Ministerin will Datenschutz aus AGB herauslösen

Die Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) will verbesserte Datenschutzregeln für Online-Angebote auf den Weg bringen. Diese sollen es Nutzern ermöglichen, besser darüber entscheiden zu können, was mit ihren Daten geschieht. mehr... Justizministerin, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Politikerin Bildquelle: Akriesch / Wikipedia Commons Justizministerin, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Politikerin Justizministerin, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Politikerin Akriesch / Wikipedia Commons

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schonmal ein guter weg.
 
Gibt es das nicht teilweise schon?
 
@Slo0p: wenn, dann auf freiwilliger Basis.
 
Ob das so viel bringt? Gleichzeitig sollten die Bußgelder für solche Verstöße mal auf min. 250.000 Euro angesetzt werden. Telefonbelästigung findet nach wie vor statt.
 
@ichbinderchefhier: Einfach den Anrufer nach seinem vollständigen Namen fragen und ihn dann darauf hinweisen dass er demnächst von deinem Anwalt wegen verbotener Kaltakquise hört. Wenn du das ein paarmal gemacht hast ist auf einmal wie von Zauberhand komplett Ruhe ;-)
 
@jigsaw: Das wüsste ich aber. Ich weise jedesmal darauf hin, aber das interessiert Olga die vermutlich in irgendeinem Callcenter sonst weit entfernt von Deutschen Grenzen einen ziemlichen Dreck. Ebenso ständige bescheuerte Umfragen. Einfach mal 1/4 Mio. Strafe und das Geschäftsmodell wäre von ganz allein sehr schnell verschwunden. Es muss weh tun, sonst passiert da nichts. Und
 
@bowflow: Frage nach dem Namen des Anrufers, der Firma, dem Grund und Zweck, höre Dir an, was Dir angedreht werden soll etc. pp., erfrage, woher sie Deine Daten haben und notiere dies alles samt der Zeit und Dauer des Anrufs. Diese Informationen werden dann an die Verbraucherschutzzentrale übermittelt, deren Aufgabe es nämlich ist, sich um solche Fälle zu kümmern. Wichtig ist noch, daß Du Deinen Namen nie bestätigst, einfach immer mit Gegenfragen antworten. Und dann noch einen Unterschied machen, ob es sich um Meinungsumfragen (wie FORSA und ähnliche) handelt oder um wirkliche Kaltakquisen, denn Meinungsumfragen sind legitim (und in gewissem Rahmen auch wichtig).
 
@bgmnt: Es gibt auch bei der Seite der Bundesnetzagentur viele Formblätter http://bit.ly/bxjUwe gegen Telefonwerbung und Co. Einfach das pdf Formular ausfüllen, abschicken und man hört nie wieder was von denen, die Werbefirma hat sich sogar bei mir für die Anrufe entschuldigt.
 
@jigsaw: Die bessere Methode: "Das ist wirklich ein interessantes Angebot. Einen Augenblick, ich muss nur kurz in die Küche ..." - 4 Minuten warten, dann zwei Sätze reden lassen, dann: "Moment, ich muss nochmal in der Küche was nachsehen ..." - Nochmal ein paar Minuten warten, wenn dann noch jemand dran ist das Ganze wiederholen. Nach einigen Malen mit dieser Vorgehensweise ruft niemand mehr an. Hat bei mir jedenfalls geklappt.
 
Nur ändert es an der Tatsache das die Daten weitergegeben werden auch nichts! Nur eine weitere Checkbox die einfach angehackt wird ohne sich die Datenschutzerklärung überhaupt durchzulesen! Es wäre viel sinnvoller wenn man sich bei einem Portal Registieren könnte und dem Anbieter untersagt seine Daten weiterzugeben, aber wenn man der Datenschützerklärung nicht zustimmt kann man die Anmeldung sowieso vergessen!
 
@SimpleAndEasy: Das ist Sache des Anbieters, ob er solche Nutzer unterbringen kann. Sowas gesetzlich zu regeln hat keinen Sinn
 
@SimpleAndEasy: Du kannst nicht jeden vor sich selber schützen.
 
@iPeople: Jedoch genau das hat unsere Sabine Leutheusser-Schnarrenberger vor und das zum übel der Nutzer die sich mit der Materie auskennen!
 
@SimpleAndEasy: für so eine Liste brauchste nicht Lange suchen in Deutschland gibt es ja sowas schon seid ewigen Zeiten nennt nichs Robinson Liste hier der Links http://www.robinsonliste.de/ zumanderen Kaltaqusie Anrufe werden bei mir nach dem Ersten mal wenn die Nummer bekannt ist automatisch und Kostenfrei an die Bundesnetzagentur Umgeleitet sollen die siche mit den Call Center leuten rum schlagen
 
AGBs? Allgemeine Geschäfts Bedingungs? Bedingungens?...dieses "daten gold", darf ich danna uch dem bezirksamt sagen "ne bitte nicht verkaufen und ganz besonders nicht an irgend ne institution weiterreichen nur weil die gefragt hat"?
 
Ich finde die Idee sehr gut. Hoffe das wird bald umgesetzt. Heutzutage wird viel zu leichtsinnig mit Daten umgegangen. Es sollte genau da stehen, was mit den Daten passiert, wenn man einwilligt und an wenn die Daten weitergegeben werden und wofür.
 
Da müsste die Dame aber erst mal bei den Kommunen aufräumen. Wer da seine Daten hinterlässt (Wohnsitz an-/ummelden, KFz zulassen) und nicht explizit widerspricht, dessen Daten (Adresse) werden automatisch weiterverwertet (verkauft).
 
"Auch wenn einige Nutzer es nicht wissen oder wahrhaben wollen: Sie bezahlen mit dem Gold des digitalen Zeitalters – mit ihren persönlichen Daten", erklärte Leutheusser-Schnarrenberger - gut aussage klingt fast so als ob sie das irgendwo anders gelesen hat und jetzt wiedergibt...aber es stimmt sowas sollte man so schnell wie möglich eindämmen
 
Kriege ich das dann auch von den Behörden, bitte?
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