Lohn in China steigt: Foxconn geht nach Brasilien

Der chinesische Auftragshersteller Foxconn hat den Aufbau seiner ersten Produktionslinien in Brasilien abgeschlossen. Die Fertigung von Smartphones und Tablets kann in dem südamerikanischen Land nun anlaufen, berichtet die Branchenzeitung ... mehr... Produktion, Foxconn, Arbeiter Bildquelle: Chinaworker Produktion, Foxconn, Arbeiter Produktion, Foxconn, Arbeiter Chinaworker

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Scheiß Spiel. Es wäre genug Geld da, auch die höheren Löhne zu bezahlen.
 
@iPeople: Geht alles vom Gewinn ab.
 
@ctl: Trotzdem. Ich würde es verstehen, wenn das Unternehmen dem Untergang geweiht wäre.
 
@iPeople: Dann waers schon zu spaet - meinste net
 
@-adrian-: Nein.
 
@iPeople: Und da sagen immer alle die Manager denken nicht weitsichtig genug. :)
 
@-adrian-: Ich sagte, dem Untergang geweiht. Natürlich sollten manager weitsichtig sein. Aber auch auf weitsicht hat Foxconn keine wirtschaftlichen Probleme gahebt.
 
@iPeople: Kaptialismus fängt bei jedem von uns an. Wer geht in den Tante Emma Laden (wenn er noch einen um die Ecke findet) und kauft dort ein und wer geht lieber in den grossen Supermarkt-Discounter und zahlt dort etwas weniger?
 
@nucleardirk: Richtig.
 
@nucleardirk: Als ich geh lieber in den Supermarkt. Weil, da ich viele Leute kenne, die den gleichen Spruch wie Du klopfen, einen Tante-Emma-Laden um die Ecke haben und trotzdem zum Supermarkt gehen. Ob du nur zu Tante Emma gehen würdest, weiss ich nicht, aber du würdest denke ich mal. Ich meinte nur die Heuchler, nicht dich
 
@-adrian-: die denken weitsichtig - an ihre Tasche.
 
@nucleardirk: Also hin und wieder gehe ich noch in den Alten Fotoladen um die Ecke den ich schon von klein auf kenne und kauf mir einen SchwarzWeißFilm.. auch wenn der 1 oder fast 2€ mehr kostet als im Internet.
Bezahl es dann auch einfach gern und plauder etwas mit dem Verkäufer.
 
@nucleardirk: Problem ist nur - auf welchem TV findet man ein Fair Trade Logo? Man kann doch garicht wissen, ob das T-Shirt für 10€ mehr oder der TV für 500€ mehr wirklich die Arbeitsbedingungen verbessert, oder ob der Preis nicht durch Werbeausgaben oder teurere Rohstoffe oder durch's eigene Taschen füllen der Vorstände zustande kommt. Und auch Siegeln & Co kann man nicht wirklich vertrauen. Man macht es sich zu einfach, wenn man sagt, der Kapitalismus fängt beim Kunden an. Denn oft fehlt die nötige Transparenz.
 
@lutschboy: also bei TShirts z.B. gibt es fairtrade kennzeichnungen. aber das schwierige ist es diese im handel zu finden...da hilft aber oftmals der online handel weiter. dort gibt es shirts aus windkraft, bioware, fairtrade und bio usw....
der erste schritt fängt aber in den köpfen der menschen an - und der geht leider oft nicht über das "hauptsache billig" hinaus.

bei elektrogeräten ist es in der tat nicht so einfach, dort gibt es eigentlich nur "made in china" als kennzeichnung dass es nicht fair hergestellt wurde. und welcher tv o.ä. kommt nicht aus diesen ländern. schwierige sache auf jeden fall, da geb ich Dir recht.

@Airlight: da es kaum noch tante emma läden gibt ist das ganze eh eher rethorisch gemeint. ich für meinen teil kaufe seit jahren nicht mehr bei lidl, schlecker, aldi und netto ein - ganz davon ab das ich als vegetarier einen grossteil meiner lebensmittel bei spezialversendern kaufe.
es gibt leider zuviele leute die bei solchen discountern einkaufen gehen obwohl sie genau wissen was sache ist. nach dem motto: betrifft mich persönlich aber jetzt nicht.
 
@iPeople: Das ist nun mal Kapitalismus. Immer auf der Suche nach dem grösstmöglichen Gewinn. Hat alles sein Für und Wider.
 
@ctl: Kapitalismus funktioniert auch mit sozialpolitischen Aspekten. Deswegen ist genau hier die Politik gefragt, die entsprechenden Rahmenbedingungen zu setzen. Ich erinnere gerne an die Ära der sozialen Marktwirtschaft der 80er jahre im Westen. Oder schau nach Schweden und Dänemark, da gehts auch. Gewinne sind gut und wichtig, aber auf Biegen und Brechen die maximalhöchste Gewinnmarge zu erzielen, und das auf dem Rücken der Belegschaft, sollte geächtet werden. Aber im Westen mach sich darüber keiner nen Kopp, wenn er für wenig Taler seine Unterhaltungstechnik hintergeschmissen bekommt.
 
@iPeople: Naja wie soll Foxconn den Leuten mehr bezahlen wenn sie von Firmen wie Apple, Sony und Co Knebelverträge min sehr kleinen Gewinnmargen bekommen? --- Edit: Warum bekomme ich dafür Minus-Klicks?! Apple hatte Q1 2012 einen Gewinn von 13 MRD. Dollar bzw. eine Marge von 28%. Foxconn hatte im Q3 2011 500 MIO. Gewinn und eine Marge von 2%. Wer verdient hier jetzt wirklich Geld und schafft die Basis für Ausbeutung?!
 
@Stratus-fan: Dann soll Foxconn auf den Applevertrag verzichten. Ich sehe die Schuld bei Foxconn und auch bei deren Auftraggebenern (nicht nur Äppel)
 
@iPeople: Ja und wenn sie verzichten sitzen wie viel 1000 auf der Straße? Und Apple lässt es woanders unter gleichen Bedingungen herstellen. Sehr gut! Das Problem fängt beim Auftraggeber an und da muss auch die Lösung ansetzen. Und ich habe schon bewusst "Apple, Sony und Co" geschrieben ;-)
 
@Stratus-fan: Ich sehe hier eher die Politik in der Pflicht, die sozialen Rahmenbedingungen zu schaffen, und zwar überregional.
 
@iPeople: Das wäre eine schöne Welt, aber das wird in den nächsten Jahrzehnten nicht passieren. Und hier ist vor allem der Kunde in der Pflicht entsprechende Produkte eben nicht zu kaufen. Aber solange z.B. ein angebissener Apfel auf dem Produkt erscheint ist es 99% der Käufer egal ob der Arbeiter, der das Produkt hergestellt hat, sich kaum selbigen zum Essen leisten kann und im Falle eines Arbeitsunfalls gerne mal fristlos entlassen wird.
 
@Stratus-fan: Sign.
 
@iPeople: Jedes Volk/Land soll selber entscheiden, wie es wirtschaften möchte.
 
@3-R4Z0R: ...du sprichst von völkern und ländern, dabei ist dies längst durch firmen, kunden und arbeiter ersetzt - dabei spielt die geographische lage, gepaart mit arbiträr gesetzten grenzen, keine wirkliche rolle mehr. in völker zu unterteilen ist ebenfalls problematisch, da die globalen bürger so gegeneinander leicht auszuspielen sind. geht das nicht, teilt man einfach in verschiedene religionen ein, um die bürger gegeneinander aufzuhetzen, um von sich selbst abzulenken. und wer macht das? medien-, religions-, finanz-, staats- und industrieführer im gegenseitigen einvernehmen (während sie den bürgern in der öffentlichkeit vorgaukeln, miteinander zu streiten und sich gegenseitig zu verklagen (um danach ausserhalb des blickes der öffentlichkeit danach ein bierchen trinken zu gehen).
 
@3-R4Z0R: Klar, die Chinesen schreien förmlich nach diesen Bedingungen.
 
@iPeople: es wäre sogar genug geld da um in deutschland zu produzieren. macht sich aber bei den zahlen nicht besonders gut
 
@gast27: In Deutschland? nixda, da gibt es angeblich keine "Fachkräfte"
 
@gast27: Stimmt.
 
@iPeople: auf der einen seite der kunde, der viel bezahlt (und dem man einredet, daß das noch viel zu wenig sei), auf der anderen die arbeiter, die zu wenig bekommen (und denen man einredet, daß dies schon viel zuviel sei und man ihnen dieses "mehr" nur aus "gründen der kulanz" zugesteht) - in der mitte die vermittler, die sich immer als die ärmsten darstellen, um aus dem kunden wie arbeiter mehr und mehr herauszuholen. grund dafür, daß kunden und arbeiter sich von diesen "vermittlern" über den tisch ziehen lassen ist die mangelhafte globale kommunikation zwischen den arbeitern, den kunden und auch zwischen kunden und arbeitern. lieber streiten sich die arbeiter untereinander und versuchen, einander die jobs wegzunehmen, während die kunden ebenfalls zerstritten sind - und so die aktionen dieser heuschrecken mit ermöglichen. was kann man noch machen? man bezahlt einem arbeiter mehr als dem anderen (frauen, tagelöhner) und sorgt so für den nötigen zwist zwischen den leuten, die so miteinander beschäftigt sind, daß sie den wahren profiteur der ganzen sache aus den augen verlieren.
 
heuschreckenkapitalismus!
 
@Real_Bitfox: Ne, Rauptierkapitalismus. Edit: RauBtierkapitalismus.
 
@iPeople: Was kann so ne arme Raupe dafür? Ich würde ja sogar so weit gehen, das als Raubtierkapitalismus zu bezeichnen.
 
@DON666: LOL, da haste wahr ;)
 
@iPeople: Kann mal jemand "da haste wahr" übersetzen?
 
@BartVCD: "Deine Aussage entspricht den Tatsachen und deckt sich mit meiner Ansicht"
 
@BartVCD: flapsiger ausdruck für "da hast du recht". bitteschön!
 
@BartVCD: Ist das wirklich so schwer zu übersetzen? Im Kontext mit den anderen 2 Beiträgen von mir und DON dürfte das wohl eher kein Problem sein. Vielleicht "Das haste Recht" oder "Is wohl wahr" - nur als Idee. Und mir wird fehlende Auffassungsgabe vorgeworfen ;-)
 
@iPeople: Wäre mir aber neu dass dir sowas vorgeworfen wird oO
 
@jigsaw: Ottonormaluser wirft mir das stets und ständig vor.
 
@BartVCD: "Kann mal jemand "da haste wahr" übersetzen?" kommt aus dem : immer kannst nicht lustig bist ;-)
 
Das war doch zu erwarten. Als nächstes gehen die Chinesen nach Afrika. Die engagieren sich dort schon jetzt mehr als jede andere Nation der Welt.
 
@LastFrontier: Und beziehen selbst Entwicklungshilfe aus der EU...
 
@LastFrontier: Laut den Afrikanern sind die Chinesen den lieber als Europäer und Amis!! Weil die denen keine Religion aufschwätzen und auch keine "Demokratie".
 
@wolle_berlin: Und wieso fliehen sie dann nach Europa?
 
@Knerd: Weil die Afrikaner glauben, dass die EU das Paradies ist. Und das glauben sie deshalb, weil alle Gebrauchtwaren und unsere Überproduktion nach Afrika verfrachtet wird und damit der Afrikanischen Wirtschaft schadet.
 
@ayin: Unsere Überproduktion wird vernichtet, wir schicken unsere Abfälle nach Afrika und lassen sie dort als Gourmetstücke verkaufen.
 
@Knerd: Was hat eins mit dem anderen zu tun? Die kommen hier her weil hier die Sozial hilfe besser ist. und so viel geld haben wir weil wir die anderen ausbeuten
 
@wolle_berlin: Wenn die China so gut finden, warum fliehen sie nicht dahin?
 
@Knerd: in deutschland sind die deutschen nett und außerhalb benehmen sie sich wie dreck, ist das so schwer? unsere gesetze gelten nicht in afrika.
 
@Knerd: Guck auf die Landkarte, dann weisst du wieso. Dämliche Frage.
 
Also springen demnächst Chinesen, Brasilianer aus dem Fenster. Und das nur, weil die Manager den Hals nicht voll gut bekommen.
 
@Oompa: Nein weil du nicht noch mehr zahlen willst fuer deine Geraete .. nur deshalb!
 
@-adrian-: wie schon in einem früheren Thread gelesen....hier gehts nicht um die Gewinnmargen von Foxconn sondern darum dass die Auftraggeber (Apple, Samsung etc.) Knebelverträge mit denen ausarbeiten und Foxconn entsprechend die Forderungen nach "unten" weiter gibt. Foxconn an sich bezahlt ja laut Bericht überdurchschnittlich. Und dann verlangen die Halsabschneider von Auftraggeber noch sozialere Arbeitsstätten und selber saugen die so viel aus dem Unternehmen dass hierzu kaum Spielraum bleibt. Natürlich ist Foxconn kein "Engelchen" aber der wahre Schuldige sind die grossen Konzerne die zwecks Gewinnmaximierung (nur als BSP. Apple 13 MRD$) den Zulieferen die Hölle heiss machen. Wenn wir aufschreien, dann bitte in diese Richtung
 
@KingBolero: Naja, wenn die Manager von Foxconn zu blöd sind bessere Verträge mit Sony, Samsung, usw. auszuhandeln. Ich glaube nicht das Foxconn viel Konkurrenz hat wenn es um die Produktion riesiger Stückzahlen in so kurzer Zeit geht.
 
@alh6666: Was hat das mit blöd zu tun??? Wenn der weltgrößte Produzent anruft dann springen die. Ist ja nicht nur hier so sondern weltweit das gleiche auch in anderen Sparten. Aldi und Konsorten drücken die Preise bei den Landwirten so dass die nur noch mit Subventionen existieren können. Autozulieferer knabbern am Hungertuch während die Hersteller Milliardengewinne machen. Und was die Konkurrenz angeht....So schnell kann Foxconn gar nicht schauen wie die "Großen" ein vergleichbares Unternehmen aus dem Boden stampfen bzw. ein bestehendes aufkaufen und hochrüsten.
Es ist halt m.E. eine bodenlose Unverschämtheit von den Herstellern sich als gutmütige Förderer in Schwellenländern hervorzuheben, und man sich "ernsthaft" Sorgen um das Wohlergehen der dort beschäftigten Mitarbeiter macht, und dann gibt man der dortigen Geschäftsleitung nicht mal die Möglichkeit, finanzieller Art, diese auch umzusetzten. Das ist mein Kritikpunkt.
 
@KingBolero: Den weltgrößten Hersteller für elektr. Komponenten kann man nicht einfach ersetzen und eine neue Firma aus dem Boden stampfen. Warum wohl lassen alle Großen dieser Branche bei Foxconn produzieren? Keine andere Firma kann so große Stückzahlen in so kurzer Zeit produzieren. Das Geheimnis von Foxconn: Unberenzte Arbeitskraft. Alle wissen darüber beischeid und verdrängen es das die Herstellung von Computern usw. mit schlechten Arbeitsbedingungen verknüpft sind. Auch wir Endverbrecher wissen es. Sollen wir darauf verzichten? Sollen wir keinen Samsung oder Apple sondern einen Sony oder Dell kaufen? Das bringt rein gar nichts.
 
@alh6666: Ob das nichts bringt sei mal dahingestellt. Hauptgrund warum die Grossen der Branche dies von Foxconn fertigen lassen ist der, dass die lieber einen anderen die Drecksarbeit machen lassen und was auch noch wahrscheinlich ist, dass China als Staat noch richtig davon profitiert und die wohl keine ausländischen Großunternehmen hier reinlassen. 'Aber wenn Foxconn nach Brasilien kann, dann könnte das Apple, Sony, Samsung auch. Hier gibts keine politischen Hintergründe warum das nicht klappen sollte. Und es spricht nichts gegen ein grosses Joint Venture der Grossen für die gemeinsame Sache. Hat Audi, Daimler und BMW bereits öfters vorgemacht.
Warum soll ein Boykott der grossen Hersteller nichts bringen? Nur hier ist dann halt ein persönlicher Verzicht eines jeden Käufers von Nöten, und daran wird es scheitern. Jeder schreit wenn die armen Arbeiter bei Foxconn ausgebeutet und schlecht behandelt werden und laufen anschliessend gleich zu Apple und Co. damit sie das neuste Schnick Schnack Handy haben. Das ist pervers....
 
@-adrian-: Das mal kompletter Schwachsinn, siehe Apples Bilanz-Zahlen. Besonders die Kennzahl Marge stinkt als Ungerechtigkeit bis in den Himmel. Ziel mal die Gewinn-Marge vom iPhone ab, dann weißt du, wie du als Kunde über den Tisch gezogen wirst. Bei Umfragen erlebt man ja auch immer die Assoziation: "Teure Produkte = gerechte Bezahlung und Arbeitsbedingungen" "Billige Produkte = miese Arbeitsbedingungen". Das das kompletter Blödsinn ist, sieht man ja. Das Geld landet nicht bei den Arbeitern, die die Geräte in 14 Stunden-Schichten zusammen frickeln dürfen, sondern bei den fetten Managern und den noch fetteren Aktionären.
 
@Oompa: Hoffentlich ersticken die Geldgierigen Säcke an ihrem Geld, obwohl ich niemanden den Tod Wünsche. Sobald sich ein Mensch umbringt, weil man nicht mal einen mindest Lohn zum Leben hat, hört der Spass auf. Hoffentlich kommen Sie in Brasilien nicht so einfach weg.
 
@charnold: Die bekommen laut Text sogar mehr als der Durchschnitt.
 
Wenn man die Leute besser bezahlt verlieren sie ihren Job. Wie soll man jetzt von den westlichen Unternehmen fordern, dass die mehr Druck auf die Zulieferer ausüben? Ist doch alles Mist.
 
@Windows8: Die westlichen Unternehmen, die bei Foxconn fertigen lassen, könnten höhere Preise zahlen! Dann kann Foxconn auch mehr Lohn zahlen, ohne Leute entlassen zu müssen. Ebenso könnten die westlichen Unternehmen mal halb lang machen und nicht innerhalb von einem Monat zig Millionen Stück eines Produktes anfordern, nur um beim Marktstart genügend dazu haben. Ebenso muss man nicht eine Woche vor Marktstart gravierende Änderungen vornehmen, sodass Foxconn auf die Schnelle zig tausende Mitarbeiter herbeiholen muss, um die Änderungen an den bereits produzierten Geräten vorzunehmen. Ebenso könnte die Kosten für Werbung und Bürokratie gesenkt werden, sodass die höheren Fertigskosten sich nicht direkt auf den Endkundenpreis niederschlagen, da dieser sonst angehoben werden würde, da die meisten Firmen kaum etwas an den Produkten verdienen. Ebenso könnten die Leute auch mal bereit sein mehr zu bezahlen und nicht alles sau günstig haben wollen. Dafür wiederum bräuchten die Leute auch wieder mehr Lohn und niedrige Lebensunterhaltkosten. Das kann man ewig so weiter führen. Das ist eben das Problem des Kapitalismus und vor allem des Zinssystems und Zinseszins! Die Spirale kann immer nur weiter nach unten gehen und es immer nur noch schlimmer machen bis das System endlich - zum wiederholten Male - crasht und die Menschheit vielleicht ENDLICH mal auf die Idee kommt eine Alternative zu wählen und nicht das gleiche System wieder aufzubauen.
 
@sushilange2: Sign.
 
@sushilange2: Alles gut und schön. Aber wie viel mehr soll ich denn z.B. für ein Ipad bezahlen? 10€? was meinst du denn, wie viel von den 10€ bei dem Arbeiter ankommt der das iPad zusammengeklebt hat? Wenn überhaupt vielleicht 10 Cent, den Rest stecken sich die ganzen Geier in der Lieferkette ein. Es gab neulich mal ein Bericht in der ARD über H&M. Anschließend eine Diskussionsrunde über das Thema Kinderarbeit und Bezahlung in den den Ländern wo der Müll hergestellt wird. Wenn ich es jetzt noch richtig in Erinnerung habe, verdienen die an einem 14 Stunden Tag ca. 1€ pro Tag. Hier werden die T-Shirts für 20€ verkauft. In diesem Fall reicht es sogar, wenn man pro T-Shirt nur 50 Cent mehr bezahlen würde und die Arbeiterin diese 50 Cent pro T-Shirt wirklich bekommt. Nur würde die Kohle da leider nie ankommen, weil sich daran andere erstmal bereichern werden. Hauptsache wir tragen dann mit ruhigem Gewissen irgendwelche Kleidung die von Kindern hergestellt wurde oder benutzen unsere Elektronikgeräte und in Wahrheit ändert sich ABSOLUT GAR NICHTS.
 
@sushilange2: Ist doch Unsinn. Apple sagt doch nicht "hey, wir zahlen jetzt 10 Mio mehr an euch, vielleicht gebt ihr euren Leuten was ab". Foxconn muss schon von selber gewisse Forderungen an Apple stellen. Und es muss von der Politik dafür gesorgt werden, dass nicht ein anderes Unternehmen um die Ecke dieses Angebot nur dadurch unterbieten kann, indem die Leute dort unterbezahlt werden. Im Prinzip sitzen dann nämlich die Chinesen am längeren Hebel und Apple schaut erst einmal dumm aus der Wäsche, wenn es eben keine günstigeren Preise zur Herstellung von dem ganzen Krams gibt.
 
@der_ingo: Foxconn kann in keinsterweise Forderungen stellen oder Preise diktieren. Apple diktiert bei Foxconn und Co. die Preise und da hat Foxconn, etc. gar keine Wahl, denn wenn sie den Preis nicht hinnehmen, geht Apple eben wo anders hin. Nicht umsonst haben sich schon viele asiatische Zulieferer und Fertiger darüber beschwert, dass Apple ihre Marktmacht missbrauchen.
 
@sushilange2: Wo sollen Samsung, Sony, Dell, Microsoft usw. hingehen wenn Foxconn mehr verlangt? Fertigungsbetriebe mit 1.2 Mio. Mitarbeitern, riesigen Produktionshallen und der Möglichkeit riesige Stückzahlen in kürzester Zeit zu produzieren gibt es nicht viele. Foxconn hat mehr Mitarbeiter als alle Firmen zusammen die dort produzieren lassen. Foxconn kann sehr wohl Forderungen stellen.
 
Ich bin entweder 40 Jahre spät geboren (Vor diesem ganzen Globalisierungsmist) oder 40 Jahre zu früh. Schätze das in 30-40 Jahren sich die Löhne Weltwelt angeglichen haben sodass es sich für die ganzen Drecksfirmen nichtmehr lohnt von einem Entwicklungsland zum anderen zu ziehen.
 
@movieking: loehne angeglichen und jeder hat gleich viel geld aufm konto oder? niemals!
 
@movieking: Träumer. Dann geht nämlich der Wettkampf los, wer sich am billigsten anbietet, um die Firmen zu ködern.
 
@movieking: Ich denke da immer an die Startrek-Spielfilme, in denen die Menschheit, zumindest die einzelnen Menschen, ihre Raffgier zumindest teilweise überwunden zu haben scheinen. Es gibt kein Geld mehr. Um Planeten, sogar ganze Galaxien, wird aber immer noch gekämpft. Der Mensch ist insgesamt aber scheinbar ein ziemlich blödes Tier.
 
@departure: Nicht umsonst heisst das Science FICTION ;)
 
@dodnet: Wissenschaftliche Fiktion also Quasi Esoterik (Paralleluniversen, Schwarze Löcher) wer das als Wissenschaft betrachtet ist Medienstars wie Steven Hawking und Albert Einstein auf den Leim gegangen - nicht umsonst streckt er uns die Zunge raus.
 
Das nennt man Globalisierung! Und diese wird die Weltwirtschaft irgendwann zum erliegen bringen. Wenn die in Brasilien produzieren und in Europa verkaufen wollen, müßten da so hohe Strafzölle drauf, das es für sie so teuer wird als hätten sie hier produziert. Davon können wir dann unsere Arbeitslosen bezahlen, die wir ja nicht hätten wenn das Zeug dort produziert würde wo man es verkauft.
 
@Athelstone: Solltest Politiker werden ;) Ne, im ernst genauso sehe ich das auch.
 
@movieking: Tja, dumm nur das wir über die Lobbyarbeit von der Industrie regiert werden. Man beschwert sich ja immer über Diäten-Erhöhungen, aber das Einkommen, selbst der Bundeskanzlerin, ist im Vergleich mit der freien Wirtschaft ein Witz. Dafür hat ja noch jeder Politiker Nebenjobs, soganannte Berater-Verträge. Früher nannte man das Schmiergeld, denn was sollen die denn da beraten? Und für Schmiergeld erwartet man natürlich auch Gegenleistungen. Deshalb wird sich leider NICHTS ändern, egal was wir wählen...
 
@Athelstone: Als ob die Welt so einfach wäre.
 
@3-R4Z0R:
zumindest die Welt der Lobbyarbeit ist tatsächlich nicht soo viel komplizierter als hier von Athelstone dargestellt.
Aber du beziehst dich sicherlich auf o7 oder?
 
@3-R4Z0R: Nein so einfach ist die Welt natürlich nicht. Man würde mit meinem Vorschlag auch nur ein Symptom bekämpfen anstatt die Ursachen.
 
Bei Foxxconn News erinnert man den Leser am Ende des Berichts immer wieder, wie die Firma für ihre "Skandale" bekannt geworden ist: Nämlich durch Apple. Aber da es Samsung auch so weit getrieben hat (das war schon immer so, aber die WF Leser wissen es ja seit gestern), hat man das "Dessert" am Ende komplett weg gelassen. ^^
 
@algo: Wenn ich die Kommentare weiter oben lese, haben es einige ewig gestrige Applehasser schon wieder vergessen. Heute ist wieder ausschliesslich Apple die böse Firma. Die Applehallen bei Foxconn sind Arbeitslager mit Sklaven, direkt daneben die Hallen für die anderen Firmen mit Luxusausstattung, 20 Stundenwoche, Megagehältern, usw.
 
mich würde ja mal die relation von 6000 zu 20000 (dumpinglohn) interessieren. ich kann mir nicht vorstellen das der unterschied so riesig ist.
 
@merovinger: Foxxconn hat ueber 1 millionen mitarbeiter. Wenn jeder einen Euro mehr im Monat bekommt. haben sie 12 millionen weniger Gewinn am Jahresende
 
@-adrian-: ich kann mir auch nciht vorstellen, wie sie das bei einem lächerlichen umsatz von rund 60 Mrd. Dollar, stemmen sollen ^^
 
@Toasta: Und was ist der Gewinn bei den laecherlichen 60mrd dollar? -.-
 
@tinko: Was haben jetzt auf einmal die Steuern damit zu tun -.-
 
@tinko: Als Wirtschaftsinformatiker ist mir dieses vorgehen durchaus bewusst nur hat es eigentlich gar nichts mit dem Thema zu tun:)
 
Sind einige Kommentare hier nicht geheuchelt? Die Führungsetagen würden sich trotzdem die Taschen füllen... aber dann nicht mehr auf Kosten der Schrauber, sondern eben auf die der Kunden. Aber so lange die Discounter gestürmt werden, Fleisch und Obst für weniger als 2 Euro zu haben sind und jeder bei MediaMarkt oder Saturn ein Schnäppchen schlägt in dem er einen Fernseher mit nem vermeintlichen Markennamen für 200,- € kauft, wird sich da nichts ändern. Kapitalismus hin oder her... niemand der in einer Spitzenpositionen sein könnte (sofern man es überhaupt machen will) würde zu erst an die ausreichende Bezahlung der Beschäftigten beim Zulieferer denken! Der Mensch ist von Natur aus gierig.
 
@cap89: So schauts aus.
 
@cap89: Genau so ist es.
 
Ausbeutung 2.0..was anderes fällt mir dazu nicht ein..einfach asi diese Firma
 
@joe200575: hm, ist nen bißchen so, wie die Kunden die sich über die Zustände der Hühner bei wiesenhof beschweren und sich ne Tag später im Discounter nen ganzes Huhn für 1,99 EUR holen. wenn gleich dies zugegebener maßen in diesem fall etwas schwieriger ist für den Kunden.
 
@joe200575: Kommentar geschrieben auf einem PC der mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit bei Foxconn produziert wurde.
 
@alh6666: ja und? Den PC hätte ich auch hier stehen wenn es mehr gekostet hätte. Dann würd ich es auch gerne bezahlen wenn ich wüsste das die Menschen nicht wie Sklaven behandelt werden.
 
OMG, wenn für die Industrie die Löhne in China schon zu hoch sind...
 
@rallef: ja weil diese gierigen Mistsäcke daran gewöhnt sind das Sklaven praktisch für lau arbeiten.
 
Hhmmm, was machen die eigentlich, wenn sie die ganze Welt abgegrast haben (irgendwann ist ihnen Brasilien auch zu teuer)? Na ja, vielleicht ist Deutschland irgendwann mal Billiglohnland (die Richtung dahin ist ja schon eingeschlagen, schlechte Löhne, immer wieder nur befristete Verträge und Zeitarbeitsfirmen, soweit das Auge reicht).
 
@departure: Dann geht die Runde aufs neue los - und zwar in die Länder, die die höchsten Schmierg... äh Subventionen bezahlen - merke: Jetzt schon 95% Rabatt auf die Steuern in Brasilien. Wobei ich denen nicht die gleiche Arbeitsmoral wie den Chinesen unterstellen möchte.
 
Das machen andere Firmen schon Jahrzente, Foxconn ist jetzt im Grunde nur dazugestoßen.
Da noch etwas an dieser Art und Weise ändern?
Der Zug ist schon lange abgefahren. Den Regierungen in den Ländern ist es auch egal, Hauptsache die Staatskassen füllen sich.
So lange sich die Arbeiter in diesen Ländern nicht wehren und das werden sie kaum, hauptsache sie haben Arbeit, wird das auch immer so weitergehen.
 
Irgandwann haben sie Gott sei Dank alle Billiglohnländer durch und es werden alle Länder sich den Gehältern angepasst haben. Ich hoffe dann wird es besser und die habgierigen Idioten in der Chefetage gucken sich dann dumm um.
 
@Krucki: Griechenland wäre doch jetzt bald schon ein richtig guter billig Lohn Ersatz. So wie das Land da gerade Bergab geht, könne ich mir gut Vorstellen, dass dieses Land als nächstes auf der Liste der günstigen Standorte und billig Löhne steht.
 
@NI-CE: Hm, so wie Griechen schon bei höheren Steuer protestieren und das korrupte System verteidigen... weiss nicht ob die das mit sich machen lassen würden.
 
@Krucki: Lass ein Volk mal ein paar Jahre leiden und quasi Hungern, von Ihrem Luxusleben weg kommen, dann wirst du sehen, wo zu Menschen bereit sind, was sie tun würden um wenigstens wieder etwas Arbeit und ein geregeltes Einkommen zu haben. Jetzt ist alles noch Frisch und die Menschen haben noch Kampfgeist und einen Willen, aber pass mal auf, in spätestens 2 Jahren, wenn sich die Situation in dem Land nicht gebessert hat, werden die sich darüber freuen und bis dahin hat sich der Lobbyismus auch in Griechenland vorbereitet und dementsprechend breit gemacht und den Politikern genug Geld in den Popo geschoben, dass sie das ganze dann auch noch absegnen. So lange man dafür an der Macht bleibt, wird man alles tun, sogar das eigene Volk verraten.
 
@Christian Kahle ... handelt es sich bei Foxconn (Hon Hai Precision Industry Co., Ltd.) nicht um ein Unternehmen aus Taiwan?
 
@Yun: Gehört Taiwan nicht zu China?
 
@Knerd: Nein - Taiwan gehört nicht zu China.
 
@Yun: Gehört, glaube ich, zu Taiwan.
 
@Knerd: China will, dass Taiwan zu China gehört. Aber Taiwan will das nicht.
 
@dodnet: In meinem Schulatlas von 2007 stand drin das Taiwan nicht als eigneständiger Staat von der UN anerkannt ist.
 
@Knerd: Das liegt daran, dass jedes Land, welches mit der Volksrepublik China bilaterale Beziehungen eingehen möchte, deren Ein-China-Politik anerkennen muss (aus wirtschaftlichen Interessen wird dem dann auch nachgegeben). Die Taiwanesen sehen sich als eigenständiges und von China unabhängiges Land an, während die Chinesen Taiwan als abtrünnige Provinz betrachten.
 
@dodnet: http://de.wikipedia.org/wiki/Taiwan
 
Wie sagte Pisper so schön: Irgendwann sind sie so weit nach rechts gewandert, dass wir die Ikea Schränke für die Chinesen zusammen bauen ;)
 
Made in Brasilia :D Ajajaj, kaputte Welt. In paar Jahren heißts dann hoffentlich wieder Made in Germany :D
 
wenn es in brasilien zu teuer wird gehen die nach afrika usw..
 
dann heist halt die nächste news : mitarbeiter von foxconn in brasilien vom dach gesprungen. ham die chinesen das problem nicht mehr. diesen ganzen geldgeilen sollte mal echt was richtig passieren, aber das wird ja nie passieren.
 
Die Selbstmordrate bei Foxconn liegt deutlich unter dem Landesdurchschnitt in China. Zudem sind die Arbeitsbedingungen fast auf westlichem Niveau. Und die Foxconn-Löhne wurden zuletzt von der chin. Regierung gedeckelt, da sie durch ihren hohen Durchschnitt zu sozialen ungerechtigkeiten führen sollen. Man sollte bei der Einschätzung der Löhne auch deren Kaufkraft vor Ort berücksichtigen. Für 6000 us$ bekommt man nämlich insbesondere bei Lebensmitteln deutlich (bis zum 5fachen) mehr als bei uns in D. Dass die Mehrheit der Chinesen noch nicht auf dem Wohlstandsniveau Deutschlands angekommen ist, ist wohl klar. Dies zum gegenwärtigen Zeitpunkt zu fordern völlig weltfremd!
 
@probex: Arbeitsbedingungen auf westlichem Niveau? Von den dortigen Bedingungen sind wir und viele andere westliche Regionen zum Glück weit entfernt.

Die 6.000US$ werden im übrigen wohl nur die wenigsten erhalten. Der Einstiegslohn liegt bei etwas 3.100-3.200 US$ im Jahr was diesem Artikel nach noch unter dem dortigen Durchschnitt liegt. Offiziell haben die Mitarbeiter die Chance ihren Lohn auf bis zu 6.000US$ zu steigern - aber wie diese Chance ausschaut kann sich wohl jeder selbst ausmalen.
http://www.wantchinatimes.com/news-subclass-cnt.aspx?id=20120201000066&cid=1102
 
Mich regt das auf! die verhalten sich wie die Heuschrecken! Alles abgrasen und rausholen was geht ! Staatliche zuschüsse kassieren wie Nokia es getan hat und nach Vertragsende den Laden dichtmachen! JEDER MENSCH muss daS Gleiche Geld verdienen für gleiche Arbeit! Dann hören die Sozialen spannungen auf ! Und das wandern der Grosskonzerne auch ! Ein normaler chinesischer Arbeiter muss auch 30 000 Euro Brutto bekommen im Jahr! Die Inflation wird den Rest dann angleichen! Und die werden dann auch Fair wie in Deutschland die gleichen Preise für z.B. Lebensmittel bezahlen müssen!
 
@Sigmata: sowas ist einfach eine charakter eigenschaft. leute die sowas aus profi und gier machen werden nie zu sich kommen und sagen "oh ich sollte damit aufhören". jemand der sagt ich will ein gutes produkt haben und nebenbei einfach meine rechnungen zahlen können usw.. der wird sich schon eher um bessere bedingungen bemühen - auch wenns solche leute kaum noch gibt.
 
@gast27: Genau Profitgier! Hat nichts mit ehrlich verdientem Geld zu tun! Und bei gleichen Löhnen wird so ein Verhalten MÄCHTIG gebremst!
 
@Sigmata: grad wo anders des video entdeckt "http://www.youtube.com/watch?v=S2B2N2jtYlM" im video gehts um apple und foxcoon. fazit am ende "würde apple zu 10fach höheren preisen produzieren würden die immer noch satte gewinne abwerfen"
 
@gast27: SRY hab ich erst NACHDEM ich unten geschrieben hab gelesen (Antwort auf WICHTELFICHTEL) ^^ Sagen wir so I AGREE!
 
Nennt man wohl Industrialisierung der Neuzeit! Traurig. Die Preise für die Produkte sollten endlich erhöht werden, damit gerechtere Löhne gezahlt würden. Leider wären dann aber nur die Gewinne der Firmen höher, der Lohn würde vermutlich gleich bleiben. Soziale Verantwortung ist für die meisten Firmen ein Fremdwort. Jetzt macht Foxconn die Menschen eben wo anders kaputt. Aber solange Apple und Co. hervorragend verdienen, wird sich nichts ändern.
 
@wichtelfichtel: Das ist es...Preise muss man nicht erhöhen das regelt sich alleine wenn die Löhne gleichwertig sind! Der Markt macht den Preis! NICHT DIE PRODUKTIONSKOSTEN! Dann kann sich auch ein normaler Chinese ein Iphone leisten !
 
@Sigmata: Sind das alles unnormale Chinesen die regelrecht die Apple Stores in China stürmen?
 
Es gibt Fairtrade für Kaffee und alles mögliche. Wann kommen Fairtrade Computer, Smartphones, Kleidung, usw.?
 
Leider gängige Praxis in der Wirtschaft. Genauso wie die Mär von den fehlenden Akademikern in Deutschland, die Wahrheit ist einfach, dass WIR zu TEUER sind und dann wird halt gerne erzählt, dass man unbedingt einen Iraner etc. braucht (nichts gegen Iraner!) um den Mangel zu kompensieren.
 
@Sp!der: genau würde der Iraner gleichviel kostenund verdienen wie ein Deutscher wär die Mär schon ausgetraumt! Nicht mal mehr die Polen kommen nach deutschland weil nicht bsoviel übrigbleibtvom Geld hier! Nicht der Arbeiter ist zu teuer sondern der Staat!
 
Wieso nicht Griechenland? Ist doch dichter.
 
@Sheldon Cooper: Meinst du näher? Wenn nicht, in der Metropolregion Sao Paulos leben fast doppelt so viele Menschen wie in ganz Griechenland...
 
Es ist wirklich interessant wie sich das Spiel wiederholt: Zuerst gingen sie alle nach China und weil sich China jetzt schön langsam aber sicher emanzipieren will, gehen sie nach Brasilien und wenn Brasilien zu teuer wird, dann gehen sie nach Afrika. Die Spirale der Globalisierung dreht sich weiter und fällt den Staaten immer mehr auf den Kopf. Ich befürchte aber, dass sich aufgrund des Einflusses der Industrie sich da nicht viel ändern wird.
 
Der liebe Herr Foxconn Chef bezeichnet es ja auch schon selbst als "Animal Farm".
http://www.wantchinatimes.com/news-subclass-cnt.aspx?cid=1703&MainCatID&id=20120120000015
 
Die Aufregung über diese Meldung kann ich nicht so ganz verstehen. Ich empfehle: Nachdenken! Wer sich hier als Ankläger aufspielt sollte erstmal offen und frei erklären, daß er selbst bei "FoxConn Germany" Motherboards zusammenfrickeln will. Wer möchte das? Der soll bitte "Hier, Ich!" rufen. Ich möchte es nicht, weil mir der Job zu langweilig und zu schlecht bezahlt wäre. Bessere Bezahlung? Hallo! Dazu benötigt man Kunden, die einen höheren Motherboard-Preise akzeptieren. Dann möchte ich mal das Gejaule hören, von wegen die Preise für PCs wären gestiegen! Jede Medaille hat zwei Seiten. Im Moment profitieren nicht nur die Anbieter, sondern auch die kaufkräftigen Kunden in der westlichen Welt (=wir) von der Ausbeutung der Arbeiter irgendwo in entfernten Winkeln der Erde. Ja, auch DU und ICH profitieren davon. Also mal hübsch den Ball flach halten. Den paar Millionen Arbeitslosen in Deutschland geht es übrigens gut. Besser vermutlich, als den FoxConn-Beschäftigten in China oder Brasilien. Auch ohne Arbeit.
 
Wenn alle das gleiche verdienen auf der Welt dann musst du den Preis akzeptieren wenn du ein Mainbord besitzen willst! Richtig man beutet die Leute aus welche die Mainbords zusammenschustern weil sie den Wert ihrer Arbeit nicht wirklich kennen oder keine Möglichkeit haben!
 
@Sigmata: Wie wäre es mit Kündigen?
 
@R3dN3ck: Nein mit Gewerkschaften den gleichen Preis für seine Arbeit verlangen! Dann könnten die Menschen in ihrer Heimat bleiben anstatt in die führenden Wirtschaftsländer zu flüchten wo es angeblich besser sein soll! Mir wär schon ein Horror wenn ich von meiner Alb runterziehen müsst! Ich weiss nicht wie es manche schaffen in ein Land zu gehen deren Sprache man nicht mal spricht und du dann ganz alleine bist!
 
Es ist an den jeweiligen Staaten dafür zu sorgen, dass die dortigen Menschen nicht ausgebeutet werden.
Ein Zulieferer wie Foxconn wird immer alles dafür tun, um seine Produkte so günstig wie möglich an die Hersteller abgeben zu können, denn sonst sucht sich der Hersteller eben einen anderen Zulieferer.
 
Die Globalisierung frisst halt Ihre eigenen Kinder!
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