DRAM-Preissturz fordert Opfer: Elpida ist pleite

Die Entwicklung der Preise von Arbeitsspeicher-Chips hin zu einem historischen Tiefpunkt fordert ihr erstes Opfer. Der Halbleiter-Hersteller Elpida Memory ist Zahlungsunfähig. Bei dem Fall handelt es sich um die größte Insolvenz in der japanischen ... mehr... Amd, Arbeitsspeicher, Ram, Radeon, Ddr3 Bildquelle: AMD Amd, Arbeitsspeicher, Ram, Radeon, Ddr3 Amd, Arbeitsspeicher, Ram, Radeon, Ddr3 AMD

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Und jetzt? Jeden Tag gehen Firmen pleite. Wenn die anderen Ram-Hersteller überleben, frage ich mich doch: Wieso packt es "Elpida" nicht?
 
@tim-lgb: 3. Absatz.
 
@Link: Als wenn es die einzigen wären, die vom Yen abhängig sind. Naja, irgendwie kann man jedes Unvermögen erklären.
 
@tim-lgb: "taiwanischen DRAM-Hersteller profitieren" ähm du weist das Taiwain geografisch sowie politisch etwas entfernt ist von Japan und diese daher eine andere Währung besitzen als den Yen?
 
@tim-lgb: Text gelesen? Der starke Yen trägt mit schuld daran, vermutlich haben die anderen Hersteller eine größere Kriegskasse und eventuell absichtlich eine Überproduktion hervorgerufen um kleinere Mitkonkurenten vom Markt zu drängen. Einer muss sterben damit die anderen überleben.. so ist das eben!
 
@tim-lgb: Ist das eine ernst gemeinte Frage? Schau: Herr Müller verdient 1000 € Monatlich, und braucht 900 € zum Leben. Frau Maier verdient 1200 € monatlich und braucht 950 € zum Leben. Jetzt sinken bundesweit die Gehälter um 11%, Herr Müller hat nun 890 €, Frau Maier 1068 €. Herr Müller hat nun 10 € zu wenig und macht Verluste. Frau Maier hingegen hat immernoch einen Überschuss von 118€. Jetzt wird Herr Müller früher oder später seinen Dispo-Rahmen erreichen, und wenn es soweit ist, ist er Zahlungsunfähig. Wäre er jetzt ein Unternehmen, wäre dies der richtige Augenblick um einen Insolvenzantrag zu stellen.
 
@master_jazz: ...kommt drauf an. Wenn Herr Müller sich irgendwelche Produkte billiger kaufen kann, als Frau Maier,
kann er die Kosten drücken. Der eine kauft sich z.B. die aktuellsten Clarks Schuhe für 160 Euro, während der andere sich eine "Version" des vorigen Jahres z.B. bei Amazon für 43 Euro kauft. Daher kann man wohl davon ausgehen, daß der Einkauf des Unternehmens etwas ineffizienter als die Konkurrenz war - und die "Rohstoffe" zu einem höheren Preis als die Konkurrenz erstand. Es kann auch sein, daß die Produktion oder die Logistik nicht effizient genug arbeitete und somit - gegenüber der Konkurrenz - zu hohe Kosten verursachte.
 
@tim-lgb: minderwertige qualität vieleicht
 
ich würd denen ja gerne helfen aber ich benutz immer noch 333Mhz DDR ram °~°, für mehr DDR hab ich kein geld und neuen rechner kann ich mri auch nicht nicht leisten. sorry
 
@DerTürke: Tja DDR ist lange her ^^
 
@GlockMane: RAM oder Staat? °_° im endeffekt war beides langsam und hatte im Rückblick wenig zu bieten
 
@DerTürke: Der Staat hatte einiges zu bieten. Ein halbwegs vernünftiges Schulsystem beispielsweise. Aber wir schweifen ab ...
 
@bgmnt: Was hast du den gegen das heutige Schwulsystem äh Schulsystem.
 
@Zero-11: siehste doch an der gesellschaft...noch fragen?
 
@bgmnt: stimmt aber...
 
@Tropicalia: Das war Ironisch.
 
@Zero-11: dacht ich mir schon so :D
 
@DerTürke: Die Türkei ist in mancherlei Hinsicht auch nicht schneller, wenn nicht sogar langsamer. :P @bgmnt: Das Schulsystem war noch nie vernünftig in Japan. Viel zu viel Leistungsdruck. Was meinst Du, wieso sich so viele Jugendliche in Japan umbringen? Weil der Leistungsdruck zu hoch ist! Das widerspiegelt sich auch in der Arbeitswelt wieder. Dort sind Tode durch Überarbeitung auch sehr hoch. Die Japaner bürden sich manchmal viel zu viel auf um erfolgreich zu werden. Die Arbeitslosenrate ist bei denen fast genauso so hoch wie bei uns und obdachlose gibt es auch einige. Auch Japan kocht nur mit Wasser, auch wenn es dort mizu heißt. ;)
 
@Johnnii360: die türkei ist definitiv nicht langsam bei 10% marktwachstum eines der höchsten raten neben den BRIC ländern. falls du jetzt die behörden meinst oder die arbeits mentalität, würde ich den ball erst mal ganz flachhalten so wegen eu-ost erweiterung, griechenland (griechen sind in der mentalität dem westtürken gar nicht mal so unähnlich, vieles überschneidet sich sorgar)
die höchste selbstmordrate unter schülern und studenten und wenn ich mich nicht irre auch der westlichen industrieländer hat süd korea. in den letzten 15 jahren hat sich die japanische gesellschaft geändert und seit den 90ern gibts ne extreme verwestlichung. tot am arbeitsplatz ist "koroshi" und wird von den meisten abgelehnt. dazu gibts noch etwas "tot am arbeitsplatz" ist meistens durch die lebenslangen arbeitsverträge zu erklären. die leute steigen mit 18-19 ein und arbeiten 30 jahre am stück durch und geben den geist auf. in diesen 30 jahren fühlen sie sich verpflichtet dem unternehmen zu dienen und als ganzes voranzubringen, weil man denen ja die güte gezeigt hatte sie ein lebenlang behalten zu wollen. wenn man mir jetzt 15% weniger als tarif zahlen würde und verspricht mich nen lebenlang dazu behalten ausser ich bau richtig viel mist oder mich mit einer dicken abfindung wegzuschicken, würd ich sofort unterschreiben. aber es ging eher um das bildungssystem der DDR. es gibt genug berichte dass das sozial und bildunsgsystem der BRD voraus war. kita, ganzstagsschulen, kinderförderungunen etc etc etc. während wir hier um 13 uhr schluss hatten und schön vor den tv pflanzten, haben die drüben noch unterricht geschoben und was gelernt. nur so am rande
 
@Johnnii360: Es bezog sich eher auf das Schulsystem der DDR, nicht auf das von Japan. Und in Japan ist die Selbstmordrate so hoch, weil Japaner den Tod als für weniger schlimm erachten als Schande. Ein komplexes System, was sich nicht nur mit Leistungsdruck erklären lässt. Hierzulande heißt der Übeltäter übrigens "Burnout", was nichts weiter ist als eine schleichende Depression mit reißerischem Namen.
 
@bgmnt: Ich weiß dass die Japaner lieber zubuku begehen, als sich in Schande zu begeben und Burnout eine schwere neuronale Erkrankung ist, die heute zur Volkskrankheit Nummer 1 wird. Meiner Mutter ist ziemlich davon betroffen und auch viele andere meiner Bekannten. Übrigens... Wie kommst Du bei "Double Data Rate" auf die "Deutsche Demokratische Republik"??? Das ist so, als würdest Du von Äpfeln reden, während sich die anderen über Autos unterhalten.
 
@Johnnii360: Burnout ist ein Pseudobegriff, keine Krankheit. Es ist ein populistisches Wort für eine schleichende Depression, weshalb also nur die Diagnose Depression korrekt ist. Burnout als solches gibt es nicht. Der Bezug zur DDR kam durch re:1 zustande. ;-)
 
@DerTürke: Also es gibt gerade 8GB (2x4GB) für unter 30 Euro zu haben, soviel dürftest Du wohl über haben. Jetzt fehlt nur noch der Rechner. ^^
 
@bgmnt: 1Gig 333Mhz DDR speicher knappe 21€ ohne versand, geguckt mit geizhals. °-°"
 
@DerTürke: ich habe gerade über eBay das Doppelte für die Hälfte und inkl. Versand ergattert. Man muss nur etwas Geduld haben.
 
@Link: ebay hab ich völlig vergessen, hatte ne weile geguckt und war nicht ertragreich, dann ausgeblendet.
 
@DerTürke: Bezog sich auf DDR3-Speicher. Ich dachte, das wäre offensichtlich, da ich es mit einem neuen Rechner in Bezug gesetzt hatte.
 
Erst einmal hat ELPIDA nur Gläubigerschutz beantragt, man versucht durch Umstrukturierung das Unternehmen zu retten. Der Bericht von WF ist hier sehr Marzialisch anmutend.
 
5,5 Milliarden Dollar sind schon ein ganzer Batzen. Ich weiß ja nicht was Elpida noch hergestellt hat, aber vielleicht hätten sie sich noch auf Flash-Speicher-Bausteine spezialisieren können. Bei den DRAM-Preisen heute, kann man sich ja schon eine DRAM-Disk günstig zusammenbauen - okay, halbwegs günstig. ;) Nur was bringt's wenn der RAM so billig, die Mainboards aber immer teurer werden? CPUs dürften meines erachtens ja z.Z. relativ konstant sein.
 
Tut mir ja leid, aber mehr als 16GB RAM kann ich nicht abnehmen. Macht einfach keinen Sinn für meinen Desktoprechner. Hab also schon mein möglichstes getan. Müssen die RAM-Hersteller halt mal die Produktionsmengen anpassen und somit die Preise etwas erhöhen.
 
@DennisMoore: klar einfach teurer machen dann läufts wieder. ^^ Schön das wir an dem Punkt so langsam angekommen sind wo alles gibt und nur wenige wirklich was kaufen können. Autos kaufen keine Autos. Aber dafür scheint dieses Müll-System keine Lösung zu haben.
Die Sklaventreiber können ja die ganze produzierte Scheisse selber fressen, vielleicht ist das ja der Sinn der ganzen Geschichte.
 
@EU-Sklave: In diesem "Müll-System" muß man halt Angebot und Nachfrage beachten und entsprechend reagieren. In welchem System wäre denn dieser Hersteller nicht pleite gegangen und durch welche Maßnahmen? Noch ne weitere Lagerhalle bauen für mehr RAM-Bausteine? Arbeiter weiterbezahlen ohne Einnahmen zu haben? Staatshilfen in Anspruch nehmen?
 
Kommt davon, dass die Produzenten lieber auf Quantität setzen anstatt Qualität. Die Preise für z.B. DDR3 1333 CL7 1.35V sind kaum gesunken.
 
@klink: die "Qualität", von der du sprichst ist aber nur für einige wenige Enthusiasten interessant, von denen alleine kein Unternehmen leben kann. Seien wir mal ehrlich, wer nicht (nennenswert) übertakten will, kann NoName bzw. die Value-Versionen von den Markenherstellern nehmen, läuft genau so gut. Hab ich bisher immer gemacht und wurde nie enttäuscht, teilweise sogar positiv überrascht, mein alter 133er CL3 NoName SD-RAM lief problemlos auf CL2 z.B.
 
Wer zur Hölle ist Elpida?
 
@lordfritte: Joa, so ein Pseudo-Hersteller wahrscheinlich... hab ich auch noch nirgends gesehen...
 
Sorry aber Elpidia waren nie gute Chips, zu heiß zu wenig übertaktbar ect....zumindest sind das meine Erinnerungen aus Zeiten der DDR1 Riegel, auf Nimmerwiedersehen Elpidia
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