Deutsche Software-Branche legt weiterhin stark zu

Dem deutschen Software-Markt wird für dieses Jahr ein solides Wachstum prognostiziert. Der Umsatz mit Software-Produkten soll 2012 hierzulande um 4,4 Prozent auf knapp 17 Milliarden Euro zulegen. Das schätzt der IT-Branchenverband BITKOM auf Basis ... mehr... Quellcode, Code, Programmiersprache, Php, Source Code Quellcode, Code, Programmiersprache, Php, Source Code Free for Commercial Use / Flickr

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Bitkom weiss immer so zuverlässig was geht, respekt!
 
Der Software-Branche stehen auch Milliarden-Umsätze ins Haus: Tuneup Utlitilies gibt es jetzt auch als 5er-Pack, äh "Business-Edition" ...
 
Der Deutsche Softwaremarkt? Konnte SAP um 4.4% zulegen?
(und jetzt her mit den Minusklicks! Aber bitte vorher überlegen welche Deutsche Softwarefirma euch ohne Wikipedia selber einfällt :P )
 
@Lastwebpage: spontan: microsoft und google :>
 
@Lastwebpage: TeamViewer. Aber das war's ehtrlich gesagt auch schon :D
 
@Lastwebpage: diverse Spieleschmieden, Elster, Lexware, datev, meine bisherigen Arbeitgeber und natürlich die deutschen Ableger größerer Unternehmen. Nicht zu vergessen all die kleinen und mittelgroßen Software-Schmieden, deren Produkte durchweg Auftragsarbeiten sind
 
@Lastwebpage: Avira, Ashampoo, Nero, Steganos, TuneUp, Strata, O&O... mehr weiß ich jetzt auch nicht ohne nachzuschauen
 
@ProSieben: Das zweitgrößte Softareunternehmen Deutschlands wurde noch nicht genannt: Software AG...

Grade im Bereich Robotronik und Automotive sowie medizinische Informatik ist Deutschland weltweit an der Spitze. Nachteil (?), diese Softwareunternehmen kennt keine Sau!

Es gibt bestimmt auch viele Forenmitglieder die sich wundern, warum Deutschland fast so viel exportiert wie China. Die Lösung ist ganz einfach, China stellt die Massenware her und diese Massenware wird in der Regel auf Maschinen Made in Germany hergestellt. Deswegen sind es auch diese beiden Länder alleine, die von der Globalisierung profitieren... Rest EU, USA, England... alles wirtschaftliche Verlierer, die mit immer mehr Schulden versuchen ihren Lebensstandard noch zu erhalten.
 
@Lastwebpage: Die gleiche Frage könnte man sich stellen, wenn man sich die wertvollsten Unternehmen anschaut. Na und, Deutschland ist trotzdem die Exportnation schlechthin. China benötigt über 1 Miliarde Menschen, um ungefähr gleich viel zu exportieren. Die wertvollsten Unternehmen sind in den USA angesiedelt und was haben die auf dem weltweiten Markt zu melden? Recht wenig...

Was man bei deutschen Unternehmen immer beachten muss, dass es hier die so genannten "hidden champions" gibt. Geh in irgendeine kleine deutsche Stadt und du wirst auf einen Familienunternehmen stoßen, dass auf seinem Gebiet unter den Top 3 dieser Welt ist. So einen Markt an kleinen global Playern gibts weltweit nirgends anders! Deswegen haben Länder wie in den USA auch in Sachen Export kaum was zu melden.

Du wirst dich fragen was das alles mit Softwareunternehmen zu tun hat. Ich kann es dir sagen, ich bin seit fast 20 Jahren Softwareentwickler und war in der Zeit bei drei kleinen deutschen Software-Unternehmen beschäftigt (MA < 100), wobei zwei davon auf ihrem Gebiet europaweit führend sind. Niemand kennt diese Unternehmen, außer die direkt mit ihnen in Kontakt stehen (Kunden, Wettbewerber, etc). Und von solchen Softwareunternehmen findest du in Deutschland hunderte. Es gibt hier einfach eine ganz andere Unternehmenskultur, die wir den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands zu verdanken haben. Ich denke für ein Land ist es besser 1.000 Kleinunternehmen zu haben, die weltweit führend sind, als vier riesige (Microsoft, Oracle, Google, Apple). Ich glaube nicht, dass der relative Anteil der Softwareentwickler in Deutschland geringer ist als in den USA.
 
@ijones: Es sei aber doch erlaubt sich Gedanken zu machen warum das einzige, weltweit bekannte, deutsche Softwareunternehmen, wohl SAP ist. (wenn man vielleicht von irgendwelcher hardware gekoppelten Software von Bosch oder Siemens mal absieht, aber die kennt kaum jemand und ich weiß nicht wie es da mit weltweiter Verbreitung aussieht). Nach meiner Meinung wurde und wird da einiges verpennt. Ob es jetzt an der Ausbildung liegt, der deutschen Wirtschaft allgemein, an z.B. Krediten für neue Firmen oder an z.B. Datenschutzgesetzen vermag ich nicht zu sagen, aber es dürfte eben doch Gründe haben.
 
@Lastwebpage: Bin da komplett gegenteiliger Meinung. Ich finde es besser, wenn ein Land sich nicht von eizelnen, wenigen Unternehmen abhängig macht. Außerdem habe ich lieber das Vermögen in den Händen von 1.000 kleineren Unternehmen, als in den Händen von einer handvoll Leute, wie bei Facebook, Google und Co. Ich sehe da eher den Vergleich mit der Finanzbranche. Der EU waren die kleinen (bodenständigen) deutschen Sparkassen und Genossenschaftsbanken (Volskbanken) immer ein Dorn im Auge. Sie hätten diese lieber früh als spät abgelöst durch die großen Bankinstitute. Was zeigt die anhaltene Finanzkrise? Das genau diese kleinen Finanzinstitute sind, die Wirtschaft und den Geldkreislauf am Laufen halten.
Ich habe kürzlich einen interessanten englisch sprachigen Bericht gelesen, wie der Erfolg der deutschen Wirtschaft zu erklären ist. Das Problem der angelsächsischen Wirtschaft ist, dass deren Unternehmen viel häufiger in den Händen großer Aktiengesellschaften sind. Diese sind dazu verdammt immer wieder kurzfristige Erfolge zu schaffen, verschlafen dabei aber den mittel- und langfristigen Trend. Der deutsche Mittelstand hat das riesige Potential Chinas schon in der Mitte der 70er Jahre erkannt, nur so ist der heutige wirschaftliche Boom Deutschlands zu erklären. Diese Mittelständler haben dabei nicht geschaut, was ihnen das für Ertrag in 2 oder 3 Jahren bringt, sondern sie haben sich dort in Position gebracht für die nächsten 30 Jahre. Du willst mir also allen Ernstes sagen, dass die amerikanische Softwarebranche der deutschen überlegen ist? Ich sage aus eigener Erfahrung ganz klar: nein! Die USA machen sich von einer handvoll Unternehmen zum Spielball, für die es ein leichtes ist, die Arbeitsplätze in Staaten wie Indien und China zu transferieren. Die deutsche Softwarebranche ist überwiegend gekoppelt an komplexe Hardware (Roboter, Maschinen, medizinische Apparate). Da ist permanent ein austausch zwischen Soft- und Hardware gefragt. Das beruht auf deutsche Ingenieurskunst und daher können diese Arbeitsplätze nicht wie bei Google, Facebook und Co mal eben ausgelagert werden.
 
komisch stand in der news von gestern nicht das die deutschen selbst nicht bereit sind für neue technologien und software zu zahlen wenn diese mehr leistung/ weniger arbeit verspricht ? d.h wird außerhalb von deutschland verkauft oder stimmt die news nicht
 
@gast27: Wenn der Absatz steigt steigt auch der Umsatz ohne dass der Preis steigen muss. Es sind also vollkommen unterschiedliche Kenngrößen, um die es hier geht
 
Kann ich bestätigen. Das letzte Jahr war ein Rekordjahr in unserem Unternehmen. Der Umsatz war um rund 30% höher als 2010 (und das war auch schon ein gutes Jahr).
 
@Straßenkobra: Bei uns wurde kürzlich verkündet, dass es seit bestehen des Unternehmens noch nie auch nur ansatzweise ein Jahr gegeben hat, wo sämtliche Projekte quasi schon im Januar abgesichert sind. Die Auftragsbücher sind über die Belastbarkeit hinaus gefüllt, so dass von seiten des Unternehmens geschaut wird, welche Projekte realisiert werden können und welche nicht. Der Arbeitsmarkt in unserer Region an Informatikern ist komplett leergefegt. Anfrage beim Arbeitsamt bezüglich arbeitssuchender Programmierer im Einzugsgebiet: "die gibt es nicht!".
 
Na wenn jetzt jedes Bundesland und jedes Überwachungsorgan diesen tollen wundersamen Bundestrojaner bestellt, dann ist das doch kein Wunder das die Software-Branche so gut zu legt *hust*
 
Warum gibts hier soviele negativ Kommentare zu solch einer guten Nachricht? Alles frustrierte 3,5 FachAbi-Informatiker ohne Job?
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen