Kostenpflicht: FourSquare wirft Google Maps weg

Der Lokalisierungs-Dienste FourSquare greift bei seinen Kartenansichten zukünftig nicht mehr auf die Dienste von Google Maps zurück. "Ab heute schließen wir uns der OpenStreetMap-Bewegung an", teilte das Unternehmen gestern in seinem Firmenblog mit. mehr... Karte, Openstreetmap, MapBox Bildquelle: OpenStreetMap Karte, Openstreetmap, MapBox Karte, Openstreetmap, MapBox OpenStreetMap

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tja verstehe nicht warum leute derartiges mitteilungsbedürfnis anderen zu sagen wo sie gerade "einchecken" als würde das jemanden interessieren
 
@goldtrader: als würde das jemanden interessieren doch es intressiert jemand 1 die einbrecher die wissen das keiner zu hause ist und ruhig alles ausreumen können, 2 eifersüchtige partner die wissen wollen wo die person ist 3 arbeit geber die wissen wollen ob der Mitarbeiter wirklich krank usw ist oder sich wonanders rumtreibt usw.
 
@dgvmc: Klar, wer ist so doof und gibt seine Infos Fremden oder gar dem eigenen Chef frei?
 
@JacksBauer: viele die einfach jeden sagen wo sie sind und sich dan wundern. sieht man ja in fb usw was draus wird
 
@goldtrader: Wie immer gilt doch bei solchen Diensten (zum Glück): Nutze es, wenn es Dir gefällt. Lass es, wenn nicht. Ich persönlich brauche etwas wie FourSquare nicht. Wenn aber eine Gruppe Freunde eng zusammenhängt und sich über FourSquare koordiniert - warum nicht? Warum muss man an dieser Stelle schon wieder urteilen?
 
@goldtrader: Ich finde die Kommentare der Leute, die eingecheckt haben durchaus ganz hilfreich, wenn man z.B. ein Restaurant sucht. Ist halt eher ein Informationspool, denn eine Exhibitionisten-app. Ein geben und nehmen ...
 
Selbiges Szenario ist bei Groundspeak mit der Geocaching Webseite passiert vor wenigen Wochen.
 
@stenosis: Und es dürften Weitere folgen
 
@stenosis: genau wer nutzt das den ich nicht
 
@stenosis: Groundspeak hat jetzt Mapquest als Übersicht, GoogleMaps kann man aber weiterhin optional wählen, genauso wie OSM. OSM nutze ich dort schon seit es integriert wurde, da dort auch mehr Informationen im Gelände enthalten sind.
 
@Evilbert: Danke für die Info, das ist gut zu wissen. Auf der Webseite finde ich bisher keine Einstellungsmöglichkeit die Karte wieder auf GoogleMaps zu ändern. Weder in den Profileinstellungen des Accounts (Basic Member) und ebenso wenig auf der Kartenübersicht. Kannst du mir verraten wo man dies umstellen kann?
 
@stenosis: Direkt auf der Übersichtskarte findest du rechts oben in der Ecke ein Icon für die Layer, wo du dann zwischen 9 verschiedenen Kartendiensten auswählen kannst.
 
Ich finde trotzdem das Google Maps die bessere Kartendarstellung hat... Oder es liegt vll. daran, dass ich mich schon so sehr daran gewöhnt habe...
 
@Need_you: OSM hat aber definitiv die detailiertere Darstellung (je nach verwendetem Layer) dort sind teilweise sogar Papierkörbe, Schranken, Wanderwege etc eingezeichnet ...
 
@Need_you: OSM hat nur einfach keinen Farbgeschmack. Das sieht immer aus wie DDR-Tapete. Wäre es so frisch und bunt wie bei Google Maps, dann würde es wohl auch ein paar mehr Nutzer anziehen.
 
@bgmnt: Ich find das Interface nicht gelungen. Die Farben find ich garnicht so wichtig, aber im Gegensatz zu Google fehlen hat sehr viele Dinge wie Routen oder Marker. Außerdem fehlt's natürlich an Layern wie die Satellitenansicht...
 
Die Frage ist, ob das Projekt OSM dies umsetzen möchte. OSM stellt die Daten doch unter CreativeCommons und jeder könnte damit ein Projekt starten, dass mehr Usability und Features liefert. Persönlich habe ich mir eine Seite gebatselt, die auch andere Layer wie Satellitenansicht usw. integriert hat.
 
Durch die Google-Preispolitik der Maps-api wird es in Zukunft wohl noch mehr Anbieter geben, die Google den Rücken zukehren und zu kostenlosen Anbietern (OpenStreetMap) wechseln. Mittlerweile soll das Kartenmaterial bei OSM mindestens genauso gut sein, wie das von Google Maps.
 
@tim-lgb: Was aber Google nicht unbedingt schaden muss. Denn Anbieter, die einfach die Google-Karten einbinden, dafür aber keine Gegenleistung an Google erbringen, kosten Google Kapazitäten, ohne Einnahmen zu generieren. Insofern ist es für Google sogar vorteilhaft, wenn manche derartige Nutzer abspringen.
 
@FenFire: Das schon, aber wenn jetzt viele abspringen und dafür auf OSM setzen, dann wird das eben bekannt und es besteht dann für Google die Gefahr, dass diese dann eben standardmäßig auf OSM zugreifen und Google-Maps links liegen lassen, und das wäre für Google absolut unvorteilhaft.
 
@XP SP4: aber wie viele Menschen (außer den interessierten) wissen denn schon, ob sie nun Gmaps, Bingmaps oder OSM haben bzw. beachten die Hinweise, die dabei stehen. Für die meisten ist das eine Karte. Und der bekannteste Kartendienst ist Gmaps. Denke nicht, dass da sich viel verändert.
 
@tim-lgb: Oder halt zu Bing Maps. Starbucks, Facebook und Yahoo greifen schon auf Bing Maps zurück! GIbt noch mehr Unternehmen aber jedes Unternehmen soll selbst entscheiden von welchem anbieter es Karten benutzt. Ich finde Google/Bing in etwa gleichwertig. Je nach Region.
 
@Edelasos: Mit Bing Maps bin ich auch sehr zufrieden. Vor allem die Fotos aus der Vogelperspektive gefallen mir besser, als die bei Google.
 
Leaflet sollte auch noch genannt werden, finde ich. Benutze es auch schon länger in der Kombination und ich bin einfach begeistert. ;-) Also ich meine OpenStreetMap, nicht Foursquare.
 
Und wie verdient MapBox an der Sache? Oder "zahlen sie drauf"?Ich gehe mal davon aus, dass es sich dabei nicht um eine karitative Organisation handelt.
 
@FenFire: http://mapbox.com/plans/
 
@lutschboy: Da steht kostenfrei aber auch nur bis 3000 map views. Von Google sind sie weg, weil sie ab 25000/Tag zahlen müssen...
 
@FenFire: Wenn ich das richtig erkenn, scheint der Zugriffe pro Dollar-Preis bei MapBox expondentiell zu sein - vielleicht ist er ja bei Google Maps linear. Dann würde es sich bei vielen Zugriffen schon auszahlen auf MapBox zu setzen.
 
Schön, nun wird Google mal mit seinen eigenen Waffen geschlagen. Erst was gratis anbieten, dickes Minus einkalkulieren und quer finanzieren (Was kostest schon die Welt), was spezialisierte Mitbewerber nicht können und platt machen, dann dafür Geld verlangen. Die Rechnung geht aber nicht auf, dank OpenStreetMap. Wäre klasse wenn da nun alle dem Beispiel folgen und auf OpenStreetMap umstellen.
 
@karacho: schlimm ist, das user dafür sorgen das ein unternehmen wächst, und dafür darf der user dann später blechen... fällt mir gleich wieder dieser komische bushido ein, mit seinen klagen gegen die torrent-user(ruhm der verbreitung ernten und dann die leute noch verklagen)
 
ich finds gut das immer mehr anbieter zu OSM wechseln so wächst da die community auch noch die sich um die karten im hintergrund kümmern.
 
Schöne Demonstration dafür worum es Unternehmen und auch Privatleuten unterm Strich geht: Für Leistung nichts bezahlen, sondern lieber kostenlos abgreifen. "Frei" und "Open" sind dabei nur willkommene Begründungen damit man nicht sagen muß dass man es nur des Geldes wegen macht.
 
Das Ergebnis einer Arbeit darf eben nichts mehr kosten. Dann aber ne Beschwerde abgeben, wenn der Job weg ist oder der Lohn gedrückt wird. Andererseits hat google schon viele kaputt gemacht mit den vorher kostenlosen Karten...
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