Urteil: Gebühr für Prepaid-Rückzahlung unzulässig

Ein Anbieter von Mobilfunkleistungen darf in seinen allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) keine Gebühr für die Auszahlung von Restguthaben bei der Beendigung eines Prepaid-Mobilfunkvertrages verlangen. Das hat das Schleswig-Holsteinische ... mehr... T-Mobile, Sim-Karte, Sim Karte T-Mobile, Sim-Karte, Sim Karte T-Mobile, Sim-Karte, Sim Karte

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Jetzt noch den Rücksendezwang für gekündigte Karten wegklagen, dann wird es besser.
 
@Maik1000: Macht klarmobil das? Ich habe zwar öfter gelesen, dass das "vorbehalten" wird, aber eine tatsächliche Umsetzung der Rücksendepflicht habe ich noch nicht erlebt. (Bei keinem Anbieter)
 
Okay, einer weniger, Daumen hoch. Jetzt darf der Verbraucherschutz von mir aus gerne bei den Kraftstoffpreisen weiter machen. Und wenn es ganz toll läuft, könnte man eventuell ja mal bei der GEMA an die Tür klopfen...
 
ich dachte das mit den gebühren mit dem auszahlen des guthabens hätte man schon längst verboten
 
Wenn ich also eine 10€ prepaid karte fuer 5 euro kaufne kann kann ich mir die 10 euro auszahlen lassen?
 
@-adrian-: Nein ;) Startguthaben kann nicht ausgezahlt werden. Das ist so in den AGB geregelt. Das Urteil berührt diesen Punkt nicht.
 
@-adrian-: Ich denke mal das bezieht sich auf das Guthaben welches du erst erwirbst durch Callnow Xtra Guthaben etc. Das ist ja quasi ein Geschenk des Anbieters. Versuchen kannst du es ja mal :-)
 
gleiches auch bei Sipgate. Wollte meine 10€ zurückbuchen, Sipgate verlangt aber eine Gebühr von 5€
 
@JasonLA: nun kannst du dich auf das Urteil oben berufen ... ist ja immerhin schon die zweite Instanz und sollte eigentlich allgemeingültig sein
 
@Der_da: Genauso sieht es aus und wenn nicht klagst du. Mit diesem Urteil würde die Klage ohne Gericht stattgegeben.:)
 
@Der_da: Nein, kann er nicht. Dieses Urteil stellt kein Grundsatzurteil dar. Jeder auftretende Fall ist im Einzelfall zu betrachten, solange kein allgemeingültiges Urteil gesprochen wird. Diese erfolgen im Regelfall vom Bundesgerichtshof. Es ist auch fraglich, ob ein geringer Streitwert dieser Art überhaupt vor Gericht verhandelt werden sollte, da die abschließenden Kosten vermutlich deutlich höher ausfallen würden.
 
Schon allein, daß sie derartiges vorsätzlich Versuchen, zeigt, daß sie auch in anderen Bereichen kriminell vorgehen - und was sie wirklich von den Kunden halten.
 
@norp: Wenn ich mir allein die allgemein in der Mobilfunkbranche übliche Werbung mit ihren ganzen Sternchen und dem (vor allem in TV-Spots) absolut unleserlichen "Kleingedruckten" ansehe, fühle ich mich bei den Jungs sowieso eher wie im Rotlichtmilieu als in einer seriösen Ecke.
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