Kopfschütteln über Leistungsschutzrecht für Verlage

Der Koalitionsausschuss von Union und FDP hat am Wochenende konkrete Schritte zur Einführung eines Leistungsschutzrechts für Presseverlage beschlossen. Dieses ist bereits Bestandteil des Koalitionsvertrages. Es könnte allerdings dazu führen, dass ... mehr... Presse, Zeitung, Papier Bildquelle: Nicholas Boos / Flickr Presse, Zeitung, Papier Presse, Zeitung, Papier Nicholas Boos / Flickr

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Das kann doch nicht deren ernst sein. Ohne Dienste wie Google News würde ich schon gar nicht auf gewisse Seiten landen. Die Deutschen haben echt was ab... und damit meine ich die Herren in Berlin.
 
@Oruam: Google News ist meine Standard Homepage beim Starten des Browsers. Da hat man einen richtig guten Überblick wie ich finde.
 
@pandamir: Was das ganze noch hirnrissiger macht ist die Tatsache das man sich als Plattform bei Google bewerben muss um in die Google News Suchergebnisse zu gelangen.
 
@Oruam: Google verdient richtig Geld mit solchen Diensten. Ich finde es nicht falsch das Google dann auch etwas von seinem Gewinn an die Ersteller der Inhalte abgibt.
 
@nightdive: Da sist ja der Dienst der Google anbietet und die Zeitungen/Magazine in anspruch nehmen. Natürlich verdient Google damit Geld, aber das Listen der Portale ist Kostenlos und muss beantragt werden. Wieso sollte Google da zahlen?
 
@Oruam: An Googles Stelle würde ich diese Seiten einfach nicht mehr aufführen. Wenn sie es denn so wollen.
 
@nightdive: Und nun werden die Verlage nix mehr verdienen, weil sie in den Listen nicht mehr auftauchen. Lassen wir sie doch machen, die werden schon wissen was sie tun.
 
@bgmnt: Ich sehe das genauso. Lasst sie doch ins offene Messer rennen. Die kleinen Verlage werden sich bedanken.
 
@Oruam: Sehe ich genauso. Ich möchte nicht wissen, was Google News denen schon an Einnahmen gebracht hat. Ich würde sicher nicht 30 Lesezeichen setzen und dann nach und nach alle Seiten durchklicken.
 
@Oruam: Als nächstes sollte sich Google mal darüber beschweren, dass weltweit Redakteure und Journalisten auch mit Hilfe der Google-Suchmaschine ihre Recherchen betreiben, aber von den Einnahmen ihrer Artikel dann nichts an Google bezahlen... kann ja nicht sein... da müsste doch eine Verwertungsgesellschaft her, die monatlich Geld von den Verlagen verlangt für die pauschale Bereitstellung der Suchmaschine!
 
Yeah, das Zitat zum Schluss trifft den Nagel auf den Kopf :)
 
@pandamir: Nur sollte erwähnt werden das einer der Immer wieder eine Heiße Herdplatte befummelt unverbesserlich DUMM ist!
 
@pandamir: Der Haken ist: Beim Griff auf die heisse Herdplatte erleidet die Hand Verbrennungen. Die Koalition fasst auf die Herdplatte, und andere werden verbrannt...
 
@FenFire: wenn die Suchmaschinenbetreiber aber das Gesetz richtig umsetzen, also die kostenpflichtigen Verlagsseiten einfach nicht indexieren, dann sind die verbrannten genau die, die danach gefragt haben.
 
Die nächste Branche die es nicht schafft ihrer Inhalte sinnvoll und gewinnbringend ins Internet zu bringen und hofft über Verbote und Verwertungsgesellschaften noch was zu retten.

Wie viele müssen denn da noch scheitern damit man dann mal kapiert das es so nicht geht?
 
@Ajantis: Der Opa will auch in Zukunft seine Briefe mit der Schreibmaschine schreiben! auch wenn wenn keine Bänder mehr hergestellt werden das das nicht mehr geht WILL er nicht verstehen sondern er WILL WILL WILL weiter die Schreibmaschine! ( so in etwas läuft es doch ab )
 
@Ajantis: "Wahnsinn ist immer wieder den selben Fehler zu machen und ein anderes Resultat zu erwarten!" (Albert Einstein)
 
Jo, als hätten wir nicht schon genug Verwertungsgesellschaften am hals. Ich hoffe dass die besagten Verlage wirklich aus den Suchmaschinen fliegen...
 
Alleine bei dem Vergleich "ähnlich der Gema" sollten alle Alarmglocken und Selbstschussanlagen losgehen! Noch mehr so Abzockervereine und selbsternannte Sittenpolizisten brauchen wir in diesem Lande nicht! Aber zumindest ist die CDU konsequent: Man weiß immer ganz genau, dass man das richtige tut, wenn man gegen ihre Vorschläge ist^^ ein Wunder dass diesen Sauhaufen überhaupt noch jmd wählt.. genauso die FDP..
 
CDU/CSU des Lobbyisten bester Freund. Wundert einem da noch was? Hoffentlich ist Goolge so schlau und haut die ganzen Zeitungen etc. aus dem Index. Lesen kann ich auch wo anders, da brauch ich kein Springer Blatt für^^ Die Uniion wird es nicht kapieren das Sie sich immer mehr gegen die Netzgemeinde stellt. Hoffe das Sie 2013 die Quittung erhalten werden.
 
@D3vil: Was ist das denn für ein schwachsinniger Kommentar ?
Die Regierung gibt den deutschen Verlagen nach, die Schutz vor "Ausbeutung" durch amerikanische Großkonzerne verlangen.
Diese denkweise kann ich voll und ganz nachvollziehen.
Das sich die Verlage damit eventuell selber schädigen ist deren eigenes Pech.
Hoffentlich werden die Parteien 2013 wenig Stimmen bekommen die deutsche Firmen nicht versuchen zu fördern.
 
Lasst sie doch machen. Dann haben wir für einige Zeit einen Informationspool, der eher auf Privatleuten beruht. Wird bestimmt erfrischend werden. Dann werden die großen schon zurückrundern und alles ist beim alten. Wieso aufregen?
 
Wenn die Politiker und Gesetzgeber so weiter machen brauchts keinen Krieg, oder Atomwaffen, um uns zurück in die Steinzeit zu katapultieren!
 
"Letztlich könnten sich Suchmaschinenbetreiber beispielsweise entschließen, Inhalteanbieter, bei deren Verlinkung sie bezahlen müssten, aus ihrem Index zu streichen." Und hoffentlich wird genau das passieren, damit wenigstens dieser Teil der Content-Industrie mal durch ein "selbst gemachtes" Gesetz so richtig auf die Fresse fällt. Wenn sie nicht wollen, dass Suchmaschinen sie indexieren, kann man das doch problemlos per robots.txt regeln.
 
Würde einfach alle Verlage aus dem Suchindex entfernen die da Kohle haben wollen. Spart Zeit, Geld und Nerven und ich glaube nicht, das google dann darunter leidet. Zensurvorwürfe kann man ja dann argumentativ mit dem Leistungsschutzrecht abschmettern da zu einem Suchergebnis auch etwas Inhalt der Seite dazugehört.
 
@darron: Genau die Zensurvorwürfe sind die nächste Stufe... dann werden die Verlagslobbyisten versuchen ein Gesetz zu erwirken, das Google zur Aufnahme in den Index verpflichtet, da ansonsten wettbewerbsverzerrend o.ä. Wäre das nicht ein Traum der Verlage - ein Gesetz, das Google zur Aufnahme ihrer Inhalte verpflichtet, und ein weiteres, das Google dazu verpflichtet dafür auch noch zu bezahlen.
 
naja die werden es schnell lernen. google kann sicherlich die anbieter einfach ausblenden dann sehen die das besucher und co. zurückgehen und das diese noch mehr geld kostet als wenn man ein artikel der im netz ist verlinkt..... apropo da fällt mir grad ein..warum stellen die des auf die seite wenn sie nicht wollen das es von außen gefunden wird ?!?!?!
 
@gast27: Sie stellen es nicht ein, weil sie gefunden werden wollen - aber sie wünschen sich, dass sie zusätzlich dafür auch noch bezahlt werden...
 
@FenFire: wenn das so ist stellt man nicht den kompletten artikel rein sondern nur einen "ausschnitt" und verlangt für das andere geld oder man blendet mehr werbugn ein oder....
 
Jetzt kann Google endlich mal den Index ausmisten :-). Ich hoffe die Verlage fliegen damit mal ordentlich auf die Schnauze. Wie schon oben geschrieben hätte dann Google auch Anspruch auf Einnahmen von Verlagen da sie auch googlen etc. Unglaublich echt.
 
Dieses Gesetz macht es praktisch unmöglich irgendetwas in Richtung Web 2.0 zu machen, ohne einen finanzstarken Investor im Rücken zu haben.
 
"Eine Verwertungsgesellschaft ähnlich der GEMA soll dafür sorgen" ... sorry, aber ab hier lese ich nicht mehr weiter.
 
Gema für News ... na das kann ja was werden
 
@Einste1n:
Genau das könnte den Sesselfurzern in den Verlagshäusern so passen.
Zuerst den Medienwechsel verpennen, dann ohne einen Finger krumm zu machen Kohle von einer 'GEMA' abgreifen. Natürlich wird den Reportern / Autoren aber wieder nur der 'Mindestbetrag' gezahlt.
Den cheiz kennen wir ja schon von der Musikindustrie.
wenn Du dann google news aufrufst ist jede 2. Seite mit dem Vermerk 'Leider hat die DEPPA uns keine Nutzungsrechte..'
 
Bei solchen "Leistungsschutzrecht" müssten zuerst mal die unzähligen Unfallopfer bezahlt werden, an deren Unglück sich die Zeitungsverlage seit langer Zeit bereichern! Nehmen wir mal einen Unfall auf der Autobahn A3 an, da gehörten dann erst mal den Urhebern, also den Unfallopfern das "Leistungsschutzrecht" zugesprochen, denn diese sind ja die wahren "Urheber". Ihr wollt über einen Stau auf der Autobahn berichten? Fein! Dann geht aber erst mal von Auto zu Auto und bezahlt jeden "Urheber" der da im Stau steht initial, anstatt Raubkopierzeitungsartikel zu machen, ich würde da eine Staffelung vorschlagen: Stau bis 10 Minuten 50 Euro, Stau bis 60 Minuten 100 Euro, Stau länger als 60 Minuten 500 Euro pro Nase im Stau und natürlich laufende Beteiligung an den Einnahmen für jedes Seitenumblättern einer Papierzeitung und jeden Zeitungswebseitenaufruf. :-)
 
Hatte wir das nicht schon mal?

Belgien? Zeitungen? Google?

http://www.golem.de/1107/85019.html
 
Einfach jeder der dafür Geld will wird nimmer gelistet und gut ist. Sollen sie mal sehen wie die Userzahlen zurückgehen und lernen ...
 
Google & Co. sollten ab sofort KEINE Suchmaschinen-Ergebnisse von Zeitungsverlagen auflisten. Die Werbeeinnahmen der Verlage würden einbrechen. Zudem fordere ich eine Müllabgabe für Zeitungsverlage, die mit Werbebeilagen Geld verdienen, an der Müllentsorgung aber nicht beteiligt werden. Zudem sollten Verlage dafür an Menschen bezahlen, wenn sie Artikel über diese Menschen bringen. Und eine Sonderabgabe in die Staatskasse, wenn sie die Namen von Staatsdienern drucken. RAFFGIERIGE VERLAGE - und Schwarz/Gelb spielt wieder den Handlanger der Wirtschaft.
 
Ich wäre dafür eine Petition an Google Deutschland zu schicken, mit der Forderung die "Erzeugnisse" (= abgeschriebene Texte) der Verlage jeden Monat für eine Woche nicht bei Suchergebnissen anzuzeigen, bis die Debatte um das Leistungsschutzrecht vom Tisch ist.
Gibt es eine solche Petition schon?
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