Mozilla will H.264-Wiedergabe in HTML5 ermöglichen

Das Open Source-Unternehmen Mozilla beugt sich voraussichtlich der normativen Kraft des Faktischen und gibt seinen Widerstand gegen die Nutzung des Video-Codecs H.264 in HTML5-Umgebungen auf. Zumindest über seine Produkte für mobile Geräte sollen ... mehr... Browser, Logo, Firefox, Mozilla, Mozilla Firefox Bildquelle: Mozilla Browser, Logo, Firefox, Mozilla, Mozilla Firefox Browser, Logo, Firefox, Mozilla, Mozilla Firefox Mozilla

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Somit hat H.264 gewonnen, egal wie es gal verstanden haben will
 
@0711: Wird auch Zeit, dass sich endlich EIN Codec etabliert.
 
@Windows8: Ja und mit H.264 hätte dann auch, zumindest aus Leistungssicht im Sinne von Datenmenge/Qualität, der Bessere gewonnen :)
 
@0711: Hat es nicht, es ist momentan unter den Handys verbreitet, deswegen will man es für das Handy OS so einführen, ob es auf dem Desktop ist fraglich. Abgesehen davon will Chrome den h.264 Support entfernen.
 
@klink: Wieso auf dem Desktop fraglich? Denk mal an die HD Videos auf YouTube, BluRay...
 
@JasonLA: Weil z.B. XP (40% aller Firefox Nutzer) diesen Codec von Haus aus nicht hat, deswegen gibt es Wiederstand bei Mozilla diese Variante auf dem Desktop einzuführen.
HD Videos kann man auch mit Flash und WebM angucken.
 
@klink: Tut mir sehr Leid, aber XP hat ausgedient. Das müssen die Leute endlich verstehen wenn nötig auf die harte Tour.
 
@Knerd: Wird nicht passieren, der Marktanteil ist zu groß und weil nicht jeder hat das Geld für neue Lizenz oder neuen Computer + Lizenz. Ansonsten entfällt der Support für Win2k und XP RTM und XP SP1 mit Firefox 13 .
 
@klink: Dein WebM hat XP auch nicht.
 
@mh0001: WebM ist in den Browser Integriert und wieso mein? Noch ist h.264 kostenlose, aber dass kann sich schnell ändern.
 
@klink: Bis auf Firefox ist H.264 bislang auch schon überall dabei gewesen und "dein" WebM, weil es so gut wie kaum ein Mensch nutzt, da H.264 zum einen viel viel weiter verbreitet ist (nutzt fast jeder täglich) und zum anderen der bessere und effizientere Codec ist.
 
@klink: Dann bekommen die halt einen Flash Fallback. Egal wie lange es dauert bis XP keine Rolle mehr spielt, es ist so oder so eine alte (sehr alte, mit 11? Jahren) "Technologie" die bei so einer Entscheidung keine Rolle spielen darf, so lange eine Notlösung parat steht. Und das tut sie.
 
@mh0001: Du Vergleichst einen Videocodec mit einer Video/Audio Containercombination. Zumal ist Webm auf YT nur in 360p oder selten 480p vorhanden und hat eine bessere Audioqualität. Die beiden Codecs VP8 und H.264 nehmen sich nicht viel im Standardprofil somit ist das mit der effizienz auf Youtube so eine Sache.
 
@mh0001: Weil es so gut wie kaum ein Mensch nutzt? Ich denke mal niergens werden so viel Videos abgespielt wie bei YouTube. H.264 soll in Chrome gestrichen werden und VP8/webm ist wie Chrome eine Google Sache. Somit würde ich mal sagen das webm voranschreitet...
 
@Paradise: H.264 wird niemals in Chrome gestrichen, und die meisten Browser inkl. IE9 verwenden bei Youtube ebenfalls H.264 und nicht WebM.
 
@klink: Der Marktanteil von XP ist trotzdem im freien Fall. Im letzten Jahr hat XP ein fünftel seiner Nutzer an Win7 verloren. Letzten Monat warens auch wieder 4 % der GesamtXP Nutzer.
 
@klink: Das mit XP wird sich einfach dadurch erledigen, dass dafür keine Software mehr entwickelt wird. Genauso wie die Unterstützung für 32-Bit.
 
@mh0001: Schalte html5 ein bei YouTube und FX und Chrome verwenden webm.
 
@0711: Ja. Wobei die Überschrift etwas misverständlich ist, denn natürlich ermöglicht HTML5 bereits die Wiedergabe von H.264-Videos. In HTML5 sind nämlich gar keine Codecs spezifiziert, was leider ein großer Fehler war. Grundsätzlich kann man jeden Codec in HTML5 verwenden. Es kommt dann auf den Client an, ob er damit umgehen kann. Und nun will also der Client Firefox auch H.264 unterstützen. Na gut, wurde auch Zeit.
 
@Nunk-Junge: In HTML5 waren Vorbis und Theora festgelegt, wurden aber auf Drängen von Microsoft und Apple gestrichen.
 
@0711: So bedeutend ist Mozilla auf mobilen Geräten nun auch nicht. Ich würde sagen, es ist nun wieder ausgeglichener, nachdem youtube logischerweise WebM durchsetzen will
 
@Kuli: es gibt ja nicht nur mobile clients und man ist ja offensichtlich gewillt installierte codecs vom host zu unterstützen, damit auch desktop. Dann unterstützt fast alles eben h.256....
 
"Eine direkte Unterstützung des Codecs hatte Mozilla bisher aus ideologischen Gründen abgelehnt."

Falsch. Hier Zittat von Golem.

"Firefox unterstützt prinzipbedingt nur freie Codecs, andernfalls wäre es nicht möglich, dass jeder die Open-Source-Software verändern und weiterverteilen kann, denn dann könnten Lizenzgebühren anfallen."
 
@klink: Und was ist nun Falsch?
 
@OttONormalUser: Weil es keine Ideologische Gründe sind, sondern weil dann Lizenzgebühren anfallen würden.
 
@klink: ... weil das der Open Source Ideologie widerspricht. Ob man es nun Prinzip oder Ideologie nennt, bleibt sich egal.
 
@OttONormalUser: Mein Firefox spielt sogar mp3 Dateien ab. Geht alles wenn man will, komplett mit freier OpenSource Software. :-) http://fredrik.hubbe.net/plugger/test.mp3
 
@Feuerpferd: Ja, meiner auch, aber das interessiert hier keinen welche Plugins wir am laufen haben, und es gehört auch nicht hier hin.
 
@klink: Es geht dabei aber wohl um die Integration. Wenn Firefox eine externe Nutzung lediglich ermöglicht, sollten auch keine Lizenzgebühren anfallen. Registriert wird der Codec ja im System, nicht im Browser.
 
@lutschboy: Ja bei diesem Ansatz, aber Mozilla baut normalerweise die Codes in den Browser ein. Und ob diese Variante kommt, ist fraglich, weil XP von Haus aus diese Codecs nicht hat.
 
@klink: Im Artikel steht doch dass sie ihn nicht einbauen
 
@lutschboy: Deswegen ist es fraglich ob dieser Ansatz auch für Desktop angewendet wird, da dieser Ansatz nicht auf allen System funktionieren wird.
 
@klink: Dann kommt halt eine Meldung "Codec fehlt", ähnlich zum Flash-Plugin. Flash wird ja - außer aktuell in Chrome - auch nicht nativ vom Browser ausgeführt, sondern ans System weitergereicht.
 
@TurboV6: Chrome führt Flash beileibe nicht "nativ" aus, sondern installiert das Plug-In nur direkt mit bzw. aktualisiert es mit Chrome zusammen.
 
@eraserhead: Käse. Wenn Du Chrome nutzt ist der Flash-Kern integriert. Da wird nichts zusätzlich installiert.
Du musst dazu kein Flash auf dem System haben. Schau Dir den Quellcode an. Da ist der Flash-Kern als eigenes Repository angelegt -.-'
 
@TurboV6: "nativ vom Browser ausführen" ist aber auch eine grützige Beschreibung. Es wird Flash mitgeliefert und aktualisiert, aber was da "nativ vom Browser ausgeführt" werden und inwiefern sich das zu anderen Browsern unterscheiden soll ist mir schleierhaft.
 
@ouzo: Nochmal: Chrome hat einen eigenen Kern, um Flash auszuführen. Es wird kein Flash mitgeliefert - auch kein Plugin. Sondern es wird direkt in Chrome "gerendert". Es wird kein Adobe Flash Player benötigt.
Browser wie IE und Firefox nutzen aber Plugins, die das SWF-File an die Flash-Engine des Betriebssystems weiterreichen. Hier wird aber ein installierter Flash Player benötigt!
Keine Ahnung, ob Du einfach kein Quellcode lesen kannst - ich kanns berufsbedingt. Und man sieht sehr schön im Chrome Repository, dass hier Google einfach einen eigenen Kern / Player / Nenns-wie-Du-willst geschrieben hat. Wurde aber auch schon mehrfach in News und Sicherheits-Ankündigungen erwähnt.
 
@TurboV6: Keine Ahnung, ob du meine Aussage -berufsbedingt- nicht verstehen willst oder deswegen grützige Beschreibungen lieferst. "Es wird kein Adobe Flash Player benötigt." Natürlich nicht, da er ja schon, exklusiv für Chrome, mitgeliefert wird. Google hat _keinen_ eigenen Player geschrieben, der wurde in Zusammenarbeit mit Adobe nur angepasst und direkt integriert. Aber du kannst mir ja sicher den Quellcode von dem Flashplayer schicken, richtig?
 
@klink: libavcodec regelt.
 
@lutschboy: gebühren fallen nicht an, aber der codec ist nicht opensource, sprich kann nicht von anderen weiterentwickelt werden
 
Schade, dass sich wieder die großen Konzerne mit ihrem Lizenz-Kram durchsetzen. Das Internet wird also nicht nur politisch, sondern auch technisch immer unfreier. Aber Hauptsache ist, dass sie den Codec nicht integrieren, der Rest ist dann Nutzer- bzw Anbietersache.
 
@lutschboy: Ja, Schade, aber was soll man machen, die User werden es auf Firefox schieben wenn etwas nicht geht, die Thematik dahinter bleibt den Meisten nämlich verschlossen, und wenn alle anderen Browser es integrieren, bleibt Mozilla nur ein Spagat übrig.
 
@lutschboy: Und leider verstehen die meisten Leute nicht, dass es eben doch einen Unterschied macht, ob man ein profitorientiertes Unternehmen (und seine Produkte) oder eine Non-Profit Organisation (mit seinen Produkten) unterstützt. Wie würde das Internet (und die Welt) heute aussehen, wenn HTML (und weitere Webtechnologien) patentiert und somit Lizenzpflichtig wären.
 
@lutschboy: Teile der Community (Anonymous, Schwarzkopierer, etc) beweisen ja oft genug, dass die Zeit für ein wirklich freies Internet noch nicht reif ist. Wer die Rechte anderer nicht respektiert, zeigt nicht die nötige Verwantwortung für ein wirklich freies Netz. Freiheit wird immer noch größtenteils als Form eines Selbstbedienungsladens mißverstanden.
 
@DennisMoore: Leider kommt es auch immer wieder zu Autounfälle. Deshalb sollte man Autofahren verbieten?
 
@Morpheus3k: Man verbietet es dem Unfallverursacher ggf. durch Führerscheinentzug, ja. Manchmal erledigt sich das ganze auch so und er fährt nie wieder. Leider trifft letzteres nur allzu oft auch auf Unbeteiligte zu.
 
@DennisMoore: Gut. Also betrifft es nur Leute, die gegen Gesetze verstoßen, nicht aber die Allgemeinheit. Oder? Deshalb bin ich sehr wohl der Meinung, dass das Internet frei bleiben muss.
 
@DennisMoore: Anonymous & Co sind ein ganz anderes Feld. Es geht hier darum, dass bei "HTML 6" dann zb vielleicht garkein freier bzw moderner freier Codec mehr enthalten ist, und man dann, wenn man zb ein Videoportal aufzieht, gezwungen wäre, Lizenzkosten zu zahlen. Das wiederum bedeutet mehr Werbung oder mehr kostenpflichtige Accounts, mehr Menschen werden ausgeschlossen. Ein unfreies Internet schränkt die Vielfalt, Kreativität, Nutzbarkeit etc ein. Lizenzen, Patentklagen, Abmahnungen, all das ist heute schon ein massives Problem, ohne dass sie standardisiert im HTML-Code eingebettet wären.
 
@lutschboy: Mag sein dass es ein anderes Feld ist, aber den Vergleich finde ich trotzdem ganz gut. Außerdem ist weder in HTML5 noch in HTML6 überhaupt irgendein Codec enthalten. Weder ein freier, noch ein geschlossener. Und ob freie, von jedem veränderbare Codecs wirklich besser wären als ein gemeinsamer Codec den keiner verändert wage ich mal zu bezweifeln.
 
@DennisMoore: Genau, weil es von Microsoft und Apple blockiert wurd, sonst wär wohl webm oder Theora der Standard geworden.
 
@DennisMoore: Freie Codecs sollte man nicht nur deshalb als frei bezeichnen weil sie von jedem veränderbar sind, sondern weil sie immer frei verfügbar sein werden, und dann macht es eben doch einen Unterschied.
 
@lutschboy: Wo blockieren die? Gerade Apple forciert H264. Und Google (YouTube) mittlerweile auch.
 
@LastFrontier: Ich habe von webm/theora gesprochen. Und eben durch die Forcierung eines proprietären Formats in einem offenen Standard wurde der integrierte offene Codec blockiert.
 
@lutschboy: Das ist alles ein "vielleicht". Vielleicht aber auch nicht.
 
Und wenn es so weiter geht, würde Opera als eine eigene Insel übrigbleiben. Nicht, dass sich damit irgendwas ändern würde.
 
@Kirill: Opera Mobile kann bereits die Codecs des Betriebssystem nutzen.
 
Da wurde auf mein Feedback reagiert. :-)
 
"Normative Kraft des Faktischen" - Ist so eine Redewendung nicht ein wenig zu hoch gegrifen für Bild...ääähh...Winfuture..? Musste auch erstmal googlen, was das eigentlich bedeutet..
 
Nach den heißen Diskussionen um WebM vor gut einem Jahr ist auch irgendwie nicht viel passiert bei diesem Thema. Gibts da mittlerweile Hardware-Decoder für? Ist inzwischen geklärt ob die MPEGLA nicht doch Patentansprüche gegen WebM hat? Ich bin ganz froh mit H.264 einen Quasi-Standard zu haben, der sich mittlerweile etabliert hat. Das Codec Chaos vor 5-8 Jahren war echt schimm. Wobei ich das Problem mit den Lizenzen und dem Monopol wohl sehe. Ich denke aber das kann sich die MPEGLA nicht leisten jetzt plötzlich doch Lizenzen zu verlangen. Sonst wird es definitiv Alternativen geben - und das wollen die auch nicht.
 
@Givarus: Oh Gott so viele Freiheiten wie erdrückend (X_X) da rennen wir doch lieber in ein gemütliches Monopol. WebM stellt keine Konkurrenz zu H.264 dar sondern eine Alternative.
 
@Zero-11: Was hab ich denn von den Freiheiten wenn es sich nicht durchsetzt?
 
Hauptsache Youporn läuft überall :-)
 
habe ich bisher nicht vermisst. Aber wenn der Decoder eh da ist, warum nicht die paar Zeilen Code schreiben, ihn zu nutzen.
 
Jetzt mal ganz abgesehen von den Lizenzen und Patenten "geschlossener" Codecs, finde ich die Entscheidung von Moziolla richtig und ich hoffe, dass sie es auch auf die Desktop-Version ausbreiten. Warum soll jeder Browser einen "eigenen" Codec mitbringen? Warum sagen sich die Browser-Entwickler nicht einfach, dass man ***zusätzlich*** auch auf die im System integrierten Codecs zurückgreift? Das aktuelle Verhalten der Browser-Entwickler (egal ob Google, Opera, Mozilla, MS oder auch Apple) finde ich aus meiner Sicht einfach unverständlich. Es spricht ja nichts dagegen, dass sie einen integrierten WebM Codec mitliefern, aber dann soll doch auch bitte mir die Freiheit gelassen werden, per Browser auf die Codecs zurückzugreifen, die ich eh schon installiert habe. *** Das sage ich als überzeugter Opera- und Kubuntu-Nutzer.
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