Bundestag beschließt besseren Schutz vor Abofallen

Der Bundestag hat heute ein Gesetz zum besseren Schutz der Verbraucher vor Kostenfallen im elektronischen Geschäftsverkehr verabschiedet. Damit soll es insbesondere den sogenannten Abofallen im Internet an den Kragen gehen, die nun mit der so ... mehr... Deutschland, Bundesverfassungsgericht, Richter Bildquelle: Bundesverfassungsgericht Deutschland, Bundesverfassungsgericht, Richter Deutschland, Bundesverfassungsgericht, Richter Bundesverfassungsgericht

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Die Idee mit dem Schutz gegen die Abofallen ist gut (die früheren Angaben waren relativ unleserlich). Einzig und alleine bleibt noch offen, wie man diejenigen erreicht, die trotzdem blind daraufdrücken (früher hat man das auch geschafft)! Soweit haben unsere Abgeordneten nämlich noch nicht gedacht.
 
@Graue Maus: Gegen die Allesanklicker ist kein Kraut gewachsen, es gibt halt leider genug Leute die diesbezüglich völlig beratungsresistent sind.
 
@jigsaw: Genau wie die Spezis, die sich über Postwerbung aufregen und dann gleich auf jeder beknackten Website ihre Mailaddy eintragen, wenn sie die Worte "kostenlos" oder "Newsletter" lesen, am schlimmsten ist es, wenn beide Worte genau nebeneinander stehen.
 
@wuddih: ...ganz zu schweigen von dem Wort "Gewinnspiel" ;-)
 
@jigsaw: Du und deine Allesklicker....hab folgenden Fall. Mein Nachbar hat Streit mit mir und gibt überall und jederzeit meinnen Namen und Adresse an. Ich kanns nicht beweisen und mein ISP kümmert es einen Dreck. Ich bin der Meinung ohne Kopie des Ausweises sollte in dieser Richtung nix zu stande kommen, da kann ja sonst jeder kommen und für Hand und Franz irgendwelche Klicks machen. Oder eine Art Biometrisches Passwort, welches von Geburt an vergeben wird. Klingt sicher paradox. aber denkt doch mal nach. Eine Adresse ist einfach herrauszufinden, eine KontoNr. ebenfalls.
 
@KlausM: Anzeige gegen ihn machen! Bei jeder Bestellung wird auch die IP gespeichert.
 
@Tommy1967: Richtig, habe auch irgendwann mal Anzeige erstattet, Gegen Unbekannt, wie der Fall ausgeht kanns dir ja denken. Was kümmern uns Einzelfälle. Des Weiteren hab ich den Verdacht gehabt, man würde sich auf der Wache mehr Lustig über mich machen als, dass irgendwas in die Wege geleitet wird. Nach dem Motto: Ab in die Aktenkammer! Fertig. Eingestellt, weniger Arbeit! Ist mir auch zu blöde, bei jedem Scheiß, gleich die Gesetzeshüter auf den Plan zu rufen. Sollen sich um wichtigeres kümmern, davon mal abgesehen. Aber ärgerlich ist es trotzdem. Ich wär für eine Art DNS Passwort, mittels Haar oder Hautschuppenscanner, weiß ansonsten auch keine Möglichkeit meine Identität im Inet unter Beweis zu stellen.
 
@KlausM: Deine Antwort macht mir Angst. Ich hoffe dein W-Lan ist sicher. Kannst du keinen Rechtsanwalt kontaktieren?
 
@jigsaw: Das ist das was den Mensch vom Tier unterscheidet, ein Tier kommt einmal gegen den elektrischen Zaun und merkt sich das, viele Menschen könnten hingegen von Stromschlägen nicht genug bekommen weil die Hirnmasse zum lernen nicht ausreicht und alles nach 2 Sekunden vergessen wird.
 
Immer noch zu schwammig!!! Was hindert die Gesetzgeber daran, einen Vertrag nur dann als verbindlich zu akzeptieren, wenn dieser in Schriftform mit Unterschrift vorliegt? Eine Pizza kann ich gern per Mausklick bestellen. Ein Buch bei Amazon auch. Aber Verträge mit Abo und diversen Laufzeiten? Können wir gerne machen, doch im Streitfall sollte jede Seite einen Vertrag vorzeigen können. Wenn nicht, ist auch kein verbindlicher Vertrag zustande gekommen. Und ein mündliches "Ja" am Telefon darf nur akzeptiert werden, wenn ein "Ich kündige" auch am Telefon akzeptiert wird. Oder warum muss man per Einschreiben und Rückantwort kündigen, damit ein Vertrag wieder beendet werden kann?
 
@Kobold-HH: genau das hab ich mir auch gedacht. als ob es so schwer ist diesen punkt in das gesetzbuch zu kopiern. es gibt zig anbieter die es SOFORT akzeptieren wenn man ein "vertrag" eingeht aber wenn man per eMail und co. kündigen will "nein es ist nur gültig wenn sie es per post senden" o.O tja dann sollte auch nur dann ein vertrag zu stande kommen dürfen
 
Viel wichtiger ist es die Verbraucher über ihre Rechte zu informieren - bringt nichts wenn man zwar zu unrecht Rechnungen und Mahnungen verschickt - die Opfer aber trotzdem eingeschüchtert sind und zahlen. das ist ja die eigentliche Masche - rechtens waren die meisten Abofallen schon vorher nicht.
 
@ktulu667: eben. Ich denke das ändert die ganze Sache nicht. Und wenn man 100 Briefe verschickt und nur 2 Leute zahlen ... hat es schon funktioniert. Das wird sich nicht ändern ...
 
Ein Schritt in die richtige Richtung. Aber ein Button? Was soll sowas denn? Warum nicht zumindest eine email, auf die de Verbraucher mit einem Einzeiler sein Einverständnis ausdrücken muss? (Besser noch ein Abo-Vertrag mit Unterschrift per fax, scan oder post) Dann haben beide wirklich etwas in der Hand. Ein rascher Klick auf einen Button ist hier in meinen Augen zu wenig.
 
@JoePhi: Wirft umgekehrt das Problem auf der Behauptung: wir haben abgeschickt (siehe Log) und der Aussage: ich hab nix gekriegt (Spam Filter, User oder sogar Providerseitig) auf. Die Gerichts feste Nachweisbarkeit eben. Oder sei es nur eine Provider bedingt um Stunden verspätete Zustellung einer solchen Mail. Derweil sind dann manche vor Hippelwibbeligkeit schon an der Decke..
 
@DerTigga: Absolut richtig. Sicher ist das wirklich nur, wenn ein Dokument hin-und-hergeschickt wird, oder der Anbieter dann den Eingang der Bestätigung widerrum innerhalb von ein paar Tagen an den Kunden melden muss. Wie auch immer ... ein solcher Button bietet nicht wirklich Sicherheit. Sicherheit kommt nur dadurch zustande, dass der Kunde wirklich in Aktion treten muss und der Anbieter das wirklich bestätigen muss. Beides ist bei der Regelung nicht der Fall.
 
@JoePhi: wenn ich alles per fax oder scan absegnen muss, dann geht der Vorteil Internet verloren.
 
@bulb82: wieso? Du schliesst ein Abo ab und muss dann innerhalb von 2 Wochen auf ein Schreiben/mail, etc. des Anbieters reagieren. Gerade bei Abos fände ich so eine zusätzliche Schwelle wirklich sinnvoll. Bei einmaligen Zahlungen ... aber hier geht es ja um langfrisitge Verträge mit Kündigsfristen, etc. Tritt man dann innerhalb der 2 Wochen zurück gilt die gleiche Regelung, wie beim normalen Online-Kauf: Man muss den Anbieter für bereits geleistete Services entlohnen.
 
Damit wird das Problem mal wieder nicht an der Wurzel bekämpft. Das eigentliche problem ist ja, dass die Betrüger nie Verurteilt werden.
Wie kann es sein, dass es eine Firma wie Melango immernoch gibt. Solche Firmen werden weiterhin Mahnschreiben rausschicken und auch keinen Button einpflegen.
 
@bulb82: Solche Betrüger sind aber auch schwer fassen. Die meisten operieren aus dem Ausland. Und wenn eine Webseite off geht, entstehen gleichzetig tausende (übertrieben ausgedrückt).
 
@algo: Melango sitzt in Deutschland. Und es gibt so viele Klagen..
 
OK Gesetz beschlossen aber ab wann tritt es in Kraft? Oder habe ich da was überlesen?
 
Man sollte lieber mal was gegen die leute machen die so dämlich sind und auf sowas hereinfallen. Sind nähmlich meistens opas und omas die Software statt vomhersteller auf total unseriösen Seiten und dann noch rumjammern wenns was kostet.
 
@FettiXL: auch Du wirst später mal Opa sein, denke immer daran, wer weiß was es dann für Fallen gibt! Und glaube mir irgendwann im alter kommt immer dder Punkt, da lernst Du nicht mehr viel dazu, weil Du alt schwach und unterstützung brauchst! Also einwenig mehr respekt vor dem Alter! Dir werden diese Sachen natürlich nie passieren, schade ich würde dich gerne in 40 Jahren wiedersprechen!
 
@FettiXL: Stichwort, Mobiles Bezahlen, ist Standardmäßig an bei T-Mobile an und 1x ausversehen ein Adbanner berührt ist man schon drin!
 
Und wo bleiben die Gesetze zum Schutz vor unfähigen Politikern?
 
Ende 2013 umgesetzt ? VIEL zu spät, bis dahin hanem sie genug verdiehnt und das nächste abzock model ist da.
 
Egal welche Gesetze geschaffen werden;
-Beratungsresistente und lernunwillige wird es immer geben.
is traurig
 
@rubberduck: gesetze dienen ja auch nur der erschleichung des vertrauens der bürger - deren mißtrauen soll reduziert werden, indem sie in den glauben geführt werden, daß da schon jemand ist, der sie beschützt, wenn jemand sich an ihnen bereichern, oder ihnen sonstwie schaden will. weder trifft das zu, noch ist es das eigentliche interesse der gesetzestexter und "-hüter", die bürger zu schützen - ihnen geht es darum, sich eine selbstlegitimation zu schaffen, um monatlich nicht wenig geld von den bürgern zu erhalten. zudem ist dies nicht anders als im tierreich: es gibt z.b. sogenannte "signalvögel", die die anderen vögel bei gefahr warnen sollen. diese jedoch nutzen ihre position ("amtsmißbrauch") immer bis zu einem gewissen grad auch, um die anderen vögel vor scheingefahren zu warnen - die anderen vögel, teilweise mit futter im schnabel, lassen dann das futter fallen - was somit leichte beute für die signalvögel wird, die die anderen vögel letztendlich nur "verarschten" (bei uns menschen: "warnung" vor klimakatastrophen, terroristen, epidemien - und was euch noch so einfällt - versicherungskaufleuten fällt da meist sehr viel ein).
 
Mir kommt es so vor, als wolle der Staat gar nicht wirklich dieses Problem beheben. Wahrscheinlich tragen diese Gauner zuviel zum Bruttosozialprodukt bei.

Kann man von unserer Politik denn nicht ein einziges mal erwarten dürfen, dass mal was richtig gemacht wird ?

Ich kann manchmal gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte.
 
der schutz ist ganz einfach: kennst du jemanden nicht, dann nimm keine "bonbons" von ihm an.
 
15 Jahre zu spät. Glückwunsch.
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