Bedenken gegen Skype-Übernahme durch Microsoft

Der amerikanische Netzwerkausrüster und Anbieter von Kommunikationslösungen Cisco hat bei der Europäischen Kommission Bedenken gegenüber dem Kauf des VoIP-Dienstes Skype durch Microsoft angemeldet. mehr... Microsoft, Skype, Steve Ballmer, Tony Bates Bildquelle: Microsoft Microsoft, Skype, Steve Ballmer, Tony Bates Microsoft, Skype, Steve Ballmer, Tony Bates Microsoft

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Immer hat jemand was zu meckern, manno meter
 
@Suchiman: so wie du grad :D
 
Das fällt den Strategen von Cisco aber früh ein, das ist doch schon Monate her, dass Microsoft Sykpe übernommen hat (oder es vor hat). Im Übrigen hatte ich heute auch Bedenken bei Glatteis zur Arbeit zu fahren, das interessiert Microsoft aber vermutlich genauso wenig wie die Bedenken von Cisco :)
 
@cobe1505: "...gründliche Untersuchung der Pläne für den Kauf von Skype durch Microsoft durchgeführt, an der Cisco aktiv beteiligt gewesen sei...". Das sieht mir auch nach "verpennt" aus. ^^
 
Eine amerikanische Firma will eine amerikanische Firma übernehmen und eine andere amerikanische Firma beklagt sich deswegen bei der EU. Wenn das Finanzamt Geld von mir will beschwer ich mich in Zukunft in beim Verkehrsministerium in Bolivien. Macht Sinn.
 
@Dreadlord: Bei der EU kommt man einfacher durch. Gibt ja schon etliche Übernahmeversuche die an der EU gescheitert sind. Das MS Windows auch ohne MediaPlayer ausliefern muss lag an der EU. Der Wettbewerbsbehörde in den USA wars egal.
 
@Blubbsert: Was Du da verbreitest, ist nur die halbe Wahrheit. Ende der 90er stand MS in den USA als Monopolist vor Gericht und wäre unter anderem wegen Browser und Mediaplayer beinahe zerschlagen worden. Aber dank großzügiger Wahlkampfspenden für Bush wurde der Prozess gleich nach dessen Amtseinführung schnell und geräuschlos beendet... BTW: ich finde es gut dass man in der EU noch wenigstens ansatzweise versucht diese Großkonzerne im Griff zu halten. In der USA geht das schon lange nicht mehr.
 
@moribund: Der Witz damals war ja, dass der Schuldspruch anerkannt wurde, aber die Strafe hat man ausgesetzt. http://goo.gl/SBVd7 und dann http://goo.gl/wT2y7
 
@OttONormalUser: Danke für die Links. Diese Einzelheiten wusste ich noch gar nicht. Ich kann mich aber noch erinnern, dass Richter Jackson sehr hart mit MS ins Gericht (pun intended ^^) ging, Gates als "üblen Monopolisten" bezeichnete und mit der Zerschlagung von MS in drohte. MS ist da mehr als glimpflich davon gekommen. (Man weiß ja wieso!) Insofern ist es lustig, dass die Kids hier dauernd jammern, dass nur die böse EU gegen MS vorgegangen ist. Waren wohl damals noch zu klein...
 
@moribund: Der Spiegel-Artikel ist von April 2000. Da war ich 13. Das Internet gerade neu bei mir und das Internet hatte für mich ganze 3 Seite. Und Windows war nur da zum spielen. ;)
 
@Blubbsert: Da hatte ich wohl mit dem letzten Satz in [re:5] gar nicht so unrecht ;-) Verdammt, fühl ich mich jetzt alt! ^^
 
@Dreadlord: In USA hat man nicht das Recht zum Einspruch bei genehmigten Übernahmen, in der EU schon, das fehlt im Artikel. Und da die EU auch zustimmen musste, kann man sich auch da beschweren!
 
MS öffnet immer all seine Produkte für Drittentwickler, da MS davon lebt, dass es Drittentwickler gibt. Kein anderer Hersteller bietet so viel Unterstützung für Entwickler. Ich sehe daher keine Bedenken. Im Gegenteil, ich denke sogar, dass die Möglichkeiten für Drittentwickler auf Skype zugreifen zu können in Zukunft sogar besser werden.
 
@sushilange2: Dann dürfte es ja kein Problem sein, wenn man das zur Bedingung für die Übernahme macht.
 
@OttONormalUser: Das Problem ist doch eher, wieso sollten die jetzt etwas öffnen, was zuvor nicht offen war und vermutlich nie geöffnet werden würde? Ich finde Microsoft sollte selbst entscheiden was die machen. Am Ende ist es im Interesse von Microsoft niemanden auszusperren, klar wird man von den Technologien von Skype profitieren, indem man es in anderen Produkten verwendet, aber Skype soll ja so laufen wie es bisher war.
 
@Arhey: Um ein Monopol zu verhindern, was denkst du wohl warum so eine Übernahme geprüft werden muss? Sei froh, dass MS und andere nicht immer das tun dürfen was sie wollen. Vor allem ändert sich dadurch ja für die Nutzer nix, warum die bei so was also immer am lautesten schreien, ist mir unbegreiflich.
 
@OttONormalUser: Wie wäre es denn wenn andere Firmen z.B.: Apple und Google auch nicht mehr alles dürfen würde? An Microsofts Stelle würde ich alle Windows Rechner, die von der EU genutzt wird sperren und denen alle Lizenzrechte nehmen. Und zwar so, das da keine Windows Kopien mehr benutzt werden kann. Dann sollte die komplette EU besser ihr eigenes Betriebssystem und Programme entwickeln, und zwar komplett ohne Hilfe von außen. (das weder auf Linux, Unix, BSD, Windows etc. bassiert.) Das wäre echt eine gute Strafe für die EU. Und würde ihnen auch nicht schaden. Eine andere Möglichkeit wäre keine Windows, Office und andere Software Lizenzen mehr in der gesammten EU zu verkaufen. Dann können sie selbst sehen, wie sie dann klar kommen. Zum Glück ist die EU nicht die gesammte Welt.
 
@eragon1992: Wenn Apple und Google dann mal eine Monopolstellung bei der Plattform für Anwendungen haben, werden sie auch reguliert, wenn sie diese ausnutzen sollten. Also alles gerecht, auch wenn es viele hier nicht sehen (wollen).
 
@eragon1992: Momentchen mal. Du weißt schon, dass wir Teil der EU sind, und somit auch wir alle hier kein Windows mehr nutzen dürften, wenn man deine Forderung umsetzt?
 
@Dommix: Ja das weis ich. Ich mag zwar Windows. Aber das Risiko würde ich auch eingehen. Wenn es sein muss. Würde ich auch auf Linux umsteigen. Man muss der EU auch mal Grenzen setzen.
 
@eragon1992: Ja, verdammte EU! Was erlaubt sich die uns Konsumenten und auch noch die kleineren Mitbewerber schützen zu wollen! (ROFL!) BTW: das möcht ich sehen, dass Du als Hardcore-WinFanboy auf Linux umsteigst! ^^
 
@OttONormalUser: Ändert aber nichts an der Tatsache, dass Skype niemals offen war und deswegen sich weder für Unternehmen noch für User etwas ändert, falls Microsoft es nicht offenlegt. Wenn es passiert ist es gut, aber wie gesagt würde an der jetzigen Situation nichts ändern und mit Microsoft ist die Chance für sowas höher, als wenn Skype alleinstehend geblieben wäre.
 
@Arhey: Durch eine Monopolisierung ändert sich wohl etwas für die User und Unternehmen. Die User bekommen weniger Auswahl und werden durch Inkompatibilitäten gebunden, und andere Anbieter werden verschwinden. Die Tatsache die sich ändert ist die, dass MS die Macht hat durch seine Marktstellung seine Technologie in den Markt zu drücken, was Skype alleine nicht konnte, und somit der direkte Wettbewerb ausgehebelt wird. Wäre ja nicht das erste mal.
 
cisco soll ihr eigenes videokonferenzsystem erst mal vernünftig hinbringen...wenn ich dinge mitbekomm dass ein sitzungsleiter rausfliegt und dann plötzlich irgend ein teilnehmer volle kontrolle hat, alter falter.
 
@0711: das ist bitter..
 
Die EU Kommision hat die übernahme bereits Mitte Oktober genehmigt. Cisco ist sehr Früh...
 
@Edelasos: Ja so schnell wie ihre Produkte ;)
 
schade hier gilt wohl nicht mehr "mein haus meine regeln" bzw. software. die könnten auch einen brief an cisco schreiben "sehr gern würden wir ihnen das ermöglichen aber im moment stehen uns weder entwickler noch kapital zur verfügung mit einem betrag von 3mrd. € können sie das beschleunigen"
 
@gast27: Doch, die Regeln gelten noch, solange sie nicht gegen geltendes Recht verstoßen, was nun geprüft wird.
 
Micrososft wird das Kind schon schaukeln... ha ha haaa, genauso wie sein verseuchtes Messengerprogramm. Denkt an meine Worte.
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