Telekom: Morgen 10.000 Mitarbeiter im Warnstreik

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat bundesweit mehr als 10.000 Beschäftigte der Deutschen Telekom zu Warnstreiks aufgerufen. Diese sollen morgen vorübergehend die Arbeit niederlegen, um in den Tarifverhandlungen den Druck auf die ... mehr... Gewerkschaft, Verdi, Warnstreik Gewerkschaft, Verdi, Warnstreik Verdi

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Na, Verdi bewegt sich wohl doch endlich mal. Jahrelang haben die sich nicht bewegt und alles akzeptiert.
 
So viel wie die Deutschen immer streiken, wundert es nicht, dass es wirtschaftlich den Deutschen immer schlechter geht. Eine Grosskette nacheinander geht ein, aber hauptsache die Leute haben immer mehr Vorderungen, egal ob die Firma dabei zu Grunde geht. Nichts gegen Streiks, wenn es berechtigt ist, aber die sogenannten Warnstreiks sind doch nur destruktiv!
 
@Rumulus: Ganz richtig, was du schreibst. - Die Lohnforderungen sind überzogen und können zur Vernichtung von Arbeitsplätzen führen. Langsam gewinne ich den Eindruck, dass sich die Verdi-Bosse bei ihren Mitgliedern mit großen Worten nur beliebt machen wollen, um ihre Daseinsberechtigung unter Beweis zu stellen. Ich glaube kaum noch daran, dass diesen Personen das Wohl der Menschen am Herzen liegt. Sie möchten ihren gut bezahlten Posten nicht verlieren.
 
@manja: Oh mann, wo lebt ihr denn....
 
@Rumulus: die firmen beklagen sich über immer höhere betriebskosten und erhöhen die preise für ihre produkte/leistungen.
gleichzeitig bleiben die gehälter gleich. folglich haben die menschen unterm strich weniger in der tasche, was sie ausgeben könnten.
hast du schon einmal gehört, dass eine firma sagt, unser produkt wird jetzt teurer, weil wir unsern angestellten mehr zahlen?
da heisst es immer einkauf teurer, transportkosten, etc. pp.. aber das ist ja wiederum auch egal, deutschland ist ja ein exportland,
also kommt das geld ja von anderen märkten, was kümmerts einen da. ein hoch auf die globalisierung :/
und von den großen ketten, die nach und nach eingehen, ich habe weder von schlecker, noch von karstadt oder hertie die mitarbeiter streiken sehen. sind es nicht eher angestellte von großen konzernen wie der bahn, telekom oder halt der öffentliche dienst?
und das die leute hierzulande auch bereit sind etwas kürzer zu treten, um ihrer firma unter die arme zu greifen, oder ihren job gesichert zu sehen,
hat das opel-thema gezeigt. das das insgesamt dennoch nen schuss in den ofen war sei mal aussen vor gelassen.
man kann den schwarzen peter von einer seite zur andern schieben, je nach dem, auf welcher seite man sich selbst befindet.
die wirtschaft schreit nach fachkräften und was wird dafür getan? beim arbeitsamt werden die leute von hinten bis vorne verar***t und in 1€ jobs,
praktika oder was weiss ich gesteckt, um die arbeitslosenzahlen vermeindlich zu senken. wie wäre es den zum beispiel auch mal mit einem einheitlichen
schulsystem, dass bundesweit alle die selben voraussetzungen haben und nicht eventuell hier schon an hand des budneslandes schubladen aufgebaut werden.
nein, da setzt man lieber schuljahre fürs abitur schon fast willkürlich alle paar jahre mal auf 12, dann wieder auf 13 und dann wieder auf 12 Jahre.
und damit das bild abgerundet wird, schafft man gleich noch das deutsche aushängeschild, das diplom, ab und ersetzt es durch einen minderwertigen
"internationalen" abklatsch um vermeindlich die chancen auf dem internationalen arbeitsmarkt zu verbessern. allerdings ist das gegenteil der fall,
ein deutscher bachelor-abschluss ist international nichts wert, du hast nur etwas in der hand, wenn du einen master drauf sattelst.
und ist es nicht auch komisch, dass man den jungen leuten global mehr chancen dadurch ermöglichen will, wenn man doch fachkräfte für die eigene wirtschaft braucht?

ich denke, dass die sich häufenden streiks eher ein anzeichen dafür sind, dass generell was ziehmlich verkehrt läuft.
ach und nicht zu vergessen, dass die meinung des volkes ja antidemokratisch ist -.- aber das ist ein anderes thema.
 
@Rumulus: Liebe Konzerne bitte entschuldigt unseren Frevel für unseren Lebensunterhalt und für unsere finanzielle Sicherheit zu streiken. Firmen gehen nicht durch Streiks Pleite, sondern durch Fehlerscheidungen seitens des Managements. Natürlich spielen Wirtschaftslage und Konkurrenzsituation ebenfalls eine Rolle, dennoch bin ich nicht bereits meine Arbeitskraft dafür zu Opfern damit die ander Spitze sich das Geld in die Taschen stopfen. Es geht um GERECHTE Bezahlung. Ebenso verantwortlich ist die Gesellschaft die der Geiz ist Geil Mentalität angenommen haben nur um noch mehr Konsumieren zu können. Arbeit kostet nunmal Geld, wenn die Gehälter auf die Produktpreise umgerechnet werden empfinde ich dies als nur Fair. Ich muss nicht immer alles haben was ich sehe, für ein Preis der lächerlich ist. Ich will gute Produkte angemessen bezahlen, auch die darin enthaltende Arbeitszeit. Und wenn jemand dafür streikt find eich das nur Fair und gerechtfertigt. BTW, schonmal Manager streiken sehen? Natürlich nicht, wehm es gut geht muss nicht auf die Straße.... Akzeptanz für Menschen die darum kämpfen sollte dennoch vorhanden sein.
 
@Rumulus: Die Deutschen streiken eher selten und ein Generalstreik ist sogar verboten. Also mach mal halblang. Die Franzosen und Südländer streiken deutlich häufiger und das oft mit Erfolg. Denn die lassen sich wenigstens nicht alles gefallen was abgehobene Politiker von der Bevölkerung fordern, aber bei sich nicht einhalten.
 
Zur Zeit bleiben doch selbst unsere polnischen Nachbarn lieber im eignen Land oder durchqueren Deutschland zu ihren .Arbeitsplätzen. Eine Lohnerhöhung ist definitiv nicht verkehrt, zumal man ja jammert das man Fachkräfte brauch....
 
@Rumulus: wie kann man nur soviel scheiße schreiben.
 
@Rumulus: auf europa gesehen sind wir das reichste land, aber haben wir den höchsten lebensstandarf? nein! dafür haben wir die schlechteste gehaltsentwicklung!
 
Streiken die Lokführer wird sich aufgeregt was das soll. Streiken die Fluglotsen wird sich aufgeregt was das soll. Steiken die Kita-Erzieherinnen wird sich aufgeregt was das soll. Streiken aber die, die sich immer über die anderen aufregen weil die Streiken, regt sich keiner auf.
 
6,5% pfft, viel zu viel für T-Systems, ich arbeite mit denen zusammen ;)
 
@CreeTar: anderen keine Lohnerhöhung gönnen aber wenns ums eigene Geld geht laut schreien, aha.
 
@Dreadlord: Tja so sind KapitaBauern
 
Man muss bedenken, das die MA 2007 ein -6,5%. Über die letzten 4Jahre wurde das erst nach und nach wieder abgebaut! Letztes Jahr wurde seit langen mal nach ewigen Streiks, ein Lohnplus herrausgearbeitet. Rechnet man aber die Inflationen der letzten Jahre dazu, ist man immer noch im Minus. Zudem wurden 2007 die Mitarbeiter in Servicegesellschaften ausgelagert. Dh. jedes Jahr kämpft die Gewerkschaft für ein "Verkaufsverbot". Das ist natürlich förderlich für die Telekom, so kann man massiv die Lohnerhöhung drücken.
Übrigens kam ein indirektes Angebot, wonach es hieß: "Nehmt doch eine 0Runde hin..". Zudem wird jedes Jahr umgebaut, neue EDV Systeme eingepflegt, neue interne Rufnummern für eigene Hotlines, eine art psychokrieg. Ich denke, es kommt wieder zur Schlichtung, mit der Ansage, das Inflation gegengerechnet wird..~2,5%
 
@wrack: man muss sich auch nicht wundern wenn selbst nach 3 verhandlungsrunden kein angebot auf dem tisch liegt.

ein unternehmen das anscheinend genug geld hat um 100% des gewinns an dividenden auszugeben hat anscheinend genug geld, es ist ja allgemein bekannt das mehr als 50% des gewinns an dividenden ein unternehmen ausbluten lassen.
 
@fgs1982: brauchst du mir nicht erzählen.. ;) mich betrifft das auch ;D
 
@wrack: so in 9 minuten gehts los ;)
 
Gut, einer muss es ja sagen. Die Telekom streikt? Das merkt doch kein Mensch.
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