Team des US-Senders ABC besucht Foxconn-Werke

Nach dem aufsehenerregenden Berichten über die Arbeitsbedingungen beim chinesisch-taiwanesischen Zulieferer Foxconn durfte nun ein US-Fernsehteam dort drehen, wo normalerweise strengste Geheimhaltung herrscht, nämlich den Produktionsstätten von mehr... Produktion, Foxconn, Arbeiter Bildquelle: Chinaworker Produktion, Foxconn, Arbeiter Produktion, Foxconn, Arbeiter Chinaworker

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die durften aber mit sicherheit nicht hinter die fassaden sehen, wie dort die wirklichkeit ist.

man kennt das noch vom osten , war auch nicht anders
 
@eltonno: Was meinst du, warum da die Firmenvertreter immer mit dabei waren. Die brauchen gar nicht aktiv in Interviews einzugreifen, um trotzdem dafür zu sorgen, dass die Arbeiter nicht zu 100% ungefiltert ihre Gefühle äußern. EDIT: Wofür den Minusklick? Ist jemand anderer Meinung? Dann nur zu, auf die Begründung bin ich gespannt...
 
@DON666&eltonno: Wie müssten die Interviews dort denn gelaufen sein, um euch zu überzeugen? Oder ist das gar nicht möglich, solange die Kameras dort kein Massensterben aufnehmen? Dass die Situation dort zwar hart, aber keinesfalls so schlimm ist wie es gelegentlich herumgegeistert ist, könnt ihr nicht akzeptieren?
 
@mh0001: Wie die laufen müssen? Arbeiter VOR den Toren der Fabrik interviewen, ohne dass ein Haufen Vorgesetzter mit hinter der Kamera steht und die Befragten unkenntlich machen, damit sie nicht Gefahr laufen, ihren Traumjob zu verlieren...
 
@mh0001: Wie Verblèndet muss man den sein um da einen Ehrlichen Bericht zu erwarten?? `ö
 
@BadMax: Wie verblendet muss man sein, um von vorneherein davon überzeugt zu sein, dass der Bericht lediglich Werbung für Foxconn und Apple ist?

Wer nicht nur stumpf auf beide Unternehmen schimpft, sondern die Berichte auch über die Überschrift "Apple und Foxconn" hinaus liest (was zugegebenermaßen die meisten überfordert, da sofort in den Glaubenskriegmodus geschaltet wird), wird feststellen, dass Foxconn in China als Arbeitgeber sehr begehrt ist. Die Löhne sind - für China - überdurchschnittlich hoch und spätestens seit der Suizidserie ist das Unternehmen auch tatsächlich bemüht, weitere Verbesserungen vorzunehmen.

Das eigentliche Problem ist, wie schon im Artikel oben beschrieben, die Art der Arbeit. Wenn Menschen sehr lange immer das selbe machen müssen, leiden sie darunter. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob ein so gigantisch großes Unternehmen (die Fertigungshallen z.B. eines deutschen Kfz-Zulieferes sind dagegen wohl als lächerlich klein zu bezeichnen) da wirklich komplett gegensteuern kann.

Ich könnte mir aber ernsthaft vorstellen, dass es da vielen besser gehen würde, wenn sie in einem gewissen recht kurzen Rhythmus regelmäßig "neue" Aufgaben erhalten würde. Selbst kleinere Veränderungen halten das Gehirn fit, als wochenlang das selbe erledigen zu müssen. Ein Negativpunkt wäre natürlich, dass u.U. die Qualität der Produkte schwanken könnte.

Unter dem Strich dürfte es den Fließbandarbeitern wohl wesentlich mehr bringen, wenn man deren Arbeit zumindest ein wenig abwechslungsreicher gestalten könnte, als wenn die Löhne erneut erhöht würden (auch wenn ich den Arbeitern selbstverständlich deutlich höhere Löhne von Herzen gönnen würde).
 
@DerSchlange: "Die Löhne sind - für China - überdurchschnittlich hoch und spätestens seit der Suizidserie ist das Unternehmen auch tatsächlich bemüht, weitere Verbesserungen vorzunehmen." Und wie viel Naivität muss ich jetzt aufbringen um zu glauben das das auch so bleibt oder komplett umgesetzt wird? sobald Sauron^^ seinen Blick wieder abwendet und wo anders hin schaut? Andere Länder andere Sitten ( hier Streikt man um Almosen zu bekommen und in China muss man vom Haus springen )
 
@mh0001: Ob du's glaubst oder nicht, mir ging es überhaupt nicht darum, hier speziell z. B. Apple zu diskreditieren. Es ist aber nun einmal so, dass ein Angestellter - und mir würde es nicht anders gehen, obwohl ich einen normalen Bürojob im "Westen" habe - sicherlich nicht groß das Maul aufreißt, wenn der Vorgesetzte hinter ihm steht. Ich weiß ja nicht, wie du das handhaben würdest...
 
Auf den Bildern wird das ipad wie ein richtiges billigprodukt Oo. Vorbei der Glamour um dieses gerät.
 
@eilteult: Ja Apple wird bald den Bach runter gehn, kennen wir ja schon...
 
@Freibier: und das tv team wurde sicher "von Apple bezahlt". kennen wir ja alles, ne ?! *fg*
 
@algo: Nein, aber der Besuch war ganz spontan auf 3 und nicht vorbereitet ...
 
Ich würde mir gerne auch mal Samsung Werke oder Gucci Fabriken von innen ansehen, wo Kinder und Kranke mit Giftigen Stoffen kontaminiert werden, nur um 1000 Facelift von einem Modell oder schnell mal eine Super Luxus Tasche in den Markt zu bringen....http://tinyurl.com/7lemgtf
 
@algo: 1. "aber die anderen tun's ja auch" ist immer eine schlechte, kindische Argumentation. 2. Das die Arbeitsbedingungen bei Samsung und den anderen IT-Herstellern (die ja ebenfalls bei Foxconn fertigen) bezweifle ich absolut nicht (und es sollte auch darüber berichtet werden). Aber das Samsung irgendein Werk in NORDKOREA hätte ist ausgemachter blödsinn. Das ist ungefähr so realistisch als hätte McDonalds damals im "kalten Krieg" ein paar Filialen am roten Platz unterhalten. EDIT: danke für den Link.
 
@moribund: Schau dir seine anderen Kommentare an, typischer Apple-Fanboi Modell #5.
 
@mrhwo: armselig mein profil zu öffnen, kommentare zu analysieren und das jeden erzählen zu wollen. da bin ich lieber ein sogenannter "Apple-Fanboi Modell #5", statt "du" zu sein
 
@algo: Armselig, dafuq? Was meinst du wofür es solche Kommentarverläufe gibt? Da muss man auch garnicht reinschauen, man sieht dich eh unter jeder Apple oder Android News...
@moribund natürlich hat er recht das andere auch dreck am stecken haben, ich könnte mir auch gut vorstellen das Samsung Werke in Nordkorea hat, IKEA hatte auch Werke in der DDR und hat geplant? (halbwissen) auch in Nordkorea Werke aufzuziehen..
 
@mrhwo: schön, dass ich jetzt ein Fan habe, der mich ständig verfolgt *g*
 
@mrhwo: Ich kenne algos Kommentare. ^^ Trotzdem hat er aber schon damit Recht, dass Samsung und andere auch ziemlich übel sind was die Arbeitsbedingungen in ihren Fabriken angeht.
 
@moribund: ;-)
 
@moribund: Wo steht bitte was von ""aber die anderen tun's ja auch"" ? Es sollte viel mehr als ein "Viele tun das und das ist nicht gut"- Botschaft klingen. Woher willst du denn wissen, dass es in Nordkorea keine Samsung Fabriken gibt ? Vielleicht keine offiziellen, aber die sogenannten "inoffiziellen", die kleine Komponente liefern. So wie Foxconn für Apple. Darüber habe ich in Washington P. gelesen....
 
@algo: @Wo steht bitte was von "aber die anderen tun's ja auch"? -> Du schreibst bei einer Apple-News über Samsungs Verfehlungen. Mit der "Viele tun das und das ist nicht gut"- Botschaft hast Du ja recht. @Woher willst du denn wissen, dass es in Nordkorea keine Samsung Fabriken gibt? -> Hast Du eine Ahnung wie abgeschottet Nordkorea ist? Alleine die Vorstellung dass dort ein kapitalistisches Großunternehmen aus dem "verhassten" Südkorea eine Fabrik hat ist lächerlich. Ist aber sowieso egal wo die Fabrik ist, denn nirgends auf der Welt swollte es solche Arbeitsbedingungen geben.
 
@moribund: Dein letzter Punkt ">" stimmt....Warum ich ständig "Samsung" dazu schreibe. Ich möchte, dass die Leute das Problem "schlechte Arbeitsbedingung in Asien" betrachten und nicht irgendwelche Apple Produkte. Bei uns in der Schule habe wir auch Diskussionen über Arbeitsbedingungen in der IT Branche geführt und am Ende sind wir bei "Android oder iOS" Problem gelandet. Kurz: Alle Hersteller sind "schei$$e"^^
 
@algo: Also was das Problem "schlechte Arbeitsbedingung in Asien" angeht kann ich Dir voll zustimmen. Es ist schon mal gut, dass das Thema überhaupt mal in den Medien mehr wahrgenommen wird. Und wie gesagt: hier sind alle IT-Hersteller betroffen. Und Samsung gehört noch zu den übelsten.
 
Zugegeben, ich würde nicht gerne an so einem Fließband arbeiten. Aber wenn jetzt ein chinesisches Fernsehteam mal in den USA bei McDonalds filmen würde - eine komplette Schicht Burger braten und belegen ist sicherlich ähnlich monoton. Oder noch weiter zurück in der Produktionskette die Ausbeiner / Zerleger, welche im Akkord die Kühe / Schweine zerlegen. Meinetwegen auch in Deutschland mal die polnischen Erntehelfer beim Spargelstechen filmen, die sich um den Job prügeln und von Sonnenauf- bis -untergang gebückt die Reihen ablaufen und erst am Ende der Erntesaison ihre Familien wiedersehen. Vor 100 Jahren wurde in den USA die Fließbandarbeit erfunden, die Monotonie der Abläufe war effektiv und Qualifikationen brauchte der Arbeiter nicht haben - dass nun gerade die Erfinder mit dem Finger auf China zeigen ist befremdlich.
 
@Tyndal: USA? Also Fließbänder gabs schon vor Henry, auch in Deutschland :-)
 
@Tyndal: In der Tat sind die meisten Fließbandjobs aus Deutschland, ja Europa nach Asien exportiert worden, weil sie schlicht zu teuer sind. Im Vergleich zu einem Bauern auf einem Reisfeld verdienen die Foxconn-Arbeiter aber ein vielfaches, werden weiter qualifizert, können so vielleicht aus der Unterschicht entkommen und in die untere Mittelschicht aufsteigen. Nicht umsonst steigt in China nicht nur die Produktion, sondern auch der Konsum. Man sehe sich nur mal den aberwitzigen Automarkt an.
 
@Tyndal: Für was es Minus gibt wenn man etwas Aufklärung betreibt weiß hier auch niemand.
 
@Paradise: Brauchste mich nicht fragen, von mir kam kein Minus... War allerdings der festen Überzeugung, dass der Einsatz von Fließbändern in der Produktion tatsächlich auf Ford zurückzuführen sei - muss ich mich mal kundig tun.
 
Apple tut wenigstens was dagegen, die anderen machen munter weiter.
 
@Guttenberg: Aber nur aufgrund der großen Presse über die Zustände. Aber bei Greenpeace hat es ja auch "funktioniert". Oft wurde Apple angemahnt, soviele giftige Stoffe zu verbauen etc und dann hat Apple umgeschwenkt und nach und nach auf solche Substanzen verzichtet. Apple bewegt sich sicherlich nicht schnell, aber sie sind hin und wieder bereit, dazuzulernen. ^^
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