Google: Kritik an geplanter Datenschutzänderung

Am 1. März dieses Jahres will Google einheitliche Datenschutz-Regeln einführen. Die französischen Commission Nationale de l'Informatique et des Libertés (CNIL) bittet nun um Aufschub und will offene Fragen klären. mehr... Google, Logo, Suchmaschine Bildquelle: Google Google, Logo, Suchmaschine Google, Logo, Suchmaschine Google

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Zudem übte der deutsche Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar Kritik an den Plänen des US-amerikanischen Internetkonzerns. In seinen Augen ist es als kritisch anzusehen, dass die Nutzer nicht mit ausreichender Klarheit darauf aufmerksam gemacht werden
Also das ist ja mal der Oberhammer, selber sowas produzieren und unterstützen aber bei ner Firma dagegen sein.
 
@CJdoom: Was bitte produziert der Bundesdatenschutzbeauftragte?
 
und Microsoft hätte schon wieder 700 Mio. abgedrückt ; ) gute Lobby Arbeit lohnt sich eben, das was Google da macht ist für manche 'Services' unschätzbare Arbeit, was zugleich nicht bedeutet, dass ich selbst das alles gutheiße
 
@dynamind: Micro$oft bezahlt, weil Micro§oft oftmals auch schuldig ist und kriminelles Verhalten gezeigt hat! Das wird hier auf Winfuture leider nur zu gern ignoriert ...
 
@Beobachter247: Wegen dem IE z.B.? Was soll daran verwerflich sein? Früher war Windows eben auf den Browser im Hintergrund aufgebaut. Ohne Google Konto können Sie bei Google auch nichts machen.Ich zeig Ihnen was Hübsches: http://www.youtube.com/watch?v=BslAhJ5-C9g hab das ganze selbst im Sommer live per Stream mitverfolgt. Die FTC würde Google niemals bremsen, da steckt zu viel Geld & Information dahinter. Jetzt geht es konkret um das Profiling, eine Websuche mit dem Namen 'Personalized Search', ob Sie damit einverstanden sind oder nicht, es werden Ihnen demnächst Suchergebnisse serviert die den persönlichen Interessen entsprechen. Das ist der Plan. Und das ist - in der Tat - bedenklich. Nebenbei geht es dann noch um den Missbrauch der Monopolstellung. In den USA sieht das freilich anders aus, dort hat Bing immerhin einen Marktanteil von mehr als 28%, Tendenz steigend. Microsoft ist in Wahrheit auch das einzige Unternehmen, das es vom finanziellen Standpunkt und den technischen Voraussetzungen her mit Google aufnehmen könnte. Alles andere wird kompromisslos geschluckt. Wer sich ehrlich dafür interessiert wie die Google Suche dann aussehen wird kann hier weiterlesen http://bit.ly/x48fl2 Die Kommentare sprechen Bände.
 
Wenn man die Google Datenschutzbestimmungen mit ACTA (etc.) vergleicht, sind die Bestimmungen da deutlich klarer und eindeutiger. In wie weit ACTA mit deutschem Recht vereinbar ist, ist auch noch die Frage. Politker, staatliche Organisation usw. sollten sich bei Kritik also erstmal an die eigenen Nase packen.
 
@Lastwebpage: Ernstgemeinte, nicht wertende Frage: Hast du das ACTA-Abkommen selbst gelesen und kommst zu diesem Schluss, oder sagst du das jetzt nur, weil derzeit überall kursiert, dass es so schwammig sei?
 
@mh0001: Ich nutze mal kurz mein Hirn und vermute, er hat viel ÜBER ACTA gelesen!? Wieso muss man laut manch Neunmalklugen hier immer alles bin ins Detail selber ausprobiert oder gelesen haben. Man kann sich auch, möglichst objektiv informieren, Videos zu Geräten ansehen, blogs durchstöbern, ect... ??
 
@Beobachter247: Manchmal ist es trotzdem besser etwas selber gelesen zu haben.
 
@Beobachter247: Aber ganz ehrlich, in jedem Blogeintrag bzw. in jeder Meldung ist eine subjektive Meinung drin. Daher kann nur der ACTA Gesetzestext wirklich objektiv sein.
 
@mh0001: Ja, habe ich. Deutscher Text: http://preview.tinyurl.com/6m854f6
 
In ACTA ist der doch der Wunschtraum der Contentmafia festgeschrieben, fiktive Schäden praktisch ersetzt zu bekommen, so steht es in ACTA: "Zumindest bei Verletzung des Urheberrechts oder verwandter Schutzrechte, mit denen Werke,
Tonträger und Darbietungen geschützt werden, sowie bei Markennachahmung wird von jeder
Vertragspartei darüber hinaus ein System eingeführt oder aufrechterhalten, das auf eines oder
mehrere der folgenden Merkmale abstellt: a) im Voraus festgesetzte Schadensersatzbeträge oder b) Vermutungen1 als Grundlage für die Festlegung der Höhe des Schadensersatzes als
angemessenen Ausgleich für den dem Rechteinhaber durch die Verletzung entstandenen
Schaden oder c) zumindest im Fall von Urheberrechten zusätzliche Schadensersatzleistungen. Zu den in Absatz 3 Buchstabe b genannten Vermutungen kann eine Vermutung gehören, dass
sich die Höhe des Schadensersatzes bestimmt: i) als Menge der Waren, die das fragliche
Recht des geistigen Eigentums des Rechteinhabers verletzen und tatsächlich an Dritte
übergegangen sind, multipliziert mit dem Betrag des Gewinns je Einheit der Waren, die vom
Rechteinhaber verkauft worden wären, wenn keine Verletzungshandlung stattgefunden hätte,
ii) als eine angemessene Lizenzgebühr oder iii) als Pauschalbetrag auf der Grundlage von
Faktoren wie mindestens dem Betrag der Vergütung oder Gebühr, die der Verletzer hätte
entrichten müssen, wenn er die Erlaubnis zur Nutzung des betreffenden Rechts des geistigen
Eigentums eingeholt hätte." Heißt: EINE mp3 1000 mal runtergeladen = 1000*99cent(als Beispiel) + Strafsumme X... das "freut" den Privatmann^^ [richtig spannend wirds bei nem Film oder nem Spiel für 10-60Euro^^]
 
@bLu3t0oth: Die Art i) der "Schadensfestlegung" ist natürlich aus der Luft gegriffen, richtig, und bei ii) und iii) kann man sich über die Höhe der Lizenzkosten streiten (die natürlich im Gesetz nicht festgelegt werden können, da sie fallbezogen sind). Bei Deinen Beispielrechnungen hast Du übrigens auch was übersehen - Du hast den Verkaufspreis statt des Gewinns angesetzt). Bei allem erforderlichen Widerstand gegen ACTA hat Deine Beispielrechnung allerdings noch einen Haken: Wer eine MP3 oder einen Film einfach so zum Download freigibt handelt bewusst und unmoralisch (um das mal von illegal im Sinne von gesetzeswidrig zu trennen. warum unmoralisch? Weil er eine Dienstleistung, die er nicht selbst erbracht hat und zu der ihm deren Erbringer auch nicht das Recht eingeräumt hat, massenhaft "verschenkt", würdest Du mit dem Ergebnis Deiner Arbeit auch nicht wollen), wenn er sich also in die Nesseln setzt dann sehenden Auges. Ich finde übrigens, dass, wer von den Medienkonzernen als "Content-Mafia" spricht, auch von den illegalen Up-/Downloadern als "Content-Preller-Mafia" (oder "Content-Erschleicher-Mafia", o.ä.) reden sollte. ACTA bietet genug Angriffspunkte zum Protest, ohne Schmarotzer als Argument aufführen zu müssen.
 
@FenFire: Gibt genug Leute, die unwissentlich bspw mp3s zum DL angeboten haben, also bitte nicht so weit pauschalisieren.

Und angesichts der pornösen Gewinne der "Content-Mafia" und der trotzdem anhaltend sehr hohen Preise und rumgeheule über zu hohe Verluste(lol), kann ich mir einfach keine Träne für dieses Abmahngebilde aus dem Auge drücken.

Sry, aber ich muss dauernd lesen/hören, wie schlecht es den ganzen *hust* Künstlern *hust* und den Plattenfirmen geht. Ich würde mir von Herzen wünschen, dass es mir auch SO "schlecht" gehen würde.

Ich weiß das Beispiel mit den Downloads war schlecht gewählt(ich hätte besser das mit der Medizin aufgreifen sollen), aber es war der erste Punkt, den ich in der PDF gelesen habe und bereits an dieser Stelle hat es mir schon gereicht.
 
@FenFire: Aber MAFIA hat hier doch nichts mit dem organisierten Verbrechen zu tun (und up/downloaden ist übrigens auch kein "organisiertes" Verbrechen), sondern ist nur die Abkürzung für "Music And Film Industry Association". Reiner Zufall, dass die Abkürzung MAFIA lautet! ^^
 
@moribund: Na so ein Zufall :D
 
Aber wehe man sagt im Forum irgendwo mal was gegen Google und/oder Android... dann wird sofort auf M$ verwiesen, dass die es angeblich genauso machen würden und im Anschluss abgewiegelt...
Selbst wenn, so hätte M$ trotzdem nur einen Bruchteil der privaten Daten, die Google inne hat.
Shice, das sollte hier nicht als re stehen -.-
 
@Lastwebpage: Schön das es noch ein paar Leute gibt die sich objektiv an den Orginaltexten informieren. (+) EDIT: Und danke für den Link^^
 
Und das fällt denen jetzt knapp zwei Tage vor dem geplanten Inkrafttreten ein?
 
Ist doch eh nur Augenwischerei seitens Google. Natürlich ist die Datenschutzerklärung vom lesen her verständlicher geworden. Aber es gibt halt zu viele Textpassagen mit Wörten wie "könnte", "gegebensfalls", "möglicherweise" usw. Google könnte seine Datenschutzerklärung ja noch verständlicher und konkreter formulieren wie zB : " Wer Google's Dienste nutzen möchte, der erlaubt es automatisch und ohne Widerspruch, dass seine angegegeben Informationen inkl. E-Mail-Verker protokolliert, gespeichert, verwertet, bewertet und verarbeitet werden, wie es uns gefällt. Have a nice day!
 
ich bin zwar noch sehr an meine gewohnheiten gebunden und tu mich etwas schwer, aber ich versuche jetzt öfters bing zu nutzen. bei youtube hab ich es auch irgendwie geschafft mich seit monaten nicht mehr einzuloggen :)
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