Datenverluste: Mehr Hacktivismus als Cybercrime

Der so genannte Hacktivismus stellt inzwischen eine größere Gefahr für die Integrität von Kundendaten bei Unternehmen dar, als Angriffe von gewöhnlichen Kriminellen. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor, die der US-Telekommunikationskonzern ... mehr... Internet, Hacker, Laptop, Illegal Bildquelle: wellnews.ru Internet, Hacker, Laptop, Illegal Internet, Hacker, Laptop, Illegal wellnews.ru

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@PC-Hooligan: Passt nicht ins Weltbild?
 
Dazu fällt mir jetzt spontan ein, dass Gelegenheit Diebe macht und dass meine Versicherung das geklaute Autoradio nicht bezahlt, wenn ich das Fenster am geparkten Wagen offen lasse.
Da hilft es mir auch nichts, wenn ich keine Ahnung habe, wie der elektrische Fensterheber funktioniert.
 
@User27: Der Vergleich hinkt. Erstens macht nicht Gelegenheit Diebe, sondern kriminelle Energie und zweitens, ein Fenster im Auto ist offen oder zu. Wenn Hacker aber gezielt vorhandene Barrieren umgehen, um an die Daten zu kommen, hat das wenig mit einem offenem Fenster zu tun. Das ist vielmehr, als wenn man ein geschlossenes Fenster gewaltsam öffnet Und wenn Hacker eine Lücke entdecken, zwingt sie keiner, die Daten zu klauen und zu veröffentlichen, genausowenig wie irgendjemand gezwungen ist, bei offenem Fenster das Autoradio zu klauen.
 
@iPeople: falsch, eine Lücke ist ein offenes Fenster. Wenn man zu blöd für ist diese Gefahr zu sehen, bzw. zu schließen, so braucht man nicht viel kriminelle Energie, um da reinzugehen ;)
 
@Ninos: Falsch, das ist Schwarz/Weiß-Denke. Wenn Du es genau nimmst, muss die Lücke gefunden werden, genauso wie eine Art, ein Auto zu knacken, ohne Spuren zu hinterlassen. Und ob man nun viel oder wenig kriminelle Energie braucht, ist unwichtig. keiner wird gezwungen, überhaupt kriminelle Energie zu entwickeln. Gott, wie ich das hasse, wenn Opfer zu Tätern gemacht werden. Und dann jedesmal diese "Wer zu blöd ist ... " und "Selber schuld ... " Sprüche, unglaublich.
 
@iPeople: Gelegnheit zum Diebstahl erzeugt kriminelle Energie = macht Diebe (sicherlich ein bekanntes Sprichwort, oder?). Im Artikel wird nicht die Verwerflichkeit der Hacker beleuchtet, sondern die Naivität und Dummheit der Datensammler und -halter, die trotz aktuellem Kenntnisstand der Bedrohungslage kaum oder keine Anstrengungen unternehmen, das Gut zu schützen. Bekannte Lücken werden nicht geschlossen, Passwörter sind zu simpel und werden nicht gewechselt, zu geringe Investitionen in die Sicherheitsstruktur usw. Unsere Großmütter waren schon so schlau, uns vor den Situationen zu warnen, in denen wir durch eigene Dummheit oder Achtlosigkeit zu Schaden kommen können. Selbst die Rechtslage weist einem in so einem Fall eine gehörige Portion Eigenschuld zu. Dass es da draußen 'Hacker' gibt, die die Ports abklappern und an den Schlössern rütteln, sollte sich inzwischen 'rumgesprochen haben. Da hilft auch kein Jammern über die "so unverständliche Opferschuld". Hier leisten die Opfer einen großartigen Beitrag zum Gelingen der Hackeraktivitäten, man könnte fast von Mittäterschaft sprechen. Und nun zeigt sich eben, dass diese kriminelle Energie nicht mehr überwiegend zur Befriedigung materieller Gier genutzt wird, sondern aus politischen und möglicherweise auch belehrenden, aufklärenden und warnenden Gründen. Um bei den Sprichwörtern zu bleiben: aus Schaden wird man klug; oder man könnte es werden.
 
@User27: Nein, nur wer kriminelle Energie hat, der nimmt eine gelegeheit wahr. Das Sprichwort ist eigentlich falsch, denn wenn das stimmen würde, wäre es eine natürliche Gesetzmäßigkeit und keiner könnte an einem offenem Fenster einer Parterrewohnung vorbeigehen, er müsste einsteigen und kein Gericht könnte ihn verurteilen, denn er kann ja nichts dafür. Jeder könnte im Supermarkt Diebstahl begehen, nur weil er gerade die Gelegeheit hat - sorry, aber Du unterstellst der Menschheit partout und generell Unehrlichkeit.
Und genauso verhält es sich mit der Hackerei, man bräuchte keine Sicherheitsbarrieren, man bräuchte keine was weiß ich, wenn es da draußen nicht Subjekte mit Krimineller Energie gäbe. Es wird immer ein Kampf bleiben, es wird immer Lücken geben und es wird immer Kriminelle geben, die nach solchen Lücken suchen.
Über mangelnde Investition und was weiß ich, brauchen wir nicht diskutieren, da gehe ich mit. Wo ich aber nicht mitgehe, ist das als Naturgesetz hingestellte "Logo". Und was ich noch verwerflicher finde, dass Typen, die sich auf die Fahne geschrieben haben, die Welt zu verbessern, Lücken aufspüren (was nicht schlimm ist) Daten klauen (was etwas schlimmer ist) und diese Daten veröffentlichen (was ich ne absolute Sauerei finde). Wenn jemand durch Dummheit beraubt wird, dann war der andere schlauer. Laut Gesetz ist das dann Betrug, also die Unwissenheit des anderen zum eigen Vorteil ausnutzen. Da von Mittäterschaft zu reden, ist Zynismus pur. Wenn Du mal Dein Auto vergisst, abzuschließen, bist Du auch froh, dass es da ist. Wenn es weg ist, sagst Du dann "Naja, bin ja selber schuld, kauf ich mir ein Neues - Versicherung brauch ich gar nicht erst bescheid sagen"? Verstehst Du, worauf ich hinaus will? Es sind die Kriminellen, die Taten begehen, nicht die Chance dazu.
 
@iPeople: du siehst es falsch. Es ist genauso wie beim Auto. Da muss man das offene Fenster auch erst entdecken. Wenn du die offene Lücke entdeckt hast, bist eigentlich schon drin, wie beim Auto. Musst nicht viel machen, um reinzukommen.. ;)
 
@Ninos: Das offene fenster ist aber offensichtlicher als wenn jemand explizit nach etwas sucht.
 
@iPeople: Gelegenheit macht Diebe bedeutet doch nicht, dass die Gelegenheit alle zu Dieben macht. Diejenigen die es mit dem Eigentum anderer Leute sowieso nicht so genau nehmen, werden die Gelegenheit eher skrupellos nutzen, im Gegensatz zu den braven, wohlerzogengen, gesetzestreuen Bürger, die sich an die gültigen Spielregeln halten wollen. Aber die Gelegenheit ermöglicht es eben Einigen bequem zum Dieb zu werden. Da spielen ja auch noch die eigene Situation, die Notwendigkeit, die Sucht, die Erziehung, der Nevenkitzel, möglicherweise eine Mutprobe oder was auch immer eine Rolle. Oder wie bei den ehrbaren Hackern eben der Sportsgeist. Ganz wie im richtigen Leben gibt es unter den Hackern ntürlich auch schwarze Schafe, die sich nicht an den Kodex halten. Die gibt es auch bei Politikern, Automechanikern, Bauarbeitern, Polizisten, Fleischfachverkäuferinnen, Ärzten, IT-Spezialisten usw. ;) -- Zitat:"Laut Gesetz ist das dann Betrug, also die Unwissenheit des anderen zum eigen Vorteil ausnutzen." -- Das Gesetz selbst bestraft sogar bei Unwissenheit - die bekanntlich nicht vor Strafe schützt. Da hier im IT-Bereich das offizielle Gesetz aber ziemlich unerfahren, unterbesetzt, unflexibel und nicht zeitgemäß ist, macht das Gesetz der Straße - oder hier des Webs - sich seine eigenen Wächter, Streifenpolizisten, Richter und Henker, solange bis unsere überforderte Justizia die Röcke rafft und in die Puschen kommt. Und während ihr die Einen ins Ohr säuseln, dass wir keine Regulierung brauchen, weil die Märkte selbstregulierend sind und nicht behindert werden dürfen, rufen die Anderen nach Regeln und Strafen, nach Schutz, Recht und Ordnung. Daten müssen einerseits frei fließen, verarbeitet und genutzt werden dürfen, aber es darf andererseits keine unregulierten, gar rechtsfreie Räume geben. Und das sind jetzt nur die Stimmen der Wirtschaft, die Bürgerinteressen werden sowieso kaum ge- geschweige denn erhört. -- Wenn ich dem wütenden Oliver auf dem Schulhof die Gelegenheit gebe, mit meiner Dienstpistole den verhassten Robert im Affekt über den Haufen zu schießen, dann hat ihn die von mir herbeigeführte Gelegenheit zum Mörder gemacht. Motiv, Mittel und Gelegenheit!
 
@iPeople: example.com?sql=ORDER by date DESC
Hartes Beispiel, aber um es zu verdeutlichen. Wenn selbst Informatikanfänger da ned schnallen, dass eine SQL Injection möglich ist, dann sry^^
So ist es auch bei anderen Lücken, man sieht etwas, denkt sich ohh, testet, merkt, das ist eine Lücke, oder man merkt, gut ist doch abgesichert, sah nur so aus und man lässt es sein ;)
 
Hacktivismus... wieder was gelernt
 
Hacktivismus klingt so nach Stoffwechsel...
 
@GordonFlash: nicht nach Hackbraten? *gg*
 
@JoePhi: Hackbraaaten @_@ *sabber*
 
Dieses Studien Gesülze ist erst mal völlig haltlos, da überhaupt nicht verifizierbar. Im Rückblick auf den Sony Hack hat sich ohnehin nur eines gezeigt: solche Firmen dürfen einfach keine Userdaten haben, persönliche Daten sind nun mal bei Firmen in schlechten Händen. Aber das war jedem vernünftigem Menschen ohnehin schon lange klar, das es besser ist, ein Videospiel im Laden zu kaufen und es einfach zu spielen, ohne das gierige Firmen persönliche Daten horten. Aus dem gleichen Grund ist auch "Steam", "Origin" und "Games For Windows Live" grundsätzlich abzulehnen. Ich war gestern einkaufen (Unlöblich: "Shopping") und der Laden hat deswegen Verluste gemacht, ich hätte nämlich sonst noch sehr viel mehr eingekauft, wenn dort nicht diese Trojaner enthalten gewesen wären.
 
@Feuerpferd: "solche Firmen dürfen einfach keine Userdaten haben, persönliche Daten sind nun mal bei Firmen in schlechten Händen." Damit bestimmte Dienstleistungen funktionieren, müssen eben manchmal persönliche Daten erhoben werden. Wie sonst sollte man bei Amazon und Co bitte einkaufen können, ohne dass Konto- und Adressdaten übermittelt werden? "Aber das war jedem vernünftigem Menschen ohnehin schon lange klar" Ein 'vernünftiger' Mensch stellt seine Meinung nicht über die der anderen und bezeichnet Leute mit abweichender Ansichten nicht unterschwellig als 'dumm'! "Aus dem gleichen Grund ist auch "Steam", "Origin" und "Games For Windows Live" grundsätzlich abzulehnen." Zum Glück hast du nicht darüber zu bestimmen, wer etwas aus welchen Gründen abzulehnen hat, sondern es hat jeder die Freiheit es selbst für sich zu entscheiden! Wenn du auf Dinge verzichtest, ist das deine Sache! "und der Laden hat deswegen Verluste gemacht" Der Punkt ist der, dass du nicht allein auf dieser Welt bist und jeder Mensch unterschiedlich ist. Es gibt beispielsweise viele Käufer, die in Plattformen wie Steam einen Mehrwert sehen und ein Spiel sogar gerade deswegen kaufen. Die Wirklichkeit sieht so aus, dass die Verkaufszahlen solcher Spiele durchweg positiv sind und ein Boykott vereinzelter Spieler keinerlei Auswirkungen darauf hat. Demnach wird es dem Inhaber auch völlig egal sein, ob du es nun gekauft hättest oder nicht, denn die Mehrheit der Kunden, kauft die spiele trotzdem.
 
man sollte die unternehmen stärker bestrafen. dann haben die einen ansporn zu investierne
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