Intel beendet Kartellklage ohne Schuldzuweisung

Der Chip-Hersteller Intel konnte eine Kartellklage der New Yorker Generalstaatsanwaltschaft abwenden. Diese wurde im Jahr 2009 gegen das Unternehmen eingereicht. Dabei standen Geschäftspraktiken zur Debatte, wegen denen Intel von der EU-Kommission ... mehr... Intel, Ceo, Paul Otellini Bildquelle: Intel Intel, Ceo, Paul Otellini Intel, Ceo, Paul Otellini Intel

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Immerhin investiert Intel ja grad mächtig in Phoenix etc. Das Recht ist manchmal schon biegsam, denk ich.
 
Da haben wohl einige Manager mit den Staatsanwälten ein paar Runden Golf mehr spielen müssen ... *rolleyes* Allerdings kann ich einem Satz nicht zustimmen "Somit dürfte sich vor allem AMD als Verlierer des Vorgangs fühlen." Als größter Verlierer dürfte der Konsument sich fühlen der ca ein Jahrzehnt lang nicht die Auswahl hatte, die er hätte haben können.
 
@Schnubbie: "Da haben wohl einige Manager mit den Staatsanwälten ein paar Runden Golf mehr spielen müssen" ... Ich frage mich manchmal wozu es überhaupt Ermittlungen, Prozesse und Urteile braucht, wenn das Ergbnis für einige Leute eh schon feststeht. Und wenn genau das nicht eintrifft kommen wieder die Kungelvorwürfe auf.
 
@DennisMoore: Wenn ich unschuldig bin dann zahle ich auch immer Geld ....
 
@Schnubbie: Ist dir eigtl. klar, dass für ein Unternehmen auch ein Verfahren, bei dem man eigtl. absolut im Recht ist und was man, würde man es bis ganz zum Ende ausfechten (was mehrere Jahre dauern kann), auch garantiert gewinnen würde, dennoch kostenmäßig mehr zur Last fallen kann als dass es etwas bringt? Die Ressourcen, die man für den Prozess aufwenden müsste, können auch wirtschaftlicher genutzt werden. Klar kriegt man die dann vom Prozessverlierer dann zumindest größtenteils erstattet, jedoch hätte man in der Zeit sich auch mit etwas sinnvollerem beschäftigen können, was auch Gewinn bringt.
Insofern ist es sehr wahrscheinlich, dass man bei so einem langwierigen Rechtsstreit, auch wenn man absolut im Recht ist, lieber einfach ein paar Millionen zahlt und dann ist es vom Tisch, als Jahre lang dran arbeiten zu müssen, und dann entgangenen Gewinn vielleicht in Milliardenhöhe zu haben.
 
@mh0001: Was hat die Rechtsabteilung Intels mit der Entwicklung oder Produktion zu tun? .... Hört doch endlich auf die Fakten zu ignorieren und Intels Marktmanipulationen zu verharmlosen. Wir Kunden sind die größen Geschädigten bei der Sache...
 
@Schnubbie: Angenommen, ich würde wegen eines Streitwerts von 20€ verklagt, obwohl ich sie nicht zahlen müsste, weil ich absolut im Recht bin, die Lage aber so kompliziert ist, dass ich 2 Jahre lang einmal die Woche ins Gericht muss. Dann würd ich lieber die 20€ sofort zahlen.
Wenn du denkst, da knabbert nur die Rechtsabteilung dran, liegst du einfach falsch. Man sieht ja, auf welches Niveau sich einige Streithähne herablassen, im Endeffekt muss die Presseabteilung regelmäßig tätig werden, um einen ungerechtfertigten Imageschaden abzuwenden, weil der Konkurrent ständig mit Dreck wirft. Und sowas muss dann auch der Kläger bei verlorenem Verfahren nichtmal erstatten. Dann ist die Geschäftsführung auch noch involviert und muss sich damit befassen, etc..
In dem was du mit Marktmanipulation meinst, würde ich auch nichtmal einen Rechtsverstoß sehen. Ich halte es für einen völlig legitimen Handel, jemandem kräftige Nachlässe zu geben, wenn er die Produkte der Konkurrenz ignoriert. Würd ich auch jederzeit so machen! Und darum ging es ja. Intel weiß, dass das legal ist, und sie das Gericht davon auch langwierig überzeugen würden, aber hey, warum den Aufwand machen. Lieber für ein paar Millionen den Kläger beruhigen, der unterschreibt dann was, dass er deswegen keinen Stress mehr machen wird in Zukunft, und die Sache ist geregelt. Lieber schnell und mit etwas Geld, als lang und gratis, das halte ich in dem Fall für richtig.
 
@mh0001: Bevor du hier weiterschreibst solltest du dich über die Gesetzeslage bei einem Quasi Monopolisten wie bei Intel informieren... Da gibt es Regelungen und die Rabatte sind eben nicht rechtens gewesen. Fakt! _____ Egal wie sehr du sie als legitim einstufst, egal ob Intel es als legal einstuft. Die Behörden der EU, in Japan, in Indien usw haben Gesetzesbrüche festgestellt und Intel rechtskräftig verurteilt und sie mussten zahlen und haben es auch getan. In den USA drohte das selbe, nur sehr viel schmerzvoller. Also hör auf hier im Wunderland zu leben und halte dich an die Fakten und geltenden Gesetze. Fakt ist: Intel hat die Marktmacht missbraucht und Gesetze gebrochen. Und deine Verharmlosungen von wegen "Dreck werfen" und "ungerechtfertigter Imageschaden".... Man kann gar nicht soviel Essen wie man kotzen möchte...
 
@Schnubbie: Wenn sie wirklich so schuldig wären, könnten sie sich nicht für so nen Minibetrag freikaufen. Nur weil die EU, Japan und Indien das anders entschieden haben, heißt das noch lange nicht, dass in den USA genauso entschieden worden wäre. Letztendlich reiht sich das, was die EU da verurteilt hat, in eine Reihe von Fehlurteilen ein, die ihm Rahmen des angeblichen Monopolmissbrauchs erfolgt sind, hat man ja bei Microsoft auch gesehen, welche irrsinnigen Strafen die EU für absolut korrekte und unverwerfliche, übliche Marktpraktiken verhängt hat. Das macht es umso verständlicher und gerechtfertigter, dass sich Intel aus diesem Bashing lieber schnell herausgezogen hat statt in einem von irgendwelchen Konzernhassern unfair beeinflussten Prozess hängen zu bleiben und am Ende noch bestraft zu werden, nur weil sie treuen Kunden einen Rabatt gegeben haben.
Wer halt alles nur bei einem Hersteller oder Händler kauft, wird belohnt, das ist doch auch absolut richtig so. Da profitiert man auch als Endkunde regelmäßig von, Bonuskarten, Rabattprogramme, Abonnements etc..
Wenn die Gesetze da was anderes vorschreiben, sind sie eben schrottig und ungerecht. Wenn ich nem Händler nur dann meine Produkte anbiete, wenn er die von der Konkurrenz aus dem Sortiment schmeißt, ist das mein gutes Recht so ein Angebot zu machen. Er muss ja nicht drauf eingehen. Würde man das verurteilen, müsste man auch die Händler belangen, es gehören da schließlich immer mindestens zwei dazu.
 
@mh0001: .... so begriffsstutzig kann man doch nicht sein. Lies dich in das Thema ein, beschäftige dich mit der Gesetzeslage und dem Kartellrecht, das auch in den USA so ist, und stelle fest das diese Rabatte eben nicht legal waren. Zudem geht es ja nicht nur um die Rabatte, es gibt da noch einige Punkte mehr. Aber das wüßtest du wenn du dich mal mit dem Thema beschäftigt hättest. Wahrscheinlich besteht da gar kein Interesse deinerseits, damit man nicht merkt was Intel für ein Geschäftsgebahren hat.
 
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Ich würde grundsätzlich schon mal keine AMD-FB-Schnubbies zustimmen, denn es ist mittlerweile ziemlich langweilig immer die schuld bei anderen zu suchen. Als wenn AMD ein Unschuldslamm wäre, die haben selber Händler geschmiert ohne Ende und holen sich mit der EU Gelder die ihnen gar nicht zustehen.

Eine Milliarde für so eine Abgewichstheit ist schon eine Frechheit und wer bezahlt es ? Der Intel-Kunde der damit die schlecht geführte Firma namens AMD subventioniert, damit die armen AMD-Fanboy-Kiddys auch weiterhin ihre verramschte billig-Produkte von AMD beziehen können, dass nennt man nach gewissen Gesetzen dann angeblich Marktmissbrauch um von der schlecht geführten Firma abzulenken - AMD gegründet mit Intel-Geldern und am Leben erhalten mit den selbigen ;)
 
@du-lachst: Aha AMD hat also Händler geschmiert.... Wofür nochmal genau? Und womit? Quellen? Beweise? Fakten? *rolleyes* Oder einfach nur mal eine haltlose Behauptung in den Raum werfen und was von Fanboy labern? ___ Und selbst wenn es so wäre das AMD Dreck am stecken hat (wofür du ja mit Sicherheit seriöse Quellen liefern kannst) rechtfertig das also die illegalen Machenschaften von Intel? Ich glaube kaum.... Und was hat die Qualität von AMD mit dem Marktmissbrauch von Intel zu tun? Bei deinen Ausführungen und der Wortwahl ist wohl fraglich wer hier der Fanboy ist. Aber du warst vermutlich auch so jemand der seinen Pentium 4 gefeiert hat während der Athlon FX 64 seine Kreise drum herum gedreht hat.
 
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Hast Du wirklich gelacht ? Ich hab Dich eigentlich nicht gemeint, oder hast Du Dich vllt. Angesprochen gefühlt ?

Im Grunde war es eine Allgemeine Aussage zu dieser Machtmissbrauchsgeschichte die immer ganz gern von dummen Menschen als Argument gebracht wird und wie ich es schon schrieb, von einer Firma die einfach hundsmiserabel schlecht geführt ist. Das sind Fakten die man anhand von zahlreichen Daten zu Umsatz und Gewinn nachschauen kann. Zu Dein 2tes: Ich stimme Dir zu, dass wenn gegen ein Gesetz verstoßen wird diese auch nach den selbigen bestraft werden. Es kommt nur drauf an wie man das Gesetz auslegt wie im Falle AMD vers. Intel, denn Fakt ist das AMD seitdem sie x86 Prozessoren herstellen ihre Käufer in Intels-Lager suchen. Denn es gibt ja nicht nur Dell/HP und Konsorten über denen man seine Produkte veräußern kann, desweiteren ist ja nicht MediaMarkt dafür verantwortlich das AMD ihre Produkte verkauft - Da gibt es noch eine Menge anderer Elektronik-Riesen die sich um den Verkauf kümmern können, Expert oder auch Euronics um mal zwei zu nennen. Das geschieht aber in der Regel nicht durch abwarten, sondern dafür muss man sich auch bemühen um diese mit Exklusiv-Verträgen langfristig zu binden, dass ganze natürlich auch mit Produkten die die Konsumenten annehmen und auch kaufen ! Aber immer dieses rum gejammere das man keine Produkte bei MM verkaufen konnte, weil ein jahrelanger Partner von Intel mit langfristigen Verträgen und Rabatte gebunden wurde und dies als Marktmissbrauch angeprangert wurde, trifft den wahren Grund nicht.
 
@du-lachst: Und wieder Fakten einfach ignorieren, hauptsache sich die Welt schönreden. Wie wäre es mal mit den Artikeln der Financial Times Deutschland zu Gemüte führen oder ist dir das vielleicht zu unseriös? Und das Media Markt und Saturn den Markt der OEM PCs dominiert(e) zu diesem Zeitpunkt ist wohl unstrittig. Dazu hat Intel Firmen wie HP, Dell, Lenovo usw gegeneinander ausgespielt, Rabatte nur gewährt unter Vorausssetzungen die gegen das Kartellrecht verstießen usw .
Du konntest AMD früher vielleicht bei Wortmann oder Belinea o.ä. kaufen, weltweit gesehen war das Angebot von AMD OEM PCs ein Witz. Aber daran sieht man das du dich mit dem Fall kein Stück auseiandergesetzt hast, das Kartellrecht ignorierst oder es ganz einfach nicht verstehst. Genial wie du hier Intel als das arme Opfer darstellen willst und AMD ist jetzt der böse. Schmierentheater. Aber du scheinst dich wohl besser auszukennen als die Kartellexperten mehrerer Länder weltweit *freak*
 
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