Tim Schafer: Konsolen-Patch kostet 40.000 Dollar

Die Konditionen der großen Konsolenhersteller sind an sich ein gut gehütetes Geheimnis. Tim Schafer, etwas exzentrische Entwicklerlegende, hat nun durchblicken lassen, wie Microsoft und Sony auf ihren Plattformen unter anderem ihr Geld verdienen. mehr... Kickstarter, Double Fine Adventure, Point and Click Adventure Bildquelle: doublefine.com Kickstarter, Double Fine Adventure, Point and Click Adventure Kickstarter, Double Fine Adventure, Point and Click Adventure doublefine.com

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Ich glaube MS und Sony nehmen sich da einfach zuviel raus. Bei Payday scheint ja auch Sony einen Fuß auf der Bremse zu haben was Patch-Releases angeht.
Ich hoffe irgendwann gibt es wieder viele tolle PC-only Titel. Die Community ist bereit Geld für gute Spiele locker zu machen - unabhängig vom Budget.
 
@pr0g4m1ng: Grade im Indiebereich gibt es viele tolle PC-Titel
 
@pr0g4m1ng: Ich stimme dir zu 100 % zu, allerdings versteh ich die Konsolenentwickler auch, wenn man sieht was für horrende Verluste beispielsweise Sony mit der PS3 Anfangs gemacht hat.
 
@pr0g4m1ng: wieviel kostet es z.B. bei Bf3 einen PC Patch auszurollen ? ~2 Millionen Käufer * ~1gb = ganz schön viel Daten. Da wären die 40000$ ein Schnäppchen, bei einem kleinen Spiel wäre das der Tod.
 
@CvH: Selber Schuld, für die großen Publisher, wenn man heutzutage sehr sehr oft nur noch per integriertem Updater patchen kann und nicht wie früher von großen Spiele-Seiten sich die Patches ziehen und installieren konnte oder einfach wie bei Company Of Heroes - per torrent...
 
@klein-m: sicherlich deren schuld :) Bei Xbox muss deswegen die 40000$ nicht teuer sein (obwohl es eine Frechheit ist weil die User für den Zugang bezahlen).
 
@CvH: Traffik wird heutzutage recht günstig eingekauft, deine 2 Mio * 1GB ist am Ende ein Schnäppchen, da man nichtmal Cent Beträge zahlt. Selbst bei Resellern wie Amazon kostet 1GB Traffic 0.125$. Wenn man direkt bei einem Knoten/ISP einkauft ist es noch günstiger. Da man Volumen in der Regel auf entsprechenden "Börsen" einkauft zahlt man sogut wie nichts dafür, da sind Server weitaus teurer. Da man diese meistens anmietet oder extern verwalten lässt sind auch dort die Kosten überschaubar. Es wird außerdem nicht nur für 1 Spiel benutzt, wodurch die Ausnutzung deutlich höher ist und die Kosten overall niedriger bleiben.
 
@Arhey: Traffic-Börsen? Sorry, aber selten so einen Blödsinn gelesen. Bei Traffic in diesen Dimensionen kauft man diesen nicht GB-weise ein, sondern man kauft Bandbreite, wie z.B. 1 GBit/s, wo dann der anfallende Traffic inklusive ist oder man sich auf einen niedrigeren Wert commited.
 
@pr0g4m1ng: ...die Unternehmen, die sich durch zuviel vorherigen Erfolg abkapselten, beginnen im Nachhinein immer Produkte zu entwickeln, die der Kunde nur kauft, da er "zuvor" gute Erfahrungen mit dieser und jener Firma gemacht hat...und daher glaubt, auch weiterhin non-proprietäre Produkte zu erhalten. Proprietäre Produkte (Hard- und Software) dienen aber der Kunden"bindung". Das aber ist zugleich auch das Signal dafür, daß das Unternehmen nicht mehr lange existieren wird.
 
Interessant zu wissen wie die Bedingungen dort sind. Kein Wunder das Unabhänige Entwickler auf Homebrew setzen.
 
40.000$ für ein Patch... na wenn das mal kein Anreiz ist ein fertiges Spiel rauszubringen. :P Und eben, Minecraft macht's doch vor: Nicht meckern, machen.
 
@lutschboy: Publisher sehen das wohl leider so: der Termin muss trotzdem passen, aber nach den ersten 1-2 Patches kommen (außer bei wirklich wichtigen spielen) halt keine mehr ... . Nächstes Jahr wird eh der nächste Nachfolger hinterhergeschmissen, für den verspricht man Besserung und bekommt dann wieder Extrageld ohne in den bereits gezahlten Titel noch weiter investieren zu müssen.
 
@lutschboy: Man darf aber nicht außer Acht lassen, dass nicht nur Patches betroffen sind, sondern beispielsweise auch DLCs, die auf dem PC kostenlos angeboten werden können (ja, es gibt noch kostenlose Zusatzinhalte),, während sie auf den Konsolen, dank Microsoft und Sony, dann leider kostenpflichtig angeboten werden müssen. Hinzu kommt, dass selbst bei einer guten Qualitätssicherung, nie etwas vollkommen fehlerfrei sein kann. Das hängt auch nicht zuletzt mit der immer weiter steigenden Komplexität von Spielen zusammen.
 
@lutschboy: patches beheben nicht nur fehler...manchmal verändert sich auch einfach die plattform(netzwerkstruktur zb) und dann ist man ohne patch einfach ausgesperrt...aber ich geb dir schon recht...habe selber auch noch nie ein fehlerfreies spiel gesehen...wobei mir konsolengames früher immer fertiger vor kamen als heute...
 
@Rulf: das liegt daran dass man früher auf Konsole einfach nicht patchen konnte. Nicht nur weil der Internetzugang fehlte sondern auch nur ein nachträglich nicht veränderbares Medium vorlag (DVD, Cartridge, keine HDD oder Flashspeicher)
 
Bin ich paranoid oder stand da nicht eben noch 80000$??
 
Steam auf allen plattformen implementieren, das währe doch was....
 
@Oruam: Solange die Konsolenhersteller am Umsatz der Spieleverkäufe beteiligt sind (deshalb die, im Vergleich zu PC-Spielen, unverschämten Preise im Einzelhandel), wäre das leider nicht zeitnah umsetzbar.
 
@Oruam: Wie man gesehen hat, ist Valve nicht abgeneigt (bei PS3 mit Portal 2) aber die Konsolenhersteller wollen natürlich ganzen Kuchen für sich beanspruchen. Valve hat auch oftmals die Problematik mit Updates kritisiert und dass es z.B. bei der XBOX recht problematisch ist so oft Verbesserungen zu bringen wie auf dem PC. Wäre sicherlich cool, vor allem wenn dann Steam Play auch bei Konsolen greifen würde. Ich denke Valve würde sogar eigene Server hinstellen um die Downloads zu stämmen. Aber der Artikel bestätigt die durchgängigen Meldungen von Indieentwicklern, dass Steam mit am besten ist.
 
@Oruam: dann würde ich mir sogar überlegen eine konsole zu holen :D
 
@Oruam: nö, wil kein steam, da ich meine spiele nachwievor im stationären handel kaufen will, ohne sie an einen account binden zu müssen.
 
@Rikibu: Den Bezug eines Spiels aus dem Retail-Handel (mit Hülle und Co) unterbindet Steam keineswegs! Beim Thema Account-Bindung kann ich durchaus verstehen, dass darüber nicht jeder Glücklich ist, aber es steuert nunmal immer weiter darauf hin, dass jedes Spiel bald an einen Service gebunden sein wird (gibt ja auch kaum noch Spiele, die nicht irgendwie aktiviert werden müsen). Das PlayStation Network, Microsoft Live, sowie EAs Online-Pass, sind ja erst der Anfang von dem, was auf Konsolen noch Einzug halten wird. Mit den neuen Konsolengenerationen werden da sicherlich noch ganz andere Dinge kommen.
 
@Oruam: gibts doch für alle wichtigen Plattformen jenseits der 1% Grenze ;-)
 
Auf geschlossenen Konsolensystemen haben MS und Sony eben die volle Kontrolle und können nach Lust und Laune alles bestimmen. Für mich eine ganz klare Unterstreichung, dass ich weiterhin dem PC treu bleibe!
 
Gier Microsoft und Gier Sony...Wenn die jetzt noch den Gebrauchtspielemarkt kalt stellen sind die Dinger dem Untergang geweiht...
 
@Taleban: Gibt doch bereits erste Versuche. Ich sage nur: EA und Online-Pass...Ubisoft und Sony sind auch bereits mit von der Partie.
 
@Taleban: Gier Nvidea, Gier Ati (oder besser AMD) .......
 
Ich stimme Herr Schaefer absolut zu, aber bei der aktuellen Spendensumme, verliert das Argument in seiner Situation ein bißchen an Schlagkraft :-)
 
@snooktag: jap, bei 1,3 mille überschuss wären ein paar patches drin gewesen.
 
@snooktag: Vorher war das Rezitieren von Kim *hüst* Tim Schaefer nichts wert. Jetzt böllert die Hype Canon bis das Spiel endlich 2017 nach vier weiteren Spendenaufrufen in alle Sprachen übersetzt ist. Das wird ein richtiges Abenteuer. ;D
 
Ist vom Prinzip her eine geile Idee, das sollten mehr Leute so machen. So würde es mehr kreative Titel geben und die Studios können noch direkter mit der (u.a. daraus entstehenden Community) kommunizieren.
Geil auch wie er sagt: Adventures exist only in dreams - or Germany. :D Man darf nie vergessen, dass hauptsächlich wir es waren, die damals Adventures gezockt oder gemacht haben. Würde mich nicht wundern, wenn einige der Spender aus der Heimat kommen ;)
 
Ich finde gut das das mal jemand sagt, er redet hier von freien Systemen wie Steam. Ich finde Steam nach wie vor eine grossartige Sache, ich sehe mehr Vorteile wie Nachteile. Und auf Steam bin ich wirklich erstmals auf die Independent Szene aufmerksam geworden. Wahre Perlen gibt es da! ICh für meinen Teil sehe es nur als Nachteil, das es bei Adult Games wirklich auf Steam nur für deutsche ausschliesslich die cut Versionen gibt. ICh hoffe das die auch irgendwann auf Altersverifikationssysteme setzen, damit ich auchmal da was shoppen kann.
Die ganzen wiiiii ich kauf das Spiel nicht weil Steam aber illegal downloader, die nur Ausreden suchen gehen mir wirklich auf den Sack mitlerweile. PS: Ihr dürft mich gerne rot färben, ist mir kackegal, wegen so Leuten wie euch darf ich Acta überhaupt erst ertragen.
 
würden die user die macher direkt finanzieren - die spiele wären günstig, die produzenten hätten mehr davon - und die user könnten sich merh spiele leisten. zudem könnten die produzenten für jedes spiel eine demo rausbringen (wie es für filme und alben auch trailer wie musikausschnitte gibt). ach! egal! ich kauf mir ein spiel bei steam und origin (jämmerliches geheule derjenigen user, die ihre privatsphäre verletzt sehen - sich aber nicht beschweren, daß die sinti und roma in deutschland nach wie vor diskriminiert werden - fuckoff!) und lade mir dennoch die angeblich illegale version davon herunter, um die justiz ins lächerliche zu ziehen.
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