Google wegen kostenlosem Karten-Dienst verurteilt

Bottin Cartographes, ein französischer Anbieter von Landkarten, hatte mit einer wettbewerbsrechtlichen Klage gegen den Suchmaschinekonzern Google Erfolg. Er bezichtigte das US-Unternehmen des unlauteren Wettbewerbs und verlangte Schadensersatz. mehr... Google Maps, Kartendienst, Stauwarner, Stauinformationen Bildquelle: Google Google Maps, Kartendienst, Stauwarner, Stauinformationen Google Maps, Kartendienst, Stauwarner, Stauinformationen Google

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Sogar bei kostenlosem wird geklagt, die Welt ist echt auf den Kopf gestellt. Auch wenn Google Maps was kosten würde würden alle Maps nehmen anstatt dieses Nieschenprodukt Maps wird wohl besser sein.
 
@CJdoom: Würden Sie? Da wäre ich mir nicht so sicher denn Schlussendlich beziehen eigentlich alle Anbieter von solchen Diensten Ihre Kartendaten vom gleichen Unternehmen. Nähmlich Navteq.
 
@Edelasos: Alle? Nö. Schon mal was von Tele Atlas gehört? Gehört TomTom. Google benutzt die auch hauptsächlich. Und alle benutzen Karten von örtlichen Ämtern.
 
@wolftarkin: Stimmt Tele Atlas gibt es noch. Sonst kenne ich keine mehr die so eine Verbreitung haben.
 
@Edelasos: Navteq fällt mir da noch ein. Wird von Navigon verwendet.
 
@Edelasos: Und mir fallen auch noch 2 Navteqs ein :D.
 
@RocketChef: Ja und an Tele Atlas denkt natuerlich keiner mehr
 
@Edelasos: Schau mal unten am Rand der Karte von Google-Maps, da steht das es zum Teil Daten sind die von Teleatlas stammen ;-)
 
Verstehe ich das jetzt richtig? Google hat es geschafft ein besseres Geschäftsmodell zu etablieren und wird nun bestraft weil andere nun kein Geld mehr verdienen, weil sie für die selben Dienste Geld wollen?
 
@Ripdeluxe: so siehts aus, verkehrte Welt .. wenn sony allen einen kostenlosen mp3 player schenkt, weil sie der meinung sind, den menschen damit was gutes tun zu wollen, kommt apple mit einer klage, weil sie kein geld mehr mit ipod verdienen ... und ja, apple wäre in der tat diejenigen, die als erstes schreien ... denen, den es gut geht, jammern nämlich immer am meisten ...
 
@Ripdeluxe: Welches Geschäftsmodell? Keiner bekommt einen Gratis-Maps-Dienst hin, ohne das quer zu finanzieren. Alleine wäre Maps in der jetzigen Form nicht überlebensfähig. Genau das gleich mit YouTube. Das ein Fass ohne Boden. Da wurden schon zig Milliarden versenkt. Der Dienst wäre, ohne die Kohle von Google, ebenfalls schon lange pleite. Die "wettbewerbsrechtliche Klage" macht also durchaus Sinn.
 
@karacho: Deshalb sag ich ja auch Geschäftmodell. Nur weil ein User dafür nichts zahlt heisst es ja nicht dass damit kein Geld verdient wird. Und warum sollte die Klage hier sinn machen? Google verfolgt einen klaren kurs, ihr Hauptgeschäft sind Daten und Werbung. Und wenn man durch maps an Daten kommt die man widerum verkaufen kann, es den user nicht stört dann ist das eindeutig das bessere Geschäftmodell. Es gibt genauso Händler die z.B. die Kunden produkte und basisprodukte einfach gratis nutzen lassen um anschließend mit Premiumservices Geld zu machen. Alles verschiedene Geschäftmodelle und Google hats eben geschafft, sie haben investiert und nun kommt auch was bei raus. Was denkst du wo google die Kohle her hat um so viele anfangs verlustbehaftete Dienste anzubieten? Ist doch genau wie bei der Playstation damals oder bei Druckern, man macht anfangs Verlust und verdient später aber möglicherweise, dadurch dass man Content verkaufen kann. Ich seh daran nichts verwerfliches. Soll ein Unternehmen nur weil es erfolgreich ist auf einem aufhören innovativ zu sein damit auch mal andere ne chance haben? Sorry aber wenn ich am markt schlechter bin dann bringts auch nichts gegen den besseren zu schimpfen.
 
@karacho: und? Was ist daran verkehrt, etwas auf einem anderen Wege zu finanzieren, als über die simple Bezahlung durch Kunden? Ich z.B. nutze für mein Smartphone den Netzclub-Tarif von O2, der durch Werbung finanziert wird (bzw. werden sollte). Soll jetzt O2 von anderen Mobilfunkbetreibern verklagt werden, weil sie etwas den Kunden praktisch kostenlos zur Verfügung stellen?
 
@karacho: Mercedes macht mit der teuren Modellen auch nur minus, kann BMW jetzt klagen? Wenn ich jetzt anfange Zapfhähne zu vermieten kann ich auch nicht gegen Tankstellen klagen. Ja das ist etwas überzogen, aber es zeigt dennoch was man mit einem solchen Urteil erreichen kann.
 
@Ripdeluxe: Ich habe immer gedacht die Amis spinnen. Aber jetzt fangen die Franzosen auch noch damit an.
 
naja jede medaille hat 2 seiten
 
So war es schon immer, die Großen machen die Kleinen kaputt weil sie sehr viel mehr Möglichkeiten haben. Nur leider werden die Großen immer größer...
 
Leute die da Klagen, wenn etwas sogar Umsonst ist für alle, kommen doch immer welche aus ihren Löchern gekrochen um damit Geld zu machen. Diese Klagen zeigen doch nur wie Geldgeil manche sind.
Google hat sicher auch viele Angriffspunkte wo ich die auch Kritisch sehe, aber bei diesem kostenlosen Service stress zu machen ist total Lächerlich.
Kartenservice von Navifirmen finde ich eher Abzocke, nur damit ein Paar Baustellen nachgetragen werden soll man ein haufen Geld bezahlen für Kartenupdates, dann sollen die lieber die Geräte 10€ Teurer machen und dafür Kartenupdates kostenlos auf Lebenszeit.
Diese ganzen Sachen erinnern einen an die Druckermafia die ihre original Tintenpatronen Verkauft, für den Preis eines neuen Druckers mit vollem satz Patronen *Augenroll*

mfg
 
@Hagal: nur das der neue Drucker nicht mit vollen Patronen verkauft wird, aber ansonsten hast du Recht.
 
@Link: Aber komischerweise halten die Patronen die mt dem Drucker zusammen verkauft werden irgendwie länger als die die man nachkauft. Das Gefühl hatte ich schon sehr oft.
 
@Tomarr: hmm... dürfte eigentlich nicht sein, die sind etwa für die Hälfte der Seiten von normalen Patronen ausgelegt, es sei den, es werden die normalen beigelegt, aber auch die halten dann nicht länger. Klar, wer hinterher auf Nachfüllpatronen umsteit, kann natürlich auch sowas erleben, die sind wirklich teilweise kaum zu gebrauchen.
 
@Link: Nene, ich meine schon Originalpatronen. Aber wie gesagt, ist nur Gefühlt mehr. Wobei ich feststellen muss das HP viele Patronen hat die auf einmal einfach nur so Defekt sind. 20 Seiten drucken und nichts geht mehr. Ist schon ein Krampf mit den Druckern.
 
@Tomarr: Ein Krampf ist es aber nur mit den Tintenstrahlern, deshalb bin ich auch auf einen Laserdrucker umgestiegen.
 
Als nächstes werden die ganzen Linux-Distrubutionen verklagt, weil die (fast) alle kostenlos sind und ja Microsoft schaden könnten.
 
@noneofthem: Ich glaube da würde das Argument ncht ziehen. Denn bei fast jedem gekauften PC oder Laptop ist ja schon eine Windowsversion mit dabei. Lediglich wenn du deinen Rechner selber zusammen schraubst ist er ohne OS. Also wird eigentlich Windows immer gekauft, und Linux je nach bedarf ersatzweise installiert.
 
@Tomarr: Es gibt heute (zum Glück) auch schon einige Hersteller, die ihre Rechner ohne Windows und stattdessen mit Linux anbieten. Leider sind die meisten dieser Geräte hardwaremäßig nicht so aktuell wie die Windows-Pendants. Das wird sich aber hoffentlich in den nächsten Jahren ändern. Man will also Linux-User ja nicht immer die "Windows-Steuer" abtreten müssen und selbst zusammenbauen ist auch nicht für jeden etwas.
 
@noneofthem: Aber einige Anbieter sind dann doch von ihrer vorinstallierten Linuxversion wieder abgekommen. Ich selber bin ja auch sehr zufrieden mit Windows, Linux mag ich halt nicht so sehr. Aber ich verstehe nicht ganz warum man nicht einfach wählen kann zwischen Windows, Linux und ganz ohne. An Subventionen seitens MS kann es nicht liegen, dann würde MS ja ständig drauf zahlen. Würde aber dann erklären warum Linuxrechner schlechtere Hardware haben. Aber so genau weiß ich es auch nicht.
 
@Tomarr: Microsoft vergibt Rabatte an PC-Hersteller, wenn diese Windows exklusiv auf ihre PCs vorinstallieren. Tun sie dies nicht mehr, droht ihnen der Verlust der Rabatte. Anstatt also das Risiko einzugehen, die guten Konditionen bei Windows zu verlieren, bleiben die meisten PC-Hersteller lieber bei Windows. Ich denke, dass du DELL ansprechen wolltest. DELL war ein gutes Beispiel für "Wie mache ich es falsch". Wenn man PCs mit Linux anbieten will, dann sollte man diese nicht auf der Website "verstecken" oder ziemlich schnell damit aufhören Geräte mit neuerer Hardware und aktuelleren Distro-Versionen anzubieten. Was DELL gemacht hat, war nichts halbes und nichts ganzes. Durch den Namen DELL blieb diese Aktion leider in den Köpfen vieler Leute hängen und die Windows-Fans haben neue Munition gegen "Linux auf dem Desktop". Dass es aber noch andere Hersteller gibt, die Linux teilweise sehr erfolgreich vorinstallieren, scheint nicht relevant zu sein.
 
@noneofthem: Na wie gesagt, mich interessiert Windows eh mehr als Linux. Nur das Probem ist, meistens nicht die Version die auf den Rechnern vorinstalliert ist. Schon alleine weil da auch viele Müllprogramme bei sind. Von daher würde ich als Hersteller eher auf den Rabatt verzichten und gar nichts drauf spielen. Ist nur die Frage ob die Kunden das mitmachen würden. Auspacken und loslegen ist dann wohl doch ein zu verlockendes Argument.
 
@Tomarr: auspacken und loslegen? Ja, aber wohl erst mit stundenlangem Säubern des Systems. Da wäre eine Neuinstallation meistens schneller erledigt.
 
@Link: Sehen aber viele, gerade ältere und unerfahrene Käufer aber anders. Die interessiert der Zusatzmüll auf dem Rechner oft nicht.
 
@Tomarr: öffters wird es für sie interessant, sobald jemand wie ich zu Besuch ist, von dem sie wissen, dass er "sich mit Computern auskennt". Dann wird rumgejammert, was das Zeug hält.
 
@Link: Die Mühe mache ich mir gar nicht mehr. Jeder der sich nen Rechner kauft und nicht explizit fragt, der wird schon klar kommen.
 
ich weiss, dass die meisten dass jetzt nicht verstehen, aber es entspricht der "verschenkt die öllampe, verkauft das öl"-prinzip. wenn jetzt nen kleiner karten anbieter sich bedroht fühlt, kann es nen fall für den gerichtshof sein. die überschrift und der artikel liest sich übler als der eigentlich inhalt ^-^
 
Und Microsoft wird nicht verklagt, obwohl sie mit Bing Maps einen gleichen Dienst anbieten?
 
@ayin: Liegt wohl daran das Bing Maps nicht so oft genutzt wird und im Vergleich zu Google kein Monopol hat.
 
@Iason: Ich kann da beim besten Willen kein Monopol erkennen. Daneben gibt es ja noch die OpenStreetMaps.
 
Neues Verfahren vor ner anderen Kammer und das Urteil wird gekippt. Was solls..
 
Da hat jemand den Sinn des Wettbewerbs nicht verstanden. Wenn ich was anbiete was Geld kostet und die Konkurrenz bietet das gleiche aber kostenlos, dann muss ich gucken, wie ich die Kosten rechtfertige. Entweder durch bessere Funktionen, bessere Benutzerfreundlichkeit oder bessere POIs etc... In dem Fall schiebe ich das Urteil zusätzlich auf deren typischen "nationalsozialismus". Nach dem Motto: "Alles was nicht aus .fr kommt ist generell kacke".
 
@RocketChef: 1. Du meinst Nationalismus bzw. Patriotismus und bestimmt nicht Nationalsozialismus. 2. Wenn Google ein reiner Kartendienst-Anbieter wäre, würde ich Dir zustimmen. Aber Google kann den Kartendienst nur kostenlos anbieten, weil sie ihn durch Einnahmen für Werbung finanzieren. Somit ist die Argumentation schon schlüssig, dass Google seine Marktmacht nutzt, um den Kartendienst kostenlos anzubieten, wodurch andere Anbieter, die sich nur auf Kartedienste spezialisiert haben, das Nachsehen haben.
 
@Runaway-Fan: 1. Deshalb die Anführungsstriche :). 2. Da kann ja die Franzosenbude werben mit: Keine (Zwangs-)Werbung bei uns, deshalb Besser!
 
Ich schreibe mir jetzt schnell eine Suchmaschine und verklage google. Dann brauch ich wahrscheinlich nie mehr arbeiten!
 
@Rhanon: ZU arbeiten. Wer "brauchen" ohne "zu" gebraucht, braucht "brauchen" gar nicht zu gebrauchen.
 
total dämliches Urteil. Wenn dieses Geschäftsmodell funktioniert. Der Richter hat bestimmt nette Geschenke von den Konkurrenten erhalten ;)
 
also dagegen sollte google auf alle fälle vorgehen. es gab immer kostenlose kartendienste. was ist mit bing ? ?
 
Das Geshäftsmodell von Google basiert auf dem Prinzip Cross-Marketing. Vieles ist kostenlos, damit Kunden in das Gesamtpaket einsteigen, um den vollen Synergieeffekt zu erzielen. Dass das einigen anderen Nieschenanbietern die Butter vom Brot nimmt ist klar und das so ein Geschäftsmodell somit partiell wettbewerbsgefährdend ist, ist nicht von der Hand zu weisen. Die Frage stellt sich nun, ob man lieber mit ein paar supersmarten Großkonzernen leben will, die große Marktbereiche beherrschen, oder lieber auf einen haufen ziemlich teurer und leider oft ziemlich inkompetenter Krauter setzt. Supermarkt oder Tante Emma, Böse oder Gut - ach ne, das ist ein anderer Glaubenskrieg.
 
Ich hab grad ne Geschäftsidee. Ich setze in Frankreich eine kostenpflichtige Suchmaschine auf, klag gegen Google, und sacke 500000 Euro ein...
 
@JanKrohn: Der Vergleich hinkt, da Bottin Cartographes seit 1992 in diesem Geschäftsfeld tätig ist. Da ist es doch aus unternehmerischer Sicht vollkommen verständlich, dass so eine Firma sich nicht einfach von einem Giganten wie Google "überflüssig machen" lassen will, immerhin werden da auch Arbeitsplätze dran hängen. Man kann nicht immer alles nur aus Sicht der Kunden sehen, die heutzutage immer alles für lau haben wollen, sondern sollte auch mal einen Schritt weiter denken.
 
@DON666:
Und bei Google arbeitet keiner der seinen Job dadurch verlieren könnte?
 
@Kugel: Ich rede hier (überspitzt) vom Plattmachen eines kompletten Unternehmens. Google tanzt ja nun auf fast sämtlichen denkbaren Hochzeiten, der Kartendienst ist EIN Feature bei denen, das kann man nun wirklich nicht miteinander vergleichen.
 
@DON666: Das ganze nennt sich WETTBEWERB. Jemand, der heute noch einen kostenpflichtigen Maps-Dienst anbietet, hat die letzten 15 Jahre wohl verschlafen. Das wäre genauso, als wenn die Pferdekutschenfahrer die Busfahrer verklagen, nur weil man damit schneller von A nach B kommt.
 
Du pöses pöses gooogle du, wie kannst du nur kein Geld verlangen wo andere sich doch (auch) eine goldene Nase verdienen wollen.Pfui Pfui google.Die Welt ist schon ganz schön plöd :-)
 
@bigprice: pfui.. gott sei dank verdient sich google mit seinem geschaeftsmodell kein goldenes naeschen :)
 
@-adrian-: stimmt, habe meinen Text geändert ^^ und gefunden?
 
Französische Richter sind noch dümmer als die deutschen. Die haben schon keine Ahnung vom Internet, aber die Franzosen schießen echt immer den Vogel ab.
 
Ich verstehe die Sichtweise. Aber im Ernst: Wenn das rechtskräftig wird, gründe ich auch einen Kartendienst in Frankreich, ich kann 500.000 noch gut gebrauchen.....
 
Google macht Geld mit Werbung und ortsbezogener Suche - das ist nur ein anderes Geschäftsmodell. Urteil wird vor Berufungsgericht nicht durchkommen.
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