Bessere Software-Tests durch Evolutions-Prinzip

Informatiker der Universität des Saarlandes haben ein System entwickelt, das automatisches Testen von Software ohne Fehlalarme ermöglichen soll. Mithilfe eines genetischen Algorithmus simuliert es so lange Benutzereingaben, bis das Programm ... mehr... Quellcode, Code, Programmierung, Programmiersprache Quellcode, Code, Programmierung, Programmiersprache Quellcode, Code, Programmierung, Programmiersprache

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Gibt es auch irgendwo einen fortführenden Link zu der Publikation ? Vielleicht sogar die Software als Download ? Auf der Seite der Uni Saarland hatte ich leider nicht ganz so viel Glück, so übersichtlich und super wie die auch ist :S
 
@cH40z-Lord: http://www.st.cs.uni-saarland.de/~fgross/
 
@kritiker2: Da bin ich auch schon gelandet, allerdings gibt es dort keine genaueren Informationen zur Publikation.
 
@cH40z-Lord: "Feel free to drop me a mail!"
 
@kritiker2: Ich hoffe dir ist klar dass das nicht der Sinn einer Publikation ist. Diese werden meist öffentlich zur Verfügung gestellt ohne erst einen der Authoren persönlich anschreiben zu müssen. Für manche Publikationen muss man natürlich auch Geld bezahlen. An dieser Stelle wäre es ein Link von WinFuture zum Ursprungsartikel, sofern öffentlich verfügbar, wünschenswert gewesen, ansonsten hätten sie die Details bzw Kosten genauer erwähnen können, da sonst diese Berichterstattung keinerlei Sinn macht, amateurhaft und unvollständig ist, wenn ich mir nach einem Bericht erst einmal alle wichtigen Informationen selbst zusammensuchen darf.
 
@cH40z-Lord: das ist es, in der tat. Ich kenne den lehrstuhl von prof. Zeller etwas näher. Wie du gelesen hast, ist das projekt noch in arbeit, daher gibt es die publikation ganz einfach noch nicht. Die journalistische qualität von winfuture.de ist doch bekannt...
 
Allerdings machen die drei vertikalen Regalböden doch gerade die Eingabe eines DAUs aus. Auch solche Fehler müssen abgefangen werden und dürfen nicht zu einem Absturz führen.
 
@Tomarr: das beispiel bezieht sich nicht auf die eingaben
 
@kritiker2: Es bezieht sich auf die Fehlersuche bei Programmen, und das Verhalten der User im Umgang mit dem Programm, richtig. Prüfst du nur die Eingabe und nicht den kompletten Gebrauch einer Software testest du eigentlich gar nichts. Ich habe noch nie einen Fehler in einer Software gehabt der so aussieht das ich auf einen Menüpunkt klicke, oder einen Button und die Software stürzt ab oder es passiert gar nichts. Fehler und Probleme entstehen erst beim Gesamtgebrauch der Software und eventuelle nicht vorgesehene Handlungen mit dieser.
 
Kommt den niemand auf die Idee mal den richtigeren Weg zu gehen? und zwar den Entwicklern mehr Zeit zu geben! "Es führt keine Weg daran vorbei! Qualität braucht seine Zeit"
 
@BadMax: Wird bei umfangreichen Projekten, sprich mehr als Hallo Welt, nichts bringen. Es ist eigentlich immer so, man plant alles, alles sieht toll aus, egal wie man das Programm quält, es passiert immer beim Kunden dass der doch irgendwas drückt, ausprobiert oder vielleicht auch auf dem System irgendetwas hat was nicht kompatibel ist, und schon stürzt das Programm ab. Ok, mit mehr Zeit kann man es vielleicht ein wenig verbessern, aber am Ende finden die Endkunden immer irgendetwas.
 
@Tomarr: Dafür haben wir unsere Azubis Systemintegration. Die bekommen wirklich alles kaputt ^^
 
@Knerd: bei (ordentlicher) softwareentwicklung sollte man azubis sowieso nicht involvieren...
 
5 Azubis kosteten soviel wie ein unterbezahlter Freelancer!
 
@kritiker2: Wieso? Ich bin selbst Azubi und habe schon wichtige und auch große Projekte für mein Unternehmen geschrieben. Mein Ausbilder war/ist bisher sehr zufrieden mit mir :)
 
@kritiker2: schwachsinn. Man muss die Azubis nur auch vernünftig nebenher betreuen. Ich hab auch als Azubi sofort an großen Projekten mit gearbeitet. Und die haben sich alle nicht schlecht verkauft. Was soll denn ein Azubi deiner Meinung nach machen? Kaffe kochen und das Büro putzen? Da stellt sich mir dann die frage, wie die Azubis darauf vorbereitet werden sollen an großen sachen zu arbeiten, wenn man sie nicht lässt. Die Berufsschule bringt denen das sicherlich nicht bei.
 
Wieso nennt man die Kinder nicht beim Namen? Unit- vs. Integrationstests. Dass hier nun Integrationstests das Heilmittel sein sollen, kann man nur in Frage stellen. Unit Tests gibt es nicht umsonst. Was bringt mir ein Integrationstests, wenn es sich um Fehler handelt, die im Interna der Software falsche Werte erzeugt und sich nicht durch Fehlermeldungen an der Oberfläche äußert? Ganz davon abgesehen halte ich diese Aussage, dass Softwaretests in der Praxis nicht eingesetzt werden, für schlicht falsch.
 
@Crod: Ich kann das auch nicht so ganz verstehen. Bei uns werden idR sowohl Unit- als auch Integrationstests geschrieben und zwar nich zu wenig. Ich hab ganz im gegenteil das Gefühl, das man es (bei uns) mit den Tests auch gerne mal übertreibt.
 
@Crod: Also ich verstehe den Artikel ganz gut. Unit-Tests sind eigentlich die Tests, die man meistens NOCH macht. Integrationstests sind meistens die Tests, an denen man spart, wenn es eng wird. Siehe den Newstext. Genau darum geht es: Unit-Tests kann man noch relativ einfach machen und erreicht damit gute Abdeckung. Integrationstests dagegen können so umfangreich werden, dass ein generischer bzw. gar brutforce-Ansatz in meinen Augen sogar notwendig ist. Denn als Mensch testet man nie alles. Meistens sogar nur das, was gehen sollte und "vergisst" die Fälle, die Daus machen würden, man aber nie selbst drauf kommen würde als Entwickler. Das Problem ist ja auch meistens, dass man die Tests nach den Anforderungen macht. Und diese decken oft nicht alle Fehlerfälle ab.
 
Toll, Codeabdeckung - dann wurde jede Zeile einmal durchgegangen - Aber nicht unter allen möglichen Umständen. Bis zu den evolutionnären Algorithmen zur Generierung ist das ganze nichts neues, auch wenn es hier so klingt. Klar mal die neue Methode gut/besser sein, dass es wirklich der "Evolutionssprung" (Haha) ist, als der es in der News hier angepriesen wird, wage ich aber zu bezweifeln....
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