Encyclopaedia Britannica stellt Print-Ausgabe ein

Nach 244 Jahren hat die renommierte Enzyklopädie Encyclopaedia Britannica bekannt gegeben, dass man künftig keine gedruckte Ausgabe mehr anbieten wird. Stattdessen will sich der Verlag auf sein Online-Angebot konzentrieren. mehr... Encyclopaedia Britannica Encyclopaedia Britannica

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Die großen Zeiten von Enzyklopedien in Form von ganzen Buchbänden sind einfach vorbei. Was früher noch ein Statussymbol war verkommt immer mehr zum Staubfänger - Schade, aber so ist die Realität. Das Internet bietet heute mehr Möglichkeiten zu recherchieren und das nicht nur aus einer Quelle. Diese Quellen werden, wenn nötig, ständig aktualisiert. So ist man stets auf dem neuesten Stand.
 
@BillyRayV: Nachteil ist, man muss sich selbst um die Glaubwuerdigkeit seiner Quellen informieren. Nicht alles, was jeder Hans Wurst in seinem Blog veroeffentlicht, ist aktuell, geschweige denn ueberhaupt faktisch korrekt.
 
@JanKrohn: Gedruckte Ausgaben sind aber auch nicht frei von Fehlern. ;-)
 
@Akkon31/41: Nichts ist frei von Fehlern. Qualitaet misst sich an der Anzahl der Fehler im Verhaeltnis zur Anzahl der nuetzlichen und korrekten Informationen in einem Werk.
 
@Akkon31/41: Abgesehen davon gibt's ja die Britannica weiter wie bisher, nur halt online. Wer bisher ohne Quellen zu überprüfen sich aus gedruckten Enzyklopädien bedient hat kann dies nachwievor genauso mit der Onlineversion tun.
 
@JanKrohn: Korrekt. Wenn es wikipedia schon im 4. Jahrhundert gegeben hätte, würde dort z.B. drinstehen, dass die Erde eine Scheibe sei und die meisten würden es glauben. Insofern ist es schade, dass solche Institutionen wie Britannica immer mehr Probleme haben, wirtschaftlich zu arbeiten. Ich hoffe, dass sie mit ihrem Bezahlmodell für die Online-Variante und Aktivitäten im Bildungsbereich genug Geld erwirtschaften, um weiter bestehen zu können.
 
@Runaway-Fan: Die Britannica wird auch nur von Menschen gemacht die Wissen aus Studien und anderen Quellen einbeziehen. Bei der Britannica arbeitet nicht Gott persönlich. Es gibt mehre Studien, die der Wikipedia hohe Zuverlässigkeit attestieren, sogar höhere als den klassischen Enzyklopädien. Wenn es in der Wikipedia des 4. Jahrhundert im Artikel Erde die Behauptung gäb, die Erde sei eine Scheibe, dann sicher auch die Sektion "Kritik", oder ein Update, wenn es neue Erkenntnisse gibt. Schau doch mal den Artikel zu Erde an, geh auf die Historie und staune über tausende Änderungen daran.
 
@Runaway-Fan: Im 4. Jahrhundert wussten die Menschen noch das die Erde eine Kugel ist, erst als die Religiösen Spinner an die Macht kamen mit ihren Märchenbüchern wurde die Erde eine Scheibe ;)
 
@JacksBauer: Es die erfolgreichsten Märchbuch publisher ever, kann es sein dass du ein wenig neidisch bist?
 
@Metropoli: Klar bin ich neidisch, hätte meine letzte Ex auch gerne aufm Feuer verbrannt. (war eindeutig eine Hexe).
 
Von Abverkauf (noch) nicht viel zu sehen: http://goo.gl/NcHBk ein 2 Jahre altes Lexikon immer noch fuer 1000 Euro... Kein Wunder, dass das keiner kauft.
 
@JanKrohn: Qualität ist halt den meisten Leuten heute nichts mehr wert.
 
@Runaway-Fan: Jo. Statt dessen lieber ein Flat-TV fuer 1000 Euro, das nach spaetestens 5 Jahren veraltet ist und entsorgt wird... :-(
 
Also ein sogenanntes "Wikipedia Advanced" welches kostenpflichtig online zuhaben ist. Eigentlich sollte Wikipedia eine direkte Verlinkung anbieten, der Nutzererfahrung und den verschiedenen Ansprüchen in der Qualität der Artikel wegen.
 
Habe mir gerade das Online-Angebot der Britannica angeschaut. Also die Artikelansicht ist ja grauenhaft. So viele Werbung, die den Textlauf stört. Da verleidet einem schon nach nur einem Absatz das Lesen...
Da lob ich mir das werbefreie Angebot von Wikipedia. Werde das nächstemal auch wieder etwas spenden, damit das auch in Zukunft so bleibt!
 
@BossAC: Mondpreise, Zwangsgebühren, Spenden / crowdfuning oder Werbung - irgendwoher muss die Kohle kommen. Die Nutzer entscheiden am Ende, welche Methode genutzt wird. Kostenlos gibts nix, bezahlen müssen wir für alles.
 
@Metropoli: Das ist mir schon klar. Ich selbst bin zwar kein grosser Anhänger dieser "Alles muss gratis sein"-Mentalität, habe aber auch nichts gegen Werbefinanzierung im eigentlichen Sinne. Aber wenn diese dermassen aufdringlich ist, kann sich das auch schnell mal kontraproduktiv auswirken. Somal mit Wikipedia eine Konkurrenz existiert, welche mit erheblich grösserem Angebot und gleichwertiger Qualität punkten kann (und dies werbefrei).
 
2 Fragen: 1. müsste das nicht lebendigerer sein? 2. woher stammen die übrigen 14% Gewinn?
 
Nur mal so als Denkanstoß: Die erste Ausgabe der Encyclopaedia Britannica gibt es noch in der British Library zu sehen! Ob es nach 244 Jahren auch noch die erste Online Ausgabe /CD- bzw. DVD-Ausgabe zu betrachten gibt? Ich glaube fast nein! Und so geht mit der Aufgabe der Druckversion (wirtschaftlich verständlich) auch ein Stück Kulturgeschichte verloren!
 
Ehrlich gesagt war es schon vor 10 Jahren abzusehen als Wikipedia so langsam in fahrt kam. Ich behaupte keinesfalls, das dort alle Angaben richtig sind....aber seither ist der Zug für solche Lexika abgefahren. Das Inet eröffnet einfach neue Möglichkeiten. Zumal es dann per Copy and Paste auch noch einfacher ist Quellen zu zitieren (Gutenberg lässt grüßen). Dann noch der horende Preis von 1400$. Na...mich wunderst wie die noch bis 2012 überhaupt überlebt haben.
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