Filesharing: Darknets verzeichnen massiven Zulauf

Die großflächige Überwachung von BitTorrent und die zunehmenden Abschaltungen von Filehosting-Diensten treiben die Nutzer nun in größerer Zahl in dezentrale, anonymisierte Filesharing-Systeme. Der Dienst RetroShare verzeichnet beispielsweise aktuell ... mehr... Filesharing, RatroShare Filesharing, RatroShare

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Bisher nie was vom Darknet gehört, brauch man sowas wirklich?
 
@testacc: darknets zeichnen sich halt auch dadurch aus, das sie schwer überwachbar sind weil da nicht jeder so leicht reinkommt... ich hab mal von einem gehört, da wirste nur auf persönliche einladung der gründer mitglied, und die server stehen dann iwo im ausland, und wurden anonym oder falschen namen gemietet... darknets sind natürlich sicherer, als irgendwelche dubiosen filehoster oder torrents, auf die jeder freien zugriff hat...
 
@Schwaus: Na dass ist dann aber nix für die Masse. Wenn die Masse rein kommt, dann ist sicher auch mal ein Anwalt einer großen Musik Firma dabei. Aber vielleicht kann dass ganze ja noch ausgebaut werden
 
@wolle_berlin: das Prinzip funktioniert nur durch empfehlung, wenn ein user dem vertraut werden kann, jemanden vorschlägt, der interesse hätte, kommt der auch rein, und nicht jeder user darf vorschlagen... außerdem kann ein anwalt, in so einem netzwerk eigentlich nichts tun, da er weder weiß, wer der admin ist, noch wo der server steht, noch wer gehostet hat... alles anonym eben...
 
@testacc: Ja sowas braucht man
 
@testacc: Soll ja auch nicht jeder davon gehört haben :-)
 
@testacc: Wohl neu in der IT Welt?! Das Darknet und deren Abkömmlinge kennt doch jeder.
 
Ja wer kleinere Daten tauscht und nicht mit der Mafia in Berührung kommen will braucht das :-)
Aber das beste ist immer noch ein Filehoster oder ein edler FTP^^
 
@euchärgernwill: im bezug auf bandbreite ja (noch), aber in punkto "sicherheit" gleich 0. nichtmal dein provider kann im retroshare irgentwas nachvollziehen, nur du und dein partner, gruppe, was auch immer. echte privatsphäre. hoffentlich setzt sich das durch, denn in retroshare kann man sogut wie alles machen, nicht nur dateien versehen.
 
@euchärgernwill: Filehoster?! Release FTPs waren und sind immer das beste gewesen? Wieso mit Filehostern abgeben.
 
@Sheldon Cooper: Im Gegensatz zu OCH & Co ist der Zugriff aber nicht einfach für jeden möglich, oder?! ...
 
Mal sehen wie lange die Berichterstatung in den einschlägigen Medien so braucht, bis auch Otto-Normal-Kopierer das wieder als Volkssport betreiben kann. Im Moment ist das zum größten Teil aber für die Nutzer im Vergleich zu bestehenden Systemen relativ kompliziert und wenig durchschaubar gestaltet. Da es sich aber um einen gigantischen Markt handelt, wird es da schnell 'Angebote' geben ...
 
@JoePhi: Diese kommerzialisierung ist das größe Problem. Da darf man sich nicht beschweren wenn dann ACTA und co. bei heraus kommt.
 
@eilteult: wenn man ein anonymes Filesharing-Netzwerk richtig aufbaut, kann einem ACTA & Co. am A**** vorbei gehen, da einem nichts nachgewiesen werden kann. Neben den Darknets wäre irgendwas in Richtung OFF-System auch ne Möglichkeit, braucht man keine Einladungen für.
 
@Link: Du hast ACTA dann nicht komplett verstanden. Ich will mal als Beispiel die Telekom nehmen: Du bist also Telekom kunde und fängst nun an zu laden ob es nun legal oder illegal ist, sei mal dahingestellt oder egal. Da aber über diese Plattform nun viel illegales gesaugt wird/werden kann, blockt Telekom einfach diesen Port, verbindungstyp, um nicht selber belangt zu werden. Was willst du nun als Kunde machen? Da kannste gar nichts machen, und nur den Anbieter wechseln. Dieser neue Anbieter hat aber die gleichen Sperren drin... Somit trifft einem Acta schon über umwege. Gruß
 
@Forster007: Protokollverschleierung und die Wahl von zufälligen Ports wurde mit Erfolg bei eMule bereits vor Jahren implementiert als die Provider gedrosselt haben. Um dagegen vorzugehen, müssten die sämtliche verschlüsselten Verbindungen nicht zulassen, was wohl kaum denkbar ist.
 
Hat jemand Erfahrung mit Retro? Wirklich Sicher?
 
@Crunk-Junk: sicher ist nur der Tod. Um aber auf deine Frage antwortet zu können, müsste man schon mal einige Jahre damit "gearbeitet" und dafür gesorgt haben, dass sich die Verfolgungsbehörden sich damit wenigstens befasst haben. Torrent und alle seine Vorgänger waren ja auch eine Zeit lang "sicher" bis es die ersten Strafen gab.
 
@Blaulicht110: also nichts was es an kommerziellen filesharing gibt, ist sicher. nichtmal retroshare ist sicher, wenn alle plötzlich den gleichen schlüssel verwenden. allein die masse schützt den einzelnen, oder taucht gänzlich ab in kleinere geschlossene kreise. da ist selbst IRC wieder "sicher".
 
@Crunk-Junk: nichtmal dein ISP kann den traffic analysieren, laut hersteller. alles verschlüsselt.
 
Wenn die Kiste wirklich so geheimnisvoll ist, wird es kein großes Problem für die Rechteinhaber sein, einfach weil es nicht von der Masse genutzt wird. In dem Moment, wo es sich weiter verbreitet (also zu einem Problem werden kann) dürfte es kein Problem werden, dass auch die Überwacher an einen solchen Key kommen und das Ding von hinten aufrollen. P2P ist da ein recht relativer Begriff.
 
@rallef: Das Problem wird folgendes sein, dass solche "privaten" Darknets dann doch wieder publik gemacht werden um an Leute zu kommen, die ihre Files sharen wollen. Und dort wird dann mal wieder ein verdeckter Ermittler eingeschleust, der dann alle infiltriert... Ansonsten für den engsten Freundeskreis um die neusten Filme oder Spiele zu sharen, mit Sicherheit nicht schlecht..
 
@rallef: Sehe ich genau so. Einige dieser "Streng privaten" Netze arbeiten sogar mit sowas ähnlichem wie "Freundes Freunden", also wie bei Facebook... Was mich da auch noch daran stört, wo bekommt man die Liste vermeintlicher Freunde, bzw. Knoten oder wie man es im jeweiligen Netz denn her? Tja, bei vielen dieser angeblich dezentralen und annonymen Filesharing Netzen eben dann doch an einer bestimmten Adresse.
@Citrix, ja, da beißt sich doch aber die Katze in den Schwanz, finde ich zumindest. Ganz übertrieben gesagt, könnte ich den neusten Film, von mir aus verschlüsselt, als EMail Anhang (oder irgendwo verschlüsselt speichern und den Link verschicken) an meine 5 engsten Freunde schicken. Das wäre dann zu 99.9% sicher und ich brauche sowas wie "Filesharing" gar nicht. Wenn der engste Freundeskreis aber aus 500 Leuten besteht, und dann eventuell "Filesharing" vielleicht doch sinnvoll wird, nunja...
 
@rallef: Du hast nicht kapiert wie das funktioniert. Das müssen Nutzer aber auch gar nicht und Abmahnabzocker erst recht nicht. :-)
 
@Feuerpferd: Ich behaupte mal, im Groben wohl. Entweder bleibt das auf ewig im "allerkleinsten Kreis", dann stört es die Industrie nicht, oder Links / Keys / was auch immer werden so weit gestreut ("an den Freund eines Freundes meines Freundes"), dass es nicht mehr sicher ist. Und ich unterstelle mal, dieses Dark Net beruht immer noch auf IP.
 
Hab mich schon immer gefragt, was DrBob eigentlich macht, wenn grade kein Dschungelcamp ist.
 
@monte: Ich musste bei "Der Gründer DrBob" auch schmunzeln. :-)
 
@monte: Dachte der wäre der Bruder von Mengele?
 
Ich habe mir mal einiges von diesem Kram angeschaut, ja es gibt da viel, eher zuviel... Hauptpunkte warum es für mich unintressant ist: a)kaum etwas was mich intressiert b)langsam c)Dezentral sind die meisten dann eben doch nicht, bei genauem hinsehen d)Sharen mit Freundes-Freunden und Co? Das soll "sicherer" sein? e)viele Downloader, kaum Uploader. Es gibt einige intressante Sachen aus dem asiatischen Raum, wie z.B. Perfect Dark , nur leider hat man da dann eben auch ein eher asiatisches Angebot.
 
Klingt bissel wie das System von "Direct Connect", oder? Dort kann man auch auch Hubs aufmachen und von dort aus Files tauschen... gängig auf jeder großen Lanparty :D
 
@citrix no. 2:
retro wird daher ja auch auf Lanparties eingesetzt :-) Es ist besser als DCC
 
Wie läuft denn der Datentausch ab? Eo wie bei eMule in etwa? Also ich gebe meinen Ordner frei und die anderen können suchen? Oder eher in Torrentform?
 
Hui. Ist ja wie damals wo man unter Freunden noch Kassetten überspielt und CDs gebrannt hat. Eben voll Retro :)
 
http://interface.sf.net ist ein alternativer Client, der ebenso zu Retro verbindet und mit besserer Gui und Icons viel benutzerfreundlicher für neue Nutzer in dem Netzwerk ist.
 
Erinnert mich an die ganzen geschlossenen Trading Boards um die Jahrtausendwende, die Stros aufgesetzt haben und in die man nur kam wenn man jemanden kannte oder bei manchen mußte man vorher Zeug auf nen FTP uppen um zu beweisen dass man kein Bulle ist.. das waren noch Zeiten :D Aber diese FTPs waren schon der Hammer. Darknets haben dagegen meist das Problem dass sie sehr langsam sind, ich zb hätte auch nur 80kb/s upload zu bieten. Da lad ich doch lieber auf Filehoster hoch um grade Freunde nicht zu quälen ;)
 
@lutschboy: wie er bei ftps in der vergangenheitsform redet :D
 
@mArcometer: Ich weiß, es gibt sie noch, aber für mich ist es halt Vergangenheit. Ich tausche nicht mehr ganze Musiksammlungen und sowas als dass ich noch Stros bräucht ;D
 
@lutschboy: "HLF" aka "Highlandfighter",die Heimat von ehemals SKOOPER an die Macht :D
 
Ich hab's ja gleich gesagt: mit jeder Aggression gegen Filesharing treiben die Angreifer die Evolution, die Weiterentwicklung des Filesharings bloß noch weiter voran! Tja, das haben die nun davon, während bei Klickhostern eine Löschung von Dateien noch relativ leicht zu erreichen war, dürfte das nun bei Anwendungen, wie etwa RetroShare unmöglich sein.
 
@Feuerpferd: Irgendwie werden sie auch das irgendwann in den Griff bekommen wollen und versuchen, was dagegen zu machen.
 
@Feuerpferd: das kriminelle Potential kennt halt keine Grenzen. Diese Raubkopiererschlingel lassen sich immer wieder neuen Unfug einfallen.
 
hmm Darknet wtf. Warum ist nie vom Usenet die Rede? Für mich die bessere Alternative und DAS "Darknet" schlechthin!
 
@legalxpuser: Usenet kostet, Darknet nicht.
 
Typisch Winfuture Community. Meist unter 20 Jahre. Windows Benutzer. Kennt das Darknet nicht oder hat nur kurz mal davon gehört. Laden bei Torrent oder irgendwelchen dubiosen Filehostern wie bei Murat von Ul.to oder der Schweizer Firma deren Server in Deutschland stehen: RS.
 
@Sheldon Cooper: Und weiter?? Ps.: Murat ist nur die rechte Hand (sofern du ul.to meinst)
 
@Sheldon Cooper: Was ist so schlimm daran Windows Nutzer zu sein?
 
Das s im Jahr 2012 immer noch so viele naiv sind, die doch täglich im Netz sind. Es gibt kein Netzwerk dass man nicht überwachen kann. Es gibt bestimmte Kriterien wann ein Netz überwacht wird. Die Frage ob ein Netzwerk jetzt überwacht werden soll, entscheidet sich nicht danach ob und wie eins verschlüsselt ist. Das ist eine politische Entscheidung, oder aus wirtschaftlicher Interesse.
 
RetroShare is serverless , which means that no server, ever, gets to see your data. Any IM server, no matter how secure, poses a risk of data leak because of hacker's attack. Retroshare completely eliminates this security risk associated with the IM server, without any added costs.
 
So viel Aufwand, nur um Linux Distributionen und Update Packs zu verteilen? Und natürlich die obligatorischen Urlaubsvideos.
 
Ich bin lange Zeit im "Freenet Project" unterwegs gewesen. Mit den GUIs JTC Frost und Fudiq eine echte Alternative. Mit dem Beitritt in die Comminity unterstützt man außerdem Menschen, die sich an der Internetzensur vorbei schlängeln wollen (China, Russland, arabische Länder). Da gibt es immer aktuelle und ungefilterte News zu den Protestbewegungen, Regimkritiken und vieles mehr.
 
@legalxpuser: Du sprichst mir aus der Seele :)
 
Verstehe ich das Richtig, dass die Daten dann auf ihrem Weg bei jedem Hop neu verschlüsselt werden und jeder Rechner auf dem Weg zur Datei diese einmal komplett durchschleusen muss?! Das wäre ja der Horror bei asymmetrischen Leitungen....
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