Sony: Verluste durch gesperrte Videos auf YouTube

In dieser Woche hat sich der Chef des Musiklabels Sony Music, Edgar Berger, mit der 'Welt' über ein Problem unterhalten, welches viele Besucher von YouTube an einem uneingeschränkten Musikgenuss hindert. mehr... Youtube, Anonymous, Gema Youtube, Anonymous, Gema Youtube, Anonymous, Gema

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Wie bescheuert ist das denn, erst sind die "Raubkopierer" Schuld und jetzt die Rechteverwerter? Vielleicht sollte man doch mal die Geldgier ein wenig runterschrauben oder ein paar kleine "Raubkopien" in Kauf nehmen. Irgendwie alles Spinner.
 
@brunner.a: Ich habe das jetzt so verstanden: GEMA sperrt Videos von Rechteinhabern (Sony Music) die diese gerne anzeigen würden. Mit welchem Recht darf die GEMA Sony daran hindern ihre Inhalte zu präsentieren? Welches Recht hat AKM (GEMA für Österreich) mich daran zu hindern das neue Deichkind Video vom Deichkind Channel zu sehen? Was auch immer GEMA und AKM da machen hört sich für mich nicht so an, als würden sie im Interesse der Rechteinhaber handeln sondern nur korrupt Geld einkassieren um sich selbst damit zu bereichern.
 
@paul1508: Die GEMA kassiert überhaupt kein Geld für sich selbst ein. Die Rechteinhaber (das sind die Künstler, die das Urheberrecht besitzen) werden GEMA-Mitglied und übertragen dem Verein (der GEMA) dabei die Aufgabe, ihre finanziellen Ansprüche aus öffentlichen Aufführungen (das können Konzerte, Radio, Fernsehsendungen etc. sein) einzutreiben. Das hat den Vorteil, das der Musiker nicht 60 Stunden die Woche damit beschäftigt ist, Rechnungen zu schreiben und den Nachteil, das u.U. kein Kompromiss mit Inhalteanbietern gefunden wird, der im Sinne der Künstler ist (wie z.B. Youtube in Deutschland). Sony ist da komplett aussen vor, die regen sich nur auf, weil sie meinen Youtube fällt ihnen damit als Werbeplattform weg. Sony Music besitzt auch keine Urheberrechte.
 
@ishc: Die Rechte hat doch nicht der Künstler sondern das Label... Sobald du einen Vertrag bei Sony Music unterschreibst dürfen die damit machen was sie wollen. Die dürfen deine Songs für Werbeclips oder Filme verkaufen ohne dich dafür fragen zu müssen... Zu glauben, dass jeder Künstler da selbst mit der GEMA zu tun hat ist naiv. Ich kann mich noch erinnern als Jan Delay einen Aufruf gegen die korrupten Verwertungskonzerne gemacht hat (Aasgeier usw.) und ihm sein Label daraufhin sagte, dass auch er das und das Geld aus solchen Sachen bekommt. Daraufhin meinte er, das wusste er nicht und seit dem spendet er den Betrag. Außerdem kann ich mir vorstellen, dass einige "Angestellte" der Verwertungskonzerne um einiges!!! (sprich Jachten und Villen) besser verdienen als "bekannte" Musiker wie Jan Delay, wobei die Musiker bzw. die Künstler eigentlich die einzigen sind denen das Geld bzw. der Verdienst gebührt.
 
@paul1508: Das Label hat höchstens Verwertungsrechte, die der Künstler ihn gibt. Die Urheberrechte, die die GEMA vertritt liegen aber in erster Linie beim Komponisten und den Songwritern. Und da Urheberrechte nicht übertragbar sind, bleiben sie auch immer bei denen, die eben auch ihren Teil vom Kuchen abhaben wollen. D.h obwohl die Songwriter und Komponisten sowieso schon ihren Anteil aus CD-Verkäufen und Merchandising kriegen, kassiert die GEMA für diese Interessengruppe nochmal zusätzlich Kohle ein. Das ist halt der Punkt, den ich absurd finde. Sollen lieber die Künstler und Labels paar Prozent weniger nehmen und dafür den Songwriter bissl mehr, dann bräuchte es auch keine GEMA mehr.
 
@Trashy: Sobald du bei einem Major-Label unterschreibst kann es deine Musik sperren oder freigeben wie sie will... Kannst du dir Vorstellen, dass die Leute von Deichkind das mit der GEMA zu verantworten haben? Eher nicht... Da ist wohl Universal Music dahinter gewesen...
 
@paul1508: Ja klar kann das Major-Label das, sie hat ja die Verwertungsrechte. Nur das Major-Label kann sich bei der GEMA nicht aussuchen welche ihrer Künstler von der GEMA vertreten werden und welche nicht. Die GEMA sagt dann einfach "dein gesamtes Repertoire an Musik oder gar nichts". Und wenn nur ein Künstler des Labels das unbedingt will, dann sitzen alle anderen auch mit im Boot, ob sie das nun wollen oder nicht. Als Künstler haste dann nur die Wahl dich von deinem Major-Label zu trennen, aber wer will das schon... beißen sie lieber alle in den sauren Apfel, hauptsache die Kohle stimmt.
 
@paul1508: Auch wenn es die Vorurteile mancher hier zerstört: Natürlich hat jeder Künstler DIREKT mit der GEMA zu tun. Man ist dort persönlich angemeldet und bekommt von der GEMA im Jahresturnus eine Abrechnung geschickt. Es wird wohl so sein, das solche 'bürokratischen' Angelegenheiten in der Regel vom Management der Künstler geregelt werden und diese daher - wie Jan Delay - nicht durchblicken wie das System läuft. Die Urheberrechte sind nicht übertragbar und liegen IMMER beim Kunstschaffenden. Wenn sich ein Musiker bei der GEMA anmeldet übernimmt diese für ihn lediglich die Wahrnehmung seiner Rechte. Die GEMA ist ein wirtschaftlicher Verein, bei dem praktisch jeder relevante Musiker in Deutschland Mitglied ist, und sich auch jedes der Mitglieder theoretisch in den Aufsichtsrat wählen lassen kann. Und Deichkind werden heilfroh sein, das sie da Mitglied sind, denn die Einnahmen die sie aus GEMA-Ausschüttungen bekommen dürften deutlich höher sein als das, was bei den Plattenverkäufen rausspringt. Über die Alternativlosigkeit der GEMA in Deutschland, die Verteilungsschlüssel die benutzt werden und das öffentliche Auftreten lässt sich durchaus streiten, aber das Geld was an die GEMA geht landet - abgesehen von Verwaltungskosten - bei den Künstlern.
 
@ishc: Wie hoch glaubst du dass im Vergleich zum "normalen" Gehalt der anteil von der GEMA ausfällt?
 
@paul1508: Na dann rechnen wir mal weiter mit dem Beispiel Deichkind: Wenn sie von ihrer letzten Platte 50000 Einheiten verkauft haben (was sehr ordentlich wäre) steht die Platte für 15€ im Laden, Universal kassiert da vielleicht 8€ für und Deichkind davon nomma 10%, also 0,80€*50000 = 40000 Euro plus nochn paar Peanuts für Singleverkäufe. Wieviel sie von der GEMA kassieren hängt davon ab, wieviel Konzerte sie spielen, wie oft sie im Radio/Clubs/Sonstwo gespielt werden und wie oft sie im Fernsehen zu sehen sind, ausserdem fließt noch Geld für Sampler-Beiträge, CDs in Zeitschriften und sowas. Ich würde erwarten das da mindestens der doppelte Betrag zusammen kommt. Alleine von der Abgabe die das Label auf die CD-Pressung an die GEMA zahlt, bekommt die Band fast den gleichen Betrag wie vom Label. Unabhängig von GEMA und Label bekommen sie Gagen für Auftritte und Einnahmen aus Merchandising.
 
@ishc: Interessant wie das Geld zusammen kommt, höre ich zugegebenermaßen zum ersten mal. Die Sachen die du da aufzählst sind auch alle fair und vertretbar. Wie kommt man dann dazu für DVD-Rohlinge und Festplatten an die GEMA zu zahlen? Da fehlt mMn der Zusammenhang... 12-36€ pro Festplatte!?
 
@paul1508: Nun, irgendwann wurde von Lobbyverbänden seitens der Urheberrechtevertreter eingefordert, eine Pauschalabgabe auf Elektrogeräte einzuführen, die das kopieren von urheberrechtlich geschütztem Material erlauben. Schon damals (da gings noch um Audiokassetten) wohl mit der Argumentation das ja damit Gewinne verloren gingen. Ob das so war/ist sei mal dahingestellt, jedenfalls kamen sie damit durch und diese Abgabe wurde vom Gesetzgeber ins Urheberrechtsgesetz übernommen. Woher die 12-36€ pro Festplatte kommen weiß ich nicht, halte ich auch für sehr hoch, laut Wikipedia wird pro Komplett-PC eine Abgabe von 13,65€ fällig.
 
@ishc: So ist das zumindest bei uns in Österreich.. Audiokasetten sind aber auch ein anderes Thema als Festplatten... ebenso sind 36€ ein Wahnsinnsbetrag wenn man mal nur vom "Schaden" der zugefügt wird spricht und nicht vom Umsatz der verloren gehen würde eventuell.
 
@brunner.a: Schon recht bescheuert - gut das ich gesperrte videos auf youtube sehen kann - da muß ich mich net abärgern
 
einfache ss vor youtube, also ssyoutube.com/sonygemageblocktevideo und schon ist man der Feind von Sony und GEMA. muhahahahaha...
 
@R3dN3ck: Ich weiß nicht, warum man dich weg-minust - ich finde den Tipp sehr gut. Danke!
 
@R3dN3ck: Darum geht es doch gar nicht, sondern darum, das Sony diese nicht gesperrt haben will !
 
@PumPumGanja: Das mag sein, aber so lange sie gesperrt SIND, ist mir der Tipp recht willkommen!
 
@R3dN3ck: Oder ein Proxy-Addon wie Fireproxy oder Stealthy. Nicht selten sind gesperrte Videos nichtmal erst in den Suchergebnissen und dann braucht man erstmal einen Link. Zum herunterladen gibts dann sowas wie "Youtube Downloader" mit dem man unter jedem Video einen Downloadbutton bekommt (inkl. Auswahl der Quali)
 
@R3dN3ck:
Für Chrome ist meiner Meinung nach ProxTube das Beste Plugin. Der leitet, wenn er eine Sperre bemerkt, direkt auf einen schnellen Server um, ohne das man da groß was mitbekommt. Man sieht nur kurz eine Meldung, dass man weitergeleitet wird.
 
Ich möchte mal wissen warum es hier in Deutschland keine Möglichkeit gibt einfach ein paar Euro an die GEMA zu zahlen und damit halt das Benutzungsrecht für entsprechende Titel zu erwerben. Soweit ich weiß muss man dazu beruflich mit Musik zu tun haben, z.B. als DJ in Diskotheken. Die zahlen nicht wirklich viel im Jahr an die GEMA, dürfen aber MP3s dann runter laden und halt auch im Bereich ihres Berufes, sprich in der Diskthek abspielen. Ich hatte darüber mal zufällig mit einem DJ gesprochen, und der Betrag war im Jahr wirklich ein Witz. Ich glaube damals waren das irgendwas mit 30 Euro im Jahr, dafür hat er aber auch keine Einschränkungen. Ich denke wenn man Privatpersonen die Möglichkeit geben würde sagen wir 20 Cent oder so pro Titel zu zahlen und dafür dürfen sie damit ihr Video untermahlen, würden davon recht viele Gebrauch machen.
 
@Tomarr: Also wenn ich mich jetzt als DJ verkleide und dann bei der GEMA die 30€/Jahr hinlege darf ich so viel Musik saugen wie ich will? Also den Deal mach ich sofort xD
 
@Zwulf: Also er musste schon den Nachweis erbringen das er das ganze Beruflich macht. Sprich nachweise von den Diskotheken in denen er Arbeitet, Gewerbeschein und was weiß ich nicht. Ganz so einfach war das nicht. Aber halt auch nicht unüberwindbar. Nur warum es das nicht für Privatpersonen gibt, ich meine ich bin nunmal kein Komponst der zu jeder Diashow seinen eigenen Hit schreiben kann, ist mir schleierhaft.
 
@Tomarr: Also sorry, aber soweit ich weiß, müssen DJ`s die Musik auch kaufen, ganz normal. Sie zahlen dann aber auch noch, wenn sie diese Musik öffentlich aufführen. Das DJ`s gegen schmalen Taler die Mucke saugen dürfen, wäre mir neu. Was immer dir dieser DJ erzählt hat, vergiss es, das ist Blödsinn. Und Du als Privatperson darfst sehrwohl einen Track als Untermalung für Dein Video nutzen. Was Du nicht "darfst", ist, das Video hinterher öffentlich aufführen.
 
@iPeople: Naja, ich kann ja nur das wiedergeben was er mir erzählt hat. Ob das nun genau so stimmt oder nicht, hmmm keine Ahnung. Ist auch schon etwas her, also 6-7 Jahre oder so, kann natürlich sein dass sich das geändert hat. Nur mit dem öffentlich aufführen ist natürlich ein Problem. Youtube ist ja schon eine öffentliche Aufführung. Wozu sollte ich eine aufwändige Diashow machen, perfekte Musikuntermalung und dann verottet das bei mir zuhause. Soweit ich weiß gab es auch mal eine Fairuse Klausel wo private Videos von der Zensur ausgenommen werden. Aber daran haben sich die Rechteverwerter ja als allererstes nicht gehalten.
 
@Tomarr: Wie lange es her ist, unwichtig, es gibt keine Download-Flatrate für DJ`s.
 
@iPeople: Wie gesagt, kann es ja nicht nachprüfen. Ist mir ehrlich gesagt jetzt auch nicht so wichtig gewesen das ich da alle Hebel in Bewegung setzen wollte. Aber interessant währe so ein Geschäftsmodell dann doch gewesen. So oder in ähnlicher Form.
 
@Tomarr: Nein, das wäre das schlimmste Geschäftsmodell, da die GEMA die "Einnahmen" nicht nach realen Werten verteilt, sondern nach einem nicht nachvollziehbaren "Schlüssel" Stell Dir vor, der DJ eines Clubs, in dem nur Underground gespielt wird, zahlt 30 Taler und saugt sich die Mucke. Die GEMA schüttet die Kohle zu großem Anteil an die VIVA-Stars aus den Charts aus. Was haben die Künstler davon, deren Musik der DJ gesaugt hat?
 
@iPeople: Gut, aber das ist dann ja ein Problem der GEMA selbst. Dann müssen die mal hre Methode überdenken wie sie die Schlüssel aufbauen. Bisher glaube ich irgendwie anteilig wie oft etwas im Radio gesendet wurde, was in den Charts ist usw. Da frage ich mich sowieso wie Künstler die ausserhalb des Mainstreams noch Gelder bekommen. Aber diese Problematik geht ja schon wieder in eine ganz andere Richtung der GEMA ich glaube dass das ganze System irgendwie überall Löcher hat sind wir uns alle einig.
 
@Tomarr: Das ist kein Problem der GEMA, sondenr der Künstler. Und nach welchen radiosendern willste denn gehen? Und nach welchen Charts? Siehste, eben genau das ist das Problem, Künstler außerhalb des Mainstreams laufen bei der GEMA unter "...ferner liefen ...". Und eben genau, weil es löcher hat, wäre Dein Vorschlag absolut unbrauchbar.
 
@iPeople: Doch gibt es, bei Napster. Kostet dann nur mehr als die 7,95 für den Otto-Normal-User.
 
@neorayzor: Dann darf er die Tracks immernoch nicht öffentlich aufführen.
 
@Tomarr: Warum soll Sony noch an die GEMA zahlen, die werden ja wohl das Recht auf ihre Titel haben !
 
@Tomarr:

Was ist die GEMA und was kann die GEMA für mich tun?

Die Abkürzung „GEMA“ steht für „Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte“. Unser Ziel hat sich in ihrem mittlerweile über 100jährigen Bestehen nicht geändert. Wir sorgen dafür, dass das geistige Eigentum von Musikschaffenden geschützt, ihre Interessen vertreten und sie für die Nutzung ihrer Werke angemessen entlohnt werden. Dazu gehört auch, sich national und international für die Rechtsfortbildung des Urheberrechts einzusetzen, ohne das der schöpferische Mensch seine Kreativität nicht entfalten kann und letzten Endes seiner Existenzgrundlage beraubt wäre. Insofern ist die GEMA also auch eine Schutzorganisation für den schöpferischen Menschen.

Die GEMA kümmert sich aber nicht nur um die Rechte von Musikschaffenden, sondern tut auch eine ganze Menge für Sie, den Musiknutzer: Mit einem differenzierten Tarifsystem werden wir den vielfältigen Möglichkeiten der Musiknutzung gerecht. Das bedeutet für Sie, dass Sie durch die Zahlung der für öffentliche Musiknutzung fälligen Vergütung an die GEMA schnell, bequem und legal Zugang zum riesigen, urheberrechtlich geschützten musikalischen Weltrepertoire erhalten. Oder anders ausgedrückt: Sie kontaktieren uns und genießen die Musik – wir kümmern uns um den Rest.

Eine " Flatrate für DJs, von der gema zum "freien" runterladen von Songs" gibt es nicht, Bei der Gema zahlst du für die öffentliche Vorführung ( Disko, Umzüge, Silberhochzeit, Geburtstagsparty ect.), dabei ist die Legale Quelle wo du deine Musik beziehst egal, zB Nepster ect,
hier mal ein kleiner überblick bei zB Webanwendungen
Die Vergütung beträgt:
Vergüt ung in EURO je angefangene
120.000 Zugriffe im Jahr
Verkauf von Waren und Dienstleistungenan Wiederverkäufer
und/oder Endverbraucher – e-commerce und e-business -
409,20€
Produktpräsentation und Information, Verkaufsförderung,
Angebots- oder Leistungspräsentation; der Kauf von Waren
und Dienstleistungen über diese Internetseite ist nicht
möglich
368,30 €
Darstellungen jedweder Art, die weder der Kategorie 1 oder
2 entsprechen und bei denen die Musik integraler Bestandteil
der Darstellung ist
153,50 €
Darstellung jedweder Art, die weder der Kategorie 1 oder 2
entsprechen und bei denen die Musik nicht integraler
Bestandteil der Darstellung ist, sondern unterlegt wurde
72,00 €
Private Websites 35,80€
Musik auf Intranetseiten von Unternehmen 368,30 € alle Preise zuzüglich 7% Mwst
quelle :https://www.gema.de/fileadmin/user_upload/Musiknutzer/Tarife/Tarife_ad/tarif_vr_w_i.pdf oder direkt auf gema.de
viel spass.
 
@alpha1001: Vielleicht meinte der DJ das ja so wie du das unten auflistest und ich habe das nur falsch verstanden. Aber ein wenig kompliziert scheint mir die Preisliste schon zu sein.
 
@Tomarr: hast ja recht mit den Kompliziert, aber wenn man etwas veröffentlichen möchte zB Youtube führt kein weg an der Gema vorbei, ausser man bedient sich an "GEMA-Freien" Musikstücken ein Artikel zum einlesen bei Wiki http://de.wikipedia.org/wiki/GEMA-freie_Musik
 
@alpha1001: Mal auf die idee gekommen, dass hier niemand lust hat, einen solch langen post zu lesen?
 
@Tomarr: In der Regel ist der DJ fein raus. Er zahlt keine GEMA, solang er nicht als Veranstalter auftritt. Der Clubbesitzer, Veranstalter bezahlt nach zu beschallender Fläche und das sind weitaus mehr, als 30 € im Jahr. Auch Internetradios bezahlen GEMA. Der dort auflegende DJ hat damit nichts zu tun. Nur....spielt er Musik aus illegalen Downloadquellen und wird dabei von den GEMA-Kontrolleuren erwischt, blüht ihm ebenfalls ne Strafe.
 
@cantonsilver: wie ich schon sagte, kann auch sein das ich ihn falsch verstanden habe. wie oben zu lesen ist das ganze ja recht kompliziert. und nur weil man mal so zwischen tür und angel drüber geredet hat bedeutt es nicht das ´man alles richtig verstanden hat. schon gar nicht wenn man wie ich eigentlih wenig damit zu tun hat.
 
ist doch wie im kindergarten die anderen sind immer schuld, nie man selber
 
So lange es diese Steinzeit-GEMA gibt, wird sich nichts ändern. Und das nun genau die rumheulen die sich mit aller Gewalt gegen Verbraucher einsetzten um ihren Gewinn zu maximieren (wehe jemand schaut sich ein Musikvideo an, dann >> Klage). Das sind ja vielleicht Heuchler.
 
@Sesamstrassentier: Vergess nicht die GVU und den Börsenverein!
 
Irgendwie hängt einem der ganze Mist so langsam aus dem Hals raus aber mit zugeschnürter Krawatte !
 
Was ist denn das für ein Verein, der nichtmal weiß wer für was verantwortlich ist oO So eine Firma wäre in der Wirtschaft nach 3 Wochen dicht.
 
@Sonny Black: In unserer Firma läuft das seit Jahren so, und wir schreiben schwarze Zahlen ;-)
 
@iPeople: xD
 
@Sonny Black: Teldafax z.B. war für diese Art von Inkompetenz auf höchstem Niveau sehr lange im Geschäft. Vielleicht braucht man heutzutage einfach unfähige Mitarbeiter, damit keiner merkt dass was schief läuft.
 
Also so wie ich das verstehe haben wir hier eig. eine Teufelsspirale.
Das Unternehmen SONY sagt,... uns gehen Einkünfte in unbekannter Höhe verloren und will das die Leute die Videos gucken... dann sagt die GEMA, dass man gar nicht wisse wieso das alles gesperrt ist und das der Text bei den gesperrten Videos falsch sei und YOUTUBE sagt... wir wissen gar nicht wieso die alle gesperrt sind und man weiß nicht wer sie gesperrt hat und es sind einfach zu viel Daten.
 
@Koennig: genau... Sony verliert deswegen einnahmen und gibt der GEMA die Schuld... die GEMA sagt "nö, wir sind unschuldig, das liegt an YT" und YT sagt "puh, wir wissen garnicht warum welches Video gesperrt ist"

schön darin ist hingegen, dass der Stein jetzt zurück geflogen kommt... und das Google schön aussitzt. Nach dem Motto: GEMA, eure Forderungen sind zu hoch, das zahlen wir nicht - während die GEMA sagt, gut, dann dürft ihr das auch nicht streamen und müsst die Videos sperren. Tja und wem fällt es auf die Füße... richtig, der Musikindustrie... schön dass die es auch mal langsam merken, dass man auch anders Geld schaufeln kann als mit Abmahnungen und überzogenen Ladenpreisen. Die wollen nämlich alle an die Kohle und da wird sich irgendwann noch was tun, wenn die Musikindustrie so langsam die GEMA ins Visier nimmt und die hoffentlich mal zurecht stutzt... ^^
 
@Koennig: Genau so ist es.. die Videos werden gesperrt, keiner weiß angeblich warum, keiner fühlt sich verantwortlich dafür und in Frage stellt es auch keiner, ob es überhaupt seine Richtigkeit hat... aber eines wissen wir alle - ohne GEMA wär es nicht so ^^
 
ich benutze einfach nur Proxtube somit ist jedes gesperrtes Video Geschichte :D
 
@Spoongamer: Wenn dieser Kram nicht immer so lahm wäre und man mal vernünftig HD Vids schauen könnte wäre das mal was.
 
@Aerith: Bei mir hat es bis jetzt immer funktioniert einwandfrei, manchmal gibt es natürlich Serverprobleme. Man sollte aber nicht vergessen das es ein 17 Jähriger Schüler als Hobby entwickelt hat und noch zur Schule geht. =)
 
Können sich nicht mal ein paar Konzerne zusammen setzen und die GEMA verklagen? Dann hätten wir und v.a. die Konzerne ein Problem weniger
 
@CJdoom: Die könnten auch einfach aus der GEMA austreten und ne neue Verwertungsgesellschaft gründe, wenn sie es ernst meinen WÜRDEN.
 
@passtschon: Stimmt aber die neue Gesellschaft würde auf dauer doch bestimmt genauso abheben wie die jetzige :-).
 
@CJdoom: Endlich hat es jemand kapiert. Gäbe es keine Gema, würde früher oder später wieder eine gegründet, vielleicht unter anderem Namen. Und wieder würden sich Musiker, Komponisten usw. dort einkaufen, damit ihnen das Inkasso erledigt wird. Denn kaum ein Musiker/Komponist wird es hinnehmen, daß andere mit ihrer Musik Geld verdienen, ohne daß sie was abkriegen. Die Gema hat halt den Vorteil, daß die dafür notwendigen Strukturen schon vorhanden sind.
 
http://stadt-bremerhaven.de/wer-hat-eigentlich-schuld-an-den-gema-sperren/
 
@TamCore: Die Artikel ist nicht nur in Ansätzen, sondern grundsätzlich falsch.
 
Woow, es ist mal jemanden aufgefallen, das die Musik sperre durch die GEMA bei YouTube niemanden gut tut.. Die Gema und die GEZ gehören in der heutigen zeit einfach nur abgeschafft..
 
@Horstnotfound: Solange es Politiker gibt, die sich einladen lassen und was finanzieren lassen, wirst du das nicht erleben!
 
@Blubbsert: Was hat die GEMA mit Politikern zu tun, und was die GEZ mit der GEMA?
 
Wenn die Gema Sony vertritt, Sony mit deren praktiken aber nicht einverstanden ist, hat Sony dann nicht das letzte Wort?! Dann müssten zumindest Sony-Tracks auf YT doch gezeigt werden können..... Dieses "Einzelfall so aufwändig, Allgemeine Aussage nicht möglich" ist ja wohl das lächerlichste überhaupt. Sie schaden den Plattenfirmen, den Künstlern, Youtube und den Verbraucher - also einfach allen?!......
 
"Der Text in den Hinweistafeln sei jedenfalls faktisch falsch und irreführend." ... irreführend vielleicht - aber nicht faktisch falsch. Irreführend deshalb, weil die GEMA nur einer von vielen Gründen für die Sperrung eines Videos ist. Und dennoch faktisch richtig, weil die GEMA am Ende die Rechte tatsächlich nicht eingeräumt hat.
 
Proxytube installieren, gibts für Chrome und Firefox, und schon gibts kein Problem mit gesperrten Videos!
 
@pastalavista:

Danke. Hab sonnst immer Hidemyass dafür genutzt. Proxtube macht aber einen wesentlich besseren Endruck.
 
Gema mauert....wer ist überrascht? ProxTube ist sicher ne Lösung, aber auch nicht ideal. Löst ja das eigentliche Problem nicht.
 
warum bezahlt youtube die gema nicht einfach? klappt bei myvideo, clipfish und anderen seiten auch. der einzig geldgierige ist google
 
@Spaceboost: nö nicht geldgierig... realistisch! soviel Werbung kannst du garnicht einblenden. Clipfish und andere haben wohl weitere Lösungen.
 
GEMA == ein weiteres Unternehmen welches die Welt nicht braucht und sich nur selbst finanziert mit dem Vorwand für andere tätig zu sein (vgl. GEZ)
 
@Stefan_der_held: Na soweit das man sie gar nicht braucht würde ich auch nicht gehe. Aber es läuft halt vieles falsch. Siehe die obige Disskusion, das nur der Mainstream Geld verdient und alle anderen hinten raus fallen. Oder das privatpersonen wirklich in dem Fall auf einmal nicht unter ferner Liefen laufen und lass sie mal gehen, sondern halt hängt die Kleinen. Es gibt bei aber viele Beispiele von Verwertergesellschaften die mit Kanonen auf Spatzen schießen. Zum Beispiel für Printmedien, die haben fast den TV-Browser gestoppt weil das Fernsehprogramm unter Copyright fällt, meiner Ansicht nach fällt es unter Werbung für den jeweiligen Sender. Das jeder Geld mit seinem Beruf machen will ist schon klar, aber hier ist es so dass die kleinen benachteiligt werden. Und das finde ich sehr negativ.
 
@Stefan_der_held: Bullshit. Frag' mal die Sportfreunde, woher die größten Schecks kommen. Von der Gema. Dann kommen erst die Konzerteinnahmen. Und dann der Künstlerlohn vom Plattenlabel. Gut, daß die Jungs das meiste selber komponieren und nur wenig nachspielen. Und die Gema treibt ihnen die Kohle ein. Die Gema verbraucht übrigens Eigenkosten von ca. 25 Prozent der Einnahmen. Durchschnitt bei jedem Management, aber auch bei jedem Inkassodienst. Noch ein Hinweis: Wieviel Gema steckt in einer verkauften CD? Gerade mal ein Prozent. Den größten Teil schiebt das Label ein, dann kommt der Künstler/ Komponist, und dann die "Nebenkosten" (zu denen auch die Gema zählt). Alle Nebenkosten zusammengenommen ergeben allerdings mehr als das, was der Künstler/Komponist kriegt. Nur , wie gesagt, von den Gesamtkosten einer CD beträgt die Gema nur ein Prozent.
 
Also die Gema hat es doch Verboten denn YT waren die kosten zu hoch also darf YT diese Musikvideos auch nicht auf YT zulassen folglich ist der Text richtig bei den Musikvideos.
 
Es steht Sony ja frei aus der GEMA auszutreten, allerdings fürchte ich, dass bei der derzeitigen Konstellation das noch Jahrzehnte dauern wird. Also wird weitergejammert. Über die GEMA oder die Raubkopierer. Wie es halt gerade passt. Im zweifel sind es beide die für schlechte Umsatzzahlen verantwortlich gemacht werden.
 
@Memfis: Weder SONY noch die bei Ihnen unter Vertrag stehenden Musiker/Komponisten können realistisch bei der Gema austreten. Wenn sie ihre Mitgliedschaft einfach kündigen würden (was selbstverständlich möglich ist), wäre die dahinterstehende Musik kaum noch einen Pfifferling wert. Nur die Gema hat die notwendigen Strukturen, den Rechtinhabern ihre Tantiemen einziehen zu können, weil die Gema einfach alles, was mit der Musik ihrer Mitglieder kommerziell geschieht, feststellen kann. Der einzelne Musiker/Komponist hat gar nicht die Möglichkeit festzustellen, daß sein Hit z.B. irgendwo in Klein-Kleckersdorf auf einer Disco-Party rauf- und runterläuft und der Veranstalter u. a. mit seiner Musik den großen Reibach macht. Der Musiker/Komponist, aber auch das Plattenlabel braucht einfach ein gut organisiertes Inkasso, daß diese Arbeit für ihn erledigt. Und das kann die Gema nunmal am besten, weil sie die nötigen Strukturen dafür seit Jahrzehnten aufgebaut haben. Wie gesagt, gäbe es keine Gema, würden Musiker bald wieder eine Schaffen müssen. Vor dem 2. Weltkrieg gab es in Deutschland ein halbes Dutzend solcher Verwertungsgesellschaften mit ziemlich undurchschaubarer Praxis. Nach dem Krieg wurde das konsolidiert und es blieb nur noch die Gema übrig.
 
@departure: Eben. Nur noch die GEMA. Diese hält ein Monopol im Bereich Verwertungen und was wissen wir von Monopolisten? OK, es gibt da noch die GVL, die ist aber für andere Bereiche zuständig. Außerdem müssen kleine Musiker ohnehin nebenbei arbeiten und können von ihrer Musik nicht leben. Die GEMA dürfte Tausende Mitglieder haben, aber wie viele der Musiker und Bands kennt man in der Öffentlichkeit wirklich? Das dürften genreübergreifend wenige Hundert sein, nämlich jene die mit ihrer Musik auch Konzerte geben und eine größere Fangemeinschaft haben. Kleinere Künstler zahlen ohnehin drauf, wie man diesem Beispiel entnehmen kann (http://www.gulli.com/news/12316-gema-vs-barbara-clearberufung-abgeschmettertupdate-2010-02-15) und den großen Musikern und Bands kann es egal sein, ob in KleinHinterdorf ihr Lied einmal mehr oder weniger gespielt wird.
 
@Memfis: Was ändert das an meiner Aussage? Auch die großen nutzen die Inkassodienste der Gema (denn genau das ist die Gema, ein Inkassodienst, hier speziell für Komponisten und Musiker). Und, ich wiederhole es nochmal: Gäbe es die Gema nicht, wäre Ruck-Zuck wieder so etwas wie die Gema gegründet, weil sich nur eine zentrale Stelle den Überblick darüber verschaffen kann, wo überall urheberrechtlich geschützte Musik gespielt und damit von Dritten Geld verdient wird. Oder meinst Du ernstlich, jede Band, jeder Sänger, jeder Musiker, jeder Komponist würde das zustandebringen, jederzeit festzustellen, wer, wo, wann mit seiner Musik bei öffentlicher Aufführung oder Vervielfältigung Geld verdient (aber für den Künstler keines abdrückt)? Und solch eine zentrale Stelle ist nunmal die Gema, die ihren Dienst allen anbieten, die gern mitkriegen (und mitverdienen) möchten und müssen, wenn andere mit ihrer Msuik Geld verdienen. Die Gema-Mitglieder, die ich kenne, finden es grundsätzlich gut, daß es so etwas die Gema gibt, bloß mit bestimmten (aber wichtigen) Details (hier ganz stark anzuprangern: der Verteilschlüssel) gibt es Unstimmigkeiten und Unzufriedenheiten.
 
@departure: Für mich ist die GEMA in erster Linie ein Bremsklotz für Innovationen (allerdings steht sich die Musikindustrie da auch selbst im Weg, wenn ich nur daran denke, dass die BIS HEUTE nicht wirklich im Internet angekommen ist) und zweitens extrem unsozial. Ich sage nur Kindergarten und Weihnachtsmarkt.
 
@Memfis: Wieso ist die Gema "ein Bremsklotz" für Innovationen? Ich weiß nicht, was "nicht innovativ" damit zu tun, daß Komponisten und Musiker ihren gerechten Lohn bekommen müssen. Arbeitest Du kostenlos, ohne Lohn? Zum Thema Kindergarten: Wenn die Rechteinhaber an Volksliedgut, an Kinderliedern (auch moderneren à la Rolf Zuckowski) oder sonstiger Musik Mitglied bei der Gema sind und die Gema dadurch beauftragt haben, ihnen ihre Tantiemen einzuziehen, mußt Du Dich dann wohl eher bei den Rechteinhabern beschweren, nicht bei der Gema, die erfüllt nur den Auftrag ihrer Mitglieder. Und auf Weihnachtsmärkten willst Du Dich über Gema-Gebühren beschweren? Erstaunlich. Neben den Verkäufen an Weihnachtsgeschenken an sich gibt es zur Weihnachtszeit wohl kaum etwas kommerzielleres als Weihnachtsmärkte. Für den alternativen Christkindlmarkt unseres Vereines haben wir übrigens trotzdem keine Gema-Gebühr bezahlt, weil der Erlös an einen guten Zweck ging und die Gema deshalb auf eine Gebühr verzichtet hat. Das sind Menschen, mit denen kann man nämlich reden, dann sind auch Ausnahmen möglich.
 
@departure: Ich habe mir deinen Text jetzt nicht mehr komplett durchgelesen, weil es ohnehin nur Lobbnyistengelaber ist. Würde mich nicht wundern, wenn du für die GEMA arbeitest, aber ich will nichts unterstellen. Zum Thema Arbeit: Grundsätzlich arbeite ich natürlich nicht umsonst, aber ich bin durchaus bereit auch mal kostenfrei Überstunden zu machen und helfe nebenbei auch mal einem Freund kostenlos in seiner Firma aus, obwohl ich als Angestellter der Firma natürlich auch knallhart jeden Handschlag abrechnen könnte. Ich wahre aber die Verhältnismäßigkeit, denn genau wie die GEMA es nicht nötig hätte jeden 2,50€ hinterher zu laufen (Sie machen es trotzdem und Verwaltungsakt ist dann teurer als die Einnahme), habe ich es nicht nötig, wenn ich mal eben auf dem Heimweg noch schnell bei einem Kunden für 10 Minuten was mache. Das tut mir nicht weh, den Kunden freuts, der Firma gibt es ein gutes Image (=spricht sich rum, noch mehr Kunden)
 
@Memfis: Die Gema hat es auch nicht immer "nötig", wie mein letzter Satz (den Du leider nicht mehr gelesen hattest) zeigt (z.B. bei Veranstaltungen für rein caritative Zwecke). Nein, ich arbeite nicht für die Gema, hatte aber schon viel mit der Gema zu tun, weil ich in unserem Rockmusikverein (ja, sowas gibt's wirklich) jahrelang bei der Veranstaltungsvorbereitung und beim Booking mitgearbeitet habe. Die für uns hier (Süddeutschland) zuständige Gema-Vertretung war bei uns immer sehr gesprächsbereit, wenn es um Ausnahmen ging. Die haben nicht jeden Pfennig verlangt und auch mal Pausch-Abrechnungen zugelassen, wo eigentlich Einzelabrechnungen jedes Songs vorgeschrieben gewesen wären (das ist abhängig von der Veranstaltungsgröße). Wir zahlen die Gema auch nicht gern (wer tut das schon), wissen aber bei Einzelabrechung sehr zu schätzen, daß die Zahlungen wirklich an die Einzelkünstler, die bei uns gespielt haben, gehen, und nicht, wie bei den Pauschabgaben, an die Erben von Michael Jackson oder anderer Größen, obwohl die bei uns eben nicht gespielt haben. Wir zahlen und schaffen Rücklagen für die KSK (was auch kaum einer tut, zumindest solange nicht, bis mal eine Kontrolle kommt), wir sind selber Musiker und nehmen unsere Verpflichtungen gegenüber anderen Musikschaffenden ernst. Zu diesem "Getriebe" gehört die Gema, neben vielen anderen, die auch Geld kosten, das auch keiner gerne zahlt, nunmal auch dazu. Und, nein, ich bin kein Lobbyist, das werde ich im nächsten Leben (oder Analyst, auch sowas tolles).
 
hehehhe... da macht sich grad schadenfreude breit :D
 
Aha, ist auch mal die Musikindustrie aufgewacht und haben festgestellt, daß die GEMA nur ein Klotz am Bein ist?

http://www.youtube.com/watch?v=jiOTKjXZaYI
 
Die GEMA sagt also "wir sinds nicht schuld", die Rechteinhaber und youtube ebenso... heißt für mich: alle Sperren aufheben, weils eh keinen stört... Fisch gegessen
 
So Pseudovereine wie GEMA, BIEM, STEMRA, SABAM etc... sind überhaupt nur nationale und altertümliche Bürokratieklötze am Bein der weltweit operierenden Musikindustrie und stehen sich und anderen sowie den Vertriebschancen für Künstlerische Inhalte pausenlos im Weg. Ich bin für eine Abschaffung der direkten Einflussrechte dieser Vereine auf Musik- und Videoplattformen. Es müssen Gerichte oder unabhängige Gremien entscheiden müssen wann was gesperrt wird, nicht einfach auf Weisung einer einzelnen Gesellschaft nur weil der Künstler dieser angehört. Das ist zu pauschal.
Punkt. Aus. Alle Videos erstmal wieder freigeben und dann entscheiden wie man - aber dann vernünftig bitte - die Verbreitung in saubere Bahnen lenkt.
 
Heute ist der böse Raubkopierer schuld das der Film/Musikstück kein gewinn macht. Morgen ist es die GEMA die Werbung verhindert damit der Künstler bekannt wird. Übermorgen ist das Wetter schuld und über über Morgen ist der Papst schuld. Nur nicht zugeben das man selber scheisse ist und das was man produziert keinen Cent wert ist. Die meisten Kinofilme sind doch nichtmal den DVD Rohling wert sie zu brennen weils immer der gleiche Scheiss ist. Und das was ich sehen und hören will kann ich auch kaufen weil das nicht viel ist!
 
Das sind nichts weiter als Krokodilstränen, die dieser Herr vergießt.
 
Zum Glück gibt es ja "Tor" und andere Proxies, wodurch man sich der Zensur dieses geldgierigen und korrupten GEMA-Vereins kinderleicht entziehen kann. Wenn ich ein Video sehen will, dann schaue ich es mir auch an. Genauso mache ich es z.B. auch mit Grooveshark.
 
@seaman: aber extra YouTube über Tor ansurfen nervt doch gewaltig. Natürlich gibt es immer möglichkeiten, aber die haben zuviele andere Nachteile.
 
@hover: Nö, was nervt denn da? Ich habe mir Tor als festen Proxy installiert und in meinem Browser (Opera) habe ich mir einen Button in die Symbolleiste gelegt, womit ich den Proxy ein- und ausschalten kann. Das mache ich aber nur, wenn ich bei YouTube mal über ein (durch die GEMA) zensiertes Video stoße. Bei Grooveshark habe ich den Proxy aber in den seitenspezifischen Einstallungen immer eingeschaltet. Dann aktiviere ich den Proxy und gegebenenfalls lasse ich Tor noch nach ein oder zwei anderen "Teilnehmern" suchen, bis ich das Video sehen kann. Dieses ganze Prozedur dauert aber in aller Regel maximal 1 Minute. Eher selten muss ich aber doch öfters den Teilnehmer bei Tor wechseln, bis ich einen gefunden habe, über den ich das Video sehen kann. Aber auch dann ist es nur eine Sache von wenigen Minuten (welche ich an einer Hand abzählen kann), bis mir das Video angezeigt wird. Natürlich würde ich liebend gerne sofort das Video sehen, aber die GEMA hat nun mal die "volle" Kontrolle und ich weiß nicht, was ich außer dutzenden Protest-emails (welche ich schon geschrieben habe) noch machen kann.
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