E-Books sind in Deutschland weiterhin eine Nische

Laut einer Studie, die anlässlich der derzeit stattfindenden Leipziger Buchmesse veröffentlicht worden ist, stieg der Umsatz bei E-Books im Vorjahr prozentuell stark an. E-Books sind aber nach wie vor nur ein Nischenmarkt. mehr... Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Bildquelle: Amazon Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Amazon

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Die Preise bei den Dingern versteh ich eh nicht. Ich hab jetzt für die Uni ein Reclam Heft gesucht und bin bei Amazon drauf gestoßen. Die Reclam ausgabe hat mich 6€ gekostet, die digitale Kindle Ausgabe hätte mich 19€ gekostet. Na da sollen die sich nicht wundern.
 
@LoD14: Ich könnte dir zig aktuelle Bücher aufzählen bei dem die Kindle Version weniger kostet als die Variante aus Papier.
 
@kubatsch007: Die aber meist alle nur 1 oder 2 € unter dem Preis von der Printausgabe liegen und somit im Verhältnis immer noch zu teuer sind.
 
@Manny75: der Preisunterschied ist hierbei viel zu gering zu TB-Ausgaben. Desweiteren: warum sollte ich mir jetzt einen Reader kaufen, die nächste Generation mit E-Ink Farbdisplay (super für Comics oder Zeitschriften) steht doch schon in den Startlöchern. Wenn man von Anfang an dabei ist, ist man eigentlich der Dumme.
 
@Thifra: fragt sich nur, wie gut oder schlecht die Darstellungsqualität auf den eInk Displays ist. Auf dem Sony Reader ist es etwas nervig, sich Bilder oder pdfs anzuschauen, da der Seitenaufbau einfach zu lange dauert. Dafür nehmen ich dann doch lieber das iPad.
 
@Manny75: Im Verhältnis zu was denn? Zu den Herstellungs- und Vertriebskosten? Oder was genau meinst du?
 
@kubatsch007: Damit meine ich, dass bei dem Ebook die Herstellungs, Druck, Papier, Transport und Lagerkosten wegfallen. Und beim besten Willen, das sind zusammen mehr als 2€. Hier wird schlicht und einfach wieder mal mit aller Gewalt versucht, das Maximum an Profit rauszuschlagen. Dass der Kunde das nicht mitmacht ist klar, aber anstatt ne Lösung zu finden, wird lieber rumgejammert, dass sich die Ebooks schlecht verkaufen. Aber das kennen wir ja inzwischen von der Spiel, Musik und Filmindustrie.
 
@LoD14: Leider gilt in Deutschland immer noch die Buchpreisbindung. Wenn ein Buch zuerst auf Papier erscheint und danach als eBook, so darf das eBook nicht den Mindestpreis des Papierbuches unterschreiten. Hinzu kommt noch, dass der volle Steuersatz auf eBooks gilt, während Papierbücher in den meisten Ländern günstiger besteuert werden (Österreich: 20% USt auf eBooks, 10% auf Papierbücher). In den USA ist die Differenz zwischen eBooks und Bücher mittlerweile meist viel höher, hier sind oft Ersparnisse von 30-50% der Fall! Daher wäre ich dafür, dass der vergünstigte Steuersatz auch für eBooks gelten soll, vor allem dann, wenn der selbe Text wie in einem Papierbuch drinsteht und z. B. nicht um zahlreiche weitere Bilder, Videos, Links, etc. erweitert wurde.
 
@Bitfreezer: Das mit der Buchpreisbindung ist falsch, die gilt zwar, bedeutet aber nur das der Verleger den preis für ein Buch festsetzt und alle Händler es zu diesem preis an den Mann oder Frau bringen müssen. Der Verlag kann somit auch den preis eines eBooks festlegen, so wie er das will. Meist sind es so um die 20 - 25 % der jeweiligen günstigsten Printausgabe die ein eBook dann weniger kostet. Neben den preisen ist aber DRM noch ein Thema und das Formatwirrwarr. Die Verlagslandschaft muss hier umdenken, genauso wie die Musikindustrie, da hat es ja auch funktioniert.
 
@e-hahn: Das Format wir war ist nicht mal so extrem. Es gibt Mobi bzw. AZW (Amazon) und ePub. Bei ePub ist es mit dem DRM etwas komplizierter, weil man es von außen nicht ansieht. Es gibt ePub mit Adobe-DRM, eigentlich der Standard und Apple-DRM, welches im iBook Store und von den Apple Lesegeräten verwendet wird.
 
@floerido: Ich meinte damit nur, dass DRM auch hier abgeschafft werden muss und sich die Verlage auf einen einheitlichen Standard einigen was das Format angeht, EPUB ist hier meiner Meinung nach das einzig richtige. Der Kindle ist beispielsweise immer noch nicht in der lage EPUB zu lesen und macht ihn damit für viele unbrauchbar, nur weil Amazon damit sein eigenes Ökosystem schützen will.
 
@e-hahn: Du kannst DRM freie ePub ans Kindle schicken und dann kannst du die Inhalte auch lesen. Für DRM ePub ist es etwas komplizierter und nicht Otto-Normal-Nutzer-fähig, es gibt Online-Reader die eine für den Kindle angepasste Oberfläche haben.
 
@floerido: Seit wann? Soweit mir bekannt, mussten die bis dato immer erst konvertiert werden, einfach so ePubs drauf laden und lesen ging nicht, wenn das bei den aktuellen Geräten geht, ist mir da was entgangen...
 
@e-hahn: Per E-Mail an name@(free.)kindle.com und es kann gelesen werden. Die Konvertierung wird dann unbemerkt von Amazon gemacht, wie gesagt aber nur bei DRM freien Inhalten.
 
@floerido: Das ist mir bekannt und eine ziemlich dämliche Lösung, also alles wie gehabt beim Kindle. Einzig richtig wäre, das man auf dem Kindle ePub Bücher genauso lesen kann, wie auf allen anderen Readern auch. Hatte Amazon ja auch mal angekündigt, bis jetzt ist aber noch nichts passiert...
 
@e-hahn: Ich habe gerade nachgeschaut, ePub wird vom E-Mail-Service nicht unterstützt, da hatte ich mich wohl falsch erinnert.
 
@floerido: Kauf Dir gleich einen der Reader der zahlreichen Konkurrenz, dann besteht das Problem nicht und Du kannst die uPub ohne Konvertieren lesen - und wenn Du unbedingt das proprietäre Amazonformat und epub willst, schau Dir den Kobo-Reader an, der kann nämich beides. Sony und Kobo haben dieselbe Displaygeneration wie der Kindle. iRiver bei seinem HD-Modell sogar ein weiter entwickeltes Display. Kindle wird von Amazon gehyped, um das Contect-Geschäft über den Amazon-Shp zu pushen, ansonsten hat der nix Besonderes.
 
@Drachen: Es gibt noch weitere Möglichkeiten zB. der Sony T1, der läuft mit Android und da kann man die Kindle App installieren oder man nimmt den Kindle und installiert Duokan.
 
@floerido: Du meinst gerootete Reader (?), denn von Haus aus hat der T1 m.W. ein Sony-System drauf und kein Android. Rooten kannst Du aber auch andere Geräte, das ist dann aber wieder ein ganz eigener Themenzweig, den nicht jeder kann und wagt das. Zu groß ist die Sorge, dass am Ende gar nicht mehr klappt und man nicht zum Auslieferungszstand zurück kann, wenn beim Rooten was schief geht.
 
Jeder normale Mensch wird einem ja wohl bestätigen, dass das Lesen auf Papier einfach deutlich angenehmer ist und zur Aufnahme von Informationen deutlich besser geeignet ist. Fakt.
 
@luckyiam: Und fast jeder normale Mensch der damit schon Erfahrungen hat wird ja wohl bestätigen könnten dass ein gutes e Ink Display vom Lesegefühl wie Papier ist.
 
@kubatsch007: ich oute mich dann mal als unnormal. ich werde mich mit ebook readern, egal welches display verbaut ist, wohl nie anfreunden. vielleicht bin ich aber auch mit einen 25 jahren schon zu old-school.
 
@LoD14: Mit 25 Jahren bis du doch noch ein Jungspund ;)
 
@LoD14: Aber nicht dass du denkst ich würde dich als unnormal bezeichne. Ich habe ja nicht umsonst das Wörtchen "fast" als Notausgang eingebaut ;)
 
@LoD14: kann ich mich nur anschließen jedewedes Dokument oder Schriftstück lässt sich auf Papier millionenfach besser und übersichtlicher lesen als auf jedem Display das es in dieser unser Zeit gibt und Punkt.
 
@Nobodyisthebest: Warum stellst Du das als unbestreitbar hin? Ob ich nun ein Dokument auf papier oder auf einem reader habe, ist Jacke wie Hose. Wenn Du natürlich Deine ersten Erfahrungen mit einem 0815-LCD-Reader gemacht hast, dann is klar.
 
@luckyiam: Tja, als normaler mensch sage ich Dir, da gibt es gar keinen Unterschied. Fakt.
 
ich hatte von anfang an zweifel ob sich so etwas durchsetzen würde.. ich kenne niemanden aus meinem näheren umfeld der sowas hat geschweige so etwas haben will. fast alle haben die möglichkeit sich so etwas zu laden (iPhone/iPad...) aber niemand nutzt es
 
@erni123: wenn man Ebooks lesen will verwendet man ja normalerweise auch kein iPad... das ist für sowas einfach nicht gemacht, ein Gerät mit beleuchtetem LCD strengt die Augen einfach zu viel an! Für sowas braucht man einfach einen Reader mit e-Ink Display...
 
@erni123: Es geht nicht darum ob es sich durchsetzt, sondern Wann. Bäume fällen, um Text auf Papier zu drucken, ist ein Auslaufmodell. Sicher wird es beide Formen noch lange nebeneinander geben, aber letztlich wird das "normale" Buch langsam aber sicher verschwinden...
 
@erni123: Also ein solch negativ eingestellter Kommentar habe ich noch selten gelesen! Dass eBooks trotz gutem Content wie Amazon, Thalia & Co. und gute Lesegeräte mit eLink Display (Durchschnitt 160dpi) wie Kindle, Sony & Co. gibt es andere Hürden, die dazu führen, dass elektronische Bücher nicht so verbreitet sind. 1) eBook ist ein neues Medium und Menschen betrachten meist Neues mit Skepsis und Argwohn. 2) Menschen sind Gewohnheitstiere und da ein herkömmliches Buch auf dem ersten Blick nicht so viele negative Eigenschaften aufweist, wird es schwieriger sie auf dieses neue Medium anzusetzen. Meine Mutter als Beispiel: Erst war Sie sehr skeptisch "wieder einmal eine Schnapsidee". Gut 3 Monate später möchte Sie gar nichts mehr anderes als ein eBook, weil so viele kleine Features/Helferchen das eBook schlussendlich auf ein neues Niveau Hiefen, so dass man das Gefühl bekommt, ein Buch aus Papier würde wirklich noch aus Gutenberger Zeiten stammen, trotz Buchdruck anno 2012. 3) Die Formate können verschieden sein vielleicht passt das eine oder andere Format nicht auf den zuvor gekauften Reader, siehe ePub, Mobi etc. 4) Auch ist es nicht immer für den Leihen einfach ein gekauftes eBook auf den Reader zu verschieben, da erstens die gekaufte Datei ein DRM-Container besitzt, zweites die für den Reader mitgelieferte Software hat eine sehr umständliche Menüführung, also dauert es manchmal eine Weile bis der Kauf schlussendlich auf dem Reader landet. Eben, dem eBook gehört die Zukunft, aber es gibt wie überall im Leben auch hier Hürden, die aber überwindbar sind.
 
@AlexKeller: Also mit dem Kindle oder Kindle-App ist das Kaufen von E-Books kein Problem. Bücher auf einem anderen Gerät lesen ist auch keine Hürde...
 
@AlexKeller: Diese Reader sind einfach nur Klasse für normale Bücher ohne oder mit nur wenigen kleinen Illustrationen. Außerdem ideal auch auf Reisen oder im Krankenhaus oder wo immer man Zeit hat (und weder Fernseher noch Notebook/Netzzugang), man hat immer was zu lesen, ohne (etliche) Kilogramm schleppen zu müssen. Dank Zoom kann man eine angenehme Schriftgröße auswählen und so ermüdungsfrei lesen. Die von Kobo können sowohl die weit verbreiteten ePub-Bücher anzeichen als auch das Amazon-Format, die Reader von Pocketbok haben auch noch kleine Zusatzprogramme wie Sudoku oder andere Spiele, der iRiver HD hat eine deutlich bessere Auflösung als Pocketbook, Kindle, Sony oder Kobo, alles in allem hat man inzwischen recht gute Auswahl. Wegen mir dürfte das Display noch ein klein wenig größer werden bei ungefähr gleich bleibenden Geräteabmessungen, aber die üblichen 6" sind schon recht brauchbar.
 
@erni123: Und ich selber habe schon 9 Leute vom reader überzeugen können. keiner hats bereut.
 
@erni123: Ich kenne auch keine Millionäre in meinem näheren Umfeld und zweifel trotzdem nicht, dass es sie gibt und Reichtum von fast niemandem abgelehnt wird. Wer viel liest, wird sich kein Spiegeldisplay antun, das ist störend und ermüdend. Und was Deine Bekannten betrifft, die verraten Dir nur nicht, dass sie dank eBooks viel mehr lesen. Vorsprung durch Wissen ... kannst Du aber nicht wissen *g*
 
Kann ich persönlich jetzt nicht bestätigen. Ich fahre jeden Tag mit der Bahn zur Arbeit und sehe wirkliche viele Leute mit diesen E-Books.
 
@b0a1337: Das ist wohl subjektiv. Ich fahre auch täglich mit der Bahn und sehe so gut wie keinen mit E-Book-Reader. Kann ich aber auch verstehen. E-Books sind teuer, mit DRM verseucht, dazu kostest der Reader auch noch extra... Gedruckte Bücher kannst du weiterverkaufen, wenn du was daraus brauchst (Fachbücher) schmeißt das Teil auf den Fotokopierer oder Scanner. Ein Buch kannst auch mal in die Ecke pfeffern, hält also um Längen mehr aus wie ein E-Book-Reader.
 
@karacho: Immer nur negativ sehen. Typisch deutsch
 
@b0a1337: Ja, das kann ich bestätigen. Ich habe das Gefühl, dass mir auch immer häufiger Leute mit ebook-Readern in der Bahn begegnen. Die Verbreitung nimmt (zumindest hier in Berlin) immer mehr zu und zwar sichtbar.
 
@b0a1337: ja, hat zugenommen. Die ersten hab ich ca. 2010 gesehen, inzwischen gehören die Reader zum normalen Anblick auf Bahnhöfen und Flughäfen, in Zügen, Flugzeugen, Wartezimmern, Krankenzimmern usw. Sind ja auch praktisch, kleine Bibliothek mit geringem Gewicht, kompakten Abmessungen, integrierter Suchfunktion und guten, lesefreundlichen eInk-Displays. Dazu je nach Modell Zusatzfunktionen wie mp3-Player, Notizfunktion, Wörterbuch, Sudoku-Spiel usw. usw.
 
Wundert mich nicht dass das so ist. Ich denke das hat 3 Gründe: 1. Deutschland wird immer älter, und ältere Leute mögen Bücher nun mal lieber als elektronische Geräte. 2. Der Deutsche an sich hat immer noch das Bedürfnis für sein Geld einen materiellen Gegenwert zu erhalten und keinen Virtuellen. Es geht ihm nicht um die Information die er kauft, sondern darum ob er was in der Hand hat oder nicht. 2kg Buch sind daher besser als ein 0kg Download, auch wenn die verkaufte Information die selbe ist. 3. Da die Buchpreisbindung verhindert elektronische Bücher billiger zu machen als "echte" Bücher, kann man elektronische Bücher nur schwer attraktiver machen. Durch Grund Nr. 2 zählt die Gewichtsersparnis nur selten.
 
@DennisMoore: Du hast vergessen, dass Viele offenbar das haptische Gefühl eines Buches brauchen, den Geruch der Druckertinte und das Rascheln der Seiten. Ist leider kein Witz. Bei verschiedenen Diskussionen habe ich manchmal das Gefühl, dass vielen selbsternannten Bücherfans die Verpackung wichtiger ist, als der Inhalt. Naja, und nicht selten werden Bücher nur gekauft, nur um sie ins Regal zu stellen, um intellektuell zu wirken oder was auch immer...
 
@alastor2001: Würd ich zu Punkt 1 zählen. Ü40 ^^
 
So, so. Bin selbst Ü40 und lese seit vielen Jahren nur noch E-Books, weils einfach praktischer ist...
 
@alastor2001: Oh nein! Ein Ü40er liest eBooks. Das bringt mein ganzes Konstrukt zum Einsturz... Ich bin Ü30 und esse jeden Mittwoch Nudelsuppe. Soll ja keiner behaupten dass Ü30'er Mittwochs keine Nudelsuppe essen.
 
@DennisMoore: Na, dann guten Appetit. Ich habe zwar keine Statistik, aber anhand von dem, was ich in U- und S-Bahnen zu sehen bekomme, werden E-Books von beiden Geschlechtern von Mitte 30 bis Ende 40 gelesen... Die Jüngeren bekommen das eh nicht mit, da sie mit Musik, SMS, WhatsApp, Facebook und Spielen beschäftigt sind... Die Älteren schauen nur angewiedert auf die entsprechenden Geräte...
 
@DennisMoore: Kann ich nur bestätigen, mir persönlich ist auch eine DVD, CD oder Spiele-DVD lieber als ein Download auf meiner Festplatte.
 
@DennisMoore: 4. Gedruckte Bücher kannst du problemlos weiterverkaufen. Das klappt mit einem DRM-verseuchten E-Book nicht.
 
@karacho: Ja, das ist den Deutschen auch wichtig im Gegensatz zum Rest der Welt.
 
@karacho: Mit dieser Flohmarkt-Mentalität konnte ich noch nie etwas anfangen...
 
Es sind auch die Verlage die gar nicht an der digitalen Distribution ihrer Inhalte interessiert sind. Wer sind denn in Deutschland die Befürworter von SOPA oder ACTA oder wie sie alle heißen? Richtig, es sind zu einem großen Teil die Vertreter von Print- oder Zeitungsmedien.
 
@pvenohr: Wenn dich das stört unterzeichne die Petition gegen ACTA:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=22697
 
@cathal: Danke für den Hinweis, habe ich sogleich getan.
 
Juppikram... Ebooks... neumodische fötz..
 
alte welt, alte bücher
 
Wie ist denn das Lesen auf nicht-eInk Displays? Z.B. einem iPad? Ich kann mir nicht vorstellen dass das angenehm für die Augen ist (auch wenn die Sonne mal nicht scheint).
 
@borbor: Das dürfte ja eigentlich recht ähnlich wie das Lesen auf einem von diesen Schminkspiegel-TFTs sein, also eher nicht so für ganze Romane geeignet.
 
Bei der Studie wurde leider nicht beachtet, dass zahlreiche Autoren ihre Bücher mittlerweile ohne Verlag direkt bei Amazon & Co. veröffentlichen. Von diesen werden keine genauen Verkaufszahlen erfasst. Autoren brauchen da keinen Verlag mehr, da sie sich selbst um die Erstellung eines Covers, dem Korrekturlesen usw. kümmern können. Amazon zahlt dann pro verkauften eBook einen gewissen Prozentsatz. Das sind bei Büchern über 2,99 Euro 70% vom Verkaufspreis! Verlage zahlen da oft nur 20-30%...
 
@Bitfreezer: Richtig! Wer braucht heute noch Buchverlage...
 
Mensch Leute, wir sind im Jahr 2012, ihr müsst endlich die Buchpreisbindung an das System anpassen. Da wundert man sich immer noch über solche Ergebnisse von wegen Nische etc.? Für denselben Inhalt bin ich doch nicht bereit fast denselben Preis wie die gedruckte Version zu zahlen.
 
@Perkin: Exakt, solange das eBook mehr als 50% vom gedruckten Buch kostet kaufe ich lieber das gedruckte, das kann ich immer und überall lesen, auch ohne Strom. Darüber hinaus erwarte ich DRM freie Formate.
 
@cathal: ...falls Du viele Bücher besitzt, dann wirst Du beim nächsten Umzug anders über E-Books denken, wenn Dir der Umzugsunternehmer einen Preis nennt und dann sagt: "Ach ja, und dann kommen noch einmal 1000 € für die Bücher dazu..." Vom Zumüllen der Wohnung mit Bücherregalen mal ganz zu schweigen.
 
@alastor2001: Da habe ich lieber eine Bücherwand in meinem Wohnzimmer stehen, als ... eine nackte kahle Wand ... mit einem unästhetischen E-Book-Reader ...
 
@karacho: ...ist halt Geschmackssache. Die Bücherwand habe ich auch noch, aber nicht mehr 100te Bücher im Arbeitszimmer. Wohnung, die wie Bibliotheken aussehen, haben zwar etwas, aber wohnen möchte ich dort nicht mehr. Naja, vielleicht, lese ich auch mehr als Andere...
 
@karacho: Mal ehrlich, bei Deinem ahnungslosen Geplapper hast Du doch sowieso keine eigenen Bücher stehen. Ganz offensichtlich liest Du nicht sehr viel und hast noch nie einen der besseren Reader in den Fingern gehabt, geschweige denn mal in Ruhe getestet. Ich für meinen Teil werde mir künftig deutlich weniger Papierbücher kaufen und wenn doch, dann sinds besser ausgestattete Ausgaben. Und es gibt irrsinnig viele frei verfügbare E-Books, da habe ich noch Jahre zu lesen. U.a. werde ich mir nun diverse Klassiker im rginal durchlesen, dank Gutenberg-Projekt und anderen legalen Quellen sogar kostenfrei bezüglich der Bücher selbst. Wenn ich das alles auf Papier lesen wollte, hätte ich sowohl ein finanzielles als auch ein logistisches Problem, denn vieles kriegt man hierzulande nicht mal in den regionalen Bibliotheken. Ich persönlich empfinde E-Book-Reader als echte Bereicherung.
 
@alastor2001: Tja ich habe viele Bücher und beim letzten Umzug gabs dafür keinen extra Aufpreis. Man braucht nur ein paar Kisten mehr und muss intelligent packen - beispielsweise in jede Kiste unte ein paar Bücher rein und dann den Rest drüber ... packt man ausschließlich Bücher in einen Umzugkasrton, dann bleibt der wohl am Boden stehen beim Anheben und man reißt den karton ein oder ganz entzwei.
 
@Drachen: Bücher kommen natürlich nicht in Umzugskisten, sondern in Bücherkisten. Die sind etwas kleiner und dafür stabiler. Und natürlich kann man auch in Umzugskartons mit leichten Sachen etwas Schweres unten rein packen, aber man hat ja auch noch andere Sachen außer Bücher zu verpacken. Der Preis beim Umzug geht nach Volumen und viele hundert Bücher haben nun mal ein hohes Volumen und damit auch einen deutlich höheren Preis. Deshalb habe ich mich vor unserem letzten Umzug vom Großteil meiner Bücher getrennt. Zumindest von denen, die man eh nicht noch einmal liest... Deinem Kommentar @karacho: kann ich nur Zustimmen. Ich lese immer mal was von Jules Verne, was ich mir sicherlich nicht als Buch kaufen würde. Außerdem bleibt zu hoffen, dass viele vergriffene Bücher, die niemand neu drucken würde, als E-Book wieder auferstehen...
 
@alastor2001: Bei unseren letzten Umzügen (eigene und nahe Verwandte) hatte wir jeweils sogar vorab mehrere Vertreter Umzugsfirmen sogar vorher im Haus zwecks Abschätzung der Menge und Preiskalkulation und keine einzige von den Firmen hat etwas von speziellen Bücherkisten erwähnt; daher kannte ich diese Option gar nicht.
 
Ich muss sagen, ich bin inzwischen ein großer Fan meines Kindle 4 und lese darauf jetzt schon das dritte Buch in 3 Wochen. Das E-Ink-Display mag vielleicht noch nicht so perfekt wie echtes Papier sein aber es ist schon ein sehr großer Fortschritt und absolut nicht mit üblichen TFTs in iPad und Co. zu vergleichen.

Ich bin sicher, in 5-10Jahren werden eBooks eine große Rolle spielen, v.a. da sie genau wie Musik und Filme in der digitalen Form sehr viel einfacher kopierbar sind als das analoge Medium und so immer und überall zur Verfügung stehen. Ich bin allerdings auch der Meinung, dass die Preise noch sinken sollten.
 
Solange ebooks teurer sind oder gleich viel kosten wie Bücher werde ich ebook reader nie nutzen. Gekaufte Bücher lassen sich ohne weiteres weiterverkaufen und haben kein DRM was mich da behindert. Ausserdem sind Bücher weniger anfälliger gegen Raubkopien ;). Desweiteren kann man ein Buch viel schneller bedienen.
 
@Menschenhasser: Dann kannst du dir schon einen eBook Reader kaufen, es gibt einige Bücher die als eBook etwas günstiger sind. Ob man ein Buch schneller bedienen kann bezweifle ich. Suche zB. in einem eBook oder in einem normalen Buch nach bestimmten Schlagworten/Kapitel. Eigentlich ist ein eBook fast Ideal für Fachbücher, nur leider werden zB. technische kaum in diesem Format herausgegeben, wenn nur als starre PDFs, die nicht so komfortabel auf einem eReader zu verwenden sind.
 
@Menschenhasser: Es gibt sogar legal jede Menge kostenloser E-Books (natürlich DRM-frei), nur halt nicht grad die aktuellen Verkaufscharts. Aber mal ehrlich, wer liest denn dauernd aktuelle Chart-Titel .... und nein, ein normales Buch "bedienst" Du nicht schneller, denn die meisten Reader haben eine Suchfunktion und merken sich zudem die letzte Textstelle, man muss also beim Weiterlesen nicht die Seite suchen, weil mal wieder das Lesezeichen raus gerutscht ist.
 
Ein Vorteil des Kindle wird fast nie erwähnt: Man kann alte Schinken (Autor seit 70 Jahren tot) für 0 Euro genießen. Klar, kostenlose E-Books kriegt man auch bei Gutenberg.org, aber wer liest schon gerne am Bildschirm? Viele großartige Werke der Weltliteratur hätte ich ohne Kindle gar nicht gelesen.
 
@Marten E. Vanderveen: Es gibt wirklich einige Bücher, leider sind es oft eher maue Versionen, die Neuauflagen sind schon hochwertiger aufgearbeitet. Einem geschenkten Gaul schaut man aber nicht ins Maul. Es gibt übrigens einige Webseiten die Klassiker als kostenlose ePub anbieten, diese kann man dann entsprechend auf seinen Reader laden. Interessant sind auch Browser-Erweiterungen die aus der aktuellen Webseite ein eBook generieren und ans Gerät schicken, gerade längere Texte kann man dann später "in Ruhe" lesen.
 
@floerido: Mit den mauen Versionen hast du Recht, vor allem die Dramen sind oft schlecht umgearbeitet. Und gerade dort ist eine gute Formatierung Gold wert. Ich habe mal ein Stück von Nestroy gelesen, bei dem die Lieder als Bilddatei (!) in den Fließtext eingearbeitet waren. Grausam.
 
@Marten E. Vanderveen: sorry da bist Du uninformiert, denn die Sachen bei Gutenberg.org kriegst Du selbstredend großteils auch als epub und damit für eine Vielzahl von Readern. Man muss sich also nicht an Amazon binden. Und nur der Vollständigkeit halber: auch der Kindle hat einen Bildschirm, da widersprichst Du Dir also auch noch sehr deutlich ....
 
Also seit ich meinen Oyo Reader gekauft habe möchte ich ihn nicht mehr missen. Das Ganze dann zusammen mit Calibre als Verwaltung ist einfach nur genial.
 
@johannes66: ja, calibre bringt da Einiges, und sei es nur zum Umkonvertieren in ebub *g*. Dazu noch Sigil, um ggf. die Bücher zu editieren und dem Lesevergnügen steht nichts mehr im Wege.
 
... ehrlich gesagt habe ich manchmal das Gefühl, dass der Mensch von heute grundsätzlich irgendeine Art von Computer braucht, um überhaupt leben zu können! Dabei wird unsere Gesellschaft immer abhängiger von einer Technikhörigkeit, die mit einem einzigen Blitz ins Nirvana geschickt werden kann und uns im schlechtesten Fall wieder in die Steinzeit aufwachen läßt ... ;-))
 
@Thaquanwyn: Wenn schon Technikkritik, dann doch bitte richtig und nicht so halbherzig. Fang also bitte beim elektrischen Strom an und nicht erst beim COmputer, oder nimm die Autos dazu, dank derer man heute DEUTLICH weniger läuft als früher. Und da Du "früher" nicht genauer eingegrenzt hast, nimm auch Kohleheizungen dazu, moderne Medizin, Allgemeinbildung, Frauenwahlrecht und Kinderarbeit. dann hast Du auch die Gesellschaftskritik gleich mit abgehakt und wenn Du noch gebrannte Ziegel und Glas einbeziehst, dann hast Du es der Evolution und dem ganzen doofen Fortschritt mal so richtig gegeben.
 
@Drachen: ... sorry - aber das hat mit dem "doofen Fortschritt" nichts zu tun! Evolution kann auch in die falsche Richtung gehen, und die immer größere Abhängigkeit unserer Zivilisation vom Computer führt im Endeffekt zu einer latenten Verwundbarkeit, die ich mir in ihrem ganzen Ausmaß momentan gar nicht vor Augen führen mag ...
 
@Thaquanwyn: hallo, da hast Du durchaus Recht, aber Du hast anfangs zuviele Dinge in einen Topf geschmissen, speziell drohende Abhängigkeiten mit "Technikhörigkeit" und das ist definitiv zu pauschal betrachtet. Und wie bereits geschrieben ist nicht der Computer an sich das Problem, sondern da gibts wichtigere Schlüsseltechnologien wie eben ganz besonders elektrischer Strom. Ohne Computer kommen wir bisher noch ganz gut klar, ohne Strom dagegen nicht mehr so leicht. Beispiel Auto: Ohne Computer sind nur neue Autos tot, ohne Strom faktisch alle Autos. Kann man fast beliebig weiterführen mit anderen Beispielen aus verschiedenen Bereichen und Branchen.
 
@Drachen: ... na ja - Pauschalitäten sind so eine Sache, die man sicherlich unterschiedlich bewerten kann. Doch abgesehen davon, ist der Computer eben nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken, da wir ohne diese Technik keine einzige Schlüsseltechnologie mehr beherrschen würden! Und um jetzt noch einmal einen großen Bogen zu dem eigentlichen Thema zu schlagen, sei nur gesagt, dass die Ausrichtung hin zu einem ausschließlichen E-Book-Markt grundsätzlich das Problem mit sich bringt, im schlechtesten Fall keinen Zugriff mehr auf unserer zukünftigen Literatur zu haben ...
 
@Thaquanwyn: Deinem Schluss stimme ich uneingeschränkt zu. Wie man das löst, weiß ich aber auch nicht. Vielleicht gibts dann Pflichtexemplare auf Papier oder aus Mikrofilm oder sonstwie dauerhafr verfügbar oder reproduzierbar.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Preisvergleich Kindle Paperwhite

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles