Streit um Echtheit des Anonymous-Betriebssystems

Gestern haben wir über die Veröffentlichung eines Betriebssystems namens 'Anonymous-OS 0.1' berichtet. Seither tobt ein Streit um die Legitimität der Linux-Distribution: Während manche Anonymous-Kanäle von einer Trojaner-versuchten Software ... mehr... Betriebssystem, Anonymisierung, Anonymous OS Bildquelle: Anonymous Betriebssystem, Anonymisierung, Anonymous OS Betriebssystem, Anonymisierung, Anonymous OS Anonymous

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Ich denke jetzt ist es Zeit die Karten offen auf den Tisch zu legen und endlich mal Anonymous wenigstens offiziell zu machen... Jeder vollidiot kann sich doch mittlerweile nen Twitter-Account auf Namen Anonymous machen... Sie müssen sich ja nicht preisgeben, wer dahinter steckt, sondern anonymous einfach in eine richtige organistion umwandeln... das wäre alles...
 
@Schwaus: selbst die als das "offizelles" Anonymous gehandelt werden wollen, wissen denk ich mal nicht, was hinter dem namen steht ;). Lulsec war z.b. ganz anders... wer dabei sein wollte, musste von der gruppe bestimmt werden. Ich denke mal Anonymous wird sich auf dauer selber in den schwanz beißen.
 
@rony-x2: stimmt, irgendwann wird das ganze ohne glanz und gloria den bach runter gehen... wenns nicht schon soweit angefangen hat...
 
@Schwaus: Die Karten "offen auf den Tisch legen" kann Anonymous aber eben nicht, weil Anonymous keine Strukturen im klassischen Sinn hat. Alle sind ja irgendwie Anonymous und ein Anon kann im Prinzip einem anderen nicht das Anon-Sein verbieten. Das gilt auch für den aktuellen Fall: Wer sagt eigentlich, dass der/die Macher des Anon-OS das Teil nicht so nennen dürfen? Ob das OS sicher ist, ist natürlich eine andere Frage, aber von einem "Fake" zu sprechen?
 
@witek: Irgendjemand muss doch mal die Idee für das ganze Affen-Theater gehabt haben... Und ich glaube fast nicht, das eine Aktion wie z.B. der PSN-Hack oder die Einbrüche bei GEMA und Co. nicht organisiert waren... Ich denke der Name "Anonymous" ist nur Mittel zum Zweck um eine Organisation zu verschleiern...
 
@Schwaus: Ja, aber von den ~10-100 Millionen Menschen, die hinter Anonymous stecken und sich gelegentlich Anon nennen, müssen es ja nicht immer diesselben 5 sein, die eine Aktion organisieren/planen. Die, die Anonymous ursprunglich "geschaffen" haben sind vielleicht gar nicht mehr dabei - aber der Gedanke lebt weiter ;) Es ist so ein bisschen wie mit den Angriffen auf staatliche Einrichtungen über das Internet. Jeder davon wird China in die Schuhe geschoben, weil die meistens eine chinesische IP aben (=sich Anonymous nennen), aber wer tatsächlich dahinter steckt, weiß kein Mensch.
 
@monte: Ich denke kaum, dass es sich dabei auch nur um 1 Million handelt, geschweige denn, mehrere Tausend. Solche Zahlen sind genau so absurd wie damals bei Wikileaks, am Schluss hat sich da ja herausgestellt, dass es kaum ein Dutzend war. Obwohl da auch von mehreren hunderttausend gesprochen wurden. Bei Anonymous gehen die Sympathisanten sicherlich in die Tausenden, aber Aktive sind es viel weniger!
 
@Rumulus: Die Zahlen sind frei von mir erfunden. Jeder ist ein Anon. Und niemand ist ein Anon. Anonymous gibt es nicht - und doch ist es überall (klingt zwar wie ne Predikt, aber so sehe ich das).
 
@witek: Im eigentlichen Sinne des Wortes Fake, könnte das OS an durchaus ein Fake sein. Wenn sich herausstellen sollte, dass es unsicher ist, die Nutzer selbst ausspioniert, dann ist es ein Fake, weil es etwas anderes suggeriert als es in Wahrheit ist. Fake wird definiert für eine Fälschung, ein Imitat oder einen Schwindel, im weiteren Sinne auch ein Begriff für den damit verbundenen bzw. versuchten Betrug. Jemand, der etwas Falsches als richtig vortäuscht, wird gelegentlich auch Faker genannt.----- Gerade die Tatsache, dass man nicht weiss, oder wissen kann, wer dahinter steckt, sollte jeden vernünftiger Mensch dazu veranlasst sehen, das OS nicht zu nutzen. ---- Anonymous an sich ist nur ein Synonym für ein Gedankengut, mit den dazugehörigen Handlungen. Nicht bezogen auf eine klare Struktur, egal ob physischer Natur, oder virtueller. Die Handlungen und Veröffentlichungen sind dadurch oft von mangelnder Glaubwürdigkeit geprägt und haben dadurch nicht selten kindlich anmuteten Charakter des Profilierens.
 
das ist doch ganz einfach

1) jeder darf sich anonymous nennen
also kann
2) keiner sagen dass es nicht echt wäre? oO

was das iso beinhaltet würde mich allerdings auch mal interessieren

ich finde es nur so imens lächerlich wenn die eine "splittergruppe" die daten einer anderen "splittergruppe" dementiert
 
gestern war ich nicht hier, aber wenn es hier gestern vorgestellt wurde am besten mit dl linkist das ja schon zihemlich fahrlässig von WF, hier einfach sachen an zu bieten ohne selber gründlich informationen ein zu holen! schon vor mehreren tagen wurde von mehreren anonymous seiten auf facebook davor gewarnt!
 
@neuernickzumflamen: Ja, wenn Anonymous auf Facebook was schreibt, dann muss es ja stimmen ;) Und nein, wir haben das OS nie als Download angeboten. In diesem Sinne bitte ich: Selbst recherchieren und dann Vorwürfe äußern.
 
@witek: hab auch nur wahrscheinlich angeboten gesagt, war gestern nicht hier ;) aber an dem os kann nur was faul sein, weil es plötzlich da war ohne ankündigung. auf fb sagen die leute das ist ein fake, wärend die sonst stolz über jeden hack berichten. also ich würde mir das niemals installieren^^
 
@neuernickzumflamen: Natürlich ist das OS höchst dubios und es ist gut, wenn man die Finger davon lässt. Meine Punkt ist aber, dass man nicht einfach sagen kann: Das ist ein "Fake". Wer definiert, was ein Fake ist?
 
@witek: das stimmt schon kann man nicht genau definieren, kann sogar ein funktionierendes os sein. aber auch wenn es seriös wäre hätte ich noch ein komisches bauchgefühl ein hacker os zu benutzen^^
 
Bisschen angepasstes Ubuntu, dunkles Design mit Guy Fawkes Maske. Sehe da keinen Grund zu großem Aufstand. Windows Fonts werden ohnehin zum freien Download angeboten, siehe hier: http://goo.gl/thW3Q Den Flash Player gibt es auch zum Download und bei manchen Distributionen war der Adobe Flash Player auf den Installationsmedien auch schon dabei. IMHO: viel Rauch um nichts. Ist doch nett, das jemand seine Zusammenstellung so teilt.
 
@Feuerpferd: Natürlich ist es gut, Oo OS geteilt wird, aber darum geht es ja hier gar nicht und das wird auch nicht angezweifelt. Es geht um die Seriosität dahinter. Und wenn es sich herausstellen sollte, dass die ganze Aktion unseriös ist, kann dies schnell ein negativ Licht auf die Opens Source Community werfen. Findest du dann das Ganze auch noch gut?
 
@Rumulus: Einfach mal drüber nachdenken, was macht wohl mehr Profit? Und was macht mehr Arbeit? Windows Viren und Trojaner aus dem Baukasten nutzen und in Webseiten einbinden, oder eine Linux Distribution zusammenstellen? Ubuntu bietet, wie einige andere Linux Distributionen auch, Werkzeuge an, sich seine eigene Linux Distribution zusammenzustellen. Das wird da ein Enthusiast oder ein paar Enthusiasten zusammen gemacht haben. Das bedeutet aber trotzdem einiges an Aufwand. Jedenfalls mehr Aufwand, als einfach Windows Virenbaukästen zu nutzen, um den maximalen Profit bei minimalem Aufwand herauszuschlagen. Jedenfalls bei Betrachtung des Kosten/Aufwand/Nutzen Verhältnisses ist es kaum lohnend eine verseuchte Anonymous Linux Distribution zusammen zu stellen, wo es doch Windows Viren- und Trojaner Bausätze gibt, die mit erheblich weniger Aufwand sehr viel mehr Profit bieten.
 
@Feuerpferd: Oh Mann, warum nutzt du jede Gelegenheit um dein Windows Bashing loszuwerden? Ich kann dich beim besten Willen nicht mehr ernst nehmen und werde jeglichen Kommentar in Zukunft sein lassen. Such dir einen vernünftigen und sachlichen Lebensinhalt, das hier ist ein Kampf gegen Windmühlen, den du nie gewinnen kannst. Schon gar nicht mit unsachlichen Argumenten.
 
@Rumulus: Ich denke diesmal hat er nicht ganz unrecht. Vorallem wenn man die Zahl der potenziellen Opfer betrachtet. Bei ca 95% Marktanteil wird man sehr viel mehr gewinn machen, wie mit einem "Hacker-OS" das sich nicht mal ein Bruchteil der Windows Nutzer herunterladen wird.
 
@snrk: ...letztendlich ist es ein Debian Derivat - und die Anzahl der Rechner, die mittels eines solchen laufen, nimmt zu (zumindest überzeuge ich alle, die ich kenne - besonders wenn sie sich gerade einen neuen Rechner kaufen und sich die Kosten für Windows sparen können). Es ist nur ein Bruchteil der Nutzer von Windows, die Windows wirklich noch brauchen, da dies oder jenes Programm momentan nur darauf läuft. Die Mehrheit nutzt den Browser, mal ein Textverarbeitungsprogramm - und das war es dann auch schon. Da ist ein Debian Derivat schon weitaus mehr, als sie brauchen. Ich nehme nur ein aktuelles Beispiel eines o2 Surfsticks. Debian: Stick in den USB, Verbindungsfenster öffnet automatisch, Pin eingeben, surfen. Windows7: o2 mobile-connection-manager runterladen, installieren, Stick rein....geht nicht.
 
@alleszuseinerzeit: Das kann schon sein. Trotzdem hat Windows einen weitaus größeren Marktanteil und somit ist die Zahl der möglichen Opfer für Trojaner, etc. um einiges höher.
 
@snrk: ....der derzeitige Marktanteil ergibt sich dadurch, daß Debianderivate bis vor Kurzem noch nicht massentauglich waren. Ich persönlich tue das, was ich im Rahmen meiner begrenzten Möglichkeiten tun kann - und wenn einige andere das auch tun, dann könnte eine virale Verbreitung stattfinden - zu einem Selbstläufer werden. Probieren kostet mich nichts. Zudem macht es mir Spaß, ich verlange kein Geld - und ich mache dem Nutzer klar, daß er nun die Wahl hat. Wie du es erwähnst: schon die geringere Wahrscheinlichkeit eines Infekts spricht für ein Debian Derivat (ganz abgesehen von den Zeiten für's Booten und Herunterfahren und von den Updatemöglichkeiten, die bei Windows 7 beim Herunterfahren und beim Booten erledigt werden, während man die Updates bei Ubuntu z.B. im Hintergrund laufen lassen kann, während man den Rechner nutzt).
 
@alleszuseinerzeit: Da hast du schon recht. Wenn allerdings Debian plötzlich das dominierende System wäre, würden halt für Debian Viren geschrieben. Ich glaube kaum, das ein Debianderivate weniger Sicherheitslücken hat, als Windows. Sie werden halt nicht ausgenützt, weil es sich nicht lohnt.
 
@snrk: ...dem stimme ich zu. Kein System kann absolut sicher gemacht werden. Es kann mit der Zeit sicherer gemacht werden, nachdem es entweder zur Aufklärung kam (pwn2own), oder nachdem unaufgeforderte Eingriffe stattfanden.
 
Interessiert dieser Müll überhaupt jemanden? Über eine News kann man sich ja noch streiten, aber der Rest ist ja wohl überflüssig..
 
@GlockMane: Da sind die Statistiken Steams weitaus interessanter. Aktuell spielen 68514 Leute Counter Strike - was damit auf Platz 1 ist.
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