Musikpiraten: Künstler-Einkommen höher als 1995

Während die Medienindustrie beklagt, dass die Urheberrechtsverletzungen im Internet es für viele Kreative immer schwieriger macht, ihr Leben zu finanzieren, zeigt eine Untersuchung der Fakten nun in eine andere Richtung. Die Einkommen sind seit ... mehr... Musik, Piraten, Musikpiraten Bildquelle: Piratenpartei Deutschland Musik, Piraten, Musikpiraten Musik, Piraten, Musikpiraten Piratenpartei Deutschland

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...und dann noch schnell mal acta einführen, die haben ja nicht genug kohle...
 
@Crunk-Junk: ACTA wäre eher im Interesse einer Plattenfirma als in dem eines Künstlers.
Allerdings dürfte es ohnehin unstrittig sein, dass unser Urheberrecht dringend reformiert werden muss, auch wenn ACTA hier eine ganz falsche Richtung eingeschlagen hat. Der Status Quo sollte auch nicht beibehalten werden!
 
@Achereto62: Richtig. Nicht umsonst haben viele Kreative offen gegen ACTA protestiert. Kunst basiert immer auf Vorhandenem. dürfen die vorhandenen Elemente nicht genutzt werden, kann auch nichts Neues entstehen. Nur die Medien-Imperien (In der Musik die Majors) hätten dann genug Rechte, damit ihre "Mitarbeiter" - die bei ihnen unter Vertrag stehen Künstler - noch ausreichend neues schaffen können. Verdrängung der kleinen Labels also.
 
Das ist interessant. Das diese Werte von Musikpiraten kommen soll aber hoffentlich nicht den Umkehrschluss zulassen, dass es legitim wäre, Musik ilegal zu kopieren, blos weil der entsprechende Künstler möglicherweise nicht gleich verhungern wird.
 
Nichts als lügen! Das sind die Parolen der Raubmordvergewaltingunskopierer Verteidiger.!
 
@klink: Hast mal einen Euro? http://is.gd/KM6OXS
 
@klink: bin ich wirklich der einzige, der den leichten sarkasmus aus deinem kommentar rausliest? Oo
 
@Slurp: anscheinend Ja.
 
Das Internet macht es unbekannten, neuen Künstlern einfach wie nie, ihre Musik & sich selbst beim Publikum bekannt zu machen. Aber die Musikindustrie hat Recht, das Internet ist abgrundtief böse und dient nur schlechten Menschen dazu, Raubkopien zu verteilen.
 
@Turk_Turkleton: Pöh, selbst wenn man auf diese Statistik eingehen wollte, dann zeigt sie doch nur wie wichtig die GEMA ist und wie sie 100% auf dem richtigen Weg sind...oder?! ;-)
 
@Yamben: Dann erzähl mir doch mal, wieso ein I-Net-Künstler für 1-2€ seine Titel verkaufen kann, wobei man bei Künstler, die übers Label gehen locker 5-8€ abdrücken muss.?? Jeder will ein Stück vom Kuchen, so ist es überall in der Wirtschaft, nur dem I-Net ist es egal. So mal immer noch Platz für Werbung ist. Was dann auch noch mal einnahmen sind.;) >>>OHNE LABEL OHNE TEUER<<<
 
@hbc2000: Also mindestens 5 Leute (und du ja auch nicht) erkennen Ironie, selbst wenn Sie ihnen ins Gesicht schlägt... :-)
 
@Yamben: Jupp..jetzt wo du es sagst.:P Sry, achte eig nee so auf Smileys. Der Fakt aus meinem Kommentar bleibt aber trotzdem bestehen, dann halt nicht auf Dich bezogen.:) - Greez
 
@Turk_Turkleton: Die hat ja auch Recht. Jede unautorisierte Weitergabe von Urheberrechtlich geschützten Werken ist falsch, genauso wie jeder illegale Spieledownload und jedes zu Unrecht freigeschaltete Programm. Ob die Musikindustrie nun 1 Milliarde pro Jahr , 10 Milliarden oder nur 4,50 Euro umsetzt.
 
Nur eine Frage der Zeit, bis man irgendwelche fadenscheinige Argumente gefunden hat, um die Studie "plattzumachen". Achja: Die Lebenshaltungskosten sind gestiegen! :) Der Künstler von heute braucht einen gehobenen Lebensstandard.

Wir brauchen eine Kulturflatrate! :) Wieviel wären bereit, 50 € zu zahlen für unbegrenzten Zugriff auf Musik und Videos, das würde sich rechnen. Die Contentmafia wird aber leider über ihre Lobbyisten dagegenhalten :(
 
@StarAce: Du weisst, was "Inflationsbereinigt" heisst? Oder sehe ich da einen Hauch von Sarkasmus?
 
@StarAce: Ich möchte keine 50 Euro Flatrate, weil ich pro Monat niemals auf den entsprechenden Gegenwert an Musik und Filmen käme. Es gibt einfach zu viel Mist und zu wenig gute Sachen.
 
das verhält sich doch genau so wie bei der energieindustrie, die sich durch weiterentwicklungen bedroht fühlt, und dann versucht ihre umsätze künstlich aufrecht zu erhalten, indem der technische fortschritt ausgebremst wird. viele menschen stecken mit ihrem kopf eben immer noch im 20. jahrhundert fest.
 
Die Lebensunterhaltungskosten sind aber doch im Vergleich zu 1995 doch um mehr als 5,6 Prozent gestiegen? Von daher zeigt der Vergleich nicht wirklich die Realität
 
@huzgu444: Darum steht ja im Text auch "Inflationsbereinigt", sprich nach Abzug der gestiegenen Lebershaltungskosten ist der Verdienst um 5,6% gestiegen.
 
Es ist erschreckend, wie man von der Musikindustrie augenscheinlich angelogen wird. Alles teurer machen, den Rest verbieten, aber letztendlich den großen Reibach erwirtschaften. Wenn diese Studie Hand und Fuß hat, dann würde mich mal die Argumentation der MI interessieren, wie die sich das erklären. Und wie sie die armen, hungernden Künstler erklären wollen, die wegen des Internet nur noch in der Fußgängerzone ein paar Cent pro Tag in den Hut geworfen bekommen...
 
Aus den Beiträgen der Künstlersozialkasse läßt sich also ableiten, dass heutige, durchschnittliche Musiker richtig fette Kohle haben? Soso.
 
künstler, die die dienste der medienmafia nutzen sind für mich passé.
 
Das die Künstler weniger Geld bekommen, also vor allem die, die nicht zu den Megastars gehören aber dennoch bekannt sind, liegt nicht an der Piraterie...es liegt an den Plattenfirmen und Medienkonzernen, die den Künstlern immer weniger zugestehen. Teils mit hanebüchenen Argumentationen....oder mit der generellen "Enteignung" des Musikers, der bei Vertragsabschluss generell alle Urheberrechte seiner Werke an die Plattenfirma überträgt....und dann natürlich auch kaum bis keine Tantiemen bekommt. Den Künstlern kann man keinen Vorwurf machen....die Industrie nutzt Künstler und Konsumenten gleichermassen aus....
 
@miccellomann: Doch, dem Künstlier kann man den Vorwurf machen, dass er sich auf solche Vertragskonstrukte einlässt. Gerade weil es ja angeblich heute so einfach ist sich im Internet selsbt zu promoten und seine Kunst zu verkaufen. Und dann kann man der Politik noch den Vorwurf machen dass solche Vertragskonstukte erlaubt sind.
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