Bund startet Digitalisierung des deutschen Filmerbes

Die Bundesregierung hat eine Initiative zur nachhaltigen Bewahrung des deutschen Filmerbes im digitalen Zeitalter gestartet. Alte Aufnahmen sollen der Bevölkerung so einerseits neu zugänglich gemacht und ihr Erhalt auf Dauer gesichert werden. mehr... Kino, Bilder, Filmrolle Bildquelle: Faras y los fundamentalistas del dulce de leche / Flickr Kino, Bilder, Filmrolle Kino, Bilder, Filmrolle Faras y los fundamentalistas del dulce de leche / Flickr

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Nicht das hier Urheberrechte verletzt werden..
 
@ChuckNorris050285: Bei den Wochenschauaufnahmen von 1939 - 1945 werden die Erben von Herrn Göbbels sicher kaum Klage einreichen :-)
 
@Kobold-HH: 70 Jahre nach dem Tot war das doch, oder?! :) Dann müssen sie in dem Fall noch 3 Jahre warten :)
 
@ChuckNorris050285: Ich archiviere sicherheitshalber auch schon alle neueren Filme... man weiß ja nie....
 
@Biller: das argument gefällt mir
 
@ChuckNorris050285: Das bestimmt net. Ich finds sogar gut, das man hier anfängt, alles alte zu Digitalisieren. Die haben die Rechte für sowas schon, und wer würde sich dagegen wehren, wenn Sein Film für alle Ewigkeit in einem Archiv erhalten bleibt?
 
@Hoockman: Wenn es um Originalaufnahmen zum 1. Weltkrieg, Stummfilme usw geht, dürften die Urheberrechte ziemlich abgelaufen sein. Abgesehen davon will man die Filmindustrie ja mit ins Boot nehmen.
 
@rallef: Ich Zitier mal nen anderen Beitrag: Die Grundlage hierfür bildet das Bundesarchivgesetz. Hier sind u.a. auch Sperrfristen aufgrund des Urheberschutzes für archiviertes Material enthalten. Mit Sperrfristen belegtes Material ist der Öffentlichkeit erst nach Ablauf zugänglich.
So gesehen hab nix einzuwenden, wenn die Filindustrie mit Technik oder Geld mit einspringt. Jeder hat ja was davon
 
@Hoockman: Also es gibt bestimmt genug Leute die ihre privaten Pornos da nicht haben wollen.
 
Das ist mal wieder Typisch! Wenn der Staat selber ein Interesse damit verfolgt gegen das Urheberrecht zu verstoßen dann ist er gerne dabei (von ACTA will er dann nix wissen (irgendjemandem wird sicher das Filmmaterial gehören bzw. seinen/ihren Nachkommen). Aber sobald der/die Bürger/in auch nur in den Verdacht gerät (er/sie muß es nicht mal selber tun) wird Ihr/Ihm der digitale Krieg erklärt. "Tolle" Politiker/innen haben wir.
 
@Graue Maus: Woher weißt Du, dass es nicht entsprechende Abkommen gibt?
 
@Graue Maus: Inwieweit verstößt der Staat gegen Urheberrecht, wenn er Stiftungen zweckbestimmt finanziell unterstützt? Und woraus liest Du, daß der Staat gegen den Willen des Urheberrechtinhabers irgendwas digitalisiert?
 
@Graue Maus: Das wird gemacht, um es für DICH und alle anderen zugänglich zu machen und zu erhalten! Erst Hirn einschalten ... denken und dann schreiben.
 
@Daniel.B:
Dann stellt sich nur noch die Frage in welcher Demokratie (wenn es sich dann nicht um eine Bananenrepublik handelt) wir eigentlich Leben, wenn das Urheberrecht gebrochen werden darf, damit das öffentliche Interesse erfüllt werden kann (und bei wikipedia und wikileaks sich jeder aufregt (das ist nämlich nix anderes (außer das Privatpersonen am Werk sind).

@twinkie:
Es ist dem Staat freigestellt Stiftungen zu unterstützen, dies heißt noch lange nicht, das er auch frei darüber verfügen kann (schließlich hat ja auch jeder Verein, in seiner Satzung stehen, das bei Auflösung desselben, das Geld an einen anderen Verein geht, und nicht an die früheren Mitglieder (damit die Gemeinnützigkeit (Grundlage für die Unterstüzung vom Staat) nicht verloren geht)).
 
@Graue Maus: Wenn es um Originalaufnahmen zum 1. Weltkrieg, Stummfilme usw geht, dürften die Urheberrechte ziemlich abgelaufen sein. Abgesehen davon will man die Filmindustrie ja mit ins Boot nehmen.
 
@Graue Maus: Wenn mit den betreffenden Rechteinhabern bzw. deren bevollmächtigten Nachkommen vereinbarungen getroffen sind, dann verstößt niemand gegen ein Urheberrecht. Wenn du mit Sony Pictures entsprechende (finanzielle) Vereinbarungen triffst, dann kannst du ihm Rahmen dieser den Film vllt. sogar über Deine HP streamen. Aber du verwechselst da was. Hier geht es um Kulturgut, welches jedem zur Verfügung stehen soll, auch den nachkommenden Generationen. Also, Brain on before post ,)
 
@Graue Maus: Also der Kommentar ist völlig Sinnfrei. Du Postest hier was, ohne auch nur ein fünkchen Ahnung zu haben. Jeder der in der BRD einen Film egal ob Kino oder Fernsehen erstellt, ist sogar verpflichtet, eine Kopie davon dem Bundesarchiv zu übergeben, um Ihn für die Zukunft zu erhalten. Und soweit ich weiß, hat sich noch niemand dagegen gewährt von wegen Uhrheberrecht., ganz im gegenteil ist jeder froh, das sein Film erhalten wird und das sogar KOSTENLOS für Ihn.
 
@Hoockman: Richtig erkannt! Die Grundlage hierfür bildet das Bundesarchivgesetz. Hier sind u.a. auch Sperrfristen aufgrund des Urheberschutzes für archiviertes Material enthalten. Mit Sperrfristen belegtes Material ist der Öffentlichkeit erst nach Ablauf zugänglich.
 
@Graue Maus: Erstens das was Hoockman geschrieben hat, zweitens; entweder der Artikelautor wusste es auch nicht oder es wurde vergessen; aber da lese ich nichts darüber, dass das Ganze gebührenfrei bzw. kostenlos nutzbar ist. Und was da genau digitalisiert wird steht da auch nicht. "Metropolis" fällt mir da zwar spontan ein, da bin ich jetzt zu faul da nach dem Rechteinhaber zu suchen, aber ansonsten? Bis "vor kurzem" war sehr viel Filmmaterial sowieso meistens staatlich, bzw. wurde von dem Staat angegliederten Organisationen aufgenommen. Die Tagesschau, bzw. Wochenschau etc. wäre so ein Fall.
 
@Lastwebpage: Metropolis gibts schon lange auf DVD, das muss also bestimmt nicht mehr digitalisiert werden.
 
Da freut sich bestimmt Guido Knopp.
 
Na, wer hat bei der Überschrift wie ich zwei-drei mal "Filmer--bes..." gelesen, bis er das Wort gerafft hat? :D
 
@monte: Oh man jetzt komm ich mir wie ein Idiot vor
 
Der Etat ist für ein solch wichtiges Projekt meiner Ansicht nach lächerlich.
 
@Smek: Vielleicht ist es ja gar nicht teuer die Filme zu digitalisieren.
 
@Menschenhasser: Günstig ist es nicht wenn man es vernünftig macht. Was aber vermutlich nicht gemacht wird, die Abtastauflösung wird wahrscheinlich auch nur PAL sein...
 
Ich könnte nicht im Bundesarchiv arbeiten. Ich würde dauern irgendwo stehen bleiben und beim Lesen/Gucken irgendwo in Gedanken versinken ^^
 
"[...] beziehungsweise der ehemaligen DDR." Er meinte wohl, aus der DDR, schließlich wurde diese ja nicht umbenannt. Es heißt ja auch nicht das "ehemalige Kaiserreich" oder das "ehemalige Dritte Reich", wenn es direkt und nicht dessen Nachfolger gemeint ist.
 
Hoffentlich wissen die das CDs/DVDs ungeeignet sind :-) . Meine VHS Kassetten laufen nach 20 Jahren noch - bei CDs (selbst gebrannt) kann man nach 5 Jahren schon Pech haben.
 
...würde ich für 10% der Kosten, schneller, qualitativer und gesicherter erledigen. doch ihnen geht es darum, direkt oder indirekt "befreundete" Personen für ein - aus ihrer Sicht - gemäßigtes Gehalt zu beschäftigen.
 
Ich hoffe, dass man darüber nicht vergisst, die dazu verwendeten Medien in absehbarer Zeit wieder auf zeitgemäße Medien zu übertragen.
Es gibt jetzt schon digitale Datenträger mit Geheimsachen von Russen aus dem kalten Krieg, die gefahrlos in Museen ausgestelle werden, weil keiner mehr weiss wie sie ausgelesen werden. Einen Spielfilm auf Zelluloid könnte man in hundert Jahren noch gegen das Licht halten und erkennen "Ah, animierte Bilder". Bei Festplatten und Flash-Speicher ginge das nicht so leicht.
 
Ob das dann online für jeden verfügbar ist? "Durch das Projekt sollen vor allem die technischen Voraussetzungen für die zeitgemäße Sichtung von altem Filmmaterial im Bundesarchiv geschaffen" ist zweideutig... findet die Sichtung im Archiv statt oder geht es allgemein um die Sichtung des Material, welches teil des Archives ist?!
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