BVDW fordert modernes Urheberrecht statt ACTA

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat Nachbesserungen am internationalen Handelsabkommen ACTA gefordert. Die Branchenorganisation erklärte, dass insbesondere Verbraucher nicht durch ACTA kriminalisiert werden dürften. mehr... Acta, Petition, Stopp Acta Bildquelle: stopp-acta.info Acta, Petition, Stopp Acta Acta, Petition, Stopp Acta stopp-acta.info

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Wird nicht passieren, die GEMA wird alles unternehmen um dies zu verhindern, denn Sie wissen genau, mit einem modernen Urheberrecht werden Sie überflüssig.
 
@klink: Überflüssig nicht unbedingt, dafür aber viel weniger verdienen
 
@klink: So ein Blödsinn. Organisationen wie die GEMA sind immer notwendig. Und weniger verdienen werden sie auch nicht. Es ist echt bedenklich, wie wenig sich die Leute über die GEMA informieren. Ja, es gibt viele Kritikpunkte über die GEMA, und ich stimme vielen auch zu, aber man sollte dennoch den Zweck und auch das Finanzierungsmodell der GEMA kennen, bevor man es kritisiert. Ja, wie die GEMA ihre Ziele verfolgt ist moralisch bedenklich, aber deswegen sind die Ziele noch nicht falsch. Und auch mit einem modernisierten Urheberrecht wird die GEMA nicht obsolet, da sie ja auf jedwedem Urheberrecht aufbaut und nicht durch eines ersetzt wird.
 
@bgmnt: Die GEMA blockiert die Moderne Entwicklung des Internets, weil die Führung geistig noch in den 80er fest steckt. Im Zeitalter des Internets können die Künstler ohne die GEMA mehr verdienen.
 
@klink: Hab ich ja nicht widersprochen. Ich bin für eine Reform der GEMA. Ihre Methoden sind veraltet und ihre Mittel teilweise falsch. Aber das Ziel ist notwendig, eine Abschaffung der GEMA würde auch Einbußen für Künstler und Rechteverwerter bedeuten, speziell für kleinere, da eine unlizenzierte Nutzung der Werke weniger auffallen/geahndet würde. Daher bezweifle ich, daß die Künstler zwangsweise ohne GEMA gerechter entlohnt werden würden. Andernfalls gäbe es keinen Grund für die Künstler, Mitglied bei der GEMA zu sein. Wer nicht will, der muss nicht.
 
@bgmnt: der Zweck heiligt bekanntlich nicht die Mittel.
 
@bgmnt: Ich geb Dir ein Plus, auch wenn es wohl nicht auffällt. Die Gema sollte aber wirklich moderner werden, wer aber in dieser Sache gegen wen vorgeht erschliesst sich uns ja nicht. Wenn Musikverlag X rür Künstler Y so und soviel an Einahmen möchte muß die Gema das Geld eintreiben. Ein Künstler kann aber heute auch alleine schon einiges bewirken und bräuchte kein Label, bzw. Könnte durch Auftritte oder ähnlichem schon gut Geld verdienen.
 
Was die da immer alle reformieren wollen bei den Medien.. einzigen Reformbedarf sehe ich bei Software. Gegen sogenannte "Raubkopierer" kann man doch jetzt schon mehr als genug vorgehen, so what!? Außerdem ist die ganze Bande doch eh schon stinkreich(egal ob nun RVW oder Kü). Die sollen mal die Backen zusammen kneifen, die elenden Gierhälse.
 
@bLu3t0oth: nicht jeder Künstler ist "stinkreich". Der erheblich größere Teil dürfte froh sein, wenn sie davon leben können. Noch dazu geht es bei dem Ganzen nicht nur um Musiker, sondern auch Komponisten, Schreiberlinge aller Art und Zeichner/Maler
 
@zwutz: Gibt es ein Anrecht darauf? Ist mit Selbstständigen und Arbeitnehmern auch so. Die verdienen auch nicht alle Kohle ohne Ende. Warum sollten also "Künstler" einen Anspruch auf eine Gelddruckmaschine haben?
 
@John2k: This!
 
@John2k: ich will ACTA nicht verteidigen, im Gegenteil. Viele Künstler sind gerade _wegen_ den Rechteverwertern nicht dazu fähig, von ihrer Arbeit zu leben. Ich wollte nur die Aussage widerlegen, alle Künstler seien stinkreich, weil das faktisch nicht stimmt
 
@John2k: Die Grundidee ist ja, dass der Künstler dann Geld verdient, wenn seine Kunstwerke "konsumiert" werden. Also z.B. seine Musikstücke gespielt werden. Das ist dann auch nicht anders als beim Selbständigen - wenn jemand sich von einem Friseur die Haare schneiden lässt, dann erhält dieser dafür Geld. Kommt kein Kunde (konsumiert also beim Künstler niemand dessen Erzeugnis), dann geht auch der Friseur leer aus (bzw. der Künstler verdient kein Geld). Kommen viele Kunden (konsumieren viele das Kunstprodukt), dann sind die Einnahmen entsprechend höher. Wo machst Du in der Grundidee eines Urheberrechts ein Anrecht für Künstler darauf aus, "Kohle ohne Ende" zu erhalten? (wenn zu einem Friseur sehr viele Kunden kommen, verlangst Du doch auch nicht, dass bei einer gewissen Einkommensgrenze für diesen gefälligst Schluss sein solle, denn wie käme der Friseur denn dazu, "Kohle ohne Ende" zu verdienen)? Habe daher Deine These nicht verstanden.
 
@FenFire: Jetzt vergleichst du eine Handwerkliche Arbeit mit der Vervielfältigung eines Werkes... merkste was? Der Künstler sollte primär über Konzerte Geld verdienen, DANN kannst du es vergleichen. Aber so nimmt er einmal eine Platte auf und kassiert von da an bis zum Umfallen, während sich der Friseur wund arbeitet. Der Künstler hat sogar noch den Vorteil, dass er unzählige Kunden gleichzeitig bei einem Konzert abspeisen kann, bei selben Aufwand und der Friseur...? Jeder soll sein Geld verdienen, aber bitte alles auch halbwegs gerecht.
 
@FenFire: Nee nee, wenn Friseusen wie Künstler kassieren würden, dann müsstest Du für schon für jedes angucken eines Kopfes Kohle abdrücken und zwar nicht zu knapp!
 
@bLu3t0oth: Natürlich gibt es einen Unterschied zwischen einer einmalig erstellten und danach beliebig vervielfältigbaren Leistung (digitales Kunstwerk) und einer manuellen Dienstleistung, die immer wieder auf's neue erbracht werden muss. Daher hinken all diese Vergleiche leider :( Ist aber auch der Grund, warum sich alle - seien es die Konsumenten wie auch die Ersteller und die Vertriebsorganisationen - so schwer tun, hier einen Konsens zu finden, wie man die Sache richtig handhaben sollte... und zumindest die Konsumenten wie auch die Vertriebsorganisationen krakeelen nach einer Lösung, die ihnen maximal viel in den Rachen wirft. Die Macht der Lobby ist leider zugunsten der Vertriebsorganisationen verschoben, Ziel wäre letztendlich eine Lösung "in der Mitte" (über die dann aber auch keine Einigkeit bestehen wird).
 
@bLu3t0oth: Ok, versuchen wir es mit einem Konzertvergleich (aber auch der wird hinken ;)). Nehmen wir mal an es wollten immer mehr Leute den Künstler sehen, erst mietet er für seine Auftritte eine Halle, dann ein Stadion, dann eine Wiese vor den Toren der Stadt... wie willst Du ein "Kohle ohne Ende" untersagen? Haben aber einer bestimmten Veranstaltungsgröße alle zusätzlichen Leute das Recht, den Künstler kostenfrei zu sehen ("illegale Downloader" werden somit legale Downloader)? Wird die Einnahme gedeckelt und der Eintrittspreis sinkt bei zusätzlichen Zuschauern? ...? Oder bleibt es dem Künstler vorbehalten, den Preis festzusetzen wie ihm beliebt, und wer zu diesem Preis die Show sehen will geht hin, wem's zu teuer ist macht was anderes (bricht aber kein Loch in den Zaun und schleicht sich heimlich auf das Veranstaltsungsgelände)? Oder sollte das auf-das-Gelände-eindringen-um-kostenfrei-zu-hören zwar verboten sein ("illegale Downloader"), sich aber niemand drum scheren? Oder sollten sie vom Wachdienst rausgeworfen werden bzw. ein "erhöhtes Eintrittsgeld" erhoben werden. Hmm... vielleicht wäre Schwarzfahren in nicht überfüllten Verkehrsmitteln ein halbwegs funktionierender Vergleich?
 
@FenFire: völlig unsinniger Vergleich, da mit der Größe der Halle oder des Stadions auch die Ausgaben steigen, nämlich für "Saalmiete" ebenso wie für Technik oder EInlass- und Ordnerpersonal etc. Es ist also nicht so, wie Du implizit darstellst, dass der Künstler nur eine genügend große "location" für den Auftritt wählen muss, um Einnahme zu generieren.
 
@FenFire: Wie bereits angemerkt hinkt dein Vergleich so sehr, dass man sagen müsste, dass er nur ein Bein hat statt einem gesunden und einem hinkenden^^
 
@bLu3t0oth: Na immerhin hat er noch ein Bein und hoppelt damit ein wenig ;)
 
@Drachen: Du denkst zu kurz - der Künstler wird zwar steigende Mieten und Organisations- /Zeitaufwände haben, aber er wird nur "expandieren", wenn damit auch seine Gewinne steigen. Für ihn ist eine größere Veranstaltung mehr Aufwand (Organisation, ... - auch dann wenn er einen Organisator beauftragt), das wird er nicht als altruistisches "Geschenk an die Fans" auf sich nehmen oder lediglich für das gute Gefühl, während der Veranstaltung in eine größere Menschenmenge blicken zu dürfen, sondern nur dann, wenn am Ende auch mehr Gewinn bei ihm hängen bleibt (und wenn's nur durch den Verkauf von Merchandiseartikeln am Devotionalienstand am Eingang ist).
 
@FenFire: Er muss trotzdem immer wieder selbst auftreten um Geld zu bekommen, genau wie der Friseur. Bei der digitalen Kopie ist aber genau das NICHT der Fall.
 
@FenFire: ich denke nicht zu kurz, ich denke nur weiter als Du :) Du meinst sicher das Richtige, aber Deine Darstellung war durchweg falsch. Die hallengröße sorgt nicht für mehr Geld und sie hat auch NULL damit zu tun, ob und wieviele Leute man dann kostenlos zulässt. Der ganze Vergleich hinkt halt total, weil Du Äpfel und Birnen vergleichst. Zudem hast Du beim digitalen Teil die kassierende "Schnittstelle" zwischen Künstler und Publikum vergessen, nämlich die Rechteverwerter. Die sorgen ja leider dafür, dass Beliebtheit von Künstlern nicht automatisch auf deren Einkommen bzw. steigende Musikverkäufe nicht direkt beim Künstler ankommen, sondern da wird umverteilt und dazwischen gepfuscht und Geld abgezogen, dass es nur so kracht.
 
@Drachen: Ich bin mir sicher dass mein Vergleich nicht perfekt ist. Bei der Größe des Veranstaltungsortes war meine Voraussetzung, dass sie mit Zuschauern gefüllt wird (zahlende wie auch ggf. nicht zahlende, seien diese nun am Eingang durchgewunken worden oder durch ein Loch im Zaun eingedrungen. Die Zuschauer repräsentieren die Gesamtzahl der Konsumenten, also im Falle beispielsweise von digitalen Musikstücken die Summe der Käufer wie auch die illegalen Downloader). Rechteverwerter... um das Vergleichsmodell "Konzertveranstaltung" zu erweitern müsste man diese evtl. als Veranstaltungsorganisator (z.B. eine Festivalgesellschaft) modellieren, der Künstler anheuert um bei ihm zu spielen, und dann auch den Veranstaltungsort beschafft (bei Musikstücken dann also den Vertriebsweg organisiert, seien das nun CDs in den Handel bringt oder Verkaufs-Downloadplattformen lizensiert). Dann nimmt den Eintrittspreis zunächst mal der Veranstalter ein, und zahlt dem Künstler dann was auch immer vertraglich mit diesem ausgehandelt ist.
 
@bLu3t0oth: Es ist zwar richtig, dass der Künstler immer wieder neu Aufwand erbringen muss, um neue Konzerte zu halten. Man müsste wohl, um die Modelle "digital" und "Konzert" aufeinander abzubilden, die Zeitachsen "stauchen", also die Gesamtheit der Konsumenten einer Performance (Stück, Konzerttournee) als "auf einmal bedient" betrachten. Dann wäre jedes Konzert ein neues Programm/Album. Nun ja, die digitale Vervielfältigung ist eben das, was allen so viel Kopfzerbrechen bereitet mit ihren neuen Möglichkeiten, und weshalb die bisherigen Rechtemodelle dabei so schlecht funktionieren und auch alle Vergleiche hinken :)
 
@FenFire: Eben... es fehlt ein entsprechendes (gerechtes) Vergütungssystem für Künstler. Also müsste man - anstatt auf der alten Urheberkamelle herumzureiten - sich mal darum kümmern. Künstlerisch erstellte Medien entsprechend zu Vertreiben. Bspw. mit einer Kultur-Flatrate, an der alle Künstler beteiligt werden, die in einem bestimmten Zeitraum(bspw. 1 Jahr) etwas neues herausgebracht haben. Konzerte und Merchandising ist dann der Bonus, der den 0815-Hippiekünstler vom Big Star unterscheidet.
 
@FenFire: Der Vergleich ist trotzdem absurd. Gründe gibts Unmengen, aber vielleicht hilft Dir weiter, dass es beim Konzert um tatsächliche Besucher geht, bei Internet aber nicht. Oder vielleicht hilft es Dir auf die Sprünge, wenn Du die live erbrachte Leistung beim Konzert berücksichtigst und das mal mit verlustfreien Kopien in beliebiger Anzahl vergleichst, für welche der Künstler keinen Finger krumm gemacht hat und deren Erlöse der Verwerter einstreicht und nicht der Künstler. Man kann das endlos weiter führen, aber es bringt einfach nichts, weil man das einfach nicht vergleichen kann und jeder Vergleich zwangsläufig albern und dumm ist.
 
Das Vertrauen in ein modernes Urheberrecht, das es anstelle von ACTA geben soll, ist nur für Inkassounternehmen positiv (weil sie dann den Bürger abzocken können), sofern es dieses angepaßte Urheberrecht dann geben wird. Der Effekt ist genauso groß, wie die Wahl eines Personalrates, der am Schluss immer dem zustimmen muß, was vom Arbeitnehmer kommt (beim Staat besonders schlimm, da der Arbeitgeber selber Gesetzgeber ist).
 
Also Seidem viele "alte" Filme für ca. 5€ verkauft werden und etwas ältere für 10€ ist es für mich einfacher diese zu kaufen als sich andersweitig zu organisieren. Nur Blurays finde ich katastrophal, da diese ewig zum starten brauchen. Ich will dass der Film sofort startet, wenn ich diesen in den Player lege. Das geht mit Dvds zum Glück noch :-)
Bei Spielen finde ich ist es völlig in Ordnung, dass ich ältere gebrauchte Games für ca. 5-15€ bekomme, da lohnt es sich auch nicht mehr diese sich anderweitig zu organisieren.

Was mir fehlt ist eine Art Tauschverein, in dem ich meinen Kram gleichwertig(1 gegen 1) gegen andere Dvds oder Spiele kostenfrei tauschen kann.
 
@John2k: Diesen, von dir gewünschten, Tausch- bzw- Gebrauchtmarkt wollen sie ja auch trocken legen ;) Teilweise haben sies ja auch schon geschafft mit ihren ganzen accountgebundenen Spielen wie zb das teure Battlefield 3
 
@bLu3t0oth: "teures" Battlefield 3? Naja... wenn Du die Kosten pro Zeiteinheit rechnest, die Du mit dem Spiel an guter Unterhaltung erlebst, dann relativiert sich das sehr schnell... gibt dann nur sehr wenige Freizeitbeschäftigungen, die günstiger sind. Ausser natürlich Du spielst es insgesamt nur für ein paar Stunden und legst es dann beiseite - dann war es jedoch vermutlich eh ein Fehlkauf.
 
@FenFire: BF3 nach <1 Std unter 1 Std gelöscht, weil rotze ;D ... cstrike damals für 12 Euro gekauft und gedaddelt bis zum umfallen... Abhalten von gleichzeitiger Nutzung geht ganz simpel über einen Key, der nicht parallel online genutzt werden kann, so wie es bei cstrike damals war.
 
@bLu3t0oth: Naja, dann war das Grundproblem aber eher ein Fehlkauf... ein bisschen so als habest Du im Restaurant Lamm bestellt um dann nach zwei Bissen festzustellen, dass Du Lamm eigentlich gar nicht magst. Allerdings ist es natürlich schon ein großes Manko, dass Demoversionen aus der Mode geraten zu sein scheinen, so dass potentielle Kunden sich vor dem Kauf kein Bild mehr machen können.
 
@FenFire: War die Beta... hab also nichts gezahlt.. trotzdem hätte man eine Version machen können mit bspw 1Std kostenloser Spielzeit und darüber hinaus muss man dann halt das Spiel bezahlen.. so fällt man direkt in den Brunnen, wenn einem das Spiel nicht gefällt.
 
@John2k: es sollte sich auf jedenfall was ändern - einfaches Beispiel: Ich lade mir ein Spiel immer zuerst einmal herunter um es zu testen ist dieses dann wirklich gut und bringt spass ist es auch würdig gekauft zu werden z..B. Fear 2 herunter geladen und nach 15 minuten beschlossen das es schrott ist und wieder von der PLatte gelöscht (da sehe ich nicht ein 45 € für zu zahlen ums ne viertel stunde zu spielen) dann wieder herum COD MW 3 herunter geladen angespielt und festgestellt ohja geil will ich auch online spielen 1 tag später lag das Orginal im Briefkasten dank Amazon Prime! Hätte ich es vorher nicht "illegal" angtesten können hätte ich wohl auch keines von beiden gekauft und genau das sollte der Medien Industrie mal klar werden!
 
@SimpleAndEasy: Joa, muss ja jeder selber wissen. Ich hätte gar keine Zeit mehr dafür. Ich lese vorher bei Amazon die Bewertungen durch, was bei älteren Spielen wunderbar geht. Oftmals spiegeln die ganz gut das Spiel wieder. Ansonsten 4players. Die sind ziemlich kritisch. Da ich keine Vollpreistitel kaufe, funktioniert das für mich sehr gut....... Früher gab es wenigstens immer Demos, auch mit Multiplayerteil. Wie die Zeiten sich doch ändern. Früher schmierte der Publischer den Leuten Honig ums Maul, um seinen kram loszuwerden. und heutzutage schmeißt er irgendwas hin und die Leute kaufens trotzdem(weil sie es dem Gesetzt nach müssen?).
 
@John2k: solange es keine Geldzurückgarantie für sowas gibt wenns einem doch nicht gefällt bzw. keine ordentlichen Demos bereit gestellt werden behalte ich das so auch bei! und wenn mir einer hinterher ans bein pinkel will für einen illegalen download eines spieles welches ich auch noch käuflich erworben habe erschlage ich den jenigen höchst persönlich mit der Orginalverpackung!
 
Eben.. der Tausch im Reallife soll ja genauso kriminalisiert werden wie der Tausch im Internet. Für die macht das keinen Unterschied, wer was auf welche Weise tauscht. Schließlich ist das ein potentieller Kunde weniger, an dem sie was verdienen können. Somit macht sich dann auch jeder strafbar, der sie um ihr Geld bringt. Die Medienindustrie ist der einzige Verein, der denkt, jeder müsse selbst ein Original besitzen um es benutzen zu können. Irgendwann verklagen uns die Baumärkte, weil wir Rasenmäher ausleihen oder die Autoindustrien, weil wir Fahrgemeinschaften bilden - schließlich hat sich gefälligst jeder ein eigenes Auto zu kaufen. ^^
 
@Trashy: Gebrauchtwagenhändler sollten an den Pranger gestellt und gesteinigt werden!
 
@Trashy: "der Tausch im Reallife soll ja genauso kriminalisiert werden wie der Tausch im Internet." - das kann man so pauschal nicht auf die Medienindustrie anwenden. Physische Datenträger (Musik-CDs, Film-DVDs/BluRays, Druckerzeugnisse) können problemlos herumgetauscht werden. Der Unterschied des digitalen Produktes, vor dem die Medienindustrie sich offenbar so fürchtet, ist, dass es nicht wie das physische Objekt ortsgebunden ist, es also potentiell von mehreren Leuten gleichzeitig genutzt werden kann (und durch Kopieren zumindest im Prinzip unbegrenzt weiterverteilt). Beim Versuch, diesen als Bedrohung empfundenen Unterschied auszugleichen, schiessen sie nun über das Ziel hinaus, womit wir dann bei dem von Dir beschriebenen "gar keine Weitergabe mehr erlaubt" sind.
 
@John2k "Nur Blurays finde ich katastrophal, da diese ewig zum starten brauchen.": Meinst du jetzt die Trailer, die vor dem Film laufen oder die allgemeine Startzeit? Die hat sich IMHO nicht verändert zur DVD.
 
@creutzwald1105: Ja, ich meine die Startzeit. Bei mir dauert es ca. 30 Sekunden, bis das Menü kommt. Bei Dvds funktioniert bei mir ein Tool wunderbar, was sofort den Film startet. Genauso stelle ich mir das bei einem gekauften Film vor. Einlegen und losschauen.
 
Wenn eine solche Regelung die Kunstschaffenden unterstützt und gleichzeitig die Verbraucher weder gängelt, noch kriminalisiert (Stichwort: Das Recht auf Privatkopie bei kopiergeschützten Medien), dann kann man einer sinnvollen Neuregelung eigentlich nur widersprechen, wenn man den Kram wirklich nicht kaufen, sondern klauen/kopieren, etc. will. Von daher: Bitte machen einen Vorschlag, der dann gan öffentlich durch die parlamentarischen Gremien geht und gut ists.
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