Foxconn: PR-Experten sollen das Image verbessern

Der Auftragshersteller Foxconn sorgt seit mehreren Jahren immer wieder für Aufsehen und negative Schlagzeilen. An dieser Tatsache soll nun die Agentur namens Burson-Marsteller etwas ändern, berichtet 'Techeye.net'. mehr... Produktion, Foxconn, Arbeiter Bildquelle: Chinaworker Produktion, Foxconn, Arbeiter Produktion, Foxconn, Arbeiter Chinaworker

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Von dem Geld, was diese Image-Bürohengste bekommen, könnte man 10 Foxconn-Sklaven ein Jahr ernähren...
 
@Kobold-HH: Ich glaube das dies insgesmamt bei uns aber nicht besser ist.
 
@Kobold-HH: Zumindest könnte man genau dieses Geld nochmals für höhere Löhne verwenden... ich glaube das muss man nicht verstehen...
 
@timmy: Bessere Image = Firma kann länger beschäftigen und mehr Arbeiter einstellen = China geht es Insgesamt besser. Sowas geht halt nicht von heute auf morgen. ich z. B. gäbe für meine Miete die Hälfte meines Azubis Gehalt aus (NUR MIETE) die Chinesen die bei Foxconn arbeiten nicht mal 1/4. Da hat der eilteult nicht ganz unrecht.
 
Foxconn könnte das selbst machen, wenn es ihnen so wichtig ist. Angemessene Löhne zahlen und richtige Arbeitsbedinungen und Arbeitszeiten schaffen. Imageproblem gelöst.
 
@Memfis: Wenn du für dein Iphone 1500€ bezahlen willst anstelle von 500€, machen die das bestimmt gerne ;)! Das vergessen die meisten Menschen immer! Jeder will, dass es jedem gut geht. Aber sobald es Einstriche gibt, will man es auf einmal doch nicht mehr!
 
@Slo0p: und viele vergessen, dass die Produktionskosten in dem Fall nur einen sehr geringen Teil ausmachen. Vermutlich würden die Kosten für den Endverbraucher für iPhone und iPad gar nicht oder nur minimal steigen (die Gewinnmarge für Apple ist riesig), wenn man die Löhne bei Foxconn verdoppelt. Was bei Apple Geräten den Endpreis ausmacht ist die Entwicklung (nicht Produktion!) und Marketing/Image der Geräte.
 
@zivilist: Ok...! Und was ist mit Logitech, Acer, Dell, Motorola, Microsoft etc? :)
 
@Slo0p: da ist es so ähnlich nur der Aufpreis für Marketing/Image ist nicht ganz so hoch.
 
@zivilist: Quellen?
 
@Slo0p: Erfahrung, Studium
 
@zivilist: Konstruktive? Behauptungen kann ich auch aufstellen. Selbst wenn es so wäre. Foxconn wäre innerhalb eines halben Jahres pleite. Denn Firmen wie Apple würden ihre Arbeiten dann zu anderen Standorten auslagern, dort wo es günstiger ist. Brasilien z.B..
 
@Slo0p: auch Behauptungen?! Spaß beiseite: vermutlich rechnet Apple im Hintergrund und andere Unternehmen, die bei Foxconn produzieren lassen, Alternativen durch.
 
@zivilist: http://winfuture.de/news,68009.html <- Eins der zahlreichen Beispiele! ;) Ihr denkt einfach zu gut für diese Welt. Apple und co. werden versuchen, den Produktionspreis so weit zu drücken, wie es nur eben geht. Geld regiert die Welt! Die Mitarbeiter von Foxconn sind nur eine Nummer in der Personalbuchhaltung. Foxconn interessiert es einen Sch**ß, wie es denen geht. Genauso wie alle anderen Firmen auch!
 
@Slo0p: und was hat das mit deinem initialen Beitrag zu tun, dass der Endkundenpreis sich verdreifacht? Nix! Das Unternehmen Gewinnmaximierung betreiben ist normal (macht auch Foxconn).
 
@Slo0p: Die anderen Hersteller verlangen für ihre Geräte auch deutlich weniger als Apple, dennoch sind auch hier die Gewinnmargen groß genug um die Produktionsbedingungen verbessern zu können. Bei Apple ist es eben nur um so trauriger, die Applefans sehen ihren iWasauchimmer Kram als Statussymbol und bezahlen gerne auch Unsummen dafür, Apple freut sich, hoher Gewinn, wenig kosten.
 
@e-hahn: Um Apple geht es hier doch garnicht! Ich meinte alle Firmen, die bei Foxconn produzieren!
 
@zivilist: Du hast soeben meine These bestätigt. Gewinnmaximierung! Genau das ist der Punkt, der Lohnerhöhung der Mitarbeiter ausschließt. (In diesem Punkt)
 
@Slo0p: und du hast meine These bestätigt, dass du wenig Ahnung von Wirtschaft hast!
 
@zivilist: Dazu muss man keine Ahnung von Wirtschaft haben (was ich allerdings doch habe). Das ist eine ganz logische Schlussfolgerung!
 
@Slo0p: deine "logische Schlussfolgerung" ist falsch.
 
@zivilist: Mir ist klar, dass Gewinnmaximierung Lohnerhöhungen nicht grundsätzlich ausschließt - In Staaten, in dem das Menschenrecht berücksichtigt wird - In Indien aber interessieren die Arbeitsbedinungen jedoch nicht. Also ist das eine einfache Variable, wo dran gedreht werden kann, um den Gewinn zu maximieren, verstehst du was ich meine?
 
@Slo0p: Da hast du mal reicht: Arbeitskosten (auch von Unternehmen von denen man Komponenten bezieht) sind nur eine von vielen Variablen im Endkundenpreis.
 
@zivilist: Mir ist schon klar, dass der Preis sich nicht verdreifacht... War ein überspitztes Beispiel. Ich wollte nur auf den Missstand aufmerksam machen, dass jeder will, dass da hinten gute Arbeitsbedinungen herrschen, die meisten jedoch nicht dazu bereit sind, 50€ mehr für ein Produkt zu zahlen :)
 
@Slo0p: das ist auch richtig. 50 EUR mehr (für das Endprodukt) für wesentlich bessere Arbeitbedingungen finde ich auch übertrieben. Klar möchte man für jegliches so wenig wie möglich ausgeben, bei einem Mobiltelefon, was man tendentiell ca. 2 Jahre oder länger benutzt, würden 50 EUR Aufpreis jedoch wenig die Kunden beunruhigen. Wenn Brot oder Butter um 10 % steigt ist das viel gravierender für die Menschen und Produkte die daraus entstehen.
 
@zivilist: Du hast ja scheinbar wenigstens verstanden, was ich wollte. Diskussionsende! Btw.: Deine Bearbeitungsorgien sind der Hammer! :D
 
@Slo0p: Es gehört aber auch zu einer guten PR, dem Kunden zu sagen "Hey, Dein iPhone (oder was auch immer) kostet jetzt 10 Euro mehr, weil wir dem Arbeiter einen besseren Lohn zahlen".
 
@Slo0p: Wenn ich mich nicht irre, war die Gewinnmarge bei Apple Produkten sehr groß, bei dem im Vergleich zur Konkurrenz sehr hohen preisen dann auch kein wunder. Höhere löhne sollten da beim Produzenten auch kein Problem sein. Schau dir mal die Löhne an, da sollte selbst eine Verdoppelung den Gewinn von Apple kaum groß schmälern.
 
@Slo0p: Das Geld für die PR-Experten werden wir auch nicht merken. Also hätte man es auch gleich in höhere Löhne stecken können!
 
quasi ein PR-Gag ;)
 
Dieses Verfälschen der Tatsachen durch PR Vögel ist fragwürdig. PR - per rectum... also voll fürn Arsch... sollen lieber das Geld das die PR Typen kosten, in bessere Arbeitsbedingungen investieren, dann wird das mit dem positiven Image von ganz alleine schöner, ohne das man schlechtes schön reden muss...
 
Wie unsinnig. Das Image wäre nur dann wirklich interessant, wenn sie auch ihre Produkte unter ihrem Namen unters Volk bringen wollten. Letztendlich zählt nur das Image der Firmen für die sie fertigen.
 
@Johnny Cache: generell richtig für einen Auftragsfertiger. Dieser Auftragsfertiger steht aber aktuell ständig in der (Negativ)Presse, was für einen Auftragsfertiger normalerweise nicht der Fall ist. Nun muss auch bei denen das Image wiederhergestellt werden. Der Auftragsfertiger möchte ja auch nicht die Kunden (Hewlett-Packard, Dell sowie Apple) verlieren, dadurch, dass das sich das schlechte Image von Foxconn auf in dem Fall Apple überträgt.
 
Dass hier einige behaupten, es würde Foxconns Image viel besser tun, wenn sie einfach die Arbeitsbedingungen weiter verbessern und die Gehälter erhöhen statt eine PR-Agentur zu beschäftigen, ist wieder mal scheinheilig. Erstens haben sie die Gehälter bereits erhöht und zweitens kamen bisher alle dort hingeschickten Kontrolleure zum Ergebnis, dass die Arbeitsbedingungen bei Foxconn deutlich besser als bei allen anderen Fertigern in der Gegend dort ist, sodass die Menschen zu tausenden jeden Morgen bei Foxconn vor der Fabrik stehen und um eine Anstellung dort betteln.
Aber beides lässt hier niemand als positiv durchgehen. Als ob die irgendeine Chance hätten, die Meinung über Foxconn ist eingebrannt und ändert sich nicht, egal was sie tun. In gewisser Weise sind sie durch dieses engstirnige Bashing jetzt geradezu genötigt, Geld in eine PR-Agentur zu stecken, weil alles andere ja nix bringt.
Sie erhöhen die Gehälter - niemand reagiert drauf. Sie lassen bestätigen, dass die Arbeitsbedingungen keinesfalls so schlecht sind - keiner glaubt ihnen. Entweder muss man das dann auch anerkennen, oder man muss eben damit leben, dass dann irgendwann die PR-Agentur beauftragt wird.
 
@mh0001: na ja solange Foxxconn auch für Apple fertigt, wird hier niemand seine Meinung ändern, dann kannst du ihnen noch so viele wahre Fakten vorwerfen. ^^
 
Alle die Suizid begangen haben führen nun ein Negativ-Leben.
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