EuGH: Social Networks haben keine Filter-Pflicht

Die Betreiber von Social Networks können nicht dazu gezwungen werden, Filtersysteme einzusetzen, um Urheberrechtsverletzungen durch ihre Nutzer bereits im Vorfeld zu verhindern. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in einer heute ... mehr... Gericht, Gesetz, Urteil, Hammer Bildquelle: Dumfries Museum Gericht, Gesetz, Urteil, Hammer Gericht, Gesetz, Urteil, Hammer Dumfries Museum

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Ach so ist das! Social Networks (zu deutsch: Soziale Netzwerke) brauchen keine Filter-Pflicht. Das hieße dann aber auch, das in dieser Republik 41 Millionen Bürger/innen entweder doof oder hektisch veranlagt sind, da sie in Sozialen Netzwerken angemeldet sind, und vorher vergessen haben sich die Bedingungen des jeweiligen Unternehmens angeguckt haben (zum besseren Verständnis: Diese 41 Millionen angemeldeten Bürger sollen gemäß diesem Urteil potenzielle Urheberrechtsverletzer sein).
 
@Graue Maus: Ähm, hä? Ich kann deinem Gedankengang nicht folgen.
 
@Graue Maus: goo.gl/vp8y3
 
@-adrian-: Der ist süß :)
 
Boor sind die ätzend. Diese "Verwertungsgesellschaften". Mein Gott.... Überall wollen die ihre Griffel drin haben ....
 
@Ariat: Aber ihr Traumwunsch ist hier ja zurückgewiesen worden - das zumindest ist gut :)
 
@FenFire: Ja - aber bin ich der einzige, der es bedenklich findet, wie selbstverständlich mittlerweile solche Organisationen, Unternehmen und sogar demokratische Regierungen versuchen unsere Bürger- und Menschenrechte wegzunehmen. Da wird auf Teufel komm raus probiert ob vielleicht nicht doch was geht.
 
@moribund: Lobbyismus :( Gilt genauso für andere Lobbies, sei es nun die Tabakindustrie, Lebensmittelindustrie oder sonstwer - sie alle versuchen Politik so zu beeinflussen, wie sie glauben dass es ihren Interessen am meisten nützt, ohne Rücksicht auf andere oder die Bevölkerung. So direkt kann man ihnen den rücksichtslosen Egoismus auch nicht vorwerfen, viele "kleine Leute" handeln nicht anders (nur ist die Tragweite ihres Verhaltens eben nicht so groß). Es wäre Aufgabe der Politik, den Zugangswegen der Beeinflussung einen Riegel vorzuschieben und sich gegen derartige Einflussnahme abzuhärten, um besser im Sinne des Allgemeinwohls entscheiden zu können. Vermutlich nicht so einfach, und welche Incentives haben Politiker dafür (ist doch einfacher, wenn jemand einem vorgefertigte Statements liefert, über die man wenig nachdenken und für die man kaum wertvolle Zeit aufwenden muss... und vielleicht springt irgendwann ja auch ein gewisser Dank der verhätschelten Branche dabei heraus...).
 
@FenFire: Ja Lobbyismus gilt für alle Interessensgruppen, aber nur die Konzernlobbies haben das Geld um Politiker zu schmier... ahem... lobbyieren. Die Interessen der Kleinen und Normalbürger bleiben auf der Strecke. Natürlich ist das nichts Neues und Politiker sind auch nur (gierige) Menschen, aber mein Eindruck ist, dass es immer schlimmer wird, dass jetzt die letzten Hemmschwellen und moralischen Bedenken reissen. Hier im speziellen Fall ist es noch zusätzlich übel, dass das Lobbying von den Medienunternehmen kommt, die daher auch praktischerweise sicherstellen können, dass der Normalbürger von dem Ganzen erfährt, da sie ja die Medien kontrollieren. Wir sind also ziemlich am Arsch! :-(
 
@Ariat: Ja natürlich wollen sie das. Was haben die denn sonst für einen Sinn als alles einfach nur zu "verwerten"? Allein dieses Wort schon... :(
 
Alter, die immer mit ihrem Kontrollwahn. Früher wurden die Musik und die Filme aufm Schulhof getauscht. Später an der Uni dann über den Public Ordner aufm Server ^^. Ich bin ja auch kein Freund von so genannten "Raubkopien" aber die tun ja grad so wie wenn sie morgen Pleite wären... wegen den Raubkopien. Mit "die" meine ich die Film- und Musikindustrie. Bei gewerblichen Abzockern, also jene die illegal mit den CDs und DVDs und BRs handeln, denen gehört in die Parade gefahren. Aber der normale Bürger daheim? Früher hat man Mitschnitte mir der Kassette im Radio gemacht oder die Kassette mal kopiert. Hier auch mal was interessantes: http://bit.ly/xLlwxc
 
@pandamir: Ganz deiner Meinung! Ich frage mich wirklich, welche gehirnamputierten Vollidioten so eine Klage anstrengen wollten! Da könnte man gleich das ganze Internet und alle öffentlichen Plätze/Einrichtungen verklagen bzw. bis ins kleinste Detail überwachen wollen - immerhin bestünde ja die theoretische Möglichkeit, dass eine der genannten Plattform zum Tauschen von urheberrechltich geschützem Material genutzt wird ...
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