Wikileaks entblößt die "Schatten-CIA" Stratfor

Die Whistleblower-Plattform Wikileaks hat in der vergangenen Nacht mit der Veröffentlichung von E-Mails begonnen, die von dem Unternehmen Stratfor stammen. Bei der US-Firma handelt es sich um eine Art privatwirtschaftlichen Nachrichtendienst. mehr... überwachung, Wikileaks, Spionage, stratfor Bildquelle: Wikileaks überwachung, Wikileaks, Spionage, stratfor überwachung, Wikileaks, Spionage, stratfor Wikileaks

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Sogenannte Analysten... "Schatten-CIA" finde ich jetzt etwas hochgegriffen.
 
@rallef: Naja, im Großen und Ganzen triffts ja denke ich zu.
 
@sLiveX: Ich kenne den Laden jetzt nicht, aber so lange man dort öffentlich zugängliche Quellen auswertet oder lediglich die Daten, die der Auftraggeber bereitstellt, ist der Vergleich mit einem Geheimdienst daneben.
 
@rallef: "Die Rede ist hier von der Kompromittierung von Journalisten, anonyme Geldzahlungen, aber auch von psychologischen Mitteln, mit denen Informationen erlangt werden." - Öffentlich zugänglich?! Sicher? ;)
 
@sLiveX: ...prinzipiell hat ja auch jeder bürger rechte - wenn er soviel geld hat, daß er einen anwalt lange und hoch genug schmieren kann.
 
@rallef: Da oben im Text was davon steht, das die Daten (erst) nach bzw. seit einem Hack zur Verfügung standen /stehen, ist die Vermutung von dir, es dürfte sich um sowieso öffentliche bzw. öffentlich zugängliche Daten handeln auch etwas..äähh..daneben. Gut mitgelesen ist jedenfalls was anderes als du gemacht hast würde ich sagen *g Oder lag es einfach daran, das der morgendliche Kaffee noch nicht die Blutbahn erreicht hatte ? *fg
 
@DerTigga: Bei Stratfor kann man Abonnements abschließen, oder einen kostenlosen Newsletter bestellen. Dann bekommst du deine Infos. Andreas Bogk vom Chaos Computer Club (ist dor Kunde) beschreibt Stratfor wie folgt: "Es handelt sich im Grunde genommen um einen privaten Nachrichtendienst - also so eine Art Nachrichtenagentur, die internationale Meldungen zu der politischen Lage analysiert und inhaltlich aufbereitet. Das sind also Leute, die sich mit verschiedenen Regionen und deren Machtstrukturen auskennen. Wenn dann so etwas passiert wie die Revolution in Ägypten oder etwas Ähnliches, sind sie die ersten, die eine Analyse dazu schreiben. Sie sagen, was die Hintergründe und die Fraktionen sind. Im Prinzip also eine Art täglicher Nachrichtendienst." -- http://www.golem.de/1112/88689.html
 
Wie Wollknäuel schon schrieb - die Quellen sind öffentlich, erst mit der Beobachtung / Analyse / Auswertung verdienen sie Geld - wobei der Gratis-Newsletter natürlich nicht so detailliert ist wie das kostenpflichtige Angebot. Nur weil die Daten aus einem "Hack" stammen, müssen sie ja nicht gleich skandalträchtig sein. Sonst hacke ich mal eben die Bildzeitung, mache auf Held und veröffentliche die Lottozahlen der letzten Woche ;-)
 
@rallef: wieso? die CIA ist der US Amerikanische nachrichtendienst, Stratfor machts privatwirtschaftlich und nachrichtendienste haben auch ihre analysten. Das ist eben was Blackwater im vergleich zum Militär war/ist.
 
was wurde eigentlich aus der groß angekündigten veröffentlichung von daten aus dem bankwesen?
 
@muesli: die warten sicher auf ne ruhigere phase. wäre aber lustig, wenn die das machen würden, die ganzen occupy- , Acta/Sopa/Pipa - , Anti-IWF - und diverse andere Bewegungen würden sicher etwas würziger werden ^-^
 
@muesli: Dazu gab es mal eine Aussage von Domscheid-Berg (die Daten gelangten zu wikileaks als er noch dort war). Er meinte, dass die Dokumente nicht brisant seien sondern nur Standard-Bankenkram ohne Sprengstoff.
 
@Valfar: Domscheid-Berg sollte man nicht allzuviel vertrauen. Wir wissen letzten Endes einfach nicht was wirklich ist.
 
@Valfar: ...das sollten die bürger selbst entscheiden dürfen.
 
WikiLeaks begins publishing 5 million emails from STRATFOR
Feb 26th, 2012 hits: 96,536
weiter > http://pastebin.com/D7sR4zhT
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http://wikileaks.org/gifiles/
 
" Rund 4.000 Nachrichten sollen dabei auch Wikileaks selbst oder den Mitbegründer der Plattform, Julian Assange, behandeln. "Assange scheint sich in erster Linie nur noch mit Eigen-PR zu beschäftigen. Die mit viel Tamtam verkündete Veröffentlichung von Datensätzen der Bank of America, hat man hingegen auf Eis gelegt. Und auch für erhebliche Teile der Botschaftsakten fand man offenbar noch nicht die Zeit, um sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
 
Wo ist nur Lemmiwinks, wenn man ihn braucht?
 
Staatlich geschütze Verbrecher sind das, nichts weiter !
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