Filesharing: Schaden an Kinokassen kaum messbar

Die von Filmen an der Kinokasse generierten Erträge werden durch eine illegale Verbreitung der Produktionen in Filesharing-Netzen faktisch kaum beeinflusst. Eine weitere wissenschaftliche Untersuchung zeigt, dass es sich bei den Klagen der ... mehr... Filesharing, Megaupload, Filesharer Bildquelle: Megaupload Filesharing, Megaupload, Filesharer Filesharing, Megaupload, Filesharer Megaupload

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Wir wussten es immer. Nun ist es empirisch belegt. Ich geh aber trotzdem ins Kino, wenn der Film gut ist. Atmosphäre kriegt man auf der heimeligen Couch nicht immer hin ;-)
 
@7emper5i: Und wenn das Gegenteilige herausgekommen wäre, hättest Du es bezweifelt.
 
@iPeople: Die Studie passt nun mal auch zu all den Studien die bereits belegen, dass Filesharer diediejenigen sind, die auch am meisten Geld für Content ausgeben. Und auch zur News vo ein paar Tagen, dass die Filmindustrie wieder mal Rekordgewinne erzielt. Man muss außerdem nicht allzu clever sein um zu wissen, dass die Milchmädchenrechnung "jeder runtergeladene Film ist eine verkaufte Kinokarte weniger" Schwachsinn ist. BTW: Gegenfrage -> bezweifest Du diese Studie?
 
@moribund: Natürlich ist nicht jeder runtergeladener Film eine Kinokarte weniger. Ich habe die Studie auch nicht angezweifelt, sondenr lediglich festgestellt, dass, wenn die Studie ins eigene Konzept passt, keine Sprüche kommen in der Art "Wen haben die befragt", "Trau keiner Studie ...." usw. ;)
 
@iPeople: Ich gebe Dir recht dass man dazu neigt eher der Sache zu glauben, die besser ins eigene Konzept passt. ^^ Aber wie gesagt: die Studie ist wirklich stimmig mit dem was sonst so an Studien, Statistiken und Beobachtungen zum Thema gemacht wurden. Ist ja nicht die erste Studie die in die Richtung geht. Mir ist bisher auch noch nirgends eine gegenteilige Studie untergekommen, aber vielleicht sollte ich mal "von der Content-Industrie bezahlte Studien" googlen. ^^
 
@moribund: Sollte man mal, und dann die Menge iund Intensität der Aussagen verschiedener Studien vergleichen, die Differenz bilden und mal sehen, wer gewonnen hat ;-)
 
@iPeople: wenn sich die eigene theorie und ein unabhängiger versuch decken geht man davonaus, dass es nach unserem aktuellen kenntnissstand richtig ist. das is ja nicht die erste studie, die das aussagt. wir haben also schon mehrfach kritisch hinterfragt ob unsere wahrheit auch wahr ist und sind wiedermal bestätigt worden. also was gibts daran zu kritisieren? edit: klar gibts unterschiedliche ansichten, die rechtliche umsetzung wird und wurde aber auch immer von leuten gemacht, die macht haben, nicht von denen die recht haben.
 
@DataLohr: Wo genau habe ich kritisiert?
 
@iPeople: Ja, und über diese Studien dann wiederum eine Studie machen ;-)
 
@moribund: Hihi, ja, aber von beiden Lagern, Studiengläubige und Studienskeptiker, in Auftrag gegeben ;-)
 
@iPeople: Ich finde das auch ein wenig scheinheilig. Wenn etwas dahingehend berichtet wird, dass Filesharing schadet, dann ist das nicht objektiv, oder von irgendwem bezahlt oder sonstwas. Wenn dann ne Studie raus kommt, die den Filesharern den Rücken stärkt, dann ist das ganz toll und alle laden sich direkt noch mal 30 Filme. Hey, ich bin mit Sicherheit nicht heilig, aber dieses unreflektierte an einer Meinung hochziehen, finde ich recht seltsam.
 
@7emper5i: Interessiert die Abzo...mahnanwälte nicht.
Warum auch? Wenn ich sehe, dass da 2stellige Millionenbeträge durch Abmahnungen hinzukommen, verdient man quasi doppelt.
 
@7emper5i: Na ja, mit einer schönen Lady Daheim ist mit Sicherheit mehr Atmosphäre drin als mit nen nervenden Chipstütenkiller als Sitznachbar, der zu dem vergessen hat sich an dem Tag mit seinem Deo zu bestäuben und ....
 
@7emper5i: Jop war sowieso klar. Wenn gute Filme rauskommen bin ich fast immer dabei, in den letzten 3 Monaten war ich fast jeden Montag bei der Sneak Preview dabei.
 
@7emper5i: Auf die Atmo im Kino heutzutage kann ich sehr gerne verzichten, kein bock auf Idioten und Kids die mir aufn sack gehen mir ihrem Gelächter usw. Kino war mal nett, ists aber schon lange nicht mehr, seit über 10 Jahren nicht mehr wirklich.
 
@nodq: da hast du zugegebenermaßen Recht. Aber ich habe halt noch den Nostalgiecharakter dabei, dass ich dabei dann gleichzeitig noch mit meiner Frau Essen gehe und generell einen schönen Abend ausserhalb verbringen kann. Gepoppt wird dann wieder auf der Couch bei einem nicht ganz so wichtigen aktuellen Film ;-)
 
@7emper5i: ich gehe nicht ins Kino und kaufe keine Musik dank Filesharing.
Somit schadet Filesharing besonders bei vielen Jugendlichen, die das knappe Geld lieber in Hardware investieren, klar der Unterhaltungsindustrie.
Der Mensch ist eben ein Nutzenmaximierer.
 
@7emper5i: Lustig, wie verbohrt, wie fundamental verblendet die Nutzer hier sind.
Das sieht man schon an den Bewertungen.
 
@7emper5i: die Kinoatmosphäre bekommst zu Hause nicht immer hin?? Also mit fehlt zu Hause auch immer, dass dazwischen gelaber oder klingelnde Handys. Ne... da schaue ich lieber die DVD/BR und kann den Film zu 100% genießen.

@Topic: die Schlussfolgerungen sind logisch... i.d.R. geht es den meisten Filesharern, den neuesten Film sofort zu sehen und nicht erst in einigen Wochen, wenn er dann im eigenen Land anläuft... also ein logistisches Problem der Filmindustrie.
 
@7emper5i: So gehts mir auch. Ich hab den letzten Star Trek und den letzten X Men Film im Kino gesehn, sowie Jackass 3D. Das kannst du auf ner 32er Röhre mit nem 50Watt Soundsystem nicht mal ein bischen vergleichen, es sei denn dir gehts nur um die Story. Dann empfehl ich aber eher ein gutes Buch :)
 
@7emper5i: Das Problem ist doch einfach das die Studie unvollständig ist. Sie betrachtet lediglich aktuelle Kinofilme, mehr aber auch nicht. Die DVD / Blu Ray Verkäufe wurden gar nicht berücksichtigt. Und wenn jemand nicht ins Kino geht, und den Film im Netz sieht, wird oft genug auch der Film nicht auf DVD oder BluRay gekauft, sondern davon eben nochmal die Kopie gezogen. Daher ist diese Studie für den Allerwertesten. Ja und jetzt hagelt es Minuse....
 
@Schnubbie: Die Industrie rechnet aber so, daß sie mit dem Kino die Ausgaben wieder einspielen und Gewinn machen. Die Verkäufe auf DVD und BR sind Zusatzgewinne. Der Erfolg von Filmen wird am Kinoerfolg gemessen, weshalb die Studie schon ihr Richtigkeit hat. Leidtragende sind da eher Videotheken, da es einfacher ist sich den Film über die Internetleitung zu holen, als über den glatten Bürgersteig.
 
@7emper5i: Blöderweise weiß man erst im Nachhinein, ob der der Film auch gut war. Wenn ich mir vorstelle, ich hätte beispielsweise für Avatar Geld ausgegeben, würde mich das massiv ärgern. Beängstigend ist dabei ja immer, daß nach einem erfolgreichen schlechten Film meist ein noch schlechterer zweiter Teil folgt. Freuen wir uns also auf Avatar 2, mit "noch nie dagewesenen Weltraumschlachten".
 
@bgmnt: Werden sie wahrscheinlich anstatt Pocahontas dann Arielle die Meerjungfrau als Vorlage nehmen.. und der neue Film spielt auf einem Wasserplaneten.. mit Kevin Costner wie in Waterworld... und in 3D mit Special Effekten und Wasserspritzen so wie im Funpark ;)
 
Durch Filesharing gehen die auch nicht pleite. Die großen Medienunternehmen setzen immer noch das gleiche um wie früher. Nur dass sich die Gewichtung verschoben hat. Die Unternehmen machen heute mehr Geld mit Merchandising-Produkten. Dass die u-nternehmen wegen Filesharing also am Stock gehen, ist schlichtweg gelogen.
 
@Lay-Z187: Nicht, dass ich ein Unterstützer der Medienindustrie und des aktuellen Urheberechts bin, aber ich finde, so einfach kann man das nicht sagen. Ich denke schon, dass das Filesharing der Medienindustrie schadet, ob sie es nicht in gewisser weise selbst schuld ist, weil sie Trends verschlafen hat und noch immer viele Serien o.ä. in Deutschland erst sehr spät zu kaufen sind, ist nochmal eine andere Sache. Aber bei Aldi und co. würde man ja auch nicht sagen, dass ein Diebstahl dem Unternehmen nicht schadet, nur weil sie nicht pleite gehen.
 
@gigges: du darfst aber physische waren nicht mit einer digitalen Kopie verwechseln, das ist etwas ganz anderes. wenn jemand bei aldi klaut, dann hat aldi dadurch einen schaden, da sie das produkt bereits bezahlt haben und du es ihnen "weggenommen" hast. wenn sich jemand eine kopie eines films runterlädt dann hat er den eigentümern per se nichts gestohlen, denn das original ist ja noch vorhanden. außerdem kann man die illegal konsumierten filme nicht 1:1 in den verlust umrechnen, da man ja nicht 100 prozentig sagen kann dass derjenige, der sich die kopie angesehen hat auch ins kino gegangen wäre wenn er diese kopie nicht gehabt hätte.
 
@Turk_Turkleton: So war das von mir ja auch nicht gemeint. Ich wollte sagen, dass man nur aus dem Grund, dass die Firma nicht pleite ist nicht sagen kann, dass ihr das nicht schadet. Auf der einen Seite macht das Filesharing ja auch in gewissem Sinne Werbung für den Film, manche gehen dann vielleicht doch ins Kino oder kaufen sich den Film, weil er ihnen gut gefallen hat. Aber es bleibt nach aktuellem Recht eine illegale Handlung, die vom Rechteinhaber nicht erwünscht ist. Ich selber gehe sehr selten ins Kino, weil es mir einfach zu teuer ist. Ich warte lieber, bis man den Film für einen vernünftigen Preis kaufen kann und kann ihn dann mehrmals anschauen und ggf. später wieder verkaufen.
 
@gigges: Ich finde diese analogen Vergleiche immer etwas holprig. Es schreit ja auch keiner, dass das absatzmodell bei Aldi und Co erneuert werden sollte/müsste. Wenigstens bist du mir nicht mit Autos gekommen ;)
 
@Lay-Z187: ich hab letztens ein wunderbares Statement gelesen, was eigentlich alles aussagt: "Liebe Content-Industrie. Klaut wer bei Saturn, ist es weg. Klaut wer im Internet, gibts das DOPPELT. Wahnsinn, oder?"
 
@Slurp: An diesem Statement ist nichts wunderbar, dass digitale Waren leicht "verdoppelt" werden können ist keine Hexerei. Was aber bei all dem kindlichen Staunen über diese wundersame Vervielfältigung unterbleibt ist der Überlegung, wo denn der zu vervielfältigende Artikel eigentlich herkommt. Ein Musikstück oder ein Film fällt ja nicht einfach vom Himmel und steht dann zur Vervielfältigung bereit, sondern muss auch erst mal hergestellt werden. Und hier wird eine Menge investiert, Geld, das jemand im Vorfeld ausgegeben hat. Der Vergleich mit dem Artikel bei Saturn hinkt auch - ich vermute hier sind keine MP3-Player gemeint, sondern CDs/DVDs mit ebenjener Musik/Filmen. Denn die CD/DVD selbst ist nur ein paar Cent wert, der Verkaufspreis ergibt sich aber wiederum über das Hereinwirtschaften des zur Erstellung des Contents aufgebrachten Ressourcen sowie natürlich Gewinn obendrauf. Beim Diebstahl bei Saturn ist also nur der (billige) physische Datenträger weg, die Musik/der Film an sich ist ebensowenig weg wie beim Diebstahl im Internet (und kann erneut zwecks Ladenverkauf auf CDs/DVDs gepresst oder für andere Vertriebskanäle digital vervielfältigt werden). Fazit: Das Statement ist auf nur einen Aspekt verengt und suggeriert auch noch ein "weg" beim Diebstahl bei Saturn, das zumindest bei CDs/DVDs gar nicht auf den Content an sich zutrifft. "Wunderbar" ist was anderes.
 
@Lay-Z187: Also ich finde die Lebensmittelindustrie hat die Trends völlig verschlafen, ich hätte gerne einen 3D-Lebensmitteldrucker und eine Standleitung mit Bier ;)
 
@gigges:
Die BierStandleitung kannst du dir ja von Amazon simulieren lassen ;-) Da gibts ja mittlerweile Mönchshof. Ist nicht ganz das gleiche aber immerhin.
@Lay-Z187
Aldi ist imho für den Lebensmittelmarkt was Apple(in Punkto Absatzmodell) für den medialen Markt ist.
 
@hezekiah: Amazon liefert mir schon so viele Sachen aus, ich will die nicht noch mit meinen Lebensmitteleinkäufen belasten. Hab jetzt ja schon genug Kartons, die ich entsorgen muss.
 
@Lay-Z187: Zumindest die Filmindustrie macht heute alleine schon mit den Filmen mehr als vor dem Internetzeitalter. 1. Kinobesucherzahlen sind gestiegen (jede andere Behauptung ist glatt gelogen! Man braucht nur die Statistiken der erfolgreichsten Kinosaisonen, Filmstarts, etc ansehen!). 2. die internationalen Absatzmärkte sind größer geworden. (Vor allem in Asien und Südamerika.) 3. Seit dem Aufkommen der DVDs werden zusätzlich viel mehr Datenträger verkauft, als zu VHS-Zeiten. 4. Erst neulich war hier eine News, die besagte dass die Onlineverkaufe sich zur Goldgrube entwickeln.
 
@moribund: So siehts aus. Leider wird aber nur das Gejammer der Medienunternehmen publiziert, so dass für DAUs schnell der Eindruck entstehen kann, dass die "Armen" wirklich finanziell fast handlungsunfähig sind. Und wer soll uns die Realität in diese Richtung biegen, wenn nicht die Medienunternehmen selbst?
 
Was ganz einfach daran liegt, das die Leute auch nicht ins Kino gehen könnten, wenn sie keinen illegalen Bezug hätten. So ist es zumindets bei mir. Die Industrie braucht nciht zu glauben das ich nur einen Kinobesuch mehr tätige oder einen Film/eine Musik CD mehr kaufe sollte man das Internet "uninteressant" gemacht haben.
 
Es gibt keinen Schaden, da wenn mich ein Film interessiert, ich diesen auch im Kino schaue. Egal ob ich diesen Online sehen könnte oder nicht. Das hat die Filmindustrie aber nicht begriffen. Das einzige was evtl. etwas kritisch dem gegenübersteht sind die die mittlerweile extrem hohen Kinopreise. Ich will im Cinemaxx wieder den Dienstag mit 4 Euro pro Film haben, das waren noch Zeiten...
 
Wenn am ende des Geld noch so viel Monat übrig ist kann ich nicht ins Kino gehn. Selbst wenn man Filme online anschaut heißt das noch lange nicht das der Film im Kino angeschaut worden wäre. Darauf belaufen sich aber die Berechnungen.
 
@Zypra: Die Annahme, dass jeder illegale Konsument gleich ein legaler wäre, ist eine Milchmädchenrechnung und offenbar dem Hirngespinst "ewiges Wachstum" geschuldet. Online wird doch so viel unlizensiert konsumiert, weil es so einfach zugänglich ist. Was jetzt nicht heißt, dass ich für ACTA oder Zugangserschwerung bin... illegale Produkte sind aber einfacher zu handhaben als die Kaufprodukte, und genau hier müsste angesetzt werden. Mehr Qualität zu attraktiven Preisen (die es teils schon gibt). Wenn ich das Bild und Ton beim Kino vergleiche, so empfinde ich mein Home Equipment doch weitaus qualitativ hochwertiger. Wenn ich Bildartefakte im Kino sehe, übersteuerte Kinoanlagen - hauptsache laut - dann kann ich in Anbetracht des Preises gerne darauf verzichten. Da kauf ich lieber die Blu-ray. Da krieg ich für 13 Euro mein Heimkino mit zig Personen gefüllt und pro Person ergibt sich eine attraktive Preis-Leistungs-Quote.
 
@Rikibu: in welches schlechte kino gehst du denn? die pauschalkeule ist mal wieder unangebracht! z.b. hauptsache laut und die anlage übersteuert?! ist mir noch nie in unseren kinos in der umgebung untergekommen! Dafür hätte es aber auch beschwerden gegeben. lediglich bei einem einzigen film hatte ein sehr kleines stadtkino (in welches ich aber auch schon seit jahren nicht mehr gehe) mal probleme mit der schärfeeinstellung. sonst war nie was! 5.1 sound behaupte ich mal pauschal ;), dürfte im kino auch besser sein, als bei ca. 90% der haushalte, die auch 5.1 haben, weil dies von den wenigsten korrekt eingerichtet wird und/oder raumverhältnisse nicht optimal sind.
und selbst wenn das bild tatsächlich schlechter sein sollte, so gibt es doch die tolle atmosphäre eines kinofilms (also film -> das eigentliche filmmaterial). und auch wenn das geschmackssache ist und einem nicht gefällt (wobei ja andererseits das bild bei digitalen kinoprojektoren gar nicht so schlecht ist?), so ist das bild dafür sehr groß und macht alles wieder wett!
 
@Rikibu: Aye. Ist schon lächerlich das ich als Raubkopier von dem ganzen Copyright-Schmarrn (schwarze bildschirme, Whinespots, Kopierschutz inkompatibilitäten etc" nie was meitbekomme. Allein der Fakt das ich um BluRay anschauen zu dürfen meinen gut funktionierenden und noch relative neuen Monitor wegschmeissen müsste nur weil der nicht mit HDCP umgehen kann, ist für mich nen KO-Argument gegen gekaufte BluRays. (Ich habe keinen Fernseher, nur einen computer)
 
Nur leider werden im Umkehrschluss solche Studien nicht genutzt, um Klagen gegen Filesharer usw. juristisch auszukontern. Somit bleibt alles wie es ist, die Industrie wird weiter versuchen ihre Defizite durch eigenes Nichtstun und verschlafen, dadurch zu kompensieren versuchen, Einfluss auf Politik zu nehmen und Justizia bemühen um angebliche Verluste groß zu rechnen - und nicht vergessen, Schuld sind immer Kopierer und Konsumverweigerer. Es wäre zb. mal interessant zu sehen, wem die Content Industrie den schwarzen Peter zuschiebt, wenn ACTA tatsächlich Realität würde und die bösen Raublizenzritter sich trotzdem dem legalen Konsum verweigern? sind die dann immer noch Schuld am Winterschlaf der Industrie, die gewisse Zeichen der Zeit nicht gehört und erkannt hat? Ich untersützt das was ich für unterstützenswert halte, kaufe Filme, CDs und gehe auf Live Veranstaltungen. Mehr kann ich nicht tun - schon gar nicht unter dem Aspekt des geschrumpften Barvermögens das ich monatlich zur Verfügung habe, somit muss jeder Abstriche machen von denen eigentlcih nur Mediziner gut von leben können.
 
@Rikibu: Natürlich werden solche Studien im Umkehrschluss nicht genutzt - weil sie dort nichtssagend sind. Studien, sofern ordentlich durchgeführt, sagen etwas bestimmtes, meist statistisches aus. Eine Folgerung für einen individuellen Einzelfall, über den es vor Gericht zu entscheiden gilt, ergibt sich daraus aber nicht. Ebenso gibt es Studien, die belegen, dass das Fliegen die sicherste Art zu reisen ist, dennoch kann im Einzelfall eben das Flugzeug in dem du sitzt abstürzen.
 
@LostSoul: es ging mir ja auch eher um juristische Grundlagen, solche Abmahn und Verdienstausfallwahnsinnsklagen einzudämmen. Die Frage ist aber schon, was fängt man mit der obigen Studie an? gemacht und ab in den Schreibtisch damit? was ist die Schlussfolgerung und Nutzung daraus? eigentlich müsste es folgerichtig noch ne Folgestudie geben, ob illegaler Download nicht irgendwie doch zu neuen Zielgruppen führen kann... quasi Illegalität als Chance ... so isses zumindest bei mir. War ich mal auf dem Dampfer das was mir gefällt kostenlos beziehen zu wollen, bin ich heute so gepolt, dass ich das kaufe was mir gefällt und es im Regal stehen habe.
 
@Rikibu:
Eine solche Studie kann maximal helfen das sich die Rechtslage ändert. Das kannst du dann evtl. vor Gericht verwenden. Solange aber die Rechtslage so ist wie sie ist ändert sich nichts. Z.B. könnte der Schaden noch weiter gesenkt werden wobei der in Deutschland eh nicht so wild ist wie in den USA.
 
@Rikibu: Ob man etwas damit anfängt, bleibt den Leuten überlassen, die es betrifft. Daraus kann ich für mich selbst jeder kein juristisches oder auch nur moralisches Recht ableiten. Es bleibt jedermann überlassen, ob er ein Produkt oder eine Dienstleistung, in Folge von Studien, Erhebungen, Marktanalysen oder was auch immer, weiterhin zu den alten Konditionen anbieten will, auch wenn der Markt etwas anderes verlangt. Für mich als Konsument/Kunde ergibt sich daraus die Folgerung: Kaufen oder eben nicht. Leider ist es bei immateriellen Gütern so, dass es mittlerweile "normal" geworden ist, sich dann "irgendwie" - und mit teilweise haaresträubenden Argumenten - eine Argumentation zurecht zu legen, warum es bei dieser Güterart dann doch legitim, angemessen oder was auch immer wäre, die Güter doch zu beziehen und zu konsumieren. Natürlich sind die Vergleiche mit materiellen Gütern nicht zu 100% passend, dennoch käme dort niemand auf den Gedanken, dass er sich die "benötigten" Sachen einfach mal "klauen" geht - bei immateriellen Gegenständen wird es hinegen Usus. Dass damit jedoch zugleich die Argumentation der Gegenseite befeuert wird, wird ignoriert - statt den *echten* Hebel anzusetzen und tatsächlich nicht zu kaufen *und* nicht zu konsumieren, wenn einem das Angebot nicht passt. Natürlich ist es den meisten wesentlichen opportuner (um nicht zu sagen: selbstgefälliger), wenn man stattdessen über eine vermeindlich böse Industrie, arme, ausgebeutete Künstler, eine altmodische Vermarktungsform oder auch nur den Kapitalismus an und für sich ketzen kann.
 
@LostSoul: Logisch, dem stimm ich ja auch irgendwie zu. ich stehe aber irgendwie dazwischen. folgendes Beispiel. Was ist wenn ich mir Sachen runterlade, vorrangig um besser entscheiden zu können, ob mir was gefällt, das ich bei Gefallen kaufe und bei nichtgefallen einfach von der Platte putze als wär es nie dagewesen? so isses mir in den letzten 7 jahren gegangen. oft sachen gefunden durch Tipps von anderen, die ich mir dann geladen und angehört hab, und dann entschieden hab den Künstler zu unterstützen. Dadurch dass der stationäre Handel seiner Aufgabe im Medienbereich eigentlich nur noch sehr schlecht nachkommt, indem nur noch die Mainstream Grütze im Regal steht und das eher unbekannte eben nicht mehr - habe ich faktisch kaum ne andere Wahl. Damals konnte man in nen Plattenladen gehen und unbekannte Sachen einfach so probehören, da waren die Unternehmer und Medienverkäufer sich noch ihrer Aufgabe bewusst irgendwie etwas für Kulturverständnis zu tun - heute jedoch geht es nur noch um Verkauf. Wie will ich aber was verkaufen was ich nich da habe bzw. "muss ich bestellen" - bestellen kann ich aber selber bei amazon, dafür brauch ich keinen stationären Handel der mit seine Aufgabe nicht so wahrnimmt, wie ich es von einem Fachmarkt für Medien erwarte - sich dann aber aufgrund meines Interesses dann doch dusselig verdienen will, wenn er für mich Ware bestellt die er sonst nie im Leben ins Sortiment aufnehmen würde. Hier passt einfach was nicht zusammen. Auch die Massenmedien sollten wieder dazu übergehen, Künstlern - unbekannten sowie bekannten - eine Plattform zu bieten, um die Sinne für Kultur wieder zu schärfen. Es ist mittlerweile sehr schwer geworden, wirklich neues zu entdecken wenn einen nicht der Ehrgeiz selbst packt ständig auf der Suche zu sein. Mein Versagen ist es jedenfalls nicht. Es sind die Unternehmen die sich nichts mehr trauen und auf Nummer sicher den nächsten 3 Akkorde Bohlen Trash zum Hit aufblasen... obwohl der sich einem Ei dem anderen gleicht. Natürlich bieten youtube, fratzenbuch usw. jetzt sehr gute Möglichkeiten für Bands sich einer breiten Masse zu zeigen, aber die Leute sind oftmals nicht offen genug für neues und müssen mit dem Hammer quasi dazu gedrängt werden, was in einem abwechslungsreichen Musikfernsehen wie es Viva einst war, durchaus profitabel funktionieren kann -wenn man denn will...
 
@Rikibu:
Die Verbraucherzentrale setzt sich aktuell dafür ein das die Verbraucherkosten beim ersten Verstoß die 100 Euro Grenze nicht überschreiten sollten:
http://www.vzbv.de/8829.htm
 
Jedes mal die K*** Statistiken -.- Jeder weiß das die keinen der Contentmafia interessieren!
 
"Also DAMIT konnte ja wohl niemand rechnen." /fefe EDIT: sind solche Studien eigentlich auch "ein direkter Angriff auf die Demokratie"? ;)
 
@Slurp: wenn du mit Demokratie unseren Kapitalismus meinst: Yep! :)
 
Das war auch immer nur ne dumme Ausrede der Industrien, dass durch filesharing ihre Umsätze zurück gehen würde. Gute Filme und Musik verkaufen sich auch heute noch gut. Für gute Dinge sind die Leute auch bereit zu zahlen! Wenn man Scheiße am laufendem Band produziert, darf man sich nicht wundern, dass man kein Blumentopf mehr damit gewinnen kann. Dazu kommen überzogene Preise im Kino usw, die auch ihren Senf dazu beitragen. Filesharing ist nicht okay, aber alles darauf zu schieben und ihre Unfähigkeit so zu vertuschen, ist auch nicht das gelbe vom Ei! So einfach ist das... LG
 
wer hätte es gedacht... =)
 
Ich habe Karten für Starwars Episode I 3D vorbestellt und ja ich habe auch schon Raubkopien geschaut. Für's große Kino bleibt mein 60" + 7.1 Sound hier zuhause aus.
 
Ich denke der Hauptpunkt ist auch das DVD und BluRay Geschäft. Das wird mehr leiden als die Kinoeinnahmen.
 
@DennisMoore: da leidet gar nix da die einzige Branche die 3 bzw. 4 stufige Verwertungswege hat, die Filmwirtschaft ist. Kino, DVD und Bluray Verkaufs- und Verleihmarkt (verleihlizenzen sind deutlich teurer), Pay TV, on demand, free tv... so viele Absatzmärkte mit stabilen Preisen und garantiert hohen Einnahmen hat sonst kein Produkt. Beim Auto ist beim Gebrauchtmarkt Schluss... und bei anderen Segmenten auch... und dabei habe ich die Re-Releasepolitik der Majors noch gar nich mit einberechnet, neue Verpackung, gleiche Scheiße innen drin... vielleicht sollte man mal dazu übergehen den in meinen Augen überbezahlten Schauspielern die für 4 Wochen Arbeit Millionen bekommen, etwas vom Kuchen abzusägen... verhungern werden die dadurch sicher nicht, eher etwas geerdet und weniger anfällig für diverse Süchte...
 
@Rikibu: Ja ja, immer schön druff auf die ganzen bösen Leute. Kein Wort über diejenigen die diese Produkte kaufen und dadurch erst Millionengagen ermöglichen, gell. Du kannst der Industrie nicht vorwerfen Dinge zu produzieren die Käufer finden. Ich finde man sollte mal dazu übergehen den Käufern dieser Dinge den Staub aus der Mütze zu klopfen und die Denkmurmel mal wieder sauber zu polieren. Außerdem nutzen dir die ganzen Absatzwege und Re-Releases gar nichts wenn jemand einen Film in DVD-Qualität (oder sogar BluRay Qualität) illegal ausm Netz zieht. Da hast du in jedem Vertriebskanal genau 0 Einnahmen. Der wird sich keine DVD kaufen, den Film nicht leihen, ihn nicht im PayTV schauen (On-Demand) und auch kein Re-Release kaufen. Er hat den Film ja schon.
 
@DennisMoore: Du hast zwar Recht, aber es ist dann auch die Frage, ob man den jenigen der mit ner screener Kopie zufrieden ist, tatsächlich mit dem Kaufprodukt erreich hätte. Hätte er wirklich Geld für den Film ausgegeben, wenn er nicht "gratis" verfügbar wäre? Es hängt natürlich auch vom eigenen Equipment ab. Wer Filme auf nem 40cm TV sieht, möglichst noch mit Joghurtbecher-TV Sound... dem sind die technischen Aspekte wie 7.1 Ton, anamorphes Bild, Full HD, usw. scheißegal. Der geht dann mit seinem Bedarf am derzeitigen technisch möglichen aus verschiedensten Gründen vorbei - und um diese Gruppe sollte man erstmal nicht heulen, da man sie so oder so nicht erreichen würde. Folglich sollte man sich auf die Gruppe konzentrieren, die noch gewillt ist aus moralischer, idealistischer Sicht, für Kultur Geld auszugeben - und diese Gruppe ist nicht gerade klein. Wenn ich aber die Balance verliere zwischen Kampf gegen Kopierer und Produktverbesserung für die Käufer, dann kaufen plötzlich auch die härtesten Befürworter von Originalprodukten plötzlich keine Originale mehr. Ein schönes Beispiel war seinerzeit eine Harry Potter DVD vor glaub 3 oder 4 Jahren. Die wurde von Warner sofort im low price Segment positioniert um mengenmässig profitabel zu arbeiten. Ist zwar legitim, aber wenn die Qualität des Produktes (also DVD Mastering, Bildquali usw. - nicht der Inhalt des Films) aufgrund dieser Tatsache auf der Strecke bleibt, kann ich auch beim Screener bleiben. Die DVD des besagten Films war wirklich nicht besonders. Artefakte, schlechter Sound, usw. eben auf low budget getrimmt... genau das ist der Fehler den viele Majros, insbesondere Warner, gerne machen. und damit vergraulen sie die letzten ehrlichen Kunden. Das hat aber auch ne gewisse Bequemlichkeit, denn dann muss man die Fehler nicht bei sich suchen und kann die schlechten Verkäufe immer auf Kopierer schieben. Raubkopien hat es immer gegeben... ich erinnere mich noch an ausländische Mitbürger die in den Innenstädten auf Campingtischen raubkopierte Kassetten von aktuellen Releases verkauften, mit billigst kopierten Covern für 8 DM das Stück... Man müsste den Umschwenker vom illegal Downloader zum Käufer subtiler machen und nicht mit solchen Raubkopierspots. Man müsste klarmachen, dass man mit dem Kauf eines Produktes den Markt beeinflusst und somit das unterstützt was einem gefällt. Das illegale Downloaden kann auch eine Chance sein, wenn man plötzlich sein Verantwortungsgefühl gegenüber Künstlern entdeckt.
 
@Rikibu: "es ist dann auch die Frage, ob man den jenigen der mit ner screener Kopie zufrieden ist, tatsächlich mit dem Kaufprodukt erreich hätte" ... Es gibt ja nicht nur Screener, sondern auch DVD und BluRay Rips auf den einschlägigen Seiten. Man müßte also fragen: Ist jemand der einen DVDRip illegal lädt auch bereit die DVD nochmal zu kaufen? Ich glaube nicht. Screener-Fans würden sowas wohl eh nie kaufen. Gerade weil die Filmindustrie und die Künstler so viel Geld machen, dürften die moralischen Bedenken eher gering sein. Weiterhin denke ich, dass jemand der schwaches Equipment hat sich auch eine DVD kaufen würde, wenn er sie nicht illegal laden könnte. Einfach deshalb weil er sich für den Film interessiert. Ne DVD kann man auch auf nem kleinen Fernseher mit Stereosound gucken.
 
@Rikibu: Fast schon amüsant, wie die vermeintlich höhere Qualität des Kaufprodukts kontinuierlich angeführt wird und Raubmordkopierern laufend unterstellt wird, sie gäben sich mit bestenfalls mittelmäßiger Qualität zufrieden und/oder hätten nicht das passende Equipment für ein Filmerlebnis nach neuestem Stand der Technik. Wie bereits von DennisMoore angesprochen, gibt es nicht nur Screener, es hört auch nicht bei etwaigen DVDRips oder BluRay-Rips mit Gameboy-Auflösung auf, sondern bei kompletten Untouched BluRays, die bis zu 50 Gigabyte umfassen und de facto 1:1 dieselbe Qualität aufweisen, wie das die BluRay aus dem Einzelhandel. Mit einer entsprechenden Leitung und Premiumzugang bei einem OCH ist sowas dann auch recht flott auf der Festplatte und dank des mittlerweile gängigen HDMI-Anschlusses am Laptop abspielbereit für den heimischen Flachbild-TV inkl. 7.1 Sound. Soviel zum Technischen.
Die moralische Frage respektive die Frage der Auswirkungen eines Nichtkaufs ist für viele Nichtkäufer (jmd. der nur runterlädt ist kein Filesharer, da er nicht teilt/vervielfältigt) insofern irrelevant, da sie im Prinzip keine nennenswerten, unmittelbaren Auswirkungen durch ihren Kauf oder Nichtkauf sehen oder spüren. Weder würden sie durch den Kauf die regionale Wirtschaft stärken oder bedrohte Arbeitsplätze sichern. Um es mal plakativ darzustellen: Wenn ich einen Mercedes kaufe, dann stärke ich damit die Wirtschaft Baden-Württembergs und jemand muss dieses Auto bauen. Die Stars aus Hollywood sind aber nicht darauf angewiesen und es weiß auch jeder, dass diese nicht am Hungertuch nagen werden, wenn man sich diesen oder jenen Film nicht kaufen sollte. Pragmatisch gesehen könnte man sogar sagen, egal wo man den Euro nicht ausgeben würde, es hätte mehr Auswirkungen auf 'den kleinen Mann', als wenn man ihn bei der Content-Industrie nicht ausgibt.
 
@DennisMoore: Eigentlich ja seltsam wenn man bedenkt das die Fernseher zu Hause immer größer werden(heimische Kino-Erfahrung) und eine normale BlueRay beim Erscheinen schon den gleichen Preis hat wie eine handelsübliche 3D Kino-Karte ;-)
 
@DennisMoore: Ich finde es auch sehr schade, dass die Studie diesen sehr wichtigen Punkt ausgelassen hat. Denn wenn ich mich mal als Beispiel nehme: ins Kino gehe ich regelmäßig zu den Filmen, die mich interessieren; aber ich wüsste nicht, wann ich das letzte Mal eine DVD ausgeliehen oder geschweige denn gekauft habe - alle Filme hat irgendein Bekannter in Spitzenqualität auf Festplatte ...
 
@King_Rollo: Ich hab auch schon lange keine Filme mehr auf Datenträgern oder online gekauft. Das letzte war glaube ich die "Monty Pythons Flying Circus" DVD Collection. Es gibt in letzter Zeit wenig Filme die sich in meinen Augen zu kaufen lohnen. Sind oft nur welche wo 1x angucken reicht.
 
Ich zieh mein leben lang, doch gehe jede Woche ins kino...
 
Bin ja auf die Gegenstudie oder -darstellung gespannt.
 
Ach was!, wenn das mal keine Sensation ist. Die Menschen gehen trotz allem ins Kino?, kaufen CDs?, DVDs? und weis der Kuckuk was?. //Na, sind se den bescheuert? gibs doch alles umsonst!// :-)))
 
Mal sehen was die Lobbyverbände aus dieser Studie verdrehen, um zu zeigen das die pösen Raubmordkinderschänderhehlerdiebe den armen jammernden Vorstandsvorsitzenden dann pers. aus der Tasche entwendet haben.
 
Kinokassen, ja. Aber DVD-Verkäufe nein. Der Vergleich ist so als wenn man Schwarzkopien von Musikalben als MP3 für einen Rückgang der Konzertbesuche verantwortlich gemacht würden …
 
Und das obwohl oft Bluray Isos schon oft vor dem Kinostart erhältlich sind.
 
man kann nur von einem schaden sprechen. wenn leute die TATSÄCHLICH in den film gehen würden ihn nicht anschauen weil sie plötzlich den film aus einer anderen quelle bekommen. nur weil ich mir etwas anschaue heißt das noch lange nicht das ich es auch kaufen will/werde
 
Was erwarten die? Das hunderttausende von "Raubkopierern" nun die Kinos stürmen weil kino.to und megaupload down sind?
 
@WaylonSmithers: habens gedenkt LOL..is aber ne milchmädchen rechnung, da die meisten leute die sowas laden, nicht über die finanzmittel verfügen diese filme legal zu schauen. ergo werden diese leute auch nicht ins kino gehen, dvd/bd kaufen etc.
 
Das Ergebnis der Studie finde ich hat keine Aussagekraft, egal wie es ausgeht. Fakt ist: Es gibt die Möglichkeiten, illegal an Filme zu kommen. Fakt ist, nicht jeder Download, nicht jeder privat illegal geschaute Kino-Film wäre mit einem Kino-Besuch gleichzusetzen. Aber man kann nun mal nicht sagen, wie die Kino-Besuchszahlen gewesen wären ohne diese Möglichkeiten. Zumal interessanter wären die Absatzzahlen von Trägern (DVDs, Blu-rays, wie hier schon von manchen angesprochen). Wer auf Seiten wie kino.to Filme gescaut hat, ist eh anspruchslos, aber man bekommt ja auch spätestens mit Blu-ray-Verkaufsstart dann qualitativ ausreichende Rips im Internet, die sich dann - zumindest am PC - bequemer schauen lassen als von den Scheiben...
 
@mibtng: ...filme sind peinlich. religiöse haben ihre fiktionen, werden dafür ausgebuht - von leuten, die sich augen und ohren mit fiktionalen filmen und büchern und mit sinnloser (meist einfach nur schlechter) musik vollstopfen und glauben, "in der realität" zu leben...
 
hmm, dieser industrie entstehen keinerlei nachteile durch verbreitungen im netz, weder im kino nocht dvd/bd, da ihre grundstrukturen darauf ausbauen mehrfach für die selbe leistung zu kassieren. wäre übrings gleich als wenn der monteur des klos, für jede klobenutzung geld verlangt. dieser industriezeweig betrügt nur noch die endkunden. eigendlich sollte jeder sich dieser industrie verweigern!
 
der schaden ist kaum messber, da es sich um einen negativen schaden handelt...

aber generell zum filesharing: ich sehe auf amazon zwei alben von wolfmother (wolfmother und cosmic egg - das eine gibt es schon für 2,32, das letztere für 1,11) - was genau zahle ich nun, wenn der mp3 download des ersten 5,99 und der des zweiten sogar 6,99 kostet? ich zahle hier also für dasselbe geistige eigentum verschiedene werte... tatsächlich müsste der mp3 download günstiger sein als das günstigste angebot - denn beim mp3 download habe ich keinerlei garanti - und gehen die daten mal versehentlich verloren - dann gibt es auch keine möglichkeit, sie nochmals runterzuladen, obgleich der kauf über jahre in meinem profil gespeichert bleibt - was ja recht dämlich ist - denn dann ziehe ich es mir einfach woanders nochmals kostenfrei runter - mir ziemlich egal, ob ich dann kriminalisiert werde - dann geh ich doch lieber in den knast, als mich veräppeln zu lassen. dort kann ich trainieren, lesen, essen, schlafen - und einem geregelten leben nachgehen - nicht anders als draussen, sondern noch geordneter. jvas? ein schuß, der nach hinten losgeht.
 
Viele User denken anscheinend das es allen Film Produktionsfirmen finanziell so gut geht wie Paramount, Fox oder Warner die einen 100 Mio. Blockbuster nach dem anderen produzieren. Ich habe bei einer Filmgesellschaft in Hamburg gearbeitet, die neben Musikvideos, Werbefilmen auch Spielfilme produziert und vertrieben hat. Bei uns verdienen die Schauspieler und Regisseure keine Millionen was oft als Ausrede fürs runterladen benutzt wird. Fakt ist die DVD und Blue- Ray Absatzzahlen sind nicht nur in USA seit Jahren rückläufig, sondern auch die Kinobesucherzahlen gehen stetig zurück. Kann man alles auf entsprechenden Seiten (http://www.the-numbers.com/dvd/charts/annual/2009.php) nachvollziehen.
Inzwischen fehlt jedes Unrechtbewußtsein, es ist selbstverständlich das man sich z.bsp. die neueste Walking Dead Episode anguckt ohne auch nur einen Cent zu zahlen. Als Argument kommt dann immer, ich will es SOFORT nach der Ausstrahlung sehen, und habe keinen Bockein paar Monate Monate zu wartenbis die Serie in D zu beziehen ist.
Zumindest für die meisten europäischen Filmproduktionen (abgesehen vom TV) gilt noch: Mutige Leute finanzieren mit Ihrem Geld zum Teil wahnwitzige Projekte. Denn ob der Film ein Erfolg wird weiß vorher meist niemand.
Sehr kreative Leute setzen das Projekt um. Darunter sind auch viele Handwerker( Bau von Sets) und Handlanger die mit dem Job Ihren Lebensunterhalt verdienen.
Und dann kommen ein paar jämmerliche Schnorrer, die alles runterladen was es umsomst im Netz gibt. Da wird beim runterladen auch nicht unterschieden ob es sich um Produkte von millionenschweren Konzernen wie Paramount oder einer "kleinen" Europäischen Filmgesellschaft wie Koch MEDIA handelt.

Bin gegen die Überwachung von Usern im Netz aber was den Schutz geistigen Eigentums insbesondere bei Filmen angeht, kann ich die Einführung von Acta nur begrüßen
 
@scrambler: Koch-Media? Nie von gehört, muß wirklich nen kleiner Laden sein. Davon abgesehen: Deutsche Filme interessieren mich nicht da die DE-Sync einfach nur Breichreizauslösend ist. No harm done, I guess.
 
Wer die Acta Einführung egal von welcher Sichtweise begrüßt, den kann man nicht mehr helfen. Das die meisten Produktionsfirmen in Deutschland auch vom Land und Bund Zuschüsse bekommen wusstest Du ja oder? Nein, dann solltest Du mal mit deinem ehemaligen Chef darüber sprechen, ist ne ganze Menge....

Im Herbst letzten Jahres habe ich ein Radiointerview mit dem Vorsitzenden des Kinoverbandes gehört. Dort wurde das Kinojahr 2011 als das Beste der letzten Jahre hochgelobt und die angeblichen Raubmordkopierer wären ja nur ein kleiner Prozentsatz. Die Leute reden immer so wie sie es gerade brauchen.

Das Problem der Filmwirtschaft sind einfach die schlechten Filme.
Kaum Innovationen, eine Fortsetzung jagt die andere und wird immer schlechter, Hauptsache man kann die Kuh melken. Wenn man mal die Blockbusterbrille abnimmt was bleibt denn da noch an guten Filme? Ich gehe z. B. mit meinem Bruder öfter ins Kino aber in der letzten Zeit ist es durch die schlechten Filme einfach weniger geworden. Wenn ich überlege das ich früher ca. 2 mal im Monat im Kino war ist es heute vielleicht 1 mal in drei Monaten.
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