FSFE startet Kampagne für freie Android-Plattform

Die Free Software Foundation Europe (FSFE) will sich mit einer neuen Kampagne dafür einsetzen, dass Googles Smartphone-Betriebssystem Android wieder in den Kreis der freien Software zurückgeführt wird. Aus dieser stammt das auf Linux basierende ... mehr... Android, Freie Software, Fsfe Bildquelle: FSFE Android, Freie Software, Fsfe Android, Freie Software, Fsfe FSFE

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Wem es nicht passt, der braucht es ja nicht zu benutzen. Die moderne Versklavung findet ja wohl eher bei Apple Anwendung, und jeder schlägt sich drum ein Sklave deren Machenschaften zu werden....
 
@citrix no. 2: Glaubst du Android wurde aus lauter Freundlichkeit entwickelt? Monokulturen sind nur ganz selten sinnvoll. Am besten wären 25% google, 25% Apple, 25% Microsoft und 25% Sonstige wie Symbian/Bada etc. Abhängig machst du dich auf jeder Plattform von eben jener oder kennst du binärkompatible Apps zwischen irgendwelchen Betriebssystemen?
 
@Windows8: einer der sinnvollsten Kommentare seit langem! Dankeschön!
 
@Windows8: Am besten wäre ein einheitliches und dafür komplett freies System, auf dem alle aufbauen. Der Rest wird dann modular nach Wunsch erweitert. Wozu brauchen wir mehrere grundlegend verschiedene Systeme? Lieber die Kräfte auf ein sehr, sehr gutes System konzentrieren und somit den Markt dann mit guten Geräten und Anwendungen dazu entscheiden, das käme dem Nutzer zugute. Aktuell muss man sich an einen Weg binden. Jedes weitere Betriebssystem ist ein Beitrag zur Fragmentierung.
 
@citrix no. 2: also ganz oder gar nicht oder was? es muss auch einen vernünftigen mittelweg geben. dafür setzt setzt sich die fsfe ja gerade ein.
 
So viel zum Thema Fragmentierung....
 
@Krucki: Mit Mightgosoft Fenster könnte man stundenlang dagegen defragmentieren.
 
@Krucki: Wobei diese zu begrüßen ist.
 
Fällt denen ja früh ein. Jetzt, wo alles zu spät ist kommen sie damit an.
 
@DennisMoore: wer hätte denn vor 5 jahren noch geahnt wo das alles hinführt
 
@Lindheimer: Steve Ballmer nicht. ;-)
 
@noneofthem: sieht man ja. Und die Köpfe bei MS die das evtl auch geahnt haben, hatten gefälligst die Klappe zu halten....
 
@Lindheimer: Ich. Diese Entwicklung war doch eine logische Konsequenz der gesteckten Ziele.
 
Kann mir einer erklären was das ganz genau bringen soll? Ich frage mich ernsthaft wie viele Anwender wirklich etwas Sinnvolles mit einem freien System anfangen können? Wer nicht das Know-How hat ein solches System gänzlich zu durchblicken oder alleine zu entwickeln (und ich wage mal zu behaupten, das hat heute keine einzelne Person mehr), der muss sich IMMER auf andere Personen verlassen. Die Frage ist eben nur: verlässt man sich auf ein Unternehmen oder auf eine Community? Wer garantiert mir, daß nicht auch freie Software, die evtl. aus einer ganz kleinen (dubiosen) Community kommt, Schindluder mit meinen Daten treibt? Bei den großen Unternehmen gibts dann wenigstens auch großes Geschreie... die kleine, "freie" Software ist dann eben die 100 Millionste Schadsoftware die kein Interesse mehr erzeugen kann in der Masse der Schadsoftware.
 
Und wie stellen die sich das vor? Soll ich, um zu wissen, ob ich ausspioniert werde, mir erstmal den Quelltext durchlesen? Sonst noch Wünsche? Das jetztige Rechteanforderungssystem ist bereits nervig genug zum Lesen. Dumme Idealisten.
 
@Kirill: weil du sie nicht verstehst sind sie also dumm... du magst zu dumm sein um den quelltext zu lesen, aber es gibt da draussen eine menge leute die das können und die eine menge sinnvolle dinge zur weiteren verbesserung von android beitragen könnten wenn google dies zuließe.
 
@asd332222: Es wäre ja schön, wenn alle Apps Quelloffen wären. Aber es gibt da draußen angeblich so ca. 1 Mio Apps auf verschiedensten Plattformen und täglich werden es mehr. Wer sollte sich die ganzen Quellcodes ansehen, verstehen und dann auch noch eine so verlässliche Autorität sein sagen zu können, ob da etwas "Schädliches" dabei ist oder nicht? Wer sagt mir dann, ob diese Personen nicht auch wieder mehr ihre eigenen Interessen verfolgen oder evtl. bewusst Falschirnformationen verbreiten? Und welches Interesse löst es aus, wenn sagen wir mal 100.000 von 1.000.000 Apps schädlich sind oder vielleicht einfach nur nicht ganz korrekt mit meinen Daten umgehen?
 
@Givarus: Es geht darum das sich wenn das Programm beliebt ist sich eine Community darum bildet die das Programm pflegt und verbessert. Dadurch können kritische Sicherheitslücken die entdeckt wurden innerhhalb von Stunden gefixt werden und in das Programm geupdatet werden (Paket bauen, User können updaten). Ein weiterer Punkt dafür ist das Funktionen hinzugefügt werden können die Community will. Außerdem kann das Programm im Falle einer Pleite von der Community trotzdem weiter geführt werden. Der Benutzer profitiert also nicht direkt dafon sondern indirekt durcn die Community.
 
@Thaodan: Ich finde das Prinzip Open Source an sich sehr gut. Ich bin allerdings der Meinung, daß die Ressourcen an guten, freiwilligen Entwicklern nicht unbegrenzt sind. Das wird auch deutlich, wenn neue Systeme Quelloffen werden wie z.B. WebOS oder Open Solaris. Das bedeutet meistens eher nicht, daß es mit der Entwicklung rasant voran geht! Also selbst wenn jede Anwendung und App der Welt Quelloffen wäre, dann müsste es mindestens für jedes Programm genügend Leute geben, die den Quellcode sichten und verstehen um herauszufinden was dort genau passiert. Das ist mMn mindestens fast der gleiche Aufwand wie das Programmieren selbst. Das einzge was ich mir dann sinnvoll vorstellen könnte, st eine automatisierte Analyse. Aber auch dieser sind sicherlich Grenzen gesetzt! Und das Kommunikationsverhalten nach Außen lässt sich auch bei geschlossenen Sourcen überwachen und analysieren.
 
@asd332222: Machst du das auch bei jeder Anwendung auf einem Desktop-Rechner? Finde es übertrieben.
 
@wingrill2: nich bei jeder, aber durch hw-/sw-firewalls, admin-rechte usw. gestaltet sich die überwachung deutlich einfacher
 
@asd332222: Ok, und wieso würde sowas nicht auf einem "nicht"-freiem System gehen? Ich sehe das an anderer freier Software, wo jeder ein bisschen herumbasteln kann, mal geht's schneller, mal langsamer in der Entwicklung. Dann fehlts wieder am Geld... usw. Das klappt nicht... (nur meine Meinung)
 
@asd332222: Und diese Menge sind allerhöchstens 10% der gesamten Nutzerbasis. Was es braucht, ist ein System, das allen nutzt.
 
Naja, das die Apps umbedingt frei sein müssen sehe ich nicht ganz ein, aber.... Firewall + SEAndroid + Rechteverwaltung (wie bei Cyanogenmod) + freier Bootloader wäre schon genial. Dann könnte man flashen was man möchte und kann alles kontrollieren. :)
 
Android powered by Google. F*ck FSFE, we have more Money...
 
Wenn es dann schon ein freies (Open Source) Android für Smartphones gäbe, warum gibt es dann immer noch kein freies, nicht kommerzielles "Facebook" ? So auf Wiki-Irgendwas basierend. Wieso macht die "Szene" nicht mal sowas ? Dann wäre ich auch dabei...
 
@katzitazi: https://www.joindiaspora.com/ Du musst jetzt nur noch 800.000.000 Nutzer überzeugen zu wechseln, damit es Sinn macht ;-)
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