weil-kostenlos/)
 
Für die Positionsdarstellung funktioniert OSM super. Sogar professionelle Fahrtenbuchlösungen wie z.B. http://www.flottenmanagement.info/index.php?id=187
setzen auf OSM. Dabei wird die Fahrtstrecke über OSM angezeigt.
 
Ich arbeite auch an OSM mit und habe die Erfahrung gemacht, dass es in den letzten Jahren Angriffe auf das Kartenmaterial gab. Es wurden Einträge gefälscht. Das heißt, jemand hat z. B. eine normale Straße eingezeichnet, die hinterher als Einbahnstraße umgeschrieben wurde. Dies kann dann zu einer kompletten Änderung des Verkehrsflusses führen. Gleiches gilt für die Zuordnung nach Stadtteilen. Wenn hier die Border verändert wurde, ist eine Straße nicht auffindbar. Dies gilt besonders in Ballungszentren wie z. B- Ruhrgebiet. Wenn man da eine Border verändert, liegt die Straße plötzlich in Dortmund statt Bochum und kann nicht mehr gefunden werden.
 
@Remotiv: es gab dohc öfters aus kreisen von google solche änderungen und anderen bekannten firmen (besser gesagt die mitarbeiter dort). wollte auch mal bei OSM mitmachen aber ich hab nicht verstanden wie das funktioniert sprich die programme usw.
 
@Remotiv: Das allgemeine Wiki-Problem, meine Straße ist im OSM Bestand falsch geschrieben, auch manche Hausnummern sind fehlerhaft.
Ich habe es zweimal versucht zu korrigieren, immer wieder wurde es auf die falsche Faktenlage zurück revidiert.
 
@floerido: mit welchem programm hast das gemacht und war der aufwand zu groß ?
 
@gast27: Auf der Webseite ohne extra Programm. Es war etwas "fummelig", aber nachdem eben diese Änderung nicht übernommen wurde, hatte ich auch keine Lust weiter zu helfen.
 
@floerido: Nicht entmutigen lassen. Der Online-Editor ist ein wenig seltsam (mM), ich bevorzuge Josm (http://wiki.openstreetmap.org/wiki/Josm). Wenn deine Korrekturen einfach rückgängig gemacht werden, kannst du versuchen, den entsprechenden Nutzer anzuschreiben oder im Forum (http://forum.openstreetmap.org/viewforum.php?id=14) um Hilfe zu fragen.
 
immer mehr firmen wandern von google maps zu OSM ab. möglich das google nochmal drauf reagiert udn sich das mit der gebühr nocheinmal überlegt.
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