Google-Datenschutzregeln: Schwammig & angreifbar

Die neue Datenschutzerklärung des Suchmaschinenkonzerns Google, mit der die rund 60 einzelnen Regelungen von verschiedenen Diensten zusammengeführt werden sollen, ist nach deutschem Recht eventuell angreifbar. Davon geht die Stiftung Warentest in ... mehr... Google, Logo, Suchmaschine Bildquelle: Google Google, Logo, Suchmaschine Google, Logo, Suchmaschine Google

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Ich meide Google, wann immer es geht, aber diese Kritik ist Schwachsinn.
 
@Michael96: Schwachsinn warum?
 
@Slurp: Weil es noch nicht fertig ist. Bis zum 1. Mai ist noch genügend Zeit, es entsprechend zu bearbeiten. Lieber sollte man froh sein, daß Google überhaupt so öffentlich arbeitet. Bei den meisten Anbietern heißt es einfach plötzlich: "Neue Datenschutzbestimmung, nimm an." Und der Hinweis, man solle seine Aktivitäten über möglichst viele verschiedene Dienste verteilen ist auch dämlich, da ja genau das der Grund für Googles Erfolg sein dürfte: Einmal anmelden, alles nutzen. Schauen wir einfach, wie die Datenschutzbestimmungen aussehen, wenn sie fertig sind.
 
@bgmnt: die neuen Bestimmungen SIND fertig... Man kann diesen bereits zustimmen. Spruch eine nachträgliche Bearbeitung würde wieder eine Zustimmung verlangen
 
@bgmnt: bitte genau lesen...1. märz....
 
@Tropicalia: Bin mir fast sicher, da stand Mai.
 
@Michael96: Ich meide Stiftung Warentest wann immer es geht.
 
Heutzutage gehört es zum guten Ton, dass Firmen negative Dinge stets nur zum Wohle und Vorteil des Individuums tun. Überall wird man verarscht. Daher wundern mich diese neuen Google AGB in keinster Weise.
 
Hm, schwierig für mich, andere Dienste zu nutzen, da ich mein Gewerbe erst kürzlich komplett auf Google Apps umgestellt habe...
Ich kenne auch sonst keinen Anbieter, bei dem ich so viel für lau bekomme.
 
@Black Rider: "lau" ist halt relativ, du zahlst halt damit, dass Google deine Infos verwenden darf und dein Verhalten beobachten darf, um so besser Werbung schalten zu können. Irgendwie muss Google ja auch Geld machen.
 
@kelox: Google bietet auch ein Abo-Modell für Geschäftskunden an, das dürfte dementsprechend angepasst sein. Für lau ist es trotzdem, da es für ein Unternehmen lächerlich billig ist und sich zudem auch praktisch abrechnen lässt. (http://www.google.com/apps/intl/de/business/index.html)
 
google weiß schon wie sie das beste rausholen und sich doch um alles drumrum schlängeln..
 
Was ist daran angreifbar? Sie sagen damit nur: Wir machen es vielleicht, nicht definitiv. Für mich als Mensch mit gesundem Hirn bedeutet das: Gehe davon aus, dass sie es definitiv schon machen oder machen werden. 100%ige Klarheit für mich, was will ich mehr?
 
Was bringt denn Cookies löschen, die erkennen einen doch an der IP wieder.. Wenn dann muss man gleichzeitig den Router neustarten. Dennoch kann man wiedererkannt werden, durch den Browser. "How unique is your browser?" http://panopticlick.eff.org/
 
@wolle_berlin: Wenn du auf eine Seite mit dem +1 Button gehst wird das in deinen Cookies gespeichert. Diese Information wird jedoch erst an Google gesendet, wenn du dich auf der Google-Seite einlogst. http://tinyurl.com/3gsan2y das selbe gilt auch für Facebook und andere +1, like-Buttons. Ähnlich Funktioniert das auch mit den kleinen Mikro Ads. Diese werden in Seiten "unsichtbar" eingebunden um festzustellen von wo du kommst und wo du hingehst und anschließend wird die Info an Google übermittelt. Deshalb wird ja von Experten Noskript und Co. empfohlen.
 
@betlor5: Bist Du Dir sicher, dass das erst passiert, wenn ich mich einlogge? Das würde ja bedeuten ist bin für Google komplett nutzlos, da ich keinen Account habe. Vor GMail haben die doch auch schon gesammelt, ohne dass jemand ein Account hat. Ich habe die Seiten trotzdem in AdBlock stehen, stört ja nicht
 
14 Beiträge nur? Na wie gut, dass es sich nicht um die Timeline geht, da wären sie hier alle derbe auf die Barickaden gesprungen. Das Thema, um längen weitreichender geht wieder jedem am Arsch vorbei, weils mit der Doppelmoral nicht in Einklang passt.
 
Also das Löschen von Cookies hilft da rein gar nix, und die Formulierungen sind tatsächlich schwammig & äußerst dehnbar. Z.B.:

Wenn Sie ein Google-Konto erstellen, fragen wir Sie nach personenbezogenen Daten. Zum Zwecke einer besseren Servicequalität werden möglicherweise die über Ihr Konto bereitgestellten Informationen mit Informationen aus anderen Google-Services oder Services von Drittanbietern kombiniert.

Das passiert nicht nur möglicherweise sondern gewiss, Google will sich mit 'Personalized Search' durchsetzen. Mal sehen was bei dem, durch EPIC angestrengten, Verfahren rauskommt. Man darf aber nicht außer acht lassen, dass Google im letzten Jahr eine Menge Geld in Lobbyarbeit investiert hat. Viel ist da vermutlich von seiten der FTC nicht zu erwarten ; )
 
Ja und . Andere sind auch nicht besser.
Auszüge aus den Onlinedatenschutzbestimmungen von Microsoft: Stand August 2011:
Bei der Registrierung für bestimmte Microsoft-Dienste werden Sie nach persönlichen Informationen gefragt.
•Die dabei erfassten Daten werden möglicherweise mit Informationen kombiniert, die von anderen Microsoft-Diensten oder Unternehmen erfasst wurden.
•Microsoft verwendet Cookies und andere Technologien, um Ihre Interaktionen mit Microsoft-Websites und -Diensten verfolgen und personalisierte Dienste anbieten zu können.
u.s.w
http://goo.gl/HR1z
Steht das Gleiche drin und somit genauso schwammig
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