Infineon-Vorstandschef warnt vor Angriff aus Asien

Infineon-Vorstandschef Peter Bauer sieht für den IT-Standort Deutschland erhebliche Gefahren aus dem asiatischen Raum. Man müsse sich hierzulande auf die Basis wichtiger Schlüsselindustrien zurückbesinnen. mehr... Infineon Infineon

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Man schaue sich doch nur Kia und Hyundai an. Autos können die mittlerweile bauen... Ich hätte mir noch vor 5 Jahren keinen Kia gekauft, und heute fahre ich den neuen "Rio"... Deutschland muss sich in vielerlei Hinsicht etwas einfallen lassen.
 
@Mondeofreak: Und den Rio hast du jetzt genommen weil er innovativer und huebscher ist oder weil er eher deinem Budget entsprochen hat?
 
@-adrian-: Weil Geiz geil ist.
 
@iPeople: leider geil...
 
@-adrian-: Naja, zum einen natürlich weil er komplett ausgestattet günstiger als ein VW, OPEL oder Ford war. Und zum anderen, ganz klar, weil er sehr gut verarbeitet und auch innovativer ist. Und gut aussehen tut er ebenfalls :-)
 
@Mondeofreak: Naja, irgendwann ist in Sachen Autos auch schluss mit Innovation. So schnell kann neues nicht mehr erfunden werden wie andere nachziehen. Auch der Stellenwert des Autos scheint mir zurück gegangen zu sein. Zwar ist es immer noch gleich wichtig, aber mehr und mehr "einfach nur ein Auto" geworden. Gesetze in der aerodynamic lassen Autos auch immer mehr gleich aussehen. Wenn ich mir mal die großen Deutschen Marken ansehe und eine bestimmte Kategorie von Autos nehme... Sagen wir Limosinen... Das ist doch alles das gleiche. Oder der neuste Trend der Offroader. Für mich sieht das aus als würden alle vom gleichen Hersteller beziehen und ihr Logom drauf klatschen. Darum kauft der Deutsche auch keinen Deutschen mehr, weil er aussieht wie ein Franzose, Japaner oder Koreaner.
 
@eilteult: Naja wenn die Haelfte der Deutschen Automarken zu VW gehoeren braucht man sich nicht wundern dass sie untereinander die gleichen Teile verbauen
 
@-adrian-: Karosserien stellt jeder eigentlich noch für sich her und da gibt es auch keine Unterschiedungen mehr. Und mit anderen europäischen Herstellern sieht das ähnlich aus, die nichts mit VW zu tun haben.
 
Ihr mögt zwar "über Jahrzehnte erworbenes Wissen" haben aber wenn Ihr vor lauter Gier dieses Wissen verschenkt indem Ihr Jobs - und damit das Know how - nach Asien verlagert, werden die dieses Wissen im Nu übernommen haben und Euch mit noch billigeren Angeboten vom Markt drängen.
 
@moribund: Das haben "wir" schon vor 20 Jahren gesagt. Es hat lange gedauert, aber irgendwie hatten "Wir" recht gehabt.
 
@moribund: Auch die Asienblase wird platzen. Denn auch in China steigen die Löhne und die Arbeitnehmer fordern immer mehr bessere Situationen. Der Mittelstand wächst, die Reichtum auch, die Armut sinkt. Erste Trends gehen schon raus aus Asien nach Südamerika.
 
@eilteult: Ob Asien oder Südamerika spielt keine Rolle. Wenn der Mittelstand in D resp. Euroland am Boden ist, wird man endlich merken, dass eine Volkswirtschaft ein Kreislauf ist und keine Einbahnstraße.
 
@iPeople: Durch die Zunahme der Automatisierung wird es keine Rolle mehr spielen wo das statt findet. Bleiben wir beim Beispiel Autos: Guck dir doch mal an wie Autos gebaut werden. Der Mensch setzt das nur noch wie ein Puzzleteil zusammen, die fertigstellung erfolgt ganz allein durch Roboter. Der Mittelstand in DE wäre so oder so den Bach runter gegangen. Sei es durch Outsorucing oder durch Automatisierung,
 
@eilteult: Ähm, ja und? In D entwickelte Autos werden durch in D entwickelte Roboter gebaut und exportiert. Das soll keine Vorteile für die Volkswirtschaft bringen?
 
@iPeople: Sehe ich nicht. Weil das Auto nicht besser oder schlechter fährt durch ein bestimmtes Herstellungsland. Die Maschinen die dafür benötigt werden, werden in DE entwickelt und die Technologie wird verkauft und dort eingesetzt wo sie benötigt wird um das wir unsere Produkte irgendwo anders bauen lassen können.
 
@eilteult: Entwicklungen verkaufen bringt einmal Geld. Lizenzen vergeben lässt stetig Geld fließen. Und doch, es ist nicht egal, wo etwas produziert wird. Frag mal die ehemlaigen Mitarbeiter von Nokia, wie egal denen das ist ;) Warum meinst Du, geht es dem Westen wirtschaftlich immer schlechter?
 
@iPeople: Dem Westen wäre es so oder so wirtschaftlich schlechter ergangen. Denn Automatisierung ist das gleiche wie Outsorcing: Vernichtung von Arbeitsplätzen. Das bedeutet wir wären so oder so angekommen wo wir jetzt sind.
 
@eilteult: Falsch. Mit einer modernisierten, dieser Situation angepassten Steuerpolitik hätten alle davon profitieren können, Stichwort: Machinensteuer bzw Wertschöpfungsabgabe. Eine Firma, die automatisiert, ist immernoch Teil des Wirtschaftskreislaufes. Eine Firma, die abwandert, eher nicht.
 
@iPeople: Die Steuerpolitik alleine ist ein Grund auszuwandern. Ich würde dafür sogar drauf zahlen einfach um weniger Papierkram erledigen zu müssen.
 
@eilteult: "Mit einer modernisierten, dieser Situation angepassten Steuerpolitik hätten alle davon profitieren können" - war doch nicht so schwer, oder?
 
@iPeople: Modernisierung ist nicht leichter. Und Deutschland hat so seine Probleme mit modernisierungen im System.
 
@eilteult: Ändert an meiner Aussage genau was?
 
@iPeople: Das sie faktisch falsch ist. Modern und leicht sind zwei verschiedene Dinge und, wie erwähnt, die Menatlität der Deutschen fehlt es für einen solchen Wandel. Kurz: Sowas ist unrealistisch in Deutschland.
 
@eilteult: Würde ich an deiner stelle auch so sehen, und es hätte trotzdem ein umschwenken in der Politik stattfinden müssen, D hätte sich wandeln müssen. Stattdessen haben deutsche Politiker sogar noch das Abwandern von Firmen vom Steuerzahler fördern lassen. War das faktisch richtig? ;)
 
@iPeople: Keine Ahnung. Pauschal werde ich das so nicht bestätigen.
 
@eilteult: richtig. Aber irgendwann sind die dann auch wieder im Billiglohnland Deutschland. Also nur in Ruhe abwarten, dann kommt alles wieder. Ist wie mit der Mode....
 
@skyjagger: Wenn der Wohlstand in anderen Ländern wächst und die Kosten für Transport und Import zu teuer werden, wird es auch wieder zurück kommen. Denn irgendwann lohnt die Produktion im Ausland nicht mehr.
 
Die deutsche Autoindustrie ist da aber mit das schlechteste Beispiel. Gerade die hat viel Technik und KnowHow blockiert und tut es auch noch. Siehe Wankelmotor, Katalysator, Allradantrieb, Elektroauto, Hybriantrieb. Bei uns wurde der Transrapid eingestampft und kurz darauf fährt das Teil 1:1 in China. Im Ruhrpott wurden die Stahlschmieden Schraube für Schraube demontiert und in China wieder aufgebaut. Wir legen unsere Zechen still und importieren Kohle aus Austarlien und China. Hinzu kommt, dass die Asiaten nicht eine einzige Innovation und keine Eigenentwicklungen und auch keine Entwicklungskosten haben. Alles von den Industrieländern abgepresst oder ausspioniert und das teilweise auch staatliche Unterstützung unsererseits. Wer in China produzieren lässt, verscherbelt gleichzeitig sein KnowHow mit. Schuld ist die Industrie selbst. Ich habe 1985 einen Chevy-Van V8 aus den USA mitgebracht (nagelneu, mit kat nach US-Norm). Den wollte der TÜV hier nicht abnehmen, weil sie bei der ASU keine Abgase messen konnten. Grund: Deren Messgerät war auf die wesentlich niedrigeren US-Werte gar nicht eingestellt. So viel zur deutschen Innovation und Führungsrolle. Made in Germany - das war einmal.
 
@LastFrontier: Ich finde engineering in Germany eigentlich viel wichtiger. Denn es hat sich in einer Sache nur sehr wenig geändern: Das Wissen entsteht heute nach wie vor in Europa und nordamerika. Wie du selber sagtest, wo waren die Chinesen schon innovativ? Daran wird sich auch nichts ändern. Verdienen tun wir immer noch eine ganze Menge an unserem Zeug.
 
@eilteult: Und was genau hab die Volkswirtschaften davon, wenn sie entwickeln und andere mit diesen Entwicklungen die Kohle machen?
 
@iPeople: Wir verdienen ja an dem Verkauf der Produkte, nicht an der Herstellung.
 
@eilteult: Bringt genau was, wenn sich in D nur noch eine geringer werdenende Menge genau diese Produkte leisten kann? Zum Wirtschaftskreislauf gehören nunmal auch die Arbeiter, und nicht nur die Entwickler.
 
@iPeople: In DE können sich eine Menge Menschen diese Dinge leisten. Der Mittelstand mag schrumpen, die Armut wachsen. Aber auch die Reichen werden mehr.
 
@eilteult: Ich formuliere das mal so um, dass es stimmt: "Der Mittelstand mag schrumpen, die Armut wachsen. Aber auch die Reichen werden reicher, wenn auch konzentrierter."
 
@iPeople: Mich nervt die doppeldiskusion, wie machen oben weiter.
 
@eilteult: Hat keinen Sinn, wir haben da sehr verschiedene Ansichten.
 
@LastFrontier: Genau so ist es.
 
"[...] Als Beispiele nannte er den deutschen High-Tech-Vorsprung in den wichtigen Branchen Industriemaschinen und Autos: [...]"
hieß es nicht gestern Abend bei "Günther Jauch" auf ARD, dass die deutsche Automobilindustrie bald zu Boden gehen wird, wenn nicht schleunigst massiv in Forschung und Entwicklung investiert wird?
 
@ForkeundFackel: Die wollen bloss wieder Zuschüsse. Die sollen ihre Entwicklungen nutzen und nicht im Schrank verstauben lassen.
 
Oh ja. Das stimmt alles nicht!. Deutschland muss auf keinen Fall Stuttgart 21 bauen, sondern mehr Geld an Harz IV überweisen, dass sie mehr Klamotten aus China kaufen. Grün über alles (und mehr Schulden)!
 
Natürlich ist in Asien nicht alles gleich. Japaner sind intelligent und entwickeln selbst etwas. Das ist der Unterschied zu den Chinesen, die nur klauen können.
 
Ich hatte mal Infineon RAM. das war wirklich der mieseste RAM den ich jemals benutzen musste. Wenn es irgendwie geht, meide ich seitdem Infineon Produkte wegen ihrer miserablen Qualität.
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